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Thema: Hilfe!! Pferd geht nicht durchs Genick

  1. #1
    Kyra Guest

    Hilfe!! Pferd geht nicht durchs Genick

    Hallo ihr Lieben!
    Habt ihr irgendwelche Tipps, wie ich meinen Wallach (9 Jahre) richtig durchs Genick stellen kann? Ich habe schon alles mögliche probiert, bin alle möglichen Übergänge geritten, habe am Zügel gespielt und probiert und probiert.... Bei anderen Pferden habe ich das Problem nicht, während fast alle Reiter dasselbe Problem mit meinem Pferd haben! Auch Hilfszügel hatte ich schon drin, damit ging es einigermaßen, nur war das neue Problem, das sich daraus ergab, dass er sich nicht mehr richtig lenken ließ! Hat einfach auf Stur geschaltet und hat sämtliche Schenkel-,Zügel- und Gewichtshilfen ignoriert! Rückenprobleme hat er auch nicht, also was mache ich falsch?
    Gruß Kyra

  2. #2
    Hedgehog Guest

    Lightbulb Ausgerenkt

    HI!!
    Ich hoffe das ich Dir hiermit helfen kann!

    Nach deiner Beschreibung gehe ich davon aus das dein Pferd mit größter Wahrscheinlichkeit im rücken verrengt ist!
    Ich habe da schon einige Erfahrungen gemacht und kann dir durch meinen Beruf sagen das viele Reiter und Besitzer es nicht sehen und wissen wenn mit ihrem Pferd etwas nicht stimmt Leider gibt es aber auch noch viel zu viele Tierärzte die keine oder nur wenig Ahnung haben!
    Du solltest also sehen das Dir jemand empfohlen wird.
    Kasnnst ja mal bescheid geben ob ich richtig gelegen habe!

    Und wie schon gesagt nehmen wir mal an in einem Stall stehen 20 Pferde davon sind mit sicherheit 16 verschoben ohne das die Besitzer es wissen.
    Gruß Nadine

  3. #3
    Simone Guest
    man sollte aber auch nicht die anatomsiche seite aussen vor lassen vieleicht ist es bei deinem pferd garnicht möglich vieleicht bekommt er keine luft kann nicht richtig atmen. ist im ws bereich alles in ordnung ?stimmt das gebiss ist der sattel passend?

  4. #4
    Kyra Guest
    Hi!
    Ja, Sattel und Zaumzeug passen, daran kann es also nicht liegen! Atemproblem hat er soweit auch keine. Aber das werde ich auf jeden Fall mal nachprüfen lassen, vielleicht hat er irgendwas verschleppt ohne dass ich es mitgekriegt habe!
    Danke für die Antwort,
    Kyra

  5. