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Thema: Pietät(loses) Thema

  1. #1
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    Pietät(loses) Thema

    Hallo Foris,
    vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit einem HuHa aus der Nachbarschaft. Wir kamen auf dies und das und letztlich diskutierten wir über Formen der Hundebestattung (wir haben beide schon etwas ältere Vierbeiner).
    Der HuHa meinte, er und seine Frau hätten überlegt, ihren Hund (Yorki) nach dessen Ableben präparieren (also ausstopfen) zu lassen. Ich habe bei dem Gedanken erstmal trocken geschluckt ... und mir vorgestellt, meine Madame stünde da steif auf eine Holzplatte montiert im Wohnzimmer... Sehr befremdlich, der Gedanke.
    Wenn es eines Tages so weit sein sollte, dann möchte ich meinen Hund im Garten bestatten. Kremieren käme eventuell auch noch in Frage.

    Welche Gedanken macht Ihr Euch eigentlich zu diesem Thema?

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  2. #2
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    *auch hallo*

    Eine "normale" Bestattung im Garten kommt für mich nicht in Frage, da mein Hund zu groß ist (auch, wenn es mein eigenes Grundstück wäre und es riesig wäre - was es beides nicht ist)

    Verbrennen lassen und eine Urne bekommen - ja, das kann ich mit einem klarem Ja beantworten.

    Ich habe schon einige Berichte im Fernsehen gesehen, wo sich die Besis ihre verstorbenen Hunde und auch Katzen haben von einem Präparator "richten" lassen. Sie saßen, standen oder lagen dann fertig im Wohnzimmer. Ich persönlich finde das schrecklich, ganz schrecklich um ehrlich zu sein

    Scheu habe ich keine, über Tod zu sprechen und mich damit auseinanderzusetzen, aber das mein Haustier ausgestopft im Hause sitzt (um seinen geliebten Garten im Auge zu haben, o. ä.) das geht mir persönlich zu weit.

    Ich wollte auch nicht ausgestopft im Sessel sitzen und meine Hortensien betrachten. gruselige Vorstellung

    Einen Teil Asche von meinem Hund in einer Urne - damit habe ich kein Problem.

    Grüße
    Susanne
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  3. #3
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    Hi,

    Präparieren käm absolut niiiemals in Frage, schreckliche Vorstellung, urgs. Mein Freund hat mich immer damit aufgezogen, dass wir das machen sollten mit der Amber. Oder Hausschuhe, der Blödsack.

    Ich hatte mich sehr lange mit dem Thema beschäftigt und wollte sie eigentlich auch im Garten begraben, aber dann kam der Winter und bei gefrorenem Boden hab ich uns nicht mit der Spitzhacke im Garten stehen sehen. Ich hab mich dann fürs Kremieren entschieden, das würde ich für mich auch wollen.

    Ich hab ihre Asche noch, eigentlich wollte ich die an allen ihren Lieblingsorten verstreuen, aber das wollte mein Freund überhaupt nicht, das hab ich natürlich respektiert.

    Schweres Thema. Die Amber hatte maligne Gesäugetumore und ich hatte eine gute Weile Zeit, ein gutes 3/4 Jahr, mich auf ihren Abschied "ernstlich" vorzubereiten (sie wurde fast 15), als ich mich damals am Anfang des Winters fürs Kremieren entschieden hatte, ist mir irgendwie eine Last genommen worden, für uns war das eine gute Entscheidung. Meine Ma hat ihren Hund dann auch einäschern lassen.

    LG
    Daniela
    Als denkender Mensch beantwortet man nicht dieselbe Frage ein Leben lang gleich.
    Richard von Weizsäcker

  4. #4
    Moni Zudno Guest
    mein erster Hund liegt bei uns im Garten begraben, und es ist klar, dass auch unsere beiden Süßen einmal ihren Platz dort bekommen werden - evtl. dann in einer Urne.

    Ausstopfen ginge für mich gar nicht Der Gedanke, dass dieses Fell einmal warm und voller Leben war...schnürt mir ja jetzt schon die Kehle zu...

  5. #5
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    also ausstopfen geht gar nicht - allein die Vorstellung finde ich gruselig. Zwei Hunde haben wir nach ihrem ableben auf unserem Grundstück begraben - eine Heidenarbeit bei der Grösse. Als wir im Juni Easy haben einschläfern müssen war das so schrecklich für uns, das mein Mann es nicht konnte - er war so fertig, das wir sie haben kremieren lassen. Sie wurde beim TA abgeholt und wir haben dann eine Urne bekommen, die wir im Garten beerdigt haben . Das war dann einfacher für uns. Für die Zukunft werden wir es wohl auch weiter so halten....

  6. #6
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    Zitat Zitat von Carmelita Beitrag anzeigen
    Ich wollte auch nicht ausgestopft im Sessel sitzen und meine Hortensien betrachten. gruselige Vorstellung
    Auch wenn's ja wirklich ein skurriles Thema ist - bei diesem Satz musste ich echt kichern...
    Ich denke, wenn meine Madame ausgestopft irgendwo im Haus stünde, käme ich mit dem Trauern völlig durcheinander. Körperlich wäre sie noch da, tatsächlich aber ist sie tot. Nee, das geht gar nicht.
    Außerdem ist es auch würdelos. Ein geliebter Hund ist ja viel mehr als Fleisch und Fell. Ihn durch das Präparieren auf das Körperlich zu reduzieren, würde ihm überhaupt nicht gerecht.

    Übrigens ist die Erdbestattung von großen Tieren je nach Gemeinde verboten (ich glaube, wegen der Kontamination des Grundwassers). Sagte mir eine Nachbarin, deren Riesentrumm von einem Hund eingeschläfert werden musste. Sie hat ihn trotzdem nachts im Garten begraben, weil sie ihn in der Nähe haben wollte.

    Beste Grüsse!
    Sabiba

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  7. #7
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    also meines Wissens ist es in Wasserschutzgebieten verboten. Ansonsten darfst du es auf deinem eigenen Grundstück machen . Verpflichtend ist aber eine Tiefe von 80 cm .... und das ist eine Menge Aushub bei einem grossen Hund. Die Urne muss nicht zwingend so tief .

  8. #8
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    Mhhh - hier ist meines Wissens kein Wasserschutzgebiet ... Aber das kann ja jeder bei seiner Gemeinde in Erfahrung bringen, wenn's nötig ist.

    Beste Grüsse!
    Sabiba

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  9. #9
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    Thumbs down

    Hallo zusammen.

    Zitat Zitat von Sabiba Beitrag anzeigen
    Der HuHa meinte, er und seine Frau hätten überlegt, ihren Hund (Yorki) nach dessen Ableben präparieren (also ausstopfen) zu lassen. Ich habe bei dem Gedanken erstmal trocken geschluckt ... und mir vorgestellt, meine Madame stünde da steif auf eine Holzplatte montiert im Wohnzimmer... Sehr befremdlich, der Gedanke.
    ?
    Wenn man die ausgestopfte Oma danebenstellt, sicher sehr dekorativ.

    MfG Jox

  10. #10
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    hallo,

    ein trauriges thema aber man macht sich ja schon gedanken, gerade weil hier in den letzten monaten viele ältere hundefreunde über die regenbogenbrücke gegangen sind

    unser alter hund wurde auf dem grundstück meiner oma beerdigt.

    da ich kein grundstück habe kommt für mich bzw. cora auch nur eine einzelkremierung in frage. dann halt in einer urne und ein plätzchen daheim - gerade auch wegen umziehen. heute muss man ja jobmäßig mit vielen wechselnden lebensorten rechnen.

    präparieren nene, käme für mich auch nicht in frage, ständig sieht man sein hundekind vor sich. zusätzlich stellt sich mir die frage, ob das dann für andere haustiere nicht arg befremdlich wäre

    aber ich hoffe, all diese gedanken sind in ihrer umsetzung noch ganz weit weg - mindestens 8 jahre!

    glg anna
    lg von anna und wuff cora / im andenken an arko


  11. #11
    Lorentine Guest
    Hallo zusammen

    uuuuaaaahhhh , was für eine gruselige Vorstellung, meine Heidi stünde hier dekorativ im Wohnzimmer oder läge am besten noch in ihrem Körbchen - jetzt aber völlig reglos und mit gebrochenen Augen!

    Nee...ausstopfen geht gar nicht!

    Ansonsten...ein Grab im eigenen Garten finde ich den besten Platz, sofern das denn möglich ist, weil man Eigentum hat. Und wenn der Körper einfach zu groß ist (oder dies von der Gemeinde verboten wird), dann halt wenigstens die Urne.

    Kennt jemand zufällig den Film "Kentucky fried chicken"?
    Daran fühle ich mich grade irgendwie erinnert...

    Liebe Grüße

    Gitta

  12. #12
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    Zitat Zitat von Sabiba Beitrag anzeigen
    Auch wenn's ja wirklich ein skurriles Thema ist - bei diesem Satz musste ich echt kichern...
    Ich ehrlich gesagt auch ein kleines bischen........

    GsD ist das verboten - man stelle sich das vor

    So geht es mir auch, die Worte, die hier gefallen sind "würdelos, befremdlich" dem kann ich mich nur anschließen und ob man die Trauer je abschließen kann, wenn denn........ bezweifle ich auch.

    Ich habe einen ausführlichen Bericht mal gesehen. Kennt ihr das, man zappt herum, bleibt hängen, hat die Fernbedienung in der Hand und ist sich eigentlich sicher *sofort umschalten* - und tut es letztlich nicht? Eine Hündin "fand" ihren Platz damit sie für immer an ihrer Lieblingsstelle im Wohnzimmer saß, um den geliebten Garten zu beobachten. Eine Katze, zu deren Präparator die Besitzer mehrfach gefahren sind, weil sie "den" Blick noch nicht hatte.

    Mal emotionslos und sachlich betrachtet: Ich mein, das (ich weiß gar nicht, wie ich das nennen soll ) das muß doch auch saubergemacht, abgestaubt oder wie auch immer, werden.? Und was geschieht, wenn der Besitzer es dann doch nicht ertragen kann? Oder er verstirbt und niemand ist mehr da? Sperrmüll? Ist das nicht eine entsetzliche Vorstellung. Ist mir grad schlecht

    dann entweder unter der Erde, oder in einer Urne.

    puhhh, hab grad die Bilder vor Augen

    Susanne
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  13. #13
    Lorentine Guest
    ups: sorry :ich muss mich korrigieren!

    Der Film heißt natürlich: "Kentucky fried movie" und nicht ...fried chicken!

    War wohl ´ne Freud´sche Fehlleistung.

    ...und Susanne ..sooo weit hatte ich noch gar nicht gedacht!
    Was passiert mit D A S nach dem eigenen Ableben...SPERRMÜLL...nee echt, DIE Vorstellung ist ja noch viel furchtbarer!

    Boah, da wird mir grade aber auch ganz anders....

    Liebe Grüße

    Gitta

  14. #14
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    Urks, was für eine Vorstellung! Auf so was würd ich nie kommen.......ich finde das ein schön gerahmtes Bild eine viel schönere Erinnerung ist als so was......

    Meine Eltern mussten ihre Hündin auch einschläfern lassen. Sie haben sich das für eine Einzelverbrennung entschieden und eine passende Urne ausgesucht. als sie die Urne dann holen konnten war noch eine CD dabei vom "Verbrennungsvorgang" oder wie das heisst.
    Die Urne steht nun im Wohnzimmerschrank. Fand ich anfangs auch etwas komisch, mittlerweile aber vollkommen normal. Eigentlich sollte sie begraben werden, da meine Eltern aber ihr Haus verkauft haben und zur Zeit in MIete wohnen bis sie in ihr neues Haus können konnte das eben noch nicht gemacht werden. Sonst wär sie ja in einem fremden Garten begraben.
    Ob die Urne aber im neues Haus begraben wird weiss ich nicht, eben weil es mittlerweile so normal für uns alle ist.

    Wichtig ist aber das man eine Einzelverbrennung macht. Normalerweise werden wohl mehrere Tiere miteinander verbrannt und dann bekommt jeder Besitzer halt einen Teil davon in seine Urne. Aber ich hätte da schon gern die Asche vom eigenen Hund drin.......

    PS:
    Schmunzeln musst ich auch bei den Hortensien....
    LG
    Ina mit Mobby

  15. #15
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    Ein älterer Herr aus der Nachbarschaft gehört auch zu den "Ausstopfern".
    Er müsste schon so 3 Hunde in der Wohnung rumstehen haben.
    Allerdings ist er blind so das ich das Ganze noch ein WENIG nachvollziehen kann. Denn er kann sich ja zur Erinnerung keine Fotos ansehen.

    Für mich wäre das nichts. Atze liegt mit den beiden Totgeburten des C-Wurfs im Garten unter den Tannen und die anderen werden (in hoffentlich vielen Jahren) dorthin folgen.

    Für Menschen ohne Garten finde ich Tierfriedhöfe eine gute Alternative.
    Eine Urne mit Asche möchte ich auch nicht zwingend hier im Regal stehen haben.
    Wenn dann verbrennen und die Asche im Wald verstreuen.
    Tierschutz der ankommt www.canifair.de

  16. #16
    Moni Zudno Guest
    ...den Film kenn ich zwar nicht, aber mich hat das Ganze sofort an das Buch "Hotel New Hampshire" erinnert - wo der ausgestopfte Familienhund letztendlich als "Boje" im Meer schwimmend die Absturzstelle des Flugzeuges gekennzeichnet hat...

  17. #17
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    also bei dem Unternehmen bei dem wir Easy haben kremieren lassen, ist es so, das man bei einer Sammelkremierung KEINE Asche erhält . Die Asche aus Sammelverbrennungen wird in einem Rosengarten verstreut. Gemischte Asche würde ich auch nicht haben wollen, gar nichts zu bekommen geht auch nicht, also kam nur eine Einzelkremierung in Frage.

  18. #18
    Kitty77 Guest
    Finde ich gut, dass auch mal über das Thema Tod und Bestattung diskutiert wird. Es wird ja viel zu oft geschwiegen, obwohl es ein Teil des Lebens ist.

    In den beiden Jahren in dem ich auf einem Gnadenhof gearbeitet habe, habe ich einige Hunde auf ihrem letzen Weg begleitet. Es war jedesmal schwer, auch wenns nicht der eigene Hund ist, aber man hängt an jedem Schützling, bei mir war/ist das zumindest so.

    Leider mussten die toten Tiere von der Tierkörperbeseitigungsanstalt abgeholt werden. Die Bilder sind grausam, wenn die Tiere verladen werden. Ich könnte den Job niemals machen, ich war jedesmal fertig mit den Nerven, weil mit den toten Körpern so respektlos umgegangen wird....

    Meine verstorbenen Tiere liegen auf zwei Gärten verteilt. Es sind aber keine Gräber in dem Sinne, mit Bepflanzung, oder sonstigem Grabschmuck. Da mein Rüde schon 11 + X Jahre und krank ist, haben ich und mein Mann das Thema schon oft durchgesprochen. Leider ist mein Franky viel zu groß für ein Gartengrab, also werden wir ihn auch einäschern lassen und im Garten verstreuen.
    Eine Urne im Regal möchte ich auch nicht haben.

    Vor ausgestopften Tieren gruselt es mich. Es macht mir nichts aus, nachts alleine durch den Wald zu gehen, aber alleine in einem Raum mit ausgestopften Tieren und ich bekomme Panik. Also wäre das keine Option für meine Hunde.

  19. #19
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    Zitat Zitat von Moni Zudno Beitrag anzeigen
    ...den Film kenn ich zwar nicht, aber mich hat das Ganze sofort an das Buch "Hotel New Hampshire" erinnert - wo der ausgestopfte Familienhund letztendlich als "Boje" im Meer schwimmend die Absturzstelle des Flugzeuges gekennzeichnet hat...
    Jaaaa! Das ist der Hund mit der Flatulenz

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  20. #20
    Moni Zudno Guest
    Jepp

    Das Problem hatte ich mal bei meinem Marco , falsche Futterwahl, aber diese "Entgleisung" ist echt schon urlange her, ne wirklich, letztes Jahrtausend...

    Aber mal wieder zur Pietät: eine Urne mit den Überresten meines geliebten Marco im Wohnzimmer - bei dem Gedanken daran, dass ich über die Urne streichle und dabei denke, sein Fell hat sich aber ganz anders angefühlt - kann ich mir nicht vorstellen. Obwohl es sicher auch Gewohnheitssache ist...

    Aber bei den vielen positiven postings zur Kremierung - werde ich den Gedanken daran die nächsten 12 Jahre (hoffentlich) erfolgreich in den Hintergrund verdrängen und dann eine Urnenbestattung im Garten in Betracht ziehen.

  21. #21
    tazi Guest
    Zitat Zitat von Kitty77 Beitrag anzeigen

    Leider mussten die toten Tiere von der Tierkörperbeseitigungsanstalt abgeholt werden.

    Das wäre auch meine Option.Ich weiss ziemlich grausam für manche.Für mich nicht, für mich wäre es nur eine Hülle. Meine Erinnerung habe ich im Herzen. Urne, Tierfriedhof käme für mich nicht in Frage (auch aus kostengründen)

    Eine Urne im Regal möchte ich auch nicht haben.
    Bei diesem Satz muss ich an den Film " Meine Braut, Ihr Vater und ich " denken als die Katze Ihr Geschäft in Omas Asche verbrachte

  22. #22
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    Mein verstorbener Malteser wurde eingeäschert und die Urne mit seiner Asche steht bei mir im Wohnzimmer auf einem Regal, daneben stehen Fotos von meinem Benny und Kerzen.

    Ich finde daran nichts gruselig oder eklig. Ich hab noch nie gedacht, Bennys Fell fühlte sich aber anders an . Klar ist da nur noch Asche übrig geblieben, aber trotzdem hab ich das Gefühl, Benny ist nicht so ganz gegangen, sondern auf irgendeine Art immer noch da.

    Ich werde meine anderen Hunde ganz sicher auch einäschern lassen und die Urnen ins Regal stellen...

    Für mich ist es nämlich schlichtweg unvorstellbar, meine Hunde zum Tierarzt zu bringen bzw. dort zu lassen und sie von der Tierkörperbeseitigungsanstalt abholen und zu irgendwas verarbeiten zu lassen. Das geht gar nicht...Meine Hunde sind doch kein Abfall...

    Wer sein Tier ausstopfen lassen will, der soll es tun, muss doch jeder selbst wissen und geht auch niemanden was an...
    Liebe Grüße
    Petra, Jule, Sammy & Micky mit Benny im Herzen (10.05.96 - 04.11.09)



  23. #23
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    Nee,also ausstopfen geht gar nicht....

  24. #24
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    Bin nicht zart beseitet, aber bei einem Bericht über Tierpräparation hat mich das Grauen gepackt. Will man wirklich, dass dem geliebten Tier das Fell abgezogen wird, davon das Fett abgeschabt, mit nem Drahtkörper und Füllmaterial ausgestopft und Glasaugen eingesetzt werden? Und die Reste? Uah, es schüttelt mich.

    Ich habe eine Strähne von meinem Hund und er wurde kremiert. Die Asche haben wir in einem Kistchen zuhause. Aber die ist nicht wichtig, das ist ja nicht mehr mein Hund. Aber seine Würde war uns wichtig.
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  25. #25
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    Zitat Zitat von absinth Beitrag anzeigen
    Bin nicht zart beseitet, aber bei einem Bericht über Tierpräparation hat mich das Grauen gepackt. Will man wirklich, dass dem geliebten Tier das Fell abgezogen wird, davon das Fett abgeschabt, mit nem Drahtkörper und Füllmaterial ausgestopft und Glasaugen eingesetzt werden? Und die Reste? Uah, es schüttelt mich.

    Ich habe eine Strähne von meinem Hund und er wurde kremiert. Die Asche haben wir in einem Kistchen zuhause. Aber die ist nicht wichtig, das ist ja nicht mehr mein Hund. Aber seine Würde war uns wichtig.
    Auf die Sache mit dem Fellbüschel bin ich noch gar nicht gekommen . Ich glaube, das werde ich auch machen. Mein Hund wird auch eingeäschert, wenn es soweit ist.

    Den Bericht übers präparieren von Tieren habe ich auch gesehen. Für mich kommt sowas auch nicht in Frage.

  26. #26
    Registriert seit
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    Das mit der Haarsträhne war eine ganz intuitive Idee als wir uns beim Tierarzt von ihm verabschiedet haben. Es kam usn zwar komisch vor, aber der Gedanke nie wieder in sein weiches Fell zu greifen... Mein Bruder und ich haben uns eine kleine Strähne abgeschnitten und sie ist ein Stück Erinnerung.
    Natürlich kann man das auch schon früher machen.... Gebe zu, die letzte Haare aus seiner Bürste habe ich in ein Glas gesteckt.
    Gruß Lieschen Müller

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