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Thema: Kanarie wächst der Oberschnabel länger

  1. #1
    Registriert seit
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    Kanarie wächst der Oberschnabel länger

    Hallo zusammen,

    bin zum ersten Mal im Vogelforum, normalerweise verfolge ich mehr das Hundeforum.

    Ich habe zwei Kanarienvögel, einen Benny und eine Betty. Er ist ca. 8 Jahre alt und bisher kerngesund.

    Vor einiger Zeit habe ich festgestellt, dass sein oberer Schnabel länger ist als der untere. Das sieht aus wie ein Grashalm, der ca. 3 mm weg steht. Zuerst dachte ich auch, es wäre ein Halm, hab erst beim zweiten Mal Hinsehen gemerkt, dass es der obere Schnabel ist.

    Ich dachte mir das ist wie bei den Nägeln, die müssen ja auch ab und an geschnitten werden und habe ca. 2 mm davon abgezwickt, also nicht ganz bis zur Nase hin, so dass immer noch etwas über stand.

    Jetzt habe ich das Gefühl, dass das relativ schnell nachwächst. Ist das krank oder normal? Kennt sich jemand damit aus.

    Er ist ansonsten putzmunter und singt sich jeden Tag die Seele aus dem Leib. Ich füttere Vitakraft Kanarienfutter und ca. 1 Mal die Woche ein bisschen "Vogeldoktor" drüber. Beide mausern sich regelmäßig und dürfen im Arbeitszimmer frei fliegen. Einen Himalayasalzstein hab' ich auch im Käfig zum lecken und Schnabel wetzen.

    Würde mich über eine Antwort freuen.

    Angelika

  2. #2
    Registriert seit
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    Beiträge
    291
    Hallo Angelika,

    Kanarien sind nicht so ganz mein Gebiet, aber ich halte Wellensittiche und da deutet ein zu lang wachsender Schnabel auf ein Leberproblem hin. Das hängt mit dem Stoffwechsel zusammen, der dann nicht mehr richtig funktioniert. Es gibt aber auch andere Ursachen, normal ist auf jeden Fall nicht. Es kann auch sein, dass beispielsweise Parasiten die Ursache sind.

    Du solltest es bei einem Tierarzt abklären lassen, aber da ist es ganz wichtig, dass es kein normaler Kleintierarzt ist, sondern ein Vogelkundler. Auf diesen Listen findest du vogelkundige Tierärzte in ganz Deutschland: http://www.vwfd-forum.de/viewforum.php?f=232 Normale Kleintierärzte haben nicht das nötige Wissen, um Vögel richtig behandeln zu können, denn diese kommen im Studium fast gar nicht vor. Den Unterschied merkt man auch wirklich sehr und grade bei so einem spezielleren Problem weiß der normale TA gar nicht, was er überhaupt untersuchen soll.

    Noch was zur Ernährung: das Vitakraft Futter ist nicht wirklich gut, es ist zwar eine Marke, aber wenn du mal auf die Zusammensetzung schaust, dann sind da außer den Saaten, die natürlich gut sind, ganz viele andere Dinge, die nicht ins Kanarienfutter gehören. Ein gutes Futter sollte nur aus Saaten bestehen, das kann man ganz einfach bei der Zusammensetzung nachlesen. Der Vogeldoktor richtet auch mehr Schaden an, als dass er nützt. Wenn du ab und zu Vitamine und Mineralstoffe zufüttern möchtest, dann hol dir beim TA Korvimin, Prime oder Avi Concept, da hast du nur gute Inhaltsstoffe.

    Zum Vergleich hier mal die Inhaltsstoffe von Vogeldoktor:
    Bäckereierzeugnisse, Saaten, Getreide, Mich und Molkereierzeugnisse, Zucker, Öle und Fette, Mineralstoffe, Hefen.
    Gefärbt und konserviert mit EG-Zusatzstoffen.

    Bäckereierzeugnisse sind nichts Anderes als zuckriger oder salziger Abfall, Milch und Molkereierzeugnisse sind ganz schlecht, denn Vögel können den Milchzucker nicht verdauen, Zucker macht nur dick, was soll das frage ich mich da, Öle und Fette ebenso. Und dann auch noch künstliche Farb- und Konservierungsstoffe. Saaten hast du auch im Futter, bleiben ein paar Mineralstoffe, die aber auch nicht näher angegeben werden und wahrscheinlich nur minimal vorhanden sind. Also da kannst du dein Geld für etwas besseres ausgeben.

    Ich hoffe ich konnte dir ein paar hilfreiche Tipps geben.
    Liebe Grüße von Steffi
    mit Charlie, Fritz, Elsie, Leno, Rigoletto und Purzel

  3. #3
    Registriert seit
    13.07.2008
    Beiträge
    62
    Danke für den Tipp.

    Meine armen Kanaries, muss mich wieder mehr um sie kümmern, bisher dachte ich sie wären so gut versorgt.

    Grüße Angelika

  4. #4
    Registriert seit
    01.01.2007
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    72574 Bad Urach
    Beiträge
    291
    Hallo Angelika,

    falls es ein Leberproblem ist, dann hat das meist nichts mit "schlecht versorgen" zu tun, das kommt einfach. Zur Vorbeugung hilft natürlich eine gute, v.a. nicht zu fette Ernährung, aber Krankheiten kann man ja leider auch mit der besten Pflege nicht verhindern, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

    Wichtig ist doch, dass man bei Problemen nicht gleichgültig reagiert, sondern sich kümmert, und das machst du ja.
    Liebe Grüße von Steffi
    mit Charlie, Fritz, Elsie, Leno, Rigoletto und Purzel

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