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Thema: Wir haben Nachwuchs...

  1. #1
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    Talking Wir haben Nachwuchs...

    ... damit habe ich im ersten Jahr noch gar nicht gerechnet.

    Ich gehe davon aus, das die meisten "baby's" vond en Gründlingen stammen, weil diese aussehen wie kleine Gründlinge.
    aber ein paar sehen anders aus, ich nehme an das sind die "goldi" und die pigemtieren sich erst später "goldig"???

    Hier meine Frage:
    Was kann ich tun, damit die großen Fische die kleinen nicht fressen?
    (eine gewisse Bepfalnzung ist vorhanden, aber da der Teich schon fertig war und aus Beton ist und keine Flachen Uferbereiche hat, ist die Bepflanzugn eher "dürftig" wobei das was ind en PFlanzbecken gepflanzt wurde mittlerweile auch gut "wuchert")

    ab wann können die Fische abgegeben werden, wenn der Teich zu voll wird, und was muss ich dann beachten? Wo kann ich die mit "gutem Gewissen" abgeben?


    Lg Steffi
    Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen, um den Menschen zu dienen.
    Paul Gray


  2. #2
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    weiß hier keiner rat?
    Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen, um den Menschen zu dienen.
    Paul Gray


  3. #3
    Elia Guest
    Doch, schon, aber ich befürchte, meine Ansicht dazu wird dir nicht gefallen.

    Ich würde gar nichts tun, um die Kleinen zu schützen. Es werden wahrscheinlich auch ohne Hilfe mehr groß, als im Teich auf Dauer bleiben können. Ich würde sogar die Fütterung etwas drosseln, in der Hoffnung, dass die Alttiere dann mehr vom eigenen Nachwuchs verspeisen und auf diese Weise die Menge etwas reduziert wird.
    Das klingt herzlos, ich weiß. Und es ist absolut nicht das, was man voller Freude über den ersten Nachwuchs hören will. Aber: die Kleinen bekommst du nur schwer gut vermittelt und bleiben können sie nicht alle, weil darunter die Wasserqualität stark leiden würde.

    Goldfische färben sich um, wenn sie etwa fingerlang sind, ab der Größe würde sie vielleicht dein Händler als Geschenk annehmen. Die meisten Händler aber nehmen Privattiere nur als Futterfische an, um sich keine fremden Parasiten oder Krankheitserreger einzuschleppen. Aber frag ruhig nach, vielleicht ist deiner ja eine der seltenen Ausnahmen. Ansonsten bleiben dir noch Aushänge an Schwarzen Brettern (Discounter, Gartenläden, Schulen, Internetforen) zur Vermittlung. Allerdings ist die Nachfrage nach graugrünen Gründlingen oder einfachen Goldfischen relativ gering, die einen sind zu unscheinbar, die anderen zu häufig.

    Abgeben kannst du sie, wenn sie etwa fingerlang sind, das ist nach ein - eher zwei - Jahren der Fall.

    Falls du welche aufziehen willst: füttere die Alttiere gut, gerne auch mit Lebendfutter, gib, falls noch nicht vorhanden, feinfiedrige Pflanzen als Jungfischverstecke hinein (Z.B. Ceratophyllum demersum, winterhart und Schwimmpflanze, dürfte für deinen Fall ideal sein) und behalte die Wasserwerte im Auge.
    Eine gezielte Aufzucht gelingt am besten, wenn du die Jungfische abfischst und gesondert aufziehst, in einem Teich oder Aquarium ohne die Elterntiere.

    Die ersten eigenen Jungfische aufwachsen zu sehen ist eine sehr spannende und schöne Erfahrung. Ich finde, jeder sollte so etwas mal erlebt haben.
    Die Kehrseite der Medaille ist leider die Schwierigkeit, die mit Herzblut aufgezogenen Kleinen woanders gut unterzubringen.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Elia Beitrag anzeigen
    Doch, schon, aber ich befürchte, meine Ansicht dazu wird dir nicht gefallen.

    Bei dir bin ich eigentlich immer der Meinung das du sehr sachlich bist, was in diesem Fall wahrscheinlich gar nicht so verkehrt ist, bis jetzt hast du mir eigentlich immer sehr hilfreiche und kompetente antworten gegeben

    Ich würde gar nichts tun, um die Kleinen zu schützen. Es werden wahrscheinlich auch ohne Hilfe mehr groß, als im Teich auf Dauer bleiben können. Ich würde sogar die Fütterung etwas drosseln, in der Hoffnung, dass die Alttiere dann mehr vom eigenen Nachwuchs verspeisen und auf diese Weise die Menge etwas reduziert wird.

    Ich habd ie Kaum noch, bis gar nicht mehr gefüttert, bis ich gesehen habe das Nachwuchs da war. Hatte nachdem der Sommer erst gekommen war nicht so schön klares Wasser, aber Wasserwerte die Ok waren, und hab deswegen gewartet bis sichd as reguliert, die Fischbabys waren dann beim füttern sozusagen ein "zufallsbefund". Das Wasser ist jetzt "Glasklar". wie oft würdest du füttern? Hab im Moment das Gefühld ie sind total hungrig. Sobald ich nru auf die Terasse komme schwimmen alle ans ufer, egal wo ich grad stehe. Die fressen mir sogar aus der Hand, auch die Gründlinge "beißen'" (soviel zum "3 Sekunden-Gedächnis" von Goldfischen)

    Das klingt herzlos, ich weiß. Und es ist absolut nicht das, was man voller Freude über den ersten Nachwuchs hören will. Aber: die Kleinen bekommst du nur schwer gut vermittelt und bleiben können sie nicht alle, weil darunter die Wasserqualität stark leiden würde.

    Die Gründlinge sind schwer zu zählen, aber sind die nicht nützlich? Wieviel Fische kann mein Teich den verkraften? (ca 7000 L) und kann man sagen ab welcher Größe der Nachwuchs durchkommt???


    Goldfische färben sich um, wenn sie etwa fingerlang sind, ab der Größe würde sie vielleicht dein Händler als Geschenk annehmen. Die meisten Händler aber nehmen Privattiere nur als Futterfische an, um sich keine fremden Parasiten oder Krankheitserreger einzuschleppen. Aber frag ruhig nach, vielleicht ist deiner ja eine der seltenen Ausnahmen. Ansonsten bleiben dir noch Aushänge an Schwarzen Brettern (Discounter, Gartenläden, Schulen, Internetforen) zur Vermittlung. Allerdings ist die Nachfrage nach graugrünen Gründlingen oder einfachen Goldfischen relativ gering, die einen sind zu unscheinbar, die anderen zu häufig.

    sooo schlimm finde ich das jetzt nicht, ich hab mich vor allem über den Nachwuchs gefreut, weil ich das als Zeichen nehme, das es den Fischen gut geht. Glaube nciht, das sich kranke Fische vermehren, oder?

    Abgeben kannst du sie, wenn sie etwa fingerlang sind, das ist nach ein - eher zwei - Jahren der Fall.
    Solange ist es dann auch egal "wenn ein paar" mehr fische sind?

    Falls du welche aufziehen willst: füttere die Alttiere gut, gerne auch mit Lebendfutter, gib, falls noch nicht vorhanden, feinfiedrige Pflanzen als Jungfischverstecke hinein (Z.B. Ceratophyllum demersum, winterhart und Schwimmpflanze, dürfte für deinen Fall ideal sein) und behalte die Wasserwerte im Auge.
    Eine gezielte Aufzucht gelingt am besten, wenn du die Jungfische abfischst und gesondert aufziehst, in einem Teich oder Aquarium ohne die Elterntiere.

    ginge das zur not auch in einer Bütt mit häufigen Teilwasserwechseln?hatte sowas in der Art mal gelesen,will aber das es artgerecht bleibt. ohne Pumpe? Wenn man die irgendwo vor der Sonne geschütz hinstellt? So um das einmal zu erleben.

    Die ersten eigenen Jungfische aufwachsen zu sehen ist eine sehr spannende und schöne Erfahrung. Ich finde, jeder sollte so etwas mal erlebt haben.
    Die Kehrseite der Medaille ist leider die Schwierigkeit, die mit Herzblut aufgezogenen Kleinen woanders gut unterzubringen.
    Ja bei den Fischen würd ich das gern mal mitmachen (Bei meinen Katzen auch, aber da obsiegt der Verstand

    Hattest du nicht auch mal gesagt, man könnte die Goldis auch roh an die Katzen verfüttern?
    Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen, um den Menschen zu dienen.
    Paul Gray


  5. #5
    Elia Guest
    Dankedanke

    Nee, Fische haben ein seeehr gutes Gedächtnis. Nur wenn es um Futter geht, schwächelt es etwas ("Wie jetzt, wir hatten eben schon Futter??? Nein, du musst dich irren, wir wissen ja nicht, WEN du eben gefüttert hast, aber WIR waren es definitiv nicht! Also schmeiss jetzt Futter her"). Wenn bei uns der Reiher zu Besuch war, dauert es mehrere Wochen, bis die Fische sich wieder normal verhalten.
    Schwer zu sagen, wie oft du füttern müsstest. Unser Teich ist ja schon etwas älter, und die Fische würden auch ohne Fütterung genug finden. Goldfische und Gründlinge knabbern in der Natur ständig irgendwo herum und nehmen fast permanent winzige Mengen Nahrung zu sich. Ich würde eher häufiger und kleine Mengen füttern, dabei aber darauf achten, dass alle etwas abbekommen, statt einer einzigen Fütterung. Dadurch füttert man aber häufig mehr als bei einer einzigen. Schwierig...

    Ich kenne ja nur unseren Teich, ich weiß nicht, wieviel Fisch euer Teich verkraftet. Ihr hattet einen Filter dran, oder?
    Diesen Winter dürfte der Nachwuchs meiner Meinung nach kein Problem sein, er ist ja noch sehr klein und hat deshalb nur einen kleinen Stoffwechsel. 7000 Liter sind auch schon eine ganz ordentliche Größe, da habt ihr auf jeden Fall noch Kuft.

    Gründlinge sind toll
    Bei Teichfischen würde ich sagen, alles, was die 2cm-Marke knackt, ist relativ sicher und wird wahrscheinlich auch groß werden. Falls ihr Großlibellenlarven und andere Räuber drin habt, sind sie eher ab 4cm außer Gefahr. Wenn sie mit den Erwachsenen schwimmen, sind sie aus dem Gröbsten raus.

    Fischgewässer (auch Aquarien oder Teiche) haben einen sehr individuellen Stamm an Bakterien, Parasiten, Pilzen... Die dort wohnenden Fische haben ihr Immunsystem darauf trainiert und sind gesund, allerdings bringen sie, wenn man sie umsetzt, diesen ganz persönlichen Cocktail mit und werden im neuen Gewässer mit dem ganz individuellen Cocktail der dort bereits wohnenden Tiere konfrontiert. Dadurch kommt es beim Umsetzen hin und wieder zum Ausbruch von latent vorhandenen Krankheiten, was einen Händler dann zu der irrigen Annahme führt, man habe ihm kranke Tiere untergejubelt. Ich kenne Händler, die deshalb pauschal von niemandem privat Tiere annehmen und welche, die sich über private Tiere sehr freuen, weil diese viel fitter sind als die vom Großhandel. Was bei dir in der Gegend so üblich ist, kannst du nur erfragen.

    Hmm, Aufzucht in einer Bütt dürfte kein Problem sein, wenn du nicht zuviele Tiere einsetzt, auch ohne Filter. Wie oft du Wasser wechseln müsstest, hängt davon ab, was du fütterst (Lebendfutter ist da am kompfortabelsten) und wieviele Tiere du einsetzt. In unserem Teich wird kein Wasser gewechselt.
    Besser zu sehen wären die Kleinen allerdings in einem Aquarium. Ein 60er kostet neu mit Technik um die 50,-, gebraucht gibt es sie auch schon für weniger. Und für ein paar Monate wären die Größe ok.

    Fischbabies sind was tolles!

    Ach ja, fast vergessen: Goldfische gehören zu den Fischen, die Thiaminase enthalten und dürfen deshalb nicht allzu häufig roh verfüttert werden. Aber einmal die Woche ein fingerlanger Fisch ist ok, gibst du mehr, würde ich an einem anderen Tag etwas Bierhefe als Ausgleich geben.
    Roh würde ich sie deshalb geben, weil dann die Gräten noch weich sind. Durch das Kochen würden sie spröde und hart werden und könnten die Katze verletzen.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Elia Beitrag anzeigen
    Dankedanke

    Nee, Fische haben ein seeehr gutes Gedächtnis. Nur wenn es um Futter geht, schwächelt es etwas ("Wie jetzt, wir hatten eben schon Futter??? Nein, du musst dich irren, wir wissen ja nicht, WEN du eben gefüttert hast, aber WIR waren es definitiv nicht! Also schmeiss jetzt Futter her"). Wenn bei uns der Reiher zu Besuch war, dauert es mehrere Wochen, bis die Fische sich wieder normal verhalten.
    Schwer zu sagen, wie oft du füttern müsstest. Unser Teich ist ja schon etwas älter, und die Fische würden auch ohne Fütterung genug finden. Goldfische und Gründlinge knabbern in der Natur ständig irgendwo herum und nehmen fast permanent winzige Mengen Nahrung zu sich. Ich würde eher häufiger und kleine Mengen füttern, dabei aber darauf achten, dass alle etwas abbekommen, statt einer einzigen Fütterung. Dadurch füttert man aber häufig mehr als bei einer einzigen. Schwierig...

    das heißt auch es wird shcwierig zu merken, wenn's zu wenig ist? hmmm

    Ich kenne ja nur unseren Teich, ich weiß nicht, wieviel Fisch euer Teich verkraftet. Ihr hattet einen Filter dran, oder? ja Filter ist vorhanden, UV-Filter habe ich aber ausgeschaltet, so das der nur noch mechanisch läuft
    Diesen Winter dürfte der Nachwuchs meiner Meinung nach kein Problem sein, er ist ja noch sehr klein und hat deshalb nur einen kleinen Stoffwechsel. 7000 Liter sind auch schon eine ganz ordentliche Größe, da habt ihr auf jeden Fall noch Kuft.

    der Teich ist auch relativ nah am Haus, im letzen winter ist er nur ganz wenig zugefroren, der Eisfreihalter den ichr eingepackt habe war die meiste Zeit "überflüssig" das Eis war auch nie dick, so das man hätte draufgehen können oder so

    Gründlinge sind toll
    Bei Teichfischen würde ich sagen, alles, was die 2cm-Marke knackt, ist relativ sicher und wird wahrscheinlich auch groß werden. Falls ihr Großlibellenlarven und andere Räuber drin habt, sind sie eher ab 4cm außer Gefahr. Wenn sie mit den Erwachsenen schwimmen, sind sie aus dem Gröbsten raus.

    Großlibellen warena uf jeden Fall drin, bevor ich das ganze Bekcen ausgehoben und neu eingerichtet habe, habe einige gesehen, aber schaffen die auch kleine Fische
    Ich würd mich freuen wenn wieder welche einwandern, weil die doch auch Mückenlarven fressen, oder?
    Ich glaube aber das die ihre 4 cm shcon haben, hab sie dann wahrscheinlich vorher gar nicht gesehen, aber mit den großen schwimmen die noch nicht


    Fischgewässer (auch Aquarien oder Teiche) haben einen sehr individuellen Stamm an Bakterien, Parasiten, Pilzen... Die dort wohnenden Fische haben ihr Immunsystem darauf trainiert und sind gesund, allerdings bringen sie, wenn man sie umsetzt, diesen ganz persönlichen Cocktail mit und werden im neuen Gewässer mit dem ganz individuellen Cocktail der dort bereits wohnenden Tiere konfrontiert. Dadurch kommt es beim Umsetzen hin und wieder zum Ausbruch von latent vorhandenen Krankheiten, was einen Händler dann zu der irrigen Annahme führt, man habe ihm kranke Tiere untergejubelt. Ich kenne Händler, die deshalb pauschal von niemandem privat Tiere annehmen und welche, die sich über private Tiere sehr freuen, weil diese viel fitter sind als die vom Großhandel. Was bei dir in der Gegend so üblich ist, kannst du nur erfragen.

    Hmm, Aufzucht in einer Bütt dürfte kein Problem sein, wenn du nicht zuviele Tiere einsetzt, auch ohne Filter. Wie oft du Wasser wechseln müsstest, hängt davon ab, was du fütterst (Lebendfutter ist da am kompfortabelsten) und wieviele Tiere du einsetzt. In unserem Teich wird kein Wasser gewechselt.
    Besser zu sehen wären die Kleinen allerdings in einem Aquarium. Ein 60er kostet neu mit Technik um die 50,-, gebraucht gibt es sie auch schon für weniger. Und für ein paar Monate wären die Größe ok.

    im Teich mach ich auch keinen Wasserwechsel, ausser ab und an Fadenalgen und Laub abschöpfen und den Skimmer von der Pumpe reinigen mache ich eigentlich nichts am Teich, dachte nur das ein kleines becken eher mal umkippt?

    Fischbabies sind was tolles!

    Ach ja, fast vergessen: Goldfische gehören zu den Fischen, die Thiaminase enthalten und dürfen deshalb nicht allzu häufig roh verfüttert werden. Aber einmal die Woche ein fingerlanger Fisch ist ok, gibst du mehr, würde ich an einem anderen Tag etwas Bierhefe als Ausgleich geben.
    Roh würde ich sie deshalb geben, weil dann die Gräten noch weich sind. Durch das Kochen würden sie spröde und hart werden und könnten die Katze verletzen.
    Wie werden die Fische den "fachmännisch" getötet? Will denen ja auch unnötiges Leid ersparen, wenn ich mich dazu durchringe die den Katzen zu vefüttern.


    Ach und noch eine Frage, ich habe verschieden Arten von Goldi's im teich, die auch zusammen schwimmen, vermehren die sich auch untereinander?
    Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen, um den Menschen zu dienen.
    Paul Gray


  7. #7
    Elia Guest
    Fische sind Wirbeltiere und dürfen daher in Deutschland soweit ich weiß nur von Leuten mit Sachkundenachweis getötet werden. Für gewöhnlich wird der Fisch mit einem Schlag auf den Kopf betäubt und danach mit einem Stich durch die Kehle ins Herz (das liegt ungefähr auf Höhe der hintersten Kiemenbögen) getötet.

    Meinst du verschiedene Farbformen und Schwanzflossenformen? Die gehören allesamt derselben Art an und können sich untereinander kreuzen. Ist wie mit den Hunderassen, die paaren sich auch erfolgreich untereinander und mit ihrem Stammvater Wolf, aber nicht mit anderen Arten (z.B. einem Fuchs).

  8. #8
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    Zitat Zitat von Elia Beitrag anzeigen
    Fische sind Wirbeltiere und dürfen daher in Deutschland soweit ich weiß nur von Leuten mit Sachkundenachweis getötet werden. Für gewöhnlich wird der Fisch mit einem Schlag auf den Kopf betäubt und danach mit einem Stich durch die Kehle ins Herz (das liegt ungefähr auf Höhe der hintersten Kiemenbögen) getötet.

    Meinst du verschiedene Farbformen und Schwanzflossenformen? Die gehören allesamt derselben Art an und können sich untereinander kreuzen. Ist wie mit den Hunderassen, die paaren sich auch erfolgreich untereinander und mit ihrem Stammvater Wolf, aber nicht mit anderen Arten (z.B. einem Fuchs).
    Also ich habe die "normalen Goldfische" in einfarbig und gold-weiß, sowie schibunkis und diese kleinen Dicken mit der kompakteren Körperform. Die einfarbigen und die zweifarbigen haben einen enormen Unterschied in der Körpergröße (aber vllt liegt das auch am alter )

    Wenn ich die Babays in ein AQ umsiedel, muss ich das dann nicht auch erst 6 Wochen einfahren? Oder Fällt das weg, wenn ich das komplett mit Teichwasser befülle und was von dem Mulm aus dem Teichfilter in den "neuen" Filter gebe?
    Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen, um den Menschen zu dienen.
    Paul Gray


  9. #9
    Elia Guest
    Soweit ich weiß, wachsen die Farben mit Weiß nicht so schnell wie die einfarbigen. Es scheint, dass mit der weißen Farbe eine kleine Schwächung im Erbgut verankert ist, so wie ja auch Albinos häufig nicht so groß werden wie die Wildfarbenen. Ebenso ist es mit den stark körperdeformierten Arten, bei denen die inneren Organe durch die starke Verkrüppelung in Mitleidenschaft gezogen sind, z.B. bei Schleierschwanz oder Oranda.

    Wenn du mit Teichschlamm animpfst, kannst du direkt besetzen. Füttere die ersten Wochen etwas sparsam, damit sich alles einspielen kann, am besten vor allem mit Lebendfutter (das ist super Aufzuchtfutter), dann wird das klappen.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Elia Beitrag anzeigen
    Soweit ich weiß, wachsen die Farben mit Weiß nicht so schnell wie die einfarbigen. Es scheint, dass mit der weißen Farbe eine kleine Schwächung im Erbgut verankert ist, so wie ja auch Albinos häufig nicht so groß werden wie die Wildfarbenen. Ebenso ist es mit den stark körperdeformierten Arten, bei denen die inneren Organe durch die starke Verkrüppelung in Mitleidenschaft gezogen sind, z.B. bei Schleierschwanz oder Oranda.

    Wenn du mit Teichschlamm animpfst, kannst du direkt besetzen. Füttere die ersten Wochen etwas sparsam, damit sich alles einspielen kann, am besten vor allem mit Lebendfutter (das ist super Aufzuchtfutter), dann wird das klappen.
    Lebendfutter, hattest du da nicht mal einen link hier eingestellt?
    Woraus besteht das, wie bekomme ich das, und schadet das "futter das überlebt " falls man doch "zuviel" reingibt?
    Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen, um den Menschen zu dienen.
    Paul Gray


  11. #11
    Elia Guest
    Uff, da müsste ich mal suchen gehen...

    Je nachdem, wie du wohnst, kannst du vieles selbst fangen. Falls das nicht möglich sein sollte, kann man auch welches in vielen Zooläden kaufen. Falls nur das dabei ist, was du gekauft hast, ist ein Überschuss kein Problem, ich hatte schon öfter Libellenlarven in gekauften Wasserflöhen, die muss man natürlich aussortieren.

    edit:
    https://forum.zooplus.de/sammlung-faq...ter-74926.html
    https://forum.zooplus.de/fische-aquar...gen-74044.html

  12. #12
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    Zitat Zitat von Elia Beitrag anzeigen
    Uff, da müsste ich mal suchen gehen...

    Je nachdem, wie du wohnst, kannst du vieles selbst fangen. Falls das nicht möglich sein sollte, kann man auch welches in vielen Zooläden kaufen. Falls nur das dabei ist, was du gekauft hast, ist ein Überschuss kein Problem, ich hatte schon öfter Libellenlarven in gekauften Wasserflöhen, die muss man natürlich aussortieren.

    edit:
    https://forum.zooplus.de/sammlung-faq...ter-74926.html
    https://forum.zooplus.de/fische-aquar...gen-74044.html
    selber Fangen??? also nen Tümpel hab ich nicht in der nähe und sind Fliegen und Co nicht was zu groß für die ganz kleinen? Wohne auf dem Dorf in stadtnähe. Also viehezugs gibt es hier noch genug, aber wie einfangen? und was?
    Ich werd die Links nächste Woche mal durcharbeiten, jetzt am, We bin ich quasi völlig ausgebucht.

    Wie erkenne ich den Libellenlarven in Wasserflöhen? also die sind dann in der Dose, oder?
    Aussorteren weil die die Fischbabys fressen? auch die Kleinlibellenlarven?
    (Dachte immer die seien nützlich weil die die pösen Stechmückenlarven fressen )

    Ich glaub meine fragen sind grad alle ein bisschen doof ich gehe mal die links durch und wenn dann noch was unklar ist melde ich mich hier nochmal.

    Danke
    Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen, um den Menschen zu dienen.
    Paul Gray


  13. #13
    Elia Guest

    ich befürchte ebenfalls, die meisten Fragen wirst du dir bald selbst beantworten können...

    In Gräben und Überschwemmungsgebieten findet man sehr viel, was man verfüttern kann. Für ein kleines Becken mit wenigen Jungfischen reicht das, was du mit einem feinmaschigen Aquarienkescher vom Ufer aus fangen kannst. Man muss allerdings vorher den Besitzer der Gewässer um Erlaubnis fragen. Im Garten kann man sehr gut kleinere Gefäße aufstellen, mit etwas altem Gras und Wasser aufgefüllt, sind sie für Mücken interessant. Pöhse Stechmückenlarven sind das beste Futter, was es gibt.
    Ob Kleinlibellenlarven auch an deine Fische gehen, hängt davon ab, wie groß die Kleinen sind. Sie sehen anders aus als Wasserflöhe

  14. #14
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Elia Beitrag anzeigen

    ich befürchte ebenfalls, die meisten Fragen wirst du dir bald selbst beantworten können...

    In Gräben und Überschwemmungsgebieten findet man sehr viel, was man verfüttern kann. Für ein kleines Becken mit wenigen Jungfischen reicht das, was du mit einem feinmaschigen Aquarienkescher vom Ufer aus fangen kannst. Man muss allerdings vorher den Besitzer der Gewässer um Erlaubnis fragen. Im Garten kann man sehr gut kleinere Gefäße aufstellen, mit etwas altem Gras und Wasser aufgefüllt, sind sie für Mücken interessant. Pöhse Stechmückenlarven sind das beste Futter, was es gibt.

    ich befürchte aber die pösen stechmücken, die nicht gefressen werden fallen anschließend über mich her (dann bin ich das lebendfutter, wie artgerecht ich sogar mein futter halten kann) und wir haben hier echt mutaten (RIESIG GROSS, die auch durchaus kranheiten übertragen, ein bekannter ist hier im garten über Stechmücken mit staphylococcen infiziert worden. der war 2 Woche krangeschrieben und konnte nicht laufen. (Stiche an den Füßen)

    Ob Kleinlibellenlarven auch an deine Fische gehen, hängt davon ab, wie groß die Kleinen sind. Sie sehen anders aus als Wasserflöhe
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    Paul Gray


  15. #15
    Elia Guest
    Zitat Zitat von fressbienchen Beitrag anzeigen
    (dann bin ich das lebendfutter, wie artgerecht ich sogar mein futter halten kann)
    ausgesprochen löblich

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