Ergebnis 1 bis 22 von 22

Thema: Umfrage: Warum einen Hund?

  1. #1
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Niedersachsen
    Beiträge
    792

    Question Umfrage: Warum einen Hund?

    Hallo Ihr alle!

    Als mein Hundchen und ich vorhin draußen im Gelände waren, begegneten wir auf einer Wiese zwei anderen Menschen und ihren beiden Boxerhunden. Sie waren angeleint, also ließ ich meinen Hund "bei mir" gehen, bis wir (mit mindestens zehn Metern Abstand) aneinander vorbei waren... schade eigentlich, die Vierbeiner wollten so gerne Kontakt aufnehmen... Der eine Boxer wickelte seinem Menschen die Leine um die Beine beim Versuch, meinen Hund möglichst lange zu beobachten, während mein Hundchen ganz brav neben mir blieb und sich nicht einmal mehr nach den anderen umdrehte - ich war schon ein bisschen stolz! Während wir weitergingen, dachte ich darüber nach, ob die beiden Menschen mit ihren Hunden wohl zufrieden waren und warum sie sich Hunde angeschafft hatten, wenn sie sie nicht mal frei laufen lassen... Was man halt so denkt.

    Warum überhaupt schaffen sich Menschen Hunde an?

    Das möchte ich von Euch hier wissen! Aus welchen Gründen wolltet Ihr einen Hund haben bzw. warum wünscht Ihr Euch einen?


    Gespannt auf die Antworten -
    Mascha

    Man wird alt wie 'ne Kuh
    und lernt immer noch dazu!

  2. #2
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz
    Beiträge
    5.393
    Hallo Mascha,

    das ist eine gute Frage ...ja, warum eigentlich?

    Bei mir muß es wohl eine frühkindliche Fehlentwicklung gewesen sein, denn mein sehnlichster Wunsch war schon IMMER ein Hund gewesen. Meine Eltern hatten versucht, mir im Kleinkindalter vernünftigen Umgang mit Hunden beizubringen - vergeblich. Ich bin auf jeden Hund zugestürmt, dessen ich ansichtig wurde, und wenn meine Eltern nicht aufgepasst haben, hing ich dem armen Tier am Hals. Seltsamerweise bin ich in meinem ganzen Leben noch niemals von einem Hund gebissen worden, auch als unvernünftiges Kind nicht.

    Tja, ich bekam keinen Hund, sondern Vögel. Auch als Jugendliche verhallte mein Gebettel um einen Hund ungehört. Daher war es gar keine Frage, als ich dann von daheim auszog: Ein Hund kommt ins Haus. Das war und ist mein Lebenstraum. Warum? Ich finde keine "vernünftige" Erklärung dafür. Allerdings bestätigten mir alle Verwandten und Bekannten, dass ich ein ganz anderer Mensch geworden bin, seit mein erster Hund bei mir lebt. Ausgeglichener, positiver denkend, fröhlicher... Beruflich mußte ich ab und an mal auf mehrmonatige Veranstaltungen oder Lehrgänge. Ich hätte eher den Beruf hingeschmissen, als meinen Bandit herzugeben. Immer fand sich eine Lösungsmöglichkeit, ihn mitzunehmen, und mit ihm war ich auch in fremden Städten nie allein... Er war und ist Freund, Begleiter, MEIN BANDIT, der immer zu mir hält.

    Tja, nun ist vor über einem Jahr noch Jason dazugekommen. Zwei Hunde. Und ich bin mit beiden überglücklich. Ich werde wohl mein ganzes Leben lang stets mindestens 2 Hunde halten. Egal, was kommt. Aber rationale Begründungen dafür finde ich nicht. Ich liebe sie einfach, diese feuchtnasigen, weichfelligen, nervigen, fröhlichen Monster, die weder darauf gucken, ob ich reich oder arm, hübsch oder häßlich, gesund oder krank bin. Wahrscheinlich müßte ich einen Psychologen befragen, vielleicht kann der mir diese Fehlschaltung in meinem Gehirn erklären ?!?

    Liebe Grüße
    Claudia
    Viele Grüße
    Claudia und die Monsterwarte



    "Was nützt einem die Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist?"

    http://mitglied.lycos.de/zweihovis
    http://hundeecke.de.vu *Das freundliche Forum rund um den Hund*

  3. #3
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Niedersachsen
    Beiträge
    792
    Hallo Claudia,

    solche Antworten liebe ich! Mir geht es nämlich ähnlich; ich wollte schon immer einen Hund haben - aber warum???

    Nun dachte ich, hier könnte es mir jemand erklären, aber nein, bloß noch so eine irrationale Tante... Ist schon seltsam, dass man so überhaupt nicht weiß, warum man sich diese - wie schriebst Du - feuchtnasigen, weichfelligen, nervigen, fröhlichen Monster wünscht.

    Natürlich finden sich im Nachhinein tausend Erklärungen - wieviel gesünder ich zum Beispiel bin, seit ich jeden Tag, bei Wind und Wetter, raus muss (hatschi!)...


    Vielleicht schreibt ja noch jemand was.
    Mascha

    Man wird alt wie 'ne Kuh
    und lernt immer noch dazu!

  4. #4
    Cockerfreundin Guest

    Vielleicht ja,

    ... weil kein Mann dir sooo schöne Augen machen kann wie ein Hund, der Dich anhimmelt??

    ... oder vielleicht, weil ich einfach nie mehr unbeobachtet essen wollte und mein Sofa ohne Hundehaare so klinisch rein ist??

    ... oder, weils einfach schöner ist, auf 6 Pfoten zu zweit durchs Leben zu marschieren??

    Wer weiß, wer weiß

    Auf jeden Fall ist's gut so wie es IST MIT Basti

    LG,
    Annette

  5. #5
    gudrun Guest

    warum??

    warum?weiss ich auch net .bei mir fings schon im säuglingsalter an.meine mutter hat mir das erzählt.wüsste es ja sonst gar nicht. ich bin mit 10 monaten schon gelaufen unsere nachbarn mit denen wir den hof teielten hatten einen1 jährigen altdeutschen schäferhund der bissig war.ich bin also in einem unbeobachteten moment zu im hin setzte mich neben sein futter und manschte drin rum,langte in sein maul und zog am fell..meiner mutter blieb bei dem anblick das herz stehn.rex so hiess er lies sich das alles gefallen und sahs ruhig neben mir.von diesen zeitpunkt an waren wir die besten freunde.haben freud und schmerz miteinander geteilt.er war mein bester freund .als er im alter von 13 jahren starb heulte ich 3 tage lang konnte nicht mal in die schule.dan reichte es meinen eltern die sind los und hollten einen neuen hund.von dem wollte ich am anfang nichts wissen.meine eltern sagten das ist dein hund wenn du in nicht fütters und dich um ihn kümmerst ist er ganz alleine und hat keinen freund .na jetzt weis ich das das nur taktig war hat aber funktsoniert erst tat mir wudy leid da er ja alleine leid und ich sagte zu im brauchst nicht traurig sein ich bin jetzt dein freund 10 jahre lang war er es dan musste er eigeschläffert werden.da wohnte ich schon woanders und hatte eine eigenen hund meine tequilla.konnte wudy leider nicht mitnehmen meine 1 vermieter dulden keine tiere auserdem hatte wudy daheim einen grossen hof und mein vater ging immer mit im spazieren.war dan 2 jahre ohne hund .mir fehlte irgendwas kann das net beschreiben einfach jemand der dich liebt wie du bist der nicht versucht dich zu ändern der dir dein dummes geschwätz nicht übelnimmt und aufmerksam zuhört mit dem mann durch dick und dünn gehn kann der dich nie in stich lässt die liste könnte ich endlos weiterfüren.ich bin jetzt seit fast 3 monaten alleine tequilla die ich nur kurz hatte fehlt mir so sehr im dezember kommt meine neue hündin wenn alles gut geht.ich freue mich schon auf sie ,habe aber auch ein schlechtes gewissen kann ich schlecht erklären.ich hoffe meine süsse verzeiht mir das ein neuer hund zu mir kommt werde sie nie vergessen.aber ich möchte nie mehr im leben ohne hund sein .2 jahre ohne war schrecklich .mir fehlt dan was .ich bin dan irgendwie kein ganzer mensch.
    gudrun

  6. #6
    Registriert seit
    03.07.2002
    Ort
    München
    Beiträge
    688

