Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 40 von 56

Thema: Hat irgend jemand jemals von diesen Symptomen gehört?

  1. #1
    Registriert seit
    02.11.2005
    Ort
    Zürich
    Beiträge
    157

    Hat irgend jemand jemals von diesen Symptomen gehört?

    Hallo ihr,

    ich habe schon einmal vor etwa drei Monaten ein Thema eröffnet "Dicker Bauch
    trotz schlanker Katze?" und ihr habt mir viele Tipps und Trost wegen meiner kranken
    Charlice gegeben.
    Damals war die erste Vermutung unserer Tierärztin FIP, inzwischen ist sie
    (und all die anderen ratlosen Docs, die unsere Maus angeschaut haben) sich
    da nicht mehr so sicher.
    Charlie hat und hatte massive Wasseransammlungen im Bauch, zunächst
    war die Flüssigkeit klar (wie Wasser), dann etwas gelblich (wie helles Urin)
    und nun ist sie weiß (wie Milch).
    Alle Blut und Punktatuntersuchungen führten zu keinem eindeutigen Ergebnis.
    Nun ist ein solches bei FIP auch schwer zu bekommen, wer von euch sich
    traurigerweise mit diesem Thema auseinandersetzen musste, wird das wissen.
    Alle Tests, die zur Zeit möglich sind (sogar ein ganz neuer, der bei einer Unistudie
    an der Uni direkt durchgeführt wird) haben wir gemacht: Kein Ergebnis (mal so, mal so...)
    Charlies Herz ist auch in Ordnung (sagt ein Tierherzspezialist, der es mit einem
    hochauflösenden Ultraschallgerät untersucht hat)

    Die neueste Theorie der Ärzte ist, das sie ein Leck im Lymphsystem hat,
    das würde alle drei Farben der Bauchflüssigkeit erklären.
    Leider ist das Lymphsystem bei Katzen wohl bloß drei-Haare-dick.
    Kein Kontrastmittel der Welt und kein noch so hochauflösendes Ultraschallgerät
    (und röntgen geht natürlich erst recht nicht) könnte da ein Leck feststellen.
    Deshalb müsste die Süße von einem Chirurgen untersucht werden (auf gut
    deutsch: von vorn bis hinten aufgeschnitten und per Lupe untersucht).

    Vier mal mussten wir schon 1,5l Flüssigkeit aus dem Bauch holen (in 3 Monaten).
    Erstaunlicherweise hüpft Charlie danach wieder munter herum
    (als ob sie "bloß" dieser massige Bauch gestört hätte). Dabei wiegt sie selbst nur 3 kg...

    Aber so langsam macht sie keinen so munteren Eindruck mehr (Fieber
    hat sie aber nicht), fressen mag sie wohl noch, aber sie schläft so viel
    und läuft viel langsamer.
    Klar, das alles zehrt an ihren Kräften und keiner weiß was sie hat. Wir waren
    schon bei FIP-Spezialisten, in einer Tierklinik, beim Herzdoc,...
    Langsam bin ich am verzweifeln! Also wenn irgendjemand von euch etwas
    derartiges schon einmal gehört hat (die Ärzte, bei denen wir waren, haben
    das alle nicht...) oder ihr Tipps habt an wen ich mich wenden könnte,
    wäre ich euch soooo dankbar!

    Die Kleine ist so tapfer, ich möchte nicht miterleben müssen, wenn sie
    irgendwann aufgibt, sie ist ja bloß gerade mal ein Jahr alt.

    Lieben Gruß an euch Katzenfreunde,
    Mel+Mia+Charlie

  2. #2
    Mammahanserl Guest
    Ersteinmal tut es mir für Dich und deine Katze leid, dass keiner weiß, was sie hat. Meine alte Katze hatte diese Symptome und den Bauch voll mit Wasser. Bei ihr war es damals ein Krebsgeschwür. Aber bevor ich Dich in Panik versetze, es ist nur ein Anhaltspunkt, da meine Katze nur noch 2 Wochen nach den ersten Anzeichen lebte, deine hält ja schon länger tapfer durch. Wir hatten auch alle drei Farben, dagegen bekammen wir dann Tabletten, weil das rausziehen des Wassers bei einer so alten Katze nicht ohne war. Später kamm zum dicken Bauch noch rechte Abmagerung des restlichen Körpers hinzu. Meine Katze konnte dann nicht mehr gerade und lange laufen. War mehr ein taumel, sie lag deshalb auch fast nur noch. Als dann die Atemnot und das unkontrollierte Koten dazukam, wussten wir, dass es keinen Sinn mehr hat. Falls die Ähnlichkeiten groß sind, könnte es ein Anhaltspunkt sein. Obwohl ich für euch hoffe, dass es was harmloses ist.

  3. #3
    Registriert seit
    02.11.2005
    Ort
    Zürich
    Beiträge
    157
    Hallo Mammahanserl,

    wie habt ihr denn das Krebsgeschwür entdeckt? Bei einem hochauflösenden
    Ultraschall konnten keine weiteren Anomalitäten festgestellt werden...
    (Keine Knubbel, Geschwüre, nur sehr sehr viel Wasser).

    Sehr abgemagert ist sie auch, bloß aus Haut und Knochen besteht sie noch.
    Wenn das Wasser raus ist, sieht sie so dürr aus, dass es einem richtig
    Angst macht!
    Aber als Burmesin ist sie eh ne Schlanke und auch als sie noch gesund war,
    haben uns immer alle gefragt, ob das so normal ist (war es wohl auch laut TA).
    Von einer Reservefettschicht konnte sie also auch nicht zehren...

    Ein großes Blutbild wurde natürlich auch gemacht - müsste man da nicht
    Krebs entdecken??

    Wäre das überhaupt heilbar? Charlie ist ja erst ein Jahr alt...

    Dass es etwas ziemlich ernstes ist, darüber haben uns allerdings bereits die Tierärzte aufgeklärt.
    Und sie sagen auch, wenn keiner die Ursache herausfinden kann, wird das "Bad",
    in dem ihre Organe liegen, irgendwann dazu führen, dass die Schutzhäute sich auflösen
    und versagen

  4. #4
    Registriert seit
    17.04.2005
    Ort
    Saarland, lebe in der Schweiz
    Beiträge
    1.223
    Zitat Zitat von melsel Beitrag anzeigen
    Ein großes Blutbild wurde natürlich auch gemacht - müsste man da nicht
    Krebs entdecken??
    (
    Ich weiss nicht, ob das auch für die Tiermedizin zutrifft (wahrscheinlich jedoch schon)... es gibt spezielle Tumormarker, die man bestimmen kann. Das sind besondere Anhaltspunkte im Blut, die auf Krebs hindeuten, je nachdem, welchen Tumormarker man abnimmt, sogar auf eine bestimmte Krebsart.

    Falls das bei einem grossen Blutbild nicht eingeschlossen war, erhält man nur unspezifische Werte, also z.B., erhöhte oder reduzierte Leukozyten (weisse Blutkörperchen), die aber nicht so aussagekräftig sind. Frag doch den Arzt, der das grosse Blutbild machte, ob auch solche Tumormarker abgenommen wurden.

    Hier werden fleissig zwei Daumen und vier Pfoten gedrückt, dass doch noch alles gutgeht
    Liebe Grüße Eva und Merlin



    Merlin - ein Chartreuxkater in Bildern


  5. #5
    wailin Guest
    Hallo,

    wirklich schlimm was ihr da durchmachen müßt. Als ich mich mit Susi's FIP auseinandersetzen mußte bin ich auf einen Artikel gestossen aus dem hervorging, daß eine Fehlfunktion der Leber auch zu vermehrten Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum führen kann. Ist mal in die Richtung untersucht worden ?

    Letztes Jahr fand in der Yahoo-Fip Gruppe auch ein regel Austausch über die Diagnose "anstatt FIP" statt da es sich bei vielen der vermeintlich von FIP Betroffenen zum Glück herausstellte, daß es etwas anderes war. Vielleicht kann man Dir dort weiterhelfen.

    Auch hier werden sämtliche Pfoten & Daumen gedrückt....liebe Grüsse Catrin

  6. #6
    Registriert seit
    02.11.2005
    Ort
    Zürich
    Beiträge
    157
    Nein, Leber und Milz (von so einem Fall habe ich auch schon gehört) können
    es nicht sein. Ebensowenig das Herz. Was die Ausschlussdiagnostik betrifft,
    waren wir sehr gründlich: Alles, was bekanntermaßen Flüssigkeit im Bauch
    verursacht, ist soweit ausgeschlossen...

    Entwässernde Tabletten zeigten leider auch absolut null Wirkung.

    Aber ich werde Charlies Ärztin direkt am Montag nach diesem Tumormarker
    fragen! Sie wollte am Wochenende noch mal alle Bücher wälzen, die
    ihr in irgendeiner Weise helfen könnten und mit dem Chirurgen sprechen,
    der die OP durchführen würde. Jedoch scheint der Fall soweit
    einzigartig zu sein - bisher konnte sie in keinem Buch und von keinem
    Kollegen etwas hilfreiches erfahren.
    Deshalb glaube ich eigentlich nicht, dass es etwas so weit Verbreitetes
    wie Krebs ist, aber man weiß ja nie...

    Sie tendiert aber zu einer OP, nicht nur um das Lymphsystem zu checken,
    sondern auch weil das die aller-, allerletzte Möglichkeit ist näheres
    herauszufinden (und FIP ließe sich so auch eindeutig diagnistizieren oder
    ausschließen - durch eine Gewebeprobe eines Organs).
    Eigentlich greift sie nicht zu solch krassen Methoden, aber die Alternative
    ist wohl früher oder später einschläfern
    Und das lasse ich nicht zu bevor nicht die letzte Möglichkeit ausgeschöpft
    ist die Kleine zu retten!

    Ich hoffe sooo sehr, dass Charlie mit einer Operation geholfen werden kann!

    Danke fürs Daumen- und Pfotendrücken
    Grüße von Mel+Mia+Charlie

  7. #7
    Mammahanserl Guest
    Da es schon 2 Jahre her ist, und unsere Katze immer gesund war, kenne ich mich nicht so mit der Vorgehensweise aus. Kann also nicht mehr genau sagen, welche Röntgen und Ultraschallaufnahmen gemacht wurden, haben uns da auf unseren TA verlassen. Sie stellten das Geschwür erst nach der 4 Aufnahme fest und das war ein Zufall. Man sah auf den Bildern auch nur Wasser, Blutbild war auch schon gemacht. Da stellten sie auch fest, dass die Werte nicht normal waren, woran das aber genau lag wussten sie dann auch noch nicht. Der TA sah sich die Bilder immer wieder an. Ihm fiel dann hinter dem Wasser ein Schatten auf, der auf allen Bildern war. Dann kamen weitere Tests und er sagte dann, das es ein Krebsgeschwür war.

  8. #8
    Registriert seit
    02.11.2005
    Ort
    Zürich
    Beiträge
    157
    Ich habe gerade den Befund der Untersuchung der milchigen Bauchflüssigkeit
    im Fax gefunden. Furchtbar, dass das immer so schwer zu verstehen ist, weil
    die bloß Fachbegriffe gebrauchen...

    Aber nach Übersetzung mit Hilfe des Internets, steht da, dass es
    unwahrscheinlich ist, dass es Lymphflüssigkeit sein könnte, aber auch nicht
    ausgeschlossen.
    Ein Tumor wird ausgeschlossen (das wussten wir aber schon), FIP wäre
    möglich.
    Und einiges deutet darauf hin, dass es eine schwere Entzündung der Bauchspeicheldrüse
    (Pankreatitis) sein könnte. Hat das jemand von euch schon mal bei einer
    Katze gehört?

    Bei Wikipedia konnte ich nachlesen, dass diese Krankheit recht selten ist und dass sie in
    besonders schweren Fällen (beim Menschen) durchaus Bauchwassersucht hervorrufen kann.
    Und es führt dazu, dass man total abmagert, was ja auch der Fall ist.
    Ausgelöst wird es durch viele verschiedene Dinge, beim Menschen ist es
    aber immer durch eine OP heilbar (z.B. Gallensteine oder Züsten entfernen).
    Das lässt ja hoffen!
    Auch wenn meine Maus laut dem Artikel anschließend eine Spezialernährung und
    Insulin braucht... Aber Katzen mit Diabetes bekommen das ja auch, oder?

    Aber ich bin kein Arzt, ich warte mal das Gespräch mit der Frau Dr. Möhrke am Anfang
    der Woche ab...

    Wenn ihr so was schon mal gehört habt, schreibt ihr mir dann?

    Lieben Gruß,
    Mel+Mia+Charlie

  9. #9
    Registriert seit
    06.09.2006
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    43.254
    Hallo Melsel,
    Über die Entzündung kann ich Dir nichts sagen,aber ich hatte einen Kater mit Diabetes.
    Es gibt Spezialfutter sowohl in nasser als auch in trockener Form.
    Insulin bekämst Du bein TA und die Spritzen in der Apotheke.
    Es ist sogar möglich,den Zuckerspiegel selbst zu ermitteln.Du brauchst dafür
    ein Stechgerät,gibts auch in der Apotheke.
    Es gibt auch ein spezielles Forum im Internet,nennt sich Diabeteskatzen wenn ich mich recht erinnere.
    Nur lass dich von den Leuten dort nicht bekloppt machen,wenn Du Deiner TÄ vertraust,hör auf das was sie Dir sagt.
    Wenn Du noch eine Frage hast....immer gerne!
    LG Melanie

  10. #10
    Registriert seit
    05.10.2004
    Beiträge
    2.576
    Hallo,

    unser Kater hat chronische Pankreatitis und Diabetes. Zu letzterem kann ich dir vor allem Helgas Diabetes-Forum empfehlen: http://www.katzendiabetes.de.

    Die Bauchspeicheldrüsenentzündun g ist eine schwere Stoffwechselstörung und sehr schwer zu diagnostizieren. Selbst beim großen Blutbild kann man nur anhand bestimmter Leber- und Pankreas-Werte (Amylase und Lipase) einen Verdacht äußern. Wirklich aussagefähig sind diese Werte leider nicht immer - Freddies Werte sind z.B. absolut im Normbereich.

    Es gibt einen speziellen Test (PLI-Test), der aber wohl in Deutschland nicht zugelassen ist, weshalb VetMed und andere Labore die Proben dann in die USA schicken. Das kostet recht viel (wir haben 58 Euro bezahlt) und es dauert ca 4 Wochen, bis das Ergebnis da ist. Um die Funktion der Bauchspeicheldrüse zu unterstützen bzw. um die fehlende Aktivität auszugleichen, gibt es Medikamente, die unter das Futter gemischt werden. Wir haben Almazyme, das wirkt sehr gut. Ein weiteres Medikament ist Kreon.

    Bezüglich Diabetes: wir spritzen morgens und abends Insulin. Leider klappt es bei uns mit dem Hometesting nicht so richtig (d.h. Blutstropfen vor dem Spritzen abnehmen, um Glucose-Gehalt zu prüfen), weshalb wir bei der Dosierung auf viele andere Anzeichen achten müssen. Im Anfang ist uns das schon sehr schwer gefallen (Freddie eingeschlossen), immer mit der Spritze in den armen Kater zu stechen, aber inzwischen klappt das sehr gut und auch er selbst hat sich daran gewöhnt. Was vielleicht auch daran liegt, dass es immer ein Leckerli danach gibt , was es sonst einfach eben nicht gibt.

    Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr richtig arbeitet, kann leicht ein Diabetes entstehen. Denn das Insulin wird in den sogenannten Langerhansschen Inseln produziert, die überall in der BSD verteilt sind. Insulin wird benötigt, um die zugeführten Kohlehydrate in Energie umzuwandeln. Produziert die BSD nicht mehr genügend Insulin, holt sich der Körper die benötigte Energie bzw. die benötigten Enzyme aus dem Körperfett (so wie wenn unsereiner abspecken will). Das führt einerseits dazu, dass die Katze abnimmt, auch wenn sie viel frisst, da sie die Nährstoffe gar nicht mehr richtig verwerten kann und immer an ihre Reserven muss. Andererseits entstehen beim Abbau des Körperfetts überflüssige Ketone, die nicht verwertet werden können. Diese führen zu einem gesenkten PH-Wert, der in eine Ketoazidose münden kann. Ob Ketone vorhanden sind, kann man z.B. mit Ketostix herausfinden, die man in der Apotheke bekommt.

    Langer Rede, kurzer Sinn: Pankreatitis ist ernst, aber man kann der Katze trotzdem ein beschwerdefreies und schönes Leben ermöglichen, wenn man die richtigen Medikamente gibt und auf die richtige Ernährung achtet.

    Die Frage bei dir ist natürlich, ob es sich um eine chronische oder eine akute Entzündung handelt. Bei letzterer kann die Funktionalität u.U. wieder hergestellt werden.

    Aufgrund der Beratung durch Helgas Forum füttern wir weiterhin Animonda vom FEinsten, da dies von der Zusammensetzung her optimal für Diabeteskatzen ist. Wichtig ist: kein Trofu, kein Zucker, möglichst wenig bis kein Getreide. Natürlich gibt es auch Spezialfutter für Diabetiker - bloß kriegen wir das in unseren Kater nicht rein, und meist ist auch eine Getreideart enthalten, wogegen Freddie allergisch ist. Und da es am wichtigsten ist, dass er überhaupt ausreichend und regelmäßig frisst, verzichten wir guten Gewissens drauf.

    Zu dem Forum (weil lindenauer auch schreibt, du sollst dich da nicht verrückt machen lassen): ich hatte dann auch erst mal ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil wir gar nicht so viel Zinnober veranstalten wie so mancher andere. Damit will ich niemanden diskreditieren. Aber jeder Fall ist anders, und jeder kennt das eigene Tier am besten und kann meist auch beurteilen, was ihm gut tut und was nicht.

    Ausgelöst wurden die ganzen Beschwerden um den letzten Jahreswechsel - wodurch wissen wir nicht. Freddie hat sich plötzlich zurückgezogen, nicht mehr gefressen (obwohl er sehr interessiert dran geschnuppert hat), konnte keinen Kot mehr absetzen und hatte offensichtlich Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich, wo eine beginnende Arthrose diagnostiziert wurde (bei knapp 20 Jahren auch kein Wunder ). Er hat tagelang nicht gegessen und hing an einer Infusion. Danach haben wir ihn erst mal mit Babynahrung (Vorsicht vor Sorten mit Zwiebeln! Zu empfehlen: Alete Hühnchen und Alete Pute, sowie Hipp Rind) hochgepäppelt, und so richtig geholfen haben ihm dann erst die alternativen Heilmethoden wie Bioresonanz (wozu sich meine Einstellung seitdem doch stark geändert hat). Ob das Nicht-Fressen nun ein Symptom für die Pankreatitis war oder ob sie dadurch ausgelöst wurde, weiß keiner.

    Frag deine TA doch mal nach dem PLI-Test (Pancreatic Lipase Immunoreactivity). Wenn du des Englischen mächtig bist: http://www.veterinarypartner.com/Con...7&S=1&EVetID=0. Wenn ein großes Blutbild gemacht wird, lass auch den Fructosaminwert bestimmen. Denn der Glucosewert ist nur eine Momentaufnahme des Blutzuckerspiegels und für eine Diagnose überhaupt nicht geeignet. Der Fructosaminwert ist sozusagen der Langzeit-Blutzuckerwert, ohne ihn kann ein Diabetes nicht diagnostiziert werden. Ein TA, der einzig aufgrund des Glucosewertes eine Aussage trifft, ist nicht seriös oder hat davon keine Ahnung, was aufs gleiche herauskommt.

    so, das war jetzt richtig viel Text, ich hoffe, du hast durchgehalten. Ich drücke dir die Daumen, dass ihr die Ursache herausfindet. Die Ungewissheit ist quälend, und dass man nicht weiß, was man tun soll, ebenfalls.

    Viele Grüße
    garvin

  11. #11
    Registriert seit
    02.11.2005
    Ort
    Zürich
    Beiträge
    157
    Superlieben Dank für die lange Antwort! (natürlich habe ich durchgehalten
    und dann gleich noch mal von vorn angefangen )
    Ich werde morgen beim Gespräch mit der TÄ mal nach diesem Test fragen,
    (das dauert 4 Wochen? Was machen die denn so lange? Es gibt es doch Expressversand )

    Die 58 Euro wären nicht so tragisch, wir mussten
    bisher schon mehr als das 10fache hinblättern, und über den Preis für die
    höchstwahrscheinlich anstehende OP will ich gar nicht nachdenken...
    (Weiß jemand von euch, was eine ziemlich aufwändige OP bei einer Katze kostet?)

    Charlie ist zwar noch relativ fit, aber ich mache mir große Sorgen, meiner
    Meinung nach muss sehr bald was geschehen, denn sie entwickelt inzwischen
    jede Woche 1,5l Bauchflüssigkeit, bei 3kg Eigengewicht (inzwischen bloß noch 2,5kg),
    was wegen dem Druck auf Luge und Zwerchfell und den daraus resultierenden
    Schmerzen dann abgelassen werden muss.
    Das ist natürlich Stress pur für die arme Maus...

    Und was die mögliche Pankreatitis angeht: Ich denke, falls es das ist, dann ist
    es akut. Ansonsten kann ich mir diese Massen an Flüssigkeit nicht erklären.

    Wäre es denn wohl hilfreich, wenn ich Charlie schon mal auf Verdacht
    Animonda füttere? Die Ärztin hat mir A/D von Hill´s mitgegeben, das ist
    hochkonzentriertes Futter, um die Kleine aufzupäppeln, aber das war
    bevor der neuste Befund der Bauchflüssigkeit da war, ist also kein Diätfutter...

    Mein Vater ist übrigens auch Diabetiker, daher kenne ich das ständige Gepiekse...
    Ich hoffe, dass Charlie das nicht braucht, sonst wird sie doch irgendwann
    Angst vor mir bekommen??!

    Vielen Dank nochmal für all eure Antworten,
    Mel+Mia+Charlie

  12. #12
    Registriert seit
    09.08.2004
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    152
    @lindenauer

    Nur lass dich von den Leuten dort nicht bekloppt machen,wenn Du Deiner TÄ vertraust,hör auf das was sie Dir sagt.

    Geht es vielleicht auch ein bisschen differenzierter? Hier lesen viele Leute mit. Bevor du dich in dieser Form über extrem engagierte Menschen äußerst, solltest du dich vielleicht erstmal ein wenig informieren. Ich stand dem Forum am Anfang auch kritisch gegenüber, weil ich das Gefühl hatte, hier wird kompromisslos nur ein einziger Weg gepredigt. Dieser Weg war aber lange Zeit mit unserer Katze so nicht realisierbar.
    Da ich ihr aber trotzdem bestmöglich helfen wollte, habe ich vor einem Jahr angefangen dort mitzulesen. Und ich habe festgestellt, dass dort sehr engagierte + kompetente Menschen sitzen, die sehr viel Zeit investieren. Dort kommen soviel Erfahrungswerte zusammen, wie sie KEIN Tierarzt im Laufe seines Praxislebens jemals sammeln kann. (Einer davon ist z.B., dass das von dir genannte spezielle Diabetes-Futter die Werte oft erhöht und vollkommen überflüssig, wenn nicht sogar kontraproduktiv ist.)
    Außerdem gab es erschreckend viele Fälle, in denen Katzen auf Anweisung der jeweiligen Tierärzte das Insulin viel zu hoch dosiert gespritzt wurden. Erst auf Empfehlung der Leute aus dem Forum haben die Besitzer dann oft den TA gewechselt und es stellte sich teilweise heraus, dass diese Katzen gar kein Diabetes hatten. Hätten diese Besitzer weiterhin die hohen Dosierungen verwendet, wären die Katzen jämmerlich gestorben.
    Wie gesagt, ein wenig Skepsis finde ich durchaus ok, aber der Rat, IMMER erstmal auf den TA zu hören, kann für das Tier tödlich sein.

    @melsel
    Das o.g. bezieht sich nicht auf dich, ich habe mich nur über diese Äußerung geärgert. Deine TÄ scheint ja sehr engagiert zu sein. Übrigens würde ich jetzt schon das Hills a/d weiterfüttern und nicht zu Animonda wechseln, deine Kleine braucht jetzt Aufbaufutter.
    Wenn sich herausstellt, dass deine Charlie gepiekst werden muss, wird sie sich daran gewöhnen, mach dir darüber keine Sorgen.
    Ich wünsche euch alles, alles Gute!!!

    LG
    Claudia

  13. #13
    Registriert seit
    05.10.2004
    Beiträge
    2.576
    Hi,

    ganz ehrlich - ich kann dir nicth sagen, ob das Futter besser für Charlie wäre. Da solltest du im Zweifelsfall auf deine TA hören, bzw. er sollte bekommen, was er mag. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass ein Futterwechsel jetzt eine zusätzliche Belastung für den Organismus ist.

    Warum der Test so lang dauert? Ich nehme mal an, dass die Sammelsendungen machen, genau weiß ich das aber nciht.

    Wir hatten die Befürchtung auch, dass Freddie uns nicht mehr mag, wenn wir ihn dauernd pieksen. Aber durch die Kombination mit dem Leckerli klappt es gut - er kommt sogar, wenn ich ihn rufe, und setzt sich bereit. Man kriegt das dann auch so hin, dass es ihm nicht weh tut, da musst du dir keine Sorgen machen. Ist ja eh im Moment noch nicht relevant.

    Ich drücke euch die Daumen!

  14. #14
    Cheese Guest
    hallo,

    deine arme kleine hat sich ja schon einiges mitgemacht!!!

    beim kätzischen lymphsystem kenne ich mich natürlich wenig aus, aber beim menschlichen etwas .......... und ich weiß, dass das lymphsystem auch beim menschen eine sehr vertrackte angelegenheit sein kann.......

    eigentlich sollte es aber im labor feststellbar sein, ob es sich nun wirklich um lymph-flüssigkeit handelt oder nicht.....

    wo genau sitzt denn diese ominöse flüssigkeitsansammlung....? falls das schon wo steht und ich habs überlessen - sorry.

    hier werden auf jeden fall daumen, pfoten und alles andere verfügbare fest für charlie gedrückt!!!!

  15. #15
    Registriert seit
    02.11.2005
    Ort
    Zürich
    Beiträge
    157
    Mein Freund hat heute morgen mit der TÄ gesprochen, sie hält FIP nach wie
    vor für möglich. Sie hatte dem Labor auch extra nichts von dem anfänglichen
    FIP Verdacht erzählt - trotzdem stand im Befund, das das nicht auszuschließen sei.
    Es gab wohl schon sehr ungewöhnliche FIP-Fälle, bei denen die Katzen
    noch 6 Monate gelebt haben, bei der Obduktion dann aber FIP feststand.

    Die Sache mit dem Lymphsystem ist fraglich, aber nicht völlig unmöglich,
    denn (ja, die Flüssigkeit lässt sich nachweisen) die Laboruntersuchung hat
    Lymphozyten festgestellt, aber in einer Anzahl, die nicht unbedingt
    sehr aussagekräftig ist.

    Gegen die Pankreatitis sprechen wohl andere Faktoren (die konnte mein
    Freund nun nicht mehr aus dem Kopf aufzählen nach dem Gespräch), aber
    der Chirurg soll trotzdem ein Auge drauf haben.

    Ein Geschwür wäre auch nicht ganz ausgeschlossen, aber das würde man
    ziemlich sicher feststellen können bei einer OP.

    Wenn wir zustimmen, würde Charlie am Donnerstag oder Freitag einen
    Termin beim Chirurgen bekommen, unternehmen wir nichts, wird
    es sicher nach und nach bergab mit der Kleinen gehen.
    Deshalb haben wir uns bereits dafür entschieden. Ich vertraue der Ärztin
    tatsächlich sehr, aber sie hat auch klar gemacht, dass niemand eine
    Garantie dafür gibt, dass die Kleine allein die Narkose übersteht und natürlich
    erst recht nicht für eine Heilung.

    Eigentlich glaubt sie persönlich nicht, dass nach der OP alles behoben und
    Charlie gesund sein wird, aber da wir laut ihr alle äußeren Methoden bereits
    erfolglos gecheckt haben, wäre das die letzte Option. Insbesondere lassen
    sich Organproben nehmen, die zumindest FIP schon mal eindeutig ausschließen
    oder bestätigen würden, weitere Test wären damit dann natürlich auch möglich.

    Die Flüssigkeit ist bei Charlie übrigens im ganzen Bauchraum, nicht in den
    Organen, die schwimmen darin herum... Sie sieht aus wie eine trächtige
    Katze mit sehr sehr viel Nachwuchs.

    Danke fürs Daumendrücken, das braucht die Kleine wohl Ende der Woche
    ganz dringend. Mir wird schon ein Stein vom Herzen fallen, wenn ich sehe,
    dass sie die Augen wieder aufschlägt nach diesem heftigen Eingriff...

  16. #16
    Noodie Guest
    Liebe melsel, ich lese hier nur mit weil ich leider keinen Rat habe. Aber ich denke an euch und druecke ganz feste die Daumen fuer die bevorstehende op!

    Liebe Gruesse von

    Noodie

  17. #17
    Registriert seit
    02.11.2005
    Ort
    Zürich
    Beiträge
    157
    So, der Termin steht nun fest: Donnerstag, um 12:30 Uhr muss Charlice hin.
    Wie lange das dauern wird, weiß keiner, da es kein Standardeingriff ist.
    Aber sie muss auf jeden Fall über Nacht dableiben, falls anschließend
    Komplikationen auftreten und damit sie überwacht ist...

    Ich bin jetzt schon total nervös und hibbelig, dabei muss ich mich zusammen-
    reißen, weil ich nächste Woche Mittwoch auch noch zwei Prüfungen habe.
    Am liebsten würde ich ja den ganzen Tag hinter der Kleinen herrennen
    (bzw. mich dazulegen), aber damit mache ich sie wahrscheinlich
    bloß kirre und meine Prüfungen könnte ich dann wohl auch vergessen...

    Ich glaube Mia (das ist unser 2 Jahre altes Thai-Mädchen) merkt auch
    schon was los ist: Die schleicht schon den ganzen Tag miauend um
    mich herum...
    Und die Kleine läuft hierhin und dorthin und kann oder mag nicht schlafen...

    Aber bei so viel Daumen- und Pfotendrücken müsste ja eigentlich alles gut gehen...

  18. #18
    Registriert seit
    18.10.2002
    Ort
    NRW-Köln/Bonn
    Beiträge
    5.904
    Hallo Melsel,

    wir wünschen Euch als stille Mitleser auch alles, alles Gute!!!! Daumen und 8 Pfötchen sind gedrückt.

    Gruß
    Ina mit Lucca + Sammy

  19. #19
    Registriert seit
    05.10.2004
    Beiträge
    2.576
    Ach Mensch, das ist ja wirklich Stress hoch drei für dich. Ich drücke auch die Daumen, und ich würde es auch so machen wie du: lieber das Risiko der Narkose eingehen und Klarheit haben, als der armen Charlie beim Leiden zuzusehen....


  20. #20
    Registriert seit
    06.09.2006
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    43.254
    Ich kann mich nur anschließen:alles Gute und die besten Wünsche und ich denke,daß Du dich für den OP entschieden hast ist richtig.

    LG Melanie

  21. #21
    Registriert seit
    05.10.2004
    Beiträge
    2.576
    @loveallcats:

    ich hatte Lindenauers Bemerkung zum Yahoo-Forum auch so aufgefasst, dass man erst einmal einen gehörigen Schrecken bekommt, wenn man dort anfängt zu lesen, weil man erst einmal denkt, dass man das nie alles hinbekommt. Aber du hast recht, es ist sicher besser klarzustellen, wie eine solche Aussage gemeint ist.

    Ich persönlich habe sowohl aus der Yahoo-Group als auch aus Helgas Katzendiabetesforum wahnsinnig viel gelernt. Vieles ist für mich aus diversen Gründen nicht anwendbar, aber allein um die Zusammenhänge zu verstehen und überhaupt mal eine Vorstellung zu bekommen, um was es eigentlich geht, hilft schon weiter. Trotzdem lässt sich nicht immer alles umsetzen.

    Du hast auch recht, dass viele TA Diabetes diagnostizieren und z.T. viel zu hohe Insulingaben anordnen. Wer das dann brav macht, riskiert schlimmstenfalls die Gesundheit der Katze. Ich kann daher auch nur jedem raten, möglichst oft das Blut richtig untersuchen zu lassen, um den Fructosaminwert im Auge zu behalten. Gerade wenn es mit dem Pieksen fürs Hometesting nicht klappt, ist das superwichtig. Neulich hat sich auf diese WEise gezeigt, dass bei Freddie eine Remission eingetreten ist und die Insulindosis um die Hälfte reduziert werden kann.

    Leider scheint unser Kater anders als andere Katzen zu sein: seine Ohren sind sehr schmerzempfindlich (wir haben es mit allen auf dem Markt verfügbaren Lanzetten-Arten versucht) und scheinen überhaupt kein Blut abzugeben.

  22. #22
    Saargirl Guest
    Hallo Melsel,

    ich wünsche dir und der Kleinen von ganzem Herzen das alles gut wird.

    Zwei Daumen und acht Pfoten werden ganz fest gedrückt.

  23. #23
    Registriert seit
    09.08.2004
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    152
    @garvin

    Ich habe auch im Katzendiabetes-Forum und auf der Website unglaublich viel gelernt und außerdem finde ich es schon eine fantastische Leistung, so eine Website mit so vielen Informationen so übersichtlich aufzubereiten und immer wieder zu aktualisieren. Wir hatten/haben auch mit dem Messen Probleme und ich habe fast ein halbes Jahr gebraucht, bis ich Luisa an diese Dinge soweit gewöhnen konnte, dass sie sich das alles zwei Mal täglich gefallen lässt. Bis dahin haben wir nur einmal gespritzt und nur alle paar Tage (langsam steigernd) gemessen. Es hat auch funktioniert, man muss halt extrem aufpassen, aber empfehlen würde ich es so natürlich nicht.

    Was lindenauer angeht, so hat mich dieser ausdrückliche Hinweis gestört (und auch der Ton des Hinweises), man solle auf den TA hören und nicht auf die Leute im Forum. Das kann bei Katzendiabetes tödlich ausgehen und das sollte jemand, der wenigstens mal dort mitgelesen hat, wirklich wissen.

    Dein Freddie ist übrigens zum Klauen süß - er ähnelt ein wenig meinem Paulinchen

    LG
    Claudia

  24. #24
    Registriert seit
    06.09.2006
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    43.254
    Hallo an Alle.
    Ich habe jetzt sehr lange überlegt,ob ich hier nochmal antworten soll.
    Ich habe NIEMALS andeuten wollen,das in dem Diabetesforum Leute wären,sie nicht kompetent und engagiert sind.
    Tatsache ist aber,ich war zunächst überhaupt nicht so beunruhigt,als der TA mir sagte es ist Zucker.Bekanntlich leben sehr viele Menschen und auch Tiere mit dieser Erkrankung.
    Das Einstellen verlief zunächst nicht gut.Das lag daran,das Mein Kater jedes Futter verweigerte bis auf Sheba.
    Ich hatte (und habe ) noch eine Katze,die nur Trockenfutter frisst und zwar nur,wenn SIE will,ich könnte den Napf ruhig wegnehmen und später wieder hinstellen,sie würde NICHT fressen.
    Das bedeutete aber,es musste Trockenfutter stehen bleiben.Diabetesfutter.
    Mein Flocke baute also zunächst ab.Bis der TA die Nase voll hatte,und mir sagte,er hält nicht durch,wenn ich das Sheba nicht wieder gebe.
    Dann wurde es eigentlich ziehmlich schnell besser.Nicht supertoll aber den Umständen entsprechend.Ich würde aber sagen,das sein Zustand stabil war.
    Er hat sogar wieder gespielt,das hatte er vorher schon längere Zeit nicht.
    Dann stieß ich auf das Diabetesforum.Das erste was ich zu hören bekam war:"Du gibst viel zu viel Insulin."Leider kann ich die genauen Daten nich mehr sagen,ist schon eine Weile her.Ich wies darauf hin,das er ein schwerer Kater sei(Idealgewicht 6,2 kg),Das er eben Sheba bekomme und die Schwierigkeit mit der anderen Katze.Die Antwort war:"Du gibst trotzdem zu viel Insulin, deine Katze hat...."Diesen Effekt bei dem durch Unterzuckerung Der Organismus gegensteuert und dadurch hohe Werte enstehen.
    Selbstverständlich machte ich mir jetzt Sorgen.Als erstes kaufte ich mir ein Testgerät.Mit dem Stechen hatte ich Probleme ,mein Mann aber nicht,er bekam immer Blut.Wir haben dann am nächsten WE eine Kurve gemacht.
    Die Werte hätte man so oder so auslegen können.Eine Unterzuckerung ließsich nicht feststellen, eigentlich gleichbleibend etwas erhöhte Werte.
    Montags bin ich dann zum TA mit der Kurve und der Vermutung des Forums.
    Der TA erklärte mir nochmals wie es zu diesem Effekt kommt,und das die Kurve das nicht vermuten lässt.Ich solle aber weiterhin testen,das hielte er für eine gute Sache aber auch bedenken,Das venales Blut genauere Ergebnisse liefert als Gewebeblut.
    Im weiteren Verlauf ziegte sich zu KEINER Zeit eine Unterzuckerung.Bis zum Schluss als er nicht mehr fraß ,natürlich.

