Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 40 von 136

Thema: 2 Schäferhunde haben uns überfallen

  1. #1
    Registriert seit
    06.07.2011
    Beiträge
    7

    2 Schäferhunde haben uns überfallen

    ich wäre froh, wenn mir in diesem Forum jemand raten könnte, was ich machen kann, damit ich mit meinen 2 kleinen Mischlingshunden (Podenco) wieder ohne Angst leben kann. Wir wurden vor 3 Wochen von 2 Schäferhunden, die aus einer unverriegelten Gartentür angerast kamen, überfallen. ich bin zwar schon 60 Jahre alt, habe aber versucht, so gut ich konnte, die angreifenden Hunde mit Fußtritten zu vertreiben. Das ging aber nicht, sie wurden immer aggressiever. Ich habe auch so laut ich konnte um Hilfe gerufen, aber es hat einige Zeit gedauert, bis mir 2 Männer zu Hilfe eilten (wahrscheinlich nur Minuten,es kam mir vor, wie eine Ewigkeit) Die Schäferhündin hatte meinen Gustav im Genick gepackt und ich habe sie versucht mit einem Schnauzengriff festzuhalten. Ich hatte panische Angst um meinen kleinen Hund. Der kommt aus Spanien, wurde als Welpe schwer mißhandelt und später in einem Hunderudel so sehr gemobbt, daß er schließlich zu mir vermittelt wurde. Die kleine Hündin Emma reagierte eher gesund und hat wild um sich gebissen, aber sie "verteidigt uns jetzt immer noch und der Gustav und ich, wir haben Albträume und trauen uns kaum noch durch's Dorf zu laufen.

  2. #2
    81Lina Guest
    Hallo,

    oh je, das muss ja ein Schreck gewesen sein!

    Was sagen die Besitzer der Schäferhunde dazu bzw wissen sie von dem Vorfall?

    In so einem Fall, vor allem wenn die Besitzer der Hunde eventuell noch uneinsichtig reagieren, würde ich mich nicht scheuen, das Ordnungsamt zu informieren.
    Ich bin zwar normalerweise auch nicht ein Mensch, der vorschnell Ordnungsamt oder Polizei informiert. Aber nach eigener leidvoller Erfahrung würde ich mittlerweile recht schnell reagieren.
    Es kann nicht sein, dass du Angst haben musst, mit den Hunden spazieren zu gehen.

    LG Lina

  3. #3
    Registriert seit
    11.05.2010
    Ort
    NRW
    Beiträge
    954
    Rotkäppchen und der Wolf‏

    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  4. #4
    Moni Zudno Guest
    @ufka:

    Hallo Hundeoma,

    o je, welch ein schreckliches Erlebnis für deine Hunde und dich!

    Wie geht es denn deinen Hunden und dir? habt ihr irgendwelche Verletzungen davongetragen?

    Den einzigen wirklich hilfreichen Rat, den ich dir geben kann ist: Nehme so schnell wie möglich Kontakt auf zu einer guten Hundeschule, dort wird man sich deines Problems annehmen und dir UND deinen Hunden helfen, dieses Erlebnis so schnell wie möglich zu verarbeiten.

    Es ist GANZ WICHTIG, dies so schnell wie möglich zu tun, denn wenn sich diese Ängste erst einmal festgesetzt haben, ist sowohl dein als auch das Verhalten deiner Hunde so nachhaltig beeinträchtigt, dass es immer schwieriger wird, wieder zu einem normalen, angstfreien Umgang zu kommen.

    Ich wünsche dir und deinen Süßen alles Gute, vielleicht berichtest du ja mal, wie es euch geht?

