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Thema: Hilft eine Kastration???

  1. #1
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    Hilft eine Kastration???

    Hallo, ich bin neu hier! Vieleicht kann mir jemand helfen. Meine 3 Yorkies sind Rusty 4 Jahre, Joy 2 Jahre und Inia 4 Jahre alt (Inia ist seit Weihnachten bei uns, da sie ihre Besitzer nicht mehr haben wollten). Inia haben wir vor 4 Monaten kastrieren lassen, doch die Männchen sind nicht kastriert. Leider markieren die Männchen in der ganzen Wohnung, seit Inia bei uns ist. Ich habe schon alles versucht, dies zu vermeiden, doch ohne Erfolg. Es kommt auch vor, daß sich die Männchen anderen Hunden gegenüber aggressiv verhalten. Leider sind sie heute zu Hause aufeinander losgegangen (das 1.Mal) , weil Rusty an das Futter von Joy ging, obwohl sie getrennte Näpfe haben. Kann mir jemand sagen, ob eine Kastration der Männchen helfen würde, damit sich diese Situation nicht noch verschlimmert! Ich danke euch für eine Antwort.

  2. #2
    Moni Zudno Guest
    Nein, eine kastration wird dir dabei nicht helfen...

    Stattdessen solltest du zunächst erst mal als Rudelboss jede Auseinandersetzung zwischen den Beiden unterbinden.

    Außerdem musst du unbedingt an ihrem Verhalten draussen arbeiten.

    Am Besten hilft dir hier der Besuch einer Hundeschule.

  3. #3
    missmarple 2 Guest
    Kastrationen sind in Foren immer Streitthemen, daher setze ich dir nur einen Link.

    http://hundeseminare.blogspot.com/20...problemen.html

    Ich würde dir für die Mehrhundehaltung das Buch "Hundereich" empfehlen.

    Schau dir an, welcher Hund welche Niesche besetzt . Wo der einzelne Hund hat seine Ressource hat....................das ist wichtig. Dann passieren auch nicht solche Rivalitäten am Napf.

  4. #4
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    Danke für eure Antwort. Da ich nicht in Deutschland lebe, sondern in Südtirol, muß ich dazu sagen, daß bei uns leider nicht so viele Hundeschulen gibt, wie bei euch. Und die in meiner Nähe, ist hauptsächlich für größer Hunde gedacht. Auf jeden Fall werde ich mich noch genau informieren.
    Ich habe auch den Bericht "hundeseminare,blogspot" gelesen, da kann eine Kastration gut sein, aber auch nicht. Auf jeden Fall muß ich in Zukunft viel strenger sein, hauptsächlich mit Joy, denn er ist ein sehr lebhafter, stürmischer Rüde und Rusty hingegen eher ruhig und verschmust. Ich glaube, daß ich mit konsequenter Erziehung die Rivalitäten in den Griff bekommen werde, doch da habe ich noch das Problem mit dem Markieren. Ich renne den ganzen Tag von einer Ecke in die andere, um die Markierungen zu reinigen. Das ist ganz schön anstrengend, da zuerst einer markiert und dann der zweite hinterher. Habe schon mit Sprays probiert und auch mit schimpfen, doch dann gehen sie zwar nicht mehr an diese Ecke, sondern suchen sich gleich eine Neue. Ich werde auch meinen Tierarzt fragen, was ich machen soll. Nochmals vielen Dank.
    Das Buck "Hundereich" werde ich demnächst bestellen.

  5. #5
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    Guten Morgen

    also ich weiß nicht, ob eine Kastra da das richtige Mittel wäre. Habe mal in einer Sendung vom "Hundeprofi" gesehn, dass Martin Rütter zur Kastra geraten hat, als es bei zwei Westirüden ein ähnliches Problem gab. Es war ein älterer und dann haben diese Leute sich einen jungen Rüden dazu genommen. Als der dann erwachsen wurde, hatten die auch das Problem mit dem Markieren in der Wohnung, Agressivität usw. Diese Leute wollten eigentlich keine Kastra und waren eher Kastra-Gegner. Haben es dann aber letztlich, nachdem alles andere nichts geholfen hat, machen lassen und es hat geholfen. Aber ich denke auch, du solltest erst alles andere ausprobieren ... und wenn du über Kastra nachdenkst, würde ich an deiner Stelle erst den Weg über die chem. Kastra mittels Hormon-Chip wählen, dann kannst du testen, ob eine Kastra überhaupt den gewünschten Erfolg bringen würde und hast nicht gleich Tatsachen geschaffen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen.

    Liebe Grüße von Kamee!


    Hinter dem Regenbogen und immer im Herzen:
    Toulouse, Frau von Schweif, Giotto & Siena



    Siena
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  6. #6
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    Ich möchte auch betonen das Martin Rütter kein Freund von Kastrationen ist und dies ausschließlich in Einzelfällen rät.

  7. #7
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    Hallo, ich war heute beim Tierarzt und habe mit ihm über mein Problem gesprochen. Er ist der Meinung, dass eine Kastra nicht mit Sicherheit mein Problem lösen würde. Das Problem liegt bei Inia, die von Anfang an nicht im Freien, sondern in der Wohnung ihr Geschäft verrichtet, obwohl wir rausgehen. Inia haben wir ja bei uns seit Weihnachten und die Vorbesitzer sagten mir, dass sie mit Inia 3x am Tag Gassi gingen. Leider stimmt das nicht! Wahrscheinlich markieren die Männchen deshalb in der Wohnung. Seit kurzem pinkelt sie aber auch im Freien und dann nur, wenn sie auf einer Wiese ist. Aber das ist schon ein Fortschritt und der TA meint, auf jeden Fall vermeiden, dass sie in der Wohnung macht, vieleicht markieren die Hunde weniger. Ich werde es auf jeden Fall versuchen. Inia hat leider keine gute Vorgeschichte und ich muß oft selber rausfinden, welche Gewohnheiten sie hat. Der erste Besitzer gab sie ab, weil sie sich nicht decken ließ und weil ihre "Nase hellbraun" und nicht schwarz ist!!!!!! Der 2. Besitzer gab sie ab, weil sie sich mit den restlichen 4 Hunden verschiedener Rassen(die wollten sie andauern besteigen) in einer viel zu kleinen Wohnung, nicht vertragen hat. Die Wohnung war total verdreckt und Inia in einem miserablen Zustand. Verfilztes und verdrecktes Fell, eingewachsene Krallen, die Zähne voller Zahnstein, Milben im Ohr und sehr aggressiv. Das haben wir dann alles wieder hingekriegt und seit sie kastriert ist, ist sie sehr lieb und verträgt sich auch gut mit den Männchen. Auf jeden Fall warten wir mit der Kastration und versuchen alles andere. Vielen Dank an euch und liebe Grüße Patrizia

  8. #8
    Moni Zudno Guest
    Hallo Rji,

    strenger = konsequenter?

    Zitat Zitat von Rji
    Ich glaube, daß ich mit konsequenter Erziehung die Rivalitäten in den Griff bekommen werde,
    DAS glaube ich auch!

    Du bist der Rudelboss, und DU bestimmst auch die Rangfolge in deinem Rudel!

    Und DU bist auch diejenige, die Rangordnungsstreitigkeiten in einem Rudel zuläßt - oder eben unterbindet!

    Zumindest in einem so kleinen Rudel kannst du als Chef den Überblick bewahren - und brauchst keinen Co-Chef, der dir deine Aufgaben als Boss abnimmt. Zumindest nicht OHNE DEINE AUFFORDERUNG!

    Wenn du deinem Joy einmal klargemacht hast, dass er nicht den "Obermacker" spielen darf, wird sich auch das Problem mit dem Markieren von selber lösen...

    Aber damit du sofort etwas stressfreier lebst, kannst du ja vorläufig die Räumlichkeiten für deine Hunde etwas einschränken. Also nicht mehr den ganzen Wohnraum zur freien Verfügung, sondern nur noch das Wohnzimmer z. B. - so kannst du sie auch leichter beaufsichtigen, denn in den nächsten Wochen ist deine Aufmerksamkeit noch mehr gefragt...

    Solange wie du keine geeignete Hilfe findest (die für dich in jedem Fall entlastend wäre) würde ich mit Joy täglich OHNE die anderen Hunde arbeiten.

    Also Sitz, Platz, bei Fuß, Apportieren, Suchspiele - eben alle Dinge, wo du SEINE AUFMERKSAMKEIT dir gegenüber forderst.
    Das stärkt eure Bindung und festigt deine Position als Rudelchef.

    Berichte doch mal bitte weiter!

  9. #9
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    Vielen Dank Moni, ich freue mich über jeden Tip, den ich bekomme. Ich werde mein bestes geben. Habe heute schon bemerkt, dass mein strengeres Verhalten gut ankommt!!! Ich werde auf jeden Fall weiter berichten-bis bald!

    Liebe Grüße Patrizia

  10. #10
    Moni Zudno Guest
    Hi Patrizia,

    schau mal in den Thread: Hund macht in die Wohnung, steht bei "Verhalten und Erziehung"

    Da stehen einige grundsätzliche Fakten zum Thema Stubenreinheit, könnte zum Verstehen deiner Inia ganz interessant - und vielleicht auch hilfreich sein!

    boah, du musst ja echt an allen Fronten ran , aber ich finde es toll, wie du das anpackst

    Das Klappt schon, weiter so!


  11. #11
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    Zitat Zitat von Moni Zudno Beitrag anzeigen
    Du bist der Rudelboss, und DU bestimmst auch die Rangfolge in deinem Rudel!
    Magst Du mal erzählen, woher diese Ansicht von Dir kommt?
    Es mag schon sein, dass man als Mensch glaubt, dass man der Rudelboss wäre.
    Woher sollen das aber die Hunde wissen?
    So, wie Du das beschreibst kommt es bei Caniden nur in Notsituationen und Gefangenschaften mit viel zu kleinen Käfigen vor.
    Quasi Guantanamo für Hunde.
    Ist das bei Dir zu Hause tatsächlich so?

    Ich empfehle Dir da mal den Bloch. Selbst der hat das jetzt verstanden, dass es keine festen Rangordnungen bei Caniden gibt.
    Viele Hunde machen das sicher mit, denn Hunde sind verdammt anpassungsfähig und halten viel aus. Aber muss man es deswegen machen, weil sie es aushalten?
    Die, die es nicht aushalten, da denken die Menschen irgendwann um (hoffentlich) oder der Hund geht halt aus der Familie (hoffentlich nicht).

  12. #12
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    Hallo!!
    Einige Tage sind vergangen und leider hatten wir ein zusätzliches Problem mit Rusty(siehe Gesundheit&Medizin "Vergiftung").
    Mit Joy hat sich die Situazion schon gebessert, da ich mit ihm strenger geworden bin. Z.B. sobald ich merke, daß er knurren anfängt, sage ich laut "nein" und "sitz" und er gehorcht gleich. Dann lobe ich ihn. Die 2 Männchen, die sich eher aus dem Weg gingen, schlafen jetzt manchmal sogar nebeneinander.
    Was das Markieren betrifft, muß ich unbedingt verhindern, daß Inia nicht in der Wohnung pieselt, denn dann wird hinterhermarkiert.
    Soweit bin ich froh, daß wir Fortschritte gemacht haben und wir werden weiterhin daran arbeiten.
    Liebe Grüße Patrizia

  13. #13
    Moni Zudno Guest
    hallo manurbt,

    so wie du meine postings gerne lesen MÖCHTEST, ist es Guantanamo.
    Und ich habe keine Ahnung, warum du versuchst, mich in diese Ecke zu drängen ...

    Lass es einfach - es wird dir nicht gelingen...

    Meine Hunde sind meine Partner - die mir freiwillig folgen, auch wenn´s drauf ankommt...

  14. #14
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    Zitat Zitat von Moni Zudno Beitrag anzeigen
    so wie du meine postings gerne lesen MÖCHTEST, ist es Guantanamo.
    Ach Du Schande... Na hoffentlich hast Du Dein Hundehalterleben lang Glück.
    Ich wünsche Dir das von ganzem Herzen.

  15. #15
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    Zitat Zitat von manurtb Beitrag anzeigen
    Woher sollen das aber die Hunde wissen?
    Vielleicht, weil ihnen durch den Menschen Souveränität und somit Orientierung vorgegeben wird?

    Zitat Zitat von manurtb Beitrag anzeigen
    Ich empfehle Dir da mal den Bloch. Selbst der hat das jetzt verstanden, dass es keine festen Rangordnungen bei Caniden gibt.
    Viele Hunde machen das sicher mit, denn Hunde sind verdammt anpassungsfähig und halten viel aus. Aber muss man es deswegen machen, weil sie es aushalten?
    Die, die es nicht aushalten, da denken die Menschen irgendwann um (hoffentlich) oder der Hund geht halt aus der Familie (hoffentlich nicht).
    Wo hat Moni gesagt, daß die TE eine feste Rangordnung einführen soll? Weil sie sagte, daß sie der Boss sein sollte?
    Sollte Deiner Ansicht nach der Hund der Boss sein, insbesondere wenn es so wie hier darum geht, daß sich zwei Hunde beißen? Beziehungsweise, welche Maßnahme rätst Du der TE? Zugucken, wie sich die Hunde gegenseitig verfilzen, weil sie keinen Anspruch darauf erhebt, der Boss zu sein?

    Wichtig ist nichtsdestotrotz, daß der Schwerpunkt nicht darauf verwendet wird, die Hunde am Raufen zu hindern, bzw. sie auseinanderzupflücken, sondern den Umgang mit ihnen so zu verändern, daß sie keinen Grund mehr zu Streitereien haben. Und das wird nur funktionieren, wenn der Hund, der der Ansicht ist, den anderen dauerhaft oder situativ dominieren zu müssen, bevorzugt mit Ressourcen wie Streicheleinheiten, Leckerchen etc. bedacht wird.

    Edit: Wenn der überwiegend dominierende Hund nach konsequenter Umsetzung dieser Ressourcenverwaltung den anderen Hund immer noch mobbt (sowas kommt vor!), dann ist das sehr wohl eine Frage für den "Boss", der in diesem Fall unzweifelhaft der Mensch sein sollte.

  16. #16
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    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen
    Vielleicht, weil ihnen durch den Menschen Souveränität und somit Orientierung vorgegeben wird?
    Hm, das würde bedeuten, dass bei jedem Hund, bei dem das nicht funktioniert, nicht genügend Souveränität und somit Orientierung vorhanden war bei dem jeweiligen Menschen.
    Die Argumentation ist klasse, denn sie gibt ja immer dem Hundehalter die Schuld.
    Ich glaube allerdings, dass sie zu kurz greift, weil es beim Überleben aller Tiere nicht nur um das vorgeben von Souveränität und Orientierung geht und weil auch kein Lebewesen genauso tickt, wie ein anderes.


    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen
    Sollte Deiner Ansicht nach der Hund der Boss sein, insbesondere wenn es so wie hier darum geht, daß sich zwei Hunde beißen? Beziehungsweise, welche Maßnahme rätst Du der TE? Zugucken, wie sich die Hunde gegenseitig verfilzen, weil sie keinen Anspruch darauf erhebt, der Boss zu sein?
    Warum glaubst Du, dass es wichtig ist, dass irgendwer ein Boss ist? Es ist ja nur eine Interpretation, dass das ein wichtiges Element in der Beziehung sei.
    Bei Kindern hat man früher auch gedacht, dass man der Boss sein müsste und dass dann alles funktioniert. In manchen Regionen wird gedacht, dass der Mann der Boss der Frau sein muss.
    Tja, und manche denken heute noch, dass das bei Hunden so sein muss.

    Wenn ich zwei oder mehr Hunde habe, dann trainiere ich mit denen, dass sie sich entspannen können. Das kann man sehr gut mit der konditionierten Entspannung machen. Letztens erst war eine Keilerei bei den zwei Rüden einer Freundin. Konditionierte Entspannung und nach 3 Sekunden war Schluss.
    Ich arbeite gerne mit den Gegenspielern von Emotionen.
    Also, Aggression und Wut bekämpfe ich nicht mit noch mehr Aggression und Wut, sondern mit Entspannung.
    Eigentlich ganz einfach, aber bei den meisten Menschen erst denkbar, wenn sie die Boss-Theorie überwinden können.

    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen
    Wichtig ist nichtsdestotrotz, daß der Schwerpunkt nicht darauf verwendet wird, die Hunde am Raufen zu hindern, bzw. sie auseinanderzupflücken, sondern den Umgang mit ihnen so zu verändern, daß sie keinen Grund mehr zu Streitereien haben. Und das wird nur funktionieren, wenn der Hund, der der Ansicht ist, den anderen dauerhaft oder situativ dominieren zu müssen, bevorzugt mit Ressourcen wie Streicheleinheiten, Leckerchen etc. bedacht wird.
    Warum? Das wiederspricht Deiner Boss-Theorie von oben. Wer ist denn dann der Boss? Der Hund, der so unentspannt ist, dass er ständig dem anderen gegenüber übergriffig wird.
    Und der Mensch macht die Geschichte mit.
    Sicher hast Du dazu auch eine lustige Geschichte, warum hier die Boss-Theorie mal nicht zum Zuge kommt, oder?


    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen
    Edit: Wenn der überwiegend dominierende Hund nach konsequenter Umsetzung dieser Ressourcenverwaltung den anderen Hund immer noch mobbt (sowas kommt vor!), dann ist das sehr wohl eine Frage für den "Boss", der in diesem Fall unzweifelhaft der Mensch sein sollte.
    Weil damit der Hund, der so unentspannt ist, dass er dem anderen gegenüber übergriffig wird, dadurch besser drauf ist?
    Du bekämpfst gerade Aggression mit Aggression. Oder wie stellst Du Dir das vor mit dem Menschen, der den Boss jetzt machen soll?

    Da ist sehr vieles unlogisch an Deiner Argumentation. Vor allem gehst Du nie auf den emotionalen Zustand in den Situationen ein, sondern siehst nur eindimensional die Boss-Theorie.

  17. #17
    Moni Zudno Guest
    Eindimensional?

    Boss = Aggressivität + Wut + Druck = Guantanamo

    Stimmt - DAS ist eindimensional...

    Ich wünsche dir, dass du mit deiner Entspannungstechnik nicht mal an einen Hund geräts, der sich dir eindeutig überlegen fühlt...

  18. #18
    tazi Guest
    Wenn sich zwei Hunde richtig "kloppen", wie bringt man da Entspannung rein (nach 3 Sekunden)?

  19. #19
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    Zitat Zitat von manurtb Beitrag anzeigen
    Sicher hast Du dazu auch eine lustige Geschichte, warum hier die Boss-Theorie mal nicht zum Zuge kommt, oder?
    Glaubst Du ernsthaft, daß ich mich auf diesem Niveau mit Dir konstruktiv unterhalte? Das ist eine ernsthafte Frage; mich interessiert wirklich, wie man annehmen kann, daß man in einer Diskussion sein Gegenüber von den eigenen Argumenten dadurch überzeugen kann, daß man spöttisch-überheblich wird...

  20. #20
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    .... was nix an den Fakten ändert.
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  21. #21
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    An welchen Fakten, Ufka?

  22. #22
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    66
    @Manurtb

    Zustimme!
    Agression gegen noch mehr Agression wird nie funktionieren.

    @Rji,

    Kastration hilft nicht und ich bin auch gegen Kastration ( Kastration kann zu Inkontinenz führen, auch wenn die kleine hunde sind weniger betroffen als große Hunde/ gewisse Hunderasse,egal ob Rüde oder Weibchen.
    Eigentlich kann mir nicht erklären warum die Rüden zuhause pinklen?Sie ist kastiert.
    wir haben vorher zuhause hunde Rudel gehabt,kein Hund war kastriert, wenn die Hündinnen läufig waren dann haben wir ihnen für diese Period zu guten Bekannten gegeben und danach wieder daheim.Keine Rüde hat gepinkelt weil die Hündin /Hündinnen Zuhause waren, nie 2 Rüden haben wegen Futter gestritten und die hunden könnten durch den ganzen Wohnung laufen, sie waren einfach sehr gute und clevere hunde, nie waren konsequent ergezogen, alle waren stubenrein, ja, hier schon am Anfang wenn sie Welpen waren sonst nix!Damals meine Mutter war "Oberrüde" in Rudel und war alles für alle erlaubt, alles war immer perfekt. Letzte Rudel haben wir ca.14 Jahren vorher gehabt, Pekinese und DSH waren Rüden und eine strassen Mischlingdame, niemand war kastriert, niemad zuhause gepinkelt.Wenn die Mischlingdame läufig war mußte sie immer in mein Wohung umziehen.
    Ich bzw. traue mir zurzeit ein zweite hund zu adoptieren nicht.
    Probiere mal ein guter Hundetrainer Zuhause einladen und ein paar einzelstunden zu machen,vielleicht kann er dir ein paar Tipps geben?!

    grüße
    N.Devill.

  23. #23
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    Zitat Zitat von Moni Zudno Beitrag anzeigen
    Ich wünsche dir, dass du mit deiner Entspannungstechnik nicht mal an einen Hund geräts, der sich dir eindeutig überlegen fühlt...
    Das brauchst Du mir nicht wünschen. Damit arbeite ich mit Tieren, die man allgemein als 'eindeutig überlegen' und 'ultradominant' bezeichnet.

    Und weil es ja nichts bringt, auf aggressiv reagierende Tiere mit Aggression zu reagieren, nützt es am meisten, deren Erregungsniveau nach unten zu bringen. Und das kann man am besten mit Entspannungstechniken.

    Einfach und logisch.

    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Wenn sich zwei Hunde richtig "kloppen", wie bringt man da Entspannung rein (nach 3 Sekunden)?
    Wie schnell kannst Du sprechen? So schnell kann man mit Entspannungstechniken beim Hund 'landen'.
    Geht natürlich nur, wenn man das davor trainiert hat.

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