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Thema: in tiefer Trauer um unseren Familienhund und Freund

  1. #1
    summersoul Guest

    in tiefer Trauer um unseren Familienhund und Freund

    19.10.2008
    14.15 Uhr

    Diesen Tag werde ich nie vergessen.
    Ich habe seit einer oder zwei Wochen gespürt, dass es bald mit unserem Freund zu Ende gehen wird. Unser Familienhund hat eine lange Geschichte hinter sich und unser Tierarzt staunte, was für ein Kämpfer Johnny doch sei.

    Wie Tiere so etwas spüren... wenn sich unser Hund sonst so auf den Tierarzt gefreut hat, mussten wir ihn diesmal fast ins Behandlungszimmer ziehen. Die Situation war lange Zeit unklar, die genaue Ursache - Mutmaßungen. Jedoch hat unser Hund die letzten Tage nichts mehr gefressen. Nach einem 1. Flohbefall hatte er große Probleme mit Würmern, ob die allerdings andere Organe angegriffen haben, wissen wir nicht. Der Arzt gab dem Hund zur Untersuchung diesmal eine Beruhigungsspritze, der Hund lag in den Armen meiner Mutter und sank langsam in sich zusammen. Er hat noch ein Paar Mal erbrochen, wie heute schon etliche Male und man hätte mir das Herz rausreißen sollen in dem Moment- das wäre erträglicher gewesen. Unser Häufchen Elend wurde nach der Spritze untersucht, ins Maul geschaut, die Zähne, die der Arzt beim letzten sehr schwierigen Eingriff nicht mehr entfernen konnte sahen schlimm aus, aber nicht die Ursache für seinen Zustand. Das Zahnfleisch war nahezu weiß. Der Arzt meinte, er würde jetzt nur noch die Blutuntersuchung machen um drei Blutwerte zu erhalten.
    Wie wenn wir es gewusst hätten, aber dennoch fühlte es sich wie in einem falschen Film an - die Werte waren so schlecht, dass der Arzt meinte, es hätte nicht mehr viel Sinn und wir waren uns seit zwei Tagen einig, dass wir unseren Freund loslassen würden, wenn es für ihn nur noch Qualen bedeuten würde weiter zu leben. Da Johnny noch von der Beruhigungsspritze ruhig gestellt war, gab der Arzt noch ein wenig Narkosemittel und dann die Spritze und Johnny ging gegen 14.15 Uhr über die Regenbogenbrücke.

    Wir werden dich niemals vergessen Johnny. Du hast in unserem Herzen gewohnt und dieses Stück mit dir in den Himmel genommen. Du wirst uns immer fehlen und ich danke dir für alles, was du uns gegeben hast und für deinen stillen Beistand in schlechten Zeiten.
    Ich drücke dich in Gedanken ganz fest.
    Und eines Tages werden wir uns wieder sehen.......

  2. #2
    monica Guest
    Auch wir haben unsere süße kleine Maja am 16.10.08 auf eine ganz schreckliche Weise verloren - nachdem sie im April 2008 nach einer Vergiftung
    im letzten Moment gerettet werden konnte, habe ich extra den Spazierweg
    geändert, obwohl sie gerade zu diesem Strand immer am liebsten gegangen ist , wie sie uns durch Jaulen, Heulen und ungeduldiges Bellen u. weil es ihr nie schnell genug ging, stets klarmachte.
    Wir sind dann am 16.10.08 mit ihr extra in die Olivenberge gefahrren, wo es viele grüne wiesen u.s.w. gibt. sie ist herum gerast, jeder eidechse hinter her
    und war die Lebensfreude pur.
    Als wir nach Hause kamen, merkten wir sofort, sie zeigte wieder Vergiftungsanzeichen - die Zeit war gegen uns - von 5 Ärzten war keiner erreichbar und beim sechsten, war das Gift bereits in die Blutbahn gelangt -
    der Todeskampf war grauenvoll und der Schock auf ihren Tod hin, lähmt uns heute noch. Ich bringe seitdem keinen Bissen mehr herunter -ich sehe sie überall, spüre sie und es tut so wahnsinnig weh. Kein Mensch, kein anderes Lebewesen kann einen trösten. Man fühlt nur ein wahnsinniges großes leeres Loch in sich.Der Schmerz um den Verlust ist immer gegenwärtig und es hört nicht auf , weh zu tun.Wir haben sie dann am nächsten Morgen dort beerdigt, wo sie am liebsten war - auf einem kleinen Sandhügel, oberhalb des Strandes und neben einem blühenden Kaktusbaum. Ein großer weißer Stein schmückt ihr Grab. wir haben sie mit dem Kopf zum Meer in das Grab gelegt - nur ich hoffe, dass sie dort auch ihre ewige Ruhe und ihren Frieden findet. Ich muß mir immer wieder sagen, sie hat vier schöne Lebensjahre mit uns gehabt,
    aber wir dreifach so schöne mit ihr. sie fehlt mir wahnsinnig, dass er körperlich geradezu weh tut - am Samstag hatte ich dann einen schweren zusammenbruch und mein Sohn, konnte mich nicht mehr leiden sehen und
    wollte mich irgendwie trösten. Er brachte mir am Abend, den 18.10. einen
    Welpen, nachdem er überall herum gefahren war und gesucht hatte.
    Als ich den Welpen sah, verlor ich total die Fassung - dieser kleine Welpe, ist genauso alt, wie Maja, als ich sie bekam - zwei monate alt und total identisch im Aussehen. Welch ein Schicksal - Maja wurde am 1.08.2004 geboren - diese Kleine wurde am 15.08.2008 geboren!!! Sie wird Maja nie vergessen lassen, aber sie zeigt mir jede Sekunde eines: "Maja kann ich dir nicht ersetzen, aber auch ich werde dich sehr, sehr glücklich machen!"
    Seit "Mia" mir in den Arm gelegt wurde, weicht sie nicht von meiner Seite - sie ist so bemüht, geliebt zu werden, dass sie sogar ihr Geschäftchen jedes Mal draußen macht. Der Schmerz um Maja wird ruhiger - aber er wird nie weggehen, denn Maja war mein erster Hund und meine erste große Hundeliebe.
    Wer selbst einen Hund durch Tod verloren hat, weiß wie weh das tut und wie der Schmerz einen verfolgt. Gebt auch ihr einem anderen Hund die Chance, bei euch ein glückliches Leben zu finden! Der andere Hund wird deswegen nicht vergessen und der Schmerz um seinen Verlust wird auch trotzdem bleiben!Was ein Hund dem Menschen gibt, ist eine so uneigennützige, so eine
    bedingungslose Liebe, zu der ein Mensch nie fähig sein wird, egal wie sehr er liebt. Es tut weh, jede Stunde, jede Sekunde und man hat das Gefühl, einer entsetzlichen Leere in sich - aber andere Hunde verdienen es nun auch, ein paar Jahre glück, Liebe und Geborgenheit von uns zu bekommen, meint ihr nicht?

  3. #3
    summersoul Guest
    das denke ich auch, aber das ist vll von Person zu Person anders. Für uns kommt im Moment ein anderer Hund nicht in Frage. Wir sind alle noch am trauern, meine Mutter am allermeisten. Ich selbst habe meinen Katzen gegenüber die Schwierigkeit, ihnen normal zu begegnen, kriege Schuldgefühle, wenn ich mit ihnen kuschel. Meistens geht es, aber heute war ich den Tag über alleine im Haus und ich musste der Tatsache ins Auge sehen, dass unser Hund nicht jeden Moment ins Zimmer reintapst. Mir war auch zum Heulen und jämmerlich und ich denke, ich könnte mein Herz jetzt noch nicht für jemand anderen öffnen. Es tut noch zu sehr weh.
    In 15 Minuten ist unser Hund 1 Tag tot.... ich kann das nicht begreifen.

    @monica: ich wünsch euch viel Kraft für die weitere Zeit. Schön, dass Mia bei euch ein Zuhause gefunden hat

  4. #4
    monica Guest

    ich empfinde mit dir,

    auch ich habe genauso gedacht, wie du und vielleicht deine Mutter - nur der Schmerz und die Trauer steigern sich noch, denn die ersten Stunden und Tage
    ist man wie gelähmt, man möchte am liebsten vor Schmerzen und Trauer
    schreién und sich verkriechen. aber desto mehr einem diese Entgültigkeit
    bewußt wird, dass der hund nie mehr wiederkommen wird, desto mehr steigt auch die Verzweiflung. War es auch euer erster Hund?? Man versucht sich mit allem möglichen abzulenken, zu beschäftigen.....aber man schafft es nicht, denn überall ist der Gedanke an den tollen Hund present.
    Ich denke, du weißt was ich meine. Man hat so intensiv mit und für ihn gelebt, dass es keine Stelle, keinen Ort und keinen Platz gibt, wo man nicht an ihn erinnert wird. Den Nachmittag als wir vom Spazierengehen kamen, hatte ich sie noch geduscht, weil sie im Bach gewesen war und weil ich ja zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnte, dass sie zum zweiten Mal Gift gefressen hatte - wer rechnet denn auch damit in freier Natur - das Badetuch, wo ich sie mit trocken gerubbelt habe und sie sich eingerollt hatte anschließend, habe ich jetzt immer bei mir und wenn die Traurigkeit ganz schlimm wird - nehme ich es an mich und habe so wenigstens etwas noch, was ihren Duft trägt. Und auch wenn dieser kleine Welpe mit ihrem Aussehen sie niemals ersetzen werden kann, so weiß ich doch, diese Kleine hat es auch bereits verdient, dass sie geliebt wird - sie ist kein Ersatz und hat jetzt schon ihren eigenen Charakter. sie wird ihr eigenes neues Körbchen bekommen und was Maja geliebt hat, sei es ihr großes Plüschkissen, oder ihr spezielles Halsband - ich habe es mit ins Grab getan und habe ihr, ihr Tüchlein umgebunden mit all den worten drauf, die ich gerne noch gesagt hätte und die ich über diesen tollen Hund fühlen durfte. Es vergeht keine Stunde seither, wo ich meine Trauer und Gefühle nicht im Tagebuch festhalte. Dieser Hund ist neben meiner Familie, das Wertvollste gewesen, was mir Gott je schenkte. Es gab keinen Tag, wo ich nicht gedacht habe, mein gott was leibst du diesen Hund!
    Ich weiß und du weißt es auch, irgendwann müssen wir loslassen können, nur wann das sein wird - weiß die Zeit. Dich und deine Mutter wird vielleicht nur eines trösten, dass der Hund ausgelitten hat und es ihm nun , wie meiner Maja hoffentlich gut da oben geht.
    Monica

  5. #5
    summersoul Guest
    Zitat Zitat von monica Beitrag anzeigen
    War es auch euer erster Hund?? Man versucht sich mit allem möglichen abzulenken, zu beschäftigen.....aber man schafft es nicht, denn überall ist der Gedanke an den tollen Hund present.
    Ich denke, du weißt was ich meine.

    das Badetuch, wo ich sie mit trocken gerubbelt habe und sie sich eingerollt hatte anschließend, habe ich jetzt immer bei mir und wenn die Traurigkeit ganz schlimm wird - nehme ich es an mich und habe so wenigstens etwas noch, was ihren Duft trägt.

    was Maja geliebt hat, sei es ihr großes Plüschkissen, oder ihr spezielles Halsband - ich habe es mit ins Grab getan und habe ihr, ihr Tüchlein umgebunden mit all den worten drauf, die ich gerne noch gesagt hätte und die ich über diesen tollen Hund fühlen durfte. Es vergeht keine Stunde seither, wo ich meine Trauer und Gefühle nicht im Tagebuch festhalte. Dieser Hund ist neben meiner Familie, das Wertvollste gewesen, was mir Gott je schenkte. Es gab keinen Tag, wo ich nicht gedacht habe, mein gott was leibst du diesen Hund!
    Ich weiß und du weißt es auch, irgendwann müssen wir loslassen können, nur wann das sein wird - weiß die Zeit. Dich und deine Mutter wird vielleicht nur eines trösten, dass der Hund ausgelitten hat und es ihm nun , wie meiner Maja hoffentlich gut da oben geht.
    Monica
    Hallo,

    ja, es war unser erster Hund und überhaupt das erste größere Haustier.
    Das Gefühl, dass man sich ablenken will und Decke über den Kopf ziehen kenne ich genau. Meine Mutter flüchtet sich in Arbeit. Aber ich habe mir heute mal unsere Fotoalben vorgenommen und alle angeschaut und mir so sehr gewünscht, dass ich ihm noch einmal über den Kopf kraulen könnte, dass mir das Herz weh getan hat.

    Als ich heute noch Wäsche gewaschen habe, musste ich dann wieder heulen, weil das die Decken waren, auf denen unser Johnny geschlafen hat. Er hat aber am letzten Tag darauf erbrochen und wegen der Würmergeschichte nützt alles nix, es musste in die Waschmaschine. Als ich sie rausholte, waren überall noch seine Haare dran.
    Im Esszimmer riecht es noch nach ihm und ich brachte es nicht über's Herz mal durchzulüften. Überall sind noch Spuren von ihm, im Garten seine Pfotenabdrücke usw. und jedes Mal, wenn ich eine beseitigen muss, tut es wieder weh.
    Hab mich auf das Sofa gesetzt, auf dem der Hund die letzten Tage gelegen hat und ich weiß nicht, wie lange die Tränen gelaufen sind, aber das tat schon arg weh und ich fühlte mich so leer. Dann versuche ich mich immer an die guten Dinge zu erinnern und NICHT an den Augenblick, als wir ihn zum Ta drängen mussten.

    Ab und an habe ich ein sehr tröstliches Gefühl, zu wissen, dass er nicht in Qualen gestorben ist, sondern ganz ruhig eingeschlummert ist. Aber meistens tut es doch weh und ich versuche mich dem Gefühl zu stellen. Losgelassen habe ich ihn noch nicht ganz, erstmal den entscheidenden Schritt, damit er eingeschläfert werden kann. Jetzt heißt es nach und nach die Spuren von ihm loszulassen und sich an den Glauben zu klammern, dass der da oben genau weiß, wann er wen zu sich holt und dass es Johnny und deiner Maja oben gut geht und wir sie eines Tages wieder sehen.

    traurige Grüße

  6. #6
    monica Guest

    es tut schon gut zu wissen,

    dass man nicht alleine trauert und noch andere Menschen da sind, die das gleiche erlebt haben und diese Traurigkeit und den Schmerz kennen, den so ein Verlust mit sich bringt.Es gibt keinen Tag, wo ich nicht beim geringsten Anlass weinen muß, überall ist meine Maja noch gegenwärtig - überall sehe ich sie - aber desto mehr ich mir Fotos von ihr ansehe, und mein PC ist voll damit, umso ruhiger werde ich, denn es gibt kein Foto wo sie nicht vor Gesundheit strotzt und nicht richtig glücklich aussieht.
    Ich hoffe nur, dass ich Mias Erziehung auch so gut hinbekomme, wie bei Maja
    und dass ich Mia von Anfang an so hinbekomme, dass sie beim gassigehen und spazierengehen nichst, aber auch nichts draußen frißt, oder annimmt.
    Sonst ziehe ich ihr lieber einen Maulkorb an, denn so etwas wie mit Maja, will ich nie mehr erleben. Diese Krämpfe, dieses schmerzerfüllte Aufjaulen - bevor der tod sie endlich erlöste. Menschen, die so etwas fertigbringen Gift auszulegen und nicht einmal Warnschilder aufzustellen, müssten mit dem eigenen Gift gefüttert werden. Beim ersten Mal hatte jemand Gift in Schweinehaut eingerollt und diese ausgelegt, damit freilaufende Hunde sterben und die Touristen durch sie nicht gestört werden!!!
    15 Hunde starben damit und viele Hundebesitzer verloren ihren kostbaren
    Vierbeiner und Kameraden.
    Ich verzweifel alleine bei dem Gedanken, 2x ist unsere Maja dem Tod von der schippe gesprungen, beim dritten Mal -war es zu spät, weil alle Ärzte zu einem Kongress waren!! Falscher Platz, falsche Zeit und kein Arzt da -
    ich weiß, in Deutschland wäre sie sicher gerettet worden.

  7. #7
    summersoul Guest
    Zitat Zitat von monica Beitrag anzeigen
    Falscher Platz, falsche Zeit und kein Arzt da -
    ich weiß, in Deutschland wäre sie sicher gerettet worden.
    Quäle dich nicht mit solchen Gedanken. Vielleicht sehe ich es anders, aber ich bin der Überzeugung, dass wenn die Zeit für ein Tier gekommen ist, dann hätte man machen können, was man will. Ich denke, der da oben weiß wann er wen warum gehen lässt. So sehr mich der Verlust schmerzt, so sehe ich, dass unser Hund gegangen ist,als die Familie in der Lage war zusammen zu rücken. DAs wäre vorher gar nicht möglich gewesen.


    In der Tat, zu wissen, dass die eigene Trauer normal ist, tut gut. Oder so manche Dinge, die man tut oder denkt in dieser Zeit- dass die nicht völlig idiotisch sind, sondern dass sie andere Menschen auch nachvollziehen können.
    Ich bin allerdings der Meinung, dass nur Menschen, die selbst ein geliebtes Tier verloren haben, diesen Schmerz nachvollziehen können.

  8. #8
    Daisy&Schnitzel Guest
    Ich möchte Euch beiden mein tief empfundenes Mitgefühl aussprechen!! Gerade die ersten Tage nach dem Verlust sind so unsäglich schwer, da überall noch "lebendige" Spuren des Daseins unserer Vierbeiner gegenwärtig sind. Nach und nach verblassen sie dann, doch eines verblasst nie: Die Liebe, die wir ihnen entgegenbrachten. Fühlt euch von mir herzlich gedrückt!! Ich wünsche Euch viel Kraft für die nächste Zeit. Es wird besser werden, so blöd es klingt, aber die Zeit hilft und irgendwann denkt ihr mehr an die schönen Zeiten als an den letzten Tag ...

    Der Verlust meiner Hündin ist am 26. dieses Monats bereits vier Monate her, doch noch immer denke ich täglich an sie, rollen die Tränen manchmal ganz leise über meine Wangen. Ich habe - obwohl ich dies vorher eigentlich gar nicht so schnell wollte - kurz nach dem Tod von Daisy auch bereits wieder einem kleinen Vierbeiner ein Zuhause gegeben. Und obwohl die Trauer weiterhin einen ständig begleitet, hilft mir Nelly mit ihrer verrückten Art, den kleinen und größeren Macken und ihrer Anwesenheit, alles wesentlich einfach zu nehmen und wieder "normal" leben zu können. Sie hat jetzt all meine Aufmerksamkeit verdient ... und in den stillen Stunden gelten meine Gedanken Daisy.

    Insofern kann ich gut verstehen, dass Dir Monica der neue kleine Welpe eine große Hilfe ist. Und der Gedanke, dass Deine Maja nun an ihrem Lieblingsplatz ruht, gibt Dir sicherlich auch einen gewissen Trost.

    @sommersoul: Ich finde, Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Du mit Deinen Katzen schmust. Sie geben Dir auf diese Weise einen Trost, der Dir helfen wird, mit Deinem Verlust fertig zu werden. Sie spüren sicherlich, dass es Dir derzeit nicht gut geht.

  9. #9
    monica Guest
    [QUOTE=Daisy&Schnitzel;1359021]Ich möchte Euch beiden mein tief empfundenes Mitgefühl aussprechen!! Gerade die ersten Tage nach dem Verlust sind so unsäglich schwer, da überall noch "lebendige" Spuren des Daseins unserer Vierbeiner gegenwärtig sind. Nach und nach verblassen sie dann, doch eines verblasst nie: Die Liebe, die wir ihnen entgegenbrachten. Fühlt euch von mir herzlich gedrückt!! Ich wünsche Euch viel Kraft für die nächste Zeit. Es wird besser werden, so blöd es klingt, aber die Zeit hilft und irgendwann denkt ihr mehr an die schönen Zeiten als an den letzten Tag ...

    Der Verlust meiner Hündin ist am 26. dieses Monats bereits vier Monate her, doch noch immer denke ich täglich an sie, rollen die Tränen manchmal ganz leise über meine Wangen. Ich habe - obwohl ich dies vorher eigentlich gar nicht so schnell wollte - kurz nach dem Tod von Daisy auch bereits wieder einem kleinen Vierbeiner ein Zuhause gegeben.
    Das ist wirklich der netteste Trost, den ich bisher bekam.

    Und obwohl die Trauer weiterhin einen ständig begleitet, hilft mir Nelly mit ihrer verrückten Art, den kleinen und größeren Macken und ihrer Anwesenheit, alles wesentlich einfach zu nehmen und wieder "normal" leben zu können. Sie hat jetzt all meine Aufmerksamkeit verdient ... und in den stillen Stunden gelten meine Gedanken Daisy.

    Du sprichst mir aus der Seele, denn genauso empfinde ich es auch. In den frühen Morgenstunden, in denen ich sonst einen großen Spaziergang mit Maja machte, gehören ihr heute all meine Gedanken und Tränen. Jeden morgen fahren mein Mann und ich zu ihrem Grab und halten Zweisprache mit ihr - alleine schaffe ich es noch nicht hinzufahren.Es tut noch alles sehr weh - aber die kleine Mia ist der Wahnsinn, was sie alles anstellt, um auf sich aufmerksam zu machen. Wie sehr sie sich bemüht, mir ihre Liebe zu zeigen...
    bereits nach 3 Tagen bei uns ist sie so gut, wie stubenrein - selbst auf ihren Namen hört sie schon sofort und weicht mir nicht von der Stelle.Dabei ist sie gerade mal 2 Monate alt!Man vergißt nicht seine Trauer, seinenSchmerz, man wird nur abgelenkt von diesem neuen kleinen Wesen. Man sieht es auch nicht als Ersatz an, da es ja ganz anders ist, wie der verlorene Juwel - und selbst wenn das Kleine Mäuschen aussieht, wie der verlorene Liebling....er ist aber nicht der verlorene Liebling und man gibt ihm auch nicht die gleichen Kosenamen!Es ist einfach die neue Aufgabe, die einen vom Schmerz ablenkt und nicht durchdrehen läßt. Ich habe gerade gestern eine Dame kennengelernt, die Tränen in die Augen bekam, als wir ihren vor 10 Jahren verstorbenen Hund erwähnten und sie sagte auch, den Schmerz um den Verlust habe sie nie ganz überwunden und auch nie mehr einen hund haben wollen, um so etwas nicht nocheinmal durchmachen zu müssen.
    Insofern kann ich gut verstehen, dass Dir Monica der neue kleine Welpe eine große Hilfe ist. Und der Gedanke, dass Deine Maja nun an ihrem Lieblingsplatz ruht, gibt Dir sicherlich auch einen gewissen Trost. Ich schaue mir ständig Majs Fotos an, um die letzten qualvollen sekunden zu vergessen und das schreckliche Bild ihres Leidens! Und das hilft mir ein wenig!

  10. #10
    Daisy&Schnitzel Guest
    Zitat Zitat von monica Beitrag anzeigen
    Man sieht es auch nicht als Ersatz an, da es ja ganz anders ist, wie der verlorene Juwel - und selbst wenn das Kleine Mäuschen aussieht, wie der verlorene Liebling....er ist aber nicht der verlorene Liebling und man gibt ihm auch nicht die gleichen Kosenamen!Es ist einfach die neue Aufgabe, die einen vom Schmerz ablenkt und nicht durchdrehen läßt.
    Genau so ist es, der neue Mitbewohner ist kein Ersatz, nein, er ist eine Erweiterung der Familie. Und ich tue mich auch schwer damit, Nelly die gleichen Kosenamen zu geben, wie ich sie Daisy gegenüber verwendete. Da wird jetzt aus einem Mäuschen ein Schneckchen, aus Knopfauge ein Terrorkrümel (und das ist sie wirklich ), aus einer Dicken eine Süße ... man wird da schon erfinderisch.

    Ich freue mich für Dich, dass Dir Mia soviel Ablenkung gibt. Und die Zwiesprache am Grab mit Maja, die ist äußerst wichtig. Ich gehe aller 14 Tage zum Grab meines Mäuschens und empfinde es auch als sehr schön, zu wissen, wo sie ihren letzten Platz gefunden hat.

    Zitat Zitat von monica Beitrag anzeigen
    Ich habe gerade gestern eine Dame kennengelernt, die Tränen in die Augen bekam, als wir ihren vor 10 Jahren verstorbenen Hund erwähnten und sie sagte auch, den Schmerz um den Verlust habe sie nie ganz überwunden und auch nie mehr einen hund haben wollen, um so etwas nicht nocheinmal durchmachen zu müssen.
    Meine beste Freundin verlor vor 10 Jahren ihre geliebte Rotti-Hündin. Noch heute sitzt der Schmerz über den Verlust tief in ihr, wenn wir von ihr sprechen, stehen auch ihr noch immer Tränen in Augen. Ich denke, das ist normal so, vor allem wenn der Hund einen besonderen Platz in einer bestimmten Zeit des eigenen Lebens eingenommen hat.

  11. #11
    monica Guest
    Du schreibst wirklcih ganz toll und es tut mir gut,mich mit dir auszutauschen - darf ich
    fragen, wie alt du bist und in welchem Monat geboren??
    m

  12. #12
    Daisy&Schnitzel Guest
    Zitat Zitat von monica Beitrag anzeigen
    Du schreibst wirklcih ganz toll und es tut mir gut,mich mit dir auszutauschen - darf ich
    fragen, wie alt du bist und in welchem Monat geboren??
    m
    Natürlich darfst Du mich nach meinem Alter fragen: Ich bin 37 und im Monat März geboren. Ein Widder durch und durch

    Es freut mich, dass Dir meine Worte ein wenig helfen. Ich war ja selbst vor vier Monaten auf der Suche nach Trost und fand diese auch u. a. in diesem Forum. Es ist schon seltsam, bevor man nicht selbst ein Tier verliert, kann man den Schmerz gar nicht so recht nachempfinden. In meinem Freundeskreis verstarben zwar auch schon verschiedene Hunde und irgendwie fehlten sie auch und ich vermisse sie, doch es ist völlig anders, wenn der eigene Hund geht.

    Es ist schon schlimm, seinen Hund im hohen Alter zu verlieren, aber als noch viel schlimmer empfinde ich es, wenn sie aufgrund einer Krankheit, eines Unfalls oder Unglücks etc. noch vor ihrer "eigentlichen" Zeit gehen müssen, so wie es Deiner Maja ging. Es ist ein schrecklicher Gedanke, den eigenen Hund so leiden zu sehen, wie es Dir erging, nur weil irgendwer aus welchen Gründen auch immer meinte, Gift auslegen zu müssen ... und Deine Maja leider dem Köder nicht widerstehen konnte Zum Glück (und ich hoffe, es wird nie passieren) habe ich das noch nicht erleben müssen.

    Doch bei aller Hoffnungslosigkeit, die einen in einer solchen Zeit überkommen kann, denke ich zum Beispiel immer an die Worte meiner Oma, die zu mir meinte, es passiert alles aus einem bestimmten Grund. Auch wenn wir im Augenblick den Grund nicht erkennen können, irgendwann wird er sich ergeben und uns aufzeigen, dass alles seinen Sinn im Leben hat. Ich möchte und will an diese Worte glauben und meine Erfahrungen in meinem Leben haben mir eigentlich gezeigt, dass diese "Lebensweisheit" so ihre Gültigkeit hat. In diesem Sinne möchte ich auch Dir - und natürlich auch Summersoul - sagen, egal wie schrecklich momentan die Zeit Euch auch vorkommt, versucht daran zu glauben, dass alles im Leben ineinandergreift und ihr bald erkennen werdet, dass alles irgendwie so hat kommen müssen und richtig ist ... ist etwas schwer zu erklären, aber ich denke, ihr versteht, was ich damit ausdrücken möchte

    PS und OT: Ich habe mein Profil mal ein wenig erweitert ...

  13. #13
    monica Guest
    Na, dann haben wir etwas weiteres gemeinsam , denn ich bin auch Widder und das auch unverkennbar.
    Im Moment sterben hier sehr viele Hunde, denn irgend jemand scheint es hier nicht nur auf Mäuse abgesehen zu haben.Und nachdem nun auch viele tote Vögel vergiftet gefunden wurde - ist man zwar aufmerksam drauf geworden, aber man weiß nicht, wer dahinter steckt. Weißt du, deine Oma hat sicher recht, denn es war ein Wettlauf mit de rzeit, den wir verloren - erst war von 5 tierärzten keiner erreichbar, oder in seiner Praxis, dann auf dem Weg zum einzigen Tierarzt der Sprechstunde hatte, war ein großer Verkehrsstau. Wir haben praktisch 3/4 Stunde nur durch die herumfahrerei von einem Arzt zum anderen verloren. Es war ganz offensichtlich Majas Zeit gekommen - was mich aber wundert,Majas eltern waren ein pechschwarzer,langhaariger Riesenpinscher und der Vater ein Husky. Unsere kleine Mia ist ein Mischling - Mutter schwarz und Vater ganz weiß -beide Mischlinge und dennoch sieht sie aus, wie ein Ableger von Maja. Ist es wirklich Zufall dass wir zwei Tage nach dem Tod unserer geliebten Maja einen neuen Welpen bekommen, der äußerlich 100% Maja gleicht, oder wollte das Schicksal es so?
    Beide im August geboren mit gerade einmal 4 Jahren Zeitunterschied.Seit ich die Kleine
    das erste Mal auf den Arm nahm, weicht sie mir nicht mehr von der Seite, es ist ganz sonderbar - sie liebt alle, aber mir folgt sie auf schritt und Tritt und egal wo ich bin, sie bleibt in meiner Nähe und setzt sich auf meine Schuhe,meine Füsse - oder weint, wenn
    ich sie nicht auf den Arm nehme, wenn ich mich hinsetze.Ich denke, die Kleine hat von anfang an meine endlose Traurigkeit gespürt und Tiere sind ja recht feinfühlig. Sie klebt regelrecht an mir - natürlich ist das schön und tröstet mich sehr.
    Aber gleichzeitig wächst die Angst, mich wieder innerlich zu sehr zu binden und dann irgendwann wieder so einen Schmerz erleiden zu müssen, wie den Verlust.
    Liebe Grüsse
    Monica

  14. #14
    Daisy&Schnitzel Guest
    Das sind für mich niederträchtige Menschen, die in vollem Bewusstsein ihrer Taten anderen Lebewesen mutwillig Schaden zufügen, explizit sie zu töten. Ich verstehe einfach nicht, warum der Mensch an sich so eine grausame Ader hat - der eine mehr, der andere weniger, aber letztlich in jedem Menschen doch vorhanden - ... aber das ist ein anderes Thema. Hoffentlich finden die Behörden in Deiner Umgebung denjenigen schnellstens und eventuell wird er auch ordentlich bestraft. Ich weiß nicht, wie es in Italien mit Strafen wegen Tiertötungen aussieht, hier in Deutschland sind sie ja eher lasch - meiner Meinung nach.

    Tja, ob alles so, wie bei Euch abgelaufen ist, Zufall oder Schicksal war? Ich kann es ehrlich nicht sagen. Außenstehende würden es ganz sicher als Zufall deklarieren, Du und Deine Familie wahrscheinlich eher als Schicksal ... wenn auch noch nicht jetzt, denn ich denke, es braucht noch seine Zeit, bis Du eine endgültige Entscheidung (Zufall oder Schicksal) treffen bzw. die Frage für Dich selbst beantworten kannst. Ich möchte Dir dazu etwas über Daisy erzählen, was mich selbst nach ihrem Tod (aber teilweise auch schon davor) rückblickend zu dem Entschluss kommen ließ, dass es "Schicksal" war, weil es gut gewesen ist, dass alles so im Vorfeld passiert ist, wie es passiert ist. Natürlich habe ich das zum Zeitpunkt des Geschehens damals ganz anders empfunden, da war es das größte Unglück, was meiner Daisy passieren konnte:

    Am Neujahrsmorgen 2006 war Daisy aufgrund eines akut aufgetretenen Bandscheibenvorfalls vollständig in der Hinterhand gelähmt (Dackellähme). Auch ich habe an diesem Tag verzweifelt einen Tierarzt gesucht, aber keiner - selbst der Notdienst - war erreichbar. Letztlich fand ich dann doch einen alten Landtierarzt, zu dem auch sofort fuhr. Dieser behandelte Daisy aber nicht richtig, er setzte einzig ein paar Schmerzspritzen und schickte mich wieder mit den Worten nach Hause: Entweder es wird wieder was oder nicht. Na ja, am nächsten Tag war ich dann bei meiner Tierärztin, die mich und Daisy dann sofort in die Tierklinik schickte. Es war dringend eine OP notwendig, da aber schon über 36 Stunden seit Eintritt der Lähmung vergangen waren, standen die Chancen, dass Daisy wieder laufen würde, gerade mal noch so 50 : 50. Ich ließ sie operieren, sie überstand die OP gut (lernte später auch wieder laufen), musste aber noch in der Klinik bleiben. Nach einer Woche stellte der Tierarzt bei Untersuchungen fest, dass sie einen großen Tumor in sich trug, der kurz vorm Platzen war. Also wurde auch dieser herausoperiert, es war ein Hämangiosarkom der Milz. Sie überstand auch diese OP sehr gut. Ein halbes Jahr später bekam sie Leberkrebs, lebte damit aber noch weitere zwei Jahre sehr gut ohne Probleme. Letztlich musste ich sie einschläfern, weil entweder ein Thrombus oder eine unglücklich an der Bauchartiere gelegene Metastase aufplatzte und die Arterie verschloss, so dass der Blutzufluss zu den hinteren Extremitäten unterbunden war.

    Das in Kurzform zu ihrer Krankheitsgeschichte und nun mein Fazit: Die eingetretene Dackellähme war für mich das schlimmste, was ihr passieren konnte. Der Tag war der Horror, aber wäre die Lähmung nicht aufgetreten und sie wegen einer OP nicht in der Klinik gelandet, wäre sie höchstwahrscheinlich zwei, drei Wochen später an dem Milztumor gestorben, wenn er geplatzt wäre. Ich hätte sie also schon Anfang 2006 verloren, als jetzt erst im Juni diesen Jahres. Weiter kommt hinzu, dass durch die Fehlbehandlung des Landtierarztes und damit zu lange verstrichene Zeit bis zur OP damals eine Reihe von Nervensträngen bei Daisy abgestorben waren, inbesondere die zum Gehirn hin schmerzleitenden Nerven. Dieser Umstand hat ihr letztlich in ihren letzten Stunden einen riesigen Schmerz erspart. Daisy hat den Verschluss nicht gespürt, den Tierarzt irritierte deshalb auch erst das Fehlen von jeglichen Schmerzen, eine Ultraschalluntersuchung brachte dann das Ergebnis. Er sagte mir, eigentlich müsste sie aufgrund des Totalverschlusses schreien vor Schmerzen (kennt man ja auch, wenn man sich z. B. selbst die Blutzufuhr zum Bein abklemmt und dieses einschläft). Tja, also hatte auch diese Fehlbehandlung des Landtierarztes ihr Gutes, das kam aber eben erst nach 2 1/2 Jahren zum Tragen. Insofern scheint alles doch irgendwie vielleicht zusammenzuhängen ...

    Hinzu kommt noch, dass Nelly am 31.03.2008 ins Tierheim gebracht wurde - mein Geburtstag. Sie selbst hat am 18.04. Geburtstag, auch der meines Vaters, der vor 10 Jahren leider bereits gestorben ist ... Zufall? Wahrscheinlich, aber höchst bemerkenswert. Irgendwie hab ich dadurch das Gefühl, dass es so sein soll, dass ich Nelly gefunden habe.

    Und so ähnlich wird es wahrscheinlich bei Dir und Mia werden. So wie Nelly durch die gleichen Daten der Geburtstage irgendwie in mein Leben zu passen scheint, wird es bei Mia wohl die gleiche Färbung wie bei Maja sein und der gleiche Geburtsmonat. Dadurch erinnert sie Dich an Maja, doch gleichzeitig zeigt sie Dir durch ihre eigene Art, dass sie eine völlig andere, eigene Persönlichkeit ist. Und ja, ich denke, Mia spürt Deine Traurigkeit und auch, dass sie es gut haben wir bei Dir. Da bin ich sicher.

    Aber gleichzeitig wächst die Angst, mich wieder innerlich zu sehr zu binden und dann irgendwann wieder so einen Schmerz erleiden zu müssen, wie den Verlust.
    So ging es mir auch, aber ich kann Dir versichern, in ein paar Wochen hast Du diese Angst vergessen. Natürlich habe ich auch Angst vor dem Tag, wo ich dann Nelly werde gehen lassen müssen und wieder in dieses Loch stürze, aber das ist das Schicksal von uns Menschen, die wir Tiere haben, da wir nun mal wesentlich älter als diese werden. Doch das sollte Dich nicht davon abhalten - und wird es auch nicht, Du wirst sehen -, wieder all Deine Liebe in diesen kleinen Welpen zu stecken. Es wird unweigerlich passieren, dass Du Dich bindest und so muss es auch sein. Der Tag, vor dem Du Angst hast, ist hoffentlich noch viele Jahre von Euch beiden entfernt

  15. #15
    summersoul Guest
    Zitat Zitat von Daisy&Schnitzel Beitrag anzeigen
    Natürlich habe ich das zum Zeitpunkt des Geschehens damals ganz anders empfunden, da war es das größte Unglück, was meiner Daisy passieren konnte:

    Am Neujahrsmorgen 2006 war Daisy aufgrund eines akut aufgetretenen Bandscheibenvorfalls vollständig in der Hinterhand gelähmt (Dackellähme). Auch ich habe an diesem Tag verzweifelt einen Tierarzt gesucht, aber keiner - selbst der Notdienst - war erreichbar. Letztlich fand ich dann doch einen alten Landtierarzt, zu dem auch sofort fuhr. Dieser behandelte Daisy aber nicht richtig, er setzte einzig ein paar Schmerzspritzen und schickte mich wieder mit den Worten nach Hause: Entweder es wird wieder was oder nicht. Na ja, am nächsten Tag war ich dann bei meiner Tierärztin, die mich und Daisy dann sofort in die Tierklinik schickte. Es war dringend eine OP notwendig, da aber schon über 36 Stunden seit Eintritt der Lähmung vergangen waren, standen die Chancen, dass Daisy wieder laufen würde, gerade mal noch so 50 : 50. Ich ließ sie operieren, sie überstand die OP gut (lernte später auch wieder laufen), musste aber noch in der Klinik bleiben. Nach einer Woche stellte der Tierarzt bei Untersuchungen fest, dass sie einen großen Tumor in sich trug, der kurz vorm Platzen war. Also wurde auch dieser herausoperiert, es war ein Hämangiosarkom der Milz. Sie überstand auch diese OP sehr gut. Ein halbes Jahr später bekam sie Leberkrebs, lebte damit aber noch weitere zwei Jahre sehr gut ohne Probleme. Letztlich musste ich sie einschläfern, weil entweder ein Thrombus oder eine unglücklich an der Bauchartiere gelegene Metastase aufplatzte und die Arterie verschloss, so dass der Blutzufluss zu den hinteren Extremitäten unterbunden war.

    Das in Kurzform zu ihrer Krankheitsgeschichte und nun mein Fazit: Die eingetretene Dackellähme war für mich das schlimmste, was ihr passieren konnte. Der Tag war der Horror, aber wäre die Lähmung nicht aufgetreten und sie wegen einer OP nicht in der Klinik gelandet, wäre sie höchstwahrscheinlich zwei, drei Wochen später an dem Milztumor gestorben, wenn er geplatzt wäre. Ich hätte sie also schon Anfang 2006 verloren, als jetzt erst im Juni diesen Jahres. Weiter kommt hinzu, dass durch die Fehlbehandlung des Landtierarztes und damit zu lange verstrichene Zeit bis zur OP damals eine Reihe von Nervensträngen bei Daisy abgestorben waren, inbesondere die zum Gehirn hin schmerzleitenden Nerven. Dieser Umstand hat ihr letztlich in ihren letzten Stunden einen riesigen Schmerz erspart. Daisy hat den Verschluss nicht gespürt, den Tierarzt irritierte deshalb auch erst das Fehlen von jeglichen Schmerzen, eine Ultraschalluntersuchung brachte dann das Ergebnis. Er sagte mir, eigentlich müsste sie aufgrund des Totalverschlusses schreien vor Schmerzen (kennt man ja auch, wenn man sich z. B. selbst die Blutzufuhr zum Bein abklemmt und dieses einschläft). Tja, also hatte auch diese Fehlbehandlung des Landtierarztes ihr Gutes, das kam aber eben erst nach 2 1/2 Jahren zum Tragen. Insofern scheint alles doch irgendwie vielleicht zusammenzuhängen ...

    Hinzu kommt noch, dass Nelly am 31.03.2008 ins Tierheim gebracht wurde - mein Geburtstag. Sie selbst hat am 18.04. Geburtstag, auch der meines Vaters, der vor 10 Jahren leider bereits gestorben ist ... Zufall? Wahrscheinlich, aber höchst bemerkenswert. Irgendwie hab ich dadurch das Gefühl, dass es so sein soll, dass ich Nelly gefunden habe.

    Und so ähnlich wird es wahrscheinlich bei Dir und Mia werden. So wie Nelly durch die gleichen Daten der Geburtstage irgendwie in mein Leben zu passen scheint, wird es bei Mia wohl die gleiche Färbung wie bei Maja sein und der gleiche Geburtsmonat. Dadurch erinnert sie Dich an Maja, doch gleichzeitig zeigt sie Dir durch ihre eigene Art, dass sie eine völlig andere, eigene Persönlichkeit ist. Und ja, ich denke, Mia spürt Deine Traurigkeit und auch, dass sie es gut haben wir bei Dir. Da bin ich sicher.



    So ging es mir auch, aber ich kann Dir versichern, in ein paar Wochen hast Du diese Angst vergessen. Natürlich habe ich auch Angst vor dem Tag, wo ich dann Nelly werde gehen lassen müssen und wieder in dieses Loch stürze, aber das ist das Schicksal von uns Menschen, die wir Tiere haben, da wir nun mal wesentlich älter als diese werden. Doch das sollte Dich nicht davon abhalten - und wird es auch nicht, Du wirst sehen -, wieder all Deine Liebe in diesen kleinen Welpen zu stecken. Es wird unweigerlich passieren, dass Du Dich bindest und so muss es auch sein. Der Tag, vor dem Du Angst hast, ist hoffentlich noch viele Jahre von Euch beiden entfernt
    Hallo zusammen,

    sorry, ich habe mich hier eine Weile nicht gemeldet, weil ich für meine Familie da sein wollte.
    Ersteinmal:
    @DAisy&Schnitzel: dein Mädchen war aber echt eine reine Kämpfernatur. Da kann man sagen, dass sie bis zuletzt gekämpft hat. Und ich hatte eine richtige Gänsehaut beim Lesen.
    @all:Ich glaube genauso, dass hinter allem, was passiert ein Sinn steckt. Das ist genau der Gedanke, an den ich mich geklammert habe, wie ein Ertrinkender. Und es hat mir wirklich geholfen. Denn ich habe versucht, die Situation anders zu sehen. Ich bin überzeugt, dass unser Hund in unserem Leben eine bestimmte Rolle für jeden eingenommen hat. Er war in schweren Zeiten für jeden von uns eine Stütze, weil wir selbst als Familie uns nicht sonderlich nahe standen. Kürzlich hat sich diese Situation bei uns durch eine überstandene Krise schlagartig verbessert und man könnte sagen, dass unser Hund seine Rolle nicht mehr "spielen" musste.
    Ich bin mir sicher,dass er sich von uns allen verabschiedet hat- die letzten zwei Wochen hatte er jeden Tag Tränchen in den Augen. Und genauso haben wir alle unsere Tränen geweint. Aber auch nach seinem Tod hat er uns zusammen gehalten. Die Erinnerung an ihn, die Gespräche über alte Zeiten, als er noch ein kleiner Racker war, all das hat uns geholfen, als FAmilie zusammen zu wachsen.

    Wir werden ihn immer im Herzen behalten, keine Frage. Ich stelle mir das so vor, dass -ob Mensch oder Tier- derjenige in einem Teil des Herzens wohnt, und wenn derjenige geht, nimmt er diesen Teil mit.
    Das heißt aber nicht, dass man sich nach einem Verlust davor fürchten sollte, sein Herz wieder zu öffnen. Menschen enttäuschen dich, sie tun dir weh, sie brechen dir das Herz- du stehst auf und machst weiter.
    Ein geliebter Mensch stirbt - trotzdem lernst du, irgendwann auch andere Menschen zu lieben.
    Genauso ist es mit Tieren.
    Ich habe mittlerweile kein schlechtes Gefühl mehr, wenn ich meine Katzen bei mir habe. Sie wussten genau, wann sie mich alleine lassen sollen und wann sie bei mir bleiben konnten.
    Und meine Mutter und ich sind langsam soweit, dass wir uns einen neuen Hund vorstellen können. Mein Vater und mein Bruder sträuben sich allerdings noch mit Händen und Füßen davor.
    Auch wenn es hart klingt, aber ich denke, dass sie lediglich keine Lust mehr auf Einschränkungen durch einen Hund haben, denn es mag jetzt vielleicht einfacher sein, es sind weniger Verpflichtungen da. Und so sehr anfangs alle einen Hund wollten, so sind die Pflichten an meiner Mom und mir hängen geblieben.
    Ich hoffe aber, dass sie ihre Meinung nochmal überdenken. Da draußen wartet ein kleines, aufgeregtes Hundeherz, dass geliebt werden will.
    @monica: wie geht's dir jetzt?

    Lieben Gruß,
    summersoul

  16. #16
    monica Guest
    Zitat Zitat von Daisy&Schnitzel Beitrag anzeigen
    Das sind für mich niederträchtige Menschen, die in vollem Bewusstsein ihrer Taten anderen Lebewesen mutwillig Schaden zufügen, explizit sie zu töten. Ich verstehe einfach nicht, warum der Mensch an sich so eine grausame Ader hat - der eine mehr, der andere weniger, aber letztlich in jedem Menschen doch vorhanden - ... aber das ist ein anderes Thema. Hoffentlich finden die Behörden in Deiner Umgebung denjenigen schnellstens und eventuell wird er auch ordentlich bestraft. Ich weiß nicht, wie es in Italien mit Strafen wegen Tiertötungen aussieht, hier in Deutschland sind sie ja eher lasch - meiner Meinung nach.

    Tja, ob alles so, wie bei Euch abgelaufen ist, Zufall oder Schicksal war? Ich kann es ehrlich nicht sagen. Außenstehende würden es ganz sicher als Zufall deklarieren, Du und Deine Familie wahrscheinlich eher als Schicksal ... wenn auch noch nicht jetzt, denn ich denke, es braucht noch seine Zeit, bis Du eine endgültige Entscheidung (Zufall oder Schicksal) treffen bzw. die Frage für Dich selbst beantworten kannst. Ich möchte Dir dazu etwas über Daisy erzählen, was mich selbst nach ihrem Tod (aber teilweise auch schon davor) rückblickend zu dem Entschluss kommen ließ, dass es "Schicksal" war, weil es gut gewesen ist, dass alles so im Vorfeld passiert ist, wie es passiert ist. Natürlich habe ich das zum Zeitpunkt des Geschehens damals ganz anders empfunden, da war es das größte Unglück, was meiner Daisy passieren konnte:

    Am Neujahrsmorgen 2006 war Daisy aufgrund eines akut aufgetretenen Bandscheibenvorfalls vollständig in der Hinterhand gelähmt (Dackellähme). Auch ich habe an diesem Tag verzweifelt einen Tierarzt gesucht, aber keiner - selbst der Notdienst - war erreichbar. Letztlich fand ich dann doch einen alten Landtierarzt, zu dem auch sofort fuhr. Dieser behandelte Daisy aber nicht richtig, er setzte einzig ein paar Schmerzspritzen und schickte mich wieder mit den Worten nach Hause: Entweder es wird wieder was oder nicht. Na ja, am nächsten Tag war ich dann bei meiner Tierärztin, die mich und Daisy dann sofort in die Tierklinik schickte. Es war dringend eine OP notwendig, da aber schon über 36 Stunden seit Eintritt der Lähmung vergangen waren, standen die Chancen, dass Daisy wieder laufen würde, gerade mal noch so 50 : 50. Ich ließ sie operieren, sie überstand die OP gut (lernte später auch wieder laufen), musste aber noch in der Klinik bleiben. Nach einer Woche stellte der Tierarzt bei Untersuchungen fest, dass sie einen großen Tumor in sich trug, der kurz vorm Platzen war. Also wurde auch dieser herausoperiert, es war ein Hämangiosarkom der Milz. Sie überstand auch diese OP sehr gut. Ein halbes Jahr später bekam sie Leberkrebs, lebte damit aber noch weitere zwei Jahre sehr gut ohne Probleme. Letztlich musste ich sie einschläfern, weil entweder ein Thrombus oder eine unglücklich an der Bauchartiere gelegene Metastase aufplatzte und die Arterie verschloss, so dass der Blutzufluss zu den hinteren Extremitäten unterbunden war.

    Das in Kurzform zu ihrer Krankheitsgeschichte und nun mein Fazit: Die eingetretene Dackellähme war für mich das schlimmste, was ihr passieren konnte. Der Tag war der Horror, aber wäre die Lähmung nicht aufgetreten und sie wegen einer OP nicht in der Klinik gelandet, wäre sie höchstwahrscheinlich zwei, drei Wochen später an dem Milztumor gestorben, wenn er geplatzt wäre. Ich hätte sie also schon Anfang 2006 verloren, als jetzt erst im Juni diesen Jahres. Weiter kommt hinzu, dass durch die Fehlbehandlung des Landtierarztes und damit zu lange verstrichene Zeit bis zur OP damals eine Reihe von Nervensträngen bei Daisy abgestorben waren, inbesondere die zum Gehirn hin schmerzleitenden Nerven. Dieser Umstand hat ihr letztlich in ihren letzten Stunden einen riesigen Schmerz erspart. Daisy hat den Verschluss nicht gespürt, den Tierarzt irritierte deshalb auch erst das Fehlen von jeglichen Schmerzen, eine Ultraschalluntersuchung brachte dann das Ergebnis. Er sagte mir, eigentlich müsste sie aufgrund des Totalverschlusses schreien vor Schmerzen (kennt man ja auch, wenn man sich z. B. selbst die Blutzufuhr zum Bein abklemmt und dieses einschläft). Tja, also hatte auch diese Fehlbehandlung des Landtierarztes ihr Gutes, das kam aber eben erst nach 2 1/2 Jahren zum Tragen. Insofern scheint alles doch irgendwie vielleicht zusammenzuhängen ...

    Hinzu kommt noch, dass Nelly am 31.03.2008 ins Tierheim gebracht wurde - mein Geburtstag. Sie selbst hat am 18.04. Geburtstag, auch der meines Vaters, der vor 10 Jahren leider bereits gestorben ist ... Zufall? Wahrscheinlich, aber höchst bemerkenswert. Irgendwie hab ich dadurch das Gefühl, dass es so sein soll, dass ich Nelly gefunden habe.

    Und so ähnlich wird es wahrscheinlich bei Dir und Mia werden. So wie Nelly durch die gleichen Daten der Geburtstage irgendwie in mein Leben zu passen scheint, wird es bei Mia wohl die gleiche Färbung wie bei Maja sein und der gleiche Geburtsmonat. Dadurch erinnert sie Dich an Maja, doch gleichzeitig zeigt sie Dir durch ihre eigene Art, dass sie eine völlig andere, eigene Persönlichkeit ist. Und ja, ich denke, Mia spürt Deine Traurigkeit und auch, dass sie es gut haben wir bei Dir. Da bin ich sicher.



    So ging es mir auch, aber ich kann Dir versichern, in ein paar Wochen hast Du diese Angst vergessen. Natürlich habe ich auch Angst vor dem Tag, wo ich dann Nelly werde gehen lassen müssen und wieder in dieses Loch stürze, aber das ist das Schicksal von uns Menschen, die wir Tiere haben, da wir nun mal wesentlich älter als diese werden. Doch das sollte Dich nicht davon abhalten - und wird es auch nicht, Du wirst sehen -, wieder all Deine Liebe in diesen kleinen Welpen zu stecken. Es wird unweigerlich passieren, dass Du Dich bindest und so muss es auch sein. Der Tag, vor dem Du Angst hast, ist hoffentlich noch viele Jahre von Euch beiden entfernt
    Also, ich bin echt überrascht, welche lieben und tröstenden Zeilen ich zum Tode meiner geliebten und ersten großen Hundeliebe Maja bekam. Die Frage, wie es mir geht-
    was soll ich sagen nachdem Maja nun zwei Wochen tod ist? Es ist diese innere große Traurigkeit, die mich seither ständig begleitet und trotz der neuen kleinen Mia, mich immer wieder zum Weinen bringt. Gerade gestern habe ich eine junge Frau beim Spazierengehen mit Mia kennengelernt, die auch einen gleichaltrigen Hund,wie meine Mia (2 Monate alt)dabei hatte.
    Auch sie hatte diesen Hund erst wenige Tage, weil sie eine Woche zuvor ihre erste große Hundeliebe nach 12 Jahren wegen Krebs einschläfern mußte. Ihr hatte der Tierarzt geraten, sich sofort einen neuen Hund zuzulegen, um nicht an dem Trauer ihres eingeschläferten Hundes zu Grunde zu gehen. Und auch sie sagte mir, dass man zwar abgelenkt wird von dem neuen kleinen Hund, aber dass der Schmerz und die Trauer um den verlorenen Hund einen dennoch weiter jede Sekunde begleitet - Wir bekommen von der kleinenMia viel Grund zum Lachen, äußerlich ist sie ganz meine verstorbene Maja, aber vom Charakter her, total anders und von eigener Persönlichkeit. Wahnsinnig frech, risikofreudig und wie ein kleiner Wirbelwind - also sehr, sehr lebhaft. Was teilweise auch stressig sein kann.
    Euch allen, die mir so lieb geschrieben haben, danke ich vielmals - es tut wirklich gut. Und eines muß ich auch sagen, Majas Tod hat unserer Familie auch wieder sehr viel enger zusammengebracht. Die Traurigkeit, das Fehlen Majas - dieser Schock, dass sie plötzlich nicht mehr da ist - ich denke, jeder von uns verarbeitet das anders. Mein jüngster Sohn, der sofort auf die Suche gegangen war, nach einem neuen Hund, weil er mich hatte so leiden sehen, mein ältester Sohn, der sich Gedanken darum gemacht hat, was für ein Name
    zu meinem neuen kleinen Hund passt - meine - Mia.
    Mein Mann, der auch Spass hat an der Kleinen und dennoch mit mir jeden zweiten Tag zum Grab von Maja fährt u. mir auch zeigt, wie er unter dem Verlust Majas leidet. Und bei allen versucht die Kleine Mia die Traurigkeit zu nehmen, indem sie Kapriolen macht, uns zum Lachen bringt und dann wiederum einen mit diesen treuen braunen Augen anschaut, wo man das Gefühl bekommt, Maja schaut uns durch sie hindurch auch an! Wieviel Freude bereitte so ein Tier, das ist echt der Wahnsinn. Wie kann man so ein Tier quälen, oder häßlich sein, wenn es einen so treu ergeben anschaut? Alleine der Gedanke, dass ein Hund gequält wird, bringt mich zum Weinen.
    Hier in Italien ist es , wie in vielen südlichen Ländern, solange die Hunde Babys sind, wollen alle sie, speziell für ihre Kinder. Nur nach paar Wochen ist die Interesse an ihnen weg und man sieht sie nur noch als eine Belastung! Ich wäre dafür, dass auch Hunde nur an geprüfte Halter vermittelt werden, und nicht an Personen unter einem bestimmten Alter.Sie sind kein lebendiges Spielzeug, sondern kleine von Gott mit viel Liebe geschaffene Lebewesen, die unser Leben bereichern sollen, oder was denkt ihr?
    Monica

  17. #17
    summersoul Guest
    Hallo zusammen,

    wir werden uns wohl doch wieder einen Hund zulegen. Diesmal einen Berner Sennenhund. Ein Hündchen ist auch schon reserviert.
    Ich kann einfach nicht ohne Hund sein. Dieses Woe war ich auf Seminar und durfte einen Hund mal knuddeln und das hat mir einfach so gefehlt. Es war natürlich etwas anderes, aber mir ist klar geworden, dass es ohne Hund nicht geht. Traurig bin ich ab und zu zwar schon noch, aber es wird leichter erträglich.

    Hoffe euch geht es langsam besser?!

    Lieben Gruß,
    summersoul

  18. #18
    monica Guest
    Zitat Zitat von summersoul Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    wir werden uns wohl doch wieder einen Hund zulegen. Diesmal einen Berner Sennenhund. Ein Hündchen ist auch schon reserviert.
    Ich kann einfach nicht ohne Hund sein. Dieses Woe war ich auf Seminar und durfte einen Hund mal knuddeln und das hat mir einfach so gefehlt. Es war natürlich etwas anderes, aber mir ist klar geworden, dass es ohne Hund nicht geht. Traurig bin ich ab und zu zwar schon noch, aber es wird leichter erträglich.

    Hoffe euch geht es langsam besser?!

    Lieben Gruß,
    summersoul
    Das freut mich zu lesen - denn auch wenn die Traurigkeit bleibt, so ein
    neuer kleiner Welpen kann einen doch wieder zum Lachen bringen. Sein verstorbenes Tier wird man nie vergessen und auch die Tränen werden noch nicht ganz wegbleiben, wenn die Erinnerung kommt, aber so ganz ohne Hund ist man innerlich so leer und verzweifelt und der Verlust tut weiter so sehr weh. Ich wünsche euch sehr viel Freude und Spass an eurem neuen Familienmitglied. Er wird viel Auslauf und Bewegung brauchen, aber so ein sennerhund ist auch ein ganz toller Hund - unsere Freunde haben einen - holt Ihr euch den auch aus der Schweiz??
    Lieben Gruß
    monica

  19. #19
    summersoul Guest
    Hallo Monica,

    ich freu mich sehr auf den Hund, besonders auf den Auslauf, ich geh gerne mit dem Hund spazieren und mir macht es Spaß, wenn der Hund was neues gelernt hat.
    Wir werden in der Nähe von Erfurt den Hund holen. Die Züchter machen auf uns einen sehr guten Eindruck und scheinen ihre Hündchen heiß und innig zu lieben. Man merkt, dass sie ihre Arbeit gerne machen.
    Ich bin sehr gespannt auf den neuen Hund. Einen Namen hat er auch schon.

    Einmal Hund immer Hund, so heißt es doch.

    Natürlich fehlt mir mein Dicker immer noch... erst heute hab ich von ihm geträumt und hab ihn ganz arg vermisst. Aber das wird nie ausbleiben. Ich brauche nur an sein Grab gehen... .

    Liebe Grüße,
    summersoul

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