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Thema: wie oft sollte man impfen?

  1. #1
    ucki Guest

    Question wie oft sollte man impfen?

    Hallo, Leute,

    ich muss an dieser Stelle zum Thema Impfungen/Impfsarkom mal was loswerden und hoffe auf Eure Hilfe/Meinung.

    Vor nunmehr 12 Jahren ist uns unser erster Kater "Jason" im zarten Alter von ca. 12 Wochen (ausgesetzt in den Sommerferien) zugelaufen. Er hat unsere Katzendynastie begründet und war der tollste, beste, schönste Kater der Welt!!!

    Natürlich wollten wir als Katzeneltern alles richtig machen und sind brav jedes Jahr zum TA zur Impfung gegangen, natürlich dann auch mit unserem 2. Kater, den wir ein Jahr später unserem Jason als Kumpel dazuholten. Nie haben wir am TA gezweifelt oder an der Ansage, jährlich impfen zu lassen (unsere Katzen haben leider keinen Freigang - sind also reine Wohnungskatzen). Und immer das ganze Paket (Dreifachschutz), immer in einer Sammelinjektion, immer zwischen die Schulterblätter.

    Im Alter von 6 Jahren wuchs ihm genau dort ein Tumor, den wir natürlich operieren ließen (nachdem er in der vom TA verordneten Wartezeit (!) weiter gewachsen war). Ein Jahr später war der Tumor wieder da, wir ließen wieder operieren. Und wieder ein Jahr später war der ganze Kater verkrebst, so dass wir ihn von seinem Leid erlösen lassen mussten.

    Nicht nur damals, auch gestern habe ich wieder "Rotz und Dreierschnecken" geheult, als ich nämlich über folgenden Beitrag zum Thema "warunm Katzen nicht mehr jährlich geimpft werden müssen" in einem anderen Forum stieß:

    http://www.mietzmietz.de/cat5.html

    Hier nur der Auszug, der mich so wütend werden ließ (Unterstreichungen sind von mir):

    Tödlicher Krebs durch Impfungen

    Katzen können durch Impfungen an Krebs erkranken, und zwar am vakzine-assoziierten Fibrosarkom, auch Impfsarkom genannt. Das ist eine bösartige Geschwulst, die ein paar Wochen oder Monate nach einer Impfung an der Injektionsstelle – meist zwischen den Schulterblättern oder an der seitlichen Brustwand – als Knubbel (Granulom) unter dem Fell auftritt und sehr breit wuchern kann. In der US-Veterinärmedizin wird der Zusammenhang von Impfung und Sarkomentstehung bei Katzen nicht mehr ernsthaft bezweifelt. In Deutschland neigt man dazu, das Thema herunterzuspielen. Doch kürzlich bezifferte der Kleintieronkologe Dr. Martin Kessler auf einem Tierärztekongreß in Berlin die Risikowahrscheinlichkeit hierzulande mit 1 zu 1000. Die meisten Sarkomkatzen sind zum Zeitpunkt der Erkrankung zwischen sechs und elf Jahre alt, haben somit schon viele Shots erhalten. Doch es trifft auch jüngere Katzen.
    Behandelt werden kann das Impfsarkom bisher nur durch radikale Operation weit ins gesunde Gewebe hinein. Nach der Operation treten fast immer Rezidive auf, also neues Tumorwachstum. Die Geschwulst führt in den allermeisten Fällen zum Tode.

    Wie kann man das Impfsarkom verhüten?

    Die beste Vorsorge ist, die Katze nicht häufiger als nötig impfen zu lassen. Wichtig ist, daß die Kätzchen geimpft werden, denn sie sind am empfänglichsten für Infektionskrankheiten. Doch ausgewachsene Tiere sind von Infektionen weit weniger bedroht, als man uns weismachen will.

    Neben den verlängerten Impfintervallen, wie sie in den USA üblich geworden sind, lassen sich weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Die Vaccine-Associated Feline Sarcoma Task Force, die Impfsarkom-Arbeitsgruppe der US-Veterinäre, hat dazu Richtlinien erarbeitet.

    Auf Mischspritzen und Mehrfach-Vakzinen soll weitgehend verzichtet werden. Das heißt, es sollen nicht alle Impfungen mit einer einzigen Spritze und an einer einzigen Stelle gegeben werden, auch wenn es für Tierarzt und Patient so am bequemsten ist und am schnellsten geht. Je mehr Vakzinen auf einmal, desto höher das Sarkomrisiko.

    Die Impfung gegen Seuche und Schnupfen soll an der seitlichen Brustwand verabreicht werden, die Impfung gegen Tollwut am rechten Hinterbein (rabies = r = rechts) und die Impfung gegen das feline Leukämievirus (FeLV) am linken Hinterbein (LV = l = links). Ein Bein kann zur Not amputiert werden, um dem Tumorwachstum Einhalt zu gebieten. Katzen können auf drei Beinen prima leben.

    Zwischen den Schultern sollte überhaupt nicht mehr geimpft werden, da man einen Tumor dort nur sehr schlecht operieren kann.

    Bei uns wird noch häufig zwischen den Schultern geimpft. Fallen Sie dem Arzt in den Arm, wenn er die Spritze dort ansetzt!

    (.....)

    Längst nicht jede Katze entwickelt Granulome nach (Impf-) Injektionen, und längst nicht jeder Knubbel ist ein Sarkom. Daher sollte man sich nicht gleich verrückt machen, wenn eine Katze so eine Gewebsverdickung bekommt. Aber man sollte, vor allem wenn es eine Impfstelle ist, auch nicht zu lange warten und beizeiten eine Gewebsprobe entnehmen lassen, am besten gleich in einer Tierklinik. Drei Monate abzuwarten kann sich als fatal herausstellen, in den USA rät man zur frühzeitigen Biopsie.
    Leider war dies der erste Artikel zu dem Thema, der mich ansprang, so dass ich jetzt völlig verunsichert bin und glaube, dass ich durch meine jährlichen Impfgänge zum TA selbst daran schuld bin, dass mein Kater so schlimm erkrankte. Denn alles, was in diesem Beitrag steht, passt auf die Krankengeschichte von Jason - das Alter, das Impfverhalten des TA, der Krankheitsverlauf etc.

    Dass die Tierärzte und die Pharmaindustrie dieses Thema verschweigen ist klar, wenn das denn stimmt:

    Man hat Angst, Einkünfte zu verlieren: Impfungen bringen 20 bis 40 Prozent des Umsatzes in der durchschnittlichen Kleintierpraxis.
    Aber wo bekomme ich hierzu weitere Informationen? Selbstverständlich werden wir unsere Katzen auch weiterhin jährlich einem TA vorstellen. Aber nach Lektüre dieses Beitrags und auch Eurer Beiträge im diesem Forum möchte ich erstmal gar nicht mehr impfen lassen und auf keinen Fall mehr durch unseren bisherigen TA! Dass Tierärzte auch Geld verdienen müssen, ist ja klar. Aber wenn das Wohl der Tiere dem eigenen Verdienst nachstehen muss, dann bin ich stocksauer!!!


    Wer von Euch zweifelt noch an der Notwendigkeit jährlicher Impfungen? Wo kann ich mich hierzu weiter belesen? Muss ich jetzt erst jeden TA fragen, nach welcher Philosophie er impft, um sicher zu gehen, dass er meine Katzen nicht unnötigen Risiken aussetzt? Ist die Welt wirklich so schlecht???

  2. #2
    schallo Guest
    hallo ucki,
    sie mal unter http://www.barfers.de/impf/impfkatzen.htm.
    gleich der erste beitrag. siehe auch unter : hilfe impfschock hier im forum. haben fast unsere elfriede dadurch verloren. lassen unsere alle nach der grundimmunisierung nur noch, wenn überhaupt ,nur noch alle 3 jahre impfen. unsere elfriede zb darf nie wieder geimpft werden, sie könnte dann entgültig daran krepieren ( anaphylaktischer schock ). wir haben 4 jahre treu und brav alle impfen lassen. nie ist etwas passiert. bis letztes jahr, wo elfriede fast daran gestorben wäre. dann wird man natürlich nachdenklich. unsere 5 sind keine freigänger, haben nur ein gesichertes gehege. es ist uns schon klar, daß auch wir menschen krankheiten mit reinschleppen können. man hat uns gesagt, daß es wie ein sechser im lotto ist, daß es uns nochmal trifft. aber es gab schon 2 treffer bei demselben im lotto. ich will nie mehr eine unserer katzen so sehr leiden sehen. wir haben tagelang nur geweint, weil uns niemand sagen konnte, ob elfriede überlebt. und sie war so ganz alleine in der klinik. wir hoffen, daß sie auf lange sicht keine folgeschäden zurückbehalten hat

  3. #3
    schallo Guest
    ach, ich vergaß,
    wir haben jetzt nach über 4 jahren endlich suuuper TÄ gefunden. sind zwar etwas teurer, aber sehr gut und oberkompetent ( hatten vorher schon andere durch, mit denen wir nie zufrieden waren )
    Es wurde uns erklärt, daß TÄ sich an die gebrauchsanweisungen der impfstoffhersteller halten müssen. darauf steht, daß der impfstoff nur 1 jahr seine wirkung tut. sie haben uns nach den vorfall mit elfriede nicht versucht zu überreden, weiter impfen zu lassen, sondern haben gesagt, daß sie eine berufliche und eine private meinung über das impfen haben. wir fühlen uns dort sehr wohl. sie kommen sogar nach hause, wenn es not tut. sie sin eifach TÄ mit herz, die aber auch auf tierbesitzer hören, was behandlungen betrifft.

  4. #4
    ucki Guest

    Danke

    Hallo, Schallo,

    vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich vergaß in meiner ohnehin schon sehr langen Frage noch zu erwähnen, dass mein 2. Kater (Napoleon) bei seiner ersten Impfung als Kätzchen auch einen Impfschock erlitt, er sich fast zu Tode würgte und unser TA diesen Impfschock mit vier weiteren Spritzen (erfolgreich) bekämpfte. Seitdem hat er die jährlichen Impfungen unbeschadet überstanden. Gerade weil der TA damals so (in unseren Augen) selbstlos Freitag nacht gegen 23:00 Uhr nochmal in seine Praxis kam, um unser Kätzchen zu retten, waren wir von ihm so angetan. Dass er den Impfschock evtl. sogar selbst verursacht hat, kam uns damals nicht mal ansatzweise... Ach ja: Napoleon hat chronischen Katzenschnupfen (inzwischen seit 9 Jahren). Auch dieses Thema scheint mit den Impfungen z.T. im Zusammenhang zu stehen und wird in dem zitierten Beitrag behandelt.

    Der von Dir angegebene Link gibt übrigens wortidentisch das wieder, was ich unter dem von mir angegebenen Link gelesen habe, scheinbar versuchen doch einige verantwortungsbewusste Tierhalter, diese Informationen über das www breit zu streuen

    Ich versuche nun aber, mich nicht einseitig zu informieren. Daher wäre ich für jeden Hinweis dankbar, wo man noch weitere Informationen beziehen kann, die nicht durch Interessen von Pharmaindustrie, Tierärzten, Forschung etc. gefiltert sind. Ob es irgendwo derartige Publikationen gibt?

  5. #5
    tharamea Guest
    Hallo!

    Ich war heute mit Emma beim Impfen, erst im 8. Monat, weil vorher immer wieder was anderes war (erst Flohattacke, dann Durchfall, usw). Mein TA sagte mit auf meine Nachfrage, ich solle sie alle 2 Jahre impfen lassen. Er hat die Impfungen (nur Seuche und Schnupfen, weil Wohnungskatze) einzeln gesetzt, und zwar eine an der linken Schulter, die andere am Hinterbein.

    Ich war sehr verwundert, weil ich das von meinem Kater damals ganz anders kannte, hab aber nix weiter gesagt.

    Jetzt komm ich grad nach Hause und lese das hier, und bin schon versucht, meinen TA anzurufen und ihm zu danken!

    Anscheinend schenke ich mein Vertrauen dem richtigen, und wusste es noch nicht einmal!

    Vielen Dank für diesen Beitrag, ich hoffe, dass es viele lesen und zur Not den Arzt wechseln bzw ihn darauf ansprechen!!!

  6. #6
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    Stimmt!

    Man sollte wirklich darauf achten.

    Ich habe mal unsere TAin gebeten die Spritze aufzuteilen, aber sie hat gemeint "wieso denn?" und da ich keine "echten" Argumente hatte bekam sie also 2 Spritzen mit zusammen 4 Impfstoffen zwischen die Schulterblätter!

    Wieder ein Grund mehr nciht mehr zu ihr zu gehen...

    Wie haltet ihr das? Fragt ihr die TAe vorher wie und wo sie spritzen?
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  7. #7
    blackyblue Guest
    Hallo Ucki,

    als ich unseren Tierarzt wegen der Impfung unseres erwachsenen Wohnungskater fragte, meinte dieser, eine Impfung sei bei reinen Wohnungskatzen eigentlich nicht nötig. Impfung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche würde er schon empfehlen, aber wenn ein älteres Tier noch nie geimpft wurde und keinen Kontakt zu anderen hat, dann auch nicht. Wenn ein Tier draußen rumläuft ist das mit der Impfung schon was anderes, auch wenn es in eine Tierpension kommt, hier ist eine Impfung gegen Katzenschnupfen und -seuche sowie auch Tollwut und Leukose nötig.

    Tierärzte müssen sich an die Impfintervalle der Hersteller halten, ändern diese aber auch auf ausdrücklichen Wunsch und Risiko des Halters.

    Bei den Risikozahlen des Fibrosarkomes habe ich aber andere Zahlen als 1:1000 gelesen. In Britaninen 2:100.000 (Untersuchung über 5 Jahre), in des USA 2-10:10.000.

    Bei freilebenden Katzen hat jede 5. Leukose, da würde ich das Risiko einer Impfung vorziehen.

  8. #8
    sunnysu Guest
    Hallo,

    ich war heute beim TA mit meinen zwei Kleine und nachdemich diesen Beitrag gelesen habe, ärgere ich mich noch mehr. Habe meine TÄ bisher echt vertraut, frage mich aber jetzt, warum sie mich über den Tisch zieht.

    Meine zwei sind vor einem Monat als Grundimmunisierung zum zweiten mal gegen Katzenseuche und -schnupfen geimpft worden. Beide male hat es die Vertretung gemacht. Jetzt habe ich die beiden heute hingebracht, lediglich um einen evtl. Termin zum Kastrieren auszumachen, da fragt sie mich ob sie gegen "Leukose" geimpft sind. Ich natürlich nein gesagt. Habe sie dann impfen lassen.

    Jetzt hab ich hier gelesen, daß eine Leukoseimpfung bei Wohnungskatzen gar nicht nötig ist und daß dies außerdem auch noch Auslöser für diesen Tumor sein kann . Ärgere mich darüber, daß ich mich so überrumpeln habe lassen *grrrrrrr*

    Bin jetzt echt schon am überlegen, zu einem andere TA zu gehen, weil ich mich wirklich so ärgere. Sie hat mir auch gesagt, daß ich die Impfungen jährlich wiederholen soll, was, wie ich jetzt lese, gar nicht nötig ist !!!

    Leider kann ich es jetzt nicht mehr rückgängig machen, aber nachdem was ich hier gelesen habe, werde ich die Impfintervalle meiner beiden sicher nicht 1 mal jährlich legen, sondern höchstens alle 3 Jahre, wenn überhaupt. Mein alter Kater Kasi hatte nach seiner Grundimmunisierung überhaupt nie mehr eine Impfung bekommen und ist 17 Jahre alt geworden und letzten Endes an CNI gestorben !!

  9. #9
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    @all

    Hallo


    Ich hab an Euch eine Frage.Da ihr Euch ja so gut auskennt.

    Ich hab 2 Katzen,hab sie seither auch jedes Jahr impfen lassen,aber nachdem ich das hier so lese.

    Sie sind nur in der Wohnung und im Sommer gehe ich mit Beiden mit Leine in den Garten,so täglich 1 Stunde.

    Nun meine Frage:Muss ich da Angst haben,dass sie sich eine Krankheit holen??

    Ich würde sie auch gerne nur alle 2-3 Jahre impfen Lassen oder ist das zu gefährlich,da sie ja nicht nur in der Wohnung sind.

    Was meint ihr dazu,wäre über eure Ratschläge froh,bin im moment echt ratlos was ich machen soll.

    Denn ich möchte nicht,dass sie mal an Krebs sterben nur wegen den Impfungen.
    Liebe Grüße
    Carmen
    mit Bosso & Mia
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  10. #10
    tharamea Guest
    Hallo Bosso!

    Ich kann nicht viel dazu sagen, ich weiß nur, dass mein erster TA (bei dem ich mit meinem Kater war) mal gesagt hat, dass der Impfstoff generell bis zu zwei Jahren seine volle Wirkung hat, und danach noch immer zumindest zum Teil schützt. Den Dosis wird gesagt, sie sollen jährlich kommen, weil davon ausgegangen wird, dass die meisten eher etwas später kommen.
    Ich meine, wer hält schon auf den Tag genau ein Jahr ein???
    Laut diesem TA reicht also ein Intervall von 2 Jahren vollkommen aus, mein jetziger TA hat mir das bestätigt und rät sogar davon ab, jährlich zu impfen.

    Natürlich muss er den Menschen dann darauf hinweisen, dass laut Packungsbeilage nur ein Jahr Impfschutz angegeben wird (wegen der Haftung und so)

    Außerdem hat mein jetziger TA in Emmas Karteikarte einen Vermerk gemacht, an welcher Stelle Emma diesmal geimpft wurde, so dass bei jeder Impfung eine andere Stelle gewählt wird (in der Regel links oder rechts an der Brust und am linken oder rechten Hinterbein). Damit wird Emma sozusagen erst in 10 Jahren wieder an der selben Stelle geimpft wie jetzt beim ersten Mal.
    Ich denke, damit kann man die Gefahr eines Impfsarkoms so gut wie möglich eindämmen! Ganz aufs Impfen verzichten möchte ich nicht, ich habe bereits Katzen gesehen, die an Katzenschnupfen erkrankt sind, und das ist wirklich fürchterlich!

    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.....

    Zu den anderen, ich würde, bevor ich jetzt wild von einem TA zum anderen wechsele, ihn erstmal ansprechen aufs Impfsarkom usw. Viele lassen durchaus mit sich reden, wenn der Mensch gute Argumente vorbringt. Außerdem kann kein TA ein Tier gegen den Willen seines Halters impfen.

  11. #11
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    @ Sunnysu
    Du schreibst "die zwei Kleinen", heißt das, dass das die erste Impfung war? Wenn ja, solltest Du unbedingt die nächste Wiederholungsimpfung ganz normal vornehmen lassen. Also nach einem Jahr. Danach kann man es lockerer angehen!

    @Bosso
    Das frage ich mich auch.
    Kannst Du es ausschließen dass sie sich mit anderen Katzen prügeln?
    Kannst Du ausschließen dass tollwütige Tiere in den Garten kommen?
    Wenn ja, dann würde cih sie in den erweiterten Intervallen impfen lassen, und auf Tollwut verzichten.
    Wenn nein, würde ich Tollwut hinzunehmen, aber dennoch die Intervalle etwas vergrößern.
    Wir haben eine ähnliche Situation, und ich habe schon vor einem Jahr entschieden dass wir nur noch alle 2 Jahre impfen gehen (Außer mit den Kleinen natürlich).
    Jetzt überlege ich nur ncoh ob nicht auch alle 3 Jahre genügen.
    Liebe Grüße,
    Sandra
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  12. #12
    sunnysu Guest
    @sandra1980

    Stimmt, es war die erste Impfung und ich werde diese auch nächstes Jahr wiederholen lassen.

    Trotzdem, habe heute nochmal mit dem TA telefoniert und der hat meine Bedenken wegen eines Impfsarkoms total abgetan, so als würde es sowas gar nicht geben und hat gemeint, daß er davon noch nie was gehört hätte ! Er meinte sogar, daß wenn man ein Tier nicht jedes Jahr impfen lassen würde müsse man direkt wieder eine Grundimmunisierung machen, weil die Katze nicht mehr geschützt sei und ich solle in jedem Fall die jährlichen Imfungen einhalten. Also ich weiß nicht, aber irgendwie scheint das nicht zu ihm durchgedrungen zu sein.

    Ich habe immer mehr Bedenken und auch im Internet so einiges gefunden, was dafür spricht, Katzen eben NICHT jährlich zu impfen, auch wenn mein TA anderer Meinung ist. Mal schauen und mit Frau Doc. sprechen, wenn sie wieder da ist. Möchte noch eine andere Meinung hören und auch evtl. einen TA in meiner Nähe befragen.

  13. #13
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    Hier mal ein Beitrag unserer Frau Doc vor einem halben Jahr:

    ______________________________ ___________

    Streckung der Impfintervalle

    @kenya,
    mit "Verschusselt" ist schlichtweg ein Fall wie der Ihre gemeint, wenn man eben nicht an den jährlichen Termin gedacht hat.
    Das ist unproblematisch udn nach den aktuellen Erkenntnissen eher besser als schlechter.
    Eine erneute Grundimmunisierung anzusetzen, weil ein Termin um einige Wochen oder Monate überzogen wurde ist unnötig udn wird auch von der Wissenschaft, sprich den Immunologen nicht unterstützt.

    Standards gibt es im Bezug auf Impfungen nicht mehr. Man sollte mit dem heutigen Kenntnisstand arbeiten und nach individuellen Notwendigkeiten impfen. Von den Herstellern werden nach wie vor nur Intervalle von 12 Monaten garantiert, Immunologen an Unis weltweit sind aber übereingekommen, daß das nicht nötig ist und man die Impfintervalle strecken kann.
    Einen "fixen" Intervall haben sie allerdings nicht genannt, da es hierzu noch keine Langzeitstudien gibt.

    Mit hoher Sicherheit läßt sich allerdings sagen, daß nach einer Grundimmunisierung (2x innerhalb von 4 Wochen im Welpenalter, Boosterung nach 12 Monaten) ein belastbarer Impfschutz für Katzenseuche und Tollwut eintritt, der sicherlich 24 Moante hält, bei FeLV geht man von 24-36 Monaten aus.
    Katzenschnupfen hält belastbar tendentiell "eben mal so" 12 Monate, wobei kein zuverläßiger Schutz vor einer Infektion gewährt werden kann, der Verlauf einer Infektion aber mit Impfung deutlich milder ist.

    Wenn man sich versichern will, nicht zu viel zu impfen, ist es ratsam, das Tier testen zu lassen ob ein belastbarer Impfschutz besteht. Das ist nicht ganz billig, bringt dann aber die gewünschte Klarheit.

    Beste Grüße
    Dr. Kirsten Thorstensen
    Vet Services Manager

    Zooplus AG

    ______________________________ ________________

    Das war aus dem Beitrag:
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    Und hier nochmal einer:
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  14. #14
    sunnysu Guest
    Hallo Sandra1980,

    vielen dank für die Threads und den Beitrag von Frau Doc. Hat mich in meiner Meinung nur noch bestärkt. Ich werde es auch so machen, daß ich nächstes Jahr nochmal boosten lasse und dann nur noch alle 2 od. 3 Jahre impfen lasse. Möchte meine Katzen auf keine Fall dem Risiko einer Krebserkrankung aussetzen und bin am überlegen, ob ich die FeVL-Impfung nicht ganz sein lasse, nachdem sie jetzt gemacht wurde, weil meine zwei ja in der Wohnung leben und definitiv nicht mit anderen Katzen in Berührung kommen.

    Vielen Dank !!

  15. #15
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    Also meine Große hat gestern erst wieder ihre Impfung bekommen... Insgesamt 4, davon 3 Spritzen und eine Tropfenimpfung (ich meine, es war FIP). Zumindest waren es 3 verschiedene Spritzen aber trotzdem an die Gleiche Stelle.

    Ich meine auch, er impftt nicht jedes Jahr alles, bin mir jetzt aber auch nicht sicher..

    Da muß ich nochmal meinen TA fragen... Das macht mir jetzt aber auch Sorgen...

    Hab gerade schonmal getastet, nix zu finden.


  16. #16
    schallo Guest
    hallo zusammen,
    den link, den ich oben in uckis antwort geschrieben habe, haben wir einfach ausgedruckt und unseren TÄ in die hand gedrückt. solltet ihr auch mal versuchen. vielen TÄ wird bestimmt die kinnlade runterfallen. überlegt mal, was die an verdiensteibußen hätten, wenn alle nur noch alle 3 jahre impfen würden
    gott sei dank denken nicht alle nur ans geld verdienen, sondern in erster linie an das wohl der tiere.
    neim vorigen TA wurde uns auch gesagt, daß man noch nie was vom anaphylaktischen schoch bei einer katze gehört hatte
    gott sei dank, daß wir endlich die richtigen gefunden haben.

  17. #17
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    Hallo

    Allso ich werde es nun so machen.
    Hab ja 2 Wohnungskatzen mit denen ich allerdings im Sommer mit Leine in den Garten gehe.
    Sie kommen aber mit keinen anderen Katzen zusammen,da ich ja immer dabei bin.
    Tollwut impfe ich schon seit 4 Jahren nicht mehr.

    Ich werde nur noch alle 2 Jahre impfen.
    3 Jahre ist mir bisschen zu lange,da sie ja doch nicht nur in der Wohnung sind,oder was meint ihr????
    Wie macht ihr das mit Katzen die auch in den Garten gehen unter Beaufsichtigung???
    Liebe Grüße
    Carmen
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  18. #18
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    kannst auch mal hier gucken
    http://www.shawnees.de/deutsch/index-d.htm
    lg - sabine & co(ons) - shawnee's - die coonies aus dem norden shawnees

    Love hurts !

  19. #19
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    update zu Impfungen

    @all,
    mit dem Thema Impfungen sollte sehr, sehr differenziert umgegangen werden. Von allen Seiten! Denn weder die rigorosen Impfgegner noch die, die häufig und gegen alles impfen sind hier im recht.
    Es geht darum umsichtig und individuell angepaßt zu impfen.
    Auch die Art des gewählten Impfstoffes ist relevant, z.B. hinsichtlich der Möglichkeit der Entstehung einer Allergie oder des gefürchteten impfassoziierten Fibrosarkoms.

    Letzteres wird mittlerweile ausschließlich Impfstoffen mit Adjuvantien zugeschrieben.

    Aktuelle Infos und Impfprotokolle finden Sie unter diesem link:
    http://www.dvmvac.com



    Dr. Kirsten Thorstensen
    Vet Services Manager

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  20. #20
    gubbl Guest

    Smile

    hallo, unsere bela ist mit ihren 6 monaten 2mal geimpft und das wurde immer so von hinten ich dachte so irgendwie am bauch gemacht.. ja ich denke schon, die knubbel kannte ich schon von meiner tochter, welche auf tetanus impfserum allergisch reagiert.. aber wie erkenne ich wohin der doc impft?? wie sehe ich es ist zwischen die schulterblätter, impft er da von oben??

  21. #21
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    @Admin

    Was sind bitte ADJUVANTIEN ???
    In welchen Impfstoffen ist das enthalten.
    In Tollwut,Katzenseuche,Katzensch nupfen,Leukose oder Fip????
    Liebe Grüße
    Carmen
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  22. #22
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    @bosso,
    Was sind bitte ADJUVANTIEN ???
    das sind die Trägerstoffe, die bei inaktivierten Totimpfstoffen eingesetzt werden. z.b. bei Tollwut und FeLV.

    Man geht also nun dazu über, so wie es auch auf der Seite, die ich genannt habe gefordert wird, nur noch Lebendimpfstoffe, bzw. rekombinante Impfstoffe zu verwenden, um dieses Risiko zu eliminieren.

    http://www.dvmvac.com/VTypes.html

    Auf der Seite wird genau erklärt, was was ist, welche Impfungen empfohlen werden etc etc.

    Nicht alle Impfstoffe sind in dieser Form bei uns erhältlich, aber man sollte als Besitzer mit dem behandelnden TA genau besprechen, was geimpft werden soll und was für einen Impfstoff er benutzt.


    Ganz neu und die Impfmethode der Zukunft ist die transkutane Impfung. Hier wird nicht mehr mittels Injektion ein Depot unter die Haut gesetzt, sondern quasi die Impfdosis über Druck direkt in die Haut appliziert.
    Vorteil: keine lokale Reizung, geringere Impfdosis, bessere Immunität.
    Der Impfstoff stammt von Merial (Purevax ohne Adjuvans), der Appliukator ist vet jet, ebenfalls merial.

    Es wurde letzte Woche in USA zugelassen und wird sicherlich mittelfristig auch bei uns zu haben sein.

    Viele Grüße
    Dr. Kirsten Thorstensen
    Vet Services Manager

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  23. #23
    ema Guest
    Original geschrieben von admin
    Ganz neu und die Impfmethode der Zukunft ist die transkutane Impfung. Hier wird nicht mehr mittels Injektion ein Depot unter die Haut gesetzt, sondern quasi die Impfdosis über Druck direkt in die Haut appliziert............Es wurde letzte Woche in USA zugelassen und wird sicherlich mittelfristig auch bei uns zu haben sein.
    Hallo Frau Dr. Thorstensen,
    ... und welche Impfungen können dann über den vet jet verabreicht werden, nur FELV und Tollwut oder auch andere?
    Interessierte Grüße,
    ema

  24. #24
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    @ema,
    derzeit kann nur FeLV auf diese weise geimpft werden. Die "Zukunftsmusik" ist sicherlich, dass alle Impfungen transcutan durchgeführt werden.

  25. #25
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    interessante Beiträge wirklich, aber ich muss auch noch mal nachfragen:

    Karlchen, 12 Jahre, Freigänger, von den Vorbesitzern lange nicht geimpft, im Herbst dann die üblichen drei Grundimmu. + Wiederholung. Leukose und Fip nein- TA fand Leukose nicht so dramatisch wichtig und Fip wollte ich überhaupt nicht !

    soll nächstes Jahre wieder kommen,

    wie ist das hier und da er ein Freigänger ist, muss ich jährlich hingehen oder reicht alle zwei Jahre ?
    Cynthia

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