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Thema: wie alt sollte man sein

  1. #1
    simoneho Guest

    Question wie alt sollte man sein

    Hallo,
    mein Sohn wird im Dezember 8 Jahre. Nun wünscht er sich ein Aquarium. Ich habe gar keine Ahnung ob er dafür schon alt genug ist, oder wie groß das Becken sein sollte. Außerdem würde das Aquarium bei ihm im Zimmer stehen. Ist das überhaupt gut. Er fängt auch schon an, ziehmlich laut
    Musik zu hören, können die Fische das ab?
    Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

    Tschaui
    Simone

  2. #2
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    2.821
    Ich denke nicht das das Aquarium in das Zimmer des Kindes sollte. Mit 8 ist er noch nicht in der lage die Pflege eines Aquariums zu übernemmen, das Futter z.B. darf auf keinen fall überdosiert werden. Denn Hauptteil der täglichen Pflege müsst ihr übernemmen.

  3. #3
    Martina K. Guest
    Hallo!

    Ich denke, das kommt auf das Kind an.

    Ich habe 4 Brüder: einen 12 jähr. Stiefbr., einen 9j Stiefbr.(geistig leicht behindert), einen 8j. Halbbruder und einen 6j. schwer körperbehinderten Halbbruder.

    Im Haushalt meiner Mutter und meines Stiefvaters muss jedes Kind eine Aufgabe von etwa 5 Minuten am Tag übernehmen, die ihm angemessen ist, sie dürfen die Aufgabe selbst aussuchen!!!.

    Der 8jährige füttert nun seit einiger Zeit die Fische. Das macht er wirklich gut. Wenn ich ihm erkläre, dass Panzerwelse Sandbden brauchen, wegen ihrer Barteln, versteht er das. Auch dass jeder Fisch bestimmte Wasserwerte braucht, hat er kapiert. Er weiß genau, welche der Fische Schwarmfische und welche Einzelgänger sind. Nun soll er im Frühjahr - wenn sie alle umziehen - ein eigenes Aquarium bekommen (das uneingerichtete AQ hat er sich schon gekauft - 60x30x40), da er gezeigt hat, dass er bereit ist, die Verantwortung zu übernehmen.
    Er ist der einzige, der ans Blumengießen in seinem Zimmer denkt.

    Nun wollte der 12jährige natürlich auch eines haben, er hätte es sogar von den Großeltern geschenkt bekommen (wie alles an Extras). Da seine Aufgabe jedoch war, die Katze zu füttern (er wollte es selbst), und diese oft tagelang "hungern"(nicht wirklich, da meine Mutter für Futter gesorgt hat) musste, wurde ihm ein AQ verboten.

    Auch der 9j. geistig angeknackste bekommt wohl keines, da das 1. alles nicht versteht (aber dafür kann er z.T. ja nichts) und 2.ebenfalls nicht die Bereitschaft zeigt, für irgendetwas Verantwortung zu übernehmen. Das kind hat keine Blumen mehr.

    Da soll (wenn ich mein 60er AQ abgebe) der 6jähr. (aufgrund seiner 2 Jahre "geistiger Abwesenheit" auf dem Wissensstand eines verjährigen) eher eines bekommen, er wird es verstehen, wann die Fische Futter bekommen und wie viel, und wenn man ihm das Nitrit/Nitrat Problem erklären würde, wüsste er, dass es nicht gut ist, zuviel zu füttern. Er macht regelmäßig seine Aufgaben, räumt selbständig sein Zimmer auf. Bei mir möchte er immer blumengießen, hat also Anzeichen von Verantwortungsbewusstsein.

    Jede der Kinder hat Fische im großen FamilienAQ - während die Halbbrüer regelmäßig nach ihren Fischen sehen und deren Verhaltensweisen kennen, interessiert es die Stiefbrüder nicht, wie es ihren geht, sie würden nicht merken, wenn ihre nicht mehr wären.

    Du siehst also, dass es dabei auf das Kind ankommt.

