Gut, gut.
Dann stürz ich mich wohl mal als erstes Frischfleisch ans Werk.

Hallöchen alle miteinander!

Mein Name ist Silke, ich bin 26 Jahre alt und lebe mit meinen zwei Fellnasen im - manchmal mehr und manchmal weniger - schönen NRW.
Mitlesen tu' ich hier im Forum schon eine Weile ab und an mal. Mitschreiben wohl erst seit heute.

Ich glaube, meine Liebe zum Tier ist mir schon mit in die Wiege gelegt worden.
Ich war seit ich denken kann Pferdenärrin, mit 6 oder 7 bekam ich meine ersten Meerschweinchen, das Highlight meiner Urlaube bei Oma war, wenn ich morgens die Rehe füttern durfte und als ich 9 war zog der erste Hund bei uns ein.
Ein Malteser, Thommy, und ein wahrer Schatz, der leider Aufgrund einer Krebserkrankung im Alter von knapp 12 Jahren eingeschläfert werden musste.
Ich bin meinen Eltern heute sehr dankbar, wie sie mir und meiner Schwester den Umgang mit Tieren beigebracht haben. Wie verantwortungsvoll und einfühlsam wir an das Thema herangeführt worden sind und mit welchen Argusaugen sie darauf geachtet haben, dass wir auch alles richtig machen.
Eine ähnliche Herangehensweise würde ich mir heute auch viel öfter wünschen.

Nun gut. Ich schweife aber wohl ab. Passiert mir öfter. Ich rede auch schnell wie ein Maschinengewehr. *seufzt*

Kommen wir zu meinen oben erwähnten Fellnasen.
Ich teile mir meinen kleinen 'Palast' mit einem Parson Jack Russel Terrier namens Murphy und seit neustem mit einer kleinen Podenco-Mix Hündin namens Lara.

Ich habe Murphy im August 2008 von einem Tierschutzverein übernommen, der Hunde aus Vermehreranstalten befreit. Er ist jetzt ca. 6 Jahre alt.
Als Murphy bei uns einzog, kannte er so gut wie nichts.
Die Pflegefamilie hatte zwar in der kurzen Zeit, in der Murphy dort lebte ganze Arbeit geleistet, bei einem Rudel von 6 Hunden ist es aber mit Sicherheit nicht leicht, einem Tier, welches sein vorheriges Leben eingepfercht mit dutzenden anderen Hunden hinter Gitterstäben verbringen musste, die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die es benötigt.
Leinenführigkeit, Grundgehorsam, Alleine bleiben, Stubenreinheit, Auto fahren und all die anderen kleinen Dinge die unsere Hunde lernen müssen, um sich gut in unser Leben und unseren Alltag integrieren zu können, waren demnach ein Fremdwort für meinen kleinen Wirbelwind.
Umso erstaunter war ich, wie gut und vor allem wie schnell er all das angenommen und umgesetzt hat, was wir ihm beibrachten.
Dieser Hund ist trotz seiner Vergangenheit, trotz all dem schlechten was ihm widerfahren ist, ein so toller, charakterstarker Kerl geworden, dass allein diese Worte zu schreiben meine Brust vor stolz anschwellen lässt.
Murphy ist ein unglaublich witziges, agiles und geduldiges Persönchen.

Lara wohnt nun seit 4 Tagen bei mir. Sie wird dieses Jahr 7.
Vorher lebte sie zusammen mit einem anderen Jack Russel Terrier bei meiner (Stief-) Schwester, die sich jedoch schweren Herzens von ihren beiden Hunden trennen musste.
Also habe ich Lara aufgenommen.
Auch Lara wurde damals von einem Tierschutzverein übernommen und auch ihre Vergangenheit ist nicht besonders rosig.
Sie wurde geschlagen, teilweise sogar mit Stöcken und auch getreten hat man sie.
Beizeiten reagiert sie deswegen auch bei all zu viel Hektik etwas verschreckt.
Nichts desto trotz ist sie unglaublich verschmust und anhänglich, fordert Streicheleinheiten durch Pfotentapsen oder Nasestupsen auch selbstbewusst ein.
Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass sie sich so schnell an mich, meinen Freund und Murphy gewöhnt aber allem Anschein nach fühlt sie sich hier bereits nach so kurzer Zeit pudelwohl.

So. Ich glaube, das war genug Textwand. Wenn ich jetzt nicht abschicke, lest ihr morgen noch