Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Maine Coon mit Calicivirus

  1. #1
    finefreitag Guest

    Question Maine Coon mit Calicivirus

    Halo alle zusammen.
    Ich bin ganz neu hier und möchte Euch um Eure Erfahrungen bitten.
    Bei uns zu Haus leben 2 Maine Coon. Ein Kater (siehe Profilbild) 9 Jahre alt und eine Katze 8 Jahre alt.
    Am 5.5.09 bemerkte ich bei dem Kater erstmals ein erhebliches sabbern. Er war noch ruhiger als er eh schon ist und wirkte richtig krank. Am darauffolgenden Tag fuhr ich zum Tierarzt. Dieser stellte dann nach einem Blick ins Maul fest, dass eine Infektion mit Caliciviren vorlag. Mein Tiger hatte und hat im Maul (Rachen) zwei (ulcerierte) offene Stellen. Außerdem war das Zahnfleisch entzündet und einige Zähne schienen nicht in Ordnung.
    Der Tierarzt erklärte uns, dass es eine Form des Katzenschnupfens ist und die Prognosen eher schlecht aussehen. Nun kann man ja sein geliebtes Tier nicht leiden lassen. Wir entschieden uns für die einzige Therapie die eine Funken Erfolg versprach "Interferon". Es folgten Spritzen mit Antibiotika die die Begleiterkrankungen mit Bakterien bekämpften, Schmerzmittel und Interferon. Das Interferon wurde in Vollnarkose direkt in die befallenen Stellen gespritz, drei Zähne gezogen und Zahnstein entfernt.
    Zwischenzeitlich schien alles gut anzuschlagen. Am 10.6. war die letzte Behandlung. Fünf Tage später ging es ihm wieder schlecht. Um 700 Euro ärmer, ein Kater der total gelitten hat (schon der Streß jedesmal zum Tierarzt zu fahren) hat mich in ein tiefes Loch gerissen.
    In meiner Verzweiflung habe ich mir eine Tierheilpraktikerin gesucht. Die kam nach Hause, hat uns alles genau erklärt und behandelt nun mit Biochemie (Schüssler Salze). Und was soll ich Euch sagen, es geht ihm wieder besser. Er frißt wieder, sabbert so gut wie nie und ist wieder der Alte, der mich nachts aus dem Bett holt weil er spielen will und der Katze zeigt, dass er hier der Chef im Haus ist.

    Hat von Euch einer auch Erfahrungen mit diesem Virus gemacht?
    Ich würde mich über Eure Erfahrungen freuen.

  2. #2
    Registriert seit
    06.09.2006
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    Bayern
    Beiträge
    43.254
    Zitat Zitat von finefreitag Beitrag anzeigen
    Halo alle zusammen.
    Ich bin ganz neu hier und möchte Euch um Eure Erfahrungen bitten.
    Bei uns zu Haus leben 2 Maine Coon. Ein Kater (siehe Profilbild) 9 Jahre alt und eine Katze 8 Jahre alt.
    Am 5.5.09 bemerkte ich bei dem Kater erstmals ein erhebliches sabbern. Er war noch ruhiger als er eh schon ist und wirkte richtig krank. Am darauffolgenden Tag fuhr ich zum Tierarzt. Dieser stellte dann nach einem Blick ins Maul fest, dass eine Infektion mit Caliciviren vorlag. Mein Tiger hatte und hat im Maul (Rachen) zwei (ulcerierte) offene Stellen. Außerdem war das Zahnfleisch entzündet und einige Zähne schienen nicht in Ordnung.
    Der Tierarzt erklärte uns, dass es eine Form des Katzenschnupfens ist und die Prognosen eher schlecht aussehen. Nun kann man ja sein geliebtes Tier nicht leiden lassen. Wir entschieden uns für die einzige Therapie die eine Funken Erfolg versprach "Interferon". Es folgten Spritzen mit Antibiotika die die Begleiterkrankungen mit Bakterien bekämpften, Schmerzmittel und Interferon. Das Interferon wurde in Vollnarkose direkt in die befallenen Stellen gespritz, drei Zähne gezogen und Zahnstein entfernt.
    Zwischenzeitlich schien alles gut anzuschlagen. Am 10.6. war die letzte Behandlung. Fünf Tage später ging es ihm wieder schlecht. Um 700 Euro ärmer, ein Kater der total gelitten hat (schon der Streß jedesmal zum Tierarzt zu fahren) hat mich in ein tiefes Loch gerissen.
    In meiner Verzweiflung habe ich mir eine Tierheilpraktikerin gesucht. Die kam nach Hause, hat uns alles genau erklärt und behandelt nun mit Biochemie (Schüssler Salze). Und was soll ich Euch sagen, es geht ihm wieder besser. Er frißt wieder, sabbert so gut wie nie und ist wieder der Alte, der mich nachts aus dem Bett holt weil er spielen will und der Katze zeigt, dass er hier der Chef im Haus ist.

    Hat von Euch einer auch Erfahrungen mit diesem Virus gemacht?
    Ich würde mich über Eure Erfahrungen freuen.
    Hallo und
    Erfahrungen mit diesem Virus habe ich nicht vorzuweisen,wollte Dir aber trotzdem viel Spass hier im Forum wünschen
    Schön,dass es Deiner Plüschnase wieder besser geht
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  3. #3
    Registriert seit
    30.05.2007
    Ort
    Segeberg
    Beiträge
    6.312
    Hallo finefreitag!!!!
    Erst mal herzlich Willkommen!!!

    Du solltest Deinen Bericht vielleicht besser in die Rubrik Krankheiten und Medizin stellen!!!! Ich glaube, da bist Du mit Deinen Fragen besser aufgehoben!!!!

    Leider kann ich Dir nicht weiter helfen!!!!!


    Liebe Grüße Pam
    Unser Fotoalbum

  4. #4
    Registriert seit
    21.02.2006
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    Nordhessen
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    6.977
    Ich kenne Katzen die den Virus tragen und deswegen nicht wirklich beeinträchtigt sind. Rotes Zahnfleisch klar, aber ansonsten nichts. Es kann wirklich ganz unterschiedlich ausfallen.
    Allerdings würde ich sowas nicht durch "ins Maul schauen" diagnostizieren. Es gibt auch andere Gründe für Zahnfleischerkrankungen und rote Schleimhäute.
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  5. #5
    Drottning Guest
    Mir scheint die Diagnose auch ein bisschen vage... Viren werden nicht durch einen Blick ins Maul diagnostiziert, sondern durch einen Abstrich, der eingeschickt wird. Mein Krümel hat Herpes (diagnostiziert!) - und es geht ihm sehr, sehr gut. Er wurde ausschließlich homöopathisch behandelt. Lass dich vom TA nicht verrückt machen. Stressvermeidung ist bei Virenerkrankungen das A und O.

    Ach ja, und meine TÄ wollte auch mit Interferon behandeln.. ich hab das damals dankend abgelehnt, weil das zahlreiche TA-Besuche beinhaltet hätte, vor denen Krümel panische Angst hatte.

  6. #6
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    wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen
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    22.629
    Ich hab auch bissl Zweifel
    Eigentlich treten Caliciviren nur bei Katzen auf, die max. 6 Monate alt sind.
    Weiterhin hat mir damals mein TA erklärt, dass der Virus schlagartig Anzeichen macht und das dann schlagartig nach 2 oder 3 Tagen wieder verschwunden ist.
    Meine Maggi hatte das auch mal, fast 2 Monate lang. Wir mußten ihr Nahrungsergänzung einflösen und sie mit Wasser füttern. Sie hat total abgenommen, gesabbert und hatte Flecken im Mundraum. Weder Blutbild, noch Abstrich aus dem Mund hatten damals ein Ergebnis gebracht. Ich stimme Dorothea zu, Stress vermeiden ist das A und O. Der Körper muß den Virus allein bekämpfen, da helfen auch erstmal keine AB´s.

    Ich wünsche euch alles Liebe und freu mich, dass es ihm besser geht
    Nn mit dem Trio ...

    ... und mit Dreibeinchen Morli und im Herzen mit Regenbogentochter Mumpitz

  7. #7
    finefreitag Guest
    Danke für eure Antworten.
    Den direkten Nachweis der Viren habe ich mir geschenkt, da das Krankheitsbild, vor allem die offenen Stellen im hinteren Rachenbereich, eindeutig sind. Die Homöopatin hat das dann auch bestätigt. Ich habe Hoffnung, dass die Krankheitssymptome abklingen und er nur noch Träger sein wird. Im Moment bin ich da ganz zuversichtlich. Er frisst wie ein Wilder und hat auch wieder seine "kleinen Macken" an den Tag gelegt. Also es geht ihm echt gut.
    Das mit dem schlagartig auftreten und nur 2-3 Tage andauernden Symptomen stimmt nicht. Ich habe in den letzten Tagen die aktuellen medizinischen Daten aus einem Fachbuch dazu gelesen. Die Viren können schon lange da sein. Warscheinlich hat er sie sogar durch eine Impfung bekommen.Der Impfstoff wird aus felininer Nebennierenrinde hergestellt und kann sogar Nierenprobleme bei Katzen auslösen. Außerdem haben Viren die Eigenart sich zu verändern. In der Tiermedizin wird der Impfstoff nich so weiterentwickelt wie in der Humanmdeizin. Mein Tierarzt betreut intensiv ein Tierheim in unserer Region. Es ist eine starke Zunahme der Infektion mit Caliciviren zu verzeichnen, vor allem bei geimpften Tieren.
    Die AB waren wichtig für die begleitenden bakteriellen Infektionen der offenen Stellen um eine Ausbreitung auf die Atmungsorgane zu vermeiden.
    Bei Viren ist es eben leider so, dass nur der eigenen Körper sie besiegen kann. So ist es bei uns Menschen auch. Medikamente "gegen" ein Virus gibt es nicht, nur für die Begleiterscheinungen.

  8. #8
    Drottning Guest
    Einen Virus hast du für immer. Er kann zurückgedrängt werden, aber er bleibt für immer und kann jederzeit wieder ausbrechen. Ein stressarmes Leben sowie ein gutes Immunsystem können dies verhindern. Mein Tierarzt meinte in Bezug auf meinen Herpes-Krümel: "Kommen Sie bitte so wenig wie möglich!" Geimpft wird er natürlich gar nicht mehr.

    Ich frag mich nur, warum du jetzt haargenau dasselbe noch mal in einem anderen Thread geschrieben hast...

  9. #9
    Registriert seit
    25.05.2008
    Beiträge
    916
    weil ihr geraten wurde es bei "Krankkheiten und Medizin" zu posten

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