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Thema: Hund im Auto mitnehmen

  1. #1
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    Hund im Auto mitnehmen

    Hallo an die User- Gemeinde. Mein Hund Gismo, 1 Jahr und 2 Monate hat Probleme beim Autofahren. Er springt zwar ins Auto rein, aber sobald die Tür zu - / und der Motor angeht fängt er an zu quitschen. Wie kann ich ihm das mitfahren im Auto beibringen, sodas er dabei auch entspannt ist.

    Vielen dank schon mal für Eure Antworten.

  2. #2
    Moni Zudno Guest
    Hi Max,

    seit wann hast du denn deinen Hund, hatte er immer schon die Probleme mit dem Autofahren?

  3. #3
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    Hi Moni
    haben unseren süßen seit Dezember 2010. Die Probleme, hatte er schon als Welpe, als wir ihn geholt haben.

    Lieber Gruß Max

  4. #4
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    Hallo Max,

    erstmal noch herzlich willkommen im Forum! Ich hoffe du fühlst dich hier wohl.

    Damit dir andere gut bei deinen Fragen helfen können, ist es wichtig so ausführlich wie möglich von dem Problem und der Situation allgemein bei euch zu berichten. Deshalb wunder dich nicht, warum es am Anfang oft ganz viele Nachfragen regnet, da die Lösung des Problems natürlich von der Ursache abhängt und das oft Detektivarbeit ist.

    Daher hab ich auch gleich noch ein "paar" Fragen:
    Wie fährt eurer Gismo im Auto mit? (Rücksitzbank, Kofferraum/Hundebox)
    Wie oft fahrt ihr mit dem Auto und wie lange? Hält das Quietschen die ganze Fahrt über an?
    Habt ihr bestimmte "Orte", wo ihr regelmäßig hinfahrt? (Park/Wald, Arbeit, Tierarzt, ...)
    Hängt das Verhalten im Auto davon ab, ob ihr vorher einen Spaziergang unternommen habt?
    Habt ihr bestimmte Sachen schon versucht um das Problem zu lösen, wie reagiert ihr auf sein Quietschen?
    Wenn ihr das Quitschen ignoriert, wird er dann immer lauter?
    Ist Gismo im Auto allgemein unruhig, läuft umher, zittert, speichelt evtl?
    Quietscht er in anderen Situationen auch?

    Wenn du sagst, dass Gismo das schon seit Welpenbeginn macht, kann es gut sein, dass er es noch nicht gewöhnt ist. Genau wie ans allein bleiben müssen Hunde auch ans Autofahren gewöhnt werden, die einen lernen das schneller, die anderen langsamer. Kann er zuhause (in einem Zimmer) alleine bleiben?

    Ich habe nach dem ersten(!) Eindruck die Vermutung, dass er Aufmerksamkeit will oder ungeduldig ist. Vielleicht ist der Gismo von zuhause gewöhnt, immer Aufmerksamkeit zu kriegen, wenn er das will? Er ist ja schließlich auch klein und süß, da kann man sich ja möglicherweise schwer beherrschen.
    Außerdem gibt es auch Hunde, die im Auto pausenlos kläffen in der Erwartung, jetzt geht es zum spazieren und dann drängeln. Ich vermute auch ein wirklich ängstlicher Hund würde nicht ins Auto springen. Wenn ichs richtig verstanden hab geht das Fiepen auch schon los, wenn die Autotüren zu sind und der Motor nicht an?

    Gibt auch ne Folge vom Hundeprofi dazu, vielleicht hast du ja mal die Möglichkeit, dir das mal anzugucken:
    Der Hundeprofi - Reisescheuer Henry / Energischer Ajax
    Gruß Cora + Winston


  5. #5
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    Zitat Zitat von Masterplan Beitrag anzeigen
    Hallo Max,

    erstmal noch herzlich willkommen im Forum! Ich hoffe du fühlst dich hier wohl.

    Daher hab ich auch gleich noch ein "paar" Fragen:
    Wie fährt eurer Gismo im Auto mit? (Rücksitzbank, Kofferraum/Hundebox)
    Wie oft fahrt ihr mit dem Auto und wie lange? Hält das Quietschen die ganze Fahrt über an?
    Habt ihr bestimmte "Orte", wo ihr regelmäßig hinfahrt? (Park/Wald, Arbeit, Tierarzt, ...)
    Hängt das Verhalten im Auto davon ab, ob ihr vorher einen Spaziergang unternommen habt?
    Habt ihr bestimmte Sachen schon versucht um das Problem zu lösen, wie reagiert ihr auf sein Quietschen?
    Wenn ihr das Quitschen ignoriert, wird er dann immer lauter?
    Ist Gismo im Auto allgemein unruhig, läuft umher, zittert, speichelt evtl?
    Quietscht er in anderen Situationen auch?
    Hallo Masterplan, erstmal herzlichen Dank. Ja ich fühle mich hier sehr wohl und nahm schon einige Ratschläge mit.

    Nun zur Beantwortung Deiner Fragen:
    - unseren Gismo haben wir auf der Rücksitzbank angegurtet.
    - Wir fahren mit ihm zu unterschiedlichen Zeiten und Orten, Garten, Hundekita, Besuch von Verwandten und Bekannten etc.
    - Sein Verhalten ist ständig, egal ob er´sich vorher gelöst hat und und wir einen Spaziergang unternommen haben
    - in der regel ignorieren wir sein Verhalten um ihn nicht noch mehr "anzuspornen" bzw. zu verängstigen,
    - Wenn wir ihn ignorieren, legt er sich zeitweise auf seine Decke, die wir mitnehme, damit er etwas gewohntes um sich hat, das hält allerding höchstens 5 Minuten an, danach will er wieder am liebsten zu uns (mir und meiner Frau).
    - ansonsten quietscht er nicht.Nur zittern tut er vereinzelt beim Autofahren.
    ich denke, das du recht hast und er aufmerksamkeit haben will.

  6. #6
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    Hallo Max,

    da ist ja noch einer ein Nachtschwärmer ^^. An eurer Stelle würd ich jetzt genau an dem Punkt ansetzen, dass er auch ab und an aufhört zu quietschen, wenn ihr es ignoriert:

    Quietscht er gerade, ist er Luft für euch (kein Hingucken, auch kein Schimpfen, als ob er gar nicht existiert). Ist er grad mal still, gibt es Aufmerksamkeit (Ansprechen, Loben, Streicheleinheiten, Hundekeks). Natürlich sollte die Belohnungsaktionen am besten der Beifahrer übernehmen, Sicherheit geht wie immer vor :-)

    Wünsch euch die nötige Geduld, hoffentlich macht ihr bald Fortschritte. Kannst hier dann gerne berichten.

    Die Hunde sind schon kluge Tiere, die uns beeinflussen wollen, wo es nur geht. Da muss man oft einfach konsequent bleiben, so schwer das ist. Wir haben hier ein Exemplar, dass sich auf den Rücken dreht und ein Geräusch macht zwischen brummeln und quietschen. Übersetzt heißt das wohl sowas wie: "Majestät beliebt es nun, gekrault zu werden"
    Gruß Cora + Winston


  7. #7
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    Zitat Zitat von thomfri Beitrag anzeigen
    Hallo Masterplan, erstmal herzlichen Dank. Ja ich fühle mich hier sehr wohl und nahm schon einige Ratschläge mit.

    Nun zur Beantwortung Deiner Fragen:
    - unseren Gismo haben wir auf der Rücksitzbank angegurtet.
    - Wir fahren mit ihm zu unterschiedlichen Zeiten und Orten, Garten, Hundekita, Besuch von Verwandten und Bekannten etc.
    - Sein Verhalten ist ständig, egal ob er´sich vorher gelöst hat und und wir einen Spaziergang unternommen haben
    - in der regel ignorieren wir sein Verhalten um ihn nicht noch mehr "anzuspornen" bzw. zu verängstigen,
    - Wenn wir ihn ignorieren, legt er sich zeitweise auf seine Decke, die wir mitnehme, damit er etwas gewohntes um sich hat, das hält allerding höchstens 5 Minuten an, danach will er wieder am liebsten zu uns (mir und meiner Frau).
    - ansonsten quietscht er nicht.Nur zittern tut er vereinzelt beim Autofahren.
    ich denke, das du recht hast und er aufmerksamkeit haben will.
    Hi Max,

    ist er denn jetzt eher aufgeregt weil was tolles passiert oder hat er Angst?
    LG
    Iris

    *Ein gut abgerichteter Mensch kann der beste Freund des Hundes sein*

  8. #8
    Wiesenhund Guest
    Ihr überseht den gesundheitlichen Aspekt, der eigentlich immer zuerst abgeklärt werden sollte . Um so mehr, Max, als ihr euch ja, so wie du es beschreibst, völlig richtig verhaltet.

    Es gibt viele Hunde, die Autofahren einfach nicht vertragen. Dass er Probleme hat, zeigt ja auch sein Zittern. Ehe ich also davon ausgehe, dass es nur ein "Aufmerksamkeit erregen wollen" ist (dazu zittern Hunde selten ), würde ich mal gucken, wie es ist, wenn er gesichert im Heck (falls Kombi), auf dem Vordersitz oder in einer Box (kann ja zu Testzwecken ausgeliehen werden) auf dem Rücksitz ist. Manchmal ist ein Vibrieren oder für uns nicht hörbares Geräusch an einer bestimmten Stelle in der Fahrgastzelle einfach derart unangenehm für den Hund, dass er es nicht erträgt.

    Eventuell kann auch ein nach Rücksprache mit dem Tierarzt (!) verabreichtes homöopathisches Mittel Abhilfe schaffen, falls das Zittern mehr auf Übelkeit (es kann ihm auch schlecht sein, ohne dass er erbricht) oder Angstzustände zurückzuführen ist.

  9. #9
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    Hallo Cora,

    ja, so wollen wir es auch machen, wie gesagt er ist ein Hund, der am besten die ganze Aufmerksamkeit will, aber das geht nun mal nicht immer

    Werde gerne von unseren Fortschritten berichten.

    @ Iris,

    denke mal es ist die Angst alleine zu sein bzw. " keiner kümmert sich um mich"

    LG

    Max und Gismo

  10. #10
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    Hallo Wiesenhund,

    wir haben es auch schon gesichert auf dem Beifahrersitz probiert, sind allerdings davon gaanz schnell abgekommen, wei er da ständig versucht beim Fahrer,mir oder meiner Frau, auf den Schoß zu kommen und das geht nicht.

  11. #11
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    Hallo Wiesenhund,

    wir haben es auch schon gesichert auf dem Beifahrersitz probiert, sind allerdings davon gaanz schnell abgekommen, wei er da ständig versucht beim Fahrer,mir oder meiner Frau, auf den Schoß zu kommen und das geht nicht.

  12. #12
    Wiesenhund Guest
    Ihr könntet alternativ auch noch mal den Puls kontrollieren (Innenseite Oberschenkel), ob er sehr gestresst ist beim Autofahren. Allerdings bräuchtet ihr da eigene Vergleichswerte, weil die Pulsfrequenz rasse- und individuumabhängig zu verschieden ist, als dass hier Richtzahlen genannt werden könnten.

    So wie du es schilderst, glaub ich einfach nicht dran, dass er nur im Mittelpunkt stehen will, sondern mir scheint es, er fühlt sich massiv unwohl.

  13. #13
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    Hmm das ist möglich, was kann man dagegen tun. wie geschrieben, ins Auto selbst will und geht er ja freiwillig nur sobald die Türen zugehen, geht es los. Und wenn der Gurt lang genug ist, steht er auf der Mittelkonsole, will gekrault werden oder legt seinen Kopf bei mir oder meiner Frau auf die Schulter und will auch gekrault werden.

  14. #14
    Wiesenhund Guest
    "Mamiiiii, mir ist soooo schlecht! Wann sind wir endlich da?"

    Bewegungsraum einschränken. Das Geschirr am Beckengurt der hinteren Sitze festmachen, oder Gismo eventuell im Bodenraum sichern. Wenn ein Pudel bis zu den Vordersitzen kommt, hat er zuviel Spielraum, der ist auch verkehrstechnisch nicht mehr sinnvoll. Ich halte aber die Box eigentlich die beste Lösung für euch alle.

    Gekrault und beachtet wird natürlich nicht !

    Was mir auch noch so als Idee kommt - eine falsche Verknüpfung wäre auch noch eine (leise) Möglichkeit für sein Verhalten. Ihr habt ihn von seiner Mama und seinen Geschwistern weggeholt. In ein fremdes Auto gepackt, vielleicht so ein wenig doch noch bedauert, und es kann ja durchaus sein, dass ihm bei dieser ersten Fahrt auch schon schlecht war. Da muss er aber durch, denn er sollte ja nun gemerkt haben/merken, dass ihm nichts Böses passiert.

    Vor allem, schaltet selber ein wenig ab . Ihm passiert nichts, so ganz fürchterlich übel kann ihm nicht sein, Angst muss er vor nichts haben. Vielleicht steigt ihr ja schon mit dem Gedanken in's Auto: "Ohje, gleich jammert der Arme wieder!" Da Pudel hochintelligent und sensibel sind, könnte sich das auch übertragen.

    Ich würde es mit ner Mischung versuchen: Ruhig mal mit "Nein", wenn er jammert, aber auch eine andere Art des Transportes überlegen. Mich selber rausnehmen (Radio an, Ohrhörer) und eben auch ein ganz leichtes "Reisemittel" in Ansprache mit dem TA geben.

    Viel Erfolg!

  15. #15
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    Also zu den zitternden Hunden kann ich auch was berichten. Wenn Winston auf der andren Straßenseite seine Freundin sieht aber noch brav im Sitz warten muss, bis die die Straße überquert hat. Da zittert auch der ganze Hund.

    Aber prinzipiell hast du Recht, dass ein gesundheitlicher Grund ausgeschlossen werden muss! Stells mir nur schwierig vor, sowas festzustellen. Und wenn der Hund schon quiekt, wenn die Autotür zu ist und der Motor noch gar nicht an?! Beim Stehen machen Autos ja jetzt nicht irgendwelche unhörbaren Geräusche, auch wenn ich das natürlich als Mensch nicht hören könnte.

    Nebenbei gesagt hat das Winston als junger Hund im Auto auch sowas gemacht, da wird die Decke auf der Rücksitzbank verwurschtelt, der Kopf auf die Oberkante der Sitze gelegt und selbige erstmal vollgesabbert, die Mittelkonsole als "Kopfkissen" benutzt. Oder auch sehr beliebt: ruhig hinlegen und dabei richtig kräftig ausatmen à la "Hach, hab ich es schwer".
    Wir befestigen den Hundesicherheitsgurt in der Regel, indem wir beide Beifahrergurte über Kreuz in der Mitte reinstecken, dann entsteht da quasi ein X Überlapp und dann machen wir es gleichzeitig fest. Zumindest den Beckengurt in unsrem Auto finde ich dafür zu lang. Außerdem ist so auch "wenden" während der Fahrt besser möglich, sonst verheddert er sich dann in dem Geschirr und dann klettert man als Beifahrer wieder halb nach hinten das zu richten. Das nächste Auto wird definitiv ein Kombi mit ner Box.
    Gruß Cora + Winston


  16. #16
    Wiesenhund Guest
    Ja klar, du hast schon auch Recht. Zittern kann auch positive Aufregung sein, "Quietschen" auch Einfordern und kein Jammern. Andererseits können Hunde auch schon im Voraus Terz machen, sie wissen ja, was kommt. Egal, ob das Kommende nun Übelkeit ist, oder einfach nur Frust, weil sie nicht Auto fahren wollen.

    Unser Hund fährt übrigens auch mega-ungern Auto. Er steigt gern ein, denn könnte ja sein, es geht in die Berge. Aber es ist ihm auch übel (wer selber mal Autofahren nicht vertragen hat, weiß, dass man versucht, das durch Atmung zu regeln). Allerdings ist er auch ein Schauspieler vor dem Herrn und übertreibt immer gnadenlos. Er bläst die Backen auf, prustet, verdreht die Augen ... vor allem, wenn er Publikum hat. Deshalb gibt es auch nichts (an Medis), außer nem Anpfiff, wenn er zu sehr überzieht .

    Wenn ich aber Autobahn fahre, ist er ruhiger als wenn eine Serpentine nach der anderen kommt ... Deswegen muss man schon immer abwägen, ist einem Hund nun kübel, hat er keinen Bock, versucht er es auf die Mitleidstour. Wenn man aber das Alltagsverhalten vergleicht, kommt man den Kandidaten recht schnell auf die Schliche. Quietscht einer auch sonst, wenn er was erreichen will, kann es schon sein, dass er einfach die Fahrt auf dem Schoß von Frauchen genießen möchte.

    Ich möchte und würde aber sowas nie ausschließlich über "Erziehung und Regeln" geklärt wissen.

  17. #17
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    Hallo Ihr beiden, suuper sind wirklich einige Ratschläge bei
    @Wiesenhund, ich denke Du hast das Problem angesprochen, wenn er etwas will quietscht er auch...so dass ich denke er will bei einem von uns auf dem Schoß mitfahren.

  18. #18
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    Hallo,

    ich weiß nun ja nicht in wie fern du das Problem schon gelöst hast?!

    Aber ich möchte dir trotzdem eben erzählen wie das bei meinen Hunden war.

    Meine Beiden hatten das Problem auch als Welpen.

    Ich habe aber die immer ignoriert beim Auto fahren und nicht beachtet.

    Irgendwann nach mehreren und längeren Fahrten fingen Die auch zu entspannen und legten sich auch beim Fahren schlafen.

    Vielleicht hilft es auch bei dir

    LG,
    HeinzB

  19. #19
    Moni Zudno Guest
    Bei längeren Autofahrten war immer eine Begleitperson dabei, die den Welpen in der Fahrgastzelle mit betreute.
    ansonsten wurden nur kurze Fahrten gemacht und mit positiven aktionen verknüpft (ausflüge in den Wald, an den See etc.)

    Bei längeren Autofahrten den Welpen sich selbst zu überlassen (ignorieren ist nichts anderes) ist mir für einen Welpen einfach zu viel Druck und erzeugt m. M. nach keine positive Verknüpfung.

  20. #20
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    8
    Hallo liebe autofahrende Forengemeinde,

    Autofahren kann ja beim Hunde die tollsten Reaktionen auslösen...vom aufgeregt sein, weil die Verknüpfung zu toll ist (z.B. wir fahren immer zum See mit dem Auto...) oder schlecht ist, bis hin zu lethargischem Ertragen der Situation.
    Mal ein kurzer Abriß meiner Erfahrungen: unser erster Hund ein Yorki (durfte auf dem Schoss des Beifahrers mitfahren) liebte es Auto zu fahren und zitterte immer, wenn wir um eine bestimmte Kurve in Richtung Schrebergarten oder Heimwärts fuhren...pure Freunde und Aufregung über Orte an denen er sich wohl fühlte. Zittern ist also ein Spannungsabbau gewesen. Ob das Zittern gesundheitlich bedingt ist, kann ich nicht klären, bin ja kein TA...:P
    Unsere erste Goldenhündin hat sich auf der Heimfahrt vom Züchter übergeben (3x), sie wurde zum passioniertem Autofahrer im Kofferraum...wenn wir den Platz im Wohnzimmer gehabt hätten, hätte man ihr statt eines Korbes auch das Auto hinstellen können.
    Meine Betty (1 Jahr) hat sich auch übergeben auf der Heimfahrt, die Straßen in Dtl. sind aber auch nervig. Anfangs fuhren wir nur kurze Strecken, immer an Orte wo Betty was tolles erlebte. Anfangs hat sie oft gespuckt, bis ich erkannte, dass sie sich vollständig lösen muss, bevor es losgehen kann. Mittlerweile fährt sie gern Auto, naja oder zumindest akzeptiert sie das wir nur mit dem Auto an tolle Orte kommen. Auf dem Rücksitz fühlt sie sich total unwohl, sie liegt gern ausgebreitet im Kofferraum, dass geht halt nicht auf dem Rücksitz. Vorn im Fußraum ist sie auch nicht glücklich, da kann man nicht rausschauen, also bester Ort Kofferraum (im Kombi).

    Ich habe viel mit positiver Verknüpfung gearbeitet, hab mit ihr im Auto gespielt und ihr das Futter überreicht...Hab den Kofferraum offen gelassen und sie immer wieder (über mehrere Tage und auch nur 2-3 mal tgl.) reingesetzt...bis sie von selbst liegen blieb...

    Setz Dich doch einfach mal neben den Hund auf die Rücksitzbank ohne das Auto zu starten...schau was passiert und beende die Übung erst, wenn Gismo völlig entspannt hat, idealer Weise leicht eindöst....dann wartest du noch etwas, graulst ihm das Ohr oder den Bauch und dann steigt ihr entspannt aus...der Hund muss lernen, dass er im Auto allein ist, egal ob der Fahrer vorn sitzt oder nicht...wie im Restaurant, der Hund hat da Sendepause.

    LG und viel Erfolg....
    Fröhliches Gassigehen

    littlepoetry und Betty

    "Für seinen Hund ist jeder Mensch ein Napoleon. Deshalb sind Hunde so beliebt." Aldous Huxley



    https://forum.zooplus.de/image.php?ty...ine=1330093597

  21. #21
    Registriert seit
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    Hallo,

    mir scheint es aus der Ferne doch so zu sein, dass der kleine Kerl sich mehr als unwohl fühlt und da hilft das Ignorieren seines Quietschens ihm leider nicht aus seiner Not. Ich würde ihn tatsächlich nur noch in einer Box transportieren, die allerdings vorher positiv besetzt werden muss und sein absoluter Ruhepol sein sollte, d.h. er sollte im Haus an diese Box gewöhnt werden und lernen, sich dort zu entspannen. Das geht am leichtesten über das Füttern und ruhiges Streicheln in der Box. Er sollte sie so annehmen, dass er sich freiwillig gerne dorthin zurückzieht. Erst wenn er die Box als sein "Körbchen", seine Höhle ansieht, würde ich die Box in die Nähe des Autos stellen und ihm sein tägliches Futter darin geben. Kann er sich auch dort gut entspannen, dann würde ich den Motor laufen lassen, aber die Box noch in der Nähe des Autos stehen lassen. Bleibt er auch dann entspannt, kommt die Box in den Kofferraum (offene Tür) und es wird gefüttert, vielleicht auch mal ein kurzes Nickerchen dort gemacht. Dasselbe wird dann mit geschlossener Box- und Kofferraumtür geübt. Klappt das, wird der Motor angemacht und bei laufendem Motor gefüttert. Erst wenn der Kleine sich auch bei laufendem Motor entspannt zeigt, würde ich eine ganz kurze Strecke auf dem Hof fahren (jetzt aber ohne Futter - die Box sollte inzwischen sein Zuhause geworden sein) und diese Touren pö à pö verlängern. Jeder einzelne Schritt führt möglicherweise erst nach mehreren Tagen zum Erfolg, aber es lohnt sich wirklich.
    Ich weiß, es dauert auf diese Art etwas länger, aber gemessen an den vielen Jahren, die Ihr mit dem Hund zusammenleben werdet und den vielen Fahrten, die dann stressfrei ablaufen werden, ist das wirklich ein Klacks. Er ist noch jung und wenn Ihr jetzt diese Übungen macht, kann sich dieses Verhalten nicht fest etablieren.

    Liebe Grüße,

    Elke

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