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Thema: Hilfe mein Welpe ist wild!

  1. #1
    Nina Wolfshund Guest

    Hilfe mein Welpe ist wild!

    Hallo Ihr Lieben!

    Verzeiht mir, wenn ich ein neues Thema aufmache, aber ich las soeben einige Themen und haarsträubende Antworten zum Thema und denke, es wäre vielleicht ganz gut, wenn wir ein Thema extra dazu aufmachen.

    Welpen sind natürlich erstmal recht unerzogen und wild, wenn sie zu uns kommen. Sie kennen evtl.kein "Nein", kein "Aus", kein "Schluß" und kein "Hier"- schon gar nicht ihren Namen. In den ersten Stunden und Tagen sind sie unruhig, unzufrieden, evtl.unglücklich- doch wen wundert's?
    Wir haben ihn aus seiner Familie gerissen und das schmerzt sicherlich sehr.

    Was kann ich nun dem Welpen Gutes tun? Ich habe ihn mehrfach beim Züchter/Tierheim besucht, sodaß er mich ein kleines Bißchen kennt; habe bei der Abreise evtl.ein Stück seiner gewohnten Decke mitbekommen, die immer ihm zur Verfügung zum Ankuscheln steht. Auf der Heimfahrt darf er auf meinem Schoß oder in einer Box mit Kontakt per Hand zu mir sein; ich höre im Auto nicht laut Heavy Metal sondern rede ab und zu ruhig mit ihm. Er soll wissen, daß er nicht allein ist.

    Zuhause überfordere ich ihn zunächst nicht; ich zeige ihm einen Raum, wo er direkt bei mir/neben mir schlafen kann. Er soll wissen, er ist nicht allein. In den ersten Tagen lasse ich ihn eh nie allein, auch nicht für drei Minuten, damit er keine Verlustängste kennt. Nach jedem Schlafen, nach jedem Spiel, nach jedem Fressen und nach jedem Trinken bringe ich ihn raus, immer an die gleiche Stelle, damit er sich dort lösen kann. Manche Hunde müssen zehnmal die Nacht raus, andere Hunde keinmal- das akzeptiere ich! Macht er mal in die Wohnung, haue ich ihn nicht sondern wenn dann, mich- schließlich war ich zu doof, die Zeichen zu erkennen! Jeder Welpe will stubenrein werden, aber er und seine Blase müssen es erst lernen. Manche Hunde junken, manche schnüffeln unruhig am Boden, manche setzen sich still vor die Tür und hyptnotisieren Herrchen-jeder Hund ist da anders. Es dauert, bis ich die Zeichen meines Welpens erklenne.

    Der Welpe durfte bislang mit seinen Geschwistern den lieben langen Tag lang balgen und sie zwicken. Dies möchte er nun mit mir tun, ist doch klar-ist ja sonst Keiner da. Will ich das? Nein, mein Welpe soll lernen, daß meine Hand tabu ist und ich will ihm eine Beißhemmung anerziehen. Wie tue ich das? Ich unterbinde JEDES Beissen an meiner Hand; er soll direkt lernen, daß ich es nicht möchte- indem ich "Nein" sage, das Spiel beende, ihm über den Fang greife oder einfach ignorierend weggehe. Ich lasse ihn nicht erst zwanzig Mal beissen, weil er ja noch so klein ist- nein, ich will fair sein und verbiete es direkt. Nicht böse und nicht laut, aber konsequent.

    Er beisst Löcher in meine Schuhe, er pinkelt auf den Teppich, er knurrt mich an? Ich muß reagieren, wenn ich weiß, es ist "böse", sprich wissende (ob der Konsequenzen) Absicht- Ignorieren allein bringt es nicht (im Normalfall, ich spreche hier nicht von traumatisierten Hunden usw.!). ich muß handeln wie es ein Artgenosse tun würde. Mein Hund kennt ja noch nicht meine menschliche Sprache und Gestik, er ist ja noch ein Welpe, daher ist es am einfachsten, wenn ich in Hundisch mit ihm rede. Wie tue ich das? Ich sage erstmal mein menschliches "Nein", "Aus", "Pfui" oder so ähnlich, damit er auf Dauer meine Sprache erlernt und dann kann mein Schnauzengriff oder Im-Nacken-Runterdrücken kommen.

    Aber BITTE: NICHT IM GENICK SCHÜTTELN!!!!!

    Das ist der größte Irrtum den es gibt! Keine gesunde Hundemama schüttelt ihren Welpen als Strafe im Nacken! Keine!!!! Wenn, dann ist sie krank im Kopp oder sie möchte ihre Nachzucht umbringen und das weiß jeder Hund instinktiv! Es gibt meiner Meinung nach keinen schlimmeren Fehler als diesen und ich habe etliche Hunde erlebt, die total verhaltensgestört waren, agressiv zu Mensch und Tier, nicht sozialisierbar mehr und total irr im Kopp- sie alle ALLE wurden im Genick geschüttelt!!! Viele tausend Hunde lassen diesen furchtbaren Fehler über sich ergehen, ohne sich zu wehren; sie sind einfach den Rest ihres Lebens unsicher oder wenn sie Glück haben sind sie zu instinktfremd und merken es nicht, was ihnen angetan wurde; aber Einige wissen sehr wohl, was ihnen da angetan und angedroht wurde und sie werden zeitlebens nie wieder ihrem Halter trauen, ist ja auch verständlich. Es ist eine Morddrohung, die der Halter nicht durchsetzen konnte und somit zeigt er sich als absolut schwaches Glied im Rudel. Bei einem instinktsicheren, gesunden, guten Hund werde ich als Halter nie wieder einen sicheren Halt unter den Füssen bekommen, weil ich versagt und mich damit als Rudelchef disqualifiziert habe. Ist ja verständlich. Der Rudelchef sollte konsequent sein, auch wenn er ein Mitglied versucht, umzubringen. Täuscht er dies nur an.... ist er ein Looser.

    Ich weiß, es sind harte Worte. Aber ich möchte nicht, daß Welpen soviel Mist weiterhin erleben müssen und wir Therapeuten, spätere Tierhalter usw.dies ausbaden müssen. Deshalb dieser Thread.

    Welpen wollen vertrauen; sie brauchen eine Führung, die konsequent und klar ist, aber nicht unfair und roh.
    Zwar würde im Hunderudel nicht innerhalb der Rudelhöhle viel gespielt werden, würde ich aber sagen, da Welpen untereinander schon viel Spielen, setze ich das fort.
    Spiel ist wichtig; nicht nur Beschäftigung, sondern auch Zusammenhalt und Erlernen von Regeln usw. Klar spiele ich schon mit den Welpen. Sie brauchen doch Beschäftigung! Sie bekommen von mir Spielzeug und Kaumaterial, vorallem wenn ich mal weg bin. Wenn sie dazu neigen, an Verbotenes zu gehen, z.B. Gardinen oder Schuhe, trage ich ein oder zwei Spielzeuge ständig bei mir, mit denen ich mich intensiv beschäftige, damit sie für den Welpen höchst interessant sind(nehem sie zur Not auch mit ins Bett), OHNE daß der Welpe dran darf- erst wenn ich mal weg muß o.ä.,lasse ich ihn an diese Dinge.

    Ich zerre niemals mit den Welpen um ein Spielzeug! Und wenn es schon sein muß, sollte wenigstens der Mensch immer, ohne Ausnahme, der Gewinner sein, denke ich. Lasst Welpen untereinander zerren wie sie wollen oder Kinder mit dem Hund, aber bitte nicht als Erwachsener. Oder willst du nicht Chef sein/werden?= Dann sei dir gesagt: Unter Hunden zerren niemals Ranghohe mit Rangniedrigen um Beute! Das ist Fakt. Komm mir bitte nicht mit Vergleichen mit Wölfen von irgendwelchen Studien. Meinst du, ich übernehme Verhalten von Wölfen, welche per erzwungenem Inzest gezeugt und in Gefangenschaft auf viel zu engem Raum gehalten wurden?

    Was gibt es noch? Ja, die Grunderziehung. Ich fange so früh wie möglich an, aber immer nur in kleinen Dosen, damit der Hund nicht überfordert ist. Erstmal "Hier" und "Sitz", dann "Platz", vielleicht noch "Such" verbunden mit Spielen (Verstecken oder Dinge suchen), dann irgendwann "Fuß" usw. Man bedenke aber, welche Rasse/n man vor sich hat und wielange sie individuell reifen, sprich empfänglich sind für das Lernen. Einer Dogge bspw.brauche ich meistens nicht zu versuchen, mit einem halben Jahr "Fuß" beizubringen und ein Dackel brennt gern darauf, schon mit fünf Monaten erste Versuche in Richtung Suchen/Fährten zu starten. Jeder Hund ist trotz Rasse noch einzig, sei dazu bemerkt.

    Ob ich eine Box benutze oder nicht, ist wieder Typabhängig und Umfeldsabhängig- Fakt aber ist, daß mein Welpe Ruhe braucht und das mehrmals am Tag. Er selber wird mir viel zu spät aufzeigen, wann er diese braucht (so ähnlich wie bei Kindern, die spielen auch über ihren toten Punkt hinweg und schreien irgendwann nur noch hilflos) und deshalb muß ich als Halter Verantwortung zeigen und meinen Hund ab und zu zur Ruhe bringen/zwingen. Er selber wird mir den Punkt nicht zeigen. Beim Spiel wird er sich totkämpfen und beim Spaziergang wird er mir solange folgen, bis er tot umfällt- er will mich doch nicht verlieren und solange es irgend geht, wird er gute Miene zum bösen Spiel machen.

    Ein Welpe braucht viel Schlaf. Er braucht erstmal keinen und später kaum Spaziergang wie wir ihn kennen.
    Gespielt wird im nächsten Umfeld, im Haus oder vor der Tür. Zum Pipi machen geht es auch nur vor dir Haustür an eine nahe Stelle und das sollte immer, auch wenn zwanzig Mal täglich, die gleiche Stelle sein. Am Anfang sind Welpen unsicher und werden im Normalfall nicht in fremden, aufregenden Terrain ihre Geschäfte machen. Ich muß also erstmal gar nicht spazieren gehen und wenn dann nicht zum Pipimachen, sondern nur, damit der Welpe Neues kennen lernt; muß mich aber nicht wundern, wenn Welpe unterwegs vor lauter Staunen, Neugierde und Ungewohntheit nichts "macht".
    Zum Pipimachen usw.gehts einfach immer an die gleiche Stelle.
    Spaziergänge sollten nicht zu lang sein; man spricht von ein bis fünf Minuten pro Lebenswoche -am Tag insgesamt! Also nicht pro Spaziergang, sondern alle am Tag zusammen gerechnet.
    Was kann man Welpenbesitzern noch mitgeben? Wer hat noch Tipps?

    Liebe Grüße

  2. #2
    Nina Wolfshund Guest
    Oh je... der Text liest sich wieder mal neunmalklug und das wollte ich nicht! Sorry, ich meinte es nur als Anregung, nicht als "Muss"-vorlage. Es hat mich halt aufgeregt, an anderer Stelle Tipps a la "Genickschütteln", auf die Hinterpfoten-treten beim Anspringen usw. zu lesen. Da dachjte ich, wir könnten ja mal einen neuen Thread zum Thema Welpe machen.
    Bin wohl einfach unterbeschäftigt... Wie gesagt, die Idee war gut gemeint und nicht neunmalklugerisch, sorry also und her mit euren Meinungen!
    Liebe Grüße

  3. #3
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    Mach Dir mal keinen Kopf, Nina, der Text ist absolut in Ordnung!! Wir sollten Camillo bitten, ihn oben anzupinnen, finde ich...Sabrinaaaa?

  4. #4
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    Klasse, Nina!!!!
    Sandra mit Knöti-Köti und Keanu-Mops

  5. #5
    Stina Guest
    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen
    Wir sollten Camillo bitten, ihn oben anzupinnen, finde ich...Sabrinaaaa?
    das hab ich mir beim Lesen auch grad gedacht!

    danke für diesen tollen Beitrag Nina
    Super!

    liebe Grüsse

    Stina

  6. #6
    Lotta Guest
    Hallo Nina,

    ich finde, in deinem Beitrag sind viele gute Ansätze und Tipps, aber es geht ziemlich durcheinander. Mancher Tipp wird lang erklärt, mancher gar nicht. Ich glaube nicht, dass am Ende irgendjemand weiß, wie er mit seinem Welpen -oder sind es mehrere?-spielen soll. Vielleicht kann man das ganze ordnen in die Themen: Schlafen, Rausgehen, Spielen, Erziehen usw. und eine Extrakategorie für "umbedingt zu vermeiden"? Dann würde es glaube ich übersichtlicher.

    Viele Grüße von Lotta

  7. #7
    der dicke hund Guest
    hallo nina, super beschrieben

    was mir immer noch dazu einfällt.macht euch vorher gedanken was der hund darf und was nicht. soll er auf das sofa? nein..dann fangt erst gar nicht damit an.....und seit mit allem konsequent mit dem was ihr tut. wenn ihr wollt das der hund sich setzen soll an der strasse fangt mit dem üben an und das immer.
    @lotte ein wenig sollte sich der welpenbesitzer auch selber mit der erziehung beschäftigen und nicht alles aufgedröselt bekommen. und nina hat eigentlich die grundlegenden sachen beschrieben die man eigentlich wissen soll.......

  8. #8
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    Supertoll geschriebener Text, Du sprichst mir aus der Seele und es ist überhaupt nicht neunmalklug, einfach nur toll und das sollte jeder lesen, der sich einen Welpen anschaffen möchte, denn viele Welpen werden durch Überbeanspruchung aggresiv und sind es nicht von Geburt an und stubenrein ist auch keiner von uns auf die Welt gekommen, oder!!!!

    Wir haben inzwischen den dritten Hund und man lernt nie aus, weil jeder Welpe anders ist und auf verschiedene Dinge auch unterschiedlich reagiert.

    LG

    Andrea

  9. #9
    Nina Wolfshund Guest
    Huch, da fiel mir grad ein Stein vom Herzen, als ich eure Antworten las. Ich hatte böse Worte befürchtet....Lieb seid ihr!
    Hallo Lotta, es tut mir leid, wenn die Themen zu konfus und teilweise nur angerissen sind. Ich habe sicherlich sehr emotional-wild geschrieben, sprich nur die mir grad aufgefallenen, wichtigen Themen angehauen. Deswegen hoffe ich ja noch auf weitere Anregungen und Tipps!
    Spielen:Es ist jedem Hundehalter denke ich weitestgehend selbst überlassen, wie er mit seinem Hund spielt. Wichtig ist mir nur, darauf hinzuweisen, daß für Hundi jedes Spiel auch immer ein Stück Ernst bedeutet, d.h.ich vermittle ihm mit der Wahl des Spieles, in welche Richtung ich evtl.ihn fördern und prägen möchte. Soll er später gerne Apportieren, fange ich schon früh spielerisch damit an (wenn er dafür geeignet ist und Spaß daran hat)- ich lasse ihn Bälle oder Preydummies etc. "jagen" und mir bringen; darf er später Fährten oder soll er frühzeitig weil Jagdhund "umgelenkt" werden, mache ich ihm das Fährten schon früh schmackhaft- verstecke ein Preydummy und lasse ihn suchen oder lege Leckerchen aus etc; möchte ich ihn geistig beschäftigen, fördere ich ihn, indem ich früh beginne, ihn auf z.B.Clicker zu konditionieren, clickere jedes Anstubsen der Nase bzw.Pfote, worauf ich später aufbauen kann oder ich übe mit ihm von Klein auf schon, daß er seine Spielzeuge einzeln am Namen auseinander halten kann und z.B.in eine Kiste "einräumen" kann; soll er sportlich in Richtung Agility laufen, fange ich behutsam an und bringe ihm die Handzeichen spielerisch bei,lasse ihn über liegende Baumstämme balancieren, um Bäume Slalom laufen usw. Für mich ist das noch Spiel, aber ein richtungsweisendes. Klar kann ich auch "nur" mit meinem Hund balgen, mich mit ihm am Boden rumkugeln oder ihn meine Hand "jagen" lassen- ich meine nur, daß man aufpassen sollte, daß der Hund trotzdem seine Beißhemmung erlernt und nicht zu hart im Gebiss wird.
    Mich würde nun noch interessieren, was man macht, wenn der Hund später im Schutzhundsport laufen soll- soll oder muß ich dann doch mit ihm zergeln und darf ich ihm dann keine Beißhemmuing anerziehen, weil die sonst später nachteilig sich auswirken könnte, weil er zu zaghaft im Zubeissen und Halten werden könnte?
    Und wie bereite ich meinen Hund spielerisch darauf vor, wenn er später Hüten soll oder reicht es, daß es ihm in den Genen liegt? Kann/soll/muß ich es schon beim Welpen fördern? Was meint ihr?
    Vielleicht denke ich auch zu kompliziert, aber ich versuche bei jedem Welpen seine Neigung und Rasse zu berücksichtigen und spiele dann schon gezielt mit ihm. Für mich ist das Spielen, wenn ich ihn langsam in eine Richtung präge.
    Natürlich habe ich den Vorteil, daß meine Hunde untereinander sich schon ordentlich auslasten und die Alten den Jungen das Sozialverhaltens-1x1 beibringen.
    Ja genau, da fällt mir noch was ein: Jeder Welpe sollte, wenn allein gehalten, regelmäßig (d.h.mindestens zweimal die Woche) ausführlichen Kontakt ohne Leine zu einem erwachsenen (immer dem selben), psychisch inkatkten sprich verhaltensmäßig normalen Hund haben, damit er von diesem das Sozialverhalten erlernt: wie man spielt, wie man sich annähert, wie man Respekt zeigt, was man erdulden muß usw. Ich finde das sehr wichtig. Denn kein Welpe kann das ersetzen- Welpenschule ist sinnvoll und gut, aber Welpen unterienander bringen sich nicht viel Gutes bei, da sie es ja selber noch nicht beherrschen (die Regeln des Hundebenimms), sondern vorallem viel Blödsinn (Mobben beispielsweise, fällt mir immer wieder auf)- was an sich nicht schlimm ist- WENN der Welpe zusätzlich von einem erwachsenen Hund erzogen wird!
    Sporadisch auftauchende Hundebegegnungen sind auch nett um den Welpen mit viel andern Rassen bekannt zu machen, ersetzen aber keinesfalls die Erziehung, die nur ein Hund vornehmen wird, der den Welpen mehrmals sieht und sich dessen dann nach ein paar Treffen mal annimmt.
    Meine Meinung bzw.Erfahrung; vielleicht gibt es andere Meinungen?

    Viele Grüße

  10. #10
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    Nina
    Du hast das ganz toll geschrieben.



    Claudi mit Emma für immer im Herzen, Happy und Goofy

  11. #11
    tylina Guest
    hallo nina, gefält mir sehr gut - auch der vegleich mit dem wolf - zumal meiner derzeitigen info nach der hund mit dem wolf genetisch 2 % paralellen aufweist, während der mensch zum schimpansen 98% aufweist.... - mich stören die immerwährenden hartnäckigen vergleiche auch immer wieder.

    für mich gäbe es da noch eine menge wichtiger weiterer punkte - leider sieht und erlebt man ja sehr vieles wenn man in einer stadt lebt mit hund - aber ich wüsste gar nicht wo beginnen.

    jedenfalls - mir gefällt dein beitrag - inhaltlich - egal ob auch emotional und etwas unstruckturiert - schreibst ja hier kein buch ;-)

    LG

    tylina

  12. #12
    Booma Guest
    die aussage sich vorher schon mal über den welpen gedanken zu machen, möchte ich nochmal aufgreifen.

    viele überlegen sich, was möchte ich für ein hund, wie soll er aussehen?
    macht man sich auch genügend gedanken über rassespezifische eigenarten?
    hat man sich damit auseinandergesetzt, ob man einem arbeitsfreudigen hund gerecht werden kann?
    soll man sich erst eine hundeschule suchen, wenn der hund da ist?
    nein, natürlich schon vorher.
    welchen anspruch hat man an die hundeschule?

    nina hat zb geschrieben, wie sinnvoll es ist, dass der welpe über einen erwachsenen hund soziales verhalten lernt.
    in guten hundeschulen ist während des welpenkurses ein erwachsener hund dabei.
    es wird nicht pausenlos gespielt, sondern dosiert.
    die halter sollten nicht nur schwatzend daneben stehen, sondern ihr hündchen beobachten und lernen.
    auch lernen einzugreifen, wenn ihr kleiner erste anzeichen des moppens zeigt.
    nicht nur der hund soll lernen, auch die theorie an herrchen und frauchen darf nicht zu kurz kommen.
    spielerisch sollten die ersten grundkommandos vermittelt werden.
    bindungsarbeit sollte kein fremdwort sein.

    hundeschulen und selbsternannte hundeprofis gibt es mittlerweile wie sand am meer.
    es macht sinn, sich vorher kundig zu machen, sonst ist man mit der suche beschäftigt, bis die welpenzeit und wichtigste prägephase vorbei ist.

    vielleicht fragen sich einige, na warum soll ich denn in die hundeschule?
    bei uns gibt es genügend hunde, mit denen unserer spielen kann.
    EINE HUNDESCHULE IST KEIN SPIELPLATZ!!
    schnell schleichen sich fehler ein, die es dann gilt mühseelig wieder auszubügeln.
    fehlverhalten eines hundes ist in den seltesten fällen angeboren, sondern anerzogen.
    und die fehler bei sich selbst, sieht man am wenigsten

    das ziel eines jeden hundebesitzers sollte in erster linie sein, einen alltagstauglichen hund zu halten.
    am besten bescheinigt durch den hundeführerschein oder die BH (Begleithundeprüfung), noch besser beides

    um sich ein bisschen mit der theorie auseinander zu setzen, kann ich das buch von Thomas Baumann- Was Hündchen nicht lernt...
    empfehlen

    oder sich die prüfungsbögen des Hundeführerscheins , die wöchentlich wechseln, zu gemüte führen.
    (links in der menüleiste auf hundeführerschein klicken und dann auf den link Fragen für den Hundeführerschein)


    so das war das, was mir erstmal noch eingefallen ist, was man beitragen könnte.
    ich hoffe, das ist ok so



    lg
    Booma

  13. #13
    Lotta Guest
    Hallo Nina,

    super, jetzt finde ich es auch viel übersichtlicher. Inzwischen habe ich auch den einen oder anderen Thread gelesen und verstanden, was dich so aufgeregt hat.

    Zu dem immer wieder angepriesenen Schütteln:
    Die Mutter meiner Hündin hat ihre Welpen, wenn die Blödsinn machten, von oben oder seitlich im Nackenfell gepackt und mit der Schulter runtergedrückt. Dieses Verhalten - ohne Schütteln- habe ich auch bei Wölfen im Zoo gesehen und in Büchern (z.B. bei Trummler) beschrieben gefunden. Ich habe das bei meiner Hündin bei streng verbotenen Dingen auch gemacht, meist reicht ein einziges Mal. Der Rüde meiner Eltern war aber viel weniger beeindruckt-leider!

    Hallo Tylina,
    auch der vegleich mit dem wolf - zumal meiner derzeitigen info nach der hund mit dem wolf genetisch 2 % paralellen aufweist, während der mensch zum schimpansen 98% aufweist.... - mich stören die immerwährenden hartnäckigen vergleiche auch immer wieder.
    2% - da kann etwas nicht stimmen! Das muss wohl eher 99,92% (meine Schätzung) oder so ähnlich heißen. Wolf und Hund sind dieselbe Art! Und natürlich ist es sinnvoll, das Wolfsverhalten zu kennen, um das Hundeverhalten zu verstehen. Ist auch super spannend, Wölfe zu beobachten (leider nur im Gehege) oder wissenschaftliche Veröffentlichungen zu lesen. Der Vergleich mit dem Hund muss aber natürlich beachten, dass Hunde eine 10.000 jährige Evolution als Partner des Menschen hinter sich haben.

    Viele Grüße von Lotta

  14. #14
    Registriert seit
    16.04.2008
    Beiträge
    477
    Ich habs ein bisschen geändert, es ist nun oben gepinnt!

    Ich habe den Titel auch geändert, wenn er nicht passt, bitte sagen.
    Liebe Grüße

    Sabrina mit Camillo

  15. #15
    Feuerwehrfrau2 Guest
    Ich will ja nichts sagen aber im Rudel werden die Welpen auch gemasregelt das heist gezwickt und das habe ich schon bei viele Hündinen gesehen und auch bei meinem Hundetrainer und das hilft!! ABer man kann das nur machen wenn ein Hund bereits ein Komando kennt!! Das heist wenn ersich nach dem Zweiten mal auffordern nicht hinsetzt zwicke ich ihn so das er es spührt aber nicht zu fesst. Dannach wieder hole ich das komando wenn er sich dan HInsetzt werfe ich ihm sicherlich kein Leckerlie vor die nase sonden hebe das Sitz auf zb. mit Ab oder ähnlichem und das frei rum rennen und spielen ist mehr freude als den HUnd fett zu füttern!!
    Ich habe einen Bordercolli und die erziehung klappt wunderbar!!

    Macht bei mir ein Hundetrainer der Schon für die Polizei gearbeitet hat und Pensioniert ist unter www.canin.de findet ihr was zu seinen Methoden.
    Die auch super erklärt und wiedergegeben werden!!

    Bei fragen bitte als Persöhnliche mail schreiben!!
    Marika

  16. #16
    Stina Guest
    von Fettfüttern hat auch niemand geredet

  17. #17
    Registriert seit
    05.03.2009
    Ort
    Baden Württemberg
    Beiträge
    1.047
    und zu Trainingsmaßnahmen im Bezug auf Polizeihunde, naja......

    Ich will das mein Hund was gern macht und net weil er Angst hat gezwickt zu werden....
    LG
    Ina mit Mobby

  18. #18
    der dicke hund Guest
    warum glauben eigentlich so viele leute wer bei der polizei ausgebildet hat weiss wie man mit hunden umgeht???? #

    einem hund das sitz beizubringen weil ich ihn zwicke halte ich auch für fragwürdig.aber ich bin ja weder bei der polizei noch trainer............
    habe nur jahrelange hunde erfahrung und davon viel mit angsthunden gearbeitet. von meiner tierschutzarbeit mal ganz abgesehen...........

  19. #19
    Stina Guest
    also ich würde ja zuuuuu gerne das Etwas am anderen Ende der Leine zwicken

    aber Vanessa, wie du schon sagst, wir sind ja blöd, wir waren ja nicht Ausbilder bei der Polizei ....

    wie haben unsere Hunde nur ohne Zwicken das Sitz gelernt, und nicht nur das *grübel*

    LG, Stina

  20. #20
    Zeusel Guest

    Talking

    klasse!

  21. #21
    Nina Wolfshund Guest

    Autofahrt

    Hallo Ihr Lieben! Neues Thema, das auch für Welpenbesitzer wichtig ist: die erste Autofahrt!
    Was ist zu bedenken? Der Welpe braucht unsere Nähe, unsere Wärme- bei der ersten Fahrt würde ich ihn keineswegs allein lassen, in einer Box oder allein auf der Rückbank. Geht ja auch, wenn man nicht alleine fährt, auch mit einer Dogge von 12 Wochen. Noch...
    Ich nehme ihn auf den Schoß oder lege ihn zu meinen Füßen in den Fußraum, wo er ständig Körperkontakt zu mir hat.
    Vor der Fahrt sollte er mindestens(!) eine Stunde zuvor nichts gefressen haben und wenn die Fahrt mehr als zwei Stunden dauert, muß ich einen Zwischenstopp mit Pipipause einlegen.
    Danach trainiere ich das Autofahren. Wenn der Welpe/Junghund zumindest zwei Wochen zur Eingewöhnung bei mir war- Ich fange langsam an- mit kurzen Strecken und anschließendem Ausgang- beim jungen Hund Aufenthalt auf einer schönen Wiese (dort verbleibe ich fünf bis fünfzehn Minuten mit Schnuppern und Spiel); beim erwachsenen Hund fahre ich zu einem Ausflugsziel, von wo ich besonders schöne Spaziergänge machen kann. Für den Hund soll sich das Autofahren lohnen. Hunde, die nicht so sehr auf das Spatzierengehen aus sind, kann man auch einfach am Ziel füttern, um ihnen das Fahren schmackhaft zu machen, wenn sie nicht zum Erbrechen neigen.
    Grundsätzlich gibt es Hunde, die besonders sensibel reagieren bei Autofahrten.
    Ich habe bislang zwei Ansätze gefunden: die statische Entladung im Auto und der Gleichgewichtssinn (wie bei menschlichen Reisekranken). Hier helfen entweder ein sog.Entladungskabel bzw. der Hinweis, den Hund in solchen Fällen nicht auf zugekauften, da evtl.statisch aufgeladenen, Decken und Teppichen zu positionieren oder den Hund in seiner Sichtweise zu beschränken, sofern er hinten sitzt- also in einer Box unter zu bringen, die verdunkelt ist und von wo aus er nicht ständig die vorbeirauschenden Bäume sehen muß.
    Ich muß nicht sagen, daß Hunde geräuschempfindlich sind und wenn sie empfindlich sind, nicht gerne neben einer Musikbox sitzen wollen. Streitereien menschlicher Art und sonstige Spannungen verunsichern sie zudem...
    Wünsche allen gestressten Autofahren viel Erfolg!

  22. #22
    MaltiLuna Guest

    Super Infos

    Hallo Nina Wolfshund, also ich fand den Text super und habe für mich so einiges daraus ziehen können....ich denke als Besitzer oder zukünftiger Besitzer eines kleinen Welpen kann man sich nie genug informieren...wichtig ist an den richtigen Stellen!
    Ein Bekannter von mir hat ebenfalls einen West Highland White Terrier,ca. 8 Monate und ich finde seine Erziehungsmaßnahmen immer etwas fragwürdig,da ich denke der Hund sollte nicht aus Angst Dinge unterlassen oder folgsam sein!
    Ich habe mir vor Paulas Einzug ein Buch gekauft es heißt Welpen -richtig halten & erziehen - Hundesprache verstehen! von KOSMOS
    Da ist alles wunderbar beschrieben,leicht verständlich und gut um zu setzten!
    Ein Kapitel beschäftigt sich da auch mit dem Thema "vom Wolf zum Hund"
    Ich habe dieses Buch verschlungen& es in 5Std. durchgelesen!
    Sicherlich bleiben auch nach dem lesen eines guten Buches die ein oder anderen Fragen offen die man sich im Austausch mit anderen Hundehaltern oder hier im Forum beantworten lassen kann,denn wie gesagt ich denke man kann sich nicht genug informieren,denn schließlich möchte man eine gute Hund Mensch-Beziehung und Freude am Zusammenleben!
    Wichtig finde ich auch das man sich im Vorfeld gut über die Rasse die man sich wünsch informiert,schaut ob nicht nur das Äussere des Hundes mir gefällt sondern auch das die Eigenschaften der Rasse zu mir passt und zu meinen Lebensumständen!
    Genaue Informationen über die Rasse und ihre Eigenschaften helfen oft auch im Umgang mit dem Hund und beim Verständniss für ihn sowie bei der Erziehung!

    Ich bin ja selbst ein "Neuling" in Sachen Hundeerziehung,Haltung etc. vielleicht liege ich damit auch nicht ganz richtig dann korrigiert mich ruhig,das sind nur die Gedanken die ich mir vorher so gemacht habe

    Liebe Grüße

  23. #23
    Nina Wolfshund Guest
    Hallo MaltiLuna!
    Da hast du sicherlich recht-man sollte sich vor der Anschaffung sehr genau über die Eigenschaften und eventuelle Probleme seiner gewünschten Rasse informieren. Je mehr man weiß, desto besser sieht man, ob man mit dem Hund und seinen Eigenschaften zusammen passt, welche besonderen Bedürfnisse er in Bezug auf Pflege, Haltung, Erziehung und Beschäftigung hat...
    Welche Rasse hole ich mir ins Haus bzw.welche Mischung welcher Rassen? Welche Anforderungen an die bspw.Haarpflege stellen sich mir? Welche Arbeitsaufgabe hat diese Rasse in sich? Wie kann ich diesen Bedürfnissen gerecht werden?
    Ist es ein Windhund- werde ich mir die Zeit nehmen, mit ihm seinem Bewegungsdrang nachzukommen und ihn auch mal regelmäßig rennen lassen, auf Sicht? Wenn es ein Jagdhund ist- bin ich gewillt, ihn jagdlich auszubilden bzw.nehme ich mir die Zeit, ihn "umzupolen" auf z.B.Fährtentraining o.ä. Mein Hund ist ein Hütehund- habe ich Schafe, die er hüten kann oder bin ich gewillt, ihm Ersatzjobs zu geben wie z.B.Treibball?
    Der Herdenschutzhund- kann ich in als "nur" Familienhund halten, werde ich ihm gerecht,wenn ich ihm das Recht nehme, zu beschützen? Reicht es ihm, wenn ich ihm gestatte, die Familie und das Grundstück zu beschützen? Was aber, wenn er meine Freunde auch nicht mehr rein lassen will?
    Mein Terrier- er ist quirlig und lustig und schön frech- was aber, wenn seine natürliche Selbständigkeit, mit der er sich an Ratten und Mäuse traut, auf meine Freundin übergreift und er ihr gegenüber auch so selbstbewußt auftritt und in die Fersen hackt?
    Was ist mit meinem Labrador, der doch ein so lieber Familienhund ist und Niemandem etwas zuleide tun kann- wenn der plötzlich beim Besuch aufreitet und uns den ganzen lieben langen Tag lang nervt- muß ich dann doch mit ihm Dummy-training machen oder krieg ich ihn auch anders ruhig?
    Jeder Hundehalter egal welcher Rasse sollte sich nicht nur darüber Gedanken machen, ob die Rasse/n zu ihm passen, sondern auch, ob er der Rasse gerecht werden kann/will. Sonst könnte es schief gehen.
    Bei der Auswahl sollte man sich viel Zeit lassen und sich nie von vorschnellen Gedanken oder Eindrücken leiten lassen a la "och, ist der süüüüß!" oder " wenn ich ihn nicht nehme, nimmt ihn Keiner".
    Ein Hund ist ein Familienmitglied und sollte mit Bedacht und Liebe gewählt werden. Er lebt mindestens 15 Jahre bei dir!
    Und auch er soll zufrieden mit der Wahl sein, finde ich.
    Danke für deinen Beitrag!
    Liebe Grüße, Nina

  24. #24
    Registriert seit
    09.05.2006
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    Erstmal Danke für die super Tipps!

    Bei mir zieht ja nun auch bald ein Welpe ein. Könnt ihr mir vielleicht ein Buch dazu empfehlen? Hab hier im Forum zwar schon 2 Empfehlungen gefunden, jedoch streiten sich da ja die Meinungen.

  25. #25
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    http://www.provinz-verlag.com/buch_d...t_zu_dir3.html

    ich habs hier... wenn du es gebraucht haben möchtest...



    Liebe Grüssels

    Sky & Jay

  26. #26
    deedee1505 Guest
    hey. super text!!! vielen dank!! vllt. kannst du ja gerade mal bei meinen thread vorbeischauen. )

    lg danny

  27. #27
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    Hi Nina, also nun sind deine Beiträge ja schon etwas länger her, aber ich habe sie trotzdem gerne gelesen

    Ich bekomme nun auch bald meinen ersten Hund ihr seht sie in der 2. Sig sie ist jetzt 10 Mon. jung und sobald sie einen Flugpaten hat, zieht sie bei mir und den Katzis ein aber ehrlich, ich habe keine Hundeerfahrung und ich wohne in der Innenstadt, also nix mit Wiese vor der Tür und da immer an die selbe Stelle pieseln lassen ...

    Nun ist sie ja aber mit 10 Mon. kein kleiner Welpe mehr, sie hatte wohl auch mal ein Zuhause und wurde ausgesetzt dann wurde sie gefunden und landete im TH, wo sie jetzt noch hockt. Gehe davon aus, dass sie dort einfach macht wo sie will ... muss mich noch mal bei den Leuten dort informieren, ob sie schon etwas "kann".

    Bitte zerreißt mich jetzt nicht gleich, aber ich habe eine Dachterrasse und nun wurde mir der Rat gegeben, ich solle ihr dort eine "Pinkelecke" einrichten. Also eine Art überdimensioniertes KaKlo mit Rollrasen drin was haltet ihr davon? Natürlich soll sie trotzdem Gassi gehn. Die Pflegestelle, wo eine meiner Katzen war, hat selbst auch 4 Hunde und von ihr ist dieser Rat. Sie meinte, dass wäre einerseits natürlich für mich selbst entspannter, weil ich allein lebe und es kann ja auch immer mal sein, dass man so krank ist, dass man morgens einfach nicht raus kann und bis man dann organisiert hat, dass jemand mit dem Hund Gassi ginge, könnte er sich dann dort schon mal erleichtern, es soll natürlich nicht die Spaziergänge ersetzen, also bitte nicht falsch verstehn. Außerdem meinte sie, dies sei auch grade für ältere oder kranke Hunde gut und deshalb sei es durchaus wünschenswert, wenn er das in der Jugend schon lernt.
    Ich meine, wo ist auch der Unterschied, hätte ich einen kleinen Garten, würde er ja auch dort machen können und niemand würde Anstoß daran nehmen ...

    Aber ich würde wirklich gerne Eure Meinungen hierzu wissen, damit ich hier für den Hund und mich die richtige Entscheidung treffen werde. Auch frage ich mich, ob ich ihr das mit 10 Mon. noch angewöhnen kann

    Also wie gesagt, für Euren Rat wäre ich sehr dankbar und freue mich schon auf einen sachlichen Austausch!

    Tierliebe Grüße
    Astrid
    Liebe Grüße von Kamee!


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  28. #28
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    Huhu Astrid

    Erstmal Glückwunsch zu Deinem Entschluß

    Um ehrlich zusagen, würde ich es Ihr (wie heißt sie eigentlich ) nicht angewöhnen auf Deiner DT zumachen Mit der Reinigung des Kunstrasens stelle ich es mir schwierig vor!!!

    Wenn es wirklich mal dazu kommen sollte, daß Du ernsthaft krank wirst, dann brauchst Du eh eine "Betreuung" für die Kleine! Hast Du nich evtl jemanden im Haus wohnen, den Du fragen könntest? Einen Schüler vielleicht?

    Ein Hund verunreinigt seinen Platz nur im äußersten Notfall, wenn überhaupt! Und ich glaube, sie wird Deinen DT als Ihren Platz ansehen, sooft wie Du die Tür nach draußen auf hast

    Finde ich aber klasse, daß Du Dir da im Vorwege Gedanken zu machst


    Liebe Grüße Pam
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  29. #29
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    Zitat Zitat von Moin Beitrag anzeigen
    Huhu Astrid

    Erstmal Glückwunsch zu Deinem Entschluß

    Um ehrlich zusagen, würde ich es Ihr (wie heißt sie eigentlich ) nicht angewöhnen auf Deiner DT zumachen Mit der Reinigung des Kunstrasens stelle ich es mir schwierig vor!!!

    Wenn es wirklich mal dazu kommen sollte, daß Du ernsthaft krank wirst, dann brauchst Du eh eine "Betreuung" für die Kleine! Hast Du nich evtl jemanden im Haus wohnen, den Du fragen könntest? Einen Schüler vielleicht?

    Ein Hund verunreinigt seinen Platz nur im äußersten Notfall, wenn überhaupt! Und ich glaube, sie wird Deinen DT als Ihren Platz ansehen, sooft wie Du die Tür nach draußen auf hast

    Finde ich aber klasse, daß Du Dir da im Vorwege Gedanken zu machst
    Pamschen

    natürlich mach ich mir um alles Gedanken, was meinst du wie oft ich in den letzten 2 Monaten den Gedanken wieder verworfen habe. Schließlich möchte ich dem Hündchen, die übrigens Siena heißt, wie auch du unschwer in der Sig hättest lesen können gerecht werden und nicht nur einer "Laune" folgen!

    Wollte aber keine Kunstrasen nehmen sondern Rollrasen also echten Rasen, wenn er da ein Häufchen drauf macht, könnte ich es absammeln. Und in die Schale wo er rein soll, würde ich unten Löcher rein machen, damit kein Regen drinstehn bleibt und alle paar Tage würde dann ein neues Rasenstück rein kommen. Zusätzlich könnte ich den Rasen aber auch nachdem sie gepieselt hat abspritzen, denn ich habe einen Wasseranschluss auf der Terrasse ...

    Also meine Nachbarin hat mir versprochen sich zu kümmern, wenn ich mal nicht kann, aber die steckt mit im Studium und ist auch viel unterwegs. Gut ich denke, wenn ich erst x mit ihm Gassi war, werde ich bestimmt auch Leute kennen lernen, mit denen man sich anfreundet und die ich vielleicht anrufen kann, wenn es mal brennt!

    Sag mal, kannst du mir nicht deinen Bruder für die Hundeerziehung vorbeischicken
    Liebe Grüße von Kamee!


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  30. #30
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    Siena hübsch

    Wenn Du Rollrasen nimmst, dann hast Du mit der Pflege und Reinigung genauso viel an der Backe, als wenn Du mit Ihr einmal zum nächsten Baum gehst! Und es kommt sogar noch günstiger! Ist frische Luft nicht mit das beste Mittel um gesund zu werden

    Spaß bei Seite wenn der Hund auf den Rollrasen pieselt, dann muß Du gleich mit Wasser hinterher, sonst wird er ganz schnell braun und ist hin!!!


    Liebe Grüße Pam
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  31. #31
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    Ich glaube, daß mit meinem Bruder ist keine so tolle Idee

    3x war er jetzt hier seit der Dicke bei uns ist


    Liebe Grüße Pam
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  32. #32
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    Zitat Zitat von Moin Beitrag anzeigen
    Siena hübsch

    Wenn Du Rollrasen nimmst, dann hast Du mit der Pflege und Reinigung genauso viel an der Backe, als wenn Du mit Ihr einmal zum nächsten Baum gehst! Und es kommt sogar noch günstiger! Ist frische Luft nicht mit das beste Mittel um gesund zu werden

    Spaß bei Seite wenn der Hund auf den Rollrasen pieselt, dann muß Du gleich mit Wasser hinterher, sonst wird er ganz schnell braun und ist hin!!!
    Aber nicht gesprochen wie Nina sondern wie die toskanische Stadt also wie Si-ena ... so haben sie die Maus im TH genannt, eigentlich gefällt es mir gut, es ist kurz trotzdem klangvoll und ich finde man kann es strenger und auch sanft ausprechen ...

    Die soll doch auch draußen machen, sie soll das doch nur für den Notfall haben, also so, dass sie auch drauf gehn würde, wir normal aber natürlich runter gehn ... glaube Züchter bringen den Hundis sowas auch bei, aber mit ner s.g. Pullerdecke, DAS find ich ja ganz widerlich
    Und ich wollte keinen Wettbewerb für englischen Rasen mit dem Ding gewinnen wenn der hin ist, wird er ausgetauscht ...

    Übrigens, Rüdiger der Rüde ist ja man echt nen stattlicher Kerl geworden

    Dein Bruder ist echt nen Vollpfosten
    Liebe Grüße von Kamee!


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  33. #33
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    @Kamee

    Willst du den Rollrasen dann immer nur auslegen wenn ein Notfall ist oder liegt er die ganze Zeit?

    Denn wenn der Hund weiß er darf da hinmachen, macht er es auch wenn kein Notfall ist (woher soll er das auch wissen das er es nur dann darf?). Also müsstest du wahrscheinlich den Rasen immer wieder wegpacken oder den Hund nicht auf die Terasse lassen.

  34. #34
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    Zitat Zitat von Ryhinara Beitrag anzeigen
    @Kamee

    Willst du den Rollrasen dann immer nur auslegen wenn ein Notfall ist oder liegt er die ganze Zeit?

    Denn wenn der Hund weiß er darf da hinmachen, macht er es auch wenn kein Notfall ist (woher soll er das auch wissen das er es nur dann darf?). Also müsstest du wahrscheinlich den Rasen immer wieder wegpacken oder den Hund nicht auf die Terasse lassen.
    Stimmt auch wieder. Der Rasen soll ja in so eine Art Sandkasten, den ich auch zumachen kann, denn ich hab ja auch Katzen und ich will nicht, dass die grad das Gras fressen, was er bepieselt hat somit wäre das Ding dann zu muss ich ja auch so schließen können, sonst schwimmt der Rollrasen nach regen dort in der Suppe rum. Könnte es aber auch so machen, dass er da früh morgens und spät abends macht und sonst beim Spaziergang also gegen Mittag und Nachmittag draußen Geht er dann zwischendurch auf die Terrasse, wäre der Deckel zu ... Meinst du, das ist für den Hund begreifbar

    Also eine Freundin von mir hatte einen Berner Senner, der hatte im Garten so eine Sandecke, dort machte er morgens und abends, aber das hat nicht verhindert, dass er ansonsten auch bei den Spaziergängen gemacht hat ...
    Liebe Grüße von Kamee!


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  35. #35
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    Zitat Zitat von Kamee Beitrag anzeigen
    Stimmt auch wieder. Der Rasen soll ja in so eine Art Sandkasten, den ich auch zumachen kann, denn ich hab ja auch Katzen und ich will nicht, dass die grad das Gras fressen, was er bepieselt hat somit wäre das Ding dann zu muss ich ja auch so schließen können, sonst schwimmt der Rollrasen nach regen dort in der Suppe rum. Könnte es aber auch so machen, dass er da früh morgens und spät abends macht und sonst beim Spaziergang also gegen Mittag und Nachmittag draußen Geht er dann zwischendurch auf die Terrasse, wäre der Deckel zu ... Meinst du, das ist für den Hund begreifbar

    Also eine Freundin von mir hatte einen Berner Senner, der hatte im Garten so eine Sandecke, dort machte er morgens und abends, aber das hat nicht verhindert, dass er ansonsten auch bei den Spaziergängen gemacht hat ...
    Ich dachte es sei nur für Notfälle.

    Ich finde das für Notfälle (man liegt mit Fieber im Bett etc.) wirklich in Ordnung. Aber wenn ich mir einen Hund anschaffe weiß ich das es dazu gehört in der Früh und auch am spätend Abend raus zu müssen damit der Hund sich lösen kann.

  36. #36
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    Hallo Kamee,

    ich würd das eher nicht machen, hört sich nach sehr viel Aufwand an für etwaige Notfälle.

    In 19 Jahren Hundehaltung ist es bei mir einmal vorgekommen, dass ich so fiebrig war, dass mein Ma den Hund evakuiert hat (sie musste dafür 400 km fahren) (und ich wurde übrigens meinem Schicksal überlassen ).

    Viel Spaß mit der Kleenen
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    Als denkender Mensch beantwortet man nicht dieselbe Frage ein Leben lang gleich.
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  37. #37
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    Zitat Zitat von Dizzy Beitrag anzeigen
    Hallo Kamee,

    ich würd das eher nicht machen, hört sich nach sehr viel Aufwand an für etwaige Notfälle.

    In 19 Jahren Hundehaltung ist es bei mir einmal vorgekommen, dass ich so fiebrig war, dass mein Ma den Hund evakuiert hat (sie musste dafür 400 km fahren) (und ich wurde übrigens meinem Schicksal überlassen ).

    Viel Spaß mit der Kleenen
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    Also wenn er täglich z.B. oder/und spät abends drauf geht, dann natürlich schon, ist die Kiste zu und es ist wirklich nur, für wenn es mal nicht anders geht, dann würde es sich ja in Grenzen halten .. andererseits, wie lange bleibt so ein Stück Rasen in so einem Kästchen ein Stück Rasen, so ohne Licht

    Haaaaaa
    Zitat Zitat von Ryhinara Beitrag anzeigen
    Ich dachte es sei nur für Notfälle.

    Ich finde das für Notfälle (man liegt mit Fieber im Bett etc.) wirklich in Ordnung. Aber wenn ich mir einen Hund anschaffe weiß ich das es dazu gehört in der Früh und auch am spätend Abend raus zu müssen damit der Hund sich lösen kann.
    Du hast eben geschrieben nur für Notfälle ist es blöd, weil er dann immer dahin machen will ... deshalb meine Idee mit früh morgens und spät und nicht weil ich das von der Backe haben will. Wobei ich nicht sagen will, dass ich es nicht auch angenehm fände, nicht gleich schon vorm ersten Kaffee mit ihm runter zu müssen, zumal ich hier nicht gleich eine Wiese vor der Tür habe ... aber bin mir schon bewusst, dass er raus soll und ich soll ja auch raus, darum gehts ja Und wenn sie sich eingewöhnt hat, muss sie ja vielleicht auch nicht mehr gleich sooooo früh ... wird sich schon einspielen
    Liebe Grüße von Kamee!


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  38. #38
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    hab heute mal das hier erstanden

    http://www.amazon.de/Hund-Deutsch-Vo...2406543&sr=8-1

    als ich Zuhause war, ist mir aufgefallen, sie kann doch nur spanisch so kann ich es gar nicht mit ihr lesen
    Liebe Grüße von Kamee!


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  39. #39
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    Zitat Zitat von Kamee Beitrag anzeigen
    hab heute mal das hier erstanden

    http://www.amazon.de/Hund-Deutsch-Vo...2406543&sr=8-1

    als ich Zuhause war, ist mir aufgefallen, sie kann doch nur spanisch so kann ich es gar nicht mit ihr lesen
    Das Büchlein hab ich durch, war nett zu lesen

    Pam, habe mir jetzt noch diese hier bestellt:

    http://www.amazon.de/Hundetraining-M...2496719&sr=8-1


    http://www.amazon.de/Hundeerziehung-...2496772&sr=1-7
    Liebe Grüße von Kamee!


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  40. #40
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    Schneie gerade hier einmal wieder rein

    Ich kenne beide Bücher nicht und wenn ich ehrlich bin, habe ich auch nicht ein einziges über Hundeerziehung

    Kann auch nicht sagen, was ich vom Rütter halten soll ich persönlich finde den Cesar gut, zwar auch nicht alle Methoden.......

    Ich finde man sollte sich aus vielen "Trainern" das beste für seinen Hund ziehen!


    Liebe Grüße Pam
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