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Thema: Müssen diese blöden Sprüche sein????( etwas länger)

  1. #1
    d4rk_elf Guest

    Angry Müssen diese blöden Sprüche sein????( etwas länger)

    Hallo,

    also wir hatten gestern ein ziemlich Blödes Erlebniss, das mir auch nicht aus dem Kopf geht.

    Also wir gehen ( in den Ferien fast täglich) mit unseren beiden Hunden , Spike ein grosser ( knapp 70 cm Schulterhöhe) und dazu dunkler Labrador-DSH-Mix 9 mon. und Mona ein kleiner irgentwas -Mix 7 mon., und einem Bekannten mit seiner Dogge immer eine schöne Waldrunde.
    Erst auf dem Feld toben und spielen und dann spazieren gehen. Wenn andere Hundehalter, Jogger o. Radfahrer kommen Leinen wir unsere Hunde meist an. Es gibt ja immer Menschen die Angst haben und Mona meint schon mal Sie müsste die Leute begrüssen ( nicht anspringen nur mal von nahem gucken) wenn sie meint die wären sympatisch. :0)

    So weit so gut, jetzt laufen wir nun wirklich eine Waldrunde wo uns (fast) nie Leute begegnen da wir mit den Hunden auch das zurück kommen und so weiter üben. Da wir Mona erst etwas über 5 Wochen bei uns haben, könnt Ihr euch ja vorstellen das das noch nicht immer so funktioniert wie wir das gerne hätten.

    Gestern waren wir also wieder unterwegs, die Hunde laufen wie immer spielen durch den Wald ( aber grundsätzlich in Sichtkontakt mit uns, also nie weit weg).
    Da kommt so no komische Tante um ´ne Kurve rum und bleibt plötzlich stehen. Erst dachten wir sie hätte ´nen Hund dabei und rufen unsere zu uns. Die beiden grossen kamen zum Glück sofort und liessen sich anleinen. Mona allerdings meinte hören müsste sie jetzt nicht wirklich und blieb angewurzelt auf der anderen Seite von so einer "Schlucht" stehen. ( Ich denke mal sie hatte Angst vor der Frau).
    Ich rief Sie und nichts tat sich. Und die Alte lief auch nicht weiter und hatte auch keinen Hund dabei. Da kam doch erstmal der Spruch: " Hören können sie nicht, aber Rehe jagen"!
    Hallo? Was soll denn der Scheiss?
    Da kamen dann noch zwei drei blöde Bemerkungen und mein Mann ist dann über den Graben und wollte Mona holen. Und Pustekuchen, Madame wollte sich aus dem Staub machen. Los gejagt und wollte hinter der Dame hinterher ( die sich endlich mal bewegt hatte) blieb aber dann doch hinter ihr, weil die Frau schon wieder stehen blieb und ´nen Dummen Spruch lies. Und auf einmal hatte Sie Angst vor Hunden. Mona bellte dann auch noch ( was sie noch nie vorher gemacht hat), hat sich dann aber einleinen lassen.

    Mal ehrlich kann man so etwas nicht freundlich sagen? So nach der Art "Würden Sie den Hund bitte anleinen ich habe Angst oder so?" Müssen denn erst so blöde Sprüche kommen?
    Klar, war das nicht korrekt das der Hund nicht zu uns kam fand dich ja auch nicht so dolle.

    Ich kann jeden verstehen der Angst hat oder es halt nicht so mit Hunden hat, aber ich denke auch dann sollte man freundlich bleiben, oder sehe ich das falsch?

  2. #2
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    Hallo,

    Du siehst es zwar nicht falsch... etwas Verständnis und Toleranz täte auch uns Hundehaltern mal gut.

    Da das aber leider sehr selten ist, versuche ich immer, mir die Aggressivität der Leute mit deren Angst zu erklären.

    Jemand, der herumkeift und garstige Sprüche losläßt (in unhöflicher Manier, versteht sich) ist praktisch der menschliche Gegenpart zum angstaggressiven Hund (Angstbeißer).

    Ist zwar ein schwacher Trost, aber ein bißchen hilft´s .

    Grüßle
    Claudia
    Viele Grüße
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  3. #3
    d4rk_elf Guest
    Wie gesagt, ich habe ja verständniss für Leute die Angst haben. Hatte früher auch immer ein komisches Gefühl wenn Hunde ( vorallem unangeleint in meine Richtungs liefen), aber deswegen wurde ich nicht unverschämt.

    Meine Mum hat auch tierische Angst vor Hunden ( die nicht zu unserer Familie gehören), weil sie mal böse gebissen wurde.
    Und ich denke mal, wenn ich meinen Hund anleine wenn Leute vorbei gehen o. fahren müsste das ok sein.