  5. #5
    Flamingo2410 Guest
    Zitat Zitat von Hundeoma Beitrag anzeigen
    ich wäre froh, wenn mir in diesem Forum jemand raten könnte, was ich machen kann, damit ich mit meinen 2 kleinen Mischlingshunden (Podenco) wieder ohne Angst leben kann. Wir wurden vor 3 Wochen von 2 Schäferhunden, die aus einer unverriegelten Gartentür angerast kamen, überfallen. ich bin zwar schon 60 Jahre alt, habe aber versucht, so gut ich konnte, die angreifenden Hunde mit Fußtritten zu vertreiben. Das ging aber nicht, sie wurden immer aggressiever. Ich habe auch so laut ich konnte um Hilfe gerufen, aber es hat einige Zeit gedauert, bis mir 2 Männer zu Hilfe eilten (wahrscheinlich nur Minuten,es kam mir vor, wie eine Ewigkeit) Die Schäferhündin hatte meinen Gustav im Genick gepackt und ich habe sie versucht mit einem Schnauzengriff festzuhalten. Ich hatte panische Angst um meinen kleinen Hund. Der kommt aus Spanien, wurde als Welpe schwer mißhandelt und später in einem Hunderudel so sehr gemobbt, daß er schließlich zu mir vermittelt wurde. Die kleine Hündin Emma reagierte eher gesund und hat wild um sich gebissen, aber sie "verteidigt uns jetzt immer noch und der Gustav und ich, wir haben Albträume und trauen uns kaum noch durch's Dorf zu laufen.
    Hallo Hundeoma,

    zunächst einmal: Wurde einer Deiner Hunde, oder Du bei der Keilerei verletzt? Wenn ja, musstest Du zum Tierarzt, oder auch Du selber zum Arzt?

  6. #6
    Registriert seit
    06.05.2002
    Ort
    NordHessen
    Beiträge
    2.161
    Hallo!

    Hast Du Deine Hunde direkt nach dem "Angriff" untersucht bzw. wie Sabine schon fragte, zum Tierarzt gebracht?
    Danach wäre ich direkt (natürlich ohne eigene Hunde) zu den Leuten mit den Schäferhunden gegangen und hätte sie zur Rede gestellt.
    Schlecht ist natürlich, dass das Ganze jetzt schon 3 Wochen her ist. Nicht nur, um da irgendwas rechtlich bzw am Verhalten der anderen Halter zu klären oder zu ändern.
    Sondern auch, da ihr euch ja jetzt schon seit 3 Wochen in diesem Angstzustand befindet. Vermutlich wirst Du Deine Hunde in ihrem ängstlichen Verhalten (evtl ungewollt) bestätigt haben. Ich würde jetzt erstmal einen anderen Weg gehen und evtl trotz des Zeitabstandes versuchen, mit den Leuten zu reden.

    Was ich mich aber noch frage, wie hast Du den Schnauzengriff geschafft, obwohl die Schäferhündin Deinen Hund im Genick gepackt hatte??? Stell ich mir schwierig vor.
    Seit 03.08.2010 an Bord: Piko


    Für immer in meinem Herzen: Seelenhund Rocky, 16.03.1994 - 25.05.2010

  7. #7
    Flamingo2410 Guest
    Zitat Zitat von rocky1 Beitrag anzeigen
    Schlecht ist natürlich, dass das Ganze jetzt schon 3 Wochen her ist. Nicht nur, um da irgendwas rechtlich bzw am Verhalten der anderen Halter zu klären oder zu ändern.
    Anne, Du kannst Anzeige bis zu drei Monate nach dem Vorfall erstatten.

  8. #8
    Registriert seit
    06.05.2002
    Ort
    NordHessen
    Beiträge
    2.161
    Sabine Wieder was gelernt!!!
    Seit 03.08.2010 an Bord: Piko


    Für immer in meinem Herzen: Seelenhund Rocky, 16.03.1994 - 25.05.2010

  9. #9
    Registriert seit
    24.09.2006
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    1.095
    Hallo auch von mir,

    sowas ist natürlich beschissen, und es wirft einmal mehr kein gutes Licht auf Schäferhunde und deren Besitzer...nun gut, in diesem Falle haben die Besitzer wohl wirklich nicht alle Nadeln an der Tanne...

    Du hast vermutlich sehr viel Glück gehabt, daß die Hunde nicht auch Dich gezwickt haben, so beherzt, wie Du zugefaßt hast...nun gut, ich kanns verstehen, ich hätte auch keine Lust, daß auf meinen Schäferhund ein Hund von der Größe eines Bullen zustürzt und ihn packt...

    Moni hat recht, such Dir unbedingt Hilfe bei einem fachkundigen Trainer, der Euch hilft, Eure Ängste wieder abzubauen, sonst ist und bleibt jeder Gassigang ein Spießrutenlauf. Vielleicht gibt es in Deiner Umgebung ja einen netten Hundeverein, wo Gustav kontrollierte, nette Hundebegenungen hätte?

    @Flamingo
    Indes ist insofern irrelevant, ob sie oder der Hund physisch verletzt wurden, als daß einem kleinen Hund nach einem Gebeuteltwerden durch einen Großhund auch ein Angsttrauma seelische Verletzung genug sein kann. Und für die Hundeoma reicht der Schreck mit Sicherheit auch.

  10. #10
    Flamingo2410 Guest
    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen
    @Flamingo
    Indes ist insofern irrelevant, ob sie oder der Hund physisch verletzt wurden, als daß einem kleinen Hund nach einem Gebeuteltwerden durch einen Großhund auch ein Angsttrauma seelische Verletzung genug sein kann. Und für die Hundeoma reicht der Schreck mit Sicherheit auch.
    Rein von der strafrechtlichen Seite bzw. vom Schadenersatz her ist es sehr wohl relevant, ob körperliche Verletzungen vorliegen oder nicht.
    Wenn keine körperlichen Verletzungen vorhanden sind, wird der Sachbearbeiter beim Ordnungsamt nur eine Verwarnung schicken, zumal dann auch noch abgeklärt werden muss, ob sich bei der Örtlichkeit wo das passiert ist, um Eigentum der Kommune handelt. Hier in BaWü sind das z. B. Parkanlagen usw.
    Verletzen die Hunde aber einen Menschen, oder auch ein Tier, dann sieht die Sache schon etwas anders aus.
    Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass es quasi auf das gleiche herauskommt, ob einer psychisch oder auch physisch verletzt wird. Ich mache da schon noch einen Unterschied.

    Auf jeden Fall frage ich mich, wie Hundeoma das mit dem Schnauzengriff geschafft hat. Das ist mir echt ein Rätsel....

  11. #11
    Registriert seit
    24.09.2006
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    1.095
    Da hast Du natürlich recht, Sabine, keine Frage!

  12. #12
    Registriert seit
    06.07.2011
    Beiträge
    7

    Hundeoma dankt für Anteilnahme

    Leider gibt's hier im Dorf nur einen Schutzhund- Ausbildungsverein, der aber schlecht betrieben wird, sodaß es mehrere sehr bissige Schäferhunde gibt, deren Besitzer nach dem "Recht des Stärkeren handeln und mit den Kampfbestien noch angeben. Das ist gar nicht lustig und betrifft auch nicht nur mich. Ich würde gern was gegen diesen unzeitgemäßen Hunde -"sport" -verein unternehmen. Tiertrainer kann ich mir nicht leisten. und den Schnauzengriff konnte ich nur halten, weil gleich darauf Hilfe kam. So hat Gustav "nur" ein kleines Loch am Hals. Gegen die große Angst werde ich mir wohl einen Fahrradanhänger zulegen, so komme ich ungeschoren aus dem Dorf. und für den Notfall einen Elektroschocker, oder ? Die Besitzer der Schäferhunde haben nicht reagiert, ich versuche mit Hilfe des Ordnungsamtes, daß dort wenigstens ein "sicherer" Zaun errichtet wird.

  13. #13
    Registriert seit
    24.09.2006
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    1.095
    Hallo Hundeoma,

    hast Du auch eine Anzeige bei der Polizei erstattet? Das würde ich Dir unbedingt raten, denn es kann das nächste Mal ja wieder einen Hund treffen, und dann gibt es vielleicht größere Verletzungen...

    Die Sache mit dem Hundesportverein...es ist nicht leicht, da etwas zu tun; am ehesten könntest Du noch beim Hauptverein für Schäferhunde in Augsburg Erfolg haben. Wenn Du dort anrufst und schilderst, wie sich die Leute gegenüber der Öffentlichkeit benehmen, gibt es da mit Sicherheit eine Nachfrage.
    Kleiner Tip: Verliere nicht so viele Worte über die Qualität der Ausbildung (die denken sonst, Du willst Dich einfach nur über die Tatsache aufregen, daß dort Schutzdienst trainiert wird), sondern mache deutlich, daß die Tiere ein schlechtes Sozialverhalten haben und daß insbesondere deren Halter ein "schlechtes Bild" vermitteln. Das ist nämlich etwas, woran der SV gar nicht interessiert ist.

    Leider legen viele Hundesportler nur wenig oder auch gar keinen Wert auf ein soziales Verhalten ihrer Hunde; frei nach dem Motto: Wozu soll sich der Hund mit Artgenossen vertragen können, wenn er nur zwischen Grundstück und Hundeplatz verkehrt...oft ist dies leider immer noch traurige Realität für DSH...

  14. #14
    Registriert seit
    11.01.2010
    Ort
    Harz
    Beiträge
    79
    Sorry, aber für SOLCHE Hundehalter kenne ich kein Pardon, würde Anzeige erstatten, Ordnungsamt einschalten und sogar an die örtliche Presse gehen!

    JETZT waren es deine Hunde, du bekamst rechtzeitig Hilfe, wusstest dich und deine Hunde zu beschützen, aber was ist, wenn ein Kind von den Hunden überfallen wird
    LG von Andrea und der ganzen Bande
    Katzen leben nicht mit dir, sie verweilen bei dir!
    (Pam Brown)

  15. #15
    Registriert seit
    24.09.2006
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    1.095
    Im Ansatz geb ich Dir Recht, Andrea, aber ein Hund, der einen anderen attackiert, geht nun nicht automatisch auch auf ein Kind los...
    Was da vorgefallen ist, ist absolut s.cheiße, es ist aber eher ungünstig, in die selbe Kerbe wie die Bildzeitung zu hauen, und aus den undiskutabel unerzogenen Hunden "mordlüsterne Monster" zu machen...das trifft dann nämlich wieder ALLE Hundehalter...

  16. #16
    Moni Zudno Guest
    Zitat Zitat von zipfelhut
    Die Sache mit dem Hundesportverein...es ist nicht leicht, da etwas zu tun; am ehesten könntest Du noch beim Hauptverein für Schäferhunde in Augsburg Erfolg haben. Wenn Du dort anrufst und schilderst, wie sich die Leute gegenüber der Öffentlichkeit benehmen, gibt es da mit Sicherheit eine Nachfrage.

    Diesen Hinweis finde ich sehr gut!

    Jeder verantwortungsvolle Verein wird sich energisch wehren gegen Huha, die zum Ausleben ihrer Profilneurosen einen Hund zum reinen Sportgerät degradieren.

    Und leider führt eine öffentliche Diskussion oft dazu, alles über einen Kamm zu scheren bis hin zum Bildzeitungsniveau.

    Und das geht immer zu Lasten aller Hundebesitzer!

    @Hundeoma:
    Vielleicht gibt es in den umliegenden Orten Hundeplätze, die deiner Neigung und deinen Hunden mehr entsprechen? Ich selber wohne auch ziemlich weit ab vom Schuss und habe mehrere Monate nach einem geeigneten Hundeplatz für mich und meine Süßen gesucht. Jetzt habe ich zwar eine ziemlich lange Fahrtstrecke, treffe aber dort auf nette Hunde und deren Halter, mit denen ich die gleichen Erwartungen an die Hundeausbildung teile.
    Und dafür nehme ich die lange Fahrzeit auch gerne in Kauf.

    Im Übrigen habe ich zwar keinerlei Anbindung an einer Schutzhundeplatz (da wäre ich mit meinen Goldies wohl eher deplatziert ), dafür kenne ich aber einige Hundehalter die mit ihren Hunden Schutzhundesport machen - und deren Hunde ein ausgesprochen gutes Sozialverhalten zeigen!

    Um Hundehalter, die ihren Hund als reines Sportgerät halten, mache ich grundsätzlich einen großen Bogen...und das ist UNABHÄNGIG von der betriebenen Sport(ent)art(ung)...
    Geändert von Moni Zudno (10.07.2011 um 08:51 Uhr) Grund: Grammatikfehler korrigiert...

  17. #17
    Moni Zudno Guest
    Noch eine rechtliche Anmerkung zum Elektroschocker:

    Seit dem 01.01.2011 sind alle Elektroschocker ohne Prüfzeichen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) innerhalb Deutschlands verboten! Derzeit gibt es keine Elektroimpulsgeräte für den innerdeutschen Raum, welche die Richtlinien gemäß PTB erfüllen.

  18. #18
    Registriert seit
    06.07.2011
    Beiträge
    7
    Danke für den Tip mit dem Schäferhundverein, das ist genau das, was ich meine. Keine Hysterie und über einen Kamm scheren - ich liebe Hunde- aber was nicht in Ordnung ist, muß doch gerade gerückt werden irgendwie. Meine Hunde haben hier im Dorf auch viele Hundefreunde, große und kleine, mit denen sie im Garten spielen können und jetzt normalisiert sich ihr Verhalten auch zusehens, die meiste Angst ist noch bei mir, denn ich fühle mich ja verantwortlich und möchte nicht noch einmal so ohnmächtig dastehen.

  19. #19
    Registriert seit
    24.09.2006
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    1.095
    Hallo Moni,

    es geht ja sogar noch weiter - mit Urteil vom 23. Februar 2006 hat das BVerwG entschieden das der Einsatz, also die Verwendung dieser Geräte verboten ist.

    Angesichts des großen Mißbrauchs, der damit betrieben wurde - und freilich immer noch hinter hohen Hecken betrieben wird - finde ich das richtig.

    Siehe dazu hier.

  20. #20
    Registriert seit
    06.07.2011
    Beiträge
    7
    Danke für den Tip, bin eigentlich auch Pazifistin und gänzlich gegen Gewalt, aber das weiß ja der Schäferhund nicht, blöder Weise. Es ist ein ganz schreckliches Gefühl, wenn man zusehen muß, wie so ein großes Tier in den kleinen Nacken eines sehr geliebten und völlig harmlosen Hundes beißt, ich bin ja nicht mal stark genug, um in solchem Falle richtig zuzutreten. Aber ich habe dem mißhandelten Gustav doch versprochen, daß ihm nie wieder ein Leid geschieht und nun das. Wie kann ich sie nur schützen ? lieben Gruß

  21. #21
    Registriert seit
    24.09.2006
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    1.095
    Wie gesagt, erstatte Anzeige, wenn Du es noch nicht getan hast. Vielleicht haben die beiden Schäferhunde schon vor Gustav einen anderen Hund gepackt - und dessen Halter hat (auch) keine Anzeige erstattet...?

    Mit Sicherheit wird dem Besitzer der beiden auferlegt, sein Grundstück so zu sichern, daß sie nicht mehr herauskommen - das wäre doch ein Erfolg?

  22. #22
    Registriert seit
    13.05.2008
    Beiträge
    62
    Hi,
    ich wundere mich das du den Schäferhund mit einem Schnauzengriff halten konntest , und nicht selbst gewissen wurdest .
    Ich weis jetzt nicht was ich davon halten soll--grübel




    ich habe sie versucht mit einem Schnauzengriff festzuhalten.

  23. #23
    tazi Guest
    Zitat Zitat von HarzerHexe Beitrag anzeigen
    Sorry, aber für SOLCHE Hundehalter kenne ich kein Pardon, würde Anzeige erstatten, Ordnungsamt einschalten und sogar an die örtliche Presse gehen!

    JETZT waren es deine Hunde, du bekamst rechtzeitig Hilfe, wusstest dich und deine Hunde zu beschützen, aber was ist, wenn ein Kind von den Hunden überfallen wird
    Natürlich Solche Kommentare zeugen von sehr sehr viel Wissen und sind reine Panikmache (es lebe die BILD). Zumal meinen respekt das man zwei Schäferhund (bestien) in schach halten kann, Schnauzgriff anwenden WOW

  24. #24
    Registriert seit
    06.07.2011
    Beiträge
    7
    Genau so denke ich auch. Diese Hunde haben schon mehrfach zugebissen, ein Nachbarhund (Yorkshireterrier) fast tot, viele Wochen pflege, aber keine Anzeige. So läuft das auf dem Dorfe, man will ja keinen Ärger mit den Nachbarn, das ist das allerallerwichtigste, schönen gruß

  25. #25
    tazi Guest
    Dein Hund wurde verletzt, Du warst beim TA, Hast die Rechnung an den anderen Hundehalter gegeben, oder? Deren versicherung übernimmt den Schaden doch

  26. #26
    Registriert seit
    19.07.2004
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    1.277
    Hallo Hundeoma,

    dass Du Deine Hunde verteidigt hast, verdient Respekt. Aber das war SEHR gefährlich. Du hättest schlimm verletzt werden können.
    Ich lebe auch auf einem Dorf und kenne das mit der nachbarlichen Konfliktscheu. Gerade in solchen geschlossenen sozialen Gemeinschaften will niemand negativ auffallen und nichts wird mehr gescheut, als sich ins Abseits zu stellen.
    Auf jeden Fall würde ich mit dem Bürgermeister oder den Gemeinderäten des Ortes sprechen und sie um Vermittlung bitten. Am besten gemeinsam mit den anderen Betroffenen oder zumindest mit ihrer Zustimmung. Außerdem mit Nachbarn und anderen Bewohnern im Ort - am besten den bekannten Klatschmäulern. Die Strategie heisst also: Öffentlichkeit und Meinungs-Mehrheiten schaffen. Vielleicht bewegt das dann die Schäferhund-Besitzer, ihre Hund ausbruchsicher im Garten zu halten.
    Darüber hinaus würde ich mit meinem Hund vorerst dort nicht mehr vorbei gehen, sondern lieber einen Umweg in Kauf nehmen. Bewaffnungen aller Art und entsprechende Auseinandersetzungen sind zu gefährlich. Wir haben hier im Forum schon mehrfach darüber diskutiert - von Regenschirmen bis Ultrahochfrequenzgeräten war alles im "Angebot", aber zuverlässig ist nichts davon.

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  27. #27
    Registriert seit
    13.05.2008
    Beiträge
    62
    Hi,
    so schlimm wie es ist , aber ich lese es immer wieder und wieder durch , ich bin auch schon mitte 50 . habe Hunde etc.
    Und Beisserei kenne ich zu genüge ,ich versteh nicht was du schreibst
    Vielmehr es geht mir nicht in den Kopf


    deine Worte----- Die Schäferhündin hatte meinen Gustav im Genick gepackt und ich habe sie versucht mit einem Schnauzengriff festzuhalten.


    Da s kann ich beim Besten willen nicht glauben , du hast die Hunde ja noch wütender gemacht durch deine Tritte und dann lassen sie von dir den Schnauzgriff machen --sorry nee
    das kann ich beim besten Willen nicht glauben . Noch einen fremden beissender Hund nee.
    Beim besten Willen das geht mir nicht in Kopf
    GRUss Wewa

  28. #28
    Registriert seit
    19.07.2004
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    1.277
    Wewa, mag sein, dass das Ganze dramatischer dargestellt als faktisch gewesen ist. Aber ich denke, die Situation war sehr schockierend bis traumatisierend für die "Hundeoma".
    Nicht wenige Hunde reagieren sehr territorial auf Artgenossen. Diese Aggressionen richten sich aber nicht gegen Menschen, sondern gegen den vermeintlich ins Revier eindringenden Hund. Insofern ist die Geschichte der "Hundeoma" im Kern keinesfalls unglaubwürdig.

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  29. #29
    81Lina Guest
    Doch, ich kann sie schon verstehen...

    Wenn ich mir vorstelle, ich hätte einen kleinen Hund und dieser würde angegriffen - dann wüsste ich nicht, wie ich reagieren würde!
    Als Kind war ich mit meiner Mutter unterwegs, als ein großer Hund unseren Zwergschnauzermix angegriffen hat. Meine Mutter ist damals auch ohne zu überlegen dazwischen und hatte einen durchgebissenen Daumen. Auch hat sie den großen Hund mit dem Kasten der Flexileine eins übergezogen. Hätte sie das nicht gemacht, hätte unser kleiner Hund das damals wahrscheinlich nicht überlebt. Durch die Abwehr hat er von unserem Hund abgelassen. Unser Hund war damals schwerst verletzt...

  30. #30
    Registriert seit
    13.05.2008
    Beiträge
    62
    Zitat Zitat von 81Lina Beitrag anzeigen
    Doch, ich kann sie schon verstehen...

    Wenn ich mir vorstelle, ich hätte einen kleinen Hund und dieser würde angegriffen - dann wüsste ich nicht, wie ich reagieren würde!
    Als Kind war ich mit meiner Mutter unterwegs, als ein großer Hund unseren Zwergschnauzermix angegriffen hat. Meine Mutter ist damals auch ohne zu überlegen dazwischen und hatte einen durchgebissenen Daumen. Auch hat sie den großen Hund mit dem Kasten der Flexileine eins übergezogen. Hätte sie das nicht gemacht, hätte unser kleiner Hund das damals wahrscheinlich nicht überlebt. Durch die Abwehr hat er von unserem Hund abgelassen. Unser Hund war damals schwerst verletzt...


    weisst du überhaupt was ein Schnauzengriff ist , und das bei einem Aggressiven Beissenden Hund, glauge ich kaum

  31. #31
    81Lina Guest
    Keine Sorge, ich weiß was ein Schnauzengriff ist.

    Hätte ich einen kleinen Hund und o.g. Situation würde eintreten, würde ich das auch tun.

  32. #32
    Registriert seit
    13.05.2008
    Beiträge
    62
    Na super , dann bewundere ich dich das du sowas machen kannst
    den ich würde mich an einem Fremden Hund wo ich nicht kenne , das tun
    WEWA

  33. #33
    Registriert seit
    11.05.2010
    Ort
    NRW
    Beiträge
    954
    Also wenn auf mich zwei SH Hunde zugeschossen kommen,glaub dann ging mir erst mal der Ar*ch auf Grundeis.
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  34. #34
    missmarple 2 Guest
    Erst wird differenziert, dass man nicht vermischen darf, das Hunde, die andere Hunde "angehen wollen", nicht automatisch auch Menschen angehen. Dann wird es doch wieer umgestoßen.

    Ich habe schon Huskies, ger, Bärenhunde und Schäfis oder Mixe in der Größe von meinen Hunden abgepflückt.
    Da kenne ich auch keine Angst oder Vorsicht. Wäre sicher besser, aber ich bin für den Schutz meines Hundes verantwortlich und da mache ich das völlig automatisch. Und meist sind die Hunde dann ja auch zunächtst, völlig "verunsichert". und gehen von ihrem Vorhaben ab.

    Egal wer angreift.

    Es kann nicht sein, dass Opfer hier zu "Buhhmännern" werden. Wir werden auch alles andere in einem Forum nicht auf den Wahrheitsgehalt und sekundengenaue Widergabe eines Geschhens prüfen können.

    Mir tut es leid, dass dir sowas geschehen ist. Es sollte einfach nicht geschehen. Ich für mich hoffe, dass die Halter mal darüber nachdenken, ob sie ihre Schäferhunde nicht besser sozialisieren sollten.

    Und das meine ich unabhängig von jedweder Rasse. Auch an der Leine zerrende und kläffende Terrier sollten erzigen sien. Genauso wie meine Spaniels oder Collies.

  35. #35
    Moni Zudno Guest
    Zitat Zitat von ufka Beitrag anzeigen
    Also wenn auf mich zwei SH Hunde zugeschossen kommen,glaub dann ging mir erst mal der Ar*ch auf Grundeis.
    ...rotkäppchen und der Wolf...

  36. #36
    Registriert seit
    11.05.2010
    Ort
    NRW
    Beiträge
    954
    Abflücken

    Bei mir gibt es nur eins :Leinen Los.

    A.) der Hund kann sich wehren , oder
    B.) abhauen.

    Wo her kommen den fiesen Reißwunden ?
    Da wird vom Besi.an der Leine rumgezerrt ..

    Dann"lieber"eine Bisswunde.

    Und zu 99% ist es nicht so schlimm wie es aussieht.

    Auch mal ruhig den Hunden vertrauen,die beissen sich nicht gleich aus langeweile gleich Tod.
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  37. #37
    Registriert seit
    13.05.2008
    Beiträge
    62
    Hi,
    noch mal zum Thema, ich will niemand unterstellen das sowas nicht passiert ist mit der Beisserei.
    Aber wenn man einen angreifend Hund , ein beissender Hund mit Tritten attakiert.
    Und bei diesem besagten fremden Hund , einen Schnauzgriff macht .
    Kann ich das nicht glauben, schon gar nicht bei einem Schäferhund.
    WEWA

  38. #38
    tazi Guest
    Ich frage mich was man erwartet? Man Tritt nach zwei gr. Hunden und diese werden immer aggressiver, weil auch diese Hunde sich bedroht fühlen können. Und für diesen "Angriff" und die "Aggressivität" sind ie Verletzungen doch sehr gering (wenn man bedenkt das der NachbarYorki fast totgebissen worden ist )

    Wäre man genauso vorgegangen wenn es nicht zwei Schäferhund gewesen wären sondern eine andere Rasse? Goldi? Dalmatiner? Cocker? Oder gar Jacky? Spielt die Rasse eine Rolle?

  39. #39
    missmarple 2 Guest
    Ein alter Hund kann sich nicht wehren, steif im Rücken und Arthrose.

    Also ich lese hier raus, dass einige unterstellen, dass das reine Stimmungsmache gegen Schäferhunde sein soll, oder nicht die Wahrheit ist.

    Davon distanziere ich mich.

    Ich kann nichts, was hier steht tatsächlich bezeugen oder nachweisen. Und jeder Hundehalter geht mit einer Situation anders um. Ich würde mit meinen Hunden viele Dinge nicht machen, da ich sie schon generell ablehne. Ob das nun das "Gehen auf einen SV Platz" ist, oder ein "Schnauzgriff" oder einem kleineren Hund das "sich selber Wehren" abzuverlangen.

    An die Themenstarterin kann ich nur schreiben:

    Ich kann deine Angst verstehen. Und es tut mir für deine Hunde leid. Ich würde dir empfehlen einen netten Schäferhund zu suchen und mit meinen Hunden die Begegnung zu üben. Denn es gibt auch nette Schäferhunde, die die einfach ein netter Familienbegleithund sind.

  40. #40
    tazi Guest
    Dann wird sich der Hund unterwerfen wenn der andere ihm körperlich überlegen ist, wo ist das Problem?

Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Buchtipp AC Schäferhunde
    Von Bluecat im Forum Hunde - Haltung & Pflege
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 17.02.2004, 19:22
  2. Weiße Schäferhunde
    Von Flash87 im Forum Hunde von A bis Z
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 14.10.2003, 14:50
  3. Aggressiv gegen Schäferhunde
    Von scoobydoo im Forum Hunde - Verhalten & Erziehung
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 02.07.2002, 23:07

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •