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Thema: Fragen vor der Anschaffung

  1. #1
    Rodney Guest

    Fragen vor der Anschaffung

    Hallo ihr Lieben,

    bevor ich mir ein Pferde anschaffe, habe ich natürlich noch viele Fragen, die beantwortet werden wollten. Vielleicht kann mir jemand von euch ein wenig dabei helfen?

    1.) Welche Pferderasse ist besonders empfehlenswert für Wiedereinsteiger die einen lieben Partner für Freizeit/Gelände suchen?
    2.) Was spricht für und gegen die Offenstallhaltung/Boxhaltung? Was könnt ihr empfehlen?
    3.) Welche Versicherungen sind dringend nötig? Welche sollte man noch dazu abschließen?
    4.) Gibt es empfehlenswerte Bücher für werdende Pferdebesitzer?
    5.) Was zahlt man durchschnittlich für eine Offenstallhaltung/Box? Wo fängt die Abzocke an?

    Das wären die ersten Fragen :-)

    Da es zwar noch einige Monate dauern wird, bis es soweit ist, möchte ich mich vorher sehr gründlich informieren um nichts falsch zu machen oder besser gesagt, möglichst wenig.
    Für Tipps etc. bin ich euch sehr dankbar!

    Liebe Grüße, Rodney

  2. #2
    AnnaS Guest
    Hi Rodney

    Schön, dass du dich vorher informieren willst.

    Also, die Rasse spielt eine relativ geringe Rolle. Jedes Pferd kann ein wunderbares Freizeitpferd sein. Es kommt drauf an, auf was du eben Wert legst. Auch für Erwachsene sind z.B. Haflinger sehr robuste, genügsame und ausgeglichene Freizeitpferde, die auch groß und kräftig genug sind, um einen Erwachsenen zu tragen, selbst wenn sie halt Endmaßponys sind.
    Willst du eher ein Großpferd, ist da eigentlich auch jede Rasse empfehlenswert. Wenn du dir nun ein Pferd suchst, dann guck nicht gleich auf die Rasse, sondern nach dem Charakter.

    Für die Offenstallhaltung spricht eigentlich alles. Dagegen sehr wenig. Offenstallhaltung ist eigentlich das Beste, was du einem Pferd bieten kannst, weil es immer an der frischen Luft ist, es kann sich aussuchen, wann es rein geht und wann es draußen ist. Offenstallpferde sind meist ausgeglichener und es ist eben am natürlichsten.
    Lediglich die Tatsache, dass sie besonders nachts eben nicht richtig gesichert sind (es gibt ja solche Spinner wie z.B. den Pferdeschlitzer und die Trittbrettfahrer) macht mir da ein bissl Sorgen.
    Reine Boxenhaltung ist Quälerei und das würde ich einem Pferd nicht antun. So lange das Pferd nachts in den Stall kommt, aber den ganzen Tag draußen sein kann, ist dagegen nichts einzuwenden.
    Abraten würde ich von so einer Haltung, wo die Pferde stundenweise raus kommen, und bei schlechtem Wetter drinnen bleiben müssen.

    An Versicherungen solltest du auf jeden Fall eine Tierhalterhaftpflichtversicher ung abschließen. Die ist halt für Schäden zuständig, die dein Pferd verursacht. Und das kann in Millionenhöhe gehen. Stell dir vor, dein Pferd bricht aus der Weide aus, rennt auf die Straße und verursacht einen Unfall mit Toten und Verletzten, oder vielleicht einem Kind, was von da an schwerbehindert sein wird. Ist zwar grausam, aber an sowas muss man denken. Diese Kosten kannst du nicht allein tragen, und deshalb solltest du so eine Versicherung abschließen.

    Zu Punkt 4 rate ich dir, dich mal eine Stunde in ein Buchgeschäft zu stellen, und dir entsprechende Bücher anzusehen. Welches dir am ehesten zusagt, kaufst du. Andere Buchempfehlungen gebe ich nicht ab .

    Die Kosten variieren. Eine reine Offenstallhaltung, bei der du dich selbst um alles kümmern musst, bekommst du ab ca 50€ im Monat. Zusätzlich musst du dich dann selbst um Stroh, Heu, Fütterung, etc kümmern. Du zahlst also reine Weidenpacht.
    Eine Boxenhaltung im Reitverein, wo gefüttert wird, wo du Hallenbenutzung hast usw kann schon mal 250€ bis 300€ kosten.

    Es kommt halt drauf an, was dir bei der Unterbringung geboten wird. Übernimmt jemand vielleicht bei der Offenstallhaltung die Fütterung, dann zahlst du mehr, als würdest du es selbst machen. Wird Futter bereitgestellt, wird das natürlich ebenfalls berechnet, und du zahlst mehr, als würdest du es selbst kaufen.
    Dann kommt es auch drauf an, wo du wohnst, und wie die Weide ist, die du bekommst. Ist sie super gut mit Holz eingezäunt, die Weide wird regelmäßig gedüngt und gepflegt, ist es teurer, als wenn du ein Stück Brachland bekommst, dass du selbst einzäunen musst.

    Wie gesagt, es variiert sehr.

    So, ich hoffe, ich konnte dir einigermaßen deine Fragen beantworten. Wenn nicht, frag ruhig weiter.

    Gruß
    Anna

  3. #3
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    Hallo Rodney,

    grundsätzlich hat Anna schon alles wichtige gesagt.
    Lediglich beim Thema "Offenstall" bin ich etwas anderer Meinung (Hier kommt die Sport-Reiter-Fraktion )
    Es ist durchaus nicht jedes Pferd im Offenstall glücklich. Gerade für ältere Pferde, die ihr Leben im Stall mit geregeltem Koppelgang verbracht haben, bedeutet ein Offenstall häufig viel Stress.
    Ausserdem ist eine Scheune mit einem Matschloch drumherum noch lange kein Offenstall. Es ist ganz wichtig, dass ein Offenstall mehrere Eingänge hat, damit keine Pferde ausgeschlossen werden und ausserdem müssen die Pferde unbedingt in Ruhe fressen können.
    Der große Vorteil von Boxenhaltung ist, dass Pferde die in der Rangordnung weit unten sind (und diese Pferde sind als brave Freizeitpferde meistens besser geeignet als Chefpferde), in Ruhe fressen und schlafen können. Ausserdem bekommt man sofort mit wenn das Pferd mal schlecht frisst und hat es insgesamt besser "unter Kontrolle".

    Und die Kosten die Anna angegeben hat erscheinen mir sehr gering, aber ich bin natürlich Grossstadt geschädigt. In Hamburg kostet eine Box normalerweise zwischen 300 und 350 Euro und auch reine Freizeitbetriebe nehmen hier meines Wissens nach mindestens 150 EUR für einen Weideplatz.
    In München kostet eine Box sogar leicht 400 EUR.
    Und um Dich jetzt vollständig zu schockieren: Im Jahresdurchschnitt zahle ich ca. 800 EUR monatlich für mein Pferd.

    Die anderen Punkte sind meines Erachtens wie gesagt von Anna erschöpfend beantwortet.
    Liebe Grüße
    Veronika

  4. #4
    AnnaS Guest
    Ich bin auch bis vor wenigen Jahren in der Sport-Reiter-Fraktion gewesen, wie du es so schön sagst . Aufgehört mit dem richtigen "Sport" habe ich aus Zeitmangel wegen meinem Sohn, denn jedes Wochenende auf Turnier macht sich da nicht mehr sonderlich gut. Und ganz ehrlich, heute bin ich froh, dass mein Pferd auf einem Paddock stehen kann, der sicherlich mal matschig ist, anstatt dass er nur in der Box steht und wenn er Glück hat, mal zwei oder drei Stunden am Tag raus kommt.
    Aber klar, das ist Ansichtssache. Für ein Pferd ist es aber nunmal alle mal besser, es ist draußen, bekommt dann sicherlich die entsprechende Pflege (besonders Hufpflege), wird beim Fressen beachtet und nicht einfach sich selbst überlassen, als irgendwann vor Langeweile anzufangen zu Koppen oder zu Weben.

    Zu den Kosten muss ich sagen, dass ich nur die reinen Stall- bzw Weidekosten genannt habe. Sicherlich kommen Futter, TA, Schmied, etc noch dazu.
    Und auch das ist ein Vorteil der Offenstallhaltung. Ich habe zwar mein Pferd mit auf unserem Hof, muss aber für den Stall noch mal 50€ zusätzlich zahlen. Er steht nachts drin und ist tagsüber draußen. Für die Weide und den Paddoch zahle ich noch mal 50€ monatlich. INSGESAMT zahle ich dennoch weitaus weniger, als in einem "Sport-Reiter-Fraktions-Stall", da ich selbst füttere, mein Pferd selbst raus bringe und es wieder rein hole, etc. Sicherlich zahle ich zu den insgesamt 100€ noch Futter, Heu und Stroh, und komme so auf rund 200€ im Monat. Zusätzlich dann TA und Schmied nach Bedarf.

    Anna

  5. #5
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    Ok, wenn ich ehrlich bin gehöre ich auch der Ex-Sport-Pferde-Fraktion an.

    Ich bin ja gar nicht grundsätzlich gegen Offenstall-Haltung, ich bin nur gegen die Ansicht, dass Offenstall das einzig Seligmachende ist.
    Erstens sind bevorzugt in Offenställen ganz viele Nichtskönner mit ganz abartigen Ansichten
    Zweitens gibt es Offenställe die absolut nicht Pferde gerecht sind (eben die besagten Scheunen mit Matschlöchern)
    Und drittens gibt es eben Pferde die gar nicht mehr zurück zur Natur wollen.

    Natürlich ist ein guter Offenstall mit einem dafür geeigneten Pferd (sicherlich die allermeisten) die optimale Lösung wenn man keine sportlichen Höchstleistungen von einem Pferd will.
    Liebe Grüße
    Veronika

  6. #6
    AnnaS Guest
    Hm, ich sag auch nicht, dass Offenstall das einzigst selligmachende ist. Ich halte meinen auch nachts drinnen, obwohl ich einen Offenstall auf dem Paddock habe.
    Ich sage nur, dass es das naturnahste ist, was das Pferd erfahren kann. Ehrlich gesagt setze ich einfach voraus, dass jemand, der sich mit der Offenstallhaltung befassen will, sich auch drüber im Klaren ist, dass dieser auch gepflegt werden will.
    Und Boxenhaltung halte ich auch nicht für das Non-plus-ultra.

    Aber um dir doch noch mal zu widersprechen - ich glaube, es gibt äußerst wenig Pferde, die bei richtiger Haltung das stupide Boxenleben dem Freiraum im Offenstall vorziehen würden. Und wenn doch, ist es sehr, sehr traurig, weil diese Pferde nie erfahren haben, dass es für sie viel schöner und interessanter ist auf der Weide.

    Gruß
    Anna

  7. #7
    Murmelof Guest

    Talking *MichAuchEinmisch*

    Zuerst einmal: ICH MÖCHTE NIEMANDEN ANGREIFEN!!!

    Also ich bin von dieser Sport-Reiter-Fraktion (neben den Turnieren züchten wir auch noch) und wir halten die Pferde auch in Offenställen!! Das mit dem "in Ruhe Fressen" etc. haben wir recht gut geregelt! Unsere Offenställe sehen wie folgt aus: Jedes Pferd aus der Herde hat seine Box die hinten offen ist, danach gibt es ein Stück mit Steinen (ohne abtrennung reicht dieser bereich von Anfang der ersten Box bis zum Ende der letzten Box), dann kommt die Koppel! Die Koppel kann per E-Zaun von dem Steinbereich abgerenzt werden! Wenn es nun zum füttern geht, kommt jedes Pferd in seine Box und bekommt sein Futter! Um Streit o.ä. zu vermeiden, werden die Boxen hinten (am Steinteil im offenen) und der Zugang zur Koppel abgegrenzt und diese Grenzen werden erst geöffnet wenn alle mit dem fressen fertig sind! Danach sind sie wieder auf sich gestellt und die komplette Herde ist zusammen!

    Ich weiß nicht was sportliche Höchleistung mit Offenstallhaltung zu tun haben soll! Unsere Pferde sind ausgeglichen (schon allein das sie eben artgerecht gehalten werden) und haben Spaß an der Arbeit (und sind erfolgreich im Sport)! Ich habe noch kein Pferd aus Offenstallhaltung gesehen das nicht gut war im Sport! Das hat doch nix damit zu tun, weil es nicht 22 Stunden am Tag in der Box steht! Viel mehr hängt das vom Training und dem Ungang mit dem Pferd ab! Ein Freizeitpferd kann genauso faul (oder was auch immer sein) wenn es in der Box steht wie ein Turnierpferd das im Offenstall steht und nicht trainiert wird!

    So das war meine Meinung!!

    Liebe Grüße vom Murmelof

  8. #8
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    Ich fühle mich nicht angegriffen, aber ich möchte nochmal klarstellen, dass ich absolut nicht gegen Offenstall-Haltung bin.

    Ich wollte nur sensibilisieren, da es bei Offenstall-Haltung auch riesige Unterschiede gibt und ich es einfach schon zu oft erlebt habe, dass Pferde aus Boxenhaltung in einen schlechten "Offenstall" gebracht wurden, in einem Monat um 10 Jahre gealtert sind und die Besitzer völlig verstört waren, da das Pferd doch jetzt artgerecht gehalten wird und sich freuen müsste.

    Das ein guter Offenstall in dem alle Bedürfnisse eines Pferdes berücksichtigt werden für ein Pferd artgerechter ist als eine 3x3 Meter Box ist völlig ausser Frage, aber leider ist das Anspruchsniveau in der Offenstallhaltung häufig erschreckend gering.
    Liebe Grüße
    Veronika

  9. #9
    AnnaS Guest
    Ich glaube, es ging Murmelof (und mir auch) darum, dass es so rüber kam, als wären "Sportreiter" (eigentlich ist jeder Reiter auch ein Sportreiter) bzw Turnierreiter irgendwie was besseres, und die Pferde müssten in einem Stall gehalten werden, um gute Leistungen zu bringen.

    Ich hatte gestern schon den Eindruck, dass es ein bissl arrogant von dir klang. Aber ich hab mich ziemlich zurückgehalten mit meiner Antwort.

    Anna

  10. #10
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    Das tut mir leid und das war auch nicht meine Absicht.

    Es geht auch überhaupt nicht um besser oder schlechter, sondern nur anders. Andere Ansichten, andere Bedürfnisse und auch andere Pferde. Deswegen finde ich dieses Forum ja auch so schwierig, da Pferde und Reiten einfach zu vielschichtig sind um sie wirklich diskutieren zu können.

    Aber wie gesagt, ich bin nicht der Meinung, dass irgendeine Art der Reiterei besser ist als eine andere, sofern eben immer die Bedürfnisse der Pferde berücksichtigt werden und ich habe drei sehr prägende Jahre in einem reinen Freizeitreiter-Stall hinter mir wo das eben nicht der Fall war. Deswegen bin ich sehr, sehr vorsichtig wenn es um Dinge wie Offenstall, gebisslose Zäumungen, Wanderritte, barfuss laufen etc. geht und vermutlich auch nicht sehr objektiv. Aber das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern mit dem Unwissen und der Unseinsichtigkeit die mir da entgegen geschlagen ist.

    Und damit das jetzt nicht falsch verstanden wird: Mit Uneinsichtigkeit meine ich nicht Uneinsichtigkeit gegen mein allumfassendes Wissen, sondern Uneinsichtigkeit gegenüber den Grundbedürfnissen von Pferden.
    Liebe Grüße
    Veronika

  11. #11
    AnnaS Guest
    Ja ich glaube, du hast recht. Es ist eben so ein generelles Problem zwischen Freizeitreitern, Turnierreitern, Englischreitern und Westernreitern, Dressur- und Springreiter.
    Ich persönlich finde, es gibt zu wenig Toleranz unter den Reitern, und jeder ist da vielleicht auch etwas sensibel. Darum kann man wohl schlecht diskutieren, was ich persönlich aber sehr, sehr schade finde.

    Natürlich gibt es viele Leute die sagen, sie haben ihr Pferd nun irgendwo auf der Weide stehen und gut ist. Sie kümmern sich nicht drum, dass der Paddoch oder die Weide abgeäppelt werden muss, dass die Pferde nicht im Matsch versinken, usw. Es gibt aber auch viele Leute, die sagen, sie haben ihr Pferd nun für viel Geld in einer Anlage stehen, und gut ist. Und die machen sich keine Gedanken drüber, dass ihr Pferd auch gerne mal von morgens bis abends draußen sein möchten, usw.

    Einigen wir uns doch darauf, dass es immer sowohl schwarze Schafe gibt, aber genauso gibt es auch immer verantwortungsvolle Menschen, die wirklich das best mögliche für ihr Pferd wollen und schaffen .

    Gruß
    Anna

  12. #12
    katermama Guest
    Hallo,

    also ich will hier auch mal noch meine Erfahrungen zum Thema Offenstall loswerden: mein Pferd habe ich vor etwa einem dreiviertel Jahr in einen Offenstall gestellt. Zuerst kam er dort sehr gut zurecht, aber dann kam ein neues Pferd und er wurde der totale Aussenseiter! Ich habe bemerkt, dass er todunglücklich wurde. Ich hatte aber immer Hoffnung, dass es wieder wird, wenn die Herde wieder zur Ruhe kommt, aber das nahm für mich ein böses Ende! Er bekam von einem anderen Pferd ein derart starken Tritt, dass seine Milz gerissen ist und er fast an inneren Blutungen gestorben ist! Die Tierklinik war natürlich sehr teuer und insgesamt war er 2 Wochen dort.

    Jetzt steht mein Pferd in einer Box, kommt nachts(im Sommer) in einen eigenen Paddock und auch noch stundenweise (je nach Mückenplage) mit anderen Pferden auf die Koppel. Dennoch bin ich jetzt natürlich nicht total gegen Offenstall, aber leider scheint mein Pferd dafür nicht geeigent. Allein schon weil ich bemerkt habe, dass er seit das eine neue Pferd dazukam sehr unglücklich war. Jetzt hoffe ich noch, dass der Bauer, bei dem mein Pferd steht noch einen kleinen (zweiten) Offenstall für 2 Pferde baut. Dort kämen dann mein Pferd und das Pferd meiner besten Freundin (das steht noch im Offenstall) rein. Die beiden haben sich immer prima verstanden und ich lasse sie auch immer wieder zusammen auf dem Sandplatz laufen oder gemeinsam auf die Koppel, damit sie den Kontakt nicht verlieren.

    Es kommt also ganz auf das Pferd und auch sehr stark auf die "Hamonie" innerhalb der Herde an. Stimmt dann alles ist ein Offenstall sicherlich die beste Haltungsform für Pferde.
    Meine Freundin bezahlt für den Offenstall 130,-Euro im Monat. 2 mal in der Woche muss jeder Einsteller misten (im Moment sind nur noch 3 Pferde im Offenstall). Morgens wird gefüttert, das Futter wird aber nicht gestellt, sondern muss selbst besorgt werden. Abends macht es jeder selber oder auch nicht. Heu und Sägemehl wird ebenfalls gestellt. Heu wird auch ballenweise in die Heuraufe gebracht, darum müssen sich die Einsteller nich kümmern.
    Für die Box mit (leider nicht angrenzendem) Paddock bezahle ich 120,--Euro. Misten muss ich selber. Futter muss ich selber kaufen, es wird aber morgens und abends gefüttert. Auch das Bringen und wieder holen von der Koppel ist im Preis enthalten. Ebenso Heu, Stroh und Sägemehl nach Belieben.

    Viele Grüße

    Karen

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