    Gestorben ist Flocke an akutem Organversagen(die Leber)
    Jetzt werden wieder alle Schreien:"Das kommt bestimmt vom vielen Insulin
    dein TA hat ihn falsch behandelt er könnte noch leben."
    Ich habe nicht wissen wollen ob´s hätte sein können.
    Eins weiß ich aber bestimmt,mein TA kannte meinen Kater vom ersten Lebensjahr an und er hat sich immer gefreut wenn er ihn sah.
    Das kann keiner aus dem Forum behaupten.

    Als ich schrieb:lass Dich nicht bekloppt machen habe ich genau das gemeint.
    Ich finde das Forum sehr informativ,auch hilfreich aber die Leute sind auch sehr extrem in Ihren Ansichten .
    Ich will nicht abstreiten,das es TÄ gibt die nicht ordentlich behandeln.Aber auf meinen trifft das nicht zu,denn bis jetzt konnte er meinen Tieren noch immer helfen.
    Sorry, Melsel es sollte hier ja um DEIN Tier gehen.
    Ich wünsche Deinem Schatz und Dir wirklich nur das allerbeste.

  25. #25
    Registriert seit
    09.08.2004
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    152
    @lindenauer

    Es tut mir wirklich leid, dass dein Kater gestorben ist. Das ist schlimm genug und ich habe auch überlegt, ob es Sinn macht, darauf jetzt noch zu antworten. Aber ich kann das hier wirklich nicht einfach so stehen lassen.

    Du schreibst, dass du auf deinen TA gehört hast und entgegen dem Rat des Forums weiterhin viel zuviel Insulin gespritzt hast. Die Details sind jetzt nicht so relevant, nur soviel, es geht nicht um die von dir mehrfach erwähnte "Unterzuckerung", sondern um den Somogyi-Effekt. Damit versucht der Körper des Tieres sich gegen eine Unterzuckerung zu schützen. Die Folgen sind hohe Werte trotz hoher Insulingaben. Gibt man noch mehr Insulin, gehen die Werte noch höher. Das hält der Körper nicht lange aus. Leider ist dieser Effekt vielen TAs nicht geläufig.
    Dein Kater ist wahrscheinlich an diesen Folgen gestorben.

    Es geht nicht darum, Tierärzte zu verunglimpfen. Jedoch sind viele Tierärzte in puncto Katzendiabetes nicht sonderlich kompetent. Das kann viele Gründe haben, vielleicht kam die Krankheit früher zu selten vor, wurde im Studium nur am Rande abgehandelt - ich weiß es nicht. Deswegen würde ich auch nicht generell die Kompetenz des TAs in Frage stellen. Meine TÄ ist ganz toll, unglaublich liebevoll zu den Katzen und ich habe volles Vertrauen zu ihr. Nur was die Insulin-Dosis anbelangt, da bin ich anderer Meinung und spritze so, wie ich es im Forum gelernt habe.

    Es bezweifelt keiner, dass dein TA ordentlich arbeitet und deine Katzen mag. Trotzdem hat er eventuell (!) von Diabetes nicht genug Ahnung. Wenn du so etwas nicht sehen oder hinterfragen willst, ist das deine Sache. Wenn dein Kater deswegen stirbt, musst du damit leben. Wenn du aber anderen rätst, sich ebenso zu verhalten, finde ich das nicht in Ordnung.

    @melsel
    auch von mir ein ganzes großes Sorry, aber das hat sich jetzt hier wohl ein bisschen verselbständigt.
    Ich drücke deiner Kleinen auch ganz feste die Daumen

  26. #26
    Registriert seit
    05.10.2004
    Beiträge
    2.576
    Naja, wir sollten uns jetzt nicht hier in Ferndiagnosen versteigen und mutmaßen, warum eine Katze gestorben sein könnte, ohne alle Informationen zu kennen.

    Tatsache ist, dass die Foren super informativ sind, und man wirklich viel lernen kann. Es ist allein schon sehr hilfreich festzustellen, dass man nicht allein mit dem Problem ist, und man Leute findet, die einem den ersten Schreck und die Ängste nehmen können. Manchmal kommt man sich als Neuling und Laie auch sehr schnell sehr doof vor, weil man teilweise schon ziemlich heftig angefahren wird. Klar - wer sich gut auskennt und seit Jahren mit der Materie beschäftigt, kann oft gar nicht nachvollziehen, dass andere da so geringe Kenntnisse haben. Das kann einen schon sehr entmutigen.

    Eine Frage: Bei einem Somogyi-Effekt müsste man bei regelmäßigem Messen alle zwei Stunden doch zumindest einige Werte bekommen, die nach oben oder unten ausschlagen, oder? Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass man aufgrund der Werte von zwei Tagen einen Somogyi-Effekt zweifelsfrei diagnostizieren bzw. ausschließen kann. Und müsste es bei einem konstanten Somogyi nicht auch zu einer Ketoazidose kommen?

    Übrigens hat unsere TA uns ausdrücklich gesagt, dass wir mit einer sehr kleinen Dosis Caninsulin (0,5) anfangen und erst mal beobachten sollten, ob sich die Schlappheit und das häufige Trinken dann bessern, und dann erst sukzessive steigern sollen. Innerhalb von sechs Monaten waren wir dann doch bei 2,5 - 3 IE, weil eindeutig zu sehen war, dass es Freddie bei der Menge am besten ging. Inzwischen benötigt er wieder weniger, es reichen 1,5-2. Da er aber auch noch einige andere Krankheiten hat, ist es für uns gar nicht so leicht, sein Verhalten eindeutig dem Diabetes zuzuordnen.

    @melsel: auch wenn sich dein Thread etwas verselbständigt hat - bitte halte uns doch auf dem Laufenden, was bei der OP herauskommt. Ich drücke dir auf jeden Fall alle Daumen und die großen Zehen ebenfalls .

  27. #27
    Registriert seit
    09.08.2004
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    152
    @garvin

    Naja, wir sollten uns jetzt nicht hier in Ferndiagnosen versteigen und mutmaßen, warum eine Katze gestorben sein könnte, ohne alle Informationen zu kennen.
    Ja, da hast du natürlich vollkommen Recht, ist auch eigentlich nicht meine Art. Aber es passt einfach alles so, da konnte ich mich nicht zurückhalten. Ich finde einfach, in diesen öffentlichen Foren sollte man ein bisschen aufpassen. Man kann mit falschen Empfehlungen soviel Schaden anrichten.

    Manchmal kommt man sich als Neuling und Laie auch sehr schnell sehr doof vor, weil man teilweise schon ziemlich heftig angefahren wird. Klar - wer sich gut auskennt und seit Jahren mit der Materie beschäftigt, kann oft gar nicht nachvollziehen, dass andere da so geringe Kenntnisse haben. Das kann einen schon sehr entmutigen.
    Da hast du schon wieder Recht und ich finde auch manchmal, dass Neulinge dort mit Infos förmlich überfallen werden, die sie gar nicht so schnell verarbeiten oder umsetzen können. Ich lese, wie ja schon gesagt, hauptsächlich und sehe deshalb vieles wahrscheinlich etwas distanzierter. Allerdings verstehe ich bisweilen schon, dass die aktiven Foris panisch werden, wenn sie beispielsweise hören, jemand soll seinem Tier zwei Mal täglich 7 Einheiten spritzen. Da bekommt man einfach Angst um das Tier und hat das Gefühl, eingreifen zu MÜSSEN.

    Eine Frage: Bei einem Somogyi-Effekt müsste man bei regelmäßigem Messen alle zwei Stunden doch zumindest einige Werte bekommen, die nach oben oder unten ausschlagen, oder? Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass man aufgrund der Werte von zwei Tagen einen Somogyi-Effekt zweifelsfrei diagnostizieren bzw. ausschließen kann. Und müsste es bei einem konstanten Somogyi nicht auch zu einer Ketoazidose kommen?
    Die Frage beantworte ich jetzt mal so gut ich kann und unter Vorbehalt. Ich bin ja wirklich kein Experte. Wenn du selbst Probleme in dieser Richtung befürchtest, müsstest du dich an das Forum wenden.
    Einen Somogyi-Effekt kann man nicht durch ein Tages- oder Wochenendprofil erkennen. Durch das Messen alle zwei Stunden siehst du ja nur, wie das Insulin heute wirkt. Wann der Fall beginnt, wann der Nadir erreicht ist, wann der Wert wieder hoch geht. Das ist natürlich auch sehr wichtig, aber ob und inwieweit so ein Profil wenigstens Anhaltspunkte für Somogyi gibt, weiß ich jetzt nicht.
    Klarer erkennbar ist ein möglicher Somogyi-Effekt, wenn du die Werte mehrerer Tage miteinander vergleichst. Also angenommen, du spritzt mehrere Tage lang 2 x 2 IE und die Werte bewegen sich nicht. Also erhöhst du auf 2 x 3 IE und anstatt zu fallen, steigen die Werte - DAS könnte ein deutlicher Hinweis auf Somogyi sein. Das ist jetzt sehr vereinfacht ausgedrückt. Auf der Website ist es natürlich viel besser und ausführlicher erklärt.

    Zur Ketoazidose: Die entsteht ja eigentlich bei Insulinmangel, während Somogyi ja bei ständig zuviel zugeführten Insulin auftritt. Insofern glaube ich das nicht.

    LG
    Claudia

  28. #28
    Registriert seit
    05.10.2004
    Beiträge
    2.576
    Hi Claudia,

    bezüglich Somogyi habe ich bei uns glücklicherweise keine Befürchtungen, mir war nur aufgrund deiner Interpretation nicht ganz klar, ob du jetzt meinst, aus den Werten von zwei Tagen hätte ein Somogyi erkennbar sein können. Das schien mir nämlich unwahrscheinlich, was du ja jetzt auch aufgeklärt hast.

    Auf die Ketoazidose kam ich deshalb, weil ich davon ausgegangen bin, dass der Körper versucht, den zu niedrigen Blutzuckerspiegel auszugleichen, indem er versucht, vermehrt Glucose zu produzieren, wozu er auch auf andere Energiequellen zugreift. Aber das ist alles fürchterlich kompliziert und an dieser Stelle auch nicht wichtig. Chemie war sowieso noch nie meine Stärke .

    2 x 7IE ist ja heftig Das reicht ja für einen ausgewachsenen Dobermann locker aus!

  29. #29
    Registriert seit
    06.09.2006
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    43.254
    Hallo Claudia !
    Erklärst Du mir den Zusammenhang Zwischen dem Somogyi Effekt und dem Leberversagen?
    Das ist keine rhetorische Frage,ich will´s wirklich wissen!
    LG Melanie

  30. #30
    Registriert seit
    09.08.2004
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    152
    Hallo Melanie,

    ich wünschte, ich könnte deine präzise Frage ebenso klar beantworten, aber das kann ich leider nicht. Ich weiß nicht, ob der Somogyi-Effekt direkt zu Leberversagen führen kann und das wollte ich auch nicht sagen. Ich hatte versucht, mich zu kurz zu fassen und dabei sind dann wohl einige Gedankengänge auf der Strecke geblieben.

    Obwohl ich Garvin wirklich Recht geben muss, dass es nicht richtig von mir war, (rückwirkende) Ferndiagnosen zu stellen, ohne die exakten Daten zu kennen, möchte ich doch kurz eventuelle Missverständnisse ausräumen.

    Meine Schlussfolgerung aus deinen Angaben war, dass bei euch der Somogyi-Effekt (Gegenregulation) eingetreten ist, weil dein Kater zuviel Insulin bekommen hat. Ihr (bzw. der TA) habt euch aber auf die reine Unterzuckerung konzentriert und den Somogyi nicht erkannt. Das kommt so häufig vor, dass der Schluss einfach nahe lag. Vor allem, weil du ja schriebst, dass die Leute im Forum dir gesagt haben, dass du zuviel spritzt.
    Und da kann ich nach einem Jahr intensiven Lesens behaupten, dass die Foris in diesem Punkt eigentlich immer Recht haben.
    Das heißt, eine Katze, die über einen längeren Zeitraum zuviel Insulin bekommt, trägt naturgemäß Schäden davon und irgendwann stirbt sie. Wann dabei welche Organe versagen, weiß ich auch nicht, da müsste ich jetzt auch erstmal lange recherchieren und lesen. Eine gut eingestellte Katze hingegen kann mit Diabetes gut leben.

    Es tut mir leid, das bringt im Nachhinein wirklich nichts und ich verstehe ja auch, dass du dich jetzt nicht mehr damit befassen möchtest. Nur wäre es halt schön, wenn du dich über das Forum ein klein wenig differenzierter äußern würdest. Viele Katzen leben wirklich nur noch deswegen, weil die Besitzer auf die Leute im Forum gehört haben und ihre Katze selbst einstellen oder den TA gewechselt haben. In diesem Fall rechtfertigt in meinen Augen wirklich das Ergebnis die Mittel.

    LG
    Claudia

    P.S. Wenn du weiter diskutieren möchtest, sollten wir einen eigenen Thread eröffnen oder per PN, ok?

  31. #31
    Registriert seit
    02.06.2004
    Beiträge
    6.288
    Heute ist doch die OP von Charlice? Ich wünsche Euch alles Gute!!!

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  32. #32
    Registriert seit
    05.10.2004
    Beiträge
    2.576
    Ich drücke auch die Daumen für Charlie!!!!!

    @Claudia: ich könnte mir vorstellen, dass ein Leberversagen einmal schon deshalb passiert, weil die Organe einfach mit zunehmendem Alter nicht mehr richtig arbeiten, zum anderen aber auch bei Insulinmangel die Organe geschädigt werden, da der Körper ihnen das benötigte Oxalacetat entzieht. Bei Freddie sind die Leberwerte seit einem Jahr erhöht, und das war ein erster Hinweis auf Diabetes. Falls ihr in diesem Thread nicht mehr weiterschreiben wollt, würde ich mich freuen, wenn es einen neuen gibt und das nicht über PN läuft, da mich das auch sehr interessiert.

  33. #33
    Registriert seit
    05.10.2004
    Beiträge
    2.576
    Hallo melsel - ich trau mich zwar kaum zu fragen, aber wie ist es denn gestern gelaufen?

  34. #34
    Registriert seit
    02.11.2005
    Ort
    Zürich
    Beiträge
    157
    Hallo,

    die OP an sich ist gut verlaufen, leider hat der Doc festgestellt,
    dass die Organe im hinteren Bereich (Leber, Darm usw.) eitrig
    entzündet sind und alle miteinander verklebt waren.
    Er hat sie vorsichtig gelöst, gesäubert und eine Probe von der
    Leber sowie von dem eitrigen Sekret genommen.
    Außerdem hatte sie Knötchen an der Leber, wie sie eigentlich
    bei trockener FIP vorkommen.

    Deshalb könnte es möglich sein, dass Charlie eine Mischform
    von tockener und nasser FIP hat, was wohl in letzter Zeit vermehrt
    vorkommt...

    Die Proben werden jedenfalls danach untersucht.

    Charlie selbst geht es gar nicht gut jetzt. Sie kann nicht aus eigener
    Kraft stehen und liegt seit gestern unter der Rotlichtlampe und am Tropf
    beim Tierarzt. Sie jankt und mag nichts fressen.
    Und wahrscheinlich muss sie noch bis morgen bleiben.

    Ich würde sie gern besuchen und grundsätzlich würde sie sich darüber
    sicher sehr freuen, aber die TÄ meinte, wenn wir dann wieder gehen
    ohne sie mitzunehmen, wäre das ein enormer Stress, der in ihrem Zustand
    unbedingt zu vermeiden wäre...
    Aber natürlich würde sie selbstverständlich einen Besuch nicht verbieten,
    es sei nur besser für Charlie...

    Meint ihr sie hat Recht oder soll ich trotzdem hin?

    P.S.: Ich mag nicht unhöflich erscheinen, aber die Idee mit dem neuen
    Thema finde ich gut - bei Charlie scheint die Bauchspeicheldrüse ja
    doch zu funktionieren... Ist wirklich nicht böse gemeint, dann wäre es
    übersichtlicher.

  35. #35
    Rackerbande Guest
    Ojeh, was müsst ihr durchmachen.

    Wir alle drücken hier die Daumen und Pfoten, dass alles ein gutes Ende nehmen wird und Charlie bald wieder zuhause sein wird und schnell gesund wird.
    Deine Frage, ob du Charlie besuchen sollst, kann ich dir nicht beantworten.
    Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung berichten.
    Als Jessie vor 2 Jahren eine Tumoroperation hatte und sehr schlecht beeinander war, ging ich sie besuchen. Sie hatte sich riesig gefreut und wollte mir auf den Schoss kriechen, mir hat es fast das Herz gebrochen, sie so daliegen und leiden zu sehen. Sie hat sogar versucht zu schnurren, das war kaum auszuhalten. Als ich dann wieder gehen musste, hörte ich sie noch lange nach mir rufen.
    Danach hat der TA angerufen und mich orientiert, dass es der Kleinen viel schlechter geht, sie hat sich zu sehr aufgeregt.
    Und ich war schuld

    Sicher ist es deine Entscheidung, ich persönlich würde es nie mehr tun, es tat uns beiden zu sehr weh.....

    Jessie ist wieder gesund geworden und lebt bei uns wie eine Prinzessin.
    Ich hoffe und fühle mit dir, dass Charlie bald daheim ist.....

    Machts gut

    Gabi und die Rackerbande

  36. #36
    Registriert seit
    05.10.2004
    Beiträge
    2.576
    Ach Mensch, das klingt ja alles gar nicht gut. Da weiß man schon gar nicht mehr, was man sagen bzw. schreiben soll.

    Ob du Charlie besuchen solltest .... hm, ich weiß nicht so recht. Aber ich stimme Rackerbande zu, sie würde nicht verstehen können, warum du sie nicht mitnimmst und fühlt sich hinterher vielleicht von dir im Stich gelassen. Letztlich musst du tun, was dein Bauch dir rät.

    Ich drücke dir die Daumen !!!!

  37. #37
    Registriert seit
    02.11.2005
    Ort
    Zürich
    Beiträge
    157
    Hm, mein Bauch sagt mir, dass Charlie es gar nicht gut verkraften würde,
    wenn wir sie besuchen und dann doch beim Arzt lassen.
    Sie hat bei all den Untersuchungen schon immer versucht sich bei
    mir auf dem Arm zu verkriechen.
    Als die Ärztin sie einmal auf den Boden gestellt hat, damit man mal
    ihren Bauch sehen konnte (auf dem Behandlungstisch hat Charlie sich
    fallen lassen wie ein nasser Sack) ist sie sogar an meinem Hosenbein
    hoch...

    Also besser nicht besuchen! *sniff*

    Ich habe vorhin noch einmal mit der TÄ telefoniert und laut ihr ist
    nicht mal klar, dass die Kleine morgen wieder nach Hause kann.
    Sie hat auch gesagt, dass die anderen Katzen - also unsere Mia -
    schon mal aggressiv auf den TA-Geruch und/oder auf die anderen
    Verhaltensweisen vom kleinen Patienten reagieren und dann noch
    draufhauen (ich könnte mir NIEMALS vorstellen, dass Mia sowas
    macht, aber man weiß ja nie, es sind schließlich keine Menschen).

    Die TÄ meinte, sie würde Charlie gern erst dann nach Hause lassen,
    wenn sie wenigstens einen kleinen Funken Lebenswillen zeigt.
    (etwas frisst, sich bewegt, "ich-will-nach-Hause-Maunzen" oder dergleichen).
    Zur Zeit liegt sie nur und jankt leise vor sich hin, ab und zu hebt sie
    wohl mal den Kopf ganz leicht.

    Wenn wir unbedingt wollten, könnten wir Charlie mitnehmen und müssten
    für die Infusionen jeden Tag hin, aber ich denke, wenn wir die Kleine nach
    Hause bringen und dann wieder zurück, wäre das stressiger als wenn
    sie gleich bleibt.
    Laut TÄ wäre das nicht im Sinne der Süßen, sondern eher für uns...
    (ich denke, damit hat sie nett verpackt, dass es egoistisch von uns wäre)

    Was macht man denn mit einer so kranken Katze am besten? In eine Decke
    wickeln und neben sich schlafen lassen? Gut zureden? Leckerlies soviel sie
    mag (falls sie mag)? Oder lieber ganz in Ruhe lassen?

    Insgesamt hab´ ich kein gutes Gefühl - die Ergebnisse von den Proben
    brauchen zwar noch etwas, aber so sehr ich es auch erhoffe und ersehne,
    mein Bauch sagt mir, dass Charlie nicht wieder gesund werden wird.


    Bin ratlaus und unendlich traurig

  38. #38
    VelvetKitty Guest
    Ich drück euch ganz ganz doll die Daumen!!!!!!!

  39. #39
    Registriert seit
    02.11.2005
    Ort
    Zürich
    Beiträge
    157
    Die Kleine ist jetzt wieder bei uns!
    Wirklich gefreut hat sie sich nicht, dass wir sie abgeholt haben,
    nicht mal streicheln war drin - ich denke sie war ziemlich beleidigt...

    Inzwischen schnurrt sie wieder, wenn auch nur verhalten.
    Sie ist auch noch sehr wackelig auf den Beinen, schläft fast den
    ganzen Tag und frisst sehr wenig. Meist döst sie irgendwo auf dem Boden
    vor sich hin und ich beeile mich dann ihr eine Decke drunterzulegen
    und sie mit einer anderen noch zuzudecken.

    Immerhin hat sie ihre Lieblingsleckerliestangen gefuttert, in denen ich
    die Antibiotika deponiert habe

    Habt ihr ein paar Tipps wie ich Charlie dazu bewegen kann mehr zu
    fressen? Ich hab´s ihr schon lauwarm gemacht und bin mit dem Löffel
    hinter ihr her...dann leckt sie noch 2x mehr dran...

    Außerdem gluckert ihr Bauch beim hin- und herschwanken sehr laut,
    hört sich an als würde die schon wieder nachgelaufene Bauchflüssigkeit
    hin- und herschwappen. Ist wohl noch etwas Luft im Bauch.
    (vorher gab es solche Geräusche nämlich nicht )

    Ich wünschte die Untersuchungsergebnisse wären schon da, aber die
    kommen erst Ende der Woche.

    Grüße an die Daumen- und Pfotendrücker,
    Mel+Mia+Charlie

    P.S.: Sind jetzt (fast) alle weg? Ich wollte niemanden vertreiben?!

  40. #40
    Registriert seit
    06.09.2006
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    43.254
    Hallo Melsel!
    Schön zu lesen,daß dein Charlie wenigstens ein bisschen frisst.
    Ich finde,das gibt doch Hoffnung!!!

    Vielleicht muss er sich noch ein wenig erholen und der Appetit kommt erst noch? Ich würde immer wieder versuchen ihm was anzubieten.

    Was hat denn der TA gesagt?

    LG Melanie

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •