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Thema: Hundebiss im Urlaub

  1. #1
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    Red face Hundebiss im Urlaub

    Hallo zusammen, wir waren über Ostern mit unserem belg. Schäferhund Hank zum Kurzurlaub an der Ostsee, Nähe Eckernförde. Am Karfreitag waren wir mit unserem Hund an einem öffentlichen Strand. Dort gab es eine Bar und massive Tische und Bänke. An diesen Tischen saß eine Familie mit einem Berner-Sennen-Mischling. Als wir vom Wasser zurück kamen ist dieser (angeleint) ist auf unseren Hund zu gestürzt, das Halsband ist gerissen und er ging ohne zu zögern auf unseren Hank los, den ich an der Leine führte. In dem Getümmel und der Panik hat mich der andere Hund massiv an der linken Hand verletzt. Ich mußte mit dem RTW ins Krankenhaus, bin dort und Vollnarkose operiert worden und wurde 3 Tage stationär behandelt. Die Operation an sich ist gut verlaufen und glücklicherweise waren keine Sehnen und Knochen in Mitleidenschaft gezogen worden. Jedoch waren die Fleischwunden sehr massiv und mir wurde immer wieder deutlich gemacht, daß durch die Keime des Hundebisses Schlimmeres nicht ausgeschlossen werden kann. Seit gestern wieder daheim in ärztlicher Behandlung bestätigt mein Arzt diese Aussage und ich muß täglich zur Kontrolle. Bei gutem Verlauf können frühestens nach 21 Tagen die Fäden raus und lt. meines Artzes wäre ich dann frühestens Ende Mai wieder einsatzfähig.
    Hat von euch schon mal jemand ähnl. Erfahrungen gemacht? Ich habe mir gedacht von einer Anzeige sehe ich ab, werde mir aber den Rat eines Anwalts holen, wie ich jetzt vorgehen kann und muß. Denn schließlich steht mir sicher einiges an Schadensersatz, Schmerzengeld und entgangenem Urlaub zu. Wie seht Ihr das?
    Ach übrigens sind beide Hund unverletzt geblieben.

    Grüße in die Runde
    Stephan

  2. #2
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    Erst mal gute Besserung.

    Das ist mir in Fleisch und Blut übergegangen.In einer solchen Situation sofort die Leine los.Aber sofort.

    A. Kann sich der Hund wehren oder abhauen
    B. Sieht es oft schlimmer aus als es ist.

    Und bei Hunden dieser Größe überlege ich zweimal ob ich dazwischen geh.

    Bei der Rechtlichen Sache da wird sich schon die Kasse melden.

    Respekt,das du von einer Anzeige absiehst.
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  3. #3
    Flamingo2410 Guest
    Zitat Zitat von Hank Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen, wir waren über Ostern mit unserem belg. Schäferhund Hank zum Kurzurlaub an der Ostsee, Nähe Eckernförde. Am Karfreitag waren wir mit unserem Hund an einem öffentlichen Strand. Dort gab es eine Bar und massive Tische und Bänke. An diesen Tischen saß eine Familie mit einem Berner-Sennen-Mischling. Als wir vom Wasser zurück kamen ist dieser (angeleint) ist auf unseren Hund zu gestürzt, das Halsband ist gerissen und er ging ohne zu zögern auf unseren Hank los, den ich an der Leine führte. In dem Getümmel und der Panik hat mich der andere Hund massiv an der linken Hand verletzt. Ich mußte mit dem RTW ins Krankenhaus, bin dort und Vollnarkose operiert worden und wurde 3 Tage stationär behandelt. Die Operation an sich ist gut verlaufen und glücklicherweise waren keine Sehnen und Knochen in Mitleidenschaft gezogen worden. Jedoch waren die Fleischwunden sehr massiv und mir wurde immer wieder deutlich gemacht, daß durch die Keime des Hundebisses Schlimmeres nicht ausgeschlossen werden kann. Seit gestern wieder daheim in ärztlicher Behandlung bestätigt mein Arzt diese Aussage und ich muß täglich zur Kontrolle. Bei gutem Verlauf können frühestens nach 21 Tagen die Fäden raus und lt. meines Artzes wäre ich dann frühestens Ende Mai wieder einsatzfähig.
    Hat von euch schon mal jemand ähnl. Erfahrungen gemacht? Ich habe mir gedacht von einer Anzeige sehe ich ab, werde mir aber den Rat eines Anwalts holen, wie ich jetzt vorgehen kann und muß. Denn schließlich steht mir sicher einiges an Schadensersatz, Schmerzengeld und entgangenem Urlaub zu. Wie seht Ihr das?
    Ach übrigens sind beide Hund unverletzt geblieben.

