Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 80 von 136

Thema: 2 Schäferhunde haben uns überfallen

  1. #41
    Moni Zudno Guest
    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Ich frage mich was man erwartet? Man Tritt nach zwei gr. Hunden und diese werden immer aggressiver, weil auch diese Hunde sich bedroht fühlen können. Und für diesen "Angriff" und die "Aggressivität" sind ie Verletzungen doch sehr gering (wenn man bedenkt das der NachbarYorki fast totgebissen worden ist )

    Wäre man genauso vorgegangen wenn es nicht zwei Schäferhund gewesen wären sondern eine andere Rasse? Goldi? Dalmatiner? Cocker? Oder gar Jacky? Spielt die Rasse eine Rolle?
    In diesem Falle - leider - ja!!! Denn hier geht es ja nicht mehr um diesen einen Vorfall, sondern um die "Praktiken" des ortsansässigen Schutzhundevereins. Und hier nachzuhaken ist wohl der Hauptverein der richtige Ansprechpartner. Hat Zipfelhut ja schon gesagt.

    ICH wäre - in diesem speziellen Fall - erst gar nicht an diesem Gartenzaun langgegangen. Weil ich schon an der Reaktion meiner Hunde im Vorfeld abgelesen hätte, dass es besser wäre die Straßenseite zu wechseln.
    Oder weil ich, aufgrund vorangegangener Ereignisse, Angst gehabt hätte und von vornherein den zaun gemieden hätte.

    Weil ich ein blödes Rumgezerre an der Leine, und erst Recht keine Auseinandersetzung dieser Art, gar nicht erst brauche.

    Vermutlich bin ich aus dieser "Übervorsicht" heraus bisher von solch unliebsamen Begegnungen verschont geblieben (auf Holz klopf).

    Und kenne dafür viele nette Begegnungen...

  2. #42
    tazi Guest
    Stimmt, so reagiere ich auch.

    Bei uns gibt es eine Familie die drei Hovawart hält, tolle Tiere aber gegenüber Artgenossen doch etwas „konfliktfreudig“ (denke aber eher das liegt am Rudel). Das Grundstück ist eingezäunt aber trotzdem gehe ich dort nicht vorbei, weil ich weiss was dann passiert: Das Rudel prescht ans Gatter, ich bete das das Tor hält und mein Hund bekommt Herzklapper also muss ich nicht haben es gibt ja noch andere Wege.

    Ob das bei dem SH Verein so schlecht ist kann ich nicht beurteilen. Unser SH Verein ist sehr gut, zwar sind auch einige durchgeschepperte dabei aber alles in allen sind sie völlig okay (auch wenn es für die Halter nur einen richtigen Hund gibt "den Schäferhund" )

  3. #43
    Registriert seit
    19.07.2004
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    1.277
    Moni und Tazi,

    nachdem meine kleine Madame ja kürzlich auch von einem Hund gebissen wurde, der über den Gartenzaun gesprungen ist, bin ich inzwischen auch ganz defensiv geworden. Lieber einen Umweg in Kauf nehmen, als eine erneute Attacke provozieren.
    Meine Madame signalisiert mir das auch. Ich merke, dass sie sehr vorsichtig geworden ist. Kürzlich sind wir einen Weg nicht weiter-, sondern wieder zurückgegangen, weil wir sonst einen Hof hätten passieren müssen, der von einem Schäferhund bewacht wird. Das Tier ist zwar fast immer im Zwinger, aber einmal war er das nicht, sondern lief frei rum und verhielt sich sehr aggressiv, als er er uns sah. Gottseidank war der Besi in der Nähe und hat den SH sofort zurückgepfiffen (und gottseidank hat das Tier gehorcht).
    Mein Hund will diesen Weg nicht mehr gerne gehen. Also verzichte ich auf diese Tour und nehme eine andere Route, auch wenn das umständlich ist.

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  4. #44
    tazi Guest
    ich glaube aber nicht das wir hier noch von TE Antworten bekommen werden

  5. #45
    Registriert seit
    24.09.2006
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    1.095
    Zitat Zitat von missmarple 2 Beitrag anzeigen
    Erst wird differenziert, dass man nicht vermischen darf, das Hunde, die andere Hunde "angehen wollen", nicht automatisch auch Menschen angehen. Dann wird es doch wieer umgestoßen.
    Na von mir schonmal nicht... ich habe ja die Äußerung getroffen, daß ein innerartlich sozialaggressiver Hund nicht zwingend auf Menschen losgeht.
    Und wenn das jemand anderes hier getan hätte, wäre Dein Einwurf genauso unangebracht, weil Du maximal mir vorwerfen könntest, wenn ich mir selbst widerspreche. Zudem hat niemand hier o.a. Aussage "umgestoßen", wie Du sagst...
    Es wurde lediglich ins Gespräch gebracht, daß die Art und Weise, einen Hund zu führen eine nicht unerhebliche Rolle als Auslöser für Sozialaggression spielen kann,

    Und Ufka:
    Wo her kommen den fiesen Reißwunden ?
    Da wird vom Besi.an der Leine rumgezerrt ..
    Das ist leider ein bißchen zu einfach, es gibt Hunde, die auch ohne Einwirkung des Besitzers beißen, um zu beschädigen...

  6. #46
    tazi Guest
    Wären dann die Verletzungen bei einen reinen Beschädigungskampf nicht größer? Gerade bei den unterschiedlichen Größenverhältnissen? Würde ein gr. Hund der die Absicht hat einen Artgenossen zu beschädigen sich von einen Schnauzgriff abbringen lassen?

  7. #47
    Moni Zudno Guest
    tazi

    Zitat Zitat von tazi
    Würde ein gr. Hund der die Absicht hat einen Artgenossen zu beschädigen sich von einen Schnauzgriff abbringen lassen?

    ...wir drehen uns im Kreis...

    Fakt ist:

    Hundeoma hat gefragt, wie sie wieder zu einem sicheren und angstfreien Umgang mit ihren Hunden kommt.
    Darauf hat sie eine Antwort bekommen: professionelle Hilfe - für einen sicheren Umgang mit ihren Hunden (und zwar in jeglicher Beziehung...)

    Dann hat sie gefragt, was sie unternehmen kann gegen einen - ihrer und anderer, uns nicht bekannten Personen, Erfahrung nach - unseriös arbeitenden Hundeverein.
    Auch darauf hat sie eine Antwort erhalten: An den Hauptverband wenden!

    Mehr wissen wir nicht. Alles andere sind Mutmaßungen und Spekulationen, die auf - durchaus berechtigte! - eigene Erfahrungen beruhen.

    Aber immer noch nur Vermutungen.

    Wir kennen nämlich NUR die wenigen Informationen von einer Seite.

    Und das weiter zu führen hieße, aus ner Mücke nen Elefanten machen...verstehst du wie ich das meine?


  8. #48
    tazi Guest
    Natürlich keine Frage. Vielleicht sollte man das Gespräch zum Schäfi Haltern suchen
    (das kann aber auch wieder nicht jeder da dann sachlich zu bleiben und seine Ängste zugeben)

    Aber Antworten werden wir hier keine mehr erhalten

    Zumal war meine Frage nicht an Hundeoma gestellt sondern an Zipfelhut

  9. #49
    Registriert seit
    24.09.2006
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    1.095
    Offensichtlich handelt es sich hier aber nicht um einen Beschädigungskampf - das hätte Gustav bei einem oder zwei DSH vermutlich nicht oder nur knapp überlebt.
    Ich habe mit meiner Anmerkung nur Ufkas Aussage kommentiert, daß Bißverletzungen bei Hundestreitereien vom Herumreißen an der Leine durch den Besitzer herrühren - das ist wie gesagt zu eindimensional betrachtet.

    Hundeoma hat nicht davon gesprochen, daß ihr Gustav nennenswerte physische Verletzungen davongetragen hat, und dann kann man ohne mutmaßen zu müssen, durchaus sagen, daß der oder die Schäferhunde keine Beschädigungsabsicht hatten. Und dann ist es im übrigen durchaus möglich, daß sie ihn da rausgeholt hat.

    Das tut indes der Tatsache keinen Abbruch, daß Gustav und sein Frauchen dennoch verletzt wurden, psychísch nämlich. Der Schock sitzt offenbar tief und ist abgesehen vom nicht gegebenen tierärztlichen Behandlungsbedarf eine nicht zu unterschätzende Beeinträchtigung des Lebenskomforts für beide.

    Ich würde Abstand davon nehmen, hier irgendwelche Mutmaßungen und Unterstellungen anzuführen; ich kann mir nicht so recht vorstellen, daß sich hier eine Rentnerin registriert, um eine Räuberpistole zu posten. Ich lese hier die Zeilen einer verschreckten und besorgten Hundebesitzerin, die wissen wollte, wie sie sich nun am besten verhält, damit ihr sowas nicht wieder passiert.

  10. #50
    Registriert seit
    11.05.2010
    Ort
    NRW
    Beiträge
    954
    Wo steht denn da was von Rentnerin

    In D beträgt das Rentenalter 67 J.

    Ach so,es gibt Reisswunden und Bisswunden,nur mal so.
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  11. #51
    Registriert seit
    24.09.2006
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    1.095
    Stimmt, mit dem Rentenalter hast Du recht - mein Irrtum.
    Ich habe gerade nochmal nachgesehen, sie sprach von einem kleinen Loch am Hals - ich bleibe aber dabei, wenn das ein Beschädigungskampf gewesen wäre, sähe Gustav weitaus schlimmer aus.

  12. #52
    Registriert seit
    11.05.2010
    Ort
    NRW
    Beiträge
    954
    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen
    Stimmt, mit dem Rentenalter hast Du recht - mein Irrtum.
    Ich habe gerade nochmal nachgesehen, sie sprach von einem kleinen Loch am Hals - ich bleibe aber dabei, wenn das ein Beschädigungskampf gewesen wäre, sähe Gustav weitaus schlimmer aus.
    Klaro,hat wer was anderes behauptet ??

    Geht doch wohl auch darum wie verhalte ich mich in einer solchen Situation am besten.

    Nehm ich Sabbia`s "Fall"
    So schnell reagiert noch nicht mal Bruce Lee.
    Bauchentscheidung,was willste da machen ??

    "Abflücken "
    Wenn da echt 4 Hunde aufeinander kloppen,da pflügt nimmand mehr was ab.
    Da handeln Hunde nach Trieb/Instinkt ... und wenn da die eigene Hand dazwischen kommt wirds du vom eigenen Hund gebissen.

    Ich finde es halt immer Situationsbedingt.
    Sind die Hunde gleich groß ... und Ruhe bewahren,schauen ob es wirklich ernst ist.

    Ist genügend Platz da,so das die Hunde ausweichen können.

    Ansonsten ; immer Leinen los.

    Toi,toi,toi .. ich war noch nie in (besser einer meiner Hunde ) eine Beisserei verwickelt.

    Und das hat oft Nerven "gekostet".

    Zu sehen wenn sich zwei 50 Kilo Hunde gegen über stehen,und dann ruhig weiter gehn,so das KEINER der Hunde sein Gesicht verliert.
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  13. #53
    Registriert seit
    13.05.2008
    Beiträge
    62
    grinssssssssss ich bin 54 auch schon Rentnerin

  14. #54
    missmarple 2 Guest
    Ansonsten ; immer Leinen los.
    Das ist der allgemeine Tipp. Ich aber schütze meine Hunde und habe derzeit 2 alte Hundedamen dabei. Die können nur noch staksen.

    Und da sehe ich es als meine Verantwortung auch mal meine Finger in Gefahr zu bringen, wenn ich nicht will, das meine Hunde bei einem Angriff nen Bandscheibenvorfall oder den Tod finden.

    Grundsätzlich muss aber nicht das verhalten der Opfer diskutiert werden, sondernd er Verursacher. Und da fehlt uns eben genau die Schilderung der Halter.

    Und von daher, kann ich hier nur der Threadstarterin mein Mitgefühl und Verständnis ausdrücken und den Haltern der Hunde wünschen, dass das nie wieder passiert.

  15. #55
    Registriert seit
    11.05.2010
    Ort
    NRW
    Beiträge
    954
    Bea,bei allem Respekt,was du über ältere Semester schreibst sollte doch wohl eine Selbstverständlichkeit sein.

    Ich rede vom Normalfall.Und Normal sind beissereien nun mal nicht,das sind die Ausnahmen.

    Und da kommt wieder mein Verhalten ins Spiel.
    Auf die Hunde hinter einem Bretterzaun hab ich keinen Einfluss,nur auf mein verhalten.

    Mal weit ausgeholt.
    Opfer – Verursacher/Täter.

    Kinderschänder.

    Willst du mit einem Kinderschänder diskutieren oder zeigst du deinen Kindern wie sie sich verhalten sollen/sollten ??
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  16. #56
    tazi Guest
    Unterwerfen sich nicht auch ältere , kranke Hunde? Sobald sie merken der gegenüber ist stärker zeigt sich doch das Sozialverhalten das man sich unterwirft? Ich denke die Hunde haben weniger ein Problem damit als die Halter Wer möchte schon seinen ausgewachsen Rotti auf den Rücken sehen vor einen Yorki ? Meine kroch letztens vor einem Dackel dahin

  17. #57
    Registriert seit
    06.07.2011
    Beiträge
    7
    Liebe Moni, manchen Angriffssituationen kann man aber nicht ausweichen, z.B., wenn sich die "gefährlichen" Hunde nur 3 Häuser weiter befinden und wenn es mehrere Rabauken in einem kleinen Dorf gibt. Auch passieren immer wieder unglückliche Zufälle, die man nicht vorhersehen kann. Ich bin inzwischen ruhiger geworden und habe erkannt, daß eine Abwehr in so einer Situation gar nicht möglich ist. Man kann nur versuchen, auszuweichen. Aber dann ist man mit den kleinen Hunden halt immer auf der Flucht und das ist schon blöd.Aber ich weiß ja nun mit Hilfe dieses Forums, was zu tun ist. Hat mir sehr geholfen, den ersten Schock zu überwinden. Dankeschön

  18. #58
    Registriert seit
    06.07.2011
    Beiträge
    7
    Hallo Zipfelhut, danke für Beistand und Beratung, bin zum ersten Mal in so einem Forum, hat mir sehr geholfen, wieder richtig durchzusehen nach dem Schock. Ich habe grundsätzlich nichts gegen irgendwelche Hunde egal welcher Rasse, solange alle friedlich bleiben. Ich glaube, wir haben fast unverschämtes Glück gehabt, daß uns nicht mehr passiert ist. Ich habe im ersten Schreck sicher alles falsch gemacht, aber immerhin sind wir fast unverletzt. Ihre Ratschläge werde ich alle beherzigen, denn Sie sind sehr realistisch und professionell. Noch eine Frageist vielleicht blöd) hätte ich meine Hunde von der Leine lassen sollen bzw. müssen?, anstatt sie mit meinem Körper schützen zu wollen? Meine Windhunde sind sehr schnell, aber die Schäferhunde viel größer, wahrscheinlich wären sie auch gar nicht weggerannt, zumindest die Emma nicht, denn die hat ein Löwenherz und "beschützt" uns seit dem Vorfall hauptberuflich. viele grüße

  19. #59
    Moni Zudno Guest
    @Ufka:

    Ich diskutiere nicht mit Kinderschändern. Und auch nicht mit Vergewaltigern. Und auch nicht mit Rassisten und Neonazis.

    Für dieses Klientel gibt es Menschen, die sich aus beruflichen Gründen professionell/therapeutisch mit ihnen auseinandersetzten.

    Dazu gehöre ich nicht.

    Allerdings setze ich einen Halter unsozialisierter Hunde auch nicht mit ihnen auf eine Stufe.

    Und zum Opfer-Täter-Profil:

    Ein Vergewaltiger wird beim Versuch einer Vergewaltigung vom Opfer in Notwehr verletzt, während das Opfer unbeschadet bleibt.

    Obwohl der Vergewaltiger der Verletzte ist, stellt in diesem Fall niemand in Zweifel, wer hier Opfer und wer Täter ist.

    Das läßt sich auf Hunde nicht übertragen.

    Die meisten Hunde denen ich aus dem Weg gehe, sind deutlich kleiner als meine Hunde.

    Greift so ein kleiner Hund meinen Großen an und setzt sich dieser zur Wehr - ist es immer mein Großer, der als Täter angesehen wird...

    Weshalb ich meinen Hunden beibringe, Aggressoren gleich welcher Größe zu ignorieren und aus dem Weg zu gehen.

  20. #60
    Moni Zudno Guest
    Hallo Hundeoma, schön das du dich wieder meldest!

    Meinem vorherigen posting hast du jetzt sicher entnommen, dass ich schon ein wenig das Gefühl habe, dass deine Hunde an entstehen der ganzen Situation nicht ganz unbeteiligt waren.

    Bisher hast du ja nichts davon geschrieben, wie deine Hunde schon im Vorfeld (beim passieren des Gartenzauns vor dem Angriff) reagiert haben.

    Dies ist aber nur ein Gefühl, das musst nicht zutreffen!

    Was du beschreibst, hört sich schon fast wie ein Dorfkrimi an.

    In diesem Fall musst du wirklich SOFORT Abhilfe schaffen. Am Besten nicht alleine, sondern mit anderen Betroffenen zusammen das Gespräch mit den Hundehaltern oder - wenn das nichts bringt - mit der Gemeindeverwaltung suchen, um eine sofortige Absicherung des Grundstücks zu erreichen.

    Das Verhalten deiner Emma ist nicht gut - das siehst du ja selber! - ich bin nach wie vor überzeugt, dass hier eine professionelle Hilfe das Beste für euch ist.

    Hast du schon Kontakt zum Hauptverband - wie von Zipfelhut empfohlen - aufgenommen?

    Es interessiert mich wirklich sehr, wie es für dich und deine Hunde weitergeht!

  21. #61
    tazi Guest
    Armer Hund der sich nicht wehren darf kein hündisches Verhalten an den Tag legen darf?
    Es gehört doch zur hündischen Kommunikation dazu (auch wenn wir Menschen es anders sehen „Gott wie aggressiv“ ect) Für meine ist Hund= Hund egal welche Größe

  22. #62
    Moni Zudno Guest
    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Armer Hund der sich nicht wehren darf kein hündisches Verhalten an den Tag legen darf?
    Es gehört doch zur hündischen Kommunikation dazu (auch wenn wir Menschen es anders sehen „Gott wie aggressiv“ ect) Für meine ist Hund= Hund egal welche Größe
    Bei wehren und wehren gibt es für mich aber Unterschiede:

    Die Möglichkeit zu Kommentkämpfen ist sicher auch wichtig für die Sozialisierung von Hunden.

    Allerdings ist der Grad von Komment- zu Beschädigungskampf manchmal so schmal, dass ich es vorziehe, einem Kommentkampf dann nicht zustande kommen zu lassen, wenn ich mir unsicher bin.

    Weil ich nachhaltigen Schaden bei meinen Hunden vermeiden will.

    Hunde lesen ist echt schwer. Da lerne ich nie aus...

  23. #63
    tazi Guest
    Also ich kann meinen sehr gut lesen. Einen Komentkampf nicht zulassen, würde ja bedeuten das Hunde überhaupt nicht wissen wie sie sich hündisch verhalten sollen Einen Hund beizubringen Aggressionen aus dem Weg zu gehen und zu ignorieren kann richtig nach hinten los gehen da er dem gegenüber somit auch signalisiert, diesen nicht zu beachten Zumal wie bringt man das den Hund bei?

  24. #64
    Moni Zudno Guest
    Zitat Zitat von moni zudno
    ...einem Kommentkampf dann nicht zustande kommen zu lassen, wenn ich mir unsicher bin.
    ...heißt: ich bin mir immer öfter sicher, dass es - wenn überhaupt - nur zu einem Kommentkampf kommt. Dem ich dann gelassen entgegensehe.

    Da vertraue ich dann meinen Hunden.

    Weil das i.d.R. kurz und SCHMERZLOS abläuft. Ohne Beschädigung.

    Ist meine eigene Unsicherheit, eine Beschädigung nicht vermeiden zu können zu groß, gehe ich dieser Konfrontation aus dem Weg.

    Zitat Zitat von tazi
    Zumal wie bringt man das den Hund bei?
    Indem ich meinen Hund bei mir halte und mit genügend Sicherheitsabstand gelassen an diesem hund vorbeigehe.

    Mit der inneren Haltung: Ich habe solche Auseinandersetzungen nicht nötig.

