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Thema: Erfahrungen mit "rein positiven" Hundeschulen

  1. #1
    Ferdility Guest

    Erfahrungen mit "rein positiven" Hundeschulen

    Hallo zusammen,

    mich würde mal interessieren, was ihr so für Erfahrungen mit "rein positiven" Hundeschulen gemacht habt.
    Ich meine also solche, die - laut Aussage bzw. Philosophie - grundsätzlich "positiv" arbeiten, die von sich behaupten auf "Strafen" vollkommen verzichten zu können.
    Weitere Merkmale sind für mich: Brustgeschirr wird mehr oder weniger vorgeschrieben, Clickertraining wird mehr oder weniger vorgeschrieben.

    Gerade hier bei mir in der Gegend (Nürnberg) gibt es einige dieser Art.

    Ich möchte jetzt gar nicht auf eine bestimmte Hundeschule zu sprechen kommen. Mich interessiert erstmal nur, wer von euch war schon mal Kunde in so einer Hundeschule und wie zufrieden wart ihr dort?

    - Hattet ihr ein Problem und konnte euch geholfen werden? Ist das Problem jetzt gelöst? In welchem Zeitraum geschah das ungefähr? War das Preis/Leistungsverhältnis angemessen?

    - Was wurde bei Jagd- und Aggressionsproblemen gemacht? Hat sich die Situation verbessert?

    - Wurde auf Eure Bedenken/Einwände oder Eure Einschätzung eures Hundes eingegangen?

    - War das ein Einzeltraining in weitgehend reizarmer Umgebung? Blieb es dabei oder wurden im Lauf des Trainings die Umweltreize erhöht?

    - Musstet ihr zusätzlich noch Theoriestunden/Seminare oder ähnliches besuchen? Welche waren das, hatte euch das geholfen?

    - Welchen Eindruck haben der oder die Hunde der Trainer/in auf euch gemacht? Habt ihr die gesehen oder waren die gar nicht anwesend?

    - Wie hat der/die Trainer/in auf Einwände, kritische Nachfragen oder Bedenken reagiert?

    - Wurde euch als Rüdenbesitzer zur Kastraton geraten, falls ja, weshalb?

    - Wie habt ihr diese Hundeschule gefunden? Im Internet, durch Empfehlung, Zufall? Oder wodurch sonst?

    - Würdet ihr diese Hundeschule wieder besuchen oder lieber eine andere? Falls lieber eine andere, weshalb und was sollte eurer Meinung nach anders laufen?

    Gespannt auf Eure Antworten,
    lg Klaus

  2. #2
    Registriert seit
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    824
    Hallo Klaus,

    eine solche neutral gehaltenene Umfrage finde ich sehr interessant und hoffe, dass sich der ein oder andere "traut" sich dazu zu äußern.

    Ich bezweifle jedoch, dass diese Erhebung nach den vorhergehenden, ursächlichen Postings hier ehrlich und zahlreich beantwortet wird, was ich sehr bedauerlich finde.

    Gleichzeitig bedeutet ein rein positives Training je nach Problemstellung sehr viel Management, Zeit usw., so dass manche Hundehalter, die unzufrieden waren evtl. eher an sich selbst gescheitert sind, als an der Methode (hier stellt sich z.B. u.a. dann die Frage, ob das Training denn auch für die Menschen passte) . Tatsächliche Ursachen von kritischen Meinungen kann man von daher schlecht beurteilen.

    Eine vernünftige, ehrliche und sachliche Streitkultur ist in der Hundewelt heutzutage leider wirklich nicht mehr an der Tagesordnung, wie Du leider auch durch Deine Reaktion auf Vanessa ("der dicke Hund") bewiesen hast, gleichzeitig wird oft vergessen, dass wohl jedem schon mal die "Hutschnur" hochgegangen ist, der sich viel in Foren rumtreibt...

    LG
    Nina
    www.dogsuniverse.de

    "Wenn das einzige Werkzeug, das Du besitzt, ein Hammer ist, bist Du geneigt, jedes Problem als Nagel anzusehen."
    (Abraham Harold Maslow)


    Übrigens: Niveau ist keine Creme!

  3. #3
    Ferdility Guest
    Hallo Nina,

    Zitat Zitat von NinaV Beitrag anzeigen
    eine solche neutral gehaltenene Umfrage finde ich sehr interessant und hoffe, dass sich der ein oder andere "traut" sich dazu zu äußern.

    Ich bezweifle jedoch, dass diese Erhebung nach den vorhergehenden, ursächlichen Postings hier ehrlich und zahlreich beantwortet wird, was ich sehr bedauerlich finde.
    Deshalb hab ich versucht, meine Fragen möglichst neutral zu halten. Ich fänd's auch schön, wenn sich der ein oder andere "traut".

    lg Klaus

  4. #4
    Lotta Guest
    Hallo,

    ich habe in einer solchen Hundeschule einige Kurse Obedience und Agility besucht, meine Eltern haben mit ihrem Hund die Welpenspielstunden besucht und nehmen gerade an einem Grundlagen-Erziehungskurs teil. Die Hundeschule bekennt sich eindeutig zu positiver Verstärkung zum Aufbau aller Kommandos. Ich fand die Erfahrung sehr angenehm und beantworte die Fragen, zu denen ich oder meine Eltern Erfahrungen gemacht haben:

    - Hattet ihr ein Problem und konnte euch geholfen werden? Ist das Problem jetzt gelöst? In welchem Zeitraum geschah das ungefähr? War das Preis/Leistungsverhältnis angemessen?

    Die relativ frisch aus Ungarn gekommene Hündin meiner Eltern wurde sehr behutsam in die Welpenspielgruppe (Junghunde, nicht die ganz kleinen) eingewöhnt. Wurde ihr das Spiel der anderen zu wild, durfte sie mit ausgewählten Einzelhunden in einem abgetrennten Bezirk spielen. Es wurde sehr gut auf Zeichen der Überforderung geachtet. Meine Eltern wurde für das Problem, dass die Hündin nicht ins Auto wollte, kompetent beraten. Heute sind der größte Teil der Anfangsängste längst überwunden. Das liegt sicher nicht nur an der Hundeschule, aber auch. Preißlich liegt die Hundeschule im Rahmen des hier in der Gegend üblichen. Bei der Hündin aus dem Tierschutz werden die Hundeschulkosten am Ende sicher die Anschaffungskosten übersteigen, aber sie sind gut investiert.

    - Was wurde bei Jagd- und Aggressionsproblemen gemacht? Hat sich die Situation verbessert?

    Hatten wir nicht.

    - Wurde auf Eure Bedenken/Einwände oder Eure Einschätzung eures Hundes eingegangen?

    Ja, gerade die Leiterin beobachtete beim Welpenspielen jeden Hund und sprach mit den Besitzern über seine Eigenheiten und gab vorsichtige Tipps.

    - War das ein Einzeltraining in weitgehend reizarmer Umgebung? Blieb es dabei oder wurden im Lauf des Trainings die Umweltreize erhöht?

    Da Training erfolgt in kleinen Gruppen (4 oder 5 Hunde) an verschiedenen Plätzen, die unterschiedliche Reize (Autos, Fahrräder, Enten...) bieten. Heute flanieren sie z.B. über die "Unizunge", die Brücke zwischen Uni und Straßenbahnhaltestelle.

    - Musstet ihr zusätzlich noch Theoriestunden/Seminare oder ähnliches besuchen? Welche waren das, hatte euch das geholfen?

    Müssen - nein. Man bekommt aber zu jeder Trainingsstunde sehr gute schriftliche Informationen über den Hintergrund und das Weiterüben zuhause.

    - Welchen Eindruck haben der oder die Hunde der Trainer/in auf euch gemacht? Habt ihr die gesehen oder waren die gar nicht anwesend?

    Lieb, gut erzogen, vielleicht ein bisschen zu bellfreudig. Die Hündin ist beim Welpenspielen dabei.

    - Wie hat der/die Trainer/in auf Einwände, kritische Nachfragen oder Bedenken reagiert?

    Interessiert und informativ. Es handelt sich nicht um Fundamentalisten, sondern um kritische, diskussionsfähige Menschen. Klar ist auch, dass es keine einheitlichen Lösungen für alle Teams gibt.

    - Wurde euch als Rüdenbesitzer zur Kastraton geraten, falls ja, weshalb?

    Kastration wird grundsätzlich weder empfohlen noch abgeraten. Es wird bei der Beratung auf die individuellen Situation von Haltern/Hunden eingegangen.

    - Wie habt ihr diese Hundeschule gefunden? Im Internet, durch Empfehlung, Zufall? Oder wodurch sonst?

    Vor vielen Jahren im Internet.

    - Würdet ihr diese Hundeschule wieder besuchen oder lieber eine andere? Falls lieber eine andere, weshalb und was sollte eurer Meinung nach anders laufen?

    Wir würden sie wieder nehmen, allerdings gibt es am Ort noch eine interessante Alternative - also mal sehen. Was mir nicht gefallen hat, war, dass meinen Eltern zu Bachblüten für das Autoproblem geraten wurde. Ich finde, Medikamente aller Art haben nur in absoluten Extremfällen in der Hundeerziehung etwas zu suchen und Bachblüten...na ja.

    Und noch etwas zu der "Philosophie" der Hundeschule: "Nur positiv" heißt hier: die Kommandos werden durch positive Verstärkung gelernt. Autorität und klare Grenzen durch den Besitzer sind erwünscht und müssen auch gelegentlich durch hundeverständliche Strafen durchgesetzt werden. Bestraft wird aber nicht, wenn der Hund sich auf Platz nicht hinlegt. Übrigens wird mit Geschirr und Halsband gearbeitet, Clicker wird in die Übungen integriert und damit auch angeraten, wer aber nicht damit arbeiten möchte, muss auch nicht.

    Soweit also eine in meinen Augen positive "postive" Hundeschule

    Lotta

  5. #5
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    Bin mit meiner jetzigen HuSchu mehr als Zufrieden. Ist alles auf Positiver Bestärkung aufgebaut, viele Hunde tragen entweder Geschirr oder Halti in Kombination mit Geschirr und die meisten Halter haben natürlich sehr viele tolle Leckerchen für die Hunde dabei. Ich besuche folgende Kurse an der HuSchu: freies Training, die Junghundgruppe (beides Unterordnung + freies "kontrolliertes" Spielen mit Artgenossen) und das Revieren.

    1. Ja ich kam mit einem für mich sehr argen Problem, Leinenzieherei und Leinenaggression, das Problem ist zwar noch nicht ganz (100%ig) gelöst aber zum wesentlichen Teil hat es sich sehr gebessert. Sehr viele Hunde werden jetzt "Übersehen" bzw. "Überhört" und der Abstand zum Artgenossen wird immer mehr verringert, hätte ich mir früher noch nicht einmal zu Träumen gewagt. Üben jetzt seit einem Jahr, Preis-Leistung finde ich mehr als OK, man zahlt woanders (für Berliner Verhältnisse) mehr.

    2. Eindeutig Ja!

    3. Reizarme Umgebung kann ich jetzt nicht sagen. Einzeltraining fand bei mir in der HuSchu, während des Übungsbetriebes statt, nur auf eine andere eingezäuntes Fläche. Nach dem Training sitzt sehr oft der Trainer mit der Gruppe zusammen und bespricht mit ihnen die Problematiken (bsp. eigene Einschätzung von der Gruppe/Teilnehmers), sucht mit dem Teilnehmer gemeinsam eine Lösungen, gibt zusätzlich Tipps für Zuhause mit ect. .

    4. Zusätzliche Seminare kann man auf freiwilliger Basis dazu buchen, ist aber kein Muss! Meine Seminare: Erste Hilfe am Hund, 10teiliges Seminar Verhalten des Hundes (bsp. Verhalten, Problemverhalten, Körpersprache ect.), Homöopathie: erste Hilfe und Parasitenbekämpfung

    5. Der erste Eindruck war ein ganz Sympatischer, habe sie (die Trainer) beim Erstgespräch kennengelernt. Durfte mir das Training anschauen, hab mit den anderen Teilnehmern gesprochen.

    6. Kritische Einwände hatte ich bisher nur einen und der wurde ernst genommen. Habe mir alles aus deren Sicht in Ruhe erklären lassen. Waren weder pampig noch genervt.

    7. Nein! Wollte einmal Jerry kastrieren lassen, wegen seinem Verhalten. Habe mit den Trainern darüber gesprochen, ob es sinnvoll wäre. Mir wurde eher abgeraten und ich wurde aufgeklärt, dass es evtl. nach hinten losgehen könne. Auch die TÄ, leitete das Seminar "Erste Hilfe am Hund", riet mir davon eindringlichst davon ab.

    8. War vorher schon in einer anderen HuSchu bei der sich Jerry immer mehr Rüppelhafter benahm und suchte verzweifelt nach einer wo auch die Trainer bei Bedarf nach Hause kamen. Es machte sich aus meiner Sicht keinen Sinn mehr in der alten HuSchu zu bleiben + extra einen Trainer für zu Hause. Fand meine jetzige HuSchu eher zufälliger Weise via Internet.

    9. Ich bleibe meiner jetzigen. Gründe die dafür sprechen: Trainer jederzeit ansprechbar, auch ausserhalb der Trainingszeiten (Mail/Telefon); kann mir auch Tipps für zu Hause geben lassen, dort in der HuSchu ist eine Ernährungsberaterin, die mir in Sachen Barf weiterhilft (jederzeit und kostenlos) und die dortigen Trainer zeigen mir auch mal Sachen, bei denen ich mich mehr als Hilflos anstelle.


    Liebe Grüsse Astrid


  6. #6
    Ferdility Guest
    Hallo Lotta,

    ah traut sich doch jemand, vielen Dank für Deine Antwort! Bin gespannt, was noch kommt.

    lg Klaus

    /edit: Dir Astrid natürlich auch vielen Dank, hat sich überschnitten.

  7. #7
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    9.020
    - Hattet ihr ein Problem und konnte euch geholfen werden? Ist das Problem jetzt gelöst? In welchem Zeitraum geschah das ungefähr? War das Preis/Leistungsverhältnis angemessen?

    Unser ! "Problem" war ein "Mischling", der sich als Herdenschutzhund herausgestellt hatte, ja, das "Problem" wurde gelöst. Wir hatten ca. 10 Einzelstunden, das Preis/Leistungsverhältnis war mehr als angemessen. Barbara besuchte uns zu Hause, sie war ca. 2 Stunden bei uns.

    - Was wurde bei Jagd- und Aggressionsproblemen gemacht? Hat sich die Situation verbessert?

    Aggression gegen andere Hunde siehe unten


    - Wurde auf Eure Bedenken/Einwände oder Eure Einschätzung eures Hundes eingegangen?

    Ja, total.


    - War das ein Einzeltraining in weitgehend reizarmer Umgebung? Blieb es dabei oder wurden im Lauf des Trainings die Umweltreize erhöht?

    Erst Einzeltraining und dann mit Barbaras Hund und dann mit Hunden aus der Gruppe


    - Musstet ihr zusätzlich noch Theoriestunden/Seminare oder ähnliches besuchen? Welche waren das, hatte euch das geholfen?

    Wir bekommen immer noch informative mails, der Besuch von Seminaren ist aber kein Muss

    - Welchen Eindruck haben der oder die Hunde der Trainer/in auf euch gemacht? Habt ihr die gesehen oder waren die gar nicht anwesend?

    Immer anwesend, unser Eindruck ist nur positiv

    - Wurde euch als Rüdenbesitzer zur Kastraton geraten, falls ja, weshalb?

    Nie


    - Wie habt ihr diese Hundeschule gefunden? Im Internet, durch Empfehlung, Zufall? Oder wodurch sonst?

    Durch Empfehlung, wir haben einen Herdenschutzhund aus 3. Hand

    - Würdet ihr diese Hundeschule wieder besuchen oder lieber eine andere?

    Immer wieder!




    Fazit: unser Hund läuft frei, läuft auch frei am Fahrrad und stänkert nicht.

    Wir haben viel bzgl. Hundesprache gelernt, setzen das Gelernte um und ich kann diese Hundeschule nur wärmstens empfehlen.
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  8. #8
    der dicke hund Guest
    hi klaus,
    vielleicht magst du ja auch mal erzählen wie deine erfahrungen so sind. waren.
    ich trainiere meine hündin im agility so.
    mehr erfahrungen habe ich nicht was huschu laut deiner fragestellung angeht.
    war in verschiedenen konzipierten huschu aber nie in einer die nur mit positiver verstärkung arbeitet.


    was mich noch interssiert warum findest du diese fragestellung so interessant?

  9. #9
    Ferdility Guest
    Hi Vanessa,

    mehr erfahrungen habe ich nicht was huschu laut deiner fragestellung angeht.war in verschiedenen konzipierten huschu aber nie in einer die nur mit positiver verstärkung arbeitet.
    Okay, aber genau diese interessieren mich in diesem Thread.

    was mich noch interssiert warum findest du diese fragestellung so interessant?
    Beantworte ich Dir gerne später. Nachdem nun schon ein paar tolle Antworten da sind, möcht ich das erstmal nicht unterbrechen. Denn ich bin gespannt auf weitere Erfahrungsberichte.

    lg Klaus

  10. #10
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    Muss zuallererst sagen, das es sich bei mir nicht um eine Hundeschule direkt sondern um einen Hundeverein handelt. Also alles auf freiwilliger Basis (Ehrenämter). Kosten 50 Euro im Jahr + 12 Arbeitsstunden. 10er Karten gibt es für 40 Euro für Nichtmitglieder.
    Es wird alles ausser Schutzdienst angeboten. THS, Agility, BH, UO, Teamtest, Familydogs, Junghunde, Welpengruppe usw....
    Jetzt soll noch Dogdance und Fährte dazu kommen.
    Clickertraining ist kein Muß, wird aber oft empfohlen und gezeigt.
    Geschirr oder Halsband ist egal, nur kein Halsband mit endloszug, Stacheln etc.
    Keine Strafe, trainiert wird auf Belohnungs-Basis.

    - Hattet ihr ein Problem und konnte euch geholfen werden? Ist das Problem jetzt gelöst? In welchem Zeitraum geschah das ungefähr? War das Preis/Leistungsverhältnis angemessen?

    agressivität gegenüber anderen Hunden, Geschlecht egal, Alter egal, Rasse egal......

    - Was wurde bei Jagd- und Aggressionsproblemen gemacht? Hat sich die Situation verbessert?

    Ja, er kann es immer noch nicht mit allen Hunden, aber solange diese auf Abstand bleiben hat er kein Problem mehr mit ihnen. Spielen geht allerdings immer noch nicht, bis auf 3-4 mit denen er auskommt.
    Ich kann auch auf dem Platz mit ihm ohne Leine arbeiten auch wenn andere Hunde auf dem Platz sind, muss eben auf genügend Abstand und Körpersprache achten, die habe ich beigebracht bekommen wie so vieles andere auch.....

    - Wurde auf Eure Bedenken/Einwände oder Eure Einschätzung eures Hundes eingegangen?

    Ja, total.

    - War das ein Einzeltraining in weitgehend reizarmer Umgebung? Blieb es dabei oder wurden im Lauf des Trainings die Umweltreize erhöht?

    Es gibt Gruppen- und Einzeltraining, dem Hund angepasst. Auch mit Ausflügen in die Stadt ins Eiscafe (natürlich mit Hund) uvm. Hunde dürfen auch mit ins Vereinsheim damit sie lernen wie sie sich in Gaststätten zu benehmen haben. Es gibt keine "Warteboxen" oder Zwinger.

    - Musstet ihr zusätzlich noch Theoriestunden/Seminare oder ähnliches besuchen? Welche waren das, hatte euch das geholfen?

    Müssen gar nicht, aber es gibt immer wieder Vorträge im Vereinsheim oder eben Hinweise auf Veranstaltungen ausserhalb

    - Welchen Eindruck haben der oder die Hunde der Trainer/in auf euch gemacht? Habt ihr die gesehen oder waren die gar nicht anwesend?

    Sind immer anwesend, nur positiver Eindruck. Die Hunde samt Trainerin haben bei Wettkämpfen auch schon einige Preise gewonnen. Der eine Sohn zB ist deutscher Meister, und der ist erst 8 oder so....Hund ist in dem Fall zB Hovawart

    - Wurde euch als Rüdenbesitzer zur Kastraton geraten, falls ja, weshalb?

    Nein

    - Wie habt ihr diese Hundeschule gefunden? Im Internet, durch Empfehlung, Zufall? Oder wodurch sonst?

    Empfehlung, und doppelt gut, es ist gleich in der Nachbarschaft

    - Würdet ihr diese Hundeschule wieder besuchen oder lieber eine andere?

    Bin immer noch dort.......mittelrweile als Jugendleiterin
    LG
    Ina mit Mobby

  11. #11
    Drottning Guest
    Wie wäre es, Ferdility, wenn du deine eigenen Fragen der Fairness halber auch mal beantwortest?

  12. #12
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    Zitat Zitat von Lotta Beitrag anzeigen
    Hallo,


    Und noch etwas zu der "Philosophie" der Hundeschule: "Nur positiv" heißt hier: die Kommandos werden durch positive Verstärkung gelernt. Autorität und klare Grenzen durch den Besitzer sind erwünscht und müssen auch gelegentlich durch hundeverständliche Strafen durchgesetzt werden. Bestraft wird aber nicht, wenn der Hund sich auf Platz nicht hinlegt. Übrigens wird mit Geschirr und Halsband gearbeitet, Clicker wird in die Übungen integriert und damit auch angeraten, wer aber nicht damit arbeiten möchte, muss auch nicht.

    Lotta
    Das möchte ich so in meinen Post mitübernehmen.......


    Trainer sind ebenfalls auch ausserhalb der Zeiten erreichbar, per mail, Tel, Handy oder zu Hause.....also eine zB kommt auch zu Hausbesuchen
    LG
    Ina mit Mobby

  13. #13
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    @ Drottning:

    Wen es stört, das Klaus seine Fragen selbst (noch?) nicht beantwortet braucht ja nix antworten, oder?

    Solange es die nicht stört, die antworten.......
    LG
    Ina mit Mobby

  14. #14
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    So eine Hundeschule habe ich noch nie kennengelernt.
    Bisher wurde immer auch mit negativer Verstärkung und/oder negativer Strafe gearbeitet.

    Wovon ich einige Hundeschulen kenne: Die ohne positive Strafe arbeiten.

    Ich fände andersrum die Umfrage auch gut: Wart ihr schon mal bei einer Hundeschule, in der bestraft wurde und der Hund hat trotzdem unerwünschtes Verhalten nicht gelassen. Oder sogar verstärkt gezeigt.

    Das Problem bei vielen Hundeschulen ist, dass sie Leute, die nicht mehr zu ihnen kommen, als positive Erfolge verbuchen. Das verfälscht dann oft das Bild.

  15. #15
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    Jo, waren wir auch, ein einziges Mal.

    Aus dem Grund, dass Lucky anfangs nicht gerne (untertrieben) mit im Auto gefahren ist und diese Huschu ziemlich nah ist.

    Als erstes bekamen wir nen Anpfiff, dass sie ihn mit Geschirr nicht nehmen.

    Aha.

    Dann kramte der "Trainer" ein Würgehalsband raus.

    Dann sollte Luke fuss gehen, was er ja kann, aber halt nicht so, wie es manche Schäferhunde machen (müssen).

    Also nahm er mir die Leine aus der Hand und hat mir mal so riiiiiiichtig gezeigt wie es geht!

    Als Lucky keinen Augenkontakt mit dem Trainer aufnahm und nicht auf kniehöhe lief zog er einmal richtig kräftg an der Leine...

    ... und Lucky hielt ihn sogleich am Arm fest.

    Nicht gebissen, nicht geschnappt, aber festgehalten.

    So schnell konnte ich gar net schauen, hatte ich meinen Hund wieder.

    Auf die Frage was wir machen können, um ihm seine Angst vorm Autofahren zu nehmen kam diese Antwort:

    Würger anziehen, Leine dran, einer setzt sich nach hinten, und wenn der Hund einen Ton von sich gibt, kräftig rucken.

    Toll, gell

    Und jedes Jahr stehen die in der Zeitung, weil sie ach so gute Erfolge erzielen.

    Wir bleiben, sollten wir es wieder nötig haben, bei Hundeschule Liberty.
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  16. #16
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    Zitat Zitat von manurtb Beitrag anzeigen
    Wovon ich einige Hundeschulen kenne: Die ohne positive Strafe arbeiten.
    was meinst Du damit? Steh grad aufm Schlauch........
    LG
    Ina mit Mobby

  17. #17
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    Zitat Zitat von Lotta Beitrag anzeigen
    ...Autorität und klare Grenzen durch den Besitzer sind erwünscht und müssen auch gelegentlich durch hundeverständliche Strafen durchgesetzt werden. Bestraft wird aber nicht, wenn der Hund sich auf Platz nicht hinlegt. Übrigens wird mit Geschirr und Halsband gearbeitet, Clicker wird in die Übungen integriert und damit auch angeraten, wer aber nicht damit arbeiten möchte, muss auch nicht.

    Soweit also eine in meinen Augen positive "postive" Hundeschule

    Lotta
    Hallo Lotta und auch Ina,

    was versteht ihr unter hundeverständlichen Strafen und dem Durchsetzen klarer Grenzen? Könnt/mögt ihr das näher Erläutern und/oder Beispiele nennen?

    Dankeschön und liebe Grüße
    Nina
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    "Wenn das einzige Werkzeug, das Du besitzt, ein Hammer ist, bist Du geneigt, jedes Problem als Nagel anzusehen."
    (Abraham Harold Maslow)


    Übrigens: Niveau ist keine Creme!

  18. #18
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    -Hattet ihr ein Problem und konnte euch geholfen werden? Ist das Problem jetzt gelöst?
    -NEIN
    - In welchem Zeitraum geschah das ungefähr? War das Preis/Leistungsverhältnis angemessen?
    -2 Stunden Vorstellung bei einem Kollegen der Trainerin und zukünftigen Hundetrainerinnen / 5 Stunden bei der Trainerin und einer Ärztin
    75,- € für 45 Minuten

    - Was wurde bei Jagd- und Aggressionsproblemen gemacht?
    - wir haben eine 5 m Führleine bekommen
    -Hat sich die Situation verbessert?
    -NEIN

    - Wurde auf Eure Bedenken/Einwände oder Eure Einschätzung eures Hundes eingegangen?
    -NEIN

    - War das ein Einzeltraining in weitgehend reizarmer Umgebung?
    -Ja, in einem Trainingsraum mit Mäusen im Terrarium, da es kein Freigelände gab
    - Blieb es dabei oder wurden im Lauf des Trainings die Umweltreize erhöht?
    -Einmal sind wir auf die Straße vor dem Trainingsraum gegangen, was die Trainerin aber bald wieder abbrach, da mein Hund zu sehr gereizt wurde – ihrer Meinung nach

    - Musstet ihr zusätzlich noch Theoriestunden/Seminare oder ähnliches besuchen?
    -Soweit ist es nicht gekommen
    - Welche waren das, hatte euch das geholfen?

    - Welchen Eindruck haben der oder die Hunde der Trainer/in auf euch gemacht? Habt ihr die gesehen oder waren die gar nicht anwesend?
    -Die waren niemals anwesend bzw. haben durch die Tür geknurrt und gebellt

    - Wie hat der/die Trainer/in auf Einwände, kritische Nachfragen oder Bedenken reagiert?
    -abwiegelnd

    - Wurde euch als Rüdenbesitzer zur Kastration geraten, falls ja, weshalb?
    -Der Hunde war bereits im Tierheim kastriert geworden, die Frage stellte sich also nicht

    - Wie habt ihr diese Hundeschule gefunden? Im Internet, durch Empfehlung, Zufall? Oder wodurch sonst?
    -durch eine Fernsehsendung
    - Würdet ihr diese Hundeschule wieder besuchen oder lieber eine andere?
    -Wir haben mittlerweile eine andere Hundeschule besucht
    - Falls lieber eine andere, weshalb und was sollte eurer Meinung nach anders laufen?
    -Das Training sollte vor Ort und auf dem Platz stattfinden alleine und mit anderen Hunden in der Gruppe
    -Nur mit Leckerlis geht nichts vor allem bei einem richtig versauten Hund, der auch gefährlich ist
    -Es sollte speziell auf die Probleme mit dem Hund eingegangen werden neben dem üblichen Gruppenprogramm
    -Von Hilfsmittel wie Halti, Knackfröschen und dgl. halte ich nichts und möchte diese auch nicht einsetzen

    PS:
    Ich hatte eben schon mal einen sehr guten Trainer mit meiner letzten Hündin und messe nun alle anderen Trainer an ihn. Bisher kam leider keiner, auch nicht annähernd, an ihn heran und er kann aus gesundheitlichen Gründen mit so problembehafteten Hunde wie es mein Teilchen ist nicht mehr arbeiten.

    Mein Hund ist mannscharf, hat einen irren Jagdtrieb nach Fahrrädern und alles was sich schnell bewegt, hasst junge Männer und Jugendliche und sehr maskuline Frauen. Er attackiert! Ich habe ihn so aus dem Tierheim geholt und habe eben gehofft mit meinem früheren Hundetrainer ihn hinzubiegen.

    Nun suche ich immer noch nach dem Trainer bzw. der Trainerin!

  19. #19
    Stina Guest
    hallo Brana,
    durch welche Fernsehsendung bist du denn auf die Trainerin aufmerksam geworden?

    LG, Stina

  20. #20
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    Möchte ich hier nicht schreiben, denn sonst weiß jeder, wer es ist!

  21. #21
    Jim Knopf Guest
    [QUOTE=Brana;1840416

    Mein Hund ist mannscharf, hat einen irren Jagdtrieb nach Fahrrädern und alles was sich schnell bewegt, hasst junge Männer und Jugendliche und sehr maskuline Frauen. Er attackiert! Ich habe ihn so aus dem Tierheim geholt und habe eben gehofft mit meinem früheren Hundetrainer ihn hinzubiegen. [/QUOTE]

    Wie geht Ihr denn Spazieren?

  22. #22
    *Timber* Guest
    Vor solchen Hunden habe ich Angst und würde auch schnellstmöglich die Str. Seite wechseln

  23. #23
    Registriert seit
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    744
    Hallo Klaus,
    hier mal meine Erfahrungen:

    - Hattet ihr ein Problem und konnte euch geholfen werden? Ist das Problem jetzt gelöst? In welchem Zeitraum geschah das ungefähr? War das Preis/Leistungsverhältnis angemessen?

    Nein, wir hatten kein Problem, es ging um Welpenspielstunde und Grundgehorsam.

    - Was wurde bei Jagd- und Aggressionsproblemen gemacht? Hat sich die Situation verbessert?

    s.o.

    - Wurde auf Eure Bedenken/Einwände oder Eure Einschätzung eures Hundes eingegangen?

    Ja. Ich fand, dass unser Hund für den Grundkurs geistig noch nicht reif genug sei. Das wurde klaglos akzeptiert und der Hund wurde einen Monat länger im Welpenkurs mittrainiert.


    - War das ein Einzeltraining in weitgehend reizarmer Umgebung? Blieb es dabei oder wurden im Lauf des Trainings die Umweltreize erhöht?

    Einzeltraining hatten wir nur einmal. Das fand in reizarmer Umgebung statt. Im Gruppentraining wurden die Umweltreize sukzessive erhöht.

    - Musstet ihr zusätzlich noch Theoriestunden/Seminare oder ähnliches besuchen? Welche waren das, hatte euch das geholfen?

    Nein, rein theoretischer Unterricht fand nicht statt.

    - Welchen Eindruck haben der oder die Hunde der Trainer/in auf euch gemacht? Habt ihr die gesehen oder waren die gar nicht anwesend?

    Anwesend waren sie immer, aber wenn ca. 10 Hunde gleichzeitig trainiert wurden, haben sie nicht alles mitbekommen.

    - Wie hat der/die Trainer/in auf Einwände, kritische Nachfragen oder Bedenken reagiert?

    Ich hatte den Eindruck, dass das als positive Kritik gesehen und berücksichtigt wurde.

    - Wurde euch als Rüdenbesitzer zur Kastraton geraten, falls ja, weshalb?

    Nein.

    - Wie habt ihr diese Hundeschule gefunden? Im Internet, durch Empfehlung, Zufall? Oder wodurch sonst?

    Mund-zu-Mund-Propaganda.

    - Würdet ihr diese Hundeschule wieder besuchen oder lieber eine andere? Falls lieber eine andere, weshalb und was sollte eurer Meinung nach anders laufen?

    Mit einem unkomplizierten und vertrauensvollen Hund jeder Zeit wieder. Mit einem ängstlichen und sehr sensiblen Hund eher nicht.

    Liebe Grüße, Gruschka

  24. #24
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    Vor solch einem Hund muß man Angst haben, wenn er den falschen Halter hat bzw. der Halter sich nicht seiner Verantwortung bewußt ist. Der Hund wurde ja so von einem jungen Mann abgerichtet und es kamen noch einige gravierende falsche Haltungsfehler dazu.