    Talking das Leben mit Tiere

    Hallo Masha,
    ich bin als Kind in den Ferien immer bei meinen Großeltern am Bauernhof gewesen und habe es geliebt mich mit allen Tieren vom Hof zu beschäftigen füttern, Stal sauber machen und streicheln die Tiere (auch Schweine). Meine Großeltern haten damals einen Kettenhund bei dem bin ich oft gessesen und habe ihn gestreichelt und mit ihm geredet der hat sich oft wie wahnsinnig gefreut wenn er am Tor meine Stimme hörte, als ich groß genug war durfte ich dann mit ihm auch spazieren gehen auf der Strasse. Als Kind bin ich genau wie Claudia auf jeden Hund auf der Strasse zugegangen und wollte ihn streicheln ich habe aus Beobachtungen gelernt ob der Hund das mag oder nicht und habe gelernt wenn man mit den Hunden redet lassen sich die meisten anfassen die anderen habe ich in Ruhe gelassen. Mit den Katzen am Bauernhof habe ich auch oft gespielt hate auch immer verkrazte Hände habe auch manchmal versucht die Katzen unter der Decke im Bett zu verstecken damit meine Oma nicht ausspert auf den Hof die gehen dan in die Scheune schlafen oder Mäuse fangen in der Umgebung. Ich hate sogar meine Lieblingshenne die sich streicheln lassen hat von mir.
    Im Alter von 1- 4 Jahren hate ich meinen eigenen Hund eine kleine Hündin gelb mit kurzem Fell mit der habe ich jedes geschmierte Brot geteilt und war meine treue Spielgefährtin ich schätze mal daher kommt meine speziele Liebe für Hunde.
    Mit 13 Jahren habe ich eine Taube großgezogen die mein Couseng gefunden hatte die habe ich dann in die Freiheit gelassen als sie soweit war.
    Ich bin wie ihr merkt ein absoluter Tierfan konnte mir aber bis vor kurzem keinen Hund leisten da ich keine Zeit für ihn gehabt hätte. Da ich jetzt bei meinem Freund wohne und arbeite er ist selbständig kann mein Hund denn ganzen Tag bei mir sein und unseren Kater Timmy ärgern der sich aber gut zu wehren weis wenn er mal zu grob wird sich aber sonst fast alles gefallen läst von ihm.
    Ich bin jetzt ganz glücklich mit meinem kleinen eigenen Hund und mit meinem Kater.
    Viele grüße von der Tiernärrin Astrid-Sofia

  7. #7
    Dagi Guest

    Auch ich...

    ...bin sozusagen schon mit der Muttermilch auf Tiere geprägt. Die treueste Begleiterin meiner Mutter während der Schwangerschaft war ihre Hündin Emmi (eigentlich ZsaZsa, und natürlich Rauhaardackel). Aber wie das damals so war: ein Kind kommt und Hundehaare sind ja unhygienisch - also mußte Emmi zu den Großeltern. Ich liebte sie -laut den Erzählungen- von Anfang an, und sie mich! Es ist 10 Jahre lang meine beste Freundin gewesen. Trotz ihres Herzfehlers ist sie 12 Jahre alt geworden. Ich habe Tag und Nacht geheult als sie starb. Ich durfte sie auch nicht noch mal sehen.

    Ab da habe ich meinen Eltern in den Ohren gelegen: bitte, bitte, ich möchte wieder einen Hund haben. Den gabs aber nicht, hat der Vermieter (selber 2 Hunde) nicht erlaubt. Aber Kaninchen, Hamster, Vögel. Aber verzehrt hab ich mich immer nach einem Hund. Ich habe mich dann jahrelang damit gerettet, die Hunde anderer Leute auszuführen, die zu alt oder zu faul waren. Da habe ich auch tolle Freundschaften geschlossen. Mich hat auch nie einer gebissen, oder mich angeknurrt. Ich habe einfach generell ein gutes Verhältnis zu Tieren. Aber es war ja nie der eigene.

    Nun: jetzt hat es ja endlich geklappt, und mit Ausnahme von meiner Hochzeit, hat mich noch nichts in meinem Leben soooooooooooo glücklich gemacht. Vielleicht ist es ihre Unverfälschtheit, ihre Ehrlichkeit, der treue Blick - ich weiß es nicht. Aber wenn Amy mich anstupst, oder schlafend zu meinen Füßen liegt, dann wird mir einfach warm ums Herz. Und mir geht es gut, wenn es ihr gut geht, wenn sie draußen durch den Wald tobt, und man ihr einfach pure Lebensfreude ansieht. Es ist einfach zu schön mit Hund!

    Dagi + Amy

  8. #8
    sporty Guest
    rationale erklärung???
    wie das
    ich glaube das die hundehaltung und die liebe zum selbigen bei uns FREAK`s in den genen liegt
    oder vielleicht doch ein kindheitstrauma???

    also ich habe von anfang an mit hunden zusammengelebt
    zuerst unsere dackelhündin tobbi die mich gut erzogen hat
    als sie starb war ich 4 oder 5. mein bruder und(noch schlimmer) ich haben um einen neuen hund gebettelt aber "wir haben keine zeit wir fahren in den urlaub" usw. doch im april 1991 war ein lichtblick zu sehen wir sind zwar nur einen hund angucken gefahren aber im juni ist sie natürlich bei uns eingezogen (man kann sich keinen hund nur mal anschauen ) janka hat nie auf mich gehört was mich sehr frustrierte und schnell wollte ich auch einen eigenen hund im sommer 2000 erfüllte sich mein sehnlichster wunsch (eine lange geschichte wofür es sich lohnt ein buch zu schreibn ) aber ich bin jetzt seit 2 jahren überglücklich mit timmy und es ist einfach unbeschreiblich.

    nochmal zu der rationalen erklärung ich glaube die gibt es nicht zumindest nicht für mich
    es ist einfach LIEBE und die kann man nicht erklären nie sie ist einfach da.

    nicole

  9. #9
    Tina2809 Guest

    Wink Warum??

    Also....ich bin auch eins der Kinder gewesen, die sich nichts auf der Welt sehnlicher gewünscht haben als einen Hund.
    Leider ist meine Mutter extrem allergisch auf Hunde- und Katzenhaare und ich durfte nur Wellensittiche haben
    Jahr um Jahr habe ich dicke Tränen vergossen, nachdem dann auch noch der Dackelmischling meiner Oma gestorben war.....
    Danach habe ich mir geschworen, daß ich, sobald ich mal ausziehe, einen Hund haben werde. Bis es soweit war, sind viele Jahre vergangen und mir dauernd irgendwelche Hunde zugelaufen....was natürlich immer ein Drama war....
    Dann bin ich endlich mit meinem "Menschenschatz" zusammengezogen, und nachdem wir einen riesen Umbau hinter uns hatten, kam unser kleiner Timmy in unser Leben gestolpert.....und wir würden ihn für nichts auf der Welt hergeben!! Warum genau ich einen Hund wollte, kann ich nicht sagen...ich glaube, daß es besondere "Hundemenschen" gibt, .......und es ist schön, hier so viele zu treffen....
    Liebe Grüße an Eure Hunde und Euch!!
    Tina

  10. #10
    Dagi Guest

    Ich glaube ja...

    nachdem dann auch noch der Dackelmischling meiner Oma gestorben war.....
    zuerst unsere dackelhündin tobbi
    ...das es wohl EINDEUTIG an den Dackeln liegt, die die Liebe zum Hund an sich wecken!!!

    Kichernde Grüße von Dagi + Amy

  11. #11
    Registriert seit
    18.07.2002
    Ort
    LK Neumarkt i.d.OPf
    Beiträge
    223

    nein, es war...

    ... kein Kindheitstrauma, obwohl - wie jeder anständige Junge der Lassie-Ära - ich auch immer von einem Hund geträumt hatte. So wie Joe durch die Präzie ziehen, mit meinem besten Freund an der Seite, der mir auf's Wort hört und sogar meine Gedanken lesen kann.
    Nach zahllosen Wellensittichen, die ich kennenlernen durfte, hatten wir uns in ein Kätzchen verliebt; der erste bzw. mein erster "Vierbeiner". Es sollte aber immer noch fast zehn Jahre dauern, bis wir Beethoven das erste mal gesehen haben. "Dieses nervöse Vieh? - Gottseidank gehört er nicht uns!! *ggg*". Unser Annele starb im Januar 2001. Es war so leer. Unglückliche Umstände veranlassten Ende 2001 die Besitzer von Beethoven sich nach einer neuen Familie für ihn umzusehen...
    "Warum nehmen wir ihn nicht?" - Familienrat tagt. Papa zieht tonnenweise Info's aus dem Internet - Pro und Contra Hund. Ein rationell denkender Mensch wird bzw. muss sich gegen den Hund entscheiden, ausser er ist z.B. Schäfer von Beruf.

    Tja, und so lebt seit 25. November 2001 Beethoven bei uns. Wir haben noch keinen Tag bereut - ärgern tut sich nur unser Geldbeutel

    Heute ziehe ich mit Beethoven über die Rheinhessische Prärie, wundere mich, warum Lassie immer top ausgesehen hat obwohl er immer draussen im Staub herumgelaufen ist, wundere mich, warum Beetl immernochnicht meine Gedanken lesen kann (oder kann er's doch und verrät' es nicht!? Und fühle mich wie Joe...

    Es grüßet Euch herzlich
    ein glücklicher Comm'
    Kluge Leute lernen auch von ihren Feinden. (Aristoteles 384-322)

  12. #12
    Registriert seit
    18.07.2002
    Ort
    LK Neumarkt i.d.OPf
    Beiträge
    223

    Talking ... ach ja, das Alter ...

    natürlich heißt Lassies Freund Timmy und nicht Joe! Ich Dummkopf! Nebenbei bemerkt war Lassie Mitglied der Familie Miller (Gramps, Ellen, und Jeff) und Timmy (Jon Provost) kam erst später als "Waisenkind" hinzu...

    Collie/Lassie-Fan's mögen es man mir nachsehen!

    *schämdich* Comm'
    Kluge Leute lernen auch von ihren Feinden. (Aristoteles 384-322)

  13. #13
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz
    Beiträge
    5.393
    LOOOOOL, anscheinend war damals die Anti-Hunde-pro-Wellensittich-Ära.... wenn ich die Antworten hier so durchlese, wünschten sich die meisten einen Hund... und bekamen einen Wellensittich *ggg*.

    Bei mir wurde der Wellensittich dann zum Nymphensittich, später zur Blaustirnamazone... und die Eltern konnten (oder wollten) nicht begreifen, dass das kein Hundeersatz war.

    Naja, jetzt hab ich meine Hundis, und daran ändert sich bestimmt nix mehr .

    Liebe Grüße
    Claudia
    Viele Grüße
    Claudia und die Monsterwarte



    "Was nützt einem die Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist?"

    http://mitglied.lycos.de/zweihovis
    http://hundeecke.de.vu *Das freundliche Forum rund um den Hund*

  14. #14
    Cockerfreundin Guest

    Talking @ Dagi: Herzensbrecher

    Zitat
    _________

    Ich glaube ja, dass es wohl EINDEUTIG an den Dackeln liegt, die die Liebe zum Hund an sich wecken!!!
    _________

    Bei mir war's, wie könnte es anders sein , der Cocker Spaniel meiner besten Freundin: Susi, schwarz, fröhlich, frech und mit soooo schönen Augen

    Von da an stand für mich fest: wenn ein eigener Hund, dann ein Cocker

    Liebe Grüße von
    Annette + Basti, der Dackel auch sehr süß findet, vor allem wenn es Dackellinen sind

  15. #15
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Niedersachsen
    Beiträge
    792

    Arrow Nochmal: Warum?

    Hallo Leute!

    Es sind ja schon einige Beiträge gekommen, vielen Dank!

    Wenn man mal diese Vermutung:
    ich glaube das die hundehaltung und die liebe zum selbigen bei
    uns FREAKs in den genen liegt
    oder vielleicht doch ein kindheitstrauma???
    außer acht lässt, ist allerdings noch erstaunlich wenig an echten (möglichen) Gründen für die Hundeliebe genannt worden, oder habe ich was übersehen?

    Hier ist z.B. eine aufschlussreiche Antwort:
    So wie Joe durch die Prärie ziehen, mit meinem besten Freund an der
    Seite, der mir auf's Wort hört und sogar meine Gedanken lesen
    kann.
    Wichtig ist also das gemeinsame Erleben und das gegenseitige (?) Verständnis.

    In manchen Beiträgen wird auch die vorbehaltlose Zuneigung des Hundes betont oder dass man mit Hund mehr zu lachen hat, aber da war ich mir nicht sicher, ob diese Gründe ausschlaggebend für die Anschaffung des Hundes waren oder "nur" im Nachhinein angeführt werden.

    Bitte versucht Euch doch nochmal zu erinnern, wie es ohne Hund war --- aus welchem Grund wolltet Ihr einen Hund?
    Mascha

    Man wird alt wie 'ne Kuh
    und lernt immer noch dazu!

  16. #16
    Cockerfreundin Guest

    Thumbs up Teamwork

    Hallo, Mascha!

    Zitat
    ______

    Wichtig ist also das gemeinsame Erleben und das gegenseitige (?) Verständnis.
    ______

    Doch, ich glaube schon ... würd aber hinzufügen: welches aber wachsen will und wächst .

    Ich stelle bei Basti z.B. fest, dass er es zunehmend *Klasse* findet, wenn wir beide auf unseren Spaziergängen etwas Unvorhergesehenes erleben, ein Abenteuer z.B., das darin bestehen kann, dass wir uns plötzlich seitab ins Dickicht *schlagen* - GEMEINSAM - oder irgendeinen besonderen *Fund* inspizieren -GEMEINSAM- ... oder sonst irgendwas, was nichts mit Unterordnung zu tun hat, sondern mit Teamwork

    Aber, wie gesagt, das ist ein erfahrungswert aus der Praxis des gelebten Miteinanders und keine Motivation oder Erwartung - jedenfalls nicht bewußt.

    Grüße von
    Annette + Basti

  17. #17
    Tina2809 Guest

    Warum??

    Hi Mascha!
    Zunächst mal Danke für den Hinweis auf die eigentliche Frage *g*
    In der Welpengruppe wurden wir das auch mal gefragt und wenn ich meine zuerst beschriebene Hundesehnsucht konkretisiere würde ich es folgendermaßen beschreiben:
    Mich hat schon als Kind das Verhältnis zwischen Hund und Mensch fasziniert. Die Hunde, die ich kannte, hatten alle eine tolle Beziehung mit ihren Menschen, die auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt basierte. Das von Annette beschriebene Teamwork habe ich nur zwischen Hunden und Menschen beobachten können (und ich glaube auch, das es genau DAS ist, was die meisten Hundebesitzer suchen).
    Jetzt mache ich diese Erfahrungen "am eigenen Leib" mit dem eigenen Hund. Es ist schön zu sehen, wie man täglich voneinander lernt und sich über jeden weiteren gemeinsamen Schritt freut (nicht nur ich, sondern auch Timmy) und das Band, das uns verbindet, immer dicker wird.
    Auch wenns ein ganz schönes Stück Arbeit ist, es ist jede Sekunde wert!
    Tina und Timmy (die sich aufs gemeinsame Wochenende freuen)

  18. #18
    Dagi Guest
    Ja, stimmt. Das tolle ist wirklich dieses "Band" was zwischen Mensch und seinem Hund entsteht. Wenn ich zurückdenke, war ich auf dieses "Verhältnis" immer neidisch, das andere Menschen mit ihrem Hund haben konnten. So ein Team wollte ich auch gerne sein. Ich habe leider auch viele Hunde und Herrchen gesehen, wo das nicht so war, wo anscheinen das Herrchen lustlos mit Anhang durch die Gegend lief, und wütend war, daß Hund nicht sofort gehorchte. Hund durfte nicht schnüffeln, mal richtig laufen oder so. Die Hunde haben mir dann immer total leid getan. Die Menschen allerdings auch, denn sie hatten die Chance etwas fantastisches aufzubauen, und haben diese Chance nicht genutzt. Da hab ich dann immer bei mir gedacht: Wenn ich eines Tages einen Hund habe, dann wird das nicht so sein...
    Und nun bin ich ja endlich mit Amy zusammen auf dem besten Wege, ein wirkliches Team zu werden! Endlich hat sich mein Wunsch erfüllt! Und ich kann Tina nur zustimmen: Jede Sekunde Arbeit ist es wert!

    Dagi + Amy (die sich auch wie wild aufs WE freuen, vor allem, weil Herrchen jetzt gaaaanz lange Urlaub hat, und auch an seiner Beziehung Mensch/Hund arbeiten kann!)

  19. #19
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz
    Beiträge
    5.393
    Hallo Mascha,

    also, ich erinnere mich, dass ich mich ohne Hund sehr oft sehr einsam gefühlt hatte (obwohl ich damals einen menschlichen Lebensabschnittsgefährten hatte). Seit ich einen (jetzt 2) Hunde habe, gab es keinen einzigen dieser traurigen Tage mehr, an denen man in Depressionen versinkt, sich nach dem Sinn des Lebens fragt und dabei auch noch auf dumme Gedanken kommt . Ich denke also mal, ausser dem "Kindheitstrauma" war auch der Wunsch nach einem zuverlässigen Gefährten ausschlaggebend. Das ist nun aber wirklich der rationalste Grund, der mir einfällt .

    Lieben Gruß
    Claudia
    Viele Grüße
    Claudia und die Monsterwarte



    "Was nützt einem die Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist?"

    http://mitglied.lycos.de/zweihovis
    http://hundeecke.de.vu *Das freundliche Forum rund um den Hund*

  20. #20
    Hundenarr Guest

    Hund, warum?

    Hi Mascha,

    das ist echt eine gute Frage, die Du da stellst. Wie einige andere auch, kann ich nur sagen, dass es bei mir schon in frühen Kindertagen angefangen hat. Nicht, dass ich von klein an mit Tieren Gesellschaft gehabt hätte, nein, meine Eltern wollten eigentlich bis auf den Wellensittich meiner Großeltern, die damals noch bei uns in der Wohnung wohnten, kein Tier dulden. Wie andere kleinen Mädchen auch, wurde ich mit Puppen und Puppenwagen beschenkt. Damals landeten die Puppen (an den Haaren rausgezogen) irgend wo auf dem Boden, und rein in den Puppenwagen kam mein heißgeliebter Floppi, ein abgeliebter, alter Steiff-Hund, der schon meinem Bruder gehört hatte. Meine echte Hundeliebe erwachte auf dem Heimweg vom Kindergarten - ich muss so 5 Jahre alt gewesen sein - als wir einem waschechten Collie begegneten. Natürlich war auch ich Lassie-geschädigt . Die braunen Augen sahen mich so sanft an, und das Fell war so unglaublich weich. Ich war stolz wie Oskar, als ich die Erlaubnis bekam, diesen Hund zu streicheln. Ab da hatte es mich gepackt.

    Mit 6 Jahren bekam ich meinen ersten Goldhamster, weil ich immer wieder um einen Hund bettelte, den ich leider von meinen Eltern nie bekam. Als wir dann in Stadtrandnähe zogen, suchte ich gezielt Kontakte zu Hunden, durfte auch schon mal den einen oder anderen Hund aus der Nachbarschaft ausführen. Aber weisst Du wie schlimm es für ein Mädchen von 10 oder 12 Jahren ist, das sich nichts sehnlicher wünscht als einen Hund, wenn es selber keinen bekommt, aber die Freundin von nebenan, die eigene Cousine und noch andere Leute? Ich kann keinem sagen, wie sehr ich manchmal meinen Eltern gram war, weil sie mir meinen sehnlichsten Wunsch nicht erfüllen wollten. Ich dagegen wurde abgespeist mit Hamstern und Meerschweinchen. Die habe ich als Tiernarr natürlich auch heiß und innig geliebt, aber sie waren nie Ersatz, weil sie Käfigtiere waren, nie die Abenteuer draußen mit einem teilen konnten, nicht mit einen draußen toben konnten.

    Mein erster echter Hundefreund war ein zum Schutzhund ausgebildeter Schäferhund namens Axel von Bekannten. Er ging mit mir durch Dick und Dünn, wenn ich bei den Leuten übers Wochenende bleiben durfte. Ich war damals 12 Jahre alt. Als Axel mit 5 Jahren vergiftet wurde, weinte ich bittere Tränen.

    Durch Schule und später Job musste mein Wunsch nach einem Hund weiter hinten an gestellt bleiben. Als wir dann 1998 in die Eifel zogen und ich von zu Hause aus arbeiten konnte, stand für mich absolut felsenfest: Ein Hund muss endlich her. Ich war inzwischen 35 Jahre alt. So lange musste die Erfüllung meines Wunsches warten. Im Januar 1999 kam nach langem Betteln mit 7 zarten Wochen unsere Mischlingshündin Luka aus dem Tierheim zu uns. Mein Mann hatte nach vielen Diskussionen (hauptsächlich wegen unseren anderen Tieren: Kaninchen und Amazonen) endlich meinem Wunsch nachgegeben.

    Seit Luka da ist, bin ich vom Stubenhocker zum Frischluftfanatiker mutiert. Ich war nie mehr richtig krank und ich konnte mit meiner Kinderlosigkeit besser umgehen, was nicht heißen soll, dass ich den Hund jetzt zu sehr verhätscheln würde. Ein Hund muss schon Hund bleiben dürfen. Mit Hund bin ich ausgeglichener, zufriedener geworden. Die Spaziergänge im freien Feld mit meinen inzwischen zwei Hunden erfüllen mich mit Freude, vor allem wenn sie zusammen laufen und spielen und mir zeigen, dass sie glücklich sind. Geht es meinen Hunden gut, dann bin ich auch gut drauf. Was ich nie erwartet hätte, sind die vielen Kontakte, die sich immer wieder mit anderen Hundefreunden ergeben. Das ist für mich als soziale Kontakte immens wichtig. Man lernt wirklich die unmöglichsten Leute kennen, ohne Hund schwer möglich.

    Es ist einfach schön, zu wissen, dass ich tagsüber nicht allein im Haus bin. Da sind noch zwei, die (außer meinem Mann natürlich) mit mir durch dick und dünn gehen, die mich lieben, so wie ich bin - egal ob dünn, dick, schön oder hässlich, müde oder schlecht drauf. Dafür bin ich meinen zwei Hundemädchen auch unendlich dankbar. Sie sind immer für mich da, und so tut es mir auf der anderen Seite gut, dass ich für sie da sein kann. Natürlich gibt es bei der Hundehaltung auch Tiefen, aber die werden durch die vielen Pluspunkte mehr als aufgehoben. Das sind einfach Dinge, die man mit anderen Tieren (und ich hatte in meinem Leben wirklich schon viele verschiedene Kleintiere) nicht so intensiv erlebt wie mit Hunden. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Hund eben ein absolutes Rudeltier ist und sich so eng an den Menschen anschließt.

    Für mich sind Hunde einfach die besten Haustiere, die man haben kann. Ich kann mir kein hundefreies Leben mehr vorstellen. Mein Mann sich wahrscheinlich auch nicht. Er ist von mir inzwischen regelrecht infiziert worden

    Ich grüße in diesem Sinne alle wahren Hundefreunde

  21. #21
    bewosan53 Guest

    Thumbs up Warum ausgerechnet einen Hund

    Hallo nach sovielen Erlebnissen will ich nun auch meinen Wunsch nach einem Hund zum besten geben.
    Meine erste und einzige Erinnerung an meinen Vater war Papa mit Schäferhund.Leider durfte ich selbst nie einen haben.So habe ich Hunde Gassi geführt bis 16.Dann mußte ein Freund meines Bruders zum Bund und habe trotz Wiederstand meiner Mutter seinen Hund für 18 Monate betreut,bin mit ihm zur Ausbildung und Spielen gegangen und war todtraurig als ich ihn wieder abgeben mußte,also habe ich mir dann einen eigenen gekauft.Aber das WARUM ? Dein Hund belügt dich nie,er freut sich immer wenn du nach Hause kommst,er liebt dich so wie du bist.Ich glaube mir geht es wie Hovi.Ohne Mann ok aber ohne Hund nie wieder.

    Tina,Benno und Wotan

  22. #22
    didie Guest
    Hallo,

    jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben:

    wir hatten schon immer Hunde. Doch leider habe ich meine Beiden dieses Jahr einschläfern lassen müssen. Natürlich war ich sehr unglücklich, das war das erste Mal, daß ich ohne Hunde war. Ich dachte, es wird schon werden. Aber warum sagten alle, ich wäre so still geworden? Und warum stehen heute noch die Körbchen an ihrem Platz? Nach vielem Hin und Her habe ich nun einen "Spanier" adoptiert, der demnächst zu mir kommt. Und jetzt schon sagen alle, ich wäre wieder viel fröhlicher geworden.

    Ich kann nicht sagen, daß es nur Gewohnheit ist mit einem Hund. Ich hatte jederzeit die Möglichkeit, den Hund von meiner Schwester zu holen, aber das ist es nicht. Ich glaube einfach, entweder ist man Hundemensch oder eben nicht...

    Liebe Grüße
    Didie

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •