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Thema: Hunde aus den Ausland!!!

  1. #1
    Momo-M Guest

    Unhappy Hunde aus den Ausland!!!

    Hallo Ihr lieben,

    Ich muss jetzt einfach mal was loswerden: Also ich lese hier oft was darüber das es Leute gibt
    Die sich Hunde aus dem Ausland holen. Jedes Mal wenn ich das lese werde ich immer ein bisschen sauer! Warum? Weil ich der Meinung bin das es hier in Deutschland genauso arme Geschöpfe gibt die ein neues Zuhause brauchen! Man muss doch nur einmal durch unsere Tierheime ziehen und man findet tausende von „ Kampfhunden“ ,dort sitzen Staffis Pits und Co und wollen ein neues Zuhause! Aber keiner nimmt sie mit! Gut ich kann verstehen das viele Leute diese Rassen nicht mehr haben wollen da die Steuern sehr hoch sind,aber muss man deshalb die Hunde aus dem Ausland holen? Mir tun diese Tiere auch leid, ich weiß wie schlecht es Ihnen dort geht! Aber geht es vielen „unseren“ Hunden nicht genauso????
    Sollte man nicht erst mal hier Anfangen das Elend zu beseitigen?? Ich finde man muss auch immer mal bedenken das diese Tiere aus den Ländern wie Griechenland, Spanien etc. Auch viele Krankheiten mit rüber bringen (Leishmaniose, etc.) außerdem sind diese Tiere meist nicht geimpft(es sei den sie werden von Privatpersonen mit rüber gebracht!) Ich weiß viele werden jetzt denken das es den Hunden dort ja viel schlechter geht! Aber zieht doch einfach mal durch die Lande, wo Hunden an (verbotenen) Ketten liegen und selbst der Tierschutzverein nichts ausrichten kann, wo jeder Hans uns Franz züchten kann was und wie viel er viel(Ich meine damit wenn sie NICHT irgendwelchen Vereinen angehören)! Ist das nicht auch grausam. Ich bitte darum das jeder der drüber nachdenkt sich einen Hund aus dem Ausland anzuschaffen, erst mal darüber nachdenkt ob das auch das richtige ist!!!!!!

    Bis bald

    Momo

  2. #2
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    Hunde aus dem Ausland

    Hallo Momo

    im grossen und ganzen gebe ich Dir recht, aber....

    Erst einmal denke ich das jeder Mensch das Recht hat für sich selbst zu entscheiden, mit welchem Hund er zusammenleben möchte. Ich persönlich stehe auf grosse, ruhige, verträgliche, sehr - sehr haarige Hunde ohne Jagdtrieb. Ein kurz- , glatthaariger , kleiner Hund wäre nicht meine Welt. Fallen also schon eine Menge Hunde weg. Da der erste Hund den wir hatten ein extrem verhaltensgestörtes Tierheimexemplar war haben wir uns nach ihrem Tod entschlossen einen Welpen von einem VDH-Züchter in die Familie aufzunehmen. Diesen Entschluss haben wir bis heute nicht bereut, sind dieser Rasse treu geblieben und werden es bleiben bis wir es aus Alters- Gesundheitsgründen nicht mehr können.

    Gestern hatten wir Besuch von einem unserer Welpenkäufer. Sie haben einen 20 Monaten alten Rüden von uns und haben sich vor einiger Zeit entschlossen einen 2 Rüden dazuzunehmen. Grundvoraussetzung war aber Rüdenver- träglichkeit, er sollte deutlich kleiner sein als Einstein und allgemein umgänglich mit Menschen und Kindern.
    Diese Leute haben 3 Monate lang sämtlich Tierheime in 200 km Umkreis abgegrast - ohne Erfolg. Auch die Suche im Internet war erfolglos. Jetzt leben sie mit einem kleinen Spanier (ca. 9 Monate) der all diese Voraussetzungen erfüllt.

    Also, ich finde es auch traurig, das es so viel Elend in deutschen Tierheimen gibt, aber man kann niemanden zwingen einen dieser Hunde zu lieben.

    Birgit

  3. #3
    Momo-M Guest

    Hallo

    Hallo Birgit,

    da gebe ich dir recht! Nicht jeder mag diese Hunde und das ist auch ok! Ich musste nur mal meinen Frust abbauen, weil ich hier in diesem Forum immer wieder Beiträge lese wo es um Ausländische Hunde gehet. Vom Prinzip habe ich auch nichts gegen diese Hunde.
    Ich denke nur halt das es leider so viele arme Geschöpfe gibt und man nicht allen helfen kann.....
    Ich glaube auch das diese Hunde sehr lieb sein können,nur denke ich das die Tiere bevor sie hier einreisen strengeren Kontrollen unterzogen werden sollen(betr.Gesundheit!) Ich selbst bin Tierarzthelferin und wir haben oft kranke Hunde aus dem Ausland (natürlich sind auch Dt. Hunde krank aber mir geht es jetzt um die typisch ausländischen Krankheiten) Und diese Tiere wurden oft nicht richtig gecheckt und das find ich ist ne Sauerei, wenn wir mit unsren Haustieren ins Ausland fahren gibt es so viele Bestimmung und die Dt.Behörden sind einfach zu doof um soetwas auch zu kmachen!

    Gruß Momo

  4. #4
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    Kontrollen

    Hallo Momo

    Das mit den Kontrollen ist schon richtig. Mein einziger Trost ist, das zumindest an den Flughäfen sehr genau kontrolliert wird. Eine Bekannte von mir (Tierärztin) wird oft gerufen wenn dort Passagiere mit Hunden ankommen und muss diese Tiere dann dort in Quarantäne setzen. Sie schimpft auch oft darauf, daß soviele Tiere mitgebracht werden - aber da hakst wohl irgendwo in der deutschen Gründlichkeit.

    Birgit

  5. #5
    Momo-M Guest

    Genau

    Ja, das ist genau richtig, es stimmt irgendwas in den dt. Behörden nicht!!!!!!!!!!!

  6. #6
    doggie Guest
    Hallo Momo,

    >>Ich muss jetzt einfach mal was loswerden: Also ich lese hier oft was darüber das es Leute gibt
    Die sich Hunde aus dem Ausland holen. Jedes Mal wenn ich das lese werde ich immer ein bisschen sauer! Warum? Weil ich der Meinung bin das es hier in Deutschland genauso arme Geschöpfe gibt die ein neues Zuhause brauchen! Man muss doch nur einmal durch unsere Tierheime ziehen und man findet tausende von „ Kampfhunden“ ,dort sitzen Staffis Pits und Co und wollen ein neues Zuhause! Aber keiner nimmt sie mit! Gut ich kann verstehen das viele Leute diese Rassen nicht mehr haben wollen da die Steuern sehr hoch sind,aber muss man deshalb die Hunde aus dem Ausland holen?<<

    Auch wir haben einen Hund aus Spanien und ich verstehe nicht warum Du Leute die sich dafür entscheiden nicht tolerieren kannst. Zumal viele Deiner Argumente einfach nicht korrekt sind, bzw. Du Dich scheinbar nicht richtig informiert hast.

    Was Deinen Vorwurf angeht in deutschen Tierheimen gäbe es genug Hunde. Sicher richtig, aber wir haben monatelang Tierheimtourismus betrieben und leider keinen geeigneten Hund für uns gefunden. Wohlgemerkt nicht nur weil wir so hohe optische Wünsche haben, diese wären leichter zu erfüllen gewesen als die Ansprüche die wir an das Wesen des Tieres haben. In den deutschen Tierheimen befinden sich nun mal vorzugsweise große Hunde (wobei wir auch keinen kleinen wollten, eher schon so die mittlere Variante), speziell Schäferhunde oder die sogenannten Kampfhunde. Mir tun letztere auch leid, ich bin aber auch nicht bereit 800 Euro jährlich Steuern zu zahlen und da ich zu diesen Hunderassen keinen besonderen Bezug habe, mich dem täglichen Spießrutenlauf beim Spazierengehen auszusetzen. Wer das nicht versteht, dem kann ich es nicht erklären, der muß es wohl einfach akzeptieren.


    >> Mir tun diese Tiere auch leid, ich weiß wie schlecht es Ihnen dort geht! Aber geht es vielen „unseren“ Hunden nicht genauso???? <<

    Im Unterschied zu bspw. Spanien werden unsere Hunde aber nicht knallhart nach 21 Tagen getötet. Für mich liegt in diesem Punkt ein wesentlicher Unterschied.


    >>Sollte man nicht erst mal hier Anfangen das Elend zu beseitigen?? <<

    Wie gesagt, wir haben uns monatelang um einen Hund aus einem deutschen Tierheim bemüht. Aber sobald in diversen Heimen etwas anderes ankam als das Kalb oder der obligatorische Schäferhund rießen sich die Leute förmlich darum.

    >>Ich finde man muss auch immer mal bedenken das diese Tiere aus den Ländern wie Griechenland, Spanien etc. Auch viele Krankheiten mit rüber bringen (Leishmaniose, etc.) außerdem sind diese Tiere meist nicht geimpft(es sei den sie werden von Privatpersonen mit rüber gebracht!)<<

    Wo bitte hast Du denn diese Auffassung her? Unser Hund ist voll geimpft (und dies scheint mir keine Ausnahme zu sein sondern bei allen Organisationen mit denen ich Kontakt hatte Standard) und kastriert. Zudem ist das Gebiet aus dem er stammt Leishmaniose frei. Letztes ist zugegeben aber eine große Gefahr, zumindest bei den meisten südlichen Gebieten, aber es muß doch bitte jeder selbst entscheiden ob er dieses Risiko eingeht, oder nicht?

    >> Ich weiß viele werden jetzt denken das es den Hunden dort ja viel schlechter geht! Aber zieht doch einfach mal durch die Lande, wo Hunden an (verbotenen) Ketten liegen und selbst der Tierschutzverein nichts ausrichten kann, wo jeder Hans uns Franz züchten kann was und wie viel er viel(Ich meine damit wenn sie NICHT irgendwelchen Vereinen angehören)! <<

    Und was soll ich bitte tun gegen bzw. für den Hund der irgendwo an einer Kette hängt? Ihn losmachen und zu meinem Eigentum erklären?

    Wir haben uns übrigens bewußt gegen einen Welpen entschieden, da wir der Meinung sind daß zuviel gezüchtet wird und die Leute dem zweifelhaften Vergnügen einen kleinen süßen Hund zu erwerben zu sehr verfallen.


    >>Ist das nicht auch grausam. Ich bitte darum das jeder der drüber nachdenkt sich einen Hund aus dem Ausland anzuschaffen, erst mal darüber nachdenkt ob das auch das richtige ist!!!!!! <<

    Ja, wir haben lange darüber nachgedacht und für uns war es das absolut richtige. Sicher auch ein Risiko, da wir ihn vorher nicht gesehen hatten, aber die bisherige Zeit mit dem Hund hat uns bewiesen daß unsere Entscheidung richtig war.

    Bemüh Dich doch bitte nicht alles über einen Kamm zu scheren!

    Liebe Grüße

  7. #7
    doggie Guest
    Und um noch etwas anzumerken, ich ziehe weder einen deutschen Menschen per se einem Spanier, Holländer oder Türken vor und genauso halte ich es mit Hunden aus Deutschland, Spanien oder sonstwoher. Oder um es geschwollener zu sagen: Sind wir nicht alle Geschöpfe Gottes?

  8. #8
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    Hunde aus dem Ausland

    Hallo zusammen,

    ich hatte selbst schon Hunde aus dem Ausland, u.a. Leo, (ein Zwergpinscher aus Teneriffa wo er "Todeskandidat" war) meine absolut große Liebe. Zur Zeit habe ich nur eine Hündin aus Andorra, und vier deutsche Hunde. Meine "Ausländer" hatte und habe ich allerdings hier aus dem Tierheim, und nicht selbst mitgebracht. Aber für mich ist ein leidender Hund eben ein leidender Hund, und wenn es in meiner Macht steht diesem Hund zu helfen, dann werde ich das tun, egal in welchem Land!
    Kennt ihr die Geschichte von den Seesternen? Die finde ich in diesem Zusammenhang ganz besonders treffend:
    Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort war, daß die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben. "Aber der Strand ist viele, viele Meilen lang, und tausende Seesterne liegen hier", erwiederte der Alte. "Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du dich abmühst?" Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er:"Für diesen hier macht es einen Unterschied!"

  9. #9
    Momo-M Guest

    @All

    Hallo,

    also es sit schön und gut das es Leute gibt die sich Hunde aus dem Ausland holen, aber mit den Krankheiten ist es wirklich so. Ich selbst bin TAH und sehe das Elend Täglich! Wir habe viele Hunde die Krank sind und wo man sich bei der Impfung nicht sicher sein kann das es stimmt!!!! Ich bin einfach der Meinung das hier echt viele Hunde gibt! Nicht nur im Tierheim, ich selbst war auch in vielen TH und hab nichts passendes Gefunden aber 1 Annoce in der Zeitung und ich hätte 20 Hunde haben können!
    Viele Leute fahren in den Urlaub und bringen sich einen Hund mit, viele Überlegen es nicht vorhr was sie sich holen, und buff landet auch der wieder im TH! (Damit meine ich natürich nicht alle,nur um das klar zu stellen!)

    Gruß.

  10. #10
    Sisi Guest

    Erst informieren

    Hallo zusammen,

    wenn ich solche Postings hier lese bin ich immer wieder "erschrocken". Hunde aus dem Ausland haben nicht nur wenig, sondern "NULL" Chancen auf ein artgerechtes Leben. Bevor Ihr hier so etwas schreibt, informiert Euch erst einmal richtig, was mit Hunden im Ausland passiert.

    Ich habe zwei Hunde aus Griechenland, und werde auch immer wieder Hunde aus dem Ausland bevorzugen und bei mir aufnehmen. Sie leben von Anfang an im Rudel und sind daher "sehr sozialverträglich", jedenfalls besser als die hier gezüchteten.

    Meine Hündin wurde mit vier Geschwistern und der Mutter-Hündin ausgesetzt, es waren damals schwere Unwetter in Griechenland, wären sie nicht gefunden worden, wären alle ertrunken oder verhungert. Man bringt sie einfach weg und niemand kümmert sich.
    Mein Rüde (ca. 10 Jahre) genießt seit über zwei Jahren seinen wohlverdienten Ruhestand, er verbrachte sein halbes Leben an der Kette. Er hat sich die ersten vier Wochen nicht einmal ins Haus getraut, ich musste ihn immer reintragen.

    Die Hunde werden aus den Häusern rausgetreten und geprügelt, aber das ist bei weitem nicht das schlimmste. Nach Ende der Jagdsaison werden sie an Bäumen aufgehängt, einen guten Jagdhund hängt man hoch, die anderen werden so aufgehängt das die Hinterpfoten gerade noch den Boden erreichen, läßt die Kraft langsam nach folgt ein qualvoller Tod, die Schreie hört man Tage lang bis endlich der erlösende Tod eintritt. Oder sie bekommen Holzpflöcke ins Maul das sie elend unter qualvollen Schmerzen verdursten und verhungern.

    Hier sind ein paar entsprechende Links dazu, die Ihr Euch ansehen könnt. (Warnung!: Dies ist nichts für "Empfindliche")

    http://www.deutsche-tierheime.com/No...n/spanien.html

    www.archenoah.de
    Rubrik Bilder/Videos

    www.pointer-in-not.de
    usw., usw.

    Sicher sind auch unsere Tierheime voll, aber wie gesagt, diese Tiere haben überhaupt keine Chancen zu überleben wenn sie nicht nach Deutschland kommen. Es wird noch viele Jahre dauern bis die Tierschützer in diesen Ländern die Denkweise der Bevölkerung ändern können. Sie versuchen durch Kastrationen der Hunde und Aufklärung in den Schulen die Kinder zum umdenken zu bewegen, und hoffen so das die "zukünftigen Generationen" ein neues Bewußtsein für die Tiere entwickeln. Aber bis dahin muss geholfen werden.

    Ich finde es genauso schlimm das hier in Deutschland "nicht richtig" gezüchtet wird, immer wieder kranke Elterntiere genommen werden, und auf Teufel komm raus, Profit gemacht wird. Die Folge sind HD, Bauchspeicheldrüsenerkrankung en, Blindheit, Taubheit. Hunde aus dem Ausland sind robust, sehr anhänglich und sozialverträglich.

    Die Hunde werden, wenn sie von "seriösen" Tierschutzvereinen nach Deutschland gebracht werden immer vorher untersucht und getestet. Es sind meist die "Urlauber" selbst die diese Krankheiten einschleppen, weniger die Hunde, denn alle Hunde werden getestet. Das Thema Leishmaniose erzeugt Angst, weil unsere Tierärzte sich nicht ausreichend informieren. Auch zu diesem Thema gibt es Informationen.

    www.leishmaniose.de

    Sicher kann man nicht allen Hunden helfen, aber man kann auch nicht tatenlos zusehen und die Hunde einfach umbringen, weil sie keiner aufnehmen will.

    Ich für meinen Teil werde immer wieder Ausland-Hunde aufnehmen. Sie stecken voller Geheimnisse und stellen einem immer wieder vor neue Aufgaben, die es zu bewältigen gibt. Diese Hunde sind für "mich persönlich" etwas ganz "besonderes". Es sind meist sehr zerbrechliche Seelen die schlimmes hinter sich haben, die einem mit Liebe, Anhänglichkeit und Lebensfreude geradezu überschütten. Nimmt man sich ihnen an, gibt ihnen Sicherheit und Streicheleinheiten, zeigt ihnen mit viel Geduld, das es auch ein anderes Leben gibt, "ohne Qualen", das sie von nun an Vertrauen haben können, sind sie "wundervolle Hunde", treue Begleiter ein Leben lang.

    Gruß Sisi

  11. #11
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    @Sisi

    Hallo Sisi

    Ich finde dein Posting äusserst überspitzt. Warum masst Du Dir an darüber zu richten wie gut sozialisiert Hunde sind, die in Deutschland gezüchtet wurden. Es gibt auch hier, wie überall zwei Seiten der Medaille.
    Ich kenne übrigens einige "Spanier" die durchaus nicht sonderlich sozialverträglich sind, krank und verseucht hier ankamen, schere aber nicht wie Du alle über einen Kamm.

    Das es in südlichen Ländern üblich ist Hunde wie Dreck zu behandeln, weiss, glaube ich, jeder von uns. Aber jeden deutschen Züchter als unfähig hinzustellen, hilft deiner Sache auch nicht.

    Und auch z.B. in Amerika ist es üblich Hunde nach 7 bis 21 Tagen (je nach Bundesland) in Tierheimen umzubringen, wenn sich kein neuer Besitzer findet. Und dabei handelt es sich um ein sogenanntes zivilisiertes Land.

    Birgit


  12. #12
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    Unhappy Hunde aus dem Ausland

    Oh ja, in den USA, dem Land der unbegrenzten Tierliebe, gibt es so eine Art "Müllschlucker" für nicht mehr gewollte Tiere. Eine Klappe für Katzen und zwei oder drei für Hunde verschiedener Größe. Wer keinen Bock mehr auf sein Tier hat, der schmeißt es einfach in so eine Klappe, und schon am nächsten Tag werden sie in den "Tierhimmel" entsorgt. Zum Glück geht unsere "Wegwerfmentalität" noch nicht ganz so weit, aber da wir ja alles früher oder später aus den USA übernehmen .........!

  13. #13
    Sisi Guest

    Vor der eigenen Türe kehren

    Oesfun,
    das Du dich angesprochen fühlst wo Du doch selber züchtest wenn ich das richtig verstanden habe? Wundert mich überhaupt nicht!

    Du schreibst mein Posting ist überspitzt, schreibst aber selber weiter oben das Deine Bekannten einen Spanier dazu genommen haben wegen der Rüdenverträglichkeit, "na sowas".
    Auch schreibst Du von verseuchten Hunden die eine Bekannte untersuchen muss, das hälst Du wohl nicht für überspitzt. Hier zu schreiben das Hunde rüber kommen die angeblich verseucht sein sollen. Das Privat-Personen immer wieder Hunde rüberbringen die nicht geimpft sind, ist nichts neues.

    Es gibt deutsche Hunde die nicht verträglich sind und es gibt ausländische Hunde die nicht verträglich sind, mein Gott, muss man immer alles haarklein aufschreiben. Ich schere keineswegs alle über einen Kamm, habe aber schon genug schlechte Erfahrungen machen müssen mit ach so verträglichen deutschen Zuchthunden.
    (Soll ich jetzt hier schreiben das "andere" auch von anderen Züchtern, nicht sozial verträglich sind, oder ist es diesmal verständlich???)

    Mein Posting soll lediglich zum Nachdenken anregen und es ist meine "eigene Meinung" die ich hier vertrete, das habe ich auch geschrieben. Man kann es nie "allen" recht machen, aber das habe ich auch nicht vor.
    Es ist jedem seine "eigene Entscheidung" was er sich für einen Hund holt, ich habe halt mit ausländischen Hunden die besseren Erfahrungen gemacht.

    Auch das von Amerika ist mir bekannt, das erzählt Du mir nichts neues, wie gesagt, alles haarklein aufzuführen wäre zuviel.

    Sisi

  14. #14
    Caras Guest
    Hallo Momo,
    es ist sicherlich richtig das wir hier auch genug Elend haben,
    das jeder Hans und Fritz züchten kann was immer er will und so oft er will.
    Aber ist es nicht auch richtig das jene Welpen, nicht alle aber ein Teil von ihnen irgendwann in einem Deutschen Tierheim landet? Sicherlich ist es schön wenn diese Hunde vermittelt werden, aber wo wird denn da das Übel an der Wurzel gepackt?
    Hans und Fritz züchten weiter!!!
    Sag mir wie ich dies hier richtig unterstützen kann und ich setzte mich dafür genauso ein.
    Hierbei unterstütze ich doch Hans und Fritz, indem ich fleißig alle Hunde aus dem Tierheim hole die so sorglos in die Welt gesetzt wurden!
    Soweit ich informiert bin, werden die Hunde im Ausland kastriert um die Popularität herunter zu schrauben und dem Problem Herr zu werden.
    Ich werde auch weiterhin hier die Augen und Ohren offenhalten und alles tun was in meiner Macht steht wenn ich sehe das einem Tier Leid angetan wird! Aber man sollte Hilfe nicht so beschränken sondern da einsetzen wo sie gebraucht wird.....im Ausland wird sie gebraucht also versuche ich zu helfen.....sehe ich hier das meine Hilfe gebraucht wird, versuche ich zu helfen!
    Ich bin der Meinung Tierschutz sollte nicht nicht auf einzelne Länder beschränkt werden.
    Sicherlich kann man nicht überall helfen, aber man kann seine Hilfe flexibel gestalten und wenn JEDER nur einen kleinen Beitrag dazu leistet, ist das doch wunderbar!
    Grade Dir als TAH müßte doch daran gelegen sein das JEDEM Tier geholfen wird, egal wo es her kommt oder geboren ist oder lebt!
    TIER IST TIER
    eine nachdenkliche Caras

  15. #15
    Momo-M Guest

    Hallo

    Natürlich liegt es mir daran jedem Tier zu helfen. Aus diesem Grunde werde ich immer so sauer wenn sich mal wieder Leute einen Hund aus dem Urlaub mit gebracht haben! Die Leishmaniose ist eine sehr gefährliche Krankheit udn ich habe schon Hunde dran zu Grunde gehen sehen! Wenn diese Hunde hierher gebracht werden bin ich der Meinung das sie schon im Vorwege auf diese Erkrankung getestet werden sollten! Nätürlich ist damit nicht die Gesundheit gepachtet aber es ist schon etwas gebannt!
    Ich habe schon Hunde an der Leishmaniose zu Grunde gehen sehen und es ist wirklich traurig!

    Momo

  16. #16
    Caras Guest
    Nochmal Hallo Momo,
    selbstverständlich ist es unverantwortlich ein Tier einzuführen ohne das es auf Krankheiten jeglicher Art untersucht bzw getestet wurde, da gebe ich Dir vollkommen Recht !!!
    Aber wir sprachen doch über Tierschutzorganisationen.....i ch weiß nicht wie andere das handhaben aber die Arche Noah hat in Kreta Quarantäne und Tierärzte die die Tiere bevor sie nach Deutschland kommen untersuchen. Ich denke das jede Tierschutzorganisation so handelt, oder?
    Außerdem verstand ich Deinen Beitrag so, das Du grundsätzlich etwas dagegen hast wenn Tiere nach Deutschland kommen um vermittelt zu werden.
    Mag sein das Du schon Fälle gehabt hast in denen ein ausländisches Tier krank war, aber Du kannst mir nicht erzählen das Alle deutschen gesund sind......viele Tierhalter lassen hier ihre Tiere doch nicht mal gegen Tollwut impfen.
    Wie gesagt hier fehlt es an Überzeugungsarbeit und dort an Futter !!!
    Du hast erwähnt das Dir der Kamm steigt wenn Du hörst das sich jemand aus dem Ausland einen Hund mitgebracht hat, obwohl hier so viele in den Tierheimen sitzen.
    Mir schwillt der Kamm wenn ich höre, da hat sich jemand von Hans und Fritz einen Welpen geholt weil der sooooo süß war und obendrein noch spottbillig (da tut es ja nicht so weh, ihn wieder herzugeben wenn er dann doch zu groß wird oder durch falsche Erziehung zum beißer).....nun, ich denke die Leute die einen Hund aus dem Ausland wollen und ich betone wollen....
    wissen doch schon vorab was auf sie zukommt: oftmals schwer misshandelte, verstörte und ängstliche Hunde.
    Mit dem Sozialverhalten, da hab ich auch noch etwas dazu zu sagen: Es erscheint mir logisch, das ein Hund der vom Welpenalter an lernen mußte mit seinen Artgenossen klar zu kommen (weiler sonst vieleicht gar keine Chance hätte zu überleben) ein besseres Sozialverhalten anderen Hunden gegenüber hat als der "Fiffi" der netten Dame von nebenan weil er sofort an der Leine hochgezogen wird wenn sich auch nur ein anderer Hund nähert........ich sage damit nicht das es in Deutschland keine gut sozialiesierten Hunde gibt, nur leider viel zu wenige Menschen die wissen was ihr Hund braucht und nebenbei vergessen das der Hund immer ein Hund sein wird, auch wenn er der beste Freund ist!
    Ich hab eine krasse Meinung, gell? Ich weiß......hab aber leider diese Erfahrungen fast täglich....entweder rennen die meißten als ob es um ihr Leben ging, erwürgen fast ihre Hunde weil meiner sich nur mal freundlich nähert, kreischen in Panik los wenn es beim Spiel etwas lauter wird, zerren ihre Kinder über "rote Ampeln" weil da ja ein rießiger schwarzer Hund kommt der ganz bestimmt bißig ist oder..............und das sind die schlimmsten sie versuchen dich mit irgendeinem Müll zuzuquatschen um zu zeigen wieviel Ahnung sie von Hunden haben......."kleines Bsp. oh, da brauchen sie aber eine starke Hand, der Chow Chow ist ja nicht sooo leicht zu erziehen".......ICH HAB EINEN NEUFUNDLÄNDER !!!!
    also, bis zum nächstenmal Gruß Caras

  17. #17
    Lami Guest
    Hallo Caras,
    ich kann dich da nur unterstützen und hoffe, daß solche Sprüche in diesem forum die Ausnahme bleiben. Mein Gott Leute, die Tiere sterben da nach 20 Tagen. Das kann man doch als Tierliebender Mensch nicht zu lassen, oder??? Eine Freundin bekommt nächste Woche eine kleine Maus aus La Palma. Ich selbst helfe demnächst da auch und hoffe, daß das auch was bringt.

  18. #18
    Piwische Guest

    Post Soll die Globalisierung vor dem Tierschutz halt machen ?

    Hallo Momo & alle anderen,

    mit Interesse habe ich alle Postings gelesen und mich durchaus über einiges geärgert. Verschiedene Meinungen, die sich mit meiner decken, wurden bereits genannt, und ich möchte nicht noch einmal alles auseinanderkauen. Aber ich möchte euch eine Frage stellen:



    Wie sind die Yorkies, Boxer, Chihuahuas, Huskies usw. überhaupt z.B. nach Lanzarote, Teneriffa oder Mallorca gekommen ?!

    Da ich wohl mit absoluter Sicherheit behaupten kann, dass sie nicht rübergeschwommen sind, wird es wohl mal wieder der MENSCH gewesen sein, der für eine solch flächendeckende Verbreitung gesorgt hat. Was macht ein Polarhund in Spanien oder Italien ?!?! Da geht nämlich die Tierquälerei los. So hat der tierliebe Mensch aus lauter Hingabe an sein Tier dafür gesorgt, dass sich die unterschiedlichsten Hunde an Orten tummeln und vermehren, die ihnen von "Mutter Natur" nicht zugedacht waren. Und jetzt drückt sich der Mensch auf einmal davor, die Verantwortung dafür zu übernehmen ?! Sehr schwach! Sicher weiß ich, dass ihr sicher genauso wenig einen Hund in einem anderen Land ausgesetzt habt wie ich, aber ihr solltet den Zusammenhang sehen. Jetzt, wo der Mensch aus vielleicht urlaubstechnischen Gründen das Land beansprucht, auf dem die Hunde herumstromern, muss auf einmal "saubergemacht" werden.
    Sorry, da kann ich nicht wegschauen. Wir haben eine Malteserhündin vom Züchter, die sehr anfällig für Krankheiten aller Art ist - wohlgemerkt, sie "normal" groß und kein Mini !! Und wir haben eine Spielgefährtin gesucht. Monatelang. In allen Tierheim in bis zu zwei Stunden Entfernung. Aber wir können unserer Kleinen nun mal nicht noch einen DSH zumuten. Als haben wir jetzt einen Mischling von Lanzarote. Sie hat superviele Macken, und ich weiß, dass wir das zusammen schaffen werden. Ich liebe sie über alles und wenn ich mir vorstelle, dass sie nur DREI TAGE SPÄTER vergiftet worden wäre, weil sie bereits in einer Tötungsstation sass, wird mir heute noch ganz übel.

    Ich akzeptiere es, wenn Menschen eine andere Meinung haben als ich, keine Frage. Aber bitte nicht mit falschen Argumenten. Einige sind bereits wiederlegt worden. Auch der TSV, in dem wir uns jetzt engagieren, holt Hunde aus Tötungsstationen. Sie werden natürlich vor Ort tierärztlich untersucht ! Kein Hund darf ohne Impfschutz einreisen, und das wird definitiv kontrolliert !! Wenn genug Zeit bleibt, werden alle Hunde noch in ihrem Herkunftsland kastriert, wenn nicht, dann hier in Deutschland, bevor sie vermittelt werden (mit Ausnahme der Welpen natürlich). Viele Tierschützer kämpfen um Kastrationskampagnen statt Tötungsstationen, aber dieser Kampf wird - leider - noch lange gehen. Aber vielleicht kann ja auch deine Tierarztpraxis aktiv helfen - das würde die Zahl der eingeflogenen Hund auf lange Sicht senken...

    Zum Stichwort Leishmaniose: was denkst du, wie viele deutsche Hundebesitzer jedes Jahr bedenkenlos in den Urlaub nach Frankreich, Italien oder Spanien fahren, ohne von der Existenz der Sandmücke auch nur etwas zu ahnen..? Wir lassen alle Hunde gründlich untersuchen, und wir sind sicher nicht der einzige Verein, der so handelt. Sicherlich gibt es schwarze Schafe, aber die gibt es ja bekanntermassen auch unter VDH-Züchtern, nicht wahr..?

    Wie gesagt, ich akzeptiere deine Meinung auf jeden Fall. Vielleicht könntest du nur mal versuchen, die Sache auch aus anderen Gesichtspunkten zu sehen. Mir jedenfalls wird schlecht bei dem Gedanken daran, wieviele Hunde täglich brutal ermordet werden, nur weil der Mensch mal wieder Gott spielt oder weil der Papst mal wieder vorbeizittert...

    Liebe Grüße - Anja und ihre Piwi

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