    So manches mal ist mir dabei auch passiert, dass ich - nachdem wir zunächst in einem Bogen den anderen Halter/Hund passiert hatten - doch eine Kontaktaufnahme zustande kam. In beiderseitigem Einvernehmen.

    Kam ganz darauf an, wie sich Halter und Hund beim Passieren verhalten haben.

    Mit dem, was ich bisher gelernt habe zu sehen, bin ich bisher ganz gut gefahren.

    Aber mit dem Wissen, was ich alles noch nicht sehe - vertraue ich lieber weiter auf meine Vorsicht und Intuition.

  25. #65
    tazi Guest
    Ich versteh trotzdem nicht warum sich Halter schützend vor Ihren Hund stellen müssen anstatt
    Ihren Hund diese Situation regeln lassen.

  26. #66
    Moni Zudno Guest

    Meine Hunde DÜRFEN Schutz bei mir suchen - wenn sie es wollen

    Und bei meinem Vasco hatte ich einige Wochen das Gefühl, er meinte MICH beschützen zu müssen (3 Mal hat er mich in einer "drohenden Gefahr" gewarnt und sich schützend vor mich gestellt).

    Und das darf er nicht, für Schutz im Rudel sorge ich.

    Und einmal, ja da habe ich ein Bein zwischen ihn und einen anderen Hund gestellt:

    Ich saß auf einer Bank und habe ihn und die anderen 9 Hunde auf der Wiese beobachtet. War super interessant, zumal Vasco bis dahin auch eine so große, freilaufende, kunterbunt zusammengewürfelte Hundemeute nicht kannte.

    Nach einiger Zeit kam er für ein kleines Päuschen zu mir, genauer gesagt HINTER mich, setzte sich und beobachtete mit.

    Als einer der anderen Hunde - der mir vorher als etwas rüpelhaft (aber unaggressiv) aufgefallen war - schnurrstracks auf Vasco zumarschierte und ich merkte, dass Vasco dies in dem Moment unangenehm war, habe ich einfach mein Bein so ausgestellt, dass es zwischen ihm und dem anderen Hund war.

    Der andere Hund blieb etwas irritiert stehen, sah von mir zu Vasco, und als ich ihn ganz ruhig ansprach - drehte er sich weg und lief wieder zu den anderen Hunden zurück.

    Es kann also durchaus mal sein, dass ich mich schützend vor meine Hunde stelle. Indem ich dem anderen Hund signalisiere: Hör mal, das ist MEIN Rudel, und das behandelst du bitte pfleglich, sonst gibt es Ärger mit mir!!

    Das ist meine Aufgabe als Rudelchef, und diese Aufgabe lasse ich mir von meinen Hunden nicht streitig machen...

    Und in Kommentkämpfe mische ich mich nicht ein. Wenn ich sie denn als solche erkenne...


  27. #67
    tazi Guest
    Ein Rudelchef mischt sich nicht überall ein (Gott da hätte er viel zu tun ) Wenn andere Hunde meinen Hund bedrängen dann gibt es eine Verwarnung von meinen Hund! Denn das kann sie selbst. Und das kann sie völlig souverän,

    Warum musst Du das einen anderen Signalisieren das Dein Hund Ruhe haben möchte warum kann das Dein Hund nicht selbst?Hat er das nie gelernt?

  28. #68
    missmarple 2 Guest
    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Unterwerfen sich nicht auch ältere , kranke Hunde? Sobald sie merken der gegenüber ist stärker zeigt sich doch das Sozialverhalten das man sich unterwirft? :

    Mein Bim hätte arge Schmerzen mit seinen Spondylosen gehabt, sich zu unterwerfen. Und meine Abby müsste sich erst wieder aufrappeln um ihre zittrigen Beine in Bewegung zu setzen.

    Aber es ist ja geklärt.
    Alte Hunde müssen nicht an der Leine bleiben

  29. #69
    missmarple 2 Guest
    Ich bin kein Rudelchef, weil ich eben kein Hund bin

    Meine Hunde sind auch so clever, dass sie mich als Menschen erkennen und ich gebe trotzdem den Weg in einigen Bereichen vor.

    Ich lasse meine Hunde auch nicht alles regeln. Warum auch. Je mehr Erfolge, die bei irgendwelche "Prollereien" haben, desto öfter würden sie es einsetzen. Oder andersherum, die ängstlichen Hunde würden immer mehr gemobbt werden. Da muss nämlich die Kontaktaufnahme von ihnen aus gehen.

    Ich bin allerdings mit 4 Hunden in der glücklichen Lage, dass meine Hunde auch nicht mit jedermann Kontakt brauchen, da sie ja schon eine nette Gruppe sind.

    Und fremde HUnde in meine Gruppe laufen zu lassen, fnde ich je nach Stand der Gruppe nicht wirklich lustig.
    Das zeigt dann oft auch, das viele Halter von Einzelhunden keine wirklichen Kenntnisse einer Gruppenhaltung haben. Müssen sie auch nicht, aber leider schaffen es viele nicht ihre Hunde abzurufen.

    @ Hundeoma

    Ich hoffe, du hast den Schrecken verarbeitet und deine Hunde sind nicht total geschockt.

  30. #70
    tazi Guest
    Zitat Zitat von missmarple 2 Beitrag anzeigen

    Ich lasse meine Hunde auch nicht alles regeln. Warum auch. Je mehr Erfolge, die bei irgendwelche "Prollereien" haben, desto öfter würden sie es einsetzen. Oder andersherum, die ängstlichen Hunde würden immer mehr gemobbt werden. Da muss nämlich die Kontaktaufnahme von ihnen aus gehen.

    Was lernen Hunde daraus? Bin mir nicht sicher ob das sinnvoll für den Hund ist wenn Mensch sowas für ihn regelt

    Ich bin allerdings mit 4 Hunden in der glücklichen Lage, dass meine Hunde auch nicht mit jedermann Kontakt brauchen, da sie ja schon eine nette Gruppe sind.

    Und fremde HUnde in meine Gruppe laufen zu lassen, fnde ich je nach Stand der Gruppe nicht wirklich lustig.

    Nicht nur nicht lustig, das kann durchaus gefährlich werden (für den "Eindringling")

    Das zeigt dann oft auch, das viele Halter von Einzelhunden keine wirklichen Kenntnisse einer Gruppenhaltung haben. Müssen sie auch nicht, aber leider schaffen es viele nicht ihre Hunde abzurufen.
    Das hat aber nichts mit Gruppenhaltung zu tun sondern mit Gehorsam und da ist es egal ob man 5 Hunde hat oder einen.

  31. #71
    Registriert seit
    14.11.2003
    Beiträge
    430
    Zitat Zitat von Hundeoma Beitrag anzeigen
    Genau so denke ich auch. Diese Hunde haben schon mehrfach zugebissen, ein Nachbarhund (Yorkshireterrier) fast tot, viele Wochen pflege, aber keine Anzeige.
    Da wäre ich jetzt aber verdammt vorsichtig.
    Du hast in die Aggression der Schäferhunde noch mehr Aggression gebracht.
    Ich gehe mal davon aus, dass die Schäferhunde nicht von einem netten Umgang mit ihnen so geworden sind.
    D.h. es sind Hunde, die mit Aggression auf Aggression und Druck antworten.
    Bitte sei in Zukunft dort echt vorsichtig, denn Du hast auch nochmal Aggression (verständlich um die eigenen Hunde zu schützen) hineingebracht.
    Und die Vergangenheit hat gezeigt, dass schnelles Handeln bei Euch dann wohl nicht so üblich ist.

  32. #72
    Registriert seit
    14.11.2003
    Beiträge
    430
    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Unterwerfen sich nicht auch ältere , kranke Hunde? Sobald sie merken der gegenüber ist stärker zeigt sich doch das Sozialverhalten das man sich unterwirft?
    Uiuiui, da ist aber eher der Wunsch der Vater des Gedanken, oder?

    Sozialverhalten ist ein Verhalten, das im sozialen Miteinander gezeigt wird. Die Schäferhunde und die Hunde von Hundeoma haben aber kein soziales Miteinander.
    Welcher Hund da was 'ausstrahlt' und ein anderer 'versteht', das ist doch in so einer Situation, in der alles rasend schnell passiert, überhaupt nicht vorhersehbar.

    Oder glaubst Du auch, dass das soziale Miteinander von uns Menschen dazu führt, dass Opfer von Gewalttaten eigentlich hätten wissen müssen, wie sie das Verbrechen hätten vermeiden können?
    So ähnlich liest sich das für mich, was Du schreibst.

    Auch bei den Hunden gilt es, wie bei den Menschen, dass die nicht alle mit dem gleichen Programm auf die Welt kommen, dass sie innerhalb ihrer Art komplett problemlos kommunizieren lässt.

  33. #73
    Registriert seit
    14.11.2003
    Beiträge
    430
    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Ein Rudelchef mischt sich nicht überall ein (Gott da hätte er viel zu tun ) Wenn andere Hunde meinen Hund bedrängen dann gibt es eine Verwarnung von meinen Hund! Denn das kann sie selbst. Und das kann sie völlig souverän,
    Von welchem Rudel sprichst Du denn? In Hunderudeln geht es jedem Tier darum, dass es selbst am besten durchs Leben kommt und es ihm gut geht.
    Wir leben aber nicht in so einer Welt.
    Ich habe meinem Hund das auch selbst regeln lassen, weil man mir erzählt hat, dass die dann schon an den richtigen kommen wird, der ihr ihre Grenzen aufzeigt.
    Jetzt ist sie 9,5 Jahre alt und bisher kam noch keiner.
    Was ich aber gelernt habe: Mein Hund ist richtig schnell darin gewesen, anderen Hunden eine zu verbraten, wenn ihr was nicht gepasst hat.
    Das hat aber nicht dazu geführt, dass sie bestimmte Sachen lockerer gesehen hat, sondern es wurde immer schlimmer.
    Wir haben dann daran gearbeitet, dass sie mehr 'ertragen' kann und eben nicht alles selbst regeln braucht, sondern auch ausweichen und weggehen kann.
    Das können die wenigsten Hunde wirklich. Entweder hüpfen sie fröhlich in jede Begegnung hinein und können nicht verstehen, was das Gegenüber ihnen sagt oder sie haben schon so viele schlechten Erfahrungen gemacht, dass sie lieber selbst als erste draufhaun, bevor sie wieder eine verpaddelt bekommen.

    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Warum musst Du das einen anderen Signalisieren das Dein Hund Ruhe haben möchte warum kann das Dein Hund nicht selbst?Hat er das nie gelernt?
    Das klingt bei Dir echt so, als ob die Kommunikation unter Hunden total klar wäre. So nach dem Motto: Dann kommt das Stoppschild von Hund1 und dann hört Hund2 auf.
    Leider ist die Realität anders.
    Bestes Beispiel: Junger brauner Labbie kommt auf uns zu, schwanzwedelnd, sich unterwerfend kriecht er in das Maul meiner Hündin rein.
    Die ist total starr, knurrt ihn an und fässt ihm über die Schnauze.
    Der Hund merkt: Oh, ich muss noch mehr machen, damit mich der Hund mag...
    Noch mehr reinkrabbeln in die Schnauze meines Hundes und an meinem Hund hochspringen.
    Mein Hund packt sich den Hund, schmeisst ihn auf den Rücken und bedroht massiv.

    Zwei Dinge, die mir nicht gefallen:
    1) Der andere Hund war ja eigentlich nett, hatte nur eine blöde Strategie (wenn das nicht funktioniert, was ich mache, dann muss ich einfach noch mehr davon machen). Eigentlich schade, dass er von meiner Hündin eine draufbekommen hat.
    Entweder hat der so eine hohe Frustrationstoleranz, dass er überhaupt nichts aus der Begegnung lernt oder aber er lernt, dass andere Hunde echt scheisse drauf sind.
    2) Mein Hund hat seine Strategie, ganz kurz zu warnen und dann draufzugehen erfolgreich durchgezogen. Meine Erfahrung daraus: Die Warnintervalle werden kürzer und es wird sich schneller draufgestürzt, wenn sie das öfters machen kann.
    Das gefällt mir als Verhalten nicht.

    Also Training: Abrufen meines Hundes und ich übernehme die Abwehr des Labbies.
    Denn dabei sind beide Punkte, die ich oben genannt habe, eben nicht passiert.

  34. #74
    Registriert seit
    14.11.2003
    Beiträge
    430
    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Einen Hund beizubringen Aggressionen aus dem Weg zu gehen und zu ignorieren kann richtig nach hinten los gehen da er dem gegenüber somit auch signalisiert, diesen nicht zu beachten Zumal wie bringt man das den Hund bei?
    Eigentlich nicht. Ich konnte damit erst meinem Hund die Möglichkeit bieten, sich mit anderen Hunden zu beschäftigen.

    Weisst Du, ich glaube, dass es einfach das wie ist, auf das es ankommt.
    Wenn ich das so trainiere, dass ich über absoluten Gehorsam und sofort muss er kommen, arbeite, dann sehe ich das auch öfters, dass es dann zu Streitereien kommt, weil der Hund, der wegläuft zum Hundebesitzer vom anderen Hund angegriffen wird.

    Wir haben das in zwei Stufen trainiert.
    1) konditionierte Entspannung.
    Dabei wird der Hund erst mal einfach etwas ansprechbarer

    2) freundliches Herausrufen aus der Situation
    Und danach Markersignal und Belohnung

    Mein Hund lässt sich aus solchen Situationen abrufen, kommt aber nicht völlig kopflos zu mir, sondern es kann durchaus sein, dass sie noch eine Runde um den anderen Hund geht, nochmal schnüffelt, pinkelt und dann herkommt.
    Ich weiss, dass sie mich gehört hat, weil die Ohren ganz kurz mal in meine Richtung gehen und das ist für mich einfach der Hinweis, dass sie mir ankündigt, wenn es erledigt ist, dann kommt sie zu mir.

    Ist ähnlich wie beim doppelten Rückruf. Erst mal einen Anker ins Gehirn werfen (konditionierte Entspannung) und dann das Alternativverhalten abfragen.
    Und wichtig hier halt: emotionale Situationen brauchen die Zeit, die sie brauchen. Emotionen müssen verarbeitet werden und dann in Verhalten umgesetzt werden. Das dauert einfach viel länger, als einfach nur eintrainiertes Verhalten abzufragen.

    Ich kann Dich nur einladen: Probier so etwas mal aus.
    Such Dir geeignete Hundetrainer oder Trainingsgruppen, die so etwas anbieten und schau es Dir mal an.
    Es ist faszinierend, wie gut das funktioniert.

  35. #75
    tazi Guest
    Zitat Zitat von manurtb Beitrag anzeigen
    Uiuiui, da ist aber eher der Wunsch der Vater des Gedanken, oder?

    Sozialverhalten ist ein Verhalten, das im sozialen Miteinander gezeigt wird. Die Schäferhunde und die Hunde von Hundeoma haben aber kein soziales Miteinander.
    Das weißt Du nicht, denn Du hast es nicht gesehen. Es ist doch eher eine Vermutung

    ich glaube nicht das ich Hundetrainer oder eine Gruppe brauche. Meine Hört ohne wenn und aber. Und wenn ich rufe dann kommt mein Hund (sie dreht nicht erst ne Runde und entscheidet selbst wann sie zu mir kommen möchte) aber jeder so wie er mit seinen Hund klarkommt. Wenn ich merke das meine anfängt zu mobben dann reicht ein Blick von mir und sie lässt es da brauche ich kein Entspannungssignal, doppelten Rückruf ect.

    Es ist auch nicht so das ich meinen Hund zu jeden hinpoltern lasse. Wenn uns ein unangleinter (oder mehrere) Hunde entgegenkommen leine ich meine ab, das ist nur fair. Kontakt an der Leine gibt es bei mir nicht

  36. #76
    tazi Guest
    Zitat Zitat von manurtb Beitrag anzeigen
    Mein Hund lässt sich aus solchen Situationen abrufen, kommt aber nicht völlig kopflos zu mir, sondern es kann durchaus sein, dass sie noch eine Runde um den anderen Hund geht, nochmal schnüffelt, pinkelt und dann herkommt.
    Ich weiss, dass sie mich gehört hat, weil die Ohren ganz kurz mal in meine Richtung gehen und das ist für mich einfach der Hinweis, dass sie mir ankündigt, wenn es erledigt ist, dann kommt sie zu mir.

    I

    WOW Also das würde für uns ein No Go sein.ich möchte einen Hund der zuverlässig hört in JEDER Situation

  37. #77
    Registriert seit
    14.11.2003
    Beiträge
    430
    Tazi, aber Du weisst es?

    Können wir uns darauf einigen: Soziales Verhalten kann nur dort einigermassen fehlerfrei sein, wo sich eine soziale Gruppe über eine zeitlang entwickeln konnte?

    Kein Problem, wenn Du das nicht brauchst. So habe ich auch gedacht, hatte ja schliesslich schon Hundeerfahrung. Blöd wars dann nur, weil ich ohne Grundwerkzeuge nicht mehr weitergekommen bin.
    Und Grundwerkzeuge sind für mich: Wie lernt der Hund. Was muss ich machen, wenn der Hund nicht mehr auf mich reagieren kann.

    Warum gibt es bei Dir keinen Kontakt an der Leine?
    Wir haben Leinenbegegnungen so trainiert, dass sie genauso gut funktionieren, wie Begegnungen ohne Leine.
    Denn nicht überall, wo Leute ihre unangeleinten Hunde auf uns zulaufen lassen, möchte ich meinen Hund ableinen.

  38. #78
    tazi Guest
    Bei uns gibt es keinen Leinenkontakt, da ich diesen Kontakt für überflüssig halte, eine Kommunikation ist nicht möglich zwischen den Hunden ohne Leinen wirr warr. Für mich also unnütz.

    Hunde die sich zufällig draußen begegnen sind kein Rudel. aber ehrlich mir sind Hunde mit einer Klaren Gestik und Mimik viel lieber als diese weichgespülten Labradore und Golsies die zu anderen Hunden lospoltern immer Freundlich sind und Verwarnungen einfach nicht verstehen .Das sind für mich emotionale Krüppel Nett aber für mich zuwenig Hund .

  39. #79
    Registriert seit
    14.11.2003
    Beiträge
    430
    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    WOW Also das würde für uns ein No Go sein.ich möchte einen Hund der zuverlässig hört in JEDER Situation
    Siehste, das dachte ich mir, als Du davon geschrieben hast, dass Du Bedenken hast, einen Hund von der Aggression abzuhalten.

    Ich möchte einen Hund haben, der wie jedes andere Lebewesen auch reagiert und leben darf.
    Und da ich weiss, dass es kein Lebewesen auf dieser Welt gibt, dass in JEDER Situation zuverlässig hört, habe ich mich auf andere Strategien verlassen, als daran, zu wiederholen, was einfach nur ein Glaubenssatz ist.
    Da verlasse ich mich dann lieber auf die Grundlagen des Lernens und trainiere eben von vorneherein schon die Sachen, die mal wichtig werden könnten, wie eben doppelter Rückruf und konditionierte Entspannung.
    Das ist unser Realitätscheck gegen die Glaubensschiene.

    Weisst Du, ich kenn Dich ja nicht, aber ich hab mich schon so oft mit Menschen getroffen, die mir zeigen wollten, wie perfekt ihr Hund ist.
    Irgendwie hatten wir da dann öfters mal Diskrepanzen darin, was ein perfekt hörender Hund ist.

  40. #80
    tazi Guest
    Zitat Zitat von manurtb Beitrag anzeigen

    Können wir uns darauf einigen: Soziales Verhalten kann nur dort einigermassen fehlerfrei sein, wo sich eine soziale Gruppe über eine zeitlang entwickeln konnte?
    Teils teils eine saubere Kommunikation ist auch bei fremden Hunden möglich und ist nicht nur bestandteil eines festen Rudels. Wenn ein Hund einen anderen anknurrt, schnappt und der "Polterknabe" es immer noch nicht verstanden hat, ja dann muss er dazulernen Meine versteht diese Art von Kommunikation ohne das sie das Rudelleben kennt

Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Buchtipp AC Schäferhunde
    Von Bluecat im Forum Hunde - Haltung & Pflege
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 17.02.2004, 19:22
  2. Weiße Schäferhunde
    Von Flash87 im Forum Hunde von A bis Z
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 14.10.2003, 14:50
  3. Aggressiv gegen Schäferhunde
    Von scoobydoo im Forum Hunde - Verhalten & Erziehung
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 02.07.2002, 23:07

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •