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Thema: Hufrolle - medizinische Hufeisen?

  1. #1
    .:Nina:. Guest

    Hufrolle - medizinische Hufeisen?

    Hallo

    Wer hat Erfahrung mit Hufrolle? Was habt ihr dagegen gemacht und habt ihr erfahrung mit medizinishcen Hufeisen??

    Bitte umn viele Antworten

    Gruß Nina

  2. #2
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    Wenn ich jetzt fies bin sag ich "Hufrolle - hat meine an jedem Huf - serienmässig, gesund und geht damit barfuss "

    Aber da du sicher eher die Hufrollenentzündung meinst kann ich net allzuviel dazu sagen.
    Ich kenn da nur nen Appi mit und der geht mit seinen Beschlägen recht sauber und scheint keine Probleme zu haben. Von nem früheren Bekannten die Stute bekam die mit fünf und ging dann recht schnell mit Nervenschnitt auf die Koppel - weils ne Landgrafstute war in die Zucht, was ich auch sehr skeptisch betrachtete. Ich würd ja nicht mit ner Stute züchten die Kaputte Beine hat und das womöglich noch vererbt!

  3. #3
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    Eigene Erfahrung

    Hi!

    Meine Stute ist 18 - aus schlechter Haltung im August 2005 aufgekauft und mühsam versucht aufzupäppeln.

    Im Juli 2006 wurde bei ihr die Diagnose "Hufrolle" mit stark verändertem Strahlbein = Endstadium erstellt.

    Unser "Leidsweg" ist lang (Ich versuche mich mal an der Kurzversion):

    Angefangen mit Vermutungen von vielen "Pferdekennern": Die läuft steif, die hat bestimmt Arthrose und ähnlichem. Aufgrund sovieler "Arthrose-Diagnosen" habe ich angefangen Ingwer zu geben - und siehe da: sie lief prima... genau 3 Monate lang - dann von einer Sekunde (das kann man hier wörtlich nehmen - geputzt, 10 Minuten geführt, nix, aufgestiegen und lahmte) auf die andere: Lahmen auf der Hinterhand. Hufgeschwür: durch den Ingwer hatte sie nix bemerkt und war munter weitergelaufen. Das Ding hatte den Huf komplett unterlaufen und war oben durchgebrochen. Daraufhin wurde, nachdem der Abzeß weg war, eine Hufprothese angesetzt - mit Eisen, da die sonst nicht hält... Auch vorn. Weiter Ingwer, da ja immer noch "Arthrose"... Und sie lief besser denn je.
    Dann kam der März mit seinem Frost und Schnee - und mein Pferd wurde stocklahm. Da meinten alle: Belastungsrehe! Tierarzt geholt: Ne, Hufabzeß... wars aber auch nicht. Es ging ihr immer schlechter. Sie magerte ab, nahm auch den Ingwer nicht mehr. Dadurch wurde das Ausmaß ihrer Schmerzen erst richtig sichtbar... Wir waren beide nur noch ein Häufchen Elend...Ich habe sie dann draußen spazieren geführt und beobachtet, was sie frißt. Die Kräuter habe ich dann bei "Maria Treben" nachgeschlagen: Leber - allesamt. Also homöopathische Mittel für Leber rausgesucht. Volltreffer. Innerhalb von 7 Tagen nahm sie zu und ging entspannter.
    Zur gleichen Zeit waren wieder ihre Eisen fällig. Vorn wurden Marathons aufgesetzt, hinten normale Eisen. Nach 2 Tagen waren hinten die Eisen ab, vorn ging mein Pferd gar nicht mehr. Und der Hufschmied kam und kam nicht - meldete sich auch nicht zurück... Vor lauter Verzweiflung habe ich eine Huforthopädin geholt. Die hat die Eisen abgenommen, den Huf gut bearbeitet - und siehe da, nach 2 Tagen lief mein Pferd wieder. Die Eisen hatten den Huf völlig falsch wachsen lassen und der Hufmechanismus funktionierte nicht mehr. Allerdings riet mir diese Huforthopädin zur Röntgenaufnahme....Gesagt getan, im Juli, als es ihr ein schon viel besser ging, in die Klinik. Der Tierarzt meinte, er würde sie gleich erlösen..."die kann man nicht mehr reiten, die stoplert ja nur -mehr als 1 Jahr hat die eh nicht...." Nööö - mein Pferd stolpert nicht! Der will nur Geld verdienen. Also nach hause. Eine Nacht wach gelegen - "ob er doch Recht hat???" Grübel, grübel... Am nächsten Tag bin ich mit Sattel zu ihr gefahren, habe sie getrenst und bin aufs Feld nebenan. Genau 1 Seite konnte ich sie im Schritt halten, die 2. und 3. nur mühsam im Trab und die 4. Seite habe ich sie dann laufenlassen - Juhuuu! Ich darf! (okay, das war leichtsinnig, da man nicht weiß, wie stark die Sehne geschädigt ist... )
    Seitdem kämpfe ich MIT meinem Pferd. Und der Erfolg gibt mir Recht. Sie läuft phantastisch für/trotz ihrer schwere Erkrankung!
    Also: Angefangen habe ich mit einem Kräutermix mit Beinwellwurzel, Eibischwurzel, etc (aus : was der Stallmeister noch wußte). Dann kamen Hekla Lava und noch ein anderes homöopathisches Mittel dazu (muß ich erst nachsehen - verwechsle da immer 2 und will hier nix falsches schreiben). Das war schon gut. Dann habe ich durch Zufall von KompagnonVet gelesen und gedacht - sch*** auf das Geld ich versuche es... Und nach nur 1 Woche war das Pferd nicht mehr wieder zuerkennen! Der Wendeschmerz ist mittlerweile bis auf ein Minimum zurückgegangen, sie wirkt entspannt, galoppiert wie ein Fohlen über die Koppel und ist frech wie rotz - kurz: es geht ihr blendend! Seit 1 Monat spritze ich nun auch noch Calzitonin. Mal sehen, ob es etwas am Strahlbein bringt. Ich werde, wenn die Packung leer ist (Dezember), nochmal zum Röntgen fahren und schaun, ob sich eine Verbesserung des Röntgenbefundes ergibt.

    Letztlich kann ich sagen: keine Eisen, nur ein guter Huforthopäde, Offenstall, keinen Ingwer! nie wieder! und das KompagnonVet um der Entzündung Herr zu werden.

    Mir ist von vielen Leuten Mut gemacht worden und den möchte ich hier weitergeben. JEDER, der mein Pferd nun sieht, glaubt mit nicht, daß es so schwer krank ist. Mir wurde von Pferden berichtet, die schon aufgegeben waren, die weitere 10/15 Jahre gelebt haben und ohne Probleme Wanderritte hinter sich gebracht haben.
    Also: NICHT AUFGEBEN!!!!

  4. #4
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    Wow, ein toller Bericht!

    Danke dafür!

    Und weiterhin alles Gute für Dich und Deine Stute
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    and men and dogs should relax and get used to the idea.
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  5. #5
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    Ergänzung meines Berichtes vom 27.10.06

    Hallo!
    Also: geröntgt habe ich noch nicht, da uns liebe Leute Schimmel-Äpfel auf die Koppel geschmissen haben und mein Pferd nix besseres zu tun hatte, als am 24.12 eine Kolik davon zu bekommen... Dementsprechende Rechnung - Röntgen darf warten

    ABER:
    Ich füttere seit einiger Zeit weniger Öl (30ml täglich), dafür aber zusätzlich "Gelatinaat" von Prime Val. Das hat nochmals einen positiven Schub gebracht! UND ich füttere Knoblauch zu! War reiner Zufall - unser Futter war "aus" und ich mußte schnell Ersatz haben. Also bin ich auf Marstall Weidebei mit Knobi umgestiegen - und siehe da! Sie lief besser! grübel grübel, was hatte ich über Knobi gelesen??? BLUTVERDÜNNEND! Genau das sollte ja auch ein Aderlaß bewirken, den man mit empfohlen hatte! Außerdem ist er noch entzündungshemmend!

    Letzte Woche war die Huforthopädin wieder da und hat mir bestätigt, daß sie eine unglaubliche Verbesserung sehen könnte. Weder sie, noch mein TA haben geglaubt, daß sie jemals wieder gut laufen könne, geschweige dann, daß sie wieder reitbar wäre! Zu Weihnachten haben wir einen 1 1/2 Stunden Ritt gemacht!

    Darum an alle, die Pferde mit dem Befund "Endstadium" haben - gebt nicht auf! Man kann es soweit bessern, daß die Pferde damit gut leben können!!!!!!!!!!!

  6. #6
    .:Nina:. Guest
    huhu!
    danke für eure antworten! nur leider :.. das pferd war ja von marbach und sie is mittlerweile zurückgegeben weils nur probleme gab! diese spritzen haben auch nix geholfen aber vllt hilft das ja hier jmd andrem

  7. #7
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    Um den alten Bericht nochmal zu vervollständigen:

    mittlerweile füttere ich nur noch 2x tgl 3ML Markus Mühle Gelenkkraft und Zink (ZinkrotatPOS). Die Hufe sind - dank meiner Huforthopädin - perfekt gestellt. Sie hat keine Eisen und wird auch nie wieder welche bekommen.
    Lamour buckelt an guten Tagen wie eine blöde über die Koppel. An schlechten bleibt sie im Schritt. Geritten wird sie ab und zu auf wiechem Untergrund von einem leichten Mädchen (ich möchte ihr mein Gewicht nicht antun). Damit kommt sie gut zurecht und freut sich ihres Lebens...
    Dafür, daß mir niemand Hoffnung gemacht hat, daß das Pferd je wieder lahmfrei wird laufen können...Was will ich mehr?

  8. #8
    laura egel Guest

    hallo

    ich hab mir selber vor 5 jahren ein tunierpferd gekauft, wir haben ein vorkaufsuntersuchung gemacht nur wo wir ihn dann bei uns hatten, lammte er,wir hollten den tierartzt der sagte und das parlando hufrolle hatte, nun die röntgenbilder waren verschwunden, nun hergeben wollte ich ihn nicht wir haben ihn gespritzt und eine kur gemacht wir hatten ein jahr ruhe von der hufrolle dann kam es wieder wir spritzen ihn wieder dann war wieder ein jahr ruhe nach 3 jahren machten wir eirneute röntgenbilder in baden- banden es war so das die hufrollle schon sehr sehr weit vortgeschritten war und ehr ohne spritzen schmertzen hat nun habe ich das pferd 5 jahre er läuft gar nicht mehr weil es schmerzen hat will nicht mehr traben es tut ihm einfach weh, ein nerven schnitt würd bei ihm nicht bringen 1 weil er es an beiden füssen hochgating hat und viel zu hoch ansetzten müsste, und die spritzerei nutzt nicht mehr . wie waren in baden-baden voe einer woche die sagten einschläfern
    wir baren in nurnburg dr.frank dersagte einschläfern
    mein tierartzt sage einschläfern es gibt nicht mehr womit ich ihm hefen kann.
    wir haben für dieses pferd insgesammt tierartztrechnungen gehabt, das ist unvorstellbar. ich liebe mein pferd aber er hat keine andere cance mehr. nun am freitag den 8.8.2008 wird er eingeschläfert und eingeäschert

    ich glaube du kennst meine antwort, nein kaufe dier nie ein pferd mit hufrolle(adrose) GLAUB MIR

  9. #9
    laura egel Guest

    hallo

    Hallo ihr leiben, nun ich hätte mal gern eure meinung.
    mein eltern kauften mir ein Pferd vor 5 Jahren, ein tunierpferd nun wir haben ein vorkaufsuntersuchung gemacht mit alem drum und dran, wo wir nun das pferd gekauft hatten und es 2 wochen bei uns stand, fing parlando an zu larmen, wir liesen den tierartzt kommen und er machte erneute Röntgenbilder und er hatte hufrolle (Adrose), schock,aber herbegen wollte ich ihn nicht nun wir machen eine kur aus amerika dann hatte er 1 jahr ruhe dann fingen wir an zu spritzen 3 jahre lang, nun vor einen jahre wirkten die spritzen nicht mehr,wenig in 3 monaten abständen bis wirklich nichts mehr ging dann fuhren wir in nach baden-baden machten röntgenbilder von ganzen pferd die hufrolle sagen sie kann man nichts mehr tun es ist im endstadium sie haben rausgefunden das er früher schon mal da stand vor 9 jahren wo es angefangen hat mit der hufrolle mit seine ehemalingen besitzer. sie sagen zu mir das ein nervenschnitt nichs bringen würde und man ihn einschläfern sollte ich wollte das nicht glauben und wir nahmen ihn wieder mit nach hause mein tierartzt sagte das gleiche und andere artzte auch mir gings schlecht, er kann kaum noch trauben es tut ihm weh er steht auf der koppel liegt oft, ich will ihn erlösen, nun wird em am 8.8.2008 eingeschäfert meint ihr ist das die richtige einscheigung????
    BIN NEU HIER

  10. #10
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    Hallo Laura!

    Ich hoffe, Du liest das hier noch!

    Mir haben ALLE TA gesagt: einschläfern, die wird nix mehr. Ich bin Lamour gestern wieder geritten! Es geht ihr supergut! Sie kann - trotz massivster Veränderungen des Strahlbeins - wieder gut laufen. Ein Turnierpferd wird sie nie wieder werden, aber sie genießt ihr Leben und ich finde, das hat sie sich auch verdient!

    Ich kann Dir nur folgendes raten: Gib Deinem Pferd noch 1 Monat. In diesem Monat machst Du folgendes:
    1) Du besorgst Dir aus dem Internet (medizinfuchs.de) Zinkorotat POS - 1000St. Davon gibst Du ihm morgens und abends jeweils 10 Tabletten - 10 Tage lang, dann auf 8, auf 6 reduzieren. Du wirst selber sehen, wieviel benötigt wird.
    2) Desweiteren bestellst Du Dir hier über zooplus (mit 10% Gutschein) Markus Mühle Gelenkkraft - 1 Eimer. Davon gibst Du 2x tgl 3 volle Meßlöffel.
    3) Stell Dein Pferd in einen Offenstall oder auf eine Koppel, damit es sich bewegen kann.
    4) Laß eine Huforthopädin ihn richtig stellen.(www.dhgev.de)

    Du wirst nach 1 Monat eine deutliche Verbesserung sehen. Da bin ich mir 100%ig sicher. Geb ihm ca. 6-12 Monate um sich zu regenerieren. Er wird wieder laufen können, ggf kannst Du mit ihm noch Ausritte machen.
    Es ist einfach nur wichtig der Entzündung Herr zu werden und dann die Gelenke zu schmieren, Knorpel aufzubauen. Ich habe es selbst nun bei 8 Pferden erlebt - sie laufen ALLE wieder!!! Es geht! Ich muß leider sagen, daß 98% der TÄ bei Hufrollenproblemen komplett überfordert sind.
    Das, was ich Dir als Sofortmaßnahem geschrieben habe, wird Dich ca. 100Euro fürs Zink, 35 Euro fürs Gelenkkraft, 80Euro für den Orthopäden kosten. Das sind 215 Euro und ein Monat Zeit. Gib das Deinem Pferd. Bitte!
    Wenn Du Dich dazu durchringen kannst, schreib mir nach 1 Monat wieder. Ich werde Dir dann noch weiterführende Mittel sagen.

  11. #11
    mgm2080 Guest
    Hallo lammi88,

    bin irgendwie über das Reitforum auf dich gestoßen da ich immer wieder auf der Suche nach infos bin. Und neuen Mittelchen die helfen können.
    Ich habe auch einen 4jährigen der immer wieder Lahmt seit jetzt fast einem Jahr.
    Ich bin immer sehr vorsichtig an die Sache rangegangen
    1.fehlt mir das Wissen
    2.auch das nötige kleingeld
    aber ich musste feststellen das man mit Humanmedizin sehr viel erreichen kann und es auch sehr Preisgünstig ist. Nur ist es mit viel Zeit verbunden.
    Ich wollte dich bitten nochmal aufzulisten was du genau getan hast.
    Meiner geht jetzt seit 8 Wochen besser auch soweit das man im Schritt wieder
    reiten kann. Aber das hat erst nach der Blutegeltherapie funktioniert.
    Aber gestern war der Hufortopäthe da der ihn seit drei Monaten regelmäßig richtig ausschneidet.
    Und heute ging er wieder stark lahm. So wie es aussieht sind die Sehen etwas geschwollen. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher ob es vom Ausschneiden kommt da er doch einiges wegnehmen musste um den Huf zu korrigieren und sein Huf wächst extrem schnell.
    Ich möchte natürlich das er wieder fit wird da er ja auch noch sojung ist.
    Würde mich über ein paar Tipps von dir sehr freuen..

    Danke
    mgm

  12. #12
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    Hallo mgm!

    Oh, mit 4 schon Probleme? Hattest Du röntgen lassen oder wie ist die Diagnose zustande gekommen? Ich frag nur, weil häufig "Hufrolle" diagnostiziert wird und im Endeffekt ist häufig der Huf nur falsch gestellt, oder die Wirbelsäule hat sich verschoben, oder Arthorse, etc, etc. Möglickeiten gibts viele und viele TÄ geben leichtfertig die Dianose "Hufrolle" ab. Grad bei so jungen Pferden ist dieser Befund eher selten richtig.

    Ist Dein Huforthopäde nach Strasser oder Biernat ausgebildet? Das macht schon einen Unterschied, weil Biernat sehr viel vorsichtiger korrigiert. Strasser nimmt das lahmen ggf bei der Umstellung in kauf.

    Wissen fehlte mir auch, aber da es bei Lamour sooo schlimm war, konnte ich nichts falsch machen und hab alles ausprobiert, was mein Geldbeutel mitmachte... Teures und billiges.
    Blutegel helfen recht gut, wenn eine akute Enzündung vorliegt. 1) die Egel geben etwas ab, was die Scherzen lindert und 2) verdünnen sie das Blut. Nachteil: im Winter beißen sie nicht so gut und es ist kein dauerhafter Erfolg. Zur Blutverdünnung eignet sich übrigens auch Knoblauch hervorragend. Hat im Sommer den positiven Effekt, daß die Bremsen weniger beißen
    Ich würde gern mehr über Dein Pferde erfahren:
    1) wie wurde die Diagnose gestellt?
    2) Wie ist der Huforthopäde ausgebildet?
    3) Was hast Du bislang gemacht?
    4) Wann wurde Dein Pferd angeritten und was hast Du bislang mit ihm gemacht? (reitmäßig)
    5) Wo steht Dein Pferd (Stall, Offenstall, Weide....)
    6) Was fütterst Du?
    7) Wie sieht Dein Pferd aus? Zu dünn, zu dick, trainiert, Beinstellung? Schwerfuttrig, leichtfuttrig?
    8) Wann sind die Zähne das letzte Mal kontrolliert worden?
    Hört sich vielleicht erstmal alles etwas komisch an, aber ich will mir einen Überblick verschaffen bevor ich Dir zu irgendetwas rate

    Was Du auf jeden Fall füttern kannst (auch wenn er nun Probs mit den Sehnen hat) ist Muschelextrakt. Gut ist das Markus Mühle Gelenkkraft. Kannst Du hier mit einem 10% Gutschein recht günstig bekommen. (geb mal bei google "gutscheine zooplus" ein ) Davon morgens und abends 3Meßbecher in Futter (in Heucops verrühren - wird dann gut mitgefressen )

  13. #13
    mgm2080 Guest
    Hallo,

    Danke für deine Rasche Antwort.
    Okay um vielleicht ein bischen Licht ins Dunkel zu bekommen fange ich von vorne an...
    Ich hoffe du hast Zeit

    Er kam im Nov 06 von der Hengstaufzuchtsweide zurück. Da wo in der Züchter mit einem gleichaltrigen Hengst den er in diesem Jahr auch hatte, hingebracht hat.
    Er war total abgemagert, verwurmt und koppte! (Wenn es auch immer heist artgerecht aufziehen für sensible Pferde kann es auch mal Stress bedeuten)
    so nun kam er zu uns in den Stall da der Besitzer wieder Fohlen hatte aber keinen Platz.
    Nach Tierarzt untersuchen Kotproben, Entwurmen, Spritzen. Futter mit Heu, etwas Silage Mineralien und Ölen und Müsli wurde er wieder aufgepäppelt.
    Im April 07 sah er schon wieder recht gut aus und war fit. Nur das Koppen blieb. Er wurde dann angeritten. Wie ich finde zu früh (er war gerade 3) aber er gehörte mir ja nicht. Als ich dann mitbekommen hab das der Besitzer in "verscherbeln" will da er ja koppt und er in den Reitunterricht kommen sollte habe ich ihn kurzerhand gekauft.
    So nun stand ich da mit meinem Pferd. Bis August 07 war alles top. Wir gingen ruhig ins Gelände ein bischen in der Halle gearbeitet. Dann fing er das Lahmen an!
    Mal schlimmer mal besser.
    So nun die Kurzen formen:
    drei Röntgenbilder:man sieht nix, abgespritz und Beugeprobe Positiv, verdacht Hufrolle.
    dann bekam er 1 Woche Eqipalazone (oder so) dann wurde es besser, aufgehört damit fing es wieder an wieder eine Woche dieses zeug.
    Der dank dieses Entzündungshemmer war ab September 07 ein Lahmendes dauerkolikendes Pferd.
    Im Nov 07 hab ich ihn zumir in die Nähe geholt so das ich in fünf Min. da bin.
    Lahmen war mal besser mal schlechter, füttern konnte ich ihm wg seines schlechten Magens auch nicht alles.also bekam er im winter sein Mash, Leinsamen, Flohsamen,Öl,
    Fencheltee, und Magnesium.Natürich Heu und stehen tut er auf Stroh.
    Ich füttere übrigens St.Hippolyt.
    So verging der Winter... nachdem er sich vom Koliken nicht mehr erholt hat bekam er Säureblocker vom Tierarzt und danach eine 6 Wochen Globuli Kur meiner Tierheilpraktikerin inkl. Meritianbehandlungen.
    So nun war Ruhe... Koliken hat er immer noch leichte vorallem wenn das Wetter stark wechselt von Warm auf Kalt oder Kalt auf Warm...Aber mit den Globulis haben wir das gut im Griff...

    Zu seinem Bein:
    Röntgen hab ich ihn seitdem her nicht mehr gelassen. Im Januar war er fast lahmfrei und ging 6 Wochen wieder recht gut. Er wurde im Schritt geritten viel Bodenarbeit usw.
    Wir hatten jeden Verdacht: Wachstumsbedingt, Schulter, Hufrolle usw.
    Seit Dezember mache ich sehr viel Bodenarbeit nach Branderup und Dualaktivierung und ausflüge nach drausen. Das es nicht langweilig wird. Etwas Arbeiten muss er natürlich soweit es geht seine Tagesform zulässt täglich.
    Im März wurde es dann wieder schlechter. Tierarzt kam hat in abgespritz (im ballen) und es Schlug sofort an. Röntgen wollte ich noch nicht. Ich hab es dann mit Eisen Probiert aber die mussten dann nach 2 Wochen runter weil er garnicht mehr laufen konnte.
    Das Bein war warm und Schwammig... So kam ich zu den Egeln...
    Und seitdem ist es besser, in der Kombi bekommt er dazu noch tägl.Calcium floratumD6 und Lamin, 6 Wochen habe ich eine Movicur-Kur gemacht.
    Das was mir vorgestern auffiel ist das er an seinem schlechten Bein Aussen 2cm oberhalb des Kronrandes jetzt ein Überbein hat....???
    Der Schmied arbeitet nach Biernat und es auf seinem Gebiet sehr gut und auch gefragt.
    Da die Lahmheit ab und zu noch leicht auftritt und ich ihm versuchen möchte es so leicht wie möglich zu machen und er ja auch ganz gesund werden soll suche ich immer nach neuen Mitteln und Ideen. Ich bin ja schon froh das es soweit gut ist das wir im Schritt ein bischen Ausreiten und in der Halle was tun können.
    Ich hoffe dir mit meinem Roman ein wenig helfen zu können und danke dir für deine HIlfe.

    Ach das hab ich vergesehen, trotz das er Kopper ist steht er seit April 08 im Offenstall (viele wollen das ja nicht) mit vier anderen Pferden und nachts ist der draussen auf der Koppel.

    LG
    Mgm

  14. #14
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    Ich habs eben nur überflogen - werde heute abend nochmal in Ruhe gegenlesen.

    Also: Huforthopäde nach Biernat ist super sag ihm aber, er soll Dir zeigen, wie Du wöchentlich selber nachfeilen kannst. Ganz wichtig!!! Im Prinzip mußt Du nur drauf achten, daß er Huf eine gleichmäßige Form bekommt, keine "ecken" mehr in der Rundung hat. Dabei fällt mir ein: Wie läuft er sich vorn die Hufe ab? Bei Hufrollenpatienten ist IMMER in akuten Phasen die Spitze stärker abgerundet... schau mal drauf.

    Von Deiner Erzählung her, würde ich eher auf falsche Hufform tippen. Dann zu frühes Einreiten - da ist der Knorpel nicht mitgekommen. Laß ihn mal 2-3 Monate ohen Belastung. Nur spazieren gehen... Und das Gelenkkraft geben. Wenn er schlechter geht, verpaßt Du ihm Zink. Das stärkt das Immunsystem und hilft gegen eine evtl. Entzündung.

    Ich suche Dir nochmal Kräuter raus - für die Leber. Equipalazone greift die Leber an. Keine Angst - kriegen wir hin. Du kannst schonmal Heucops besorgen. Dann machst Du einen Eimer voller Brennesseln (kleinrupfen) und überbrühst die mit 1/2 Liter heiß Wasser. 15-20 Minuten ziehen lassen, Blätter raus und Heucops rein. Dazu kannst Du etwas Gerste geben und Mineralfutter. Von Lexa gibts eines für den Darmaufbau. Das ist super Auch Schachtelhalm kannst Du auf der Wiese pflücken und ihm geben. Enthält viel Zink und Silicea (gut für Bindegewebe und Sehnen). Kannst auch Anis/Fenchel und Kümmel mit in den Tee geben. auch gut für den Darm - und gegen Koliken...

    Übrigens im März geht es fast allen Hufrollenpatienten schlechter. Ich denke, daß es etwas mit dem Eiweiß im Gras und der wechselnden Bodenstruktur zu tun hat. Bin aber noch am Ausprobieren...

    Ist das Überbein weich? Kannst Du es "verschieben"?

    Movicur kenne ich nicht - was ist das?

    Heute abend mehr - muß noch ein bißchen arbeiten

  15. #15
    mgm2080 Guest
    Hallo lammi,

    noch ein paar Antworten die ich vergessen hab.
    1. Zahnarzt war erst da, alles war in Ordnung. Kommt in einem Jahr wieder.
    2. Knorpel lässt sich nicht verschieben und ist nicht weich.
    3. Grosse Belastung hat er eh nicht und steht schon seit November,
    aber ab und zu arbeite ich ihn mit Sattel und einmal pro Woche wenn es ihm gut geht machen wir übungen vom Sattel aus aber nie länger als 15 min.
    4. Movicur ist das Gelenkfutter von St. Hippolyt auch das Lamin ist davon.
    ich bin sehr überzeugt davon. Füttern tu ich dann auch noch Struktur-Energetikum. Was ihn nach den vielen Koliken gut zunehmen hat lassen.
    Fressen würde er eh alles er ist auch überhaupt nicht schwerfütterig.
    Heucops hat er in seiner schlechten Phase auch immer bekommen mit Fenchel/Anistee. Ich denke halt das er ein Magengeschwür und Gastritis hat.
    Habe ihm die letzte Zeit immer mal Reis gemacht und ihn mit Leinsamen und Flohsamen vermischt. Das ist superschleimig und gut für den Bauch.

    Muss jetzt in die Arbeit....

    Bis bald Danke
    mgm

  16. #16
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    Hab grad mal geschaut: Movicur ist zu teuer! 250g/Pferd/Tag...10kg 109€ ...das langt 40Tage, sind am Tag 2,73€
    Markus Mühle Gelenkkraft ist fast identisch in der Zusammensetzung. Du brauchst am Tag 7g Muschelextrakt - sprich: 6 Meßlöffel = 60g. 3kg kosten (mit 10% Gutschein und 2% Skonto) 34,40€ langen 50 Tage =0,69€ pro Tag... Schau mal: die Studie ist interessant: http://www.gruenlipp-muschelkonzentr...ung_pferde.php

    Ich versuche nachher nochmal ausführlicher zu schreiben. Habs gestern abend nochmal durchgelesen und mir Notizen gemacht. Muß aber nachher erstmal in die Stadt. Mal sehen, wann ich wieder zurück im Büro bin.

    Kannst Du Huffotos machen? Meine Huforthopädin kommt Freitag. Ich würde sie ihr gern zeigen. Ich schicke Dir gleich mal meine email per PN. Ich bräuchte Aufnahmen:
    Von unten, seitlich (möglichst dicht am Boden Fotoapperat halten) und von vorn. Alle 4 Hufe und je ein Bild vom ganzen Pferd von Vorn, von Seiten, von Hinten. Wenn ich sie Freitag morgen auf dem Rechner habe, kann ich sie ausdrucken und ihr nachmittags dann zeigen. Versuchs mal
    Rest später!

  17. #17
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    SOOOOOO! Bin grad von den Pferden zurück - nun mal etwas genauer

    Also Brennesseltee nimmt man zum Entschlacken. Der fördert die Nierenfunktion und somit die Ausscheidung von Giftstoffen. Solltest Du also auf jeden Fall mal für 2-3 Wochen als Kur durchziehen. Dadurch, daß der Darm nicht richtig gearbeitet hat, konnten sich "Abfallstoffe" im Körper ablagern. Diese gehen gern in Gelenke und Leber. Und eben Ablagerungen da können auch mal nicht zu erkennende Lahmheiten hervorrufen. Grad die Tatsache, daß er - wenn ich das richtig verstanden habe - schlecht zunimmt, läßt auf Leberprobleme schließen. Genauso häufige Koliken könnten durch eine Leberfunktionsstörung kommen.
    Du kannst mal mit ihm spazierengehen. Schau genau, was er sich an Pflanzen bevorzugt raussucht. Geh am besten über eine halbe Wildwiese. Dort wird er alles finden, was er gebraucht. Ich vermute, daß er gern Löwenzahn und Schachtelhalm frißt, oder? Falls Du die Namen nciht kennst, rupfe ein Blatt und eine Blüte ab oder fotografier die Pflanze. Was ich nicht kenne, finde ich in meinen Heilkräuterbüchern
    Zum Aufbau der Leber helfen folgende Kräuter als Tee:
    2 Eßl Kalmuswurzel, 2 Eßl Bärlappsporen (gemahlen) in 1/4 Liter Wasser kalt ansetzen und über Nacht stehen lassen.(Geht prima in einer kleinen Plastikflasche - einfach alles rein un GUT schütteln)
    4Eßl. Schachtelhalm, 3 Eßl Brennesseln morgens heiß aufgießen und 15 Min ziehen lassen. Blätter herausnehmen. Dann die Kalmuswurzel/Bärlappsporenmischung in den Tee geben. 10 Minuten ziehen lassen und mit Heucops auffüllen. Mindestens 2 Wochen lang
    Lamour hat nach der Kur plötzlich zugenommen, wurde weicher in den Gängen und wurde im ganzen entspannter. Hat ihr sehr gut getan. Die Zutaten hab ich damals über mittgard.de bestellt.
    Du kannst auch Cheledonium in D8 2x tgl 5 Globoli geben. Schöllkraut hilft auch bei Leberproblemen/Überlastungen. Sehr gut sogar.

    So, aber nun mal zum Thema "Hufrolle". Wobei ich bei Deinem Jungspund noch nicht davon überzeugt bin (und wenn, dann kann es nciht schlimm sein, da das Strahlbein noch nicht verändert ist). Es kann auch z.B. eine Huflederhautreizung sein. Die bekommen Pferde u.a. durch falsche Stellung, falsche Eisen oder zu enge Trachten. Daß er mit den Eisen nicht mehr ordentlcih laufen konnte ist für mich so ein Hinweis. Diese Reizungen können Monate dauern bis sie ausgeheilt sind. Jeder Stoß bringt sie wieder neu hervor, bzw es dauert ja auch, bis die Hufform sich anpaßt und der Druck weggeht. Deshalb würde ich gern Huffotos sehen. Ein bißchen Ahnung hab ich von Stellung auch und die Chance, daß ich sie meiner HO unter die Nase halten kann, kommt nur alle 8-9 Wochen mal Wie gesagt: laß Dir zeigen, wie Du nachfeilen kannst. Bringt viel und spart Geld

    Wo sitzt das Überbein? Richtung Ballen oder eher Richtung Zehe? Ich hatte erst an einen Stich oder ein verkapseltes Hufgeschwür gedacht - aber die wären eher weicher und beweglicher gewesen.... Es könnte - je nachdem, wo es sitzt, ein Hämathom (schreibt man das so??? ) - ein "blauer "Fleck sein. Das kann durch Überbelastung an einer Seite entstehen. Hatte Lamour eine Zeit lang am Ballen. Kam durch die Umstellung...

    Offenstall ist perfekt Dein Pferd muß sich 24 Std frei bewegen können ohne enge Wendungen zu gehen. Und die meisten Kopper bessern sich auch im Offenstall. Vermeide jegliche enge Wendung, oder daß er sich stellen muß. Auch Sprünge sind Tabu. Wenn er es von sich aus macht - okay, aber verlange es nicht von ihm. Jede seitliche Bewegung im Huf wird ihm weh tun. Deshalb erstmal vermeiden. Okay?

    Muschelextrakt hatte ich letztes Mal schon genauer geschrieben... Gut ist auch: Gelatinaat von Prime Val - allerdings teuer (über dierapotheker.nl am günstigsten). Hat Lamour fast 1,5 Jahre bekommen. War gut, allerdings finde ich das Gelnekkraft besser und günstiger.
    Zinkrotat POS - würde ich Dir eine Kur empfehlen. Zink steigert die Immunabwehr. Du fängst an mit 2x tgl 10 Tabletten über 5 Tage, dann senkst Du langsam die Dosis. Du solltest Dir 1000 Stück besorgen und die über mindestens 2 Monate geben. (medizinfuchs.de) Wenn Lamour nicht mehr läuft, gebe ich ihr Zink. Das lahmen bessert sich bei ihr schlagartig.

    Was Du auf gar keinen Fall machen soltest, ist Schmerzmittel geben. Auch keinen Ingwer. Du hast nur die Chance eine neue Entzündung zu sehen, wenn das Pferd die Scherzen spüren und zeigen kann. Nur dann kannst Du eingreifen und Zink geben.

    Mir fällt grad soviel ein Aber ich glaube, fürs erste ist es genug zu Lesen
    Wie gesagt: versuche mal bis Freitag mittag Huffotos zu senden, okay?
    Schönen Abend noch!

  18. #18
    mgm2080 Guest
    Wow,
    das muss ich mir mal in Ruhe durchlesen. Fotos kann ich dir leider heute nicht schicken komme erst heute abend in den stall.

    Ich hab so vieles schon gemacht das ich immer wieder was vergesse

    Habe jetzt erst ein grosses Blutbild machen lassen um zu sehen im welchen Verhältniss die Vitamine und Mineralien stehen es war alles
    Macht es Sinn Zink zu füttern wenn er auch keinen Mangel hat ???

    Und ich füttere jetzt seit ca. 4 Wochen Kanne Fermentgetreide zu jedem mal Kraftfutter was ihm auch sehr gut tut.

    Melde mich morgen mal....
    Mgm

  19. #19
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    Schade - hätte ja klappen können Mach sie trotzdem und schicke sie mir mal. Ich bearbeitet die HO mal, daß ich sie ihr weiterleiten darf

    Ja, Zink kannst auch Du nehmen, wenn Du z.B. eine Grippe hast. Der Überschuß wird vom Körper zur Immunabwehr verwendet. Man kann ohne weiteres 3 Monate lang eine erhöhte Zinkzufuhr geben. Dann muß allerdings eine Pause eingelegt werden, da sonst Nervenschäden auftauchen können. Deshalb auch erstmal hohe Dosis zu Anfang, dann reduzieren - eben nach Augenmaß, wie er am Nesten läuft. Ist reine Gefühlssache. Den Tipp hatte ich damals von einer Heilpraktikerin bekommen und hab es dann bei Lamour ausprobiert. Und es hat geholfen

  20. #20
    Heike+Lina Guest
    Hallöchen,

    ich selber habe mir vor 5 Jahren ein Pferd mit Hufrollenentzündung gekauft. Ich habe ihn mir aber gerade wegen der Hufrollenentzündung gekauft, nach einer gewissen Heilungsphase habe ich heute ein lauffreudiges Pferd das ich damals zum Schlachtpreis bekommen habe.

    Wenn Interesse besteht kann ich ja mal etwas über die Zeit erzählen.

    LG
    Heike

  21. #21
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    Hallo Heike!
    Immer! Je mehr Infos man zusammenträgt, desto eher findet man neue Wege den Pferden zu helfen! Es stimmt: Wenn die Entzündung nicht chronisch ist, kann man das Pferd gut wieder hinbekommen Erzähl hier Eure Geschichte! Vielleicht bewahrst Du damit einem anderen den Weg zum Schlachter !!!!

  22. #22
    Heike+Lina Guest
    Hallo Lammi,

    ich erzähle gerne meine Geschichte nur das evtl. einige hier aufschreien werden wenn ich sage das ich mein Pferd mit der Straßer-Methode gesund bekommen habe. Mein Pferd hatte chronische Hufrollenentzündung auf beiden Hufen vorne, ist ein ehemaliges Turnierpferd (Springen), wurde dann an ein Mädel verkauft damit sie noch kleinere Turniere gehen konnte, tja... wo er dann gar nicht mehr laufen konnte sollte er zum Schlachter.

  23. #23
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    Mir persönlich ist "Strasser" in der Umstellung zu radikal. Ich bin eher "Fan" in Richtung "Biernat". Letztlich zählt aber das Ergebnis - und da sind beide ähnlich Tut ein "Papst" dem anderen nix

    Schreibs mal auf. Ich hab diese Seite in einigen Foren verlinkt und auch schon Mails drauf bekommen. Ich würde es begrüßen, wenn wir ein Forum hätten, wo viel über diese Krankheit zusammen getragen wird. Ich stand damals allein da und habe mir Tröpfchenweise Infos zusammengetragen.

  24. #24
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    Sagt, was ihr wollt, aber 50% Der Menschen sind dumm wie stroh!! Das ist doch noch immer kein Grund ein Pferd zum Schlachter zu geben!!!! Nur weil ein dümmlicher TA sagt: Tod dem Tier, heißt das noch lange nicht dass es stimmt. Wieso laufen die Menschen eigentlich immer blind hinterher, anstatt mal Dinge zu hinterfragen und auch in gewissen Situationen zu überlegen und zu hinterfragen.


    Was ist denn die Straßer-Methode?

    Springpferde sind sehr gerne von Hufrolle befallen, weil viele Springreiter ihre Pferde nicht vernünftig reiten und tranieren. Ich könnte Kotzen, wenn ich mit ansehen muss, dass nach einer Runde schritt, 3 Runden Trab ein L-Oxer angeritten wird.

    Und die Dame, die das Pferd an das Mädchen verkauft hat, war ja auch nicht bes. Helle! Wenn ein Pferd Rolle hat, sollte man es eher behandlen und gesund Pflegen, anstatt, es an jemanden zu verkaufen, damit es kleine Turniere reitet. Damit ist dem Tier doch nicht geholfen!!

    Gott sei dank, hast du denn das arme Tier gekauft! :top:




    @lammi: Tolle Idee! Unterstütze ich voll!!!!!!!

  25. #25
    Heike+Lina Guest
    Ich kann Gizmo´s und meine Geschichte gerne aufschreiben. Dafür brauche ich aber Zeit und im mom sitze ich auf der Arbeit

    @Lammi, du bezeichnest die Methode Straßer zu radikal. Das mag für einen Außenstehenden so aussehen, aber ich sage immer wo gehobelt wird da fallen Späne. Ich sehe das hier und jetzt, mein Pferd ist absolut schmerzfrei und freut sich seines Lebens, Wanderritte und sogar Jagden mit Sprüngen geht er gerne mit.

  26. #26
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    Hey! Wolltet ich mir nicht erklären, was diese Methoden nun sind?? ;-D

    Oh ja kannst gerne aufschreiben!

    Sitze auch auf meiner (noch) Arbeit!!!!! :-D Bald ist Wochenende :top:

  27. #27
    Heike+Lina Guest
    Ich kann nur von Strasser berichten. Fr. Dr. Strasser hat es sich zur Aufgabe gemacht die Pferdehufe natürlich zu behandeln, darunter gehört nicht nur die Barhufbearbeitung (nach dem Vorbild der Natur/Wildpferde) sondern auch die Haltung, Fütterung usw.
    Hier ein Link www.vdhp.de

  28. #28
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    Es gibt in der Huforthopädie 2 "Päpste" einer ist Frau Strasser, der andere Herr Biernat. Letztlich haben beide das gleiche Ziel: Einen gesunden, beweglichen Huf in korrekter Stellung. Wobei Strasser, wie Heike+Lina schon schreib, auch genauer auf Haltung eingeht, Biernat sich mehr auf die medizinische Richtung "stürzt".
    Ich war früher Strasser Befürworter. Mittlerweile gehe ich mehr in Richtung Biernat, empfinde aber eine Mischung aus beiden - für mich - als ausgewogen.
    Was ich mit zu "radikal" meinte, war, daß auch bei älteren oder kranken Pferden, bei Strasser sofort die ideale Hufstellung geschnitten wird. Das geht aber letztlich auf Knochen und Bänder, die ja jahrelang in andere Richtungen gearbeitet haben. Strasser nimmt da auch ein lahmen und Hufgeschwüre in der ersten Zeit in Kauf. Für mich hält sie auch die Hufe häufig zu kurz. Biernat ist für die langsame, stückweise Umstellung, wobei bei ihm die ideale Hufform und Stellung individuell ist. Eben, so, wie sich Hufe und Stellung bei korrekter Behandlung entwickeln. Das ist eben der Unterschied. Was nun richtig oder falsch ist, muß man - finde ich - immer vor dem Pferd selbst entscheiden.
    Meine Huforthopädin kommt von der dhgev.de und kennt beide Methoden obwohl sie nach Biernat ausgebildet wurde. Was mir persönlich eben besonders liegt
    Ach so: wenn ich das im Internet richtig gezählt habe, hat liegt Strasser mit Klagen etwas vor Biernat Mußt mal auf beiden Internet-Seiten lesen - meist findest Du dort jeweils: Klinik Strasser hat hier an diesem Beispiel versagt - wir haben das Pferd gerettet und anders herum genauso... sind sich beide nicht grün Eigenlich schade... weil beide ja das richtige wollen.....

  29. #29
    mgm2080 Guest
    Hallo Lammi88,

    wie ich sehe bist du immer noch sehr stark im Forum vertreten.Find ich super.
    Ich wollte mich nur mal bei dir melden. Meinen Bub gehts super.... Koliken sind seit 8Wochen keine aufgetreten und was das Lahmen betrifft ist auch alles super.. es ist ein tolles gefühl wenn dein andauernd Lahmendes Pferd "normal" neben dir geht.
    Er bekommt jetzt täglich Gelenkkraft von MM. Und für den Bauch und Darm Fermentgetreide von Kanne.
    Alles andere hab nach eintretender Verbesserung abgesetzt. Auch der Knoblauch und Zink hat ihm sehr gut getan.
    Auch das Überbein ist weg. Ich hab keine Ahnung warum....

    Nochmals vielen Dank für deine Hilfe..
    und an alle anderen... hört auf sie.. sie versteht etwas davon..

    LG

  30. #30
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    Hoi, da werd ich ja ganz rot Danke für die Blumen Ich hatte schon gedacht: eigentlich müßte ich mal nachfragen Bin nur nicht dazu gekommen, weil hier viel zu tun war.

    Schön, daß es Deinem Buben wieder besser geht Und danke fürs antworten hier

    mmh - dann wars wohl auch kein Überbein... kann das sein, daß da ein irgendein Stau (Blut, Lymphe o.ä.) vorlag und durch den Knobi und das damit verdünnte Blut, dieser Stau wieder abgeflossen ist???
    Falls er mal Knobi verweigert, kannst Du auch Ginkgo geben. Verdünnt auch das Blut. Das würde ich auf jeden Fall 1 Jahr durchziehen.

    Schade, daß Heike+Lina hier nichts mehr geschrieben hat Ich hätte ihren Bericht gern gelesen...

    Lamour bekommt zur Zeit ja Teufelskralle und Ginkgo, dazu MM Gelenkkraft. Sie tobt nun wieder über die Koppeln. Echt schön das zu sehen. Der Transport in den neuen Stall über Hoppelpflaster und die Toberei zwecks Rangordnung dort, hatten sie doch arg mitgenommen und sie lahmte recht stark. Nun bin ich mal gespannt, was passiert, wenn ich die Teufelskralle in einer Woche für 3 Wochen aussetze...mal sehen, obs wieder schlimmer wird. Ich hoffe ja nicht...Aber Lamour wird freuen - sie mag die Teufelskralle nicht (riecht komisch - abba da musse durch )

  31. #31
    weinender_engel Guest
    Hallo, ich hab durch zufall im internet diesen Beitrag gefunden, und würde mir wünschen wenn Du mir etwas Hilfestellung bei meinem Pferd geben könntest!
    Also zu meiner Stute, sie ist 14 und bis 8j sehr erfolgreich im sport gelaufen, danach kamen kolik op und so weiter.
    so vor 3j war sie von einer minute zur anderen stock lahm. damals Röntgen, mit dem ergebniss hufbeinabsekung auf beiden vorderbeinen und schatten auf der Hufrolle (re). Mit Spezialbeschlag kamen wir sehr gut hin. So nun ist sie wieder lahm und hat vorne li eine dolle Veränderung (aber nicht lahm) und vorne rechts leicht (aber lahm)
    in der klink haben sie gesagt bei der abstammung kein wunder (pilot) nun haben wir sie spritzen lassen (Schleimbeutel und Hufbein). ich würde mich freuen wenn du mir weiter helfen könnest.. wie sie weiter behandelt werden könnte sollte.. liebe grüße

  32. #32
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    Zitat Zitat von weinender_engel Beitrag anzeigen
    Hallo, ich hab durch zufall im internet diesen Beitrag gefunden, und würde mir wünschen wenn Du mir etwas Hilfestellung bei meinem Pferd geben könntest!
    Also zu meiner Stute, sie ist 14 und bis 8j sehr erfolgreich im sport gelaufen, danach kamen kolik op und so weiter.
    so vor 3j war sie von einer minute zur anderen stock lahm. damals Röntgen, mit dem ergebniss hufbeinabsekung auf beiden vorderbeinen und schatten auf der Hufrolle (re). Mit Spezialbeschlag kamen wir sehr gut hin. So nun ist sie wieder lahm und hat vorne li eine dolle Veränderung (aber nicht lahm) und vorne rechts leicht (aber lahm)
    in der klink haben sie gesagt bei der abstammung kein wunder (pilot) nun haben wir sie spritzen lassen (Schleimbeutel und Hufbein). ich würde mich freuen wenn du mir weiter helfen könnest.. wie sie weiter behandelt werden könnte sollte.. liebe grüße

    Hi Du!

    Bei Hufrollenbefund lahmen die Pferde meist, wenn eine Entzündung akut ist. Die Veränderung der Hufrolle selbst, ist in den wenigsten Fällen für das Lahmen verantwortlich. Damit kommen die Pferde meist recht gut klar. Ich hab neulich ein Röntgenbild geschickt bekommen, was NOCH schlechter war, als das meiner Lamour....und das Pferd wird noch täglich geritten und hat Spaß am Laufen...

    Erste Frage: ihr habt sie "Spritzen lassen" Was, wie??? Da gibt es verschiedene Methoden. z.B. Abspritzen mit Betäubungsmitteln um den Lahmheitsherd zu lokalisieren, oder Spriten mit Hyaluronsäure, Spritzen mit Schmerzmitteln oder auch Spritzen, die ide Nerven abtöten...??? Das geht aus Deinem Bericht nicht hervor...

    Wichtig ist bei allen Hufrollenpferden: ein funktionierender Hufmechanismus und genug Bewegung. Ich denke, Deine Stute steht in einer Box, oder? Versuch sie zum Frühjahr in einen Laufstall/Offenstall zu geben. Jetzt ist das zu spät, das sie kein ausreichendes Winterfell hat. Laß sie nun täglich so lange wie irgend möglich auf die Koppel. Am besten mit anderen ruhigen Pferden zusammen.
    Desweiteren hol Dir mal einen Huforthopäden (www. dhgev.de). Am besten wäre es, wenn Du die barhuf stellen würdest. Grad jetzt im Winter geht die Umstellung meist supergut

    Bitte gebe KEINE Schmerzmittel! Das Pferd muß den Schmerz spüren und wird dann sein Verhalten und Gang anpassen. Das mag teilweise für Dich hart aussehen, aber nur so hast Du eine Chance den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen. Ein Pferd, was den Schmerz nicht spürt, wird die Hufrolle immer wieder überbelasten.
    Besorg Dir mal Ginkgo (ich kauf meinen bei Makana.de) und Knoblauchgranulat. Beides ist blutverdünnend und entzündungshemmend. Ginkgo gibst Du täglich 30-35g mit Wasser angerührt paßt das gut unters Futter Knobi 2x tgl 1 Eßlöffel voll unter das Futter mischen.
    Gut ist auch eine Kur aus Zink (Zinkorotat POS - kauf ich über medizinfuchs.de 500St) 2x tgl 10 Tabletten. Zink aktiviert das Immunsystem.

    Außerdem besorg Dir mal das Markus Mühle Gelenkkraft. 2x tgl 3 Meßlöffel.

    Das sind so die Tipps, die ich Dir auf jeden Fall ans Herz legen würde. Und das sind alles Sachen, die Dir ein TA nie sagen würde Ist letztich zu billig Um genaueres für Dich rauszusuchen, würde ich gern abwarten, was der/die HO sagt. Manchmal langt es schon, wenn ein Pferd gut gestellt ist und das Lahmen hört fast auf
    Ich möchtes es nochmal ganz deutlich sagen: Hufrollenentzündung ist KEIN Todesurteil! Pferde können damit steinalt werden, wenn mal sich richitg verhält

  33. #33
    mgm2080 Guest

    Kolik sie immer noch??

    Hallo weinender Engel,

    sag mal Kolik deine Stute immer noch??? Oder hat sie sonst irgendwelche
    Magen Darm Geschichten? Das solltest du auf alle Fälle beim geben von Futterzugaben berücksichtigen. Meiner hat z.b. auf Teufelskralle immer etwas vor sich hingekolikt. Ich musste es dann leider absetzen.
    Falls sie dort Probleme hat gib ihr auf keinen Fall Schmerzmittel und schon gar nicht die Sie so aufnehmen muss. Das Belastet alles den Magen. Wenn wirklich (solltest aber wie lammi sagt vermeiden) dann nur in einer Infusion.
    Falls du ein paar fragen wg. Koliken hast, meld dich wieder.

    Gruss

    P.S. an lammi
    Ja es scheint mit der Blutverdünnung weggegangen zu sein..
    Was das mitfressen von Knobi betrifft da haben wir keine Probleme. Verzehrt wird alles was man fressen kann
    Das mit dem Ginko ist noch ne gute Idee ... Danke....
    werde ich ausprobieren...

  34. #34
    weinender_engel Guest
    Hallo mgm2080
    zur zeit hat sie zum glück keine Koliken, ich hab sie vor 5 jahren an kolik ( magen geplatz, darm geplatz und darmaufhängung abgerissen) operien lassen, und ein jahr später an 12 bauchdeckenbrüchen nochmal op. Sie bekommt jeden tag mash und knobi.
    was ich beachten muss, sie darf keine pellets und kein silo..
    Ja die leidensgeschichte von ihr ist lang.. sie hat keinen kehlkopf mehr, und hat in ihrer jungend mal nen stich in die lunge.. also muss ich auch mit allem aufpassen was staubt.... Nun hat sie wieder nen bauchdeckenbruch 10 cm bis zur 3 muskelschicht..

  35. #35
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    Da würde ich dann mal mit Schüssler Salzen arbeiten. z.B. Silicea stärkt das Bindegewerbe.... google mal - ist sehr interessant und wenn Du die Tabletten im Internet bestellst, auch bezahlbar

  36. #36
    Kati_ Guest

    bitte schnelle antworten>hilfe!

    Hallo!
    ..Ich möchte ein pferd kaufen doch es wurde festgestellt, dass es eine hufrollenentzündung hat . er ist ein warmblut wallach und erst 5 jahre alt. es wurde diagnostiziert auffgrund röntgens, dass er auf 3 beinen eine entzündung ersten grades hat und bei einem bein 3. grades. er ist sehr gut ausgebildet und wenn er sich bewegt gibt es noch keine auffälligen bewegungen oder ähnliches. sozusagen die krankheit ist noch nicht ausgebrochen. ich will ihn unbedingt haben weil mir an dem pferd so viel liegt aber kann ich mit dieser prognose auf gute zeiten hoffen?

  37. #37
    gabriel Guest
    Hallo Kati! Ich kann dir nicht emphfelen so ein Pferd zu kaufen auch wenn du dich vielleicht verliebt hast! Ein Pferd mit fünf Jahren das so starke emtzündung hat!!! Wie soll es mal werden wenn es älter wird?? Außerdem ist das enormen Kosten verbunden die du jetzt ja schon direkt hättest! Meine Freundin hat so eine Stute sie läuft mal besser mal schlechter an reiten ist überhaupt nicht zu denken! Ich kann dir nachempfinden wie es ist wenn man ein Pferd so gerne hat! Ich hätte auch so ein Pferd kriegen können eine Araberstute ich habe schweren Herzen auf sie verzichtet! Da es ein Fass ohne boden ist!
    Keiner hätte mir sagen könne wie lange sie es noch gemacht hätte sicherlich ist es bei anderen Pferd vielleicht ähnlich da was weiß es auch nicht ob es lange lebt aber dieser Prognose im Vorraus das würde ich auf keinen Fall machen! Schau dir lieber noch andere Pferde an die Gesund sind! Auch wenn es dir schwer fällt!

    L.G.

  38. #38
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    Kati,

    es kommt dadrauf an, was Du mit dem Pferd machen willst. Wenn Du reiner Freizeitreiter bist, ohne Ambition zu Dressur oder Springen, wirst Du noch viel Freude mit ihm haben können.
    Eine Entzündung im Anfangsstadium bekommt man gut in den Griff. Ein stark verändertes Strahlbein wird immer wieder Probleme bereiten. Aber auch da lernt man mit umzugehen. Er wird wohl keine 30 werden, aber mit Glück und guter, RICHTIGER Pflege, kann er schon als Reitpferd 20 werden
    Wenn Du Dich für den Kauf entscheidest, mail mich ruhig an

  39. #39
    Kati_ Guest

    @lammi88

    ..also ja ich würde ihn nur für den freizeitsport reiten.. ..wenn ich ihn hätte würde er 24h freie bewegung haben können und dann würd ich ab und zu kommen in der woche und ihn eben reiten vielL. mal ausreiten auch aba da hab ich gelesen dass das nicht so gut ist ..stimmt das?sollte man ausritte vermeiden? ..ich würde ihn hald reiten oder anderes mit ihm machen:longieren, spaziern gehn, etc.. ..ich weiß die leute raten ab ihn zu kaufen wie bei jedem pferd bei der diagnose aber dieses pferd bedeutet mir wirklich alles ! wenn ich ein andres pferd sehe muss ich an ihn denken und wie schön es mit ihm wäre[hört sich vielL. jetzt verrückt an] ..aber dieses pferd ist mein traum .
    ..eine rückmeldung wäre echt toll/nett ! mfg kati

  40. #40
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    Ausritte sind genau das richtige. Grade Strecken, wo er sich nicht über die Vorderhand biegen muß. Longieren oder Platzarbeit sollte man weitestgehend vermeiden.
    Les Dir mal durch, was ich schon oben alles geschrieben habe. Dann hast Du schon einen guten Grundstock.
    Wichtig wäre auch 24 Std Bewegungsmöglichkeit - also ein Offenstall. Das wäre also ideal bei Dir.
    Häufig sind diagnostizierte Hufrollenbefunde einfach nicht ganz korrekt - um es nett auszudrücken. Häufig ist eine falsche Hufbearbeitung Schuld an Entzündungen und die gehen weg, wenn das Pferd richtig gestellt ist
    Wenn Dir soviel an ihm liegt, dann überlege, ob Du die Kosten für ihn aufbringen kannst. Auch, wenn mal eine Kolik oder eien Verletzung auf Dich zukommt. Du wirst anfangs auch häufiger einen Huforthopäden kommen lassen müssen... Wenn das alles stimmt, und er Dir so viel bedeutet, dann laß Dich nicht durch die Diagnose abschrecken. Versuche ihn zu max. Schlachtpreis zu kaufen und geb ihm die Chance auf ein schönes Leben.
    ich schicke Dir mal meine e-mail per PN. Wenn Du Probleme hast, er einen Schub hat, o.ä. kannst Du mich gern anschreiben

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