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Thema: Burmesin zu dünn?

  1. #1
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    Burmesin zu dünn?

    Hallo ihr,

    ich habe bei einer meiner beiden Miezen das wohl eher ungewöhnliche Problem, dass sie zu dünn ist: Charlice ist Burmesin, eher klein und wiegt knapp unter 3 kg.
    Ihre Rippen kann man fast zählen und das Stück zwischen Brustkorb und Hüfte ist bloß ein paar cm breit.
    Ich habe ihr schon den liebevoll gemeinten Spitznahmen "Böhnchen" gegeben...
    Gäste haben schon gefragt "Gehört die so?" und der Urlaubsvertretungs-Postbote war erschrocken, ich würde sie hungern lassen.
    Ist ja lieb, dass sie sich um das Kätzchen sorgen, aber der Vorwurf hat mich schon getroffen.

    Dabei kann sie fressen soviel sie mag: Trockenfutter steht immer da. Sonst hätte ich wirklich Panik, dass sie vom Fleisch fällt. Die Sorte ist Select Gold "Sensitive Digestion" (hochwertigste Eigenmarke vom Fressnapf). Die Sorte muss leider sein, da meine andere Katze Mia einen empfindlichen Magen hat und andere Sorten sofort wieder erbricht. Sogar die Hills Sensitive-Sorte.
    2x am Tag gibt es Nassfutter (Grau, Nutro, Cosma, selten Miamor oder Almo Nature), aber mehr als 25g morgens und 25 abends will sie einfach nicht fressen. Eigentlich lässt sie sogar von den 25g immer was drauf
    Wenn ich neue Sorten probiere, die sie nicht so mag, dann frisst sie auch einfach nichts. Was länger als einen Tag im Kühlschrank gestanden hat mag sie auch nicht mehr. Ganz schön schwierig so kleine Dosen aufzutreiben...
    Nebenher gibt es ein paar Leckerlis: Whiskas Taschen oder Aldi-Stangen,
    aber nicht zuviel - gesund ist das schließlich nicht...
    Dass sie damit eigentlich viel zu viel Trofu frisst, weiß ich. aber wenn ich es wegstelle streikt erstens die Mia und zweitens frisst Charlice deshalb auch nicht mehr Nassfutter. Da nimmt sie ja noch weiter ab!

    Nun war die Süße vor 5 Monaten für ein halbes Jahr schwer krank. Sie hatte FIP, musste das Ablassen ihres Wasserbauches 1xpro Woche über sich ergehen lassen, dazu kam eine OP, da war sie wirklich bloß Haut und Knochen und wir mussten ihr leider Aufbaufutter vom TA mit der Spritze "reinzwingen".
    Dank Interferontherapie ist Charlice nun länger wieder gesund, hat auch von 2,5 auf 2,95 kg zugenommen. Aber mehr will sie einfach nicht zunehmen.
    Ob die Krankheit wohl nach 5-6 Monaten noch immer Auswirkungen hat?

    Hinzu kommt, dass sie sehr quirlig ist - ein richtiger Sonnenschein
    Wenn sie nicht gerade mit schlafen oder putzen beschäftigt ist, RAST sie wie eine Irre durch die Wohnung oder spielt mit Mia.

    Ihre Mama war auch eine sehr Dürre - kann das vererbt sein?

    Und ist "zu dünn" überhaupt schädlich? Unsere TÄ meint Charlice sei völlig gesund - sie wirkt ja auch quietschfidel. Kot ist auch ok.

    Könnt ihr mir vielleicht ein Nassfutter empfehlen, das gesund ist und
    trotzdem reichhaltig? Sollte man dauerhaft Aufbaufutter geben (hm, das wäre wohl kaum bezahlbar...)?
    Oder wenigstens mal hin und wieder?

    Vielen Dank schon mal für eure Antworten!
    Lieben Gruß - Mel + Mia+ Charlice

  2. #2
    PhilippS Guest
    Hallo

    Ungewöhnlich finde ich das Problem keinesfalls, auch Mauzi könnte manchmal etwas mehr vertragen
    Als erstes würde ich Bierhefe als Appetitanreger (1/2TL pro Tag) verabreichen.
    Als Nächstes würde ich feste Mahlzeiten einführen. Viele Katzen fressen wenig, wenn sie dauerhaft den Futtergeruch in der Nase haben. In eurem Falle wären wohl ~5 Mahlzeiten am Tag optimal. Ich würde beide Katzen getrennt füttern, der Dünnen eine hochkalorische Sorte (TroFu Felidae; NaFu GRAU, Auenland - wenn möglich mit Schmalz oder Butter ergänzen).

    Ansonsten mal beim Tierheilpraktiker nach einem homöopatischen Medikament gegen Fressunlust nachfragen

  3. #3
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    Hallo
    Oh - danke,für soviele Tipps auf einmal
    Werde ich alles mal ausprobieren:
    Wo bekomme ich denn Bierhefe her? Gibt es sowas als Leckerlies?
    Das mit der Butter ist ja super! Ich habe Charlice sowieso schon
    mal erwischt wie sie an unserer Butter geschlabbert hat, die mag sie sehr gern.
    Nur dachte ich, dass sei ungesund bzw. dass Katzen davon erbrechen?
    Deshalb hab ichs ihr verboten

    5 Mahlzeiten am Tag kann ich leider nicht dauerhaft durchhalten.
    Bloß wenn ich frei hab oder am Wochenende, da ich Studentin bin und
    trotzdem nebenher arbeite, um mich und die Fellpoppos zu ernähren...
    Deshalb gibt es die Mahlzeiten morgens und abends auch nicht immer exakt
    zur selben Zeit, ist das wohl eher schlecht für die Miezis?

    Das Auenland NaFu kenne ich nicht. Wo kann man das denn kaufen?

    Tja und getrennt werden Mia und Charlice sowieso gefüttert.
    Aber eher wegen Mia, da sie ein Sensibelchen ist und weggeht
    - sobald sie sich gestört fühlt.
    Was IMMER der Fall ist, wenn da direkt neben ihr jemand frisst und mal
    rüberschaut - geschweige denn, Charlice schnuppert an ihrer Portion.

    Aber soll das Trofu nun tagsüber weg, wenn 5 Mahlzeiten möglich sind und
    wenn ich nicht da bin, lasse ich es stehen?
    Das würde eine Menge Nerven erfordert, denn Mia (Siamesin mit starker
    Stimme) fordert lautstark einen vollen Napf ein. Da kann sie sehr tyrannisch
    sein, wenns um ihr geliebtes Trofu geht
    Und wie kriege ich es hin, dass die beiden unterschiedliches Trofu fressen,
    wenn es im Napf steht? Mia verträgt ja bloß ihre jetzige Sorte

    Danke für die Tipps!

    Mel+Mia+Charlice

  4. #4
    PhilippS Guest
    Ach Mensch, eine schwierige Situation

    Wo bekomme ich denn Bierhefe her? Gibt es sowas als Leckerlies?
    Bierhefe gibts in der Drogerie, entweder als Flocken oder als Tabletten.
    Die Tabletten kannst du wie Leckerchen verwenden, die Flocken lassen sich übers Futter streuen

    Deshalb gibt es die Mahlzeiten morgens und abends auch nicht immer exakt
    zur selben Zeit, ist das wohl eher schlecht für die Miezis?
    Ne, das finde ich nicht so schlimm.

    Aber soll das Trofu nun tagsüber weg, wenn 5 Mahlzeiten möglich sind und
    wenn ich nicht da bin, lasse ich es stehen?
    Das kommt jetzt auf die Katze an
    Probiere mal für eine Woche immer in Mahlzeiten zu geben (wenn du tagsüber nicht da bist, dann früh, abend, vorm Schlafengehen). Kannt die Dünne ja wähln lassen ob nun trocken oder nass, wichtig ist erstmal das sie zunimmt.
    Dann kann es zwei Reaktionen geben:
    • die Dünne bleibt weiterhin ein Wenigfresser (das wäre blöd)
    • wenn alles klappt, dann wird sie sich ab jetzt aber auf ihr Futter freuen (neues Gefühl: Hunger) und sich auf die Mahlzeit stürzen. Dadurch sollte sie gut zunehmen.

    Ich denke die Chancen stehen 50:50, aber wage mal den Versuch für eine Woche. Danach musst du entscheiden, hat sie durch die neue Fütterung mehr oder weniger gefressen?


    Probiere und berichte doch mal

  5. #5
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    Ojeoje, ich fühle mich jetzt schon schlecht ihnen das geliebte Trofu wegzunehmen...
    Aber eine Woche kann ich das ja mal ausprobieren. (in einer anderen Diskussion
    habe ich gerade gelesen, dass es bei jemanden 4 Monate gedauert hat )

    Und gleich nach der Arbeit gehe ich zum Drogeriemarkt und kaufe Hefetabletten + Ohrstöpsel

    Thx-Mel+Mia+Charlie

  6. #6
    PhilippS Guest
    Ojeoje, ich fühle mich jetzt schon schlecht ihnen das geliebte Trofu wegzunehmen...
    Naja, richtig wegnehmen sollst du es ihnen ja vorerst nicht, sondern halt zu den festen Mahlzeiten reichen

  7. #7
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    Zitat Zitat von PhilippS Beitrag anzeigen
    Naja, richtig wegnehmen sollst du es ihnen ja vorerst nicht, sondern halt zu den festen Mahlzeiten reichen

    Achso - ich dachte zu den festen Mahlzeiten sollten sie dann eher Nassfutter bekommen...? Oder soll ich dann beides hinstellen?

  8. #8
    PhilippS Guest
    Ich fände es erstmal wichtig, das sie wieder etwas Gewicht auf die Rippen bekommt, stelle ihr also Beides zur Auswahl

    Der normalgewichtigen Katze kannst du dann natürlich hauptsächlich Nassfutter geben, ist ja eh gesünder

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