    Ansonsten denke ich, es ist sogar richtig, einem Kind möglichst früh Verantwortung für etwas zu überlassen und den Umgang mit Lebewesen zu zeigen. Man müsste nur alles wirklich richtig machen = kein Überbesatz, kain Goldfischgläschen, keine Überfütterung, ausreichend klange Einlaufzeit, passender Besatz, jedesmal mit einer verständlichen Erklärung an das Kind. Ich würde dann mit einem 160l - Becken (also nicht zu klein) anfangen, da sich dort leichter das biol. Gleichgewicht einstellt, man kann nicht so viel falschmachen. Aber auch an die Höhe denken, damit das kind selbständig säubern kann. Beim Kauf schon auf die Einfache Handhabung achten (z.B. Fütterungsklappe, damit das Kind nicht die ganze Abdeckung abnehmen muss)

    Viele Grüße, Martina.

  4. #4
    nuernberg Guest
    Hallo,
    ich habe mein erstes Becken zur Schuleinführung bekommen.
    Zugegeben haben meine Eltern den größten Teil der Pflege übernommen. Aber ich mußte immer mitmachen . Nach und nach habe ich dann die meisten Arbeiten selbst gemacht.
    Übrigens sollte das Aquarium auf keinen Fall ins Kinderzimmer
    sinnvoller ist ein Platz im Wohnbereich.
    Ein 60 Literaquarium sollte für den Anfang reichen.
    Denkt aber daran wenn euer Sohn zum Geburtstag schon Fische haben möchte müßt ihr das Becken schon mindestens 14 Tage vorher einrichen (Bodengrund,Pflanzen,Deko,Tech nik ).
    Es gibt für Anfänger auch gute Literatur . Hefte mit tips im Zoohandel meist Kostenfrei(Werbung von Zubehörliferanten),
    Richtige Bücher sollt man sich aus einer Leihbücherei holen.

    Tschüß

  5. #5
    Mani Guest

    Wink Fische

    Hallöchen
    Ich würde sagen das dein Sohn schon ein Aquarium haben kann, aber ich würde auch sagen das er erstmals mit Goldfischen anfangen sollte da diese Kaltwasserfische sind und keinerlei feineinstellungen brauchen( heizstab u.s.w.)!die Fische brauchen nur eine pumpe für die Reinigung und die Luft!Ich rede da aus erfahrung den ich hab z.k. im gleichen Alter angefangen Fische zu halten und jetzt hab ich ein 160l Aquarium mit Zierschischen!Also er soll mit 50l und 3-4 goldfischen anfangen!Natürlich auch mit kies und pflanzen!Viel Glück und Viel Spass!

  6. #6
    Martina K. Guest
    Hallo!

    Genau, das meinte ich,
    man soll einem Kind das alles gleich richtig beibringen, mit den Mindestanforderungen von Fischen.

    1. Ein 50l ist zwar, wenn man wenig Platz hat ganz nett, aber wenn irgendwas falsch gemacht wird, dann hat man ein Problem, da das biol. Gleichgewicht nicht so stabil ist, das ist bei 160l oder 112 l einfacher herzustellen.

    2. Goldfische werden doch viel zu groß für ein 50l-Aquarium und sie gehen kaputt, da ein Kaltwasseraquarium nun mal den Winter über sehr kühl sein sollte und auch im Sommer nicht über 18°C kommen sollte (in Wohnzimmern ist es meistens 20°C warm, im Sommer kann das auf 28°C ansteigen, echt toll für Kaltwasserfische, die Temperaturen sogar um 5°C gewöhnt sind)

    3. "Hefte mit tips im Zoohandel meist Kostenfrei(Werbung von Zubehörliferanten)" kann man vergessen, die Zubehörlieferanten wollen Geld und sonst nichts.

    4. Genauso übrigens Händler...

    Viele Grüße, MArtina,

  7. #7
    Mani Guest
    Hallöchen Martina
    So wie du das geschrieben hast stimmt das nicht ganz da es verschiedene Goldfischarten giebt!Es giebt Große für Teiche und Kleine fürs Aquarium!Ich hab ja schon geschrieben das ich auch welche hatte und die wurden richtig alt und sind nicht gestorben wie du geschrieben hast!Auserdem bassen sich die Fische der größe des Aquariums an sodas sie nicht zu groß werden!Aber jeder wie er meint!Ich hab nur geschrieben was ich von einem Aquaristen gelernt habe!
    Schöne Woche noch

  8. #8
    Registriert seit
    11.04.2002
    Beiträge
    2.821
    Das sich Fische dem Aquarium anpassen ist ein Märchen!!! Wenn das stimmen würde könnte man auch einen Koi in einem 60 cm Becken halten und das geht definitiv nicht.

  9. #9
    Mani Guest

    Smile

    hallo Sabine
    wen du meinst das du bei dem Recht hast dan bitte lass ich dir deine Ilusion!Aber lass mich dan auch in ruhe!
    MFG

  10. #10
    Martina K. Guest
    Hallo!

    Danke, Sabine, dass ich mit meiner ARTGERECHTEN Haltung von Fischen nicht allein dastehe.

    Ich weiß, dass es auch Goldfische für das Aquarium gibt, diese Qualzuchten, die nicht mal richtig schwimmen können, weil z.B. die Rückenflosse weggezüchtet wurde, sind in AQ-Läden ja nicht zu übersehen, aber auch, wenn sie für ein AQ sind, heißt das nicht, dass sie für AQs sind, die die dreifache Länge und die doppelte Tiefe ihrer eigenen Körperlänge haben.

    Hier : https://forum.zooplus.de/forum/showth...p?postid=32317
    lese ich, dass du Skalare hast,
    hier, ein paar Zeilen weiter oben schreibst du, dass dein Becken 160 Liter fasst, dh. 100x40x40 cm, das spricht ebenfalls gegen eine artgerechte Haltung deinerseits, denn Skalare sollten mindestens eine AQ-Höhe von 50-60cm haben, sie werden nämlich über 20cm hoch, und dann bleibt - Bodengrund abgezogen - kein einziger Zentimeter Platz zum schwimmen, die Brustflossen schleifen also auf der Erde.

    Aber du meinst ja, Fische würden sich der Größe des AQ anpassen, das ist ein weit verbreiteter Irrtum (sowas nennt mal Legende), dadurch, dass sie kümmern - aufrund von der Instabilität des biol.Gleichgewichts, dem Stress dadurch und durch evtl. überbesatz, die eingeschränkte Bewegungsfreiheit, wachsen sie langsamer - sie KÜMMERN, das kann wohl nicht richtig sein.

    Dass die Fische evtl. dennoch lange leben, das wundert mich, Goldfische werden 30 Jahre alt, sind deine halb so alt geworden? Was heißt bei dir lange?
    Es wundert mich, wenn sie nur 3 Jahre gelebt haben, da du, wie hier: https://forum.zooplus.de/forum/showth...?threadid=4697 zu lesen ist, ohne genaue Diagnose irgendwelche Medikamente in das Becken zu kippen scheinst - das Problem hierbei war übrigens eine erhöhte Nitratkonzentration, nicht "zuviel Sauerstoff".

    Na denn,

    Mitleid mit deinen armen Fischen

    und

  11. #11
    Mani Guest

    Angry

    Hy,Martina
    Ich weis nicht was du hast aber ich hab noch nie solche bropleme gehabt!
    Meine Skalare sind nie so groß geworden,aber vieleicht hast du ja eine sondergröße!
    Ich weis das ein 54l nicht sehr groß ist da ich sonnst ein 200l habe aber das ist leider kaput geworden!Ich wechsel meine Fische eh wieder im Dezember in so ein Großes!
    Also halt dich zurück mit dem was du schreibst da du nicht wiessen kannst wie Ich meine fische halte und wies ihnen geht!
    Hattest du schon Skalar babys?Ich schon also kanns meinen Fischen nicht so schlecht gehen wen sie sich vermehren!
    FG

  12. #12
    Martina K. Guest
    Hallo Manu!
    Es ist klar, dass deine Skalare nicht richtig wachsen, wenn sie kümmern.
    Nein, ich hatte noch keine Skalarbabies, wie auch, ich habe ja nicht mal Skalare - das größte meiner Aquarien ist nämlich nur 40cm hoch - und ich ziehe eine artgerechte Haltung vor, z.B. kann man Apistogrammas halten, da wird das Männchen höchstens 10cm lang, hat also keine Probs mit der Größe.
    Dass Fische Junge bekommen, hat nichts mit dem Wohlbefinden zu tun, eine Art muss sich fortpflanzen, um zu überleben, Guppies kannst du sogar im Fischtransportbeutel bei 15°C vermehren, wenn es dich beliebt.
    Hast du schon ausgewachsene Skalare gesehen? Scheinbar nicht.