    Der Tierarzt, dem der junge Mann diesen Hund zu Einschläfern brachte, beoabachtete Gismo 5 Tage lang in seiner Klinik und stellte fest, daß der Hund von Grund auf ein gutes Wesen hat und lediglich falsch erzogen und abgerichtet wurde. Das kann man auch wieder korrigieren und so kam Gismo ins Tierheim.

    Ich habe Gismo nun 11 Monate und er hat sich bereits in seinem Wesen und Verhalten sehr geändert. Er ist für mich jetzt auch berechenbar und ich kann vorhersagen, bei wem und in welchen Situationen er austicken wird.

    Er fällt nicht jeden jungen Mann wahllos an. Es sind bestimmte Typen und wenn er durch deren Verhalten unsicher wird und Angst bekommt, dann geht er los.

    Mittlerweile läuft er täglich 1 - 2 Stunden auf unserer Hundepiste frei, auch wenn Jogger kommen (die er anfangs gestellt hat), Nordic Walker und junge Männer mit ihren Hunden. Lediglich bei Radfahrern und Kindern oder eben sein Angstschema an jungen Männern nehme ich ihn grundsätzlich an die Leine.

    Ich bräuchte für die restlichen Probleme, die wir noch haben vor Ort eine/n gute/n Hundeverständige/n. Ein gutes Antijagdtraining gehört auch noch dazu.

    Wir treffen täglich 70 - 100 Hundehalter mit ihren Hunden, die uns nun seit Anfang an kennen und die teilweise erst dafür waren, daß ein solcher Hund eingeschläfert gehört, die ihre Meinung zu Gismo grundlegend revidiert haben und mit ihm nun spielen und mit ihm schmusen, und von denen er auch mal ein Leckerli erhält.

    Mit anderen Hunden versteht sich Gismo sowieso prächtig und tobt und spielt sehr schön angepasst an dem jeweiligen Hund.

    Weshalb wollt Ihr da die Straße wechseln? Er schaut ja nicht aus wie ein Monster und benimmt sich von vorneherein auch nicht so.

    Da ich auch nicht in das Kampfhundehalterbild passe - so what? Wir beide benötigen eben noch die professionelle Unterstützung, um aus Gismo den Hund zu machen wie es mir bei Shiva gelungen ist. Bei Gismo sind die Probleme eben anders gelagert als sie es damals bei Shiva waren.

    ...und ich bin mir 100-prozentig sicher, daß ich das auch mit Gismo schaffe.

  25. #25
    Lotta Guest
    Hallo Nina,

    Hallo Lotta und auch Ina,

    was versteht ihr unter hundeverständlichen Strafen und dem Durchsetzen klarer Grenzen? Könnt/mögt ihr das näher Erläutern und/oder Beispiele nennen?
    Hier kann ich nur beschreiben, was ich darunter verstehe, nicht die Hundeschule.
    Am Beispiel der ca. 10 Monate alten Hündin meiner Eltern mit drei Abstufungen:
    1. Sessel und Sofa sind verboten: Versucht sie draufzusteigen, wird sie mit "Nein" sanft aber deutlich heruntergeschoben.
    2. Sie hört in der Regel auf "Hier", ignoriert es aber, wenn sie gerade so versunken schnuppert oder buddelt: Ich rempele sie mit einem lauten "Hey!" körperlich von der Schnupperstelle weg, rufe dann gleich wieder sehr freundlich und lockend "Hier" und belohne mit mit Wort und Futter, wenn sie dann kommt (was sie dann auch tut - sonst wäre Schleppleine angesagt).
    3. Sie knurrt meine alte, zurückhaltende Hündin an, wenn beide auf das Futter warten: Ich packe sie mit einem lauten Wort fest im Nackenfell und drücke sie runter. Danach schmeiße ich sie achtkantig aus dem Zimmer. Sie darf die alte Hündin generell nicht anknurren oder belästigen. (Da die beiden nicht immer zusammen sind, gibt es keine stabile Rangordnung. Wir versuchen die Hunde in dieser Situation inzwischen zu trennen.)

    Soweit ein paar Beispiele. Ich hoffe das deutlich wird, dass das Erlernen der Kommandos durch positive Verstärkung und dem Aufbau einer klaren Dominanzbeziehung zwei Paar Schuhe sind (die sich allerdings gut ergänzen)

    Viele Grüße von Lotta

  26. #26
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    Wo ist eigentlich meine Antwort hierzu von gestern abgeblieben????

  27. #27
    Lotta Guest
    Hallo Brana,

    Mein Hund ist mannscharf, hat einen irren Jagdtrieb nach Fahrrädern und alles was sich schnell bewegt, hasst junge Männer und Jugendliche und sehr maskuline Frauen. Er attackiert!
    Das klingt tatsächlich so, als lägen die Opfer links und rechts auf eurem Weg. Aber so schlimm ist es wohl doch nicht - oder nicht mehr.

    Nur mit Leckerlis geht nichts vor allem bei einem richtig versauten Hund, der auch gefährlich ist
    -Von Hilfsmittel wie Halti, Knackfröschen und dgl. halte ich nichts und möchte diese auch nicht einsetzen
    Hier verstehe ich dich nicht ganz. Leckerchen und Knackfrosch (Clicker) werden eingesetzt, um dem Hund zu zeigen, was er richtig macht. Futter ist für die meisten Hunde die stärkste Belohnung, der Clicker (oder Wörter wie Fein, Brav...) ist eine Art "Zwischenbelohnung", die man mit operanter Kondidionierung mit dem Futter verbindet. Sie ermöglichen ein genaues Timing. Was unterscheidet deiner Meinung nach "versaute", gefährliche Hunde von anderen, das diese positiven Lern-Methoden nicht geeignet sind? Oder nicht nur? Was fehlt noch?
    Das Halti ist (letztlich wie Würger und Stachelhalsband auch), eine Methode der körperlichen Einschränkung des Hundes, die ihm, wenn er z.B. trotzdem an der Leine zieht, weh tut, das Verhalten also bestraft. Halti und Knackfrosch gehören also in zwei völlig verschiedene Schubladen, das eine dient der positiven Verstärkung, das andere der negativen. Wenn du beide ablehnst, was bleibt dir denn dann noch? Welche Methoden des Lernens findest du denn für gefährliche Hunde geeignet?

    Und was ich noch nicht verstehe, dein Hund muss doch schon nahezu perfekt erzogen sein, wenn du ihn so freilaufen lassen kannst. Er muss ja 100% hören, wenn du ihn bei der Annäherung von Kindern, jungen Männern usw. immer an die Leine nimmst. Die tauchen doch oft sehr plötzlich auf. Was fehlt ihm denn noch?

    Viele Grüße von Lotta

  28. #28
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    Zitat Zitat von Mobby Beitrag anzeigen
    was meinst Du damit? Steh grad aufm Schlauch........
    Positive Strafe heisst, dass Du mit Strafe arbeitest, indem Du was negatives hinzufügst.
    Positiv deswegen, weil Du was hinzufügst, nicht weil Strafe was positives wäre.

    Hier hab ich was gefunden, was ich ganz gut beschrieben finde (im Hinblick auf die positive Strafe): http://www.hundeseite.info/motivation-und-strafe

  29. #29
    der dicke hund Guest
    hi klaus.....
    ich warte immer noch..........wäre echt schön wenn du dich äußern würdest........warum und wieso du die umfrage gestartet hast.

  30. #30
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    Hallo Lotte,

    natürlich habe ich in den letzten Monaten mit Gismo viel Unterordnung geübt und seit Juli letzten Jahres waren wir auch bei einer recht guten Hundetrainerin. Aber der Weg in diese Hundeschule ist einfach 78 km entfernt und so verliere ich immer einen ganzen Tag für die Hundeschule. Die Hundeschule liegt auch mitten in der Prärie und so kann ich nicht unter „unseren normalen täglichen Gegebenheiten“ üben.

    Toll wäre halt Jemand in meiner Nähe, der mit mir vor Ort beim Arbeiten an unseren Problemen hilft.

    Ja, Gismo steht mittlerweile recht gut im Gehorsam (wenn auch noch nicht 120 prozentig) – und bis eben, eines seiner Feindbilder auftaucht.

    Auf unserer Hundepiste sind morgens gar keine Kinder und Jugendliche. Die Räder fahren in genügend weiter Entfernung zur Hundefreilaufzone. Nachmittags, wenn dort der Teufel los ist, gehe ich mit ihm in den Wald eine große Runde laufen und danach auf einer Waldlichtung spielen und üben.

    Ich möchte erreichen, dass Gismo „ohne Leine“ an Radler, allen jungen Männern und Jugendlichen usw. vorbei gehen kann und ich mich nicht mit all meinen Sinnen auf ihn konzentrieren muss und permanent meine Umgebung abscannen muss, ob Gefahr naht (Wunschtraum).

    Gegen Hilfsmittel wie Knackfrösche, Haltis usw. habe ich persönlich eine totale Abneigung, deshalb weigere ich mich diese auch anzuwenden.

    Das Zugband mit Stop benötige ich leider, weil er mich ansonsten in einer prekären Situation aus den Schuhen heben würde. Natürlich würde ich ihn am Liebsten ganz ohne laufen lassen können. Als ich Gismo aus dem Tierheim holte ging ich mit Spikes an den Wanderschuhen und einer Krücke mit Spikes mit ihm Gassi, denn wenn er austickte, hatte ich echt Probleme ihn zu halten. Das hat sich mittlerweile schon wesentlich gebessert. Die Spikes hatte ich jetzt nur noch im Winter bei Glatteis dran.

    Mit Shiva war ich bei Anton Fichtlmeier . Ich fand, wie er mit Problemhunden arbeitete, einsame Klasse. Für Gismo hat er leider keine Zeit.

  31. #31
    Jim Knopf Guest
    Zitat Zitat von Lotta Beitrag anzeigen
    3. Sie knurrt meine alte, zurückhaltende Hündin an, wenn beide auf das Futter warten: Ich packe sie mit einem lauten Wort fest im Nackenfell und drücke sie runter. Danach schmeiße ich sie achtkantig aus dem Zimmer. Sie darf die alte Hündin generell nicht anknurren oder belästigen. (Da die beiden nicht immer zusammen sind, gibt es keine stabile Rangordnung. Wir versuchen die Hunde in dieser Situation inzwischen zu trennen.)

    Soweit ein paar Beispiele. Ich hoffe das deutlich wird, dass das Erlernen der Kommandos durch positive Verstärkung und dem Aufbau einer klaren Dominanzbeziehung zwei Paar Schuhe sind (die sich allerdings gut ergänzen)

    Viele Grüße von Lotta
    Das ist das Gegenteil von sanft, was lernt der Hund denn daraus? Im Nackenfell packen und runterdrücken? Das ist Gewalt am Hund.
    Dann muss man eben die Hunde getrennt füttern. Auch wenn die jüngere Hündin knurrt, so gehört es zur Kommunikation, zumal wenn die Hunde nebeneinander setzen.

  32. #32
    Ferdility Guest
    Zitat Zitat von der dicke hund Beitrag anzeigen
    hi klaus.....
    ich warte immer noch..........wäre echt schön wenn du dich äußern würdest........warum und wieso du die umfrage gestartet hast.
    Auf was wartest Du? Ich war in noch keiner Hundeschule. Zumindest nicht als Kunde.

    Und warum ich die Umfrage gestartet habe, ist ganz einfach: Weil mich das Thema interessiert.

    lg Klaus

  33. #33
    Ferdility Guest
    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die Antworten, ist ja schon interessant zu lesen. Allerdings reden wir glaub ich etwas andeinander vorbei. Ich hatte bei meiner Fragestellung schon eher die "Fundamentalisten" im Hinterkopf.

    Also solche, die wirklich hardcore "nur-positiv" predigen und verkaufen. Dort wäre dann ein Rempler, oder auch ein sanftes Schubsen, wie es Lotta beschrieb schon ein "no-go". Selbstverständlich auch ein Halti.

    Ich habe da ein paar Diskussionen in einem anderen Forum im Hinterkopf, dort schrieb ein Forie, dass er fremde Hunde auch mal anknurre, wenn die bei ihm am Tisch betteln. Dies sorgte für einen Sturm der Entrüstung. Überhaupt wird sehr viel Wert auf Konditionierung von Dingen gelegt, die m.E. selbstverständlich sein sollten. Entspannung z.B.

    Gut, ich möchte jetzt nicht weiter ausholen. Wie gesagt, ich meinte schon die "hardcore-positiven". Das was ihr da so beschreibt, klingt für mich jetzt (bis auf die eine Ausnahme mit dem Mäuseterrarium) schon nach ganz vernünftigen Hundeschulen. Dass Rumgebrülle und Kasernenhofton in der heutigen Zeit nichts mehr zu suchen haben, sollte eh klar sein. Aber es gibt eben auch das andere Extrem, die ganz sanfte Schiene, wo der Hund möglichst niemals ein unangenehmes Erlebnis haben darf, ansonsten bricht er psychisch zusammen.

    Aber vielleicht überschätze ich auch den Einfluss, den diese Hundeschulen haben oder sie haben doch nicht so viele Kunden.

    lg Klaus

  34. #34
    der dicke hund Guest
    Hi Vanessa,

    Zitat:
    mehr erfahrungen habe ich nicht was huschu laut deiner fragestellung angeht.war in verschiedenen konzipierten huschu aber nie in einer die nur mit positiver verstärkung arbeitet.
    Okay, aber genau diese interessieren mich in diesem Thread.

    Zitat:
    was mich noch interssiert warum findest du diese fragestellung so interessant?
    Beantworte ich Dir gerne später. Nachdem nun schon ein paar tolle Antworten da sind, möcht ich das erstmal nicht unterbrechen. Denn ich bin gespannt auf weitere Erfahrungsberichte.

    lg Klaus


    sorry das ich es kopiert habe kann mal wieder nicht zitieren..........


    das war der grund warum ich nochmal gefragt habe........

    es war mit klar das es dich interessiert und ich dachte von dir kommt mehr....und nicht nur lapidar das du noch kein kunde warst......
    und andere diskusionen im kopf hattest.

  35. #35
    Ferdility Guest
    es war mit klar das es dich interessiert und ich dachte von dir kommt mehr....und nicht nur lapidar das du noch kein kunde warst......
    und andere diskusionen im kopf hattest.
    Schon klar, Vanessa. Ich möcht lieber erstmal zu hören.

    lg Klaus

  36. #36
    der dicke hund Guest
    na dann höre mal weiter zu..

  37. #37
    Lotta Guest
    Hallo Jim Knopf,

    Das ist das Gegenteil von sanft,
    Ja, denn hier wird eine Grenze/Tabu gesetzt, kein Kommando gelernt.

    was lernt der Hund denn daraus?
    Das wir, die Rudelführung, das Anknurren der alten Hündin nicht tolerieren. Und auch noch, dass seine Menschen wissen, was sie wollen und es auch durchsetzen können.

    Das ist Gewalt am Hund.
    Ja, und zwar genau die Art Gewalt, die Hunde untereinander auch anwenden und darum auch instinktiv verstehen. Ob es uns gefällt oder nicht, Hunde verstehen kein antiautoritäres Sozialsystem und wohldosierte, tierverständliche körperliche Aggression gehört zu ihrer Kommunikation.

    Dann muss man eben die Hunde getrennt füttern.
    Danke, darauf waren wir, wie beschrieben, auch schon gekommen.

    Auch wenn die jüngere Hündin knurrt, so gehört es zur Kommunikation
    Natürlich, und genauso gehört es zur Kommunikation, dass die ranghohen Individuen des Rudels darüber entscheiden, was sie an Kommunikation erlauben und was nicht. Genauso haben wir entschieden, dass Bett erlaubt ist, Sofa aber nicht. Das Begrüßen erlaubt ist, Anspringen aber nicht usw. Dem jungen Hund geben solche klaren Grenzen die Sicherheit, dass er in einem stabilen Rudel lebt. Wenn er dann auch noch körperlich und geistig angemessen gefördert wird, ist das meiner Ansicht nach die beste Voraussetzung für eine dauerhaft gutes Zusammenleben.

    Wie ist das eigentlich bei dir, du hast doch auch einen jungen Hund. Setzt du ihm Grenzen und was tust du, wenn er sie überschreitet? Vielleicht kannst du das auch einmal an einem Beispiel erklären.

    Viele Grüße von Lotta

  38. #38
    Lotta Guest
    Hallo Klaus,

    überall, wo Fundamentalisten am Werke sind, ist diskutieren unmöglich. Egal ob "nur positiv", "alles wie beim Wolf" "Dominanz forever" und wie die Konzepte alle heißen. Oft sind sie noch mit einem Guru-Kult verbunden. Und immer gibt es auch Beispiele für Hunde, denen gerade DAS Konzept geholfen hat. Dem völlig eingeschüchterten Hund das "nur positiv", dem antiautoritär erzogen das "Dominanz forever" usw.
    Man kann sich davon nur fernhalten. Und wie man hier sieht, gibt es inzwischen auch viele Hundeschulen, die die Lernmethode der positiven Verstärkung jenseits der Fundi-Szene mit Verstand einsetzten.

    Viele Grüße von Lotta

  39. #39
    Registriert seit
    17.05.2008
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    21.315
    Zitat Zitat von Lotta Beitrag anzeigen
    3. Sie knurrt meine alte, zurückhaltende Hündin an, wenn beide auf das Futter warten: Ich packe sie mit einem lauten Wort fest im Nackenfell und drücke sie runter. Danach schmeiße ich sie achtkantig aus dem Zimmer. Sie darf die alte Hündin generell nicht anknurren oder belästigen. (Da die beiden nicht immer zusammen sind, gibt es keine stabile Rangordnung. Wir versuchen die Hunde in dieser Situation inzwischen zu trennen.)
    Also ich finde das auch zu hart....

    Wenn die beiden keine Rangordnung (feste) haben, dann trennt sie doch einfach beim Füttern.

    Ich hab auch gerade meine alte Hündin und einen Jungspund.
    Die Junge kommt ins Wohnzimmer während die Alte frißt, dann wird gewechselt.

    Kein Stress für mich - kein Stress für die Hunde und das Problem ist gelöst.

    Ich würde einfach meinen Hunde nie am Genickfell nehmen und runter drücken - ich bin der Meinung, dass sie es nicht verstehen würde und es auch keine angemessene Handhabe ist.
    Ich muss einen angemesseneren Weg finden als so Probleme zu lösen.
    Ich bin mir auch sicher, dass mein Hund weiß das ich kein Hund bin und anders Kommuniziere.
    Gruß von Kerstin

  40. #40
    Lotta Guest
    Hallo Brana,

    das klingt doch bei euch beiden schon sehr gut, und wenn du so weiter machst, wird Gismo seine Aversionen wahrscheinlich nach und nach vergessen.

    Ich möchte erreichen, dass Gismo „ohne Leine“ an Radler, allen jungen Männern und Jugendlichen usw. vorbei gehen kann und ich mich nicht mit all meinen Sinnen auf ihn konzentrieren muss und permanent meine Umgebung abscannen muss, ob Gefahr naht (Wunschtraum).
    Hier denke ich so aus der Entfernung, dass du das bei einem Hund, der Menschen angegriffen hat, nie darfst. Es wird für immer eine besondere Verantwortung bleiben. Und ein Rückfall ist immer möglich.

    Was unterscheidet deiner Meinung nach "versaute", gefährliche Hunde von anderen, das diese positiven Lern-Methoden nicht geeignet sind? Oder nicht nur? Was fehlt noch?
    Wenn du magst, würde mich die Antwort auf diese Frage noch interessieren. Und warum du nun Halti und Knackfrosch (immer noch zwei ganz verschiedene Ansätze zusammen genannt) nicht magst, aber ein Würgehalsband benutzt, ist mir nicht ganz klar. Auch Leine, Geschirr, Futter und Spielzeug sind Erziehungs-Hilfsmittel, magst du sie alle nicht? Oder einfach die neueren nicht, die du nicht kennst? Natürlich muss niemand etwas benutzen, aber wenn man einen schwierigen Hund erzieht, würde ich mir über die Gründe etwas mehr Gedanken machen.

    Viele Grüße von Lotta

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