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Thema: Hund weint, wenn Mama geht...

  1. #1
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    Hund weint, wenn Mama geht...

    Hallöchen liebe Foris,

    ich poltere als Neuankömmling gleich mal mit einem Problem ins Forum, bei welchem ich mir erhoffe, den ein oder anderen Tipp und guten Ratschlag zu bekommen um ggf. erste Lösungswege finden zu können.

    Hierbei geht es nicht um mich und Probleme mit meinen 2 Plüschnasen, sondern um meine (Stief-) Mutter und ihren "Neuzugang".

    Ich versuche vorab, euch mit ein paar Informationen bezüglich der Umstände zu füttern:
    Meine (Stief-) Schwester musste sich kürzlich dazu entscheiden, ihre zwei Hunde (Jack Russel Terrier, Rüde und eine Podenco-Mix Hündin) in "fremde" Obhut zu geben weil ihre Lebensumstände es einfach nicht mehr anders zulassen.
    Freitag Abend sind die beiden umgezogen.
    Da meine Mutter nicht beide halten kann/will, ist Rambo zu ihr gezogen und die Hündin, Lara, zu mir und meinem Jack Russel Terrier Murphy.
    Da meine Schwester in der Nähe des Wohnortes meiner Mutter arbeitet, hat diese auch lange Zeit tagsüber die Hunde bei sich zuhause betreut. Soll heissen: Rambo kennt meine Mutter, das Haus, den Garten und ist dort nicht mehr fremd.
    Er hatte dort seit eh und je seinen Platz. Nun soll dieser aber dauerhaft sein UND ohne "sein" Mädchen.
    Und hier fängt das Problem an.

    Meine Mutter arbeitet Stundenweise und das scheint Rambo so gar nicht zu gefallen.
    Wenn sie das Haus verlässt fängt er an zu weinen und das, so wie ich gesagt bekam, durchgehend. Im Haus meiner Mutter wohnt im 1. OG noch eine ältere Dame, eine herzensgute Frau die Hunde liebt aber leider so gut wie keine Ahnung hat und im 2. OG meine (richtige) Schwester.
    Nun ist die alte Dame gestern hingegangen und hat versucht, Rambos heulen durch Kommandos von der anderen Seite der Tür zu unterbinden. Genau das, was wir ihr sagten, was sie bitte unterlassen solle, damit er sich daran gewöhnen kann, dass er eben eine zeitlang alleine im Haus ist und nicht lernt: "Aha, wenn ich weine, kommt also immer jemand und spricht mit mir!"
    Dieses Problem sollte allerdings in den Griff zu kriegen sein.

    Meine größere Sorge hier ist, dass er - da er ja nunmal nun 5 Jahre immer Lara an seiner Seite hatte - gar nicht mehr lernt/lernen kann, alleine in der Wohnung zu sein.
    Natürlich, die Ein- und Umgewöhnung braucht Zeit und Geduld, brauchen wir gar nicht drüber reden. Der ewige Zweithund ist jetzt ein "Einhund" und das muss erstmal verkraftet werden.
    Was aber, wenn er nun tatsächlich nie damit zurecht kommen und immer weinen/bellen wird, sobald meine Mutter das Haus verlässt?
    Dann wird der arme Kerl wahrscheinlich früher oder später wieder umziehen müssen und das halte ich persönlich für ganz, ganz schrecklich.
    Dann hat er in seinem kurzen Leben bereits dreimal den Besitzer wechseln müssen.

    Kann man einem Hund von 6 Jahren das Alleine-sein nochmal angewöhnen?
    Das Alleine-sein ohne Mensch kennt er. Ich meine vielmehr das Alleine-sein ohne zweiten Hund.
    Wobei ich meine, das er auch damals schon des öfteren weinte, wenn meine Schwester wegging zu Zeiten, als es Lara noch nicht gab.

    Ich hoffe, ihr habt vielleicht irgendwelche Ideen.

    Lg.
    Frollein S.

  2. #2
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    Hallo Frollein S. ich bin mir sicher, das auch ein 6 Jahre alte Hund das noch lernen kann , aber sicher nicht von heut auf morgen. Ich würde da genauso rangehen wie bei einem Welpen , was für mich bedeutet mit einigen Minuten anfangen und es dann langsam steigern . Sicherlich nicht so einfach, wenn man seine Lebensumstände von heut auf morgen total geändert hat. Wie du schon schreibst, ist es nicht hilfreich, wenn die ältere Dame da "Bespassung" durch die geschlossene Tür vornimmt. Vielleicht kann man das ganze durch die Gabe von Bachblüten unterstützen aber es wird nichts an der Übung vorbeigehen. Es sind ja nun auch erst 3 Tage viel geübt an der neuen Situation kann er ja da noch nicht haben. Da benötigt es Ausdauer und Geduld.....

  3. #3
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    Ja, das sagte ich ja auch bereits.
    Bachblüten sind mir auch schon in den Sinn gekommen. Wenigstens als kleine Unterstützung.
    Ich hab auch gestern schon zu meiner Schwester gesagt, die natürlich jeden Tag anruft und sich über ihre zwei erkundigt, dass unsere Mutter das evtl. auch am Wochenende schon mal ein wenig hätte antrainieren sollen, also z.B. indem sie in verschiedenen "Etappen" mal für 10-15 Minuten das Haus verlässt. Damit Rambo einfach auch sieht, dass sie wieder kommt.
    Der kleine Racker hatte ja jetzt dann doch mit einigen Verlusten zu kämpfen.
    Sein Frauchen plötzlich weg, seine Lara weg.
    Es ist natürlich für meine Mutter auch nicht wirklich einfach, das meine Schwester da so Kontrolettimäßig die Hand drüber hält und das halt leider oft in einem Temperament und einem Tonfall, der nicht angebracht ist.
    Ich denke, ich werd mal mit ihr sprechen und schauen, dass ich ihr zu diesem Training und den Bachblüten raten kann.
    Ich fänd's halt auch für meine Stiefmama sehr schade, wenn das mit Rambo in die Hose ginge. Ich glaube, das der Hund ihr unwahrscheinlich gut täte.
    Seit dem schlimmen Tot meines Vaters im Januar ist sie ziemlich einsam und geht kaum noch raus...

  4. #4
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    Kann ich dir nur zustimmen - die Situation ist für alle Beteiligten nicht einfach , aber es braucht einfach jetzt Zeit damit sich alle Beteiligten in ihre neue Rolle finden. Es wäre auch besser, wenn deine Schwester (die ehemalige Besitzerin) jetzt dort erst einmal nicht erscheint damit der Hund zur Ruhe kommt.....

  5. #5
    Peperoni Guest
    Wenn die ältere Dame aus dem ersten Stock eine Hundefreundin ist, könnte sie dann nicht so lange, bis der Hund es gelernt hat, die Aufsicht über den Hund übernehmen, wenn Ihre Sziefmutter arbeitet.
    Das Training zum Alleinebleiben wird sich ja doch über einige Zeit hinziehen. Und das wäre doch vielleicht eine gute Überbrückung.
    Dann könnte Ihre Stiefmutter an den Wochenenden und in der Freizeit mit dem Hund üben, ohne den Druck im Nacken zu haben, wenn sie arbeiten muss.

    P.

  6. #6
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    Wie ich im Eingangspost bereits schrieb: sie hat leider keine Ahnung.
    Das wäre wahrscheinlich nur die Notlösung aller Notlösungen.
    Der Hund würde in dieser Zeit von ihr maßlos mit allen Leckereien die man sich vorstellen kann überschüttet werden, ganz abgesehen davon, dass sie damals bei unserem ersten Hund schon zu sehr dazu neigte, nach einer Zeit gewisse "Besitzansprüche" geltend zu machen und sich immer und überall in die Pflege und Erziehung einmischen wollte.
    Das ist - weiss Gott - jetzt nicht so böse gemeint, wie es klingt, sondern leider Realität.
    Das Ende vom Lied wäre wahrscheinlich, dass sie dann doch immer wieder vor der Haustür rumlungert, Schmackos unten durchschiebt und auf den (armen) Hund einredet, womit dann auch alles Training umsonst gewesen wäre.

    Ich habe vorhin noch einmal mit meiner Schwester gesprochen.
    Sie meint, Bachblüten würden bei Rambo leider nicht anschlagen. Das habe sie bereits einige Male versucht gehabt.
    Laut meiner Mutter hat er aber heute nicht ein einziges mal geweint, als sie auf der Arbeit war.

  7. #7
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    Hallo,
    Rambo ist noch keine ganze Woche in seinem neuen Zuhause. Auch wenn er Deine Stiefmutter kennt, so muss er doch noch Vertrauen zu ihr aufbauen und die Sicherheit gewinnen, dass sie wieder zurückkehrt. Ich bin sicher, er wird sich mit der Zeit anpassen. Hunde sind Gewohnheitstiere, je älter desto mehr. Mit sechs Jahren ist Rambo kein junger Hupfer mehr, aber natürlich noch lernfähig.
    Ich würde beim Weggehen immer das Radio anmachen (geringe Lautstärke), damit es nicht ganz so still ist in der Wohnung.
    Die (Stief-)mutter sollte ohne großes Gedöhns und schlechtes Gewissen das Haus verlassen und Deine (Stief-)Schwester sich nicht einmischen - das ist kontraproduktiv.
    Es wäre natürlich klasse, wenn vor dem Alleine-Sein ein großer Spaziergang stattfinden könnte, damit Rambo etwas müde ist.
    @Peperonis Idee finde ich ganz ausgezeichnet. Womöglich würde sich die Dame aus dem ersten Stock freuen, mit Rambo spazieren zu gehen oder ihn in der Wohnung zu haben. Und der Hund wäre nicht alleine. Im Marketing nennt man so was win-win-situation :-)

    Nachtrag: Dann ist das wohl doch keine so gute Idee mit der Dame von oben ...
    Geändert von Sabiba (24.04.2012 um 15:37 Uhr) Grund: Post #6 zu spät gelesen

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

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