Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Das Drumherum um eine Kastration

  1. #1
    steffi74 Guest

    Das Drumherum um eine Kastration

    Hallo Ihr Lieben,
    suche schon einige Zeit im Netz was über Kastrationen. Meine Bonny soll in 10 Wochen kastriert werden . Allen in allem soll es ja keine Große Aktion sein. Aber ich habe trotzdem viele Fragen. Ist nämlich die erst ( und hoffentlich letzte OP). So nun bombadiere ich Euch mal. Darf sie vor der Op fressen? Wie lange dauert der Eingriff und die Narkose? Wann kann ich sie mit nach Hause nehmen? Was ist zu Hause noch zu beachten? Muss sie eine Halskrause tragen? Fressen, trinken etc. Darf Sie nach draussen? OH wie Ihr seht Fragen über Fragen aber ich möchte vorbereitet sein. Wäre nett wenn Ihr mir helft. Danke Steffi und Bonny

  2. #2
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Österreich / Wien
    Beiträge
    3.003

    Arrow Kastration

    Liebe Steffi,

    1. darf sie vor der OP fressen ?

    Z.B. OP am Montag, Futter Sonntag abends, Wasser darf sie trinken.

    Der Eingriff ist vielleicht eine Sache von höchstens einer viertel Stunde, die Narkose wird länger anhalten. Es kommt auf deinen Tierarzt an, ob du deine Mieze noch in Narkose mit nach Hause bekommst, oder sie erst, wenn sie vollkommen wach ist, nach Hause holen darfst.

    Wenn du sie in Narkose mit nach Hause bekommst, kannst du sie im geöffneten Transportkorb so lange liegen lassen, bis sie selbst herauskommen möchte. Alte Tücher unterlegen, sie wird, wenn sie "halbwach" ist ein Lackerl machen.

    Wenn sie dann durch die Wohnung "torkelt" bist du voll gefordert. Es gibt nämlich Miezen, die können sich kaum auf den Pfoten halten, aber sie wollen hoch hinaus - z.B. auf den Kratzbaum. Da musst du ständig hinter ihr her sein (oder du sperrst sie in den Transporter), damit sie sich nicht verletzt.

    Im Normalfall bekommt Mieze keine Halskrause. Wenn sie allerdings zu sehr an den Fäden zupft, was man aber im Vorhinein nie sagen kann, könnte es sein, dass man ihr zum Schutz eine Krause verpassen muss.

    Futter gibt es erst am nächsten Tag nach der OP. Wasser darf getrunken werden.

    Rauslassen würde ich die Mieze - zumindest die ersten drei, vier Tage - nicht. Wenn ich ehrlich bin, würde ich sie - solange die Fäden nicht gezogen sind und die werden nach 10 Tagen gezogen - überhaupt nicht rauslassen (wenn das möglich ist).

    Ich hoffe, dir ein wenig geholfen zu haben und sende

    liebe Grüße
    Renate

  3. #3
    steffi74 Guest

    Vielen vielen dank

    Hallo,
    danke für die Tipps. Das hätte ich ja sonst nicht gewusst. Klasse habe mir die Seite gleich ausgedruckt damit ich das alles noch mal wirken lassen kann. Ich hoffe es geht alles gut und es kommt nicht zu komplikationen. Hoffe sie verträgt die Narkose, habe echt ein bischen Angst.

    danke nochmal
    Steffi

  4. #4
    Frauke Guest
    Hi Steffi,

    kann mich Renate voll anschließen.

    Ich würde die Transportkiste jedoch noch ein paar Stunden geschlossen lassen, wenn ihr zu Hause seid.

    Wir haben nach der OP von unserer Leah die Kiste auch direkt geöffnet stehen gelassen und sie versuchte sofort herauszukrabbeln. Als sie merkte, dass sie sich nicht auf den Füßen halten kann usw. geriet Leah in Panik. Sie ließ sich selbst durch meinen Freund nicht beruhigen und er ist ihr ein und alles. Erst als wir sie wieder in der Kiste hatten, beruhigte sie sich wieder. Nicht dass die Katze sich in Panik verletzt.

  5. #5
    steffi74 Guest

    Schon wieder eine Frage

    Danke erstmal für die Hilfe. Wie lange hält die Narkose den an??? Und wie schnell erholt sie sich?
    Liebe Grüße Steffi

  6. #6
    Susanne B. Guest
    Hallo Steffie,

    ich konnte meine Mieze so nachmittags abholen, und abends fing sie wieder ein bisschen an zu fressen, war aber noch ein wenig benommen. Am nächsten Morgen war sie aber wieder ganz die Alte.

    Ich hatte (bzw. meine Katze... ) allerdings so Fäden, die sich selber auflösen, und auch gar nicht "rausgeguckt" haben, die konnte sie sich gar nicht ziehen. Das fand ich echt praktisch. Ich muße trotzdem noch mal zur Nachuntersuchung zum TA, aber wenigstens keine Fäden ziehen.

    Kopf hoch, dass wird schon gut gehen!!

  7. #7
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    bei den Heidschnucken
    Beiträge
    20.384
    Hi Steffi,
    ich hatte total Angst, nachdem meine Bonnie kastriert wurde, denn sie leckte sich immer an ihrer Wunde - solange bis sie etwas aufklaffte. Ich traute mich gar nicht schlafen zu gehen. Und als es so aussah, als ob die Naht aufgeht, habe ich um Mitternacht den Tiernotruf angerufen - wir konnten sofort hin, es war zwar nicht gerade um die Ecke, am anderen Ende von Hamburg (wie soll es auch sein) - aber egal, ich war total panisch und die Katze geht vor. Der TA hat sich das angesehen und uns beruhigt, denn die Wunden sind doppelt genäht, aussen und innen, sicherheitshalber (wohl eher für mich ) hat er noch ein Pflasterspray drübergegeben und eine Halskrause für die Mietze. Das fand sie aber gar nicht so toll und ich habe sie auch gleich wieder entfernt als wir zu Hause waren. Die Katzen stecken die OP viel leichter weg als wir denken, wir machen uns viel zu viele Gedanken (natürlich ist das besser als zu sorglos zu sein). Meine nächsten Kastrationen stehen auch bald bevor, ich denke mal, ich werde mir wieder genauso viele Sorgen wie das erste mal machen, obwohl ich es doch besser wissen sollte


    LG Gabi

  8. #8
    Frauke Guest
    Hi Steffi,

    also zur Narkose.

    Die Tierärzte spritzen normalerweise nur soviel Narkosemittel wie nötig. Lieber ein bisschen weniger am Anfang, denn nachspritzen kann man ja immer noch.

    Die Katze bekommt etwas mehr Narkosemittel gespritzt als der Kater, da die O.P. ca. 15 Minuten länger dauert, deshalb sind die meisten Kater in der Regel auch wieder früher auf dem Dampfer als die Katze. Kommt aber immer auf das jeweilige Tier ansich noch an. Jeder verträgt eine Narkose unterschiedlich. Unser Linus war nach 3 Stunden wieder topfit und bekam am nächsten Morgen wie gewohnt sein Fressen. Unsere Leah hingegen wurde um 15.00 Uhr Samstagnachmittags operiert und halbwegs normal laufen konnte sie erst am nächsten Morgen wieder. Im Laufe des Sonntags stabilisierte sich ihre Lage dann vollends wieder. Gefressen hat sie jedoch erst dienstags wieder.

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •