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Thema: 2 Schäferhunde haben uns überfallen

  1. #81
    tazi Guest
    Zitat Zitat von manurtb Beitrag anzeigen
    Siehste, das dachte ich mir, als Du davon geschrieben hast, dass Du Bedenken hast, einen Hund von der Aggression abzuhalten.

    Ich möchte einen Hund haben, der wie jedes andere Lebewesen auch reagiert und leben darf.
    Und da ich weiss, dass es kein Lebewesen auf dieser Welt gibt, dass in JEDER Situation zuverlässig hört, habe ich mich auf andere Strategien verlassen, als daran, zu wiederholen, was einfach nur ein Glaubenssatz ist.
    Da verlasse ich mich dann lieber auf die Grundlagen des Lernens und trainiere eben von vorneherein schon die Sachen, die mal wichtig werden könnten, wie eben doppelter Rückruf und konditionierte Entspannung.
    Das ist unser Realitätscheck gegen die Glaubensschiene.

    Weisst Du, ich kenn Dich ja nicht, aber ich hab mich schon so oft mit Menschen getroffen, die mir zeigen wollten, wie perfekt ihr Hund ist.
    Irgendwie hatten wir da dann öfters mal Diskrepanzen darin, was ein perfekt hörender Hund ist.
    Ich kenne leider die Halter die alles einfach noch komplizierter machen müssen :-) In der heutigen Gesellschaft ist es wichtig das ein Hund hört tut er dies nicht gehört er an die Leine!

    Für mich wichtig. das mein Hund kommt wenn ich ihn rufe.

  2. #82
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Bei uns gibt es keinen Leinenkontakt, da ich diesen Kontakt für überflüssig halte, eine Kommunikation ist nicht möglich zwischen den Hunden ohne Leinen wirr warr. Für mich also unnütz.
    D.h. wenn Du in einem Naturschutzgebiet bist und Dir und Deinem Hund kommen zwei unangeleinte Hunde entgegen, dann sagst Du Deinem Hund: Kein Leinenkontakt, bitte lokalisiere Dich woandershin?
    Und den entgegenkommenden Hunden sagst Du: Ich finde das unnütz, bitte geht weiter?
    Leider beherrsche ich dieses 'Wünschen' und dann passiert es, nicht so gut, wie Du das zu beherrschen scheinst.
    Ich musste mir deswegen überlegen, was ich mache.
    Und da wir das schon für solche Begegnungen geübt haben, machen wir das jetzt halt als 'Standard-Programm'.

    Was ich aber nicht verstehe: Wenn doch Dein Hund immer und zu jeder Zeit zu hören hat, dann sag ihm doch einfach, er soll stehenbleiben, dann verwirrt sich die Leine auch nicht.

    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Hunde die sich zufällig draußen begegnen sind kein Rudel. aber ehrlich mir sind Hunde mit einer Klaren Gestik und Mimik viel lieber als diese weichgespülten Labradore und Golsies die zu anderen Hunden lospoltern immer Freundlich sind und Verwarnungen einfach nicht verstehen .Das sind für mich emotionale Krüppel Nett aber für mich zuwenig Hund .
    Ja, da gehts mir ähnlich. Die schokobraunen Labradore, die jetzt öfters mal mit Hundeproblemen in den Hundeschulen auftauchen, die sind richtig gut und deftig.

    Aber gezüchtet wird halt, was gefällt. Und Hunde sollen keinerlei Aggressionsverhalten mehr zeigen. Da muss man ihnen die 'Sprache' so anzüchten, dass sie immer 'unschuldig' ausschauen und vor allem muss man ihnen das Verstehen der normalen Gestik und Mimik abzüchten.
    Ich glaub, Autisten unter den Hunden hat das mal jemand genannt.

  3. #83
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Teils teils eine saubere Kommunikation ist auch bei fremden Hunden möglich und ist nicht nur bestandteil eines festen Rudels. Wenn ein Hund einen anderen anknurrt, schnappt und der "Polterknabe" es immer noch nicht verstanden hat, ja dann muss er dazulernen Meine versteht diese Art von Kommunikation ohne das sie das Rudelleben kennt
    Natürlich ist das möglich. Aber es ist halt nichts Naturgegebenes.

    Und die Frage ist auch, was der andere Hund dazulernt.
    Schau Dir einfach mal an, wieviele Hunde durch so eine 'Schule' dann zu Leinenpöblern wurden.
    Auch nicht schön.
    Ich seh da halt keine Notwendigkeit drinnen. Auf der einen Seite wird gesagt: Wir haben eine Verantwortung für die Hunde, die wir uns anschaffen. Und auf der anderen Seite heißt es: Soll er selber machen.
    Wie jetzt? Wo ist die Grenze und wer bestimmt das?
    Für mich ist klar: Kommunikation und Bindung geht über Training und Verständnis.
    Alles andere: Wunschdenken, Glaubenssätze und Hoffen.
    Darauf hab ich keine Lust.

  4. #84
    tazi Guest
    Zitat Zitat von manurtb Beitrag anzeigen
    D.h. wenn Du in einem Naturschutzgebiet bist und Dir und Deinem Hund kommen zwei unangeleinte Hunde entgegen, dann sagst Du Deinem Hund: Kein Leinenkontakt, bitte lokalisiere Dich woandershin?
    Und den entgegenkommenden Hunden sagst Du: Ich finde das unnütz, bitte geht weiter?
    Leider beherrsche ich dieses 'Wünschen' und dann passiert es, nicht so gut, wie Du das zu beherrschen scheinst.
    Ich musste mir deswegen überlegen, was ich mache.
    Und da wir das schon für solche Begegnungen geübt haben, machen wir das jetzt halt als 'Standard-Programm'.

    Nochmal kommen mir unangeleinte Hunde entgegen leine ich meine ab

    Was ich aber nicht verstehe: Wenn doch Dein Hund immer und zu jeder Zeit zu hören hat, dann sag ihm doch einfach, er soll stehenbleiben, dann verwirrt sich die Leine auch nicht.

    Steh ? Das Kommandos haben wir nie gebraucht wäre eine überlegung wert. zumal gibt es Situationen da müssen Hunde an die Leine (Bahn, Bus, Stadt)


    Ja, da gehts mir ähnlich. Die schokobraunen Labradore, die jetzt öfters mal mit Hundeproblemen in den Hundeschulen auftauchen, die sind richtig gut und deftig.

    Aber gezüchtet wird halt, was gefällt. Und Hunde sollen keinerlei Aggressionsverhalten mehr zeigen. Da muss man ihnen die 'Sprache' so anzüchten, dass sie immer 'unschuldig' ausschauen und vor allem muss man ihnen das Verstehen der normalen Gestik und Mimik abzüchten.
    Ich glaub, Autisten unter den Hunden hat das mal jemand genannt.
    bei uns sind es die silbernen die sind noch schlimmer (Finde ich)

  5. #85
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Ich kenne leider die Halter die alles einfach noch komplizierter machen müssen :-) In der heutigen Gesellschaft ist es wichtig das ein Hund hört tut er dies nicht gehört er an die Leine!
    Die, die es sich einfach machen, die geben dann auch gerne mal einfach den Hund ab.
    Das ist das, was meine Erfahrung mich lehrt.

    Oder die Hundeschulen, die dann nochmal und nochmal einen Hund anschaffen. Denn man muss den Leuten doch zeigen, dass man den perfekten Hund hat.
    Seltsam, gelt, das müsste doch dann bei jedem möglich sein.

    Darf ich Dich fragen, den wievielten Hund Du hast und seit wann Du den hast?

    Für mich gehört jeder Hund an die Leine in bebautem Gebiet. Mich kotzen die Leute an, deren Hunde nicht an der Leine sind, weil sie ja ach so gut hören und dann stehen sie doch vor einem, weil der Hund ja nur spielen will. Oder gehen dem Kind mal schnell ins Gesicht oder schauen mal schnell in die Einkaufstüte.
    Da gibts Leute, die haben garkeine Leine dabei. Kann ich nicht nachvollziehen.

  6. #86
    Moni Zudno Guest
    Hi tazi,

    ich bin weder eine tüdelditü-ich-bewahre-meine-Süßen-vor-allen-bösen-Dingen-dieser-Welt-HuHa, noch eine, die völlig planlos ihre Goldies (ach der will doch nur spielen) auf andere zurennen läßt.

    Und Chef des Rudels bin ich. Sonst würden sich meine Hunde nämlich selber entscheiden, wie sie auf verschiedene Situationen reagieren. Und das kann manchmal ganz schön unangenehm - oder eben auch gefährlich - werden.

    Sozialverhalten lernen meine Hunde übrigens von Welpe an. Nur nicht von Hunden die zubeißen. Das ist kein Sozialverhalten, sondern eine Situation, die mir den Hund - neben den physischen Schäden - auch in seinem Verhalten fürs Leben versauen.

    Warum sollte ich meine Hunde so etwas aussetzen?

  7. #87
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    bei uns sind es die silbernen die sind noch schlimmer (Finde ich)
    Was sind denn silberne Labradore?

    Du leinst Deinen Hund immer ab, wenn Dir jemand mit unangeleinten Hunden entgegen kommt? Auch dort, wo Leinenzwang ist oder wo es gefährlich ist?
    Bist Du echt so verantwortungslos?
    Das macht mich jetzt etwas sprachlos.
    Vor allem, wenn Du sagst, dass es Situationen gibt, wo die Hunde an die Leine müssen. Würde im Bus ein unangeleinter Hund auf Euch zukommen, würdest Du doch Deine von der Leine nehmen, wie Du gesagt hast.

  8. #88
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    Zitat Zitat von Moni Zudno Beitrag anzeigen
    Und Chef des Rudels bin ich. Sonst würden sich meine Hunde nämlich selber entscheiden, wie sie auf verschiedene Situationen reagieren. Und das kann manchmal ganz schön unangenehm - oder eben auch gefährlich - werden.
    Deine Hunde entscheiden sich doch selbst. Und Du reagierst darauf.

    Dir ist es sehr wichtig, dass Du eine strenge Hierarchie mit den Hunden hast und die unten sind und Du oben, oder?

    Warum ist Dir das denn wichtig?
    Denn bei Hunden und anderen Caniden inklusive den Wölfen ist das so ja nicht.
    Und Hunde können auch prima lernen, dass sie z.B. nachfragen, ob sie was dürfen. Also notwendig wäre das ja nicht, dass Hunde, wie Maschinen komplett ausgeschaltet sind.

    Zitat Zitat von Moni Zudno Beitrag anzeigen
    Sozialverhalten lernen meine Hunde übrigens von Welpe an. Nur nicht von Hunden die zubeißen. Das ist kein Sozialverhalten, sondern eine Situation, die mir den Hund - neben den physischen Schäden - auch in seinem Verhalten fürs Leben versauen.

    Warum sollte ich meine Hunde so etwas aussetzen?
    Ich finde sogar, dass nicht nur Hunde, die zubeissen, psychische Schäden hinterlassen können.
    Mein Hund ist z.B. einer, der als Mensch so ein richtiger Motzer wäre. Halbleeres Glas, alles Scheisse, hau ab...
    Da gibt es Hunde, die sind total am Boden zerstört, wenn sie das erleben.
    Das kann manchmal schlimmer sein, als ein Biss, wenn man so einen ständigen 'Unterdrücker' neben sich hat.
    Die Hunde, mit denen wir viel Kontakt haben, die lernen das über mehrere Wochen, dass mein Hund halt einfach so ist, aber nicht nachtragend ist.
    Manche wollen mit ihr auch überhaupt nichts zu tun haben, weil sie mit so einem Verhalten nicht klar kommen.
    Ich möchte meinen Hund nicht versauen, möchte aber auch, dass die anderen Hunde nicht versaut werden. Und ich finde es oft richtig schade, dass die Besitzer von den anderen Hunden nicht reagieren und es ihnen so scheinbar egal ist, was ihr Hund abbekommt.

  9. #89
    tazi Guest
    Mir ist noch nie in der Bahn ein unangeleinter Hund entgegeben gekommen Auch nicht in der Stadt (wohnen ja auf dem Lande da kommt es öfters vor) Mal ganz krass gesagt, Du würdest Deinen Hund angeleint lassen, ihn jede Möglichkeit zur Fluch nehmen wenn zwei unangeleinte Hunde auf ihn zustürmen? Ganz ehrlich ab einer gewissen größe kannn der Halter nichts ausrichten, da muss man entscheiden für das leben des Hundes ja es gibt auch asoziale Hunde.

    Die silbernen Labradore sind der neuste Schrei, Labrador eingekreuzt mit Weimaraner (brisante Mischung)

    Ich hatte sonst nur "gebrauchte" Hunde gehabt Tierheim und Tierschutz, Deutsch Wachtel, Jagdterrier, Shi Tzu , APB, Dobermann und jetzt die "Light " Version Labrador Sehr angenehm. Sie war Zweithund , Ersthund verstorben und ist dadurch noch einfacher zu führen (Zweithund war ein Shi Tzu)

  10. #90
    tazi Guest
    Zitat Zitat von manurtb Beitrag anzeigen
    Die, die es sich einfach machen, die geben dann auch gerne mal einfach den Hund ab.
    Das ist das, was meine Erfahrung mich lehrt.

    Oder die Hundeschulen, die dann nochmal und nochmal einen Hund anschaffen. Denn man muss den Leuten doch zeigen, dass man den perfekten Hund hat.
    Seltsam, gelt, das müsste doch dann bei jedem möglich sein.

    Darf ich Dich fragen, den wievielten Hund Du hast und seit wann Du den hast?

    Für mich gehört jeder Hund an die Leine in bebautem Gebiet. Mich kotzen die Leute an, deren Hunde nicht an der Leine sind, weil sie ja ach so gut hören und dann stehen sie doch vor einem, weil der Hund ja nur spielen will. Oder gehen dem Kind mal schnell ins Gesicht oder schauen mal schnell in die Einkaufstüte.
    Da gibts Leute, die haben garkeine Leine dabei. Kann ich nicht nachvollziehen.
    Ups Ich gehöre manchmal auch dazu. Wenn ich zu meinen Hund Fuss sage ist es Fuss und basta. Meistens regen sich andere Halter auf, deren Hunde das nicht einmal mit Leine können Weiss nicht wo das Problem ist wenn der Hund hört kann er ohne Leine laufen ansonsten nicht

  11. #91
    Moni Zudno Guest
    Zitat Zitat von manurtb
    Dir ist es sehr wichtig, dass Du eine strenge Hierarchie mit den Hunden hast und die unten sind und Du oben, oder?

    Warum ist Dir das denn wichtig?
    Die Hierarchie muss erst mal klar sein, ja. Halber Chef gibt es nicht, heute so, morgen so - da wissen die Hunde nicht, woran sie sind.

    Aus dieser Position heraus kann ich meinen Hunden größtmöglichen Freiraum gewähren. Weil ich mich auf sie verlassen kann, so wie sie sich auf mich verlassen können.

    Zitat Zitat von manurtb
    Und Hunde können auch prima lernen, dass sie z.B. nachfragen, ob sie was dürfen.
    Nachdem ich meinem Goldie Vasco beigebracht habe, dass er NICHT einfach auf alles zustürmen darf, setzt er sich mittlerweile von selber hin, wenn er andere Hunde auf sich zukommen sieht und dreht sich zu mir rum.

    Er wartet dann ab, bis ich die Erlaubnis gebe loszumarschieren. Das mache ich auch grundsätzlich bei Hunden, die wir kennen.

    Denn seine beste Freundin z. B. könnte ja gerade läufig sein...

  12. #92
    tazi Guest
    ich glaube ich bewege mich zwischen Euch

    Ich stimme Moni in diesen Punkten zu das ich bestimme wo es lang geht, also gebe ich die Richtung vor, allerdings überlasse ich meiner Ihre eigene Kommunikation mit Ihren Artgenossen und mische mich da nur ein wenn es ein Beschädigungskampf ist

  13. #93
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    @ tazi
    Ich glaube, Du nimmst Deinen Hund zu sehr zum Maßstab für alle Hunde. Es gibt unter Hunden genauso viele Individuen wie bei uns Menschen. Dein Hund mag von Dir ohne Hilfe eines Trainers super erzogen und gehorsam sein, aber der von @manurtb ist eben etwas dickköpfiger als Deiner und zeigt ein eigenwilligeres Verhalten.

    Du schreibst "Ich versteh trotzdem nicht warum sich Halter schützend vor Ihren Hund stellen müssen anstatt Ihren Hund diese Situation regeln lassen" und ich lese daraus, dass Du meinst, die Hunde sich ohne die menschliche Einflussnahme instinktiv richtig verhalten. Im Gegensatz zu Wolfsrudeln mit ihrem sehr hoch entwickelten Sozialverhalten und Instinkten sind Haushunde aber genetisch auf den Menschen geprägt und verstehen nicht automatisch "hündisch" (Für Dich Zitat "eine saubere Kommunikation"). Es gibt sehr viele von der Sorte der Canis lupus familiaris, die mit Artgenossen überhaupt nichts anfangen können, unangemessen aggressiv reagieren oder Beschwichtigungssignale nicht zur Kenntnis nehmen (für Dich Zitat "emotionale Krüppel"). Hinzu kommen durch die Halter sowie Lebensbedingungen verursachten Fehlentwicklungen, die man dem Hund sozusagen von außen nicht ansieht.
    Lies mal das Buch von Dorit Feddersen-Petersen, Ausdrucksverhalten beim Hund oder das Buch Hundepsychologie. Dann wird Dir klar, dass es DEN unverfälschten, instinktsicheren Haushund nicht gibt - nicht geben kann!

    Ich als Fußhupen-Besitzerin jedenfalls verlasse mich nicht (mehr) darauf, dass Hunde untereinander es schon "automatisch" richtig machen. Das könnte nämlich für meine kleine Madame schwerwiegende Folgen haben. Hätte ich einen 50 kg-Hund, sähe die Welt natürlich anders aus... da könnte ich das Tier ganz gelassen ableinen und munter pfeifend jedweder Hundebegegnung entspannt zusehen.

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  14. #94
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    Zitat Zitat von Sabiba Beitrag anzeigen
    @ tazi
    Ich glaube, Du nimmst Deinen Hund zu sehr zum Maßstab für alle Hunde. Es gibt unter Hunden genauso viele Individuen wie bei uns Menschen. Dein Hund mag von Dir ohne Hilfe eines Trainers super erzogen und gehorsam sein, aber der von @manurtb ist eben etwas dickköpfiger als Deiner und zeigt ein eigenwilligeres Verhalten.

    Du schreibst "Ich versteh trotzdem nicht warum sich Halter schützend vor Ihren Hund stellen müssen anstatt Ihren Hund diese Situation regeln lassen" und ich lese daraus, dass Du meinst, die Hunde sich ohne die menschliche Einflussnahme instinktiv richtig verhalten. Im Gegensatz zu Wolfsrudeln mit ihrem sehr hoch entwickelten Sozialverhalten und Instinkten sind Haushunde aber genetisch auf den Menschen geprägt und verstehen nicht automatisch "hündisch" (Für Dich Zitat "eine saubere Kommunikation"). Es gibt sehr viele von der Sorte der Canis lupus familiaris, die mit Artgenossen überhaupt nichts anfangen können, unangemessen aggressiv reagieren oder Beschwichtigungssignale nicht zur Kenntnis nehmen (für Dich Zitat "emotionale Krüppel"). Hinzu kommen durch die Halter sowie Lebensbedingungen verursachten Fehlentwicklungen, die man dem Hund sozusagen von außen nicht ansieht.
    Lies mal das Buch von Dorit Feddersen-Petersen, Ausdrucksverhalten beim Hund oder das Buch Hundepsychologie. Dann wird Dir klar, dass es DEN unverfälschten, instinktsicheren Haushund nicht gibt - nicht geben kann!

    Ich als Fußhupen-Besitzerin jedenfalls verlasse mich nicht (mehr) darauf, dass Hunde untereinander es schon "automatisch" richtig machen. Das könnte nämlich für meine kleine Madame schwerwiegende Folgen haben. Hätte ich einen 50 kg-Hund, sähe die Welt natürlich anders aus... da könnte ich das Tier ganz gelassen ableinen und munter pfeifend jedweder Hundebegegnung entspannt zusehen.
    Schade das Leute nicht in der Lage sind zu lesen.

    ZWEI 50 kilo Hunde.

    Und Bobby brachte 60 Kg auf die Waage und hat mal vor einem JRT reiss aus genommen.

    Da kannste noch so viel schlaue Bücher auswendig lernen,für Hunde spielt die Körpergröße keine Rolle.
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  15. #95
    tazi Guest
    Zitat Zitat von Sabiba Beitrag anzeigen
    @ tazi
    Ich glaube, Du nimmst Deinen Hund zu sehr zum Maßstab für alle Hunde. Es gibt unter Hunden genauso viele Individuen wie bei uns Menschen. Dein Hund mag von Dir ohne Hilfe eines Trainers super erzogen und gehorsam sein, aber der von @manurtb ist eben etwas dickköpfiger als Deiner und zeigt ein eigenwilligeres Verhalten.

    Du schreibst "Ich versteh trotzdem nicht warum sich Halter schützend vor Ihren Hund stellen müssen anstatt Ihren Hund diese Situation regeln lassen" und ich lese daraus, dass Du meinst, die Hunde sich ohne die menschliche Einflussnahme instinktiv richtig verhalten. Im Gegensatz zu Wolfsrudeln mit ihrem sehr hoch entwickelten Sozialverhalten und Instinkten sind Haushunde aber genetisch auf den Menschen geprägt und verstehen nicht automatisch "hündisch" (Für Dich Zitat "eine saubere Kommunikation"). Es gibt sehr viele von der Sorte der Canis lupus familiaris, die mit Artgenossen überhaupt nichts anfangen können, unangemessen aggressiv reagieren oder Beschwichtigungssignale nicht zur Kenntnis nehmen (für Dich Zitat "emotionale Krüppel"). Hinzu kommen durch die Halter sowie Lebensbedingungen verursachten Fehlentwicklungen, die man dem Hund sozusagen von außen nicht ansieht.
    Lies mal das Buch von Dorit Feddersen-Petersen, Ausdrucksverhalten beim Hund oder das Buch Hundepsychologie. Dann wird Dir klar, dass es DEN unverfälschten, instinktsicheren Haushund nicht gibt - nicht geben kann!

    Ich als Fußhupen-Besitzerin jedenfalls verlasse mich nicht (mehr) darauf, dass Hunde untereinander es schon "automatisch" richtig machen. Das könnte nämlich für meine kleine Madame schwerwiegende Folgen haben. Hätte ich einen 50 kg-Hund, sähe die Welt natürlich anders aus... da könnte ich das Tier ganz gelassen ableinen und munter pfeifend jedweder Hundebegegnung entspannt zusehen.
    Das würdest Du nur bei einen 50 kg Hund machen (Hundebegegnungen entspannt entgegensehen)? Komisch bei mir spielt Größe keine Rolle. Wir schreiben hier immer noch von einen Kommentkampf nicht einen Beschädigungskampf.Was mir auffällt das viele Halter stehenbleiben bei Ihren Hunden anstatt einfach weiter zu gehen Hund rufen (immer vorrausgesetzt der Hund hört )Natürlich kommt es immer auf den Hund an (jeder Halter sollte seinen Hund am besten kennen)

    Als Emotionale Krüppel bezeichne ich jene Hunde die Signale nicht sehen.

    Beispiel: Ein Labrador Rüde kommt zu uns (unangeleint) Beschwichtigungsgesten vom feinsten echt nervig, meine zeigt es deutlich (Zähne Blecken, Knurren) und der Rüde? Macht weiter Da zeigt ihn meine es etwa deutlicher das sie Ihre Ruhe haben möchte und keinen Kontakt möchte. Ergebniss: Rüde quickt (weil er gepackt worden ist) Halterin sagt:" Das ist aber ungewöhnlich so ein aggressiver Labrador" Ne schon klar. Das darf mein Hund und ich DAS halte ich für ein normal hündisches Verhalten

  16. #96
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Ich versteh trotzdem nicht warum sich Halter schützend vor Ihren Hund stellen müssen anstatt
    Ihren Hund diese Situation regeln lassen.
    Dafür kann ich Dir eine sehr einfache und knappe Antwort geben:
    Weil man sich heutzutage nicht mehr darauf verlassen kann und sollte, daß der entgegenkommende Hund ein gesundes Sozialverhalten hat.
    Und manchmal auch, weil die Größenverhältnisse es nicht zulassen. Ich lasse aus Prinzip nicht zu, daß Leute ihre "Dertutnix"-Westhighlands zu Leo kommen lassen, denn WENN Leo etwas klärt, gäbe das mit Sicherheit Verletzungen bei dem kleinen Hund.

  17. #97
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    tazi,dein Beispiel hat weder was mit Komment - noch mit Beschädigungskampf zu tun.

    Deine Hündin hatte "kopfschmerzen"

    Und des ist das normalste der Welt das eine Hündin die nicht will einem Rüden Bescheid sagt.

    So einfach ist das.
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  18. #98
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    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen
    Dafür kann ich Dir eine sehr einfache und knappe Antwort geben:
    Weil man sich heutzutage nicht mehr darauf verlassen kann und sollte, daß der entgegenkommende Hund ein gesundes Sozialverhalten hat.
    Und manchmal auch, weil die Größenverhältnisse es nicht zulassen. Ich lasse aus Prinzip nicht zu, daß Leute ihre "Dertutnix"-Westhighlands zu Leo kommen lassen, denn WENN Leo etwas klärt, gäbe das mit Sicherheit Verletzungen bei dem kleinen Hund.
    Hm und deswegen lässt du eine Begegnung gar nicht erst zu?

    Zitat aus deiner Homepage:

    Durch den gezielten Einsatz von Aggressionsblockaden und das Aufzeigen von Verhaltensalternativen in Belastungsmomenten lernte er, sich mir anzuvertrauen und legte das aggressive Verhalten Stück für Stück ab. Es tritt heute nur noch sporadisch auf und hat seinen methodischen Charakter für Leo verloren. Nichtsdestotrotz ist er ein Hund geblieben, dem ich gedanklich immer einen Schritt vorausgehen muß.


    Ich habe hier auch einen 50 kg Hund der genau Bescheid gibt wenn er dieses und jenes nicht will und hatte noch nie eine Beisserei mit einem anderen Hund.

    Edit: nicht alle kleinen Hunde sind unerzogene Kläffer. Und was "solln denn die immer tun"? Es gibt sich noch die "tun nix".
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  19. #99
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    Ganz genau, bei meinem Leo lasse ich Hundekontakte mit Hunden unter Größen von etwa 40 cm (Ermessenssache!!) und bis auf wenige kleine Hunde, die wir beide gut kennen, nicht zu, da er aufgrund seiner Aufzucht ein Hund mit recht instabilem Sozialverhalten ist. Es gibt für Leo auch keine Hundebegegnungen an der Leine, weil das nicht funktioniert - muß es aber auch gar nicht. Er hat nach dem von Dir angeführten Zitat - genau davon spreche ich dabei nämlich, gelernt, daß Pöbeln an der Leine nicht in Ordnung ist, und daß ich ihm seinen Streß vom Hals halte.
    Parallel dazu (und diese zweite Komponente der Verhaltenstherapie ist elementar!) haben wir sein Sozialverhalten mit sorgfältig ausgesuchten, sozial stabilen Hunden auf unserem damaligen Trainingsplatz geschult, eben damit aus der Überforderungsaggression keine Frustaggression wird und primär natürlich, damit er soziales Verhalten lernt.
    Es ist also nicht so, daß mein Hund keine Sozialkontakte haben darf; aber ich gestatte keine an der Leine und keine, bei denen der Größenunterschied so signifikant ist, daß ich befürchten muß, daß der kleinere Hund verletzt würde, wenn eine Streiterei passiert. Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die ich aufgrund von unschönen Erfahrungen in unserer gemeinsamen Anfangszeit mit Leos Verhalten gemacht habe.

    Und ebenfalls Edit:
    Natürlich gibt es sie, die erzogenen Kleinhunde. Ich treffe aber überwiegend Hunde an, die meinen angeleinten Hund ankläffen, und deren Besitzer nichtmal in Sichtweite sind. Ich freue mich jedesmal über gut erzogene Kleinhunde, wirklich. Aber es gibt eben nicht viele, das Gegenteil überwiegt deutlich. Ich habe schon öfter Kleinhunde abgewehrt, die Leo in die Fersen oder in die Seiten zwicken wollten - dort kann ich schlichtweg nicht verantworten, meinem Hund die Problemlösung zu überlassen; und wenn ich zehnmal im Recht wäre, weil mein Hund an der Leine war.

  20. #100
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    Ich sags lieber dazu - natürlich läuft mein Hund nicht permanent an der Leine - ich nehme ihn immer dann heran, wenn kein Besitzer in Sichtweite ist oder sich nach Klärung mit dem Besitzer abzeichnet, daß die Hunde in der freien Begegnung nicht friedlich bleiben würden. Etwas anderes kann und will ich mit meinem ehemaligen Raufer nicht verantworten; ich bin froh, daß sich sein Sozialverhalten so gut entwickelt hat, daß es mit so ziemlich jedem friedlichen (also nicht gezielt angreifenden) Hund problemlos klappt. Alles andere halte ich ihm vom Leibe, das ist mein Job, nicht seiner. Wir hatten einen sehr langen Weg bis zu seinem jetzigen Verhaltensbild...

  21. #101
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    Zitat Zitat von ufka Beitrag anzeigen
    Schade das Leute nicht in der Lage sind zu lesen.

    ZWEI 50 kilo Hunde.

    Und Bobby brachte 60 Kg auf die Waage und hat mal vor einem JRT reiss aus genommen.
    Da kannste noch so viel schlaue Bücher auswendig lernen,für Hunde spielt die Körpergröße keine Rolle.
    Darum geht es doch nicht. Sondern um die Vorstellung, dass Hunde untereinander (ohne Eingreifen der Halter) "richtiges" Verhalten zeigen und gegenseitige Beschädigungen vermeiden.
    Das kann sein, aber dafür gibt es absolut keine Garantie.

    Im übrigen erinnere ich an von der "Hundeoma" geschilderte Situation, die in der gegenwärtigen Diskussion nicht mehr vorkommt. Es ging da nicht um eine Begegnung auf der Hundewiese oder einen Kommentkampf, sondern um zwei Schäferhunde, die ihr Revier verteidigt haben.

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  22. #102
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    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen
    Ich sags lieber dazu - natürlich läuft mein Hund nicht permanent an der Leine - ich nehme ihn immer dann heran, wenn kein Besitzer in Sichtweite ist oder sich nach Klärung mit dem Besitzer abzeichnet, daß die Hunde in der freien Begegnung nicht friedlich bleiben würden. Etwas anderes kann und will ich mit meinem ehemaligen Raufer nicht verantworten; ich bin froh, daß sich sein Sozialverhalten so gut entwickelt hat, daß es mit so ziemlich jedem friedlichen (also nicht gezielt angreifenden) Hund problemlos klappt. Alles andere halte ich ihm vom Leibe, das ist mein Job, nicht seiner. Wir hatten einen sehr langen Weg bis zu seinem jetzigen Verhaltensbild...
    Ich wünschte, alle Hundehalter wären so verantwortungsvoll.
    Hut ab, Zipfelhut!

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  23. #103
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Sabiba Beitrag anzeigen
    Darum geht es doch nicht. Sondern um die Vorstellung, dass Hunde untereinander (ohne Eingreifen der Halter) "richtiges" Verhalten zeigen und gegenseitige Beschädigungen vermeiden.
    Das kann sein, aber dafür gibt es absolut keine Garantie.

    Im übrigen erinnere ich an von der "Hundeoma" geschilderte Situation, die in der gegenwärtigen Diskussion nicht mehr vorkommt. Es ging da nicht um eine Begegnung auf der Hundewiese oder einen Kommentkampf, sondern um zwei Schäferhunde, die ihr Revier verteidigt haben.
    Für mich liegen die Fehler nicht im verhalten der Hunde sondern in der Unsicherheit der Halter.
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  24. #104
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    Zitat Zitat von ufka Beitrag anzeigen
    Für mich liegen die Fehler nicht im verhalten der Hunde sondern in der Unsicherheit der Halter.
    Das würde bedeuten, dass das Verhalten eines jeden Hundes ohne menschlichen Einfluss quasi automatisch "richtig" ist.

    Ich halte das für eine romantische Vorstellung, weil

    1) das Sozialverhalten von Haushunden genetisch nicht mehr so instinktsicher ist wie beim "Urhund", dem Wolf (siehe Dorit Feddersen-Petersen).
    2) Haushunde nun mal mit Menschen zusammenleben und Fehlentwicklungen passieren.
    3) zum Verhalten von Haushunden auch gehören kann, einen Artgenossen zu töten.

    Nur zum richtigen Verständnis: Ich bin keineswegs dagegen, dass sich Hunde frei begegnen. In den meisten Fällen wird außer kleinen Rangeleien nichts Schlimmes passieren. Kommt es aber situationsbedingt zu einem Beschädigungskampf, hat ein kleiner Hund gegen einen großen keine Chance.
    Deshalb ist es sinnvoll, als Hundehalter vorsichtig zu sein.

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  25. #105
    tazi Guest
    Kommt es aber situationsbedingt zu einem Beschädigungskampf, hat ein kleiner Hund gegen einen großen keine Chance.

    Doch indem er sich unterwirft Dann muss man nicht in Chancen rechnen.
    Hat der Hund allerdings nie dies gelernt (weil der Halter den Hund ja immer schützen muss) dann ist es sicherlich richtig einzugreifen.

  26. #106
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    Man kann aber heutzutage nicht mehr in solchen Paradigmen leben; meine Freiheit und die meines Hundes enden da, wo die eines anderen beginnt. Die Wahrscheinlichkeit, daß sich der kleine unterwirft oder nicht, ist 50/50.
    Wenn nicht, und mein Hund verletzt ihn, hilft es allen Beteiligten wenig zu sagen: "Naja, hätten Sie den mal besser sozialisiert, der hätte sich ja nur zu unterwerfen brauchen, dann wäre ihm nichts passiert..!"
    Leute, wir leben doch alle nicht im luftleeren Raum; und ohne ein bißchen Rücksichtnahme und Verantwortungsgefühl geht es eben nicht. Man kann andere Hundehalter auch nur bedingt mit dem erhobenen Zeigefinger nach dem Motto "Sie werden schon sehen, was Sie davon haben" zum Umdenken bringen, das geht, wenn überhaupt, nur im ruhigen Gespräch und ohne Vorwürfe oder Vorschriften. Auch nicht durch vollendete Tatsachen, indem man den eigenen Hund losrennen läßt.
    Es ist nunmal nicht mehr die Regel, daß die Hunde, denen man begegnet, ein sicheres Sozialverhalten aufweisen, das kann ich furchtbar finden, wie ich will, ich muß damit leben und mich darauf einstellen.

  27. #107
    tazi Guest
    Natürlich keine Frage, nun ist es auch nicht so das ich meine zu jeden hinpoltern lasse Nur wie beschrieben, wenn mir unangeleinte Hunde entgegen kommen nicht zurückgerufen werden (oder nicht hören) dann gebe ich meine frei.(leine sie ab oder gebe das Kommando das sie laufen darf) und da ist es egal wie groß der Hund ist (auch ein kleiner Hund kann einen gr. verletzen)

  28. #108
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    Selbstverständlich geht es ohne gegenseitige Rücksichtnahme nicht.

    Ich rufe die beiden auch zurück kommen mir fremde Leute entgegen, einfach aus dem Grund dass nicht jeder Hunde mag und dass viele Menschen auch Angst haben. Und bei Lucky muss ich sowieso vorsichtig sein.

    Und logo muss jeder seinen Hund und dessen Verhalten einschätzen und dementsprechend agieren.

    Aber ich stelle dennoch fest dass eben viele der kleineren Hunde deswegen kläffend an der Leine hängen, weil das andere Ende unsicher ist und Angst zeigt.

    Nur ein Beispiel: wir haben hier am Ort eine ältere Dame mit einem Zwergspitz der nur an der Flexi läuft.

    Sieht der einen anderen Hund kläfft er ohne Ende und die Dame zieht ihn aus Angst zurück und "flüchtet" regelrecht mit ihrem Hund.

    Ich weis dass Muh da nichts macht und hab sie einfach mal gebeten stehen zu bleiben und beide schnüffeln zu lassen mit dem Ergebnis, dass sich der Spitz fast ein Loch in den Bauch gefreut hat mal einen Sozialkontakt pflegen zu dürfen.
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  29. #109
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    Als Bulle hier zur Pflege kam war mir auch nicht wohl.

    Muh duldet es z.b. nicht gemeinsam an einem Grashalm zu schnüffeln, bei keinem Hund, aber er schnappt nur ab, fertig.

    Ich hätte jetzt entweder

    Bulle ständig zurückziehen müssen, oder

    Augen zu und durch.

    Ich entschied mich für letzteres und bin einfach weitergegangen und die Rangordnung war geklärt.
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  30. #110
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Kommt es aber situationsbedingt zu einem Beschädigungskampf, hat ein kleiner Hund gegen einen großen keine Chance.

    Doch indem er sich unterwirft
    Das ist nachweislich falsch. Es stimmt lediglich bei Rüden, die einen Kommentkampf ausfechten, nicht aber z.B. bei Hündinnen. Bei ihnen gibt es die berühmte Beisshemmung nicht.

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  31. #111
    tazi Guest
    Dann ist meine ein Wunder

  32. #112
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    Zitat Zitat von Sabiba Beitrag anzeigen
    Das ist nachweislich falsch. Es stimmt lediglich bei Rüden, die einen Kommentkampf ausfechten, nicht aber z.B. bei Hündinnen. Bei ihnen gibt es die berühmte Beisshemmung nicht.
    Nach Helga Feddersen
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  33. #113
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    Zitat Zitat von ufka Beitrag anzeigen
    Nach Helga Feddersen
    Nein,sondern z.B. nach Eberhardt Trumler und Erik Zimen.
    Mit ein bisschen Nachdenken, sofern man die Kapazitäten dafür hat, kann man auch durchaus erraten, warum die Natur das so eingerichtet hat.
    Aber ich glaube, ich spare mir die Mühe weiterer Ausführungen, da es hier offensichtlich wenig Interesse daran gibt, den Rahmen des eigenen, notwendiger weise beschränkten Alltagswissens auszuweiten.

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  34. #114
    tazi Guest
    ich halte lesen für wichtig aber ersetzt es eigene Erfahrungen nicht und nicht alles was geschrieben ist lässt sich auf jeden Hund abwälzen

    Tiere reagieren anders als es manchmal in Büchern steht

    Nochmal es ist wichtig vieles zu hinterfragen, nachzulesen keine Frage . Zumal Frage ich mich ernsthaft warum man jetzt so zickig wird

  35. #115
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    Nach meiner Wahrnehmung ist die Erde eine Scheibe, um die sich die Sonne dreht...

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  36. #116
    tazi Guest
    Du verlässt Dich also nur auf das was Du gelesen hast? Was andere Menschen schreiben? Nicht auf Deine eigenen Erfahrungen? Seltsam

  37. #117
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    Zitat Zitat von Sabiba Beitrag anzeigen
    Nein,sondern z.B. nach Eberhardt Trumler und Erik Zimen.
    Mit ein bisschen Nachdenken, sofern man die Kapazitäten dafür hat, kann man auch durchaus erraten, warum die Natur das so eingerichtet hat.
    Aber ich glaube, ich spare mir die Mühe weiterer Ausführungen, da es hier offensichtlich wenig Interesse daran gibt, den Rahmen des eigenen, notwendiger weise beschränkten Alltagswissens auszuweiten.
    Hä ????

    Wat denn nu.Haben Hunde doch noch Instinkte

    Siehste,da wird doch jede Woche eine neue Sau ( Hundeguru ) durchs Dorf getrieben.

    Und ja,ich verlass mich auf mein Altagswissen,meine Erfahrung.

    Ob die beschränkt ist lass ich mal dahin gestellt.

    Sabbia,wat machste denn wenn dir ein Kastrat entgegen kommt

    Erst mal nachlesen
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  38. #118
    Moni Zudno Guest
    Zitat Zitat von ufka
    Siehste,da wird doch jede Woche eine neue Sau ( Hundeguru ) durchs Dorf getrieben.
    Und warum gibt es so viele Hundgurus? (Bedarf-Angebot)

    Zitat Zitat von ufka
    Sabbia,wat machste denn wenn dir ein Kastrat entgegen kommt
    In Ermangelung eines Buches - Hund lesen...

  39. #119
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Moni Zudno Beitrag anzeigen
    Und warum gibt es so viele Hundgurus? (Bedarf-Angebot)



    In Ermangelung eines Buches - Hund lesen...

    Hm Moni, seh ich bisserl anders... Zähle ich Bull mal dazu ist er mein 4. eigener Hund und "nur" bei einem brauchte ich fremde Hilfe. Die beiden Vorgänger waren auch aus Second-Hand.

    Macht ein Hund heutzutag nicht gleich "Platz" wird schon ein Hundepsychologe gerufen, das ist etwas überspitzt aber ohne Huschu kommt doch fast kein Hundehalter mehr aus.


    Hund lesen, Genau!

    Edit: Welpenspielstunde nicht zu vergessen! Da zahlt Mann/Frau gerne, ich bin der Meinung bin auf dem freien Feld wo ich junge und ältere Hunde treffe, besser aufgehoben.
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  40. #120
    Registriert seit
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    Na,ich "lese" keine fremden Hunde.

    Bei einer Erstbegegnung achte ich mehr auf den Hundehalter.Kommt der locker flockig daher ist der Hund auch okay.

    Ist da jemand von der Flexi-Leinen-Fraktion mit Angst verzerrten Gesicht Leine ich meinen Selbstverständlich an.

    Und sollte der Kläffer "unsozialisiert" sein,na und.

    Deshalb hört die Sonne nicht auf sich weiter um die Erde zu drehen.
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

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