    Aber es gibt ja sogar Leute die auch dann unverschämt werden. Ich wurde auch schon mal gefragt wo der Maulkorb für unseren grossen wäre. In einem nicht gerade freundlichem Ton. Und so ne komische Türkenmami
    (sorry der ausdruck war aber in dem Fall echt so) ging an mir vorbei und sagte "Mistköter". Muss man sich denn alles gefallen lassen, nur weil man nen Hund hat?

  4. #4
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    Tja,

    am besten wäre es, es würden einem die passenden blöden Gegensprüche im rechten Moment einfallen. Aber mir geht es jedenfalls so, dass mir wirklich gute, passende Antworten leider immer erst hinterher einfallen (wenn ich mich wieder abgeregt habe )....und dann ärgere ich mich über mich selber!

    Ich weiß nicht, wie oft es mir schon passiert ist, dass ich meine beiden hinter mir (abseits vom Weg) ins Platz gelegt habe, wenn Radfahrer oder Jogger kommen, und dann statt eines einfachen "Danke" noch den Spruch hören mußte "Diese Dreckstölen gehören allesamt vergiftet - können Sie die Mistviecher nicht anleinen?" Bei soviel Unverschämtheit (es handelt sich um Gebiete OHNE Leinenzwang, ich könnte die Hunde also auch einfach weiter herumlaufen lassen...) fällt mir schlichtweg keine passende Antwort mehr ein.

    Sehr oft ist es ja auch so, dass gerade die Leute mit den wüstesten Beschimpfungen diejenigen sind, die so schnell an einem vorbei sind, dass man ohnehin keine Zeit zum Antworten hat. Und zum Hinterherbrüllen sind mir a) meine Nerven zu schade und b) das Niveau zu niedrig (obwohl´s einen schon juckt, wenn man immer alles schlucken soll).

    Ich versteh jedenfalls, wie Du Dich fühlst .

    Grüßle
    Claudia
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  5. #5
    buffymaus Guest
    Hi,
    nicht ärgern

    Gestern sind meinem Mann und meinem Sohn 2 Joggerinnen entgegen gekommen, die beide auch langsam wurden.
    Arco am Halsband ins sitz und Shakira an der Schleppleine ebenfalls nahe geholt.
    Die erste meinte, Danke, das ist nett, ich habe Angst vor Hunden.

    Kein thema, nette Antwort

    Die zweite warf wohl einen Blick auf unsere Schafe und meinte in Richtung Arco;
    Hunde gehören an die Leine.
    Daraufhin mein Mann ganz laut
    "Manche Menschen auch"

    Idioten gibt es überall, auch wenn ich manchmal denke, hier wo ich wohne ist der Treffpunkt

    Liebe Grüße
    Andrea

  6. #6
    Rüsselterriene Guest
    Is mir noch nie passiert... Samweis rennt nur zu Leuten die hundert Meilen weit weg sind!

    Ich glaube ich wäre auch sprachlos...

    Anke

  7. #7
    Schäfergirl Guest
    Ich versehe dich auch. Ist mir mit meiner auch scho so gegangen..
    Ich kann so Sprüche nicht einfach wegstecken und bin tagelang immer ganz fertig. Aber das soll man nicht, sondern einfach cool bleiben und den bescheuerten Spruch sofort vergessen.
    Na ja, auf alle Fälle weißt du ja jetzt, dass es uns alle so geht. Ich sehne mich immer nach den Bauerndorf, wo meine Mutter herkommt: Alle Hunde laufen frei; Jäger schießen nicht, sondern reden mit den Haltern und alle sind mit Hunden aufgewachsen und haben keine Angst (vor dem Dorfladen z. B. sitzt ein Bullterrier-Staffordshire-Mix)...
    In einer Region in Tschechien stehen Schilder mit der Aufschrift "Vorsicht, Hunde kreuzen die Fahrbahn" (natürlich auf tschechisch) usw.
    Bei iuns wäre das undenkbar.. Warum nur?

    Eure Lisa

  8. #8
    L3nchen Guest
    Ich kenn das auch, sowas muss ich mir ständig anhören! Wenn man einem "großen schwarzen Hund" und einen sehr großen(Irish Wolfhound) hat, dann steht sowas an der Tagesordnung!

    Lenchen

  9. #9
    changale Guest

    Angry Viele Menschen sind dumm...

    Bei uns hagelt es auch täglich dumme Sprüche! Den dümmsten den ich diese Woche gehört habe ist (O-Ton, älterer, zerbrechlicher Herr):"Der Hund mit dem Glasauge ist eh schizophrän. Und zu allem Überfluss ist er auch noch schwarz dazu! Der gehört ein geschläfert der Krüppel" Damals im Krieg da hatten wir nur gute Deutsche Schäferhunde..."(Mein Gegenargument: "Mit Ihnen an der Front ist es ja kein Wunder dass wir den Krieg verloren haben!")
    Aber ehrlich, wo war denn in der Argumentation des Mannes die Logik? Den Spruch mit dem "Glasauge" kann ich noch verstehen, denn bei Leika sieht das blaue Auge schon etwas anders aus. Aber der Rest? Dazu fällt mir fast nichts mehr ein! Hätte er das mit dem Krieg nicht erwähnt, hätte ich mit offenem Mund da gestanden und hätte keinen Ton mehr rausbekommen.

    Klar, es gibt auch viele Hundebesitzer die sich wie die Axt im Walde verhalten (Hunde immer wild durch die Gegend rennen lassen, Wild jagen lassen, etc.), aber haben wir "anderen" es deshalb verdient uns solche Sprüche anzuhören? Ich mache immer Platz wenn uns jemand entgegenkommt, ich halte meine Hunde kurz wenn es danach verlangt, ich räume nach meinen Hunden auf, etc. und ich denke die meisten von Euch machen das auch, oder? Ich würde eher die Straßenseite wechseln als mit den Wuffis in eine ungemütliche Situation zu geraten. Und trotzdem muss ich mir von Herrn "Ich-bin-der-geborene-Hundeexperte-kann-aber-einen-Husky-nicht-von-einem-Rottweiler-unterscheiden" (ist ja auch schwierig) anhören, dass meine Hündin aufgrund ihres "Aggressionspotentials" eingeschläfert gehört? (Leika hatte die Unverschämtheit an einem Baum zu schnüffeln und als ich sie wegziehen wollte, damit der alte Herr durch konnte, hat sie sich nicht von der Stelle bewegen wollen. Deshalb fing der Kerl an zu meckern.)

    Ich weiß - und ich sag es ja hier im Forum auch des öfteren - solche Situationen sollte man sich nicht so nah an sich 'ran lassen, aber wenn wir ehrlich sind, ärgern uns so Sprüche doch alle, oder?

    Liebe Grüße,
    Petra & die Husky-Rasselbande

  10. #10
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    Huhu Ihr Leid-Geplagten!

    Mir ist sowas heute auch zum ersten Mal passiert. War mit Paul auf einer kleinen Fahrradrunde unterwegs. Ich auf dem Fahrradweg - Paul ohne Leine rechts von mir auf nem Grünstreifen. Ringsrum nur Felder und Wiesen. Von Weitem sah ich ein älteres Ehepaar mit zwei Kinderwägen anmarschieren. Da Paul recht gern fremde Leute begrüßt, hab ich ihn rangerufen und an die Leine genommen. Als die Leute noch ca. 200 Meter von mir weg waren, hat Paul sie entdeckt und zweimal kurz gebellt. Er kann Kinderwägen irgendwie nicht einordnen!

    Naja, als die Leute dann auf unserer Höhe waren hat er volle Kanone angefangen zu wedeln und hat sich gefreut wie ein Blöder. Ist an der Leine rumgehopst und hat sich einfach nur gefreut. Die Frau sagte dann: "Oh, der ist gefährlich - das sieht man an den Augen. Das ist ein aggressiver, bösartiger Hund!". Ich war erstmal total Banane! Hab ich gar nicht kapiert. Mein Hund freut sich wie bekloppt und was sieht sie?! Naja, ich hab dann zu den Beiden gesagt, dass er "sich von dem Kinderwagen erschrocken" hat. Was Besseres ist mir nicht eingefallen. Der Alte hat dann gesagt, dass er sich nicht wundern würde, wenn dieser Hund (also Paul) auchmal ein Kind zerfleischen würde und dass diese dreckigen Köter alle abgeknallt werden sollten.

    Leider ist mir kein Spruch eingefallen. Oh, ich ärger mich immernoch. Menno.

    Jasmin

  11. #11
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    Hallo Jasmin,

    Mein Standardspruch (wenn mir nix Gehässigeres einfällt, aber oft FÄLLT mir was Gehässigeres ein) ist immer: "Hundehasser sind ganz arme Menschen!". Der passt eigentlich immer (und ist ja auch wahr!)

    Grüßle
    Claudia
    Viele Grüße
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  12. #12
    changale Guest

    Thumbs up

    Original geschrieben von Hovi
    "Hundehasser sind ganz arme Menschen!". Der passt eigentlich immer (und ist ja auch wahr!)
    Hallo Claudia,

    vollkommen richtig der Spruch! Irgendein schlauer Mensch hat doch mal gesagt "Wer Hunde und Kinder nicht mag, ist kein guter Mensch!" (oder so ähnlich) und in diesem Spruch steckt wirklich so viel Wahrheit drin...

    Wenn Du Deinen Spruch "aufsagst", bekommst Du dann nicht auch immer noch weitere total doofe Kommentare (z.B.: Bei dem Besitzer ist es ja kein Wunder das die Hunde verrückt sind")? Nur selten, finde ich Leute die total perplex sind, nachdem ich die "Frechheit" hatte ihnen diesen Spruch an den Kopf zu knallen...

    Liebe Grüße,
    Petra & die Husky-Rasselbande

  13. #13
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    Hallo Petra,

    mir passiert es eigentlich ÄUSSERST selten, dass zum Meckern wirklich mal einer stehen bleibt. Die meisten schimpfen im Vorbeifahren oder Vorbeirennen, so dass ohnehin nur für diesen einen Satz Zeit bleibt...

    In letzter Zeit ist es mir sogar häufiger mal passiert, dass Spaziergänger (nicht (!) Jogger) gesagt haben: Ach, guck mal, die sind aber brav. Jogger haben anscheinend nichtmal ein DANKE nötig, wenn man sie über fünf Kilometer hinweg anrennen sieht und dann schon die Hunde ins Platz legt...Rücksichtnahme der anderen ist selbstverständlich, aber eigene Rücksichtnahme? Wozu denn, der Wald gehört schließlich mir! Dazu gehört auch, lästige Spaziergänger von hinten über den Haufen zu rennen.

    Obwohl ich selber jogge, hab ich diese Spezies Mensch "gefressen".

    Findest Du tatsächlich Leute, die stehenbleiben, um mit Dir zu diskutieren?

    Auf den von Dir zitierten Satz mit dem durchgeknallten Herrchen würde ich einfach nur antworten: "Auf so einem niedrigen Niveau rede ich mit niemandem".

    ÜÜÜbrigens, was viele auch aus der Fassung bringt: Vom Thema abschweifen!

    Sehr gerne sage ich z. B. auch: "Dort, wo ich herkomme, sagt man für gewöhnlich erstmal "Guten Tag" zu Fremden... aber nicht jeder hat eine gute Kinderstube!"

    Ruck-Zuck ist plötzlich das Thema "Hund" vergessen ...

    Grüßle
    Claudia
    Viele Grüße
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  14. #14
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    Admins bitte weglesen:

    Für besonders unsympathische Zeitgenossen (die mit den Sprüchen "Diese bissigen Mistviecher gehören doch alle erschossen" und ähnliche Kaliber) hab ich einen echten Totschläger-Satz auf Lager:

    "Was wollen Sie denn? Meine beißen nur A....löcher. Sind Sie etwa eines?"

    DARAUF fällt den Leuten meist nix mehr ein .

    Grüßle
    Claudia
    Viele Grüße
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  15. #15
    changale Guest
    Ja, ein anderer guter Spruch bei älteren Herrschaften ist:

    "Keine Sorge, die beißen sie nicht! Die beiden mögen kein Dörrfleisch!"

    Und ja, ich finde oft Leute die meinen stehenzubleiben um mit uns diskutieren zu müssen. Liegt vielleicht daran, dass bei uns um die Ecke ein Altersheim aufgemacht hat und diese älteren Leute viel Zeit haben???

    Es gibt natürlich auch viele Ausnahmen ("Ach guck mal, zwei Huskies! Wie süß...") aber das hier echt die Ausnahme.

    Viele Grüße,
    Petra & die Husky-Rasselbande

  16. #16
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    Bei allen Fiesheiten - wünschenswert wäre natürlich ein konstruktives Gespräch. Wenn jemand Angst vor Hunden hat, reagiert er nämlich besonders aggressiv.

    Ich wäre froh um die Chance, wenn öfters mal Leute STEHENBLEIBEN würde, dann könnte man das Gespräch nämlich in vernünftige Bahnen lenken ("Ich verstehe ja ihre Besorgnis, aber haben Sie schon mal drüber nachgedacht.....").

    Aber bei vorbeihetzenden Joggern oder Radfahrern ist man leider chancenlos .

    Grüßle
    Claudia
    Viele Grüße
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  17. #17
    changale Guest
    Das Problem ist meines Erachtens, dass die meisten Leute ja gar nicht "belehrt" werden möchten geschweige denn von jemanden der ggf. jünger ist etwas über Hunde erzählt zu bekommen!

    Klar, ich würde denen gerne erzählen dass Leika & Dakota Huskies und keine Rottweiler sind. Auch würde ich denen gerne sagen, dass Leika nicht schizophräen ist nur weil sie ein blaues Auge hat (kein Glasauge!!!) und dass ich Platz mache wenn mir jemand entgegenkommt, weil ich so erzogen worden bin und es für mich normal ist für andere Leute kurz stehen zu bleiben und die Hunde kurz zu nehmen und nicht weil L&D sonst beissen würden. Auch würde ich gerne erzählen, dass die beiden an der Leine laufen "müssen" weil sie einen so extremen Jagdinstinkt haben und nicht weil sie gemeingefährlich sind.

    Mit manchen Leuten (meistens aber dann auch wieder Hundebesitzer) läßt sich auch wirklich gut reden und viele verstehen unsere Argumente, aber viele Leute stellen ihre Lauscher auf Durchzug. Da hilft alles gute Reden nichts.

    Mit Joggern und Radfahrern habe ich auch so meine Probleme, denn viele von denen - so habe ich das Gefühl - glauben (Ich jogge auch selbst, aber bin sicherlich nicht so egoistisch), dass ihnen der Bürgersteig gehört. Genau so, habe ich aber auch das Recht dort mit meinen Hunden zu spazieren und das scheint den meisten zu missfallen. Viele fühlen sich sogar in ihrer "Freiheit zu joggen" angegriffen, weil ein Hund auf "ihrem" Laufweg läuft.

    Nun ja, it's a neverending story! Wenn alle aber ein wenig rücksichtsvoller und verständnisvoller wären, dann wäre es doch für alle VIEL angenehmer.

    Liebe Grüße,
    Petra & die Husky-Rasselbande

  18. #18
    brazil Guest
    @ All

    eigentlich wollte ich mich ja gar nicht an dieser Diskussion beteiligen. Jetzt aber dieser Beitrag.

    Klar, ich würde denen gerne erzählen dass Leika & Dakota Huskies und keine Rottweiler sind.
    Ich hoffe mal dieser Satz war nicht ernst gemeint, weil wenn schon unter Hundebesitzern soviel Vorurteile existieren, wie sollen es dann Nicht-Hundebesitzer besser wissen.

    Ein Teil des Problems, das sollten wir hier nicht verleugnen, sind wir Hundebesitzer. Es gibt so viele die keinerlei Rücksicht auf andere Menschen nehmen (will hier keinen angreifen, bitte verstehen). Es ist einfach so das viele Menschen Angst haben, und denen hilft es nicht viel, wenn man Ihnen sagt "der tut nix" deswegen haben Sie auch Angst.
    Umgekehrt, das weiss ich auch, ist es manchmal nicht anders.

    Aber wieso sollen wir uns von Leuten die es nicht besser wissen provozieren lassen.
    Lasst Sie einfach reden, nützt eh nix, ärgert einen nur selbst.

    Gruß
    Brazil & der "böse" Rotti


  19. #19
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    5.393
    Original geschrieben von brazil
    Ein Teil des Problems, das sollten wir hier nicht verleugnen, sind wir Hundebesitzer. Es gibt so viele die keinerlei Rücksicht auf andere Menschen nehmen (will hier keinen angreifen, bitte verstehen).
    Hallo Brazil,

    Rücksichtnahme seitens der Hundebesitzer ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Ich beobachte eigentlich fast nie Leute, die ihre Hunde einfach auf andere Leute zurennen lassen oder ähnliches...

    Leider wird dabei aber allzuoft vergessen, dass zum Hund ebenfalls ein Mensch gehört, auf den man ebenfalls Rücksicht zu nehmen hat.

    Leider vermittelt einem die Gesellschaft, aufgestachelt durch immer neue "BILD"-Artikel, sehr deutlich, dass sie Hundehalter für Menschen 2. (oder 3.) Klasse hält - da können die Hunde noch so gut erzogen sein. Einen "normalen" Menschen auf der Strasse siezt man - aber Hundehalter schnauzt man mit einem unverschämten "DU" an.... es würde mich mal interessieren, was genau hinter diesem Phänomen steckt.

    Grüßle
    Claudia
    Viele Grüße
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  20. #20
    Juke Guest
    [QUOTE]Original geschrieben von buffymaus
    [B]Hi,
    nicht ärgern

    Die zweite warf wohl einen Blick auf unsere Schafe und meinte in Richtung Arco;
    Hunde gehören an die Leine.
    Daraufhin mein Mann ganz laut
    "Manche Menschen auch"

    Hallo Buffy

    dieser Satz trifft wirklich zu.
    Neulich sind wir auch auf unserem Labradortreffen so unliebsamen Menschen begegnet.
    Einige Hunde haben gesessen und einige sind um uns herumgelaufen. Dann kamen da ältere Herrschaften - die Damen mit Lackschuhen - und das im Wald Schliesslich meinte er die Sch..... Köder gehören alle an die Leine. Ich finde es blöd erstmal durch den Wald zu schreien, zumal die Hunde sich für die älteren Herrschaften überhaupt nicht interessiert haben. Ein Labbibesitzer meinte dann auch: Manche Menschen auch. Deshalb musste ich eben mal lachen als ich den Beitrag las.

  21. #21
    neleS Guest

    Angry Nicht nur von Hundelosen Menschen kommen blöde Bemerkungen!

    Hallo leute!

    Heute war ich mal wieder mit meinem Doggy auf dem Feld. Da kam uns ein Mann mit seiner Hündin (nicht an der leine) und einer Frau mit einem Rüden. Ich wusste das mein Hund (der übrigens auch an der leine war) die Hündin nicht leiden kann wenn sie frei rum läuft, aber konnte ihn nicht von der leine lassen weil er sich sonst mit dem Rüden gebissen hätte. Hooker (mein Hund) bellt wie immer das herrschen rief sie zurück. Schön und gut. Als ich vorbei ging zog mein hund fiepsend zu dem Rüden (macht er immer wenn er irgend wo hin will ) der aber stürzte sich direkt, mit frauchen, auf meinen und die Hündin auch. Als ich Hooker dann los gerissen hab ging ich weiter. Da kam tatsächlich voll die dumme bemerkung von dem typen (gerade war die frau mit ihrem rüden am schimpfen) "Silvia du brauchst den Hund nicht anzumotzen, das war allein die schuld von der da! Die soll gefälligst ihren Hund beherrschen können, so schwer kann das doch nicht sein! Blöder Köter da!" Also ich finde so was nicht gerade nett, und ihr? Vor allem die frechheit meinen hund "Blöder Köter" zu nennen, immerhin kann er die Tür öffnen Und sein Hund ist ja wohl auch auf meinen gestürzt Was sagt ihr dazu?

    Nele und Hooker

  22. #22
    changale Guest
    Original geschrieben von brazil

    Ich hoffe mal dieser Satz war nicht ernst gemeint, weil wenn schon unter Hundebesitzern soviel Vorurteile existieren, wie sollen es dann Nicht-Hundebesitzer besser wissen.
    Hi,

    deine Anmerkung war ja in meine Richtung gedacht und ich wollte daher nur anmerken dass ich keine Angst vor Rottweilern habe oder so!!! Im Gegenteil: ich liebe Rottweiler und finde sie ganz tolle Hunde und ich muß immer mit den beiden Prachtrackern unserer Tante "knuddeln"... Ich wollte gar nicht zwischen "Rottweiler" und "Husky" klassifizieren. Wenn das so rübergekommen ist, dann tut es mir leid! Es war jedoch nicht so gemeint.

    Worauf ich eigentlich hinaus wollte mit der Anmerkung, ist das ein sogenannter Hundeexperte nicht einmal einen Rottweiler von einem Husky unterscheiden kann... (siehe meine Erlebnis was ich hier im Forum "niedergeschrieben" habe) und trotzdem meint er wüßte über Hunde alles besser als die, die wirklich Hunde besitzen.

    Liebe Grüße,
    Petra & die Husky-Rasselbande

  23. #23
    changale Guest
    Nochmals ich...

    @ brazil

    Worauf ich mich bezogen habe mit dem Rottweiler/Husky-Beispiel kannst Du auch hier unter "Hunde von A-Z" unter dem Thema "Verhalten von Hundehalter" nachlesen...

    Liebe Grüße,
    Petra & die Husky-Rasselbande

  24. #24
    brazil Guest
    @ changale

    da bin ich ja froh, ist bei mir einfach falsch rübergekommen.

    Aber wie in vielen Beiträgen ja bereits beschrieben, ist leider wirklich auch unter Hundebesitzern eine Art Rassismus zu spüren. Manche Leute springen ja regelrecht in den Graben mit Ihren Hundis weil Sie Angst haben. Von den tollen Sprüchen die kommen, ganz zu schweigen.

    Sicher, ein keifender Rotti, schaut echt übel aus. Aber die meisten die ich bisher kennengelernt haben sind total nervenstarke Schmusebären.

    Es gibt sicher auch genetisch bedingte Störungen (z.B. Gehirntumore, andere Krankheiten) oder angezüchtete Aggressivität, aber in den meisten Fällen sind es wohl eher Erziehungs- und Haltungsbedingte Ursachen, die immer wieder zu Unfällen führen.

    In einem anderen Thread wurde auch schon drüber geschrieben. Die Kette beginnt letztenendes beim Züchter, dort müsste man als aller erstes ansetzen. Es darf heutzutage, jeder x-beliebige Hunde züchten. Diejenigen die dies wirklich gut und mit sehr viel Hundeverstand machen, gehen dabei leider oftmals unter. Hier sollte es viel strengere Kontrollen geben.
    Dann die Halter selbst; sollten viel mehr in die Verantwortung gezogen werden. Und zwar Rasse- und Größenunabhängig. Sprich Sachkundenachweis, Hundeverein oder Hundeschule. Da würde es sich vielleicht doch manch einer überlegen ob er den Kindern zu Weihnachten einen Hund unter den Baum legt, den er 3 Monate später an den nächsten Baum bindet. Weil es konnte ja keiner ahnen das eine Dogge so groß wird.


    Liebe Grüße an alle

    Brazil

  25. #25
    Mollie Guest

    Ist es nicht traurig?

    Wenn ich das hier alles Lese bin ich erst einmal unsagbar traurig und wütend aber auch beruhigt das es anderen genauso geht wie uns. Mit Hundelosen Leuten(Ob Spaziergänger ,Jogger oder Radfahrern ) ist glaube ich in diesem Punkt kein normales Gespräch möglich.Im Gegenteil ,spricht man diese in einem ruhigen und netten Ton an um sich vielleicht um ein nicht sofort absitzenden Hund oder nur freudig wedelnden Hund zu entschuldigen, weil man merkt sein Gegenüber hat Angst,wird man gleich aufs bösartigste beschimpft und die Leute ergreifen die Flucht.Von gegenseitigem Respekt und Miteeinander ist in unserer Zivilisation fast nichts mehr zu bemerken.Schade eigentlich.

  26. #26
    billymoppel Guest
    ich bin der meinung, das leute die hunde, ja tiere überhaupt hassen, am meisten sich selbst hassen. solche leute hassen auch alle anderen menschen. arme würste sind das!
    wenn ich solchen leuten begegne (vorzugsweise tatsächlich jogger und radfahrer, denen ja heutzutage, weil sie ja ach so gesund leben, die welt gehört und für die noch der letzte spazierweg asphaltiert wird - trotz leerer kassen) habe ich immer die innere gewissheit, wie reich mein leben im vergleich zu ihrem ist und wieviel öfter am tag ich lächle als sie, nämlich immer dann, wenn ich einem hund begegne - und das ist oft.
    nur wer zuneigung gibt, wird zuneigung empfangen und deshalb ist das leben dieser leute wüst und leer.
    ich habe noch einen super tip zum schluß: ich markiere immer bei solchen ausfällen die taubstumme: da werden die leute klein mit hut: denn es mag zwar heute politisch korrekt sein, menschen mit hund zu beschimpfen, aber behinderte mit hund...

    lg
    bettina

  27. #27
    changale Guest
    Original geschrieben von billymoppel
    wenn ich solchen leuten begegne (vorzugsweise tatsächlich jogger und radfahrer, denen ja heutzutage, weil sie ja ach so gesund leben, die welt gehört und für die noch der letzte spazierweg asphaltiert wird - trotz leerer kassen)
    Und genau diese Leute sind ja die, die eine total ignorante Einstellung gegenüber Hunden haben. Sicher, es gibt auch Leute die Angst vor Hunden haben (meistens sind das Menschen die noch nie ein Haustier hatten oder aber die schlechte Erfahrungen mit einem Tier gemacht haben), aber der Großteil sind halt Leute wie diese Jogger, Fahrradfahrer, ältere Leute und Mütter mit Kind(ern). Gestern habe ich zum Beispiel als ich im Bus saß gesehen, wie eine Mutter mit Kind und Kinderwagen wortwörtlich in den Graben sprang nur weil ein Mann mit Dackel an ihr vorbei lief. Da frage ich mich "Hallo? Geht's noch?" und woher diese Abneigung selbst kleinen Hunden gegenüber kommt...

    Du hast auch recht Bettina, das wir täglich wohl mehr lächeln wie der eine oder andere dieser Menschen, denn wir haben immer einen guten Grund nach Hause zu gehen. Dort werden wir wie Könige empfangen auch wenn wir gerade im Job den schlimmsten Tag unserer Karriere hatten. Solche grenzenlose Loyalität und Liebe werden diese Kleingeister nie erfahren und ehrlich gesagt: Gut so!!!

    Liebe Grüße,
    Petra (die gerade lächelt weil sie an ihre Wauzis denkt)
    & die Husky-Rasselbande

  28. #28
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    Hallo,

    zum Thema "meist sind das die Leute mit schlechten Erfahrungen" möchte ich einfach mal rundheraus widersprechen.

    Als ich früher noch mit Bandit in Frankenthal wohnte, begegnete mir des Öfteren ein alter Mann mit seinem Enkel. Das Kind hatte einen kleinen Hund (Malteser oder sowas) an der Leine.

    Bandit, der Immferfreundliche, begrüßte den kleinen Hund, da spricht mich der alte Mann an :"Hallo Sie, macht ihr Hund wirklich nichts?" Ich war etwas verwundert, sagte, "Nein, ganz bestimmt nicht." Darauf entblößte der Mann seinen völlig vernarbten, entstellten Unterarm und erklärte: "Sehen Sie, wir haben beide ein wenig Angst vor großen Hunden. Mein Enkel wurde vor 3 Jahren von 2 Rottweilern angefallen und zerfleischt, da bin ich mit meinem Arm dazwischen, damit die sich in mich verbeißen." Erst da fiel mir die riesige Narbe im Gesicht des Kindes auf, das Hörgerät, und die Tatsache, dass die Ohren des Kleinen irgendwie schief sassen.

    Dieser ältere Mann -genauso wie das Kind- hätten allen Grund gehabt für Panik, Hass, Ablehnung. Jeder hätte Verständnis dafür gehabt. Aber nein. Sie reagierten ruhig, freundlich, der Junge hatte sogar wieder einen eigenen kleinen Hund.

    Das Gegenstück, neulich, im Restaurant: "Mein Kind hat Angst vor Hunden!" "Warum?" "Es wurde von einem Dackel gebissen!". So die Aussage der Mutter. Der Vater, der dabei war, reagierte ärgerlich. "Er wurde überhaupt nicht gebissen, der Dackel hat ihn nur angestupst mit der Nase." Daraufhin wieder die Mutter: " Das war ein Schnappen, mindestens, und jetzt hat er Angst!" Ulkig nur... in der Zwischenzeit war das ach so ängstliche Kind (zweieinhalb Jahre) zu Jason gerannt und streichelte ihn....

    Ich glaube, in den wenigsten Fällen wird die Hundeangst durch tatsächliche Beißvorfälle ausgelöst. Da werden Dinge zusammengereimt, um die eigene, unbegründete Panik vor Hunden zu rechtfertigen und gleichzeitig auf die Kinder zu übertragen. Den größten Anteil heran haben wir wahrscheinlich der Presse zu verdanken, und hier wiederum der BILD!

    Und dort, wo man Hundeangst wirklich erwarten würde (der Rottweiler-Fall), da herrscht nur Zurückhaltung.... ist das nicht seltsam?

    Grüßle
    Claudia
    Viele Grüße
    Claudia und die Monsterwarte



    "Was nützt einem die Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist?"

    http://mitglied.lycos.de/zweihovis
    http://hundeecke.de.vu *Das freundliche Forum rund um den Hund*

  29. #29
    Briddy Guest
    Hallo Hovi,
    stimmt, meistens wird wirklich aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Vor einiger Zeit auf einem Spaziergang: Jenna läuft unangeleint ca. 5 m voraus, eine Frau mit ca. 10jährigem Mädchen kommt uns entgegen. Jenna läuft desinteressiert weiter, aber als Frau und Kind genau auf ihrer Höhe sind, reißt die Frau das Mädchen plötzlich und heftig an sich. Jenna macht vor Schreck einen Satz und verbellt das Kind. Anschließend werde ich von der Frau angekreischt "Nehmen Sie den Hund an die Leine. Er hat mein Kind angesprungen und gebissen!". Ich hätt ja nie gedacht, daß ich andere Leute mal so anbrüllen könnte, aber ich hab die Kuh echt total niedergebrüllt, so wütend war ich. Die hat dann auch keinen Ton mehr gesagt. Ich betone nochmals: Jenna hat das Kind weder angesprungen (wär bei dem Matschwetter auch nicht ohne sichtbare Spuren geblieben) noch gebissen noch geschnappt. Sie hat nur gebellt. Und das kann sie auch an der Leine!
    Briddy

  30. #30
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    Hallo Briddy,

    das ist ja das, was mich so verwundert.

    Bei dem alten Mann und dem kleinen Kind mit den Rottweilern (der Vorfall war damals wohl auch groß in der Presse ) war zwar etwas Unsicherheit zu spüren, aber dennoch liebten beide Hunde. Und das nach so einem Erlebnis!

    Und die andere Seite sind dann die, die Hunde hassen - aus grundloser Angst heraus. Seltsam... wenn jemand Angst vor engen Räumen, Treppen, Spinnen oder sonstwas hat, geht er zur Psychotherapie. Hat er aber eine Hundephobie, tut er das i. d. R. nicht.

    Grüßle
    Claudia
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