    Ich zitiere den Sterba (falls du weißt, was das ist):
    "Pterophyllum scalare (...) mit Flossen bis 15cm lang und 26 cm hoch (...) Aufzucht (der Jungtiere) nicht schwierig."

  13. #13
    Gerbillus Guest

    Lightbulb

    Ich kann nur jedem abraten, einem Anfänger Goldfische zu kaufen. "Normale" robuste Goldfische werden auch im Aquarium locker 25 cm groß (gutes Futter, sauberes Wasser, starker Filter!), unter 120 bis 150 cm Beckenlänge ist die Haltung Quälerei. Die verschiedenen schleierflossigen Formen werden teilweise auch sehr groß (Orandas), schwimmen aber viel schlechter, so dass sie natürlich mit weniger Platz auskommen. Dafür sind sie aber im Verhältnis zur Länge recht hoch, so dass auch das Aquarium eher hoch sein sollte, was bei den kleinen Standardbecken nicht der Fall ist. Bei mir schwimmt ein Pärchen Ryukins in einem Becken vonL 55 x B 40 x H 50 cm, das scheint kein Problem zu sein, sieht auch ganz gut aus. Aber die beiden sind auch wirklich das Maximum für die ca. 100 Liter.

    Auch die eher kleinbleibenden Zuchtformen wie Blasenaugen erreichen Körperlängen (d.h. ohne Flossen!) von über 10 cm, mit Flossen ist auch das in einem 54 Liter viel zu viel, außerdem sind sie für Verletzungen sehr anfällig.

    Viele Hochzuchtformen sind sehr empfindlich gegen kleinste Temperaturschwankungen beim Wasserwechsel und vertragen frisches Leitungswasser sehr schlecht. Goldfische machen erheblich mehr Dreck als die meisten anderen Aquarienfische, so dass wirklich sehr viel Wert auf sauberes Wasser gelegt werden muss. D.h. guter Filter, Wasserwechsel mit gutem Wasseraufbereitungsmittel (ich nehme immer die doppelte Menge AquaSafe wie üblich - Tipp eines Großhändlers, der regelmäßig aus Asien Goldfischzuchtformen importiert).

    Auch meine ersten Fische (ich war 7) waren Schleierschwanzgoldfische im 50 cm-Aquarium. Aber auch darin wuchsen sie bei regelmäßigem Wasserwechsel sehr schnell, so dass nach einem knappen Jahr ein 80 cm-Becken nötig war. Und auch das war noch ordentlich eng.

    Was die Temperatur angeht: Wer bei den Zuchtformen die Temperatur tatsächlich auf 5 Grad absinken lässt (d.h. im Teich überwintert), wird sich regelmäßig neue Tiere kaufen müssen. "Normale" Goldfische vertragen eine Überwinterung bei so tiefen Temperaturen im Teich problemlos. Aber ich würde niemandem empfehlen, die Hochzuchtformen unter 15 Grad zu halten. Wenn im Sommer die Wassertemperatur im Wohnzimmerbecken um 25 Grad liegt, reicht auch eine Absenkung auf 15 Grad völlig aus, um die Tiere im Frühjahr in Fortpflanzungsstimmung zu bringen. Meine Ryukins laichen bei konstant 24 Grad sehr regelmäßig ab.
    Wer im übrigen in ausländische Literatur schaut (ich habe ein paar amerikanische Bücher, in denen anders als in den meisten deutschen Büchern professionelle Züchter zu Wort kommen), wird kaum irgendwo finden, dass Goldfische als Kaltwasserfische bezeichnet werden. Auch wenn mache das vertragen, ihr Optimum liegt sicher höher.

    So, war jetzt etwas lang, aber vielleicht hilft`s jemandem.

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