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Thema: Tierhilfe - Menschenhilfe

  1. #1
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    Tierhilfe - Menschenhilfe

    Hallo Ihr Lieben,

    heute habe ich mal eine Frage zu Tierschutzorganisationen bzw. eigentlich eher, wie der Titel sagt Organisationen, denen sowohl die Tier- als auch die Menschenhilfe am Herzen liegt.

    Mich würde interessieren, ob und wo es Organisationen gibt, die Menschen unterstützen, die in finanziell schwierigeren Verhältnissen leben, für die aber ein Tier ein sehr wichtiger Weggefährte sein kann oder ist. Leute mit Behinderungen, chronischen Krankheiten, Depressionen, ältere Leute. Menschen, die sich und ein Tier selbst versorgen könnten oder Hilfe von außen dabei hätten, sich dieses Tier aber eigentlich nicht leisten können.

    Es scheint für alle möglichen Leute Hilfen zu geben, aber hierbei führte mich meine Suche leider bisher ins Leere.

    Kennt sich damit zufällig jemand aus?
    Lieben Dank
    Liebe Grüße von Ilona mit den Hasenkindern



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  2. #2
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    Also, jetzt einfach mal aus der Hüfte geschossen würde ich Dich da an die Tiertafeln verweisen. Die funktionieren so wie die "Menschentafeln" auch, nur dass sie bedürftige Tierbesitzer mit Futter und bei den TA-Kosten usw. unterstützen.
    Liebe Grüße von Ariane mit den Fellnasen Lilly, Andy, Theodor, Muckel und Zephyr.


  3. #3
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    Soweit ich weiß ist die frühere Lunahilfe teilweise in Notfällen eingesprungen. Aber die heißt ja nun anders und soweit ich weiß haben sie auch ihre Statuten geändert Sicher bin ich mir absolut aber nicht...

  4. #4
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    Ich denke, die meisten dieser Orgas (so viele, und vor allem "gut betuchte", gibt´s da sicher nicht ), springen zwar im Notfall ein, wenn sich die Umstände überraschend zum "Schlechten" hin wenden, nicht aber (unterstützend) bei "geplanter Neuanschaffung" eines Tieres... könnte ich mir vorstellen
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
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  5. #5
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    Gut Aiderbichl hat noch so einen Notfallversicherung - also daß im Todesfall die Tiere nach Aiderbichl gehen. Aber da muß man wohl irgendwie eine Mitgliedschaft abschließen und die Tiere werden wohl auch weitervermittelt und ggf auch nicht zusammen. Von daher hab ich das z.B. für mich "geknickt"

  6. #6
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    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Gut Aiderbichl hat noch so einen Notfallversicherung - also daß im Todesfall die Tiere nach Aiderbichl gehen. Aber da muß man wohl irgendwie eine Mitgliedschaft abschließen und die Tiere werden wohl auch weitervermittelt und ggf auch nicht zusammen. Von daher hab ich das z.B. für mich "geknickt"
    Man muss Mitglied sein und eine "Tierversicherung" abschließen (gewisse Beiträge bezahlen oder ihnen sein "Vermögen" vererben; gibt da wohl div. Möglichkeiten)

    Aber weitervermittelt, wird von Aiderbichl kein Tier, das ihnen mal "gehört", das sie gerettet/übernommen/gekauft haben
    "Zusammengehörige" Tiere, dürfen dort zusammenbleiben und den Rest ihres Lebens dort genießen.

    Musst mal Siam-Ulli und Susanne und Eva-Maria fragen, sie wissen da sehr genau Bescheid und haben selbst solche Versicherungen abgeschlossen
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
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  7. #7
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    Ne, das ist nicht so wirklich das, was ich suche.
    Die Tafeln unterstützen wie gesagt keine Neuanschaffungen - wobei mir das Wort "Anschaffung" bei einem Tier sowieso quer liegt, aber lassen wir das.

    Mir geht es eben um Menschen, für die die Beziehung zu einem Tier einen wichtigen Teil ihres Lebens darstellt, die eben auch gerade dann Hilfe und Unterstützung bräuchten, wenn ein Tier gestorben ist und damit ein Stück Aufgabe, Lebensmut, Alltag in sich zusammenbricht.

    Ich glaube, dass es solche Organisationen speziell für behinderte Kinder gibt. Zumindest meine ich in München etwas derartiges gesehen zu haben. Aber auch behinderte Menschen werden mal erwachsen, auch Erwachsene können chronisch krank oder durch Krankheit oder Unfall behindert werden, und wir alle werden früher oder später alt.

    Ich finde es immer so brutal, wenn gesagt wird: "Du kannst Dir kein Tier leisten, also hast Du auch kein Recht darauf.", und das ganz unabhängig vom jeweiligen Einzelschicksal, das die meisten, die mit solchen Sprüchen um sich werfen gar nicht erst hinterfragen. Dabei sind es gerade diese Menschen, die ihr letztes Hemd geben und lieber selbst hungern würden, um Futter-, Unterbringungs- und Tierarztkosten für ihr Tier gewährleisten zu können.
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  8. #8
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    Zitat Zitat von silently Beitrag anzeigen
    Ne, das ist nicht so wirklich das, was ich suche.
    Die Tafeln unterstützen wie gesagt keine Neuanschaffungen - wobei mir das Wort "Anschaffung" bei einem Tier sowieso quer liegt, aber lassen wir das.

    Mir geht es eben um Menschen, für die die Beziehung zu einem Tier einen wichtigen Teil ihres Lebens darstellt, die eben auch gerade dann Hilfe und Unterstützung bräuchten, wenn ein Tier gestorben ist und damit ein Stück Aufgabe, Lebensmut, Alltag in sich zusammenbricht.

    Ich glaube, dass es solche Organisationen speziell für behinderte Kinder gibt. Zumindest meine ich in München etwas derartiges gesehen zu haben. Aber auch behinderte Menschen werden mal erwachsen, auch Erwachsene können chronisch krank oder durch Krankheit oder Unfall behindert werden, und wir alle werden früher oder später alt.

    Ich finde es immer so brutal, wenn gesagt wird: "Du kannst Dir kein Tier leisten, also hast Du auch kein Recht darauf.", und das ganz unabhängig vom jeweiligen Einzelschicksal, das die meisten, die mit solchen Sprüchen um sich werfen gar nicht erst hinterfragen. Dabei sind es gerade diese Menschen, die ihr letztes Hemd geben und lieber selbst hungern würden, um Futter-, Unterbringungs- und Tierarztkosten für ihr Tier gewährleisten zu können.
    Ja, schon klar, was du meinst, aber mir fallen da nur die Begleithunde (von behinderten Kindern) ein. Und ich glaube, dass die Eltern dieser Kinder, einen (Groß-)Teil der Ausbildung selbst bezahlen müssen Eigentlich fallen mir für Erwachsene nur Blindenhunde ein, aber auch diese, müssen sicher vom Besitzer selbst bezahlt werden (Ausbildung/Anschaffung) - Hundesteuer fällt aber wohl weg


    Aber du denkst ja nicht an einen ausgebildeten Behindertenhund, sondern an einen "normalen" Gefährten
    http://www.polar-chat.de/topic_63928.html
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  9. #9
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    Ich glaube, es gibt sogar eine Organisation, die in bestimmten Fällen die Kosten für Begleithunde übernimmt.

    Aber nein, das war weniger das, was ich suche. Nicht jeder, dem ein Tier gut tut braucht gleich einen ausgebildeten Hilfs- oder Therapiebegleiter

    Wobei, gerade weil ja längst erwiesen ist, dass ein Tier therapeutisch auf unterschiedlichste Weise überaus wertvoll sein kann, bin ich doch erschüttert, dass sich in der Hinsicht so wenig finden läßt. Vorallem wenn man da unter Umständen doch so einigen armen Tierseelen ein wunderschönes Zuhause finden könnte.
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  10. #10
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    Zitat Zitat von silently Beitrag anzeigen
    Ich glaube, es gibt sogar eine Organisation, die in bestimmten Fällen die Kosten für Begleithunde übernimmt.

    Aber nein, das war weniger das, was ich suche. Nicht jeder, dem ein Tier gut tut braucht gleich einen ausgebildeten Hilfs- oder Therapiebegleiter

    Wobei, gerade weil ja längst erwiesen ist, dass ein Tier therapeutisch auf unterschiedlichste Weise überaus wertvoll sein kann, bin ich doch erschüttert, dass sich in der Hinsicht so wenig finden läßt. Vorallem wenn man da unter Umständen doch so einigen armen Tierseelen ein wunderschönes Zuhause finden könnte.
    Tja, tiergestützte Therapie, wird sicher größtenteils von den Kassen übernommen, wenn man sie von einem guten Arzt durchboxen lassen kann.
    Aber sowas, was du meinst, gibt´s wohl nicht
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  11. #11
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    Oh, das zahlen die Kassen meines Wissens auch nicht oder bestenfalls anteilig.
    Solche Dinge wie therapeutisches Reiten und Co. gibt's auch wieder nur für Kinder. Zumindest wurde mir das mal so gesagt.

    Und ansonsten sind das ja auch immer Tiere, die dem Therapeuten gehören und die auch speziell dafür ausgebildet wurden.

    Ich such das nun auch eigentlich nicht mal unbedingt für mich. Nur läßt mir das Thema seit meinem Besuch bei den Tafeln "damals" einfach keine Ruhe mehr ...
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  12. #12
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    Zitat Zitat von silently Beitrag anzeigen
    Oh, das zahlen die Kassen meines Wissens auch nicht oder bestenfalls anteilig.
    Solche Dinge wie therapeutisches Reiten und Co. gibt's auch wieder nur für Kinder. Zumindest wurde mir das mal so gesagt.

    Und ansonsten sind das ja auch immer Tiere, die dem Therapeuten gehören und die auch speziell dafür ausgebildet wurden.

    Ich such das nun auch eigentlich nicht mal unbedingt für mich. Nur läßt mir das Thema seit meinem Besuch bei den Tafeln "damals" einfach keine Ruhe mehr ...
    Ja, therapeutisches Reiten, kenne ich auch nur für Kinder.
    Und natürlich müsen sollche Tiere/Pferde dafür ausgebildet sein.
    Ich habe mal gelesen, WIE lang es dauert, ein Voltigierpferd auszubilden

    Nun lohnt sich für dich wenigstens die Fahrt zur TAFEL
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  13. #13
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    Es lohnt sich schon, ja. Aber ich mag da nicht mehr hin
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  14. #14
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    Zitat Zitat von silently Beitrag anzeigen
    Es lohnt sich schon, ja. Aber ich mag da nicht mehr hin
    Och, aber weshalb denn nicht? Ohne Fahrgeld - und du hast ja auch ein Anrecht darauf
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  15. #15
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    Weil mir das Gespräch dort zu schwer im Magen liegt. Ich weiss, dass es nicht so gemeint war, aber das Gefühl des unterschwelligen Vorwurfs, ich hätte Feli eigentlich nicht behalten dürfen, werd ich nicht mehr los.
    Da kümmere ich mich dann doch lieber alleine um meine Mäuse, bin glücklich, dass die beiden Flaschenkinder so aneinander und an mir hängen und freu mich wie Rufus aufgeblüht ist seit er nicht mehr alleine ist.

    Und jetzt wo ich eine Menge Fahrtkosten spare, kann ich auch viel einfacher und billiger einkaufen, muss nicht mehr für alles zum teuren Rewe vor hatschen sondern fahr mit dem Bus zu Aldi&Co. und spare dadurch gleich nochmal. Früher bin ich da ja immer noch zu Fuß hin oder hab alle paar Wochen Großeinkäufe mit Einkaufstrolley und Rucksack gemacht, damit es sich überhaupt lohnt. Jetzt ist das alles kein Problem mehr, fahr ich halt zweimal die Woche hin oder auch einfach mal zwischendurch, wenn mir einfällt, dass ich irgendwas brauche und zahle trotzdem nicht drauf. Dafür hab ich den Mäusen und der alten Sunny-Katze jetzt zwischendurch mal ein paar Dosen Schmusy mitgebracht, um sie zu verwöhnen. Da waren sie gleich wieder die glücklichsten Katzen der Welt!
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  16. #16
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    Zitat Zitat von silently Beitrag anzeigen
    Weil mir das Gespräch dort zu schwer im Magen liegt. Ich weiss, dass es nicht so gemeint war, aber das Gefühl des unterschwelligen Vorwurfs, ich hätte Feli eigentlich nicht behalten dürfen, werd ich nicht mehr los.
    Da kümmere ich mich dann doch lieber alleine um meine Mäuse, bin glücklich, dass die beiden Flaschenkinder so aneinander und an mir hängen und freu mich wie Rufus aufgeblüht ist seit er nicht mehr alleine ist.

    Und jetzt wo ich eine Menge Fahrtkosten spare, kann ich auch viel einfacher und billiger einkaufen, muss nicht mehr für alles zum teuren Rewe vor hatschen sondern fahr mit dem Bus zu Aldi&Co. und spare dadurch gleich nochmal. Früher bin ich da ja immer noch zu Fuß hin oder hab alle paar Wochen Großeinkäufe mit Einkaufstrolley und Rucksack gemacht, damit es sich überhaupt lohnt. Jetzt ist das alles kein Problem mehr, fahr ich halt zweimal die Woche hin oder auch einfach mal zwischendurch, wenn mir einfällt, dass ich irgendwas brauche und zahle trotzdem nicht drauf. Dafür hab ich den Mäusen und der alten Sunny-Katze jetzt zwischendurch mal ein paar Dosen Schmusy mitgebracht, um sie zu verwöhnen. Da waren sie gleich wieder die glücklichsten Katzen der Welt!
    Ja, wenn man so rechnet und du dich dabei wohler fühlst, dann kaufst du halt wieder mehr selbst ein. ALDI´s Catchet ist echt kein schlechtes Futter (für das Geld) - ich habe auch für zwischendurch immer welches da, weil sie´s so gern mögen
    Und ein paar Sorten des LIDL-Futters, soll auch nicht übel sein, das hat Muffins "Mama" (für 6 Katzen ) oft gekauft.

    Hoffentlich haben deine beiden das Schmusy nicht gesehen
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  17. #17
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    Ja, das Aldi-Futter mögen sie auch wirklich gern, und es ist so ziemlich das einzige "Normal"-Futter, von dem ich noch nie etwas wegwerfen musste weil die Dosen immer vorbildlich geleert werden.

    Eine Dose Schmusy haben sie ja schon bekommen, so ist's ja nicht. Und das, obwohl's am Vortag bei meinen Eltern frische Forelle gab, von der auch einiges versehentlich vom Tisch fiel ...
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  18. #18
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    Zitat Zitat von silently Beitrag anzeigen
    Ja, das Aldi-Futter mögen sie auch wirklich gern, und es ist so ziemlich das einzige "Normal"-Futter, von dem ich noch nie etwas wegwerfen musste weil die Dosen immer vorbildlich geleert werden.

    Eine Dose Schmusy haben sie ja schon bekommen, so ist's ja nicht. Und das, obwohl's am Vortag bei meinen Eltern frische Forelle gab, von der auch einiges versehentlich vom Tisch fiel ...
    Also Schmusy, mögen meine ja gar nicht - muss aber mal sehen, ob´s Muffin mag

    Allerdings mögen meine vom ALDI nur die "gelben Bröckchen-Sorten" und "3-Sorten Fleisch"/braune Dose (die 200g-Dosen)
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  19. #19
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    Rufus hat von den Bröckchen immer nur das Gelee runter geschleckt
    Seit Feli da ist, werden aber auch die Bröckchen-Dosen anstandslos dezimiert

    Was bei uns beim Schmusy erstaunlich ist: sie streiten sich nicht drum. Sie fressen zwar beide furchtbar gierig, aber beide sogar aus demselben Napf ohne sich dabei in die Quere zu kommen. Und das obwohl Feli sonst ihre Beute immer sofort in Sicherheit bringt, wenn es etwas besonderes gibt.
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  20. #20
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    Zitat Zitat von silently Beitrag anzeigen

    Was bei uns beim Schmusy erstaunlich ist: sie streiten sich nicht drum. Sie fressen zwar beide furchtbar gierig, aber beide sogar aus demselben Napf ohne sich dabei in die Quere zu kommen. Und das obwohl Feli sonst ihre Beute immer sofort in Sicherheit bringt, wenn es etwas besonderes gibt.
    Muss ich meinen nachher erzählen

    - ich muss beim Muffin immer aufpassen, dass er nicht zu sehr reinschlingt, sonst
    Hat ja noch keinen so großen Magen aber dafür immer SEHR viel Hunger und große Augen
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  21. #21
    Oriental Cats Guest
    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Gut Aiderbichl hat noch so einen Notfallversicherung - also daß im Todesfall die Tiere nach Aiderbichl gehen. Aber da muß man wohl irgendwie eine Mitgliedschaft abschließen und die Tiere werden wohl auch weitervermittelt und ggf auch nicht zusammen. Von daher hab ich das z.B. für mich "geknickt"
    Das ist richtig.

    Da liegst du jetzt aber total falsch.
    Jedes Tier das unter dem Schutz von Gut Aiderbichl steht, bleibt Aiderbichler bis zu seinem natürlichen Ende. Es werden keine Tiere vermittelt.
    Die aus einer bestehenden Tierabsicherung übernommenen Tiere bleiben zusammen und haben, was z.B. Katzen anbelangt, ein eigenes gemeinsames Zimmer in einem der zahlreichen Katzenhäuser.

    Was auf der HP unter Tiervermittlung steht
    ist lediglich ein schwarzes Brett für Aiderbichler Paten die bei der Vermittlung eines Tieres (das NICHT unter dem Schutz von Gut Aiderbichl steht) behilflich sein wollen. Das ist reine Privatinitiative und es wird lediglich das bereits erwähnte schwarze Brett zur Verfügung gestellt.

  22. #22
    Grizabella Guest
    Zitat Zitat von silently Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr Lieben,

    heute habe ich mal eine Frage zu Tierschutzorganisationen bzw. eigentlich eher, wie der Titel sagt Organisationen, denen sowohl die Tier- als auch die Menschenhilfe am Herzen liegt.

    Mich würde interessieren, ob und wo es Organisationen gibt, die Menschen unterstützen, die in finanziell schwierigeren Verhältnissen leben, für die aber ein Tier ein sehr wichtiger Weggefährte sein kann oder ist. Leute mit Behinderungen, chronischen Krankheiten, Depressionen, ältere Leute. Menschen, die sich und ein Tier selbst versorgen könnten oder Hilfe von außen dabei hätten, sich dieses Tier aber eigentlich nicht leisten können.

    Es scheint für alle möglichen Leute Hilfen zu geben, aber hierbei führte mich meine Suche leider bisher ins Leere.

    Kennt sich damit zufällig jemand aus?
    Lieben Dank
    Die Luna-Hilfe gibt es ja nicht mehr, oder? Hier in Österreich wird gegebenenfalls mit "Tierlichtblick" geholfen, derzeit in Linz, aber regionale Erweiterungen sind angedacht. Das kann im Einzelfall auch einmal ein Zuschuss zu den TA-Kosten sein.

    Sich von einem Tier aus finanziellen Gründen trennen zu müssen, ist sicher eines der härtesten Dinge überhaupt.

    Wenn bei eurer Tiertafel nicht so ganz glückliche Bemerkungen fallen, würde ich das überhören. Sowas kann überall passieren, und wenn die Tiertafel eine Hilfe ist, warum also nicht in Anspruch nehmen.

    Was Aiderbichl macht, find ich einfach großartig. Leider ist in unserem Budget so eine Absicherung nicht drinnen; ich hoffe einfach, unsere Katzingers zu überleben, das heisst leider auch, sie werden keine Nachfolger kriegen. Aber ab einem gewissen Alter gehört das wahrscheinlich auch zur Verantwortung, leider.

  23. #23
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    Naja, mit der Tiertafel hatte ich leider einen unglücklichen Start. Dazu habe ich den Fehler gemacht, das dort angesprochene Problem in deren Forum nochmal zu hinterfragen, was einige noch unglücklichere Bemerkungen zu Tage gefördert hat.

    Nichts gegen die Tafeln, sie leisten wirklich eine tolle Arbeit, mühen sich hier auch im Winter in unbeheizten Räumlichkeiten stundenlang ab und bleiben dabei immer noch freundlich.
    Von daher ist dieser Fehlstart, den ich dort hatte sicherlich eine Ausnahme, wenn auch, wenn man bedenkt, mit was für Leuten die sich zum Teil herumschlagen müssen gar nicht so verwunderlich.

    Nur, wenn ich irgendwo um Hilfe bitte, muss ich mich auch einigermaßen wohl dabei fühlen können, und das ist hier nach diesem dummen Erlebnis eben leider nicht der Fall.
    Außerdem bin ich niemand, der mit der Einstellung "Ich wär ja blöd, wenn ich das nicht in Anspruch nehmen würde." dort hin geht, ohne jeglichen Gedanken, ein wenig Dankbarkeit zu zeigen. Wenn sich aber mein Gefühl von Dankbarkeit wegen eines flauen Magens in Grenzen hält, fühlt sich das Hilfeannehmen an dieser Stelle einfach nicht mehr richtig an.

    Aber darum ging's mir jetzt hier mit meiner Frage wirklich nicht.
    Liebe Grüße von Ilona mit den Hasenkindern



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  24. #24
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    Ich wüsste leider auch nicht, dass es so was gibt. Dabei wäre es echt nötig und hilfreich. Ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, hilft man den Tieren, hilft man auch den Menschen und umgekehrt. Und ich mache am liebsten immer was, wo es den Menschen danach auch besser geht, da ich trotz allem immer noch an das Gute im Menschen glaube. Es gibt ja den Tasso-Tierschutzpreis und da stellen sich viele Initiativen vor. Ansonsten müsste man so ne Stiftung echt mal anregen. Zooplus z.B. stünde so was gut zu Gesicht. Klar, man muss da streng auswählen und ich bin auch der Meinung, wer das Geld nicht hat, soll sich kein Tier anschaffen, denn man hat auch ne Verantwortung.
    Ein Tier soll als Tier, ob Hund oder Katze, leben dürfen und sollte kein Ersatz für menschlichen Zuspruch sein oder Kindersatz oder sonst ein Ersatz. So weit die Theorie. Aber in der Praxis ist es das eben schon und wenn das Tier dabei dennoch artgerecht gehalten wird, ist es doch eine schöne Sache.
    Ich spiel mal Lotto und dann machen wir so ne Stiftung....
    Gruß, Ulli
    Ulli mit Paulchen, Happy, Ramsis und Ronja, den Dreibeinchen Jenia und Fritzle, den Blindmäusen Nikos und Stella, Isidor und Lucky sowie den Engelchen Hermine und Rosalie
    Immer aktuell: MIMMIs Blog mit allen Infos zu MIMMIs Katzenhilfe

  25. #25
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    Ich finde halt, es kommt auch mit drauf an wie man zu einem Tier kommt und warum man es überhaupt zu sich holt. Das wird meines Erachtens zu wenig bis gar nicht berücksichtigt geschweigedenn hinterfragt, und das ist schade, weil doch jedes Tier- sowie Menschen-Schicksal ein anderes ist und seine Besonderheiten hat. Außerdem sieht man da doch auch sehr schnell, wo sich die schwarzen Schafe versteckt halten.

    Ich bin mit Tieren aufgewachsen, hatte dann viele Jahre keins weil ich einfach die Zeit nicht dafür hatte und kein Tier allein in meiner Wohnung oder gar einem Käfig einsperren wollte. Dann, als mir die Zeit ungewollt gegeben wurde, ergab sich alles von selbst. Zwei Findelkinder, eins davon mit seiner Mama von Geburt an begleitet, mehrere Geschwisterchen und Cousins zu Grabe getragen und mit viel Hoffen, Beten, Tierarzteinsatz und Flaschenzufüttern das Mädchen doch noch durch gekriegt. Wer kennt die Situation besser als Du, Ulli?
    Rufus, dessen Geschwister ein ähnliches Schicksal hatten wie die von Feli war zu dem Zeitpunkt schon vier Jahre alt. Den hatte ich auch im Alter von wenigen Wochen samt Mama im Garten gefunden, zugefüttert weil er in furchtbarer Verfassung war, mit warmen Decken versorgt und geschmust. Als ich dann zwei Wochen nicht da war, und er mir aus der hintersten Ecke des Gartens entgegenpreschte und auf meine Schulter sprang, ja wie hätt ich den denn da wieder hergeben sollen? Geschweigedenn Feli nachdem die beiden das erste Mal aneinander gekuschelt dalagen und der Kater sie mit einer Inbrunst abgeschleckt hat, die er nicht mal seinem Lieblingsfutter zuteil werden läßt.

    Ich hab für beide wirklich schon einiges an Geld beim Tierarzt gelassen, das ich eigentlich nicht übrig habe, aber da haben die Katzen eben oberste Priorität.

    Was das Thema "Tier als Ersatz" für was auch immer angeht, so sehe ich ein Tier grundsätzlich nicht als Ersatz an. Dafür ist es etwas viel zu eigenes, mit eigenen Bedürfnissen, eigenem Lebensstil, usw. Dass ein Tier vermenschlicht wird, sehe ich natürlich als problematisch an, dass es aber zum zentralen Punkt im Leben eines Menschen werden kann, ist meiner Ansicht nach weder etwas besonderes noch in irgendeiner Form tragisch.
    Gerade ein Hund ist ja beispielsweise prädestiniert dafür, soziale Kontakte zu fördern. Und es gibt viele Situationen im Leben, in denen ein Tier in der Tat ein besserer Wegbegleiter sein kann als ein Mensch.

    Dass natürlich auch Tierliebe krankhaft sein oder krankhafte Auswüchse haben kann, ist völlig klar, soll von mir hier aber nun nicht groß thematisiert werden.

    Hätte ich Wege und Möglichkeiten, wäre das jedenfalls ein Ansatz, den ich verfolgen würde. Was gäbe es denn schöneres als Menschen und Tieren gleichermaßen helfen zu können? ... naja, ein Traum, zumindest für mich.
    Liebe Grüße von Ilona mit den Hasenkindern



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  26. #26
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    1.007
    Liebe Ilona,

    du hast deine Katzen vor dem sicheren Tod gerettet und jetzt bist du selbst finanziell nicht belastbar. So halten die Armen zusammen, mit Herzenswärme und teilen das letzte Hemd Genauso ist es gut! Wenn das nicht wäre, hätte die Welt wenig Grund zur Freude. Du machst das genau richtig, lass dir da bloss keinen Spuk in den Kopf setzen!

    Sozialarbeiter und auch Ehrenamtler im Hilfesystem halten sich oftmals für überlegen. Die haben das nötig. es ist ein Problem in deren Kopf. Nicht in deinem! Das sage ich als Sozialarbeiterin

    In Düsseldorf gibt es eine Organisation namens Underdog:

    http://www.fiftyfifty-underdog.de/

    Unschwer zu erkennen, dass diese Form der Unterstützung für finanziell schlecht gestellte Tierhalter aus der franziskanischen Wohnungslosenhilfe entstanden ist. Jeder der von Grundsicherungsleistungen nach SGB II oder XII lebt oder dessen Geringverdienst bzw. Mickerrente nicht reicht um Hund und Katz medizinisch zu versorgen, kann dort hin kommen. Daneben gibt es hier auch Tiertafel und Katzenschutzbund, die finanziell entlasten können, wenn man mit den kosten überfordert ist.

    Ich bin ja Akademikerin, verdiene aber zu wenig Geld um 4 Kastrationen samt Chip und Wurmkur auf einmal bezahlen zu können. Ich habe auch den KSB um Beihilfe gebeten und sie bekommen, weil die Katzen ohne mich Notfelle geworden wären. Geniert habe ich mich schon, aber was will man machen? Warten bis Katzi rollig ist und die Kater sich kloppen sicher kaum

    Ich schicke ein paar gute Wünsche für euch alle!
    Liebe Grüsse von Claudia, Tiger, Askyi, Niggels & Flaumig

    "Mit Tierschutz verändern wir nicht die ganze Welt auf einmal, aber mit jeder Tat die Welt des Tieres, dem wir helfen" - frei nach TASSO e.V.

  27. #27
    Registriert seit
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    Das ist ein tolles Projekt in Düsseldorf. Hier gibt es den Tierschutzverein, der zur Kastra was dazu gibt. Mehr geht da aber nicht.
    Wir hatten ja einige Jahre ne Gaststätte und da haben die das meiste Trinkgeld gegeben, die am wenigsten hatten. Und ich kenne viele, die ein Tier haben und es sich eigentlich nicht leisten können. Die lieber selber nur Knäckebrot essen, damit es dem Tier gut geht. Da hab ich den allergrößten Respekt vor und ich glaube, ich würde es vermutlich auch so machen. Aber es gibt halt auch Leute, die legen sich einen großen Hund zu und haben nicht das Geld fürs Futter. Das meine ich. Man muss sich das überlegen, ob man eben bereit ist, nur Knäckebrot zu essen, wenn eine Tierarzt-Rechnung ansteht. Wenn man ja sagt, ist gut, sagt man, ne ich will das nicht, gibt es auch andere Wege, mit einem Tier zusammen zu leben. Als Dauerpflegestelle für einen Tierschutzverein etc. Hat man eh schon die Tiere, wenn man in eine Notsituation kommt und in die kommt man heutzutage schnell, wenn es blöd läuft, erübrigt sich die Diskussion. Keiner soll sein Tier abgeben müssen aufgrund der Kosten. Aber es soll auch kein Tier leiden, weil sich Tierbesitzer Tierarztrechnungen nicht leisten wollen. Und das letztere kommt unabhängig vom Geldbeutel immer öfter vor. Leider.
    Vielleicht sollten wir mal ne Liste zusammen stellen, an wen man sich wenden kann, wenn man Hilfe braucht?
    Gruß, Ulli
    Ulli mit Paulchen, Happy, Ramsis und Ronja, den Dreibeinchen Jenia und Fritzle, den Blindmäusen Nikos und Stella, Isidor und Lucky sowie den Engelchen Hermine und Rosalie
    Immer aktuell: MIMMIs Blog mit allen Infos zu MIMMIs Katzenhilfe

  28. #28
    Grizabella Guest
    Zitat Zitat von Lilienbecker Beitrag anzeigen
    . . . und ich bin auch der Meinung, wer das Geld nicht hat, soll sich kein Tier anschaffen, denn man hat auch ne Verantwortung.
    Da stimme ich nicht so ganz unbedingt zu. Einerseits, weil dann noch viel mehr Tiere in Tierheimen ihr Leben fristen müssten (wobei ich VOR Anschaffung auch jeweils genau darüber nachdenke), andererseits können sich Lebensumstände ändern, was man niemals auf die Lebensdauer eines Tieres voraussehen kann.

    Es werden viele Tiere aus Privathaushalten abgegeben, deren Besitzer alt und vielleicht auch krank geworden sind und die ins Pflegeheim müssen. Es gelingt mir nicht, diese Leute zu verurteilen, denn sie haben dem Tier oft durch viele Jahre Liebe und Heimat gegeben. Es ist Aufgabe der Gesellschaft und besonders der Tierschützer, auch solchen Tieren ohne Groll gegenüber den Besitzern möglichst bald einen guten neuen Platz zu verschaffen.

    Ausserdem gibt es leider auch immer wieder junge Leute, die, aus welchen Gründen immer, plötzlich pflegebedürftig werden.

    Nein, alles lässt sich einfach nicht vorausplanen.

    Zitat Zitat von Schnurribärchen Beitrag anzeigen
    Sozialarbeiter und auch Ehrenamtler im Hilfesystem halten sich oftmals für überlegen. Die haben das nötig. es ist ein Problem in deren Kopf. Nicht in deinem! Das sage ich als Sozialarbeiterin
    Das kann ich nicht bestätigen, mag aber im Einzelfall stimmen. Ich habe eine ehrenamtliche Tätigkeit im humanen Bereich und habe allein in unserem Haus 15 weitere Ehrenamtliche um mich. Damit wird niemals die Werbetrommel gerührt, wir haben einfach Freude an der Tätigkeit und an den seltenen Events, zu denen wir von der Stadt eingeladen werden. Da gibts kein Problem in den Köpfen, sicher nicht OFTMALS.

    Aber ich weiss aus meiner Zeit beim Tierschutz, dass sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter öfters ungeschickt verhalten. Es ist so, dass die Tierschutzmitarbeiter so gut wie niemals geschult sind, allenfalls beim Umgang mit den Tieren, aber eher nicht im Umgang mit Interessenten. Da würde ich mir manchmal mehr menschliche Reife wünschen.

    Zitat Zitat von Schnurribärchen Beitrag anzeigen
    Ich bin ja Akademikerin, verdiene aber zu wenig Geld um 4 Kastrationen samt Chip und Wurmkur auf einmal bezahlen zu können. Ich habe auch den KSB um Beihilfe gebeten und sie bekommen, weil die Katzen ohne mich Notfelle geworden wären. Geniert habe ich mich schon, aber was will man machen? Warten bis Katzi rollig ist und die Kater sich kloppen sicher kaum
    Da ist nichts zu genieren. Da du die Beihilfe bekommen hast, ist davon auszugehen, dass es berechtigt war. Genieren sollten sich Arbeitgeber, die ihre Leute derart bezahlen, dass die gerade einmal ihren Lebensbedürfnissen nachkommen können und jede Extraausgabe zum Problem wird.

  29. #29
    Grizabella Guest
    Zitat Zitat von Lilienbecker Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten wir mal ne Liste zusammen stellen, an wen man sich wenden kann, wenn man Hilfe braucht?
    Gute Idee. Ich könnte also dann einmal mit www.tierlichtblick.at dienen, aber das ist eben hier in Österreich.

  30. #30
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    Also ich würde mich sehr freuen, wenn wir hier eine Liste zustande brächten.

    Danke Euch auch für Eure Worte. Es geht mir wie gesagt wirklich weniger um mich. Ich benutze mich nur immer gern als Beispiel weil ich meine Situation natürlich am besten kenne
    Liebe Grüße von Ilona mit den Hasenkindern



    Hier geht's zur Haserl-Stechpalme 2014

  31. #31
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    Zitat Zitat von Grizabella Beitrag anzeigen
    Genieren sollten sich Arbeitgeber, die ihre Leute derart bezahlen, dass die gerade einmal ihren Lebensbedürfnissen nachkommen können und jede Extraausgabe zum Problem wird.
    DAS musste mal gesagt werden! Wahre Worte! Mein Arbeitgeber sollte da ganz vorne marschieren Anständige Bezahlung und unbefristete Verträge können nämlich auch dazu führen, dass mehr Menschen Tieren ein Zuhause geben, einfach weil Planungssicherheit besteht. Aber befristete schlecht bezahlte Arbeitsverträge, welche die gesamte Erwerbsbiografie zur Probezeit degradieren und dem Angestellten keine Möglichkeit bieten Rücklagen zu bilden, sind eben auch keine optimale Basis für Tierhaltung. Man sitzt auf dem Pulverfass mit 4 Katzen - und dann? Kommt die ARGE und sagt, deine Bude sei zu gross

    Die meisten prekär Beschäftigten stehen ohnehin mit einem Bein beim Fallmanager und die Tiere gleich mit
    Liebe Grüsse von Claudia, Tiger, Askyi, Niggels & Flaumig

    "Mit Tierschutz verändern wir nicht die ganze Welt auf einmal, aber mit jeder Tat die Welt des Tieres, dem wir helfen" - frei nach TASSO e.V.

  32. #32
    Grizabella Guest
    Zitat Zitat von Schnurribärchen Beitrag anzeigen
    DAS musste mal gesagt werden! Wahre Worte! Mein Arbeitgeber sollte da ganz vorne marschieren Anständige Bezahlung und unbefristete Verträge können nämlich auch dazu führen, dass mehr Menschen Tieren ein Zuhause geben, einfach weil Planungssicherheit besteht. Aber befristete schlecht bezahlte Arbeitsverträge, welche die gesamte Erwerbsbiografie zur Probezeit degradieren und dem Angestellten keine Möglichkeit bieten Rücklagen zu bilden, sind eben auch keine optimale Basis für Tierhaltung. Man sitzt auf dem Pulverfass mit 4 Katzen - und dann? Kommt die ARGE und sagt, deine Bude sei zu gross

    Die meisten prekär Beschäftigten stehen ohnehin mit einem Bein beim Fallmanager und die Tiere gleich mit
    Die Sklaverei hat längst schon wieder begonnen, auf diese Art und Weise. Besonders entwürdigend finde ich die Feststellung, die Wohnung sei zu groß, und dann muss man mit Sack und Pack raus, was, glaube ich, bei uns so noch nicht der Fall ist, aber an sowas nimmt sich unsere Politik ja gerne ein Vorbild.

    Was will ein junger Mensch heute noch planen, wenn er jederzeit damit rechnen muss, dass die Pläne in die Hose gehen.

    Meine Jüngste studiert leider noch immer und arbeitet nebenbei. Die Bezahlung richtet sich überall nach einer unausgebildeten Arbeitskraft, weil sie ihr Studium nicht fertig hat, ohne Rücksicht darauf, dass solche Studenten ja ihre Matura hinter sich haben (die in ihrem Fall noch dazu eine berufsbildende war).

    Man kann heute alles über dem Durchschnitt lernen und können, anerkannt wird mit dem schiefen Seitenblick auf die Bezahlung das Allerwenigste.

    Wundert mich gar nicht, wenn heute die Bereitschaft zum Kind kaum mehr da ist, und die Katzen sind genauso abhängig von unserer Kaufkraft. Unerschöpflich, das Thema, wäre ein eigener Thread wert.

    Zitat Zitat von silently Beitrag anzeigen
    Also ich würde mich sehr freuen, wenn wir hier eine Liste zustande brächten.

    Danke Euch auch für Eure Worte. Es geht mir wie gesagt wirklich weniger um mich. Ich benutze mich nur immer gern als Beispiel weil ich meine Situation natürlich am besten kenne
    Ilona, ich denke, viele von uns haben Gründe, sich vor den Ausgaben, besonders vor plötzlich notwendigen, hohen Ausgaben zu ängstigen. Ich habe immer das Beispiel des Katers vor Augen, der eine Harnröhrenverlegung hatte, mit allen Folgen. Seine Dosine, eine Rentnerin, bat weinend die Tierärztin, ihn einzuschläfern, sie konnte sich den Kater ja ohnehin im Normalzustand kaum mehr leisten. Der Kater wurde operiert und hat mit Einverständnis seiner Dosine ohne Umwege einen wunderbaren neuen Platz gefunden, wo er regelmäßig von ihr besucht wird.

    Ich werde daran denken, diesen Thread fallweise hochzuschubsen, damit wir alle mehr Möglichkeiten finden, wo einem in so einem Fall geholfen werden kann.

    Jedenfalls sollte kein/e Fori/ne Hemmungen haben, so eine Notsituation hier ins Forum zu stellen; schließlich könnte das einem Tier das Leben retten oder es vor dem Tierheim bewahren. Es wird nicht allzuviele Tierliebhaber geben, die JEDER Situation Herr werden können.

  33. #33
    wailin Guest
    In Frankfurt gibt es einmal die Tiertafel, aber auch http://www.tier-not-hilfe.de

    Ich wüsste hier auch mind eine TA Praxis bei der auf dem Tresen ein Sparschwein steht. Aus dem Sparschwein wird Material bezahlt, die TA nimmt für die Behandlung nur einen symbolischen Betrag, wenn sich ein "Bestandskunde" eine bestimmte Behandlung bzw OP auch mit Ratenzahlung nie würde leisten können.

    Es gibt hier auch immer mehr "Teilzeittiere", allerdings mehr bei Hunden - da wird Wauwau morgens zur "Tagesmutter" gebracht und abends wieder heim geholt. "Tagesmutter" verdient sogar ein bisschen was damit und hat aber im Grunde keine Verantwortung für das Tier. Kann auch eine Möglichkeit sein.....


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