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Thema: Hundeerziehung allgemein

  1. #121
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    Missmarple,
    ich sprach und spreche nicht davon, bei Hunden, bei denen auch ein Neoprenhalsband angezeigt ist, ein Stachelhalsband einzusetzen...!

    Für mich ist es ein Armutszeugnis, wenn man nicht willens oder in der Lage ist, sich mit sämtlichen Trainingswegen theoretisch auseinanderzusetzen, die Wirkungsweise der einzelnen Hilfsmittel zu ergründen und anschließend darüber zu urteilen.
    Natürlich gibt ein Stachelhalsband einen unangenehmen Berührungsreiz, das ist undiskutabel. Ich schreibs aber gern auch noch tausendmal, es gibt Hunde, wo man auf Wegen der positiven Konditionierung nicht weiterkommt; das Gegenteil zu behaupten, geht an der Praxis vorbei. Das bedeutet zudem ja auch nicht "wenns nicht positiv geht, wird der Hund eben gequält", sondern das bedeutet, daß der Hund mithilfe eines kurzfristigen Einsatzes des Hilfsmittels - hier eben z.B. das Stachelhalsband - trainiert wird, um danach ein größeres Maß an Komfort und Freiheiten haben zu können.
    Ein Hilfsmittel zu benutzen, bedeutet doch nicht, den Hund permanent und mit Methode zu drangsalieren...

  2. #122
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    @ Franzi 13287

    DU hast gesagt du regierst, nicht ich... vielleicht solltest du mal googeln was regieren bedeutet.

    Und ja, doch, mein Hund täte schon eigenmächtig entscheiden zu verteidigen, ist u.a. rassebedingt.

    Nun aber, genug

    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  3. #123
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    Ufka du übertreibst!!!

  4. #124
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    Zitat Zitat von Franzi13287 Beitrag anzeigen
    Natürlich kommt es eben immer etwas herrschsüchtig rüber aber das bin ich überhaupt nicht...meine Oma meinte früher immer, kommandier doch das Tier nicht so, wenn ich mal einen Hund abliegen gelassen hatte...so ungefähr ist das bei dir wohl auch :-)
    Fängt an lächerlich zu werden...
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  5. #125
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    0401 es ist gut...engstirnig sein bringt nix...wenn du sicher bist, du machst es richtig dann gut...

  6. #126
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    So, ich hab nun auch langsam keine Lust mehr, den ständigen Relativator zu spielen.
    Was ich zu sagen hatte, habe ich gesagt, und ich denke, aus meinen Beiträgen geht hervor, daß ich nicht daran interessiert bin, Hunde zu quälen oder so etwas gutzuheißen. Wer etwas anderes herauslesen will, der soll es halt tun, ich kanns dann auch nicht mehr ändern.

    Über die Verhältnismäßigkeit der Mittel kann man sich wie immer zu Tode diskutieren; und ich denke, es ist nicht zu erwarten, daß hier mehr Toleranz und Weitblick aus der Diskussion erwächst. Diejenigen, die der Meinung sind, daß ein Stachelhalsband pauschal Tierquälerei darstellt, ja daß gar jedes Hilfsmittel unnütz ist, von Unfähigkeit zeugt und weiß der Fuchs...nun, denjenigen wünsche ich, daß sie allezeit an Hunde geraten, bei denen diese Einstellung ausreicht, alles andere kann für den Menschen und andere Mitgeschöpfe unter Umständen gefährlich werden.

    Ich klinke mich nun also hier aus und wünsche noch was...

  7. #127
    missmarple 2 Guest
    Als letzte Ausrede dass Stachel und Co, eingesetzt werden müssen, kommt immer, dass der Hund sonst nicht mehr leben würde.

    Das ist so armselig, denn die meisten Hunde werden erst so aggressiv gemacht, weil sie diesem Dauerdruck nicht standhalten.

    Menschen wie Mirjam Cordt oder Dieter Degen beweisen immer wieder, dass man Hunde auch mit hohem Anteil an unerwünschtem Verhalten wieder gesellschaftsfähig machen kann, und das ohne diese Mittel.

    Sie verdienen meine Achtung, aber niemand, der mit Stachel oder dem sogar verbotenen Teletak arbeitet.

  8. #128
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    Zitat Zitat von missmarple 2 Beitrag anzeigen
    Als letzte Ausrede dass Stachel und Co, eingesetzt werden müssen, kommt immer, dass der Hund sonst nicht mehr leben würde.

    Das ist so armselig, denn die meisten Hunde werden erst so aggressiv gemacht, weil sie diesem Dauerdruck nicht standhalten.
    Mit Verlaub, aber das ist pauschalisierender Schwachsinn!
    Meinen Hund z.B. hat keiner "aggressiv gemacht" - der ist über die Jahre so geworden, weil seine Vorbesitzer allesamt Angst vor ihm hatten und er somit gelernt hat, daß er sie mit seiner Aggression beeindrucken kann - als ich ihn zu mir geholt habe, wußte er noch nicht einmal, was angefaßt werden ist. Ich habe nach einer fast halbjährigen Eingewöhnungszeit mal den Test gemacht und ein Ausholen angedeutet, um auszutesten, ob er denn Schläge oder anderweitige Gewalt erfahren hat. Er sprang mich begeistert an und dachte, was ein schönes Spiel...ihn hat keiner mißhandelt - und trotzdem zeigte er anfangs aggressives Verhalten - einfach, weil es sich bis dahin für ihn gelohnt hat. Und das ist der Punkt, die Aggression ist für Hunde ein Werkzeug; das je nach Nutzen werwendet wird oder nicht.

    Und das wars nun wirklich für mich.

  9. #129
    Moni Zudno Guest
    Hilfe = uneigennützige, zwanglose, unterstützende, aufbauende, dem Hilfeempfänger Schutz- und Sicherheit-gebende Maßnahme/Zuwendung von Außen, die es dem Hilfesuchenden ermöglichen soll, eine ihm gestellte Aufgabe/Situation positiv und stressfrei zu bewältigen...

    In Sinne dieser Definition sind auch jegliche Hilfsmittel anzuwenden.

    Das ist die Theorie...jedoch: die Praxis ist

  10. #130
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    Zipfelhut, du hast recht...leider gibt es wenig Menschen mit Gefühl für Hunde und ihren Grenzen...ich kann mich dir nur anschließen und ich Rede lieber mit Menschen die mich als Hilfe sehen und nicht als tierquäler ...

  11. #131
    81Lina Guest
    Schmerz...
    unangenehmer Berührungsreiz...

    Nur zum Thema Stachelhalsband: Bei diesem Thema finde ich die Schweiz vorbildlich. Dort sind Stachelhalsbänder verboten.
    In einem Onlineshop habe mich mal gelesen, dass Stachelhalsbänder "nur von Experten" verwendet werden dürfen und beim Hund "im größten Ungehorsam" Anwendung finden.

    Wie würde ein solcher "größter Ungehorsam" konkret aussehen? Vielleicht kann das jemand beantworten, der dieses Werkzeug für besonders "schlimme" Hunde vertreten kann?
    Ich bin mir sicher, es gibt immer andere Wege.

  12. #132
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    Hallo Lina, also nochmal zum stachelhalsband...es gibt Menschen die benutzen es damit sie ihre Hunde halten können...zum Beispiel großer Mastiff der los galopiert und Herrchen hinterrennt, weil dem Hund nicht beigebracht wurde ordentlich zu laufen...kam mir vor kurzem unter...dann wird es unteranderem benutzt um Hunde extrem korrekt auszubilden, zum Beispiel auch Polizeihunde...

  13. #133
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    Ich weiß nicht ob es generell so gehandhabt wird aber ich habe es schon live gesehen...nun zu den schlimmen Hunden...Wie ich schon sagte gehört solch ein Mittel in fachmännische Hände...somit werden unteranderem Hunde die sich durch nichts und ich meine wirklich nichts ablenken lassen ( Futter, Spielzeug, usw.) dazu gebracht von ihrem Objekt abzulassen...um sich dann auf den Menschen bzw die arbeit mit mensch und hund zu konzetrieren

  14. #134
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    Lina, das wollte ich eben auch fragen, bei welchen "Verhaltensstörungen" das angewendet werden soll.

    Ich hatte auch mal den Fehler mit Starkzwang gemacht, auch unter einem "erfahrenen Trainer" nicht mit Stachler sondern mit einer Kupferkette-/Halsband.

    Der Mann war ca. 1 Stunde hier vor Ort daheim. Ist schon Jahre her, mit dem Ergebnis, dass wenn ich heute die Kette nur berühre (und sie kam danach nicht mehr zum Einsatz, aber damals glaubte ich ihm), nur ein Geräusch verursache, mein Hund zuckt und sich auf seine Decke legt.

    Edit: Damals wars toll sofort einen folgsamen Hund zu haben, zumindest den ersten Tag.

    Nö, brauch ich nicht aber wie gesagt, fehlerfrei bin ich bestimmt nicht und Frau lernt nie aus.
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  15. #135
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    Fachmännische Hände... jo...

    der Mann der hier war ist beeidigter Sachverständiger für Hundewesen.

    Ich hatte den auf Empfehlung eingeladen...
    LG
    Iris

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  16. #136
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    Oh je...das ist nicht schön...Tatsache ist wirklich das viele Hunde vor Ketten Angst haben oder sie ihnen unangenehm sind...wenn man mit sowas arbeitet dann kann man nicht gleich so vor gehen...innerhalb einer Stunde einen Hund so zu verängstigen ist ziemlich schlecht...

  17. #137
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    0401 wie ist dieser Trainer vorgegangen? Praktisch auf die schnelle Tour oder wie?

  18. #138
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    Zitat Zitat von Franzi13287 Beitrag anzeigen
    Hallo Lina, also nochmal zum stachelhalsband...es gibt Menschen die benutzen es damit sie ihre Hunde halten können...zum Beispiel großer Mastiff der los galopiert und Herrchen hinterrennt, weil dem Hund nicht beigebracht wurde ordentlich zu laufen...kam mir vor kurzem unter...dann wird es unteranderem benutzt um Hunde extrem korrekt auszubilden, zum Beispiel auch Polizeihunde...
    Und wie "trainierst" du da langsam?
    LG
    Iris

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  19. #139
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    Zitat Zitat von Franzi13287 Beitrag anzeigen
    Oh je...das ist nicht schön...Tatsache ist wirklich das viele Hunde vor Ketten Angst haben oder sie ihnen unangenehm sind...wenn man mit sowas arbeitet dann kann man nicht gleich so vor gehen...innerhalb einer Stunde einen Hund so zu verängstigen ist ziemlich schlecht...

    Und Stachler sind nicht unangenehm/schmerzhaft für den Hund?
    LG
    Iris

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  20. #140
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    Was meinst du? Der Hund hatte den stachler um bevor er zu mir kam...aber der Hund war schon resistent dagegen...weil das herrchen ständig Dran rum zog...ich gucke mir die Leute immer erst an und den Umgang...dabei habe ich das beobachtet

  21. #141
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    Wer sagt das ich mit stachler am Hund arbeite?? Tue ich nicht...

  22. #142
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    Ich hatte einen diensthund der an die polzei ging zum ausbilden...der wurde dementsprechend gearbeitet...aber wie gesagt, ich mache dort Unterschiede zwischen haushunden und diensthunden.
    An einen diensthund werden ernome Ansprüche gestellt um z.b fluchtende Täter zu ergreifen usw. Dabei sind die Hunde in extremen trieb...und müssen sich trotzdem führen lassen...das ist eine große Aufgabe an den Hund und halter
    Hierbei könnte man mal versuchen, einen erwachsenen Schäferhund rüden der gerade schutzdienst macht, mit Leckerei und klicker davon abzubringen den beißarm los zulassen...das ist so gut wie unmöglich da da trieblage des Hundes extrem hoch ist, sicherlich gibt es ihr auch unterschiede unter den Hunden...Und dort geht dann die gute Ausbildung der polzei z.b los...den Hund in diesen Trieblagen, für Kommandos zu öffnen und in den Gehorsam zu bringen...der schmale grad der Ausbildung...den Hund eben nicht runter wirtschaften oder zuquälen...diese Hunde haben Spaß dabei weil immer viel zum Ausgleich gespielt wird...aber auch hier gilt, nicht jeder Hund ist geeignet

  23. #143
    81Lina Guest
    Dieses "extrem korrekt ausbilden" bedeutet aus meiner Sicht, dass der Hund "funktionieren" soll.
    Ist ein Hund nur durch Zwang zu etwas zu bewegen, ist er vielleicht für seine Aufgabe einfach nicht geeignet - auch nicht als Polizeihund o.ä.
    Meine Vermutung ist, dass es oft um das "korrekte" Bestehen von Prüfungen geht - und das ist in erster Linie dem Menschen wichtig. Da wir der Hund zum Sportgerät degradiert.

  24. #144
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    Lina damit hast du vollkommen recht...leider ist es wirklich so, die Menschen profilieren sich über Hunde, sie wollen was darstellen und die Hunde sind ihre robotter...

  25. #145
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    Aber die Polizeihunde brauchen wir...es gibt Hunde die so scharf sind das sie suspendiert werden von Dienst, eben weil man sie nicht kontrollieren kann...aber bei vielen Hunden wird der Stachel eigesetzt und zeigt die erwünschte Wirkung...Er wird auch ziemlich zu Beginn In den trieblagen eingesetzt um gleich klar zu machen was darf und was nicht, in der Regel wird der Stachel dann nicht mehr angewendet wenn es der Hund verstanden hat.

  26. #146
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    Zitat Zitat von 81Lina Beitrag anzeigen
    Dieses "extrem korrekt ausbilden" bedeutet aus meiner Sicht, dass der Hund "funktionieren" soll.
    Ist ein Hund nur durch Zwang zu etwas zu bewegen, ist er vielleicht für seine Aufgabe einfach nicht geeignet - auch nicht als Polizeihund o.ä.
    Meine Vermutung ist, dass es oft um das "korrekte" Bestehen von Prüfungen geht - und das ist in erster Linie dem Menschen wichtig. Da wir der Hund zum Sportgerät degradiert.
    Das möchte ich mal so unterstreichen, genau das denke ich auch.

    Ich habe hier im Ort einen Förster, der hatte einen Plot. Brachte dem Hund Platz bei, und zwar in dem man ihn am Ohr auf den Boden runter zog......der Hund hörte, stand gut im gehorsam, keine Frage. Mein Mobby bekam das auf die "neumodische Art mit Leckerli und bestätigung beigebracht, hört mindestens genauso gut wenn nicht noch besser. Viele Wege führen nach Rom, aber einen Hund mit Unterdrückung zu erziehen ist der falsche Weg. Auch "sogenannte gestörte Hunde" kann man anders erziehen, habe im Bekanntenkreis genügend Beispiele.

    Klar hat mein Hund seine Macken, zB das er mit fremden Kindern nicht kann, aber na und? Dann meide ich die eben......man kann mit aller Gewalt versuchen einen Hund so hinzubiegen das er pariert oder ihm die eine oder andere Macke durchgehen lassen, deswegen steh ich noch lange nicht unter ihm oder er erkennt mich als Führer nicht an.
    Wenn das so wäre würde etwas in unserer Beziehung nicht stimmen, da muss ich dann erst mal an mir arbeiten statt den Hund zu unterwerfen.
    Und genau das ist ja das Problem, der Mensch muss erst mal lernen den Hund zu lesen, seine Bedürfnisse zu kennen und zu akzeptieren, erst dann kann ein gutes Team entstehen, durchaus auch auf freundschaftlicher Ebene. Nur das der eine halt etwas mehr zu sagen hat......im idealfall der Mensch.....
    LG
    Ina mit Mobby

  27. #147
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    Zitat Zitat von Franzi13287 Beitrag anzeigen
    Aber die Polizeihunde brauchen wir...es gibt Hunde die so scharf sind das sie suspendiert werden von Dienst, eben weil man sie nicht kontrollieren kann...aber bei vielen Hunden wird der Stachel eigesetzt und zeigt die erwünschte Wirkung...Er wird auch ziemlich zu Beginn In den trieblagen eingesetzt um gleich klar zu machen was darf und was nicht, in der Regel wird der Stachel dann nicht mehr angewendet wenn es der Hund verstanden hat.

    Scharf gemacht wurden, und dann, was passiert denn dann mit diesen Hunden?

    Logisch, mir Starkzwang gehts schneller.

    Weil der Hund verstanden hat? Oder eher weil er Angst hat und wie eine Maschine funktioniert..

    Ich kenne auch jemanden der Polizeihunde ausbildet und ich will nicht verallgemeinern, aber der unterdrückt seine Hunde dass ich nur noch den Kopf schütteln kann! Willenbrechen nenn ich das.


    Diese Diskussion ist sinnlos für mich
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  28. #148
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    Ina, du sagst es, viele Wege führen nach Rom, und ich bin der Meinung trainieren soll auch dem Hund Spass bereiten.

    Am Ohr ziehen... manchen tät ich da die Muh wünschen...
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  29. #149
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    Zitat Zitat von 0401 Beitrag anzeigen
    Diese Diskussion ist sinnlos für mich
    ....................
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  30. #150
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    Ihr schert aber sehr über einen kamm ohne sorry aber wirklich Ahnung zu haben...vom Prinzip her habt ihr recht aber ihr könnt eben nicht wissen, das es auch anders geht. Der hund hat keine Angst vor dem Stachel also zu mindest wenn es richtig gemacht wird, aber ich denke ich brauche darüber nicht weiter zu schreiben
    .

  31. #151
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    Zitat Zitat von ufka Beitrag anzeigen
    ....................
    Jau, wenden wir uns wieder sinnvolleren Dingen im Leben zu

    Von denen wir Ahnung haben
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  32. #152
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    Zitat Zitat von Franzi13287 Beitrag anzeigen
    Ufka du übertreibst!!!
    http://www.youtube.com/watch?v=-Azh0VTwjaU
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  33. #153
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    Ist für ein Berliner schlecht zu verstehen, sorry :-)))

  34. #154
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    Zitat Zitat von Franzi13287 Beitrag anzeigen
    ok...das ist ja wirklich schlimm was man hier innerhalb von Minuten für blöde Antworten bekommt...deshalb gibt es wohl so viel unerzogene Hunde auf der Welt...wirklich traurig.
    Da musste ich jetzt herzlich lachen.
    Franzi, Du bist nicht der Nabel der Welt und Deine Meinung ist nicht die Wahrheit, sondern nur eine Meinung.
    Und weil es hier blöde Antworten gibt, gibt es so viele unerzogene Hunde auf der Welt?

    Hier mal meine Meinung (ohne dass das jetzt die Wahrheit sein muss): Es gibt deswegen so viele unerzogene Hunde auf dieser Welt, weil es so viele Hundetrainer gibt, die nicht viel von Tieren und Tierverhalten verstehen. Die mit einem Weltbild (streng hierarchisch) an die Sache rangehen und glauben, dass das die Lösung für alle Probleme ist.
    Diese Hundetrainer produzieren Problemhunde am laufenden Band.
    Deswegen gibt es so viele unerzogene Hunde mit problematischem Verhalten.

  35. #155
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    Zitat Zitat von Franzi13287 Beitrag anzeigen
    Der hund hat keine Angst vor dem Stachel also zu mindest wenn es richtig gemacht wird, aber ich denke ich brauche darüber nicht weiter zu schreiben
    .
    Das stimmt. Das ist wie bei Kindern, die von ihren Eltern misshandelt werden. Die Kinder werden nach aussen auch zeigen, dass alles in Ordnung ist.

    Aber das heisst nicht, dass es gut ist, sondern bedeutet nur, dass abhängige Lebewesen ganz selten gegen das 'rebellieren', was die, denen sie anvertraut sind, mit ihnen machen.

    Und ich weiss ja, dass es im Aufbau ganz wichtig ist, dass der Stachel lange getragen wird, ohne dass er dem Hund Schmerzen zufügt, eben, dass der Hund die Schmerzen nicht mit dem Stachel verbindet.
    Tja, und danach zu sagen: Der Hund hat keine Angst vor dem Stachel ist dann gelinde gesagt: Quatsch

  36. #156
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    Zitat Zitat von Franzi13287 Beitrag anzeigen
    Hierbei könnte man mal versuchen, einen erwachsenen Schäferhund rüden der gerade schutzdienst macht, mit Leckerei und klicker davon abzubringen den beißarm los zulassen...das ist so gut wie unmöglich da da trieblage des Hundes extrem hoch ist,
    Schade, dass ihr da so wenig Ahnung von Verhalten und seinen Grundlagen habt.
    Ich kenne einen Polizeihundeausbilder, der mit konditionierter Entspannung seinen Hund das Auslassen beigebracht hat.
    Das sah so lustig aus. Signal war 'Aus'. Aber im Gegensatz zu den anderen Ausbildern, die die Hunde angeschrieen haben und die wirklich übel angegangen sind, hat er im Schlafzimmerton ganz langgestreckt 'Auuuuuuuusss' gesagt und der Hund fiel aus dem Ärmel.
    Ganz ehrlich: Ich möchte mich nicht auf einen Hund verlassen, der über Druck das gelernt hat. Das ist unzuverlässig und undurchdacht, weil wenn es nicht mehr funktioniert, dann muss man noch mehr Druck ausüben.
    Ich mag es lieber, wenn die Hunde mit Köpfchen ausgebildet werden und mit Wissen um Verhalten und die Entstehung von Verhalten im Gehirn.
    Und ich kenne etliche Polizisten, die vom Kollegen Hund im Einsatz gebissen wurden, weil der Kollege Hund nur noch irre im Kopf war...

  37. #157
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    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen
    Ich schreibs aber gern auch noch tausendmal, es gibt Hunde, wo man auf Wegen der positiven Konditionierung nicht weiterkommt; das Gegenteil zu behaupten, geht an der Praxis vorbei.
    Du hast vollkommen Recht. Allerdings muss ein Stachelhalsband nicht die alleinige Alternative sein.
    Und ich habe schon einige 'Opfer' von Stachelhalsbänder erlebt, so dass ich sagen kann: Funktioniert ja auch nicht immer und zuverlässig.

    Quadrat der Konsequenzen sauber für den Hund ausarbeiten und dann gehts meist auch anders.

  38. #158
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    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen
    Zur Verdeutlichung, auch ich stehe auf dem Standpunkt, daß Hilfsmittelfreiheit im Training immer an erster Stelle stehen sollte. Wenn es aber nicht weitergeht und insbesondere, wenn es um Fragen der Sicherheit von Hund und Halter geht, finde ich sinnvoller, eins einzusetzen, als ein Risiko einzugehen.
    Kannst Du mal sagen, um was es da geht?
    Das finde ich jetzt sehr schwammig.

    Also, ein Hund findet Menschen blöd. Und dafür wird dann der Stachler eingesetzt?
    Was passiert denn dann mit dem Hund? Findet er Menschen jetzt plötzlich gut, weil er einen Schmerzreiz bekommt?

    Ich gehe mal davon aus, wenn ein Hund Menschen blöd findet, dann sind da negative Emotionen beteiligt beim Hund. Wenn Du dem Hund das jetzt 'verbietest' und das Verhalten (verbellen, anknurren, anspringen, beissen) unterdrückst, dann passiert was mit den Emotionen?
    Ein Hund, der so an 'Menschen gewöhnt' wird, ist in meinen Augen eine tickende Zeitbombe. Und man kann nur hoffen, dass die komplette Handlung für ihn unterdrückt wurde und nicht irgendeine Verknüpfung bei ihm besteht, die da lautet: Wenn Herrchen/Frauchen dabei ist, dann darf ich nicht...
    Meine Freundin hat einen Sohn, der hat ein Stückchen seines Gesichts verloren, weil Herrchen nur mal schnell aus dem Raum gegangen ist und der Hund eigentlich keine Menschen mochte, das aber nicht zeigen durfte, weil es ihm verboten wurde mit Strafen.

  39. #159
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    Bei dem von Dir angeführten Zitat sprach ich nicht von Stachelhalsbändern sondern z.B. von einem Kopfhalfter; im Einzelfall kanns auch mal ne Wasserpistole sein. Ich verwende das Wort "Hilfsmittel" genau so global, wie es der Begriff als solcher nahelegt.
    Ein Stachelhalsband sollte selbstredend nicht dazu dienen, Hunde, die aufgrund von Prägungsdefiziten oder -Fehlern sozialaggressives Verhalten zeigen, "sicher" zu führen, denn, ganz richtig, ein Schmerzreiz ist der Verhaltensverbesserung und Stabilisierung nicht zuträglich.
    Zudem widerspreche ich Dir in Teilen: Die Therapie bei solchem Verhalten fußt auf zwei Säulen, der (Re-)Sozialisierung und dem Beziehungstraining, zu dem auch gehört, Führtechniken zu erarbeiten und die Sozialaggression für den Hund unter ein Tabu zu stellen. Dabei muß unterschieden werden zwischen der Tatsache, daß der Hund einen Konflikt hat, und wie er ihn lösen will.
    Den Konflikt darf er freilich haben; soll heißen, wenn ein Hund Angst vor fremden Menschen hat, dann muß ihm das selbstredend zugestanden werden. Was ihm aber vermittelt werden muß ist, daß Aggression als Konfliktlösungsmodell vom Menschen nicht toleriert wird. Dazu eignet sich unterstützend eben sehr gut das Kopfhalfter, da es dem Hund ein klares Bild vom Geführtwerden und Sicherheit vermittelt.
    Ich dachte eigentlich, daß ich lange genug hier unterwegs bin, als daß klar sein sollte, welche Trainingsstrategien ich vertrete - ich lese in diesem Thread ständig die subtile Unterstellung heraus, daß ich Verfechter von Starkzwangmethoden bin. Bin ich nicht, aber ich bin der Ansicht, daß man ein Hilfsmittel nicht verteufeln sollte, das wird sich irgendwann dergestalt rächen, als daß dann mal alle verboten werden. Und dann siehts arg düster aus für viele verhaltensauffällige Hunde.

    Ich verwahre mich gegen die Behauptung, daß jedweder Einsatz von Hilfsmitteln den Tatbestand der Tierquälerei erfüllt; das ist schlicht und ergreifend Unsinn.

  40. #160
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    manurtb, mit deiner Aussage, das viele Hundetrainer die Hunde versauen, welche streng hierarchisch an die Sache rangehen und dies an die unerfahrenen Hundehalter weitergeben, dann stimme ich dir voll zu ! Allein aus dem Grund, weil ein Laie einen Hund nicht so einschätzen kann wie ein Profi, so mit können schön die kleinsten dinge, wie maßregeln an falscher stelle oder belohnen an falscher stelle zu mißverständnissen zwischen Hund und Mensch führen...Sicherlich kommt es immer auf den Trainer an, was er dem Hundehalter vermittelt und vorallem wie. Deshalb konzentrieren sich doch die meisten Hundeschulen auf absolut zwanglose liebevolle Hundeerziehung, wie ich finde zu recht. Es sollte niemand, der einen Hund nicht versteht oder ein jemand der für den Hund nicht nachvollziehbar handelt mit maßregelungen arbeiten. Das führt oft zur Katastrophe... genauso wie auch bei vielen zwangserzogenen Polizeihunden die nicht genug mit auflockerung und spaß bei der sache sein durften...diese Hunde können sicherlich austicken.
    Die Kunst des ganzen ist, immer individuell vorzugehen, sich dem Hund anzupassen, sich in den Hund hineindenken und fühlen zu können, ihn ganz genau zu beobachten und den schmalen Grad zwischen liebevollen Umgang und konsequenter Erziehung zu gehen, ohne den Hund sinnlos zu unterdrücken zu quälen oder zu maßregeln... und das kann nicht jeder!

    PS: auch hier kann ich mich zipfelhut nur anschließen...

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