    Grüße in die Runde
    Stephan
    Dir erst mal alles gute. Um Schadenersatz einfordern zu können muss eine Strafanzeige vorangegangen sein. Aber das wird Dir der Anwalt vermutlich auch sagen. Da wirst Du um eine Anzeige nicht drumherum kommen. Hast Du gefragt, ob der Hund versichert ist?

  4. #4
    Flamingo2410 Guest
    Ähm sorry, nicht Schadensersatz, sondern wegen dam Schmerzensgeld muss eine Anzeige vorangegangen sein. Für den Schadensersatz ist die Versicherung zuständig, vorausgesetzt die Leute haben eine.

  5. #5
    schlaue liese Guest
    huhuhu
    das ist ja blöde gelaufen und ich wünsche dir gute besserung.
    hast du die adresse von den huha? und ich hoffe sie haben ihren wautzi versichert.sonst belchen sie aus dem eigenen portemanaie.
    wenn ja ist gut, ich denke eh das sich deine kasse sich mit dir in verbindung setzten wird........weil die ihre kosten ja auch wieder haben wollen.
    ich finde einen anwalt nicht schlecht, ich denke diese menschen kennen sich aus weil es wird ein wenig papierkram auf dich zukommen.
    auch wenn deine hand ab nun einschränkungen hat denke bitte an die spätfolgen.
    rentenansprüche usw.
    es solltealles dokumentiert werden.
    viel glück wenn du magst berichte mal weiter.

  6. #6
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    Hallo Stephan,

    hier würde ich gerne etwas richtig stellen:

    Eine Strafanzeige hat mit der Verfolgung zivilrechtlicher Ansprüche nichts zu tun und ist daher weder für Schadensersatz noch für Schmerzensgeld erforderlich. Das sind völlig unterschiedliche Geschichten.

    Sowohl materiellen Schadensersatz, also alles was Dir an Heilbehandlungskosten entstanden ist und nicht von der Kasse getragen wird, Medikamentenzuzahlungen, Fahrtkosten zum Arzt aber auch Verdienstausfall schuldet Dir der Hundehalter ebenso wie ein angemessenes Schmerzensgeld. Wenn er das nicht selbst bezahlen will, kann er seine Tierhalterhaftpflichtversicher ung in Anspruch nehmen. Wenn er keine hat, merkt er schnell, dass er falsch gespart hat.

    Die Krankenkasse wird Dir vermutlich einen Fragebogen schicken in dem sie nach dem Verursacher der Verletzungen fragt, denn sie wird ebenfalls versuchen, die Kosten, die sie zu tragen hat, zurück zu bekommen.

    Voraussetzung dafür, dass der Hundehalter eintritt, ist aber, dass Du beweisen kannst, wessen Hund die Verletzung verursacht hat.

    Dazu wirst Du Zeugen benötigen, die den Vorfall beobachtet haben (Familienangehörige sind natürlich auch Zeugen).

    Wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast, solltest Du Dich wegen der Kosten anwaltlicher Beratung mit ihr in Verbindung setzen und so schnell wie möglich einen Anwalt mandatieren, der sich mit Personenschäden auskennt.

    Gute Besserung und
    viel Erfolg!

    Vierbeiner

  7. #7
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    Die KV schickt auf jeden Fall einen Fragebogen. Ich musste mal in Behandlung weil mich mein Kater Flaumig gebissen hat. Der Unfallchirurg hat "Tierbiss" als Ursache eingetragen. 2 Wochen später kam ein Fragebogen von der KV. Ich musste angeben, wessen Tier mich gebissen hat: "Eigenes Tier" oder "Fremdes Tier". Im ersteren Fall muss man nur noch unterschreiben, im zweiten Fall Angaben zum Halter machen. Ausserdem wird gefragt, wer dabei war und den Vorgang beobachtet hat. Die KV hält sich bei einem Fremdtierbiss an den Halter des Tieres, egal ob der versichert ist oder nicht.

    Gute Besserung und viel Glück!

    LG aus dem Katzenforum
    Claudia
    Liebe Grüsse von Claudia, Tiger, Askyi, Niggels & Flaumig

    "Mit Tierschutz verändern wir nicht die ganze Welt auf einmal, aber mit jeder Tat die Welt des Tieres, dem wir helfen" - frei nach TASSO e.V.

  8. #8
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    Hallo und Danke für die Antworten.

    Also Stand der Dinge ist: ich habe gestern mit meiner Rechtschutzversicherung telefoniert und mir dazu geraten einen Anwalt zu Rate zu ziehen. Die haben mir aber auch gesagt, dass es wegen den Ansprüchen gegen den Hundehalter völlig unerheblich ist, ob ich Anzeige erstatte oder nicht.
    Ich meine, ich hab ja selbst einen nicht kleinen Hund und weiß dass es sicher nie auszuschließen ist, dass sich ein Hund mal losreisst. Abgesehen davon, wäre der Hund ja nicht auf mich los gegangen, wenn ich nicht den Hund an der Leine gehabt hätte, der in dem Moment sein Feindbild war. Es ist ja nun mal so, dass Rüden untereinander sehr streitsüchtig sind (oft), das liegt wohl in der Natur des Hundes.
    Wenn dieser Hund nicht angeleint gewesen wäre oder direkt mich angegriffen hätte, wäre eine Anzeige, zumindest bei zuständigen Ordnungsamt sicher von nöten.
    Heute Nachmittag habe ich dann einen Termin beim Anwalt und bin mal gespannt was der sagt. Mein Gefühl für Recht sagt mir aber, dass mein Schaden durch den Halter bzw. dessen Hundehaftpflicht ersetzt werden muss. Dass fängt meines Erachtens bei der Zuzahlung für den KHS-Aufenthalt an, meine Frau ist täglich 2x die 30km dorthin gefahren, die Rezeptgebühren, die entgangenen Urlaubsfreuden, Schmerzengeld, denn im günstigsten Fall bleiben zumindestens hässliche Narben zurück. Und dass meine KK die ihr entstandenen Kosten zurückfordern wird ist ja auch nicht mehr als rechtens.

    Grüße Stephan

  9. #9
    Moni Zudno Guest
    Hallo Stephan,
    jetzt muss ich dir aber völlig widersprechen: Nein, es ist NICHT NORMAL, dass andere Hunde völlig unvermittelt auf einen anderen Hund losgehen - und sicher auch nicht oft der Fall!
    Und du begibst dich NICHT in erhöhte Gefahr durch das Führen eines eigenen Hundes,Und nach meiner Erfahrung baut sich ein Feindbild auch erst auf, wenn die Hunde feststellen, dass sie sich nicht riechen können.
    Deiner Beschreibung nach hatte weder dein noch der fremde Hund die Möglichkeit zu einer Kontaktaufnahme, die ein solches Verhalten rechtfertigen würde.
    Ich weiß nicht, wer da versucht dir irgendwelche Schuldgefühle einzureden, lass das nicht zu, du hast keinerlei Schuld an dem Verhalten des fremden Hundes, dass du in dem Getümmel - zwischen Tischen und Bänken und vermutlich noch anderen Gästen (könnten ja auch Kinder dabei gewesen sein!) den Hund nicht losgelassen hast im ersten Schrecken, ist keine verwerfliche Tat sondern eine natürliche Reaktion!
    Du bist der Geschädigte, der andere Hund hat zugebissen und dabei nicht deinen Hund sondern dich erwischt!
    Gebe direkt Zeugen an, die bestätigen, dass nicht dein Hund sondern der fremde dir die Bissverletzung zugefügt hat!
    Jeder HuHa hat die Pflicht, jederzeit auf seinen Hund zu achten, erst Recht an solch öffentlichen Plätzen.
    du hast den fremden Hund gesehen und keinerlei Anzeichen für eine solche Aktion erkennen können, denn sonst hättest du ja sofort Abstand genommen.
    Wenn solche Situationen normal wären, dürften bald alle HuHa nur noch ohne ihre Hunde in solchen Lokalitäten einkehren!
    Du darfst hier ruhig etwas mehr Wut an den Tag legen, um deine Rechte durchzusetzen!
    Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen; zum Einen, dass deine Hand gut verheilt, zum Anderen, dass du den Schaden ersetzt und die Schmerzen vergolten bekommst.
    Und vergess auch nicht die psychischen Folgen: sowohl du als auch dein Hund gehen jetzt sicher nicht mehr so unbefangen mit Hundebegegnungen um wie vorher - ein paar Trainingsstunden, um deine vorherige Sicherheit wieder aufzubauen, könnten auch nicht schaden (und dem anderen HuHa in Rechnung gestellt werden...)
    Alles Gute jedenfalls!
    Moni

  10. #10
    tazi Guest
    ich finde es traurig das wohl nicht Kontakt mit dem anderen Hundebesitzer aufgenommen wird sondern gleich zum RA gerannt wird.

    Es kann immer passieren, jeden kann es passieren.Unschön, schmerzhaft keine Frage aber da setzt man sich zusammen und findet gemeinsam einen Weg.

    Nein da wird jemand noch unterstützt und Ratschläge gegeben wie man noch mehr rausschlagen kann, echt grausig

  11. #11
    Moni Zudno Guest
    Hallo Tazi,
    es war nicht meine Absicht, den anderen HuHa jetzt schlecht zu machen - obwohl du Recht hast, das ist so rübergekommen.
    Mich hat nur wütend gemacht, dass Stephan so bereitwillig einen Teil der Schuld an diesem Desaster auf sich nehmen will - und zwar nach der ersten Beratung.
    Da habe ich wohl eigene Erfahrungen/Erlebnisse übergestülpt, ohne zu Hinterfragen, ob der andere HuHa vielleicht doch schon Entgegenkommen gezeigt hat. Das war ein Schnellschuss, und das tut mir leid!
    Dennoch finde ich die haltung von Stephan zu dieser Situation nicht richtig, und das wollte ich ihm deutlich machen...
    Vielleicht kannst du, Stephan, ja mal berichten, wie sich der andere HuHa verhalten hat/jetzt verhält?
    Nochmal:Sorry
    Moni

  12. #12
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    ich finde es traurig das wohl nicht Kontakt mit dem anderen Hundebesitzer aufgenommen wird sondern gleich zum RA gerannt wird.
    Da muss ich jetzt aber heftig widersprechen! 1. Habe ich mit dem Hh Kontakt aufgenommen. Zuletzt heute Mittag, absichtlich vor meinem Termin beim RA. Da hat sie mir immer noch nicht die Versicherung nennen können, bei der ihr Hund versichert ist, sie hätte einen Makler und bei dem so viele Versicherungen, dem hätte sie das gemeldet und die Versicherung würde irgendwann mit mir Kontakt aufnehmen!? Äh hallo? Gehts noch?

    Es kann immer passieren, jeden kann es passieren.Unschön, schmerzhaft keine Frage aber da setzt man sich zusammen und findet gemeinsam einen Weg.
    Ein gemeinsamer Weg sieht für mich aber etwas anders aus!! Sie hat meine Anschrift und Telefonnummer. Wenn mein Hund jemand so zugerichtet hätte, Daß er per RTW ins Khs abtransportiert worden wäre, hätte ich mich spätestens am nächsten Tag mal nach dessen Befinden erkundigt. Muss ich jetzt wirklich hinter dieser Frau her telefonieren? Sorry, sehe ich anders!
    Ferner weiß man doch wohl ohne Rechtsbeistand als Laie überhaupt nicht, was einem an Schadensersatz und Schmerzensgeld zusteht. Oder würdest du für den "gemeinsamen Weg" auch nur auf einen Cent dessen, was dir zusteht verzichten?

  13. #13
    tazi Guest
    Zitat Zitat von Hank Beitrag anzeigen
    Da muss ich jetzt aber heftig widersprechen! 1. Habe ich mit dem Hh Kontakt aufgenommen. Zuletzt heute Mittag, absichtlich vor meinem Termin beim RA. Da hat sie mir immer noch nicht die Versicherung nennen können, bei der ihr Hund versichert ist, sie hätte einen Makler und bei dem so viele Versicherungen, dem hätte sie das gemeldet und die Versicherung würde irgendwann mit mir Kontakt aufnehmen!? Äh hallo? Gehts noch?

    Das hattest Du vorher aber nicht geschrieben



    Ein gemeinsamer Weg sieht für mich aber etwas anders aus!! Sie hat meine Anschrift und Telefonnummer. Wenn mein Hund jemand so zugerichtet hätte, Daß er per RTW ins Khs abtransportiert worden wäre, hätte ich mich spätestens am nächsten Tag mal nach dessen Befinden erkundigt. Muss ich jetzt wirklich hinter dieser Frau her telefonieren? Sorry, sehe ich anders!
    Ferner weiß man doch wohl ohne Rechtsbeistand als Laie überhaupt nicht, was einem an Schadensersatz und Schmerzensgeld zusteht. Oder würdest du für den "gemeinsamen Weg" auch nur auf einen Cent dessen, was dir zusteht verzichten?

    Ja würde ich, mir wäre nur wichtig das die entstandenen Kosten bezahlt werden. Aber velleicht bin ich dafür zu weich

  14. #14
    tazi Guest
    Zitat Zitat von Moni Zudno Beitrag anzeigen
    Hallo Tazi,
    es war nicht meine Absicht, den anderen HuHa jetzt schlecht zu machen - obwohl du Recht hast, das ist so rübergekommen.
    Mich hat nur wütend gemacht, dass Stephan so bereitwillig einen Teil der Schuld an diesem Desaster auf sich nehmen will - und zwar nach der ersten Beratung.
    Da habe ich wohl eigene Erfahrungen/Erlebnisse übergestülpt, ohne zu Hinterfragen, ob der andere HuHa vielleicht doch schon Entgegenkommen gezeigt hat. Das war ein Schnellschuss, und das tut mir leid!
    Dennoch finde ich die haltung von Stephan zu dieser Situation nicht richtig, und das wollte ich ihm deutlich machen...
    Vielleicht kannst du, Stephan, ja mal berichten, wie sich der andere HuHa verhalten hat/jetzt verhält?
    Nochmal:Sorry
    Moni
    Ist ja nicht schlimm, Du hast eben aufgedeckt welche Möglichkeiten man hat und das kann durchaus nützlich sein.Ich würde mich auch fragen, "Hätt ich die Leine losgelassen, wäre es auch passiert?" diese Frage ist nur natürlich. Ein Halsband kann mal reißen, ob die anderen Hundehalter unachtsam waren? Kann ich nicht beurteilen und das es so ausgegangen ist ist echt schlimm (für beide Seiten) Vielleicht ist die andere Seite auch unsicher weiss nicht wie sie sich verhalten sollen (kann ja sein) ich würde einfach mal nachfragen warum sie so ein desinteresse zeigen aber wie geschrieben bin wohl zu weich dafür

  15. #15
    Flamingo2410 Guest
    Zitat Zitat von Hank Beitrag anzeigen
    Da muss ich jetzt aber heftig widersprechen! 1. Habe ich mit dem Hh Kontakt aufgenommen. Zuletzt heute Mittag, absichtlich vor meinem Termin beim RA. Da hat sie mir immer noch nicht die Versicherung nennen können, bei der ihr Hund versichert ist, sie hätte einen Makler und bei dem so viele Versicherungen, dem hätte sie das gemeldet und die Versicherung würde irgendwann mit mir Kontakt aufnehmen!? Äh hallo? Gehts noch?
    Ein gemeinsamer Weg sieht für mich aber etwas anders aus!! Sie hat meine Anschrift und Telefonnummer. Wenn mein Hund jemand so zugerichtet hätte, Daß er per RTW ins Khs abtransportiert worden wäre, hätte ich mich spätestens am nächsten Tag mal nach dessen Befinden erkundigt. Muss ich jetzt wirklich hinter dieser Frau her telefonieren? Sorry, sehe ich anders!
    Ferner weiß man doch wohl ohne Rechtsbeistand als Laie überhaupt nicht, was einem an Schadensersatz und Schmerzensgeld zusteht. Oder würdest du für den "gemeinsamen Weg" auch nur auf einen Cent dessen, was dir zusteht verzichten?
    Hallo Hank,

    sorry, leider lag ich falsch mit meiner Annahme dass eine Strafanzeige Voraussetzung für das bekommen von Schmerzensgeld sei.
    Es stimmt, was Vierbeiner geschrieben hat, was die rechtliche Seite angeht.

    Aber ich würde das beim Anwalt ansprechen, wie sich die Gegenseite Dir gegenüber verhält bzw. ob sie tatsächlich eine Versicherung für den Hund haben. Klar, kann immer mal was passieren, allerdings finde ich trotzdem, dass es der Anstand gebührt hätte, sich danach zu erkundigen, wie es Dir geht. Wie gesagt, kläre das mit dem Anwalt ab und dann kannst Du ja immer noch überlegen, ob Du eine Anzeige machen möchtest oder nicht.

    Würde mich echt freuen, wenn Du weiter berichtest und alles Gute weiterhin.

  16. #16
    Moni Zudno Guest
    Hallo Tazi, hallo Hank,
    Nochmal: ich WAR VORSCHNELL mit meinen Äußerungen - auch wenn hank meine Ahnungen jetzt zumindest teilweise bestätigt hat, waren es bis dahin nur Ahnungen.
    Und Tazi, du bist nicht zu weich, du hast nur - anhand der vorliegenden Informationen - die andere Seite der Möglichkeiten gesehen, und darauf hingewiesen!
    Vielleicht weiß der andere HuHa tatsächlich nicht, wie er auf diesen Vorfall reagieren soll und ist selber verunsichert.
    Vielleicht hat er diese Situation aber auch nicht zum ersten Mal erlebt ...(Schwarzseh...).
    Mir geht es eigentlich nur um 2 Dinge: Du, Hank, solltest dir jetzt nicht einreden lassen eine Mitschuld an dieser Situation zu haben - erst Recht nicht mit der Begründung "wenn ich selber einen Hund an der Leine habe..." muss ich mit sowas rechnen???!
    Und das Zweite: Ich wünsche dir, dass es sich eher so verhält, wie Tazi es meint, und du deine Kosten und eine entsprechende Entschädigung für die Schmerzen und den verpatzten urlaub erhälst - und zwar ohne Probleme!
    Und dass deine Hand problemlos verheilt!
    Und wenn der andere HuHa sich bockig verhält: Hab ruhig ein bisschen Wut im Bauch!
    LG Moni

  17. #17
    Registriert seit
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    Hallo zusammen,

    wollte nur mal über den aktuellen Stand der Dinge berichten:

    Meine Hand ist bisher recht gut verheilt und kommenden Montag (16.5.) kommen die verbliebenen Fäden raus. Der größte Teil wurde bereits gezogen. Ich gehe mal davon aus, dass ich dann ab Dienstag wieder arbeiten kann, bin ja "nur Schreibtischtäter"

    Das unerfreuliche ist: Ich war ja am 28.4. bei Anwältin und die hat in einem ersten Schreiben die bis dahin entstandenen Kosten eingefordert (Khs-Zuzahlung, Fahrtkosten, Praxisgebühr, Rezeptgebühren) - keine Reaktion der Gegenseite.
    In einem zweiten Schreiben weitere Kosten ( Fahrtkosten tgl. 16 km zur Praxis) und eine Frist bis 18.5. gesetzt. - auch bis heute keine Reaktion.
    Mittlerweile befasse ich mich wirklich damit Anzeige zu erstatten, bei so viel Sturheit und offenbar null Mitgefühl.
    Wenn es was neues gibt werde ich euch berichten.

    Grüße Stephan

  18. #18
    Flamingo2410 Guest
    Hallo Hank,

    für mich liest sich das so, wie wenn die Gegnerseite keine Versicherung hat und nun das Problem "aussitzen" will. Warte erstmal ab, ob sich die Leute nun rühren. Wenn nicht, würde ich Anzeige erstatten. Ich kanns nachvollziehen, ich wäre auch stinkig.

  19. #19
    schlaue liese Guest
    du das mitgefühl wäre mir egal, ich finde sowas eine unverschämtheit nicht zu antworten. der hund hat einen schaden verursacht, dafür hat man gerade zu stehen.
    ich wünsche dir weiter alles gute.

  20. #20
    Moni Zudno Guest
    hallo Stephan,

    Schön wieder von dir zu hören, ich hatte mich schon gefragt wie es bei dir wohl weitergeht.
    Erfreulich dass deine Verletzung wohl doch ohne die befürchteten Komplikationen verheilt ist, hat aber doch ganz schön lange gedauert...

    Bleiben denn viele narben oder sonstige Schäden zurück?
    Ich hoffe, nicht! daumendrück!

    Du hast ja jetzt einen Termin gesetzt, sollte sich die Gegenpartei bis dahin nicht rühren, würde ich am 19. Anzeige erstatten!

    Selbst wenn man keine Versicherung hat und auch sonst nicht weiß, wie man etwas bezahlen soll - mit dem nötigen und für mich selbstverständlichen Anstand hätte man ja noch nicht einmal einen Anwalt gebraucht!
    Soviel Ignoranz verdient Härte!
    Aber vielleicht melden sie sich ja noch...

    Dir weiterhin alles Gute und berichte mal weiter!

    Lieber Gruß
    Moni

  21. #21
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    Zitat Zitat von Moni Zudno Beitrag anzeigen
    hallo Stephan,

    Bleiben denn viele narben oder sonstige Schäden zurück?
    Ich hoffe, nicht! daumendrück!

    Dir weiterhin alles Gute und berichte mal weiter!
    Hi Moni

    Narben bleiben auf jeden Fall zurück und das Dreieck auf dem Handrücken zw. Daumen und Zeigefinger ist taub und wird es wohl auch bleiben.

    Danke für die guten Wünsche

  22. #22
    Moni Zudno Guest
    ...so ein Mist!!!

    Was macht eigentlich dein Hund?
    hat er das Ganze wenigstens unbeschadet überstanden oder merkst du eine Veränderung bei seinem Verhalten? Anderen Hunden gegenüber?

    Lieber Gruß
    Moni

  23. #23
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    Zitat Zitat von Moni Zudno Beitrag anzeigen
    Was macht eigentlich dein Hund?
    Hallo zusammen,

    meinem Hund gehts gut und ist auch keine Veränderung festzustellen.
    Von der Hundehalterin bis gestern keine Reaktion.
    Werde mich heute mit meiner Anwältin verständigen, wie es weitergeht.

  24. #24
    Flamingo2410 Guest
    Zitat Zitat von Hank Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    meinem Hund gehts gut und ist auch keine Veränderung festzustellen.
    Von der Hundehalterin bis gestern keine Reaktion.
    Werde mich heute mit meiner Anwältin verständigen, wie es weitergeht.
    Hallo Stephan,

    ich finde so ein Verhalten, wie das Deiner Gegner-Partei, das allerletzte, zumal Du ja nicht nur einen kleinen Kratzer davongetragen hast. Manchmal kommt man um einen Anwalt nicht drumherum. Ich würde es mir auf jeden Fall nicht gefallen lassen. Berichte bitte weiter....

  25. #25
    Registriert seit
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    Hallo zusammen,

    habe heute mit meiner Anwältin gesprochen und wir haben uns darauf geeinigt der HHin noch eine Woche Zeit zu geben, wobei wenig Hoffnung besteht, dass bis dahin eine Reaktion folgt. Seit Dienstag (17.5.) arbeite ich ja auch wieder und ich habe heute eine Erklärung unterschrieben und meinen Hausarzt von der Schweigepflicht entbunden, damit meine Anwältin die nötigen Fragen stellen kann, um das Schmerzensgeld zu beziffern. Mir geht es aber eigentlich gar nicht darum, ob mir nun 50 oder 5000 Euro zustehen, mir geht es um mein Recht. Und ich bin wegen des Verhaltens der Gegenseite mittlerweile richtig sauer.
    Sollte wie vereinbart bis 26.5. immer noch keine Reaktion erfolgt sein, dann werden definitiv alle Register gezogen, d.h. es wird Klage eingereicht, es wird Anzeige erstattet und auch Meldung an das zuständige Ordnungsamt gemacht. Tut mir zwar irgendwie doch leid für den Hund, aber dann muß er halt in Zukunft mit Maulkorb rumlaufen, dass volle Programm halt.
    Ich hab jetzt echt die Schnauze voll und mein anfängliches Verständnis ist nun völlig dahin.


    Grüße an alle Interessierten
    Stephan

  26. #26
    Flamingo2410 Guest
    Zitat Zitat von Hank Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    habe heute mit meiner Anwältin gesprochen und wir haben uns darauf geeinigt der HHin noch eine Woche Zeit zu geben, wobei wenig Hoffnung besteht, dass bis dahin eine Reaktion folgt. Seit Dienstag (17.5.) arbeite ich ja auch wieder und ich habe heute eine Erklärung unterschrieben und meinen Hausarzt von der Schweigepflicht entbunden, damit meine Anwältin die nötigen Fragen stellen kann, um das Schmerzensgeld zu beziffern. Mir geht es aber eigentlich gar nicht darum, ob mir nun 50 oder 5000 Euro zustehen, mir geht es um mein Recht. Und ich bin wegen des Verhaltens der Gegenseite mittlerweile richtig sauer.
    Sollte wie vereinbart bis 26.5. immer noch keine Reaktion erfolgt sein, dann werden definitiv alle Register gezogen, d.h. es wird Klage eingereicht, es wird Anzeige erstattet und auch Meldung an das zuständige Ordnungsamt gemacht. Tut mir zwar irgendwie doch leid für den Hund, aber dann muß er halt in Zukunft mit Maulkorb rumlaufen, dass volle Programm halt.
    Ich hab jetzt echt die Schnauze voll und mein anfängliches Verständnis ist nun völlig dahin.


    Grüße an alle Interessierten
    Stephan
    Ich wette mit Dir, dass die Dame keine Versicherung hat
    Ja klar ist der Hund der Leidtragende. Aber ich finde, das hätte nicht sein müssen, wenn sich die Halterin korrekt verhalten hätte.

  27. #27
    Registriert seit
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    Advokat ist Anwalts Liebling
    "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher"

  28. #28
    Registriert seit
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    Hallo zusammen,

    eine weitere Woche ist um und immer noch keine Reaktion. Montag wieder Termin bei meiner Anwältin. Klage einreichen, Anzeige erstatten, Meldung beim zuständigen Ordnungsamt.
    Ich fürchte das zieht sich bis zum St.-Nimmerleinstag bis ich mein Recht bekomme - wenn - ja wenn überhaupt.

    Gruß Stephan

  29. #29
    Moni Zudno Guest
    hallo Stephan,

    hätte mich auch gewundert, wenn jetzt doch noch eine Reaktion gekommen wäre...

    wirklich Mist wenn so eine Sache so läuft...

    Ich hoffe für dich, dass sich alles nicht so lange hinzieht.

    Lieber Gruß

    Moni

  30. #30
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    Hallo zusammen,

    die Sache ist nun endlich ausgestanden. Zunächst mal hatten wir einen Mahnbescheid beantragt und zustellen lassen - keinerlei Reaktion. Danach Titel zugesprochen bekommen und den Gerichtsvollzieher losgeschickt - der hat die gute Frau nicht angetroffen nach 3 Versuchen Vorladung zur eidesstattlichen Erklärung - die Frau ist natürlich nicht erschienen. Die dritte und letzte Zwangsmaßnahme, die meine Rechtsschutzversicherung dann noch bewilligt hatte war der Haftbefehl. Dieser ist dann auch erlassen worden und da hat sie dann tatsächlich bezahlt.
    Ich bin froh, daß ich ausser eines tauben Gefühls keinerlei dauerhafte Schäden davon getragen habe.

    Gruß Stephan

  31. #31
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    Hallo
    Etwas spät dran!! Lese Deinen Beitrag "Hundebiss im Urlaub" fast genauso hat es sich wiederholt bei mir. Doch ich stutzte etwas,da der andere Hundehalter einen Berner-Sennen-Mischling hatte,angeleint. Halter hat sich nicht um den Geschädigten gekümmert bzw. mal nachgefragt wie es ihm geht ect. Bei mir hatte der andere Hundehalter genau so einen Hund,hat auch nicht nach meinem Befinden gefragt. Stellt aber den Fall anders da als es tatsächlich war. Hoffe nicht das der Hundehalter aus Lönningen war....dies wäre meine Frage eigentlich.Weil der Fall sich so ähnelt.
    Nichts für Ungut.....Leider muß ich den Gerichtsweg gehen!! 2 OP.12 Tage KH,Urlaub im KH verbracht.

    Lieben Gruß Jochen

  32. #32
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    Hallo Stephan,

    deine Geschichte klingt ja echt furchtbar... Ich bin neugierig und würde gerne wissen, wie es weiter gegangen ist? Hast du Schadensersatz erhalten und vor allem, wie geht es deiner Hand?
    Ich hoffe, alles ist gut gegangen.

    Viele Grüße
    Marie

  33. #33
    Registriert seit
    22.05.2007
    Beiträge
    12
    Hallo Marie,

    steht doch alles 2 Beiträge weiter oben.


    Gruß Stephan

  34. #34
    Registriert seit
    07.10.2014
    Beiträge
    43
    Hallo,

    auch wenn man es nicht will....Leine los lassen so das der Hunde die Flucht ergreifen kann. Die Schuldfrage liegt bei der Versicherung leider bei euch. Denn ihr seid mit dem Hund in die Bar gekommen. Daher denke ich wird eine Schuld von 50-50 anerkannt......das gilt leider auch für die Kosten und den Krankenhausaufenthalt.....Anwa lt aufsuchen und prüfen lassen ob ein höherer Anspruch durch zu setzen ist.

  35. #35
    Registriert seit
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    Oliver -- der Fall ist doch schon abgeschlossen

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

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