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Thema: Impfung alter Hund

  1. #1
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    1

    Impfung alter Hund

    Hallo,

    ich habe einen 14 Jahre alten Eurasier-Rüden. Ich habe ihn im April 2011 letztmalig komplett durchimpfen lassen. Eigentlich hat der Impfung auch gut verkraftet - so wie all die Jahre zuvor auch schon.

    Aber nun ist er eben doch (auch sichtbar) gealtert, ist etwas tattrig auf den Beinen, läuft langsam bei Spaziergängen, na ja, eben das übliche für einen alten, aber sonst gesunden Hund.

    Eigentlich wollte ich ihn in diesem Jahr nicht mehr impfen lassen. Nun ist er jedes Jahr von Mai bis Oktober mit meinen Eltern in der Sommerfrische daß heißt auf einem Grundstück mitten im Wald, umgeben von reichlich Wasser in Form von kleinen Kanälen und Gräben und das ganze Areal liegt auf einer Insel. Kurz gesagt, reichlich Ratten, Igel, Füchse und Marder dort.

    Nun habe ich erfahren, daß die Leptospirose-Impfung aber nur ca. 1 Jahr schützt und bin doch ein bißchen ängstlich, ihn ungeimpft in den Wald zu entlassen.

    Ich habe schon mit dem TA gesprochen und der hat zumindest eine Welpenimpfung (ohne Tollwut) für ratsam gehalten.

    Was soll ich tun, ich bin etwas hin- und hergerissen.


    Würde mich über Tips und Ratschläge freuen
    Rankenheimer

  2. #2
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    Hallo Rankenheimer,

    Du kannst Leptospirose - falls Du Dir wirklich so viele Sorgen deswegen machst - auch als Einzelimpfstoff spritzen lassen.

    LG
    Nina
    www.dogsuniverse.de

    "Wenn das einzige Werkzeug, das Du besitzt, ein Hammer ist, bist Du geneigt, jedes Problem als Nagel anzusehen."
    (Abraham Harold Maslow)


    Übrigens: Niveau ist keine Creme!

  3. #3
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    ..... ich würde lediglich Leptospirose impfen lassen - gegen alles andere wird er bei vorher durchgängiger Impfung geschützt sein.

  4. #4
    BARFER Guest
    wobei Lepto kein ganzes Jahr hält.

  5. #5
    StinaL. Guest
    Leptospirose wird ja nicht durch Viren sondern durch Bakterien verursacht, verläuft i.d.R. mild und ist gut mit AB behandelbar.

    ausserdem schützt die Impfung lediglich gg. 2 von 200 Leptospirenarten und ja, die Impfung müsste halbjährlich erfolgen.
    wobei das Risiko hierbei weitaus höher liegt als der Nutzen.

    3. Leptospirose (L):
    Leptospirose-Impfstoffe sind bakterielle Vollkeim-Impfstoffe. Solche Vakzinen genießen auch in der Humanmedizin keinen guten Ruf. "Vollkeim-Impfstoffe, die inaktivierte Erreger enthalten, sind oft schlecht verträglich, da trotz guter Reinigung noch Bestandteile von Bakterienzellwänden enthalten sein können", hieß es beispielsweise in der "Pharmazeutischen Zeitung". Ein bekanntes Exempel sind die früher üblichen Keuchhusten-Impfstoffe.

    Der Schutz dieser nebenwirkungsträchtigsten Impfung hält lediglich für ca. 6 Monate vor und schützt nur gegen 2 (Leptospira icterohaemorrhagiae und L. canicola) der insgesamt 200 krankheitsauslösenden Leptospirenarten! Leptospira canicola (= “Stuttgarter Hundeseuche”) ist seit Jahren nicht mehr aufgetreten und die wenigen bekannten Leptospirose Fälle der letzten Jahre sind laut dem bekannten veterinärmedizinischen Labor Laboklin ausnahmslos nicht von L. canicola verursacht, sondern z.B. von L. interrogans, L. bratislava, L. pomona, grippotyphosa usw.

    Die Universität von Kansas berichtet, daß Lepto-Impfstoffe DER Hauptgrund für adverse Impfreaktionen sind, und zwar in einem Ausmaß, daß die Risiken den Nutzen übersteigen. Die Lepto-Impfung gilt deshalb dort nicht mehr als wichtige Impfung und in Kansas rät man sogar ausdrücklich davon ab, sie Welpen zu verabreichen.

    Sogar der als strenger Impfbefürworter bekannte Herr Professor Truyen schreibt in "Tierärztliche Praxis" Nr. 1/2004:

    "Die Klinik der Leptospirose ist sehr wenig charakteristisch, in aller Regel kommt es jedoch zu milden oder sogar klinisch inapparenten Infektionen [..] Die Infektion läßt sich durch Antibiotika beherrschen, eine vollständige Eliminierung des Erregers ist möglich."
    http://www.welpen.de/service/bodein/impfungen.htm

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