Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: Chaos wenn die Hunde alleine sind!

  1. #1
    taxiane Guest

    Unhappy Chaos wenn die Hunde alleine sind!

    Hi,

    habe ein Riesenproblem mit meinen beiden Hunden. Den Zweithund haben wir seit 5 Wochen. Am Anfang war alles kein Problem.Da wir beide berufstätig sind müssen die Hunde vormittags 4 Stunden alleine sein.
    Anfangs war es nur mal ein Eierkarton oder ähnliches was die beiden sich unter den Nagel rissen und zerfetzten. Inzwischen ist es ganz schlimm. Die Fernbedienung, Kloipapierrolle und selbst das Körbchen wird von ihnen zu Kleinholz verarbeitet.Ich habe versucht alles so hoch zu stellen das sie nirgendwo dran kamen doch leider finden sie immer wieder was und wenn wa ihr Körbchen ist.
    HILFE!
    Jetzt will mein Lebensgefährte einen Hund zurückgeben!
    Ich will das auf keinen Fall. Was kann ich tun?

  2. #2
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz
    Beiträge
    5.393
    Hallo,

    wie alt sind denn die Hunde? In welchem Alter hast Du sie bekommen? Wie lastest Du sie aus, bevor Du arbeiten gehst? Wie vertragen sich die beiden generell miteinander (bilden sie eher ein Team oder gehen sie sich aus dem Weg?). Was sind es überhaupt für Hunde???

    Gruß
    Claudia
    Viele Grüße
    Claudia und die Monsterwarte



    "Was nützt einem die Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist?"

    http://mitglied.lycos.de/zweihovis
    http://hundeecke.de.vu *Das freundliche Forum rund um den Hund*

  3. #3
    taxiane Guest

    Chaos wenn Hunde alleine

    Tibo ist 16 Mon. und ein Tibetterriermischl. und Jona ist eine Boxermischlingshündin ( 19Monate).
    Morgens gehen sie etwa 20 bis 30 Min. Gassi, mittags dann ne halbe Stunde. Um 17 Uhr geh ich dann nochmal eine Stunde und den letzten Gang (20 Min.) machen wir so um 22.30Uhr.
    Klar spielen wir mit dem Stöckchen dabei und die beiden toben miteinander wie wild.
    Tibo kommt aus dem Tierheim und ist seit Dezember 02 bei uns. Jona ist aus der Türkei, Vorgeschichte unbekannt. Wir nehmen an das sie auf der Straße gelebt hat. Vor Autos hat sie gr0ße Angst, schätze sie wurde mal angefahren. Hat einen operierten Beinbruch hinter sich und eine Narbe auf der anderen Hinterhand. Der Schwanz fehlt 2/3. Die Tiervermittlerin sagte das sei oft so bei Hunden aus südlichen Ländern. Seit Januar ist Jona in Deutschland und bei uns seit 5 Wochen.

    Sie ist superlieb und mein Herz hängt an ihr. Ich möchte sie nicht abgeben deshalb hängt hier der Haussegen schief.

  4. #4
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz
    Beiträge
    5.393
    Hallo taxiane,

    also erstmal: "Zerstörungswut" ist nie ein Abgabegrund, denn man kriegt es mit etwas Aufwand eigentlich immer hin, die Wohnung (oder zumindest einen großen Raum, wo die Hunde sich während dieser Zeit aufhalten) "hundesicher" zu machen. Das würde ich Dir für den Anfang auch empfehlen. Wirklich ALLES, was knabberbar ist, wegräumen (in einen anderen Raum), und dafür Alternativen anbieten: Ochsenziemer, diverses Knabberspielzeug, auch Papprollen und ähnliches tun da gute Dienste. Da mußt Du zwar hinterher die Papp-Fetzen wegräumen, aber das ist ja halb so wild.

    Aber das ist ja nun nicht das Ziel, ihr möchtet ja zwei Hunde, die brav auf eure Rückkehr warten. Also müßt ihr die Ursache der Knabberei herausfinden. Meist liegt sie in Trennungsangst und dadurch bedingtem Stress begründet. Es könnte zwar auch Langeweile sein, aber das ist wohl der seltenere Fall.

    Mein erster Tipp, den ich für SEHR wichtig halte: Morgens früher aufstehen, und statt 20 Minuten Gassi eine volle Stunde gehen! Ich weiß, das ist anfangs grauslig (vor allem, wenn´s noch dunkel ist), aber man gewöhnt sich rasch dran. Beide Hunde sind alt genug, um schon mit einem Fahrrad Schritt zu halten. Tausch Deine Füße gegen Räder, und mach statt des gemütlichen Morgenspaziergangs eine Fahrradtour (Achtung: Hunde müssen natürlich, wie Menschen, Kondition auch erst aufbauen!). Du kannst alternativ zum Fahrrad natürlich auch kopfmäßige Auslastung bieten, aber ich gehe mal von mir aus: Ich hatte frühmorgens um halb sechs oder sechs keine Lust auf großartige geistige Auslastung , das liegt aber an meiner Morgenmuffligkeit .

    Dieses "Müdemachen" auf dem allerersten Spaziergang halte ich für das A und O, denn müde Hunde sind meist schlafende Hunde.

    Ein wenig kannst Du das Temperament auch übers Futter steuern, indem Du ein Futter mit sehr niedrigem Proteingehalt wählst.

    Als Tibo noch alleine war, ohne Zweithund, machte er da nichts kaputt? Dies würde darauf hindeuten, dass er sich von Jona´s Trennungsangst anstecken läßt! Leider ist es nicht immer so, dass der Zweithund die positiven Gewohnheiten des Ersthundes übernimmt - oft genug ist es genau umgekehrt.

    Wenn ihr also wißt, dass es Jona ist, die unter Trennungsangst leidet, müßt ihr dagegen gezielt angehen. Hier kann man mit homöopathischen Medikamenten (Bachblüten) oder auch mit schulmedizinischen Medikamenten (TA fragen) unterstützend nachhelfen.

    Wie sieht denn morgens eure Verabschiedung aus? Es würde mich interessieren, was Du ganz genau tust, bevor Du das Haus verlässt. Häufig liegt die Trennungsangst auch darin begründet, wieviel "Aufhebens" der Mensch um sein Verlassen der Wohnung macht. Und was tun die Hunde eigentlich, wenn Du daheim bist? Kleben sie an Dir wie die Kletten, oder gehen sie auch mal in andere Räume? Bekommt Jona sehr viel Zuwendung von Dir?

    Eine Menge Fragen, ich weiß, ist aber auch ein Problem, wo man die Hintergründe kennen muß .

    Viele Grüße
    Claudia
    Viele Grüße
    Claudia und die Monsterwarte



    "Was nützt einem die Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist?"

    http://mitglied.lycos.de/zweihovis
    http://hundeecke.de.vu *Das freundliche Forum rund um den Hund*

  5. #5
    katrin-und-zoo Guest


    kenne dieses Problem auch nur zu gut, schnief!

    wie schon von anderen erwähnt, früh bzw. bevor du gehst hundis "tod" machen :-), also körperlich auslasten

    dann hundis, wenns keinen streit gibt, mit kauknochen ( büffelhaut oä) versorgen

    radio bzw. tv während deiner abwesenheit laufen lassen

    vorm gehen, bitte kein großes abschiedsritual! am besten schon alles am tag vorher bereitlegen ( sachen, schlüssel, etc) so das du nur noch alles greifen mußt und los gehts! kein streicheln mehr, kein ansprechen, ( am besten du ignorierst die 2 schon, 1/4 h bevor du das haus verläßt!), das ist zwar hart, hilf aber meistens schon viel...

    das gleiche gilt, wenn du wieder kommst, hundis absolut ignorieren, auch wenns höll. schwer fällt!

    außerdem kannst du versuchen die 2 an eine hundebox zu gewöhnen, d.h. nicht das du sie jetzt von heut auf morgen 4h da rein sperren sollst, aber grade der ängstl hündin, würde das event. helfen
    also erst drin füttern, tür immer ! auflassen, drin spielen etc.


    und das A und O: täglich ganz oft üben, als verläßt du die 2, erst nur so tun, als gehst du los: also jacke, tasche, schlüssel packen - anziehen, und - nix machen :-)

    dann genauso ritual langsam steigern, zB, zur tür gehn, tür öffnen, tür hinter dir schließen
    dann 1min wegbleiben, dann 2 min, immer halt steigern! und das so oft wie nur möglich ( ca 5mal min pro Tag) üben!!!


    viel glück

    katrin u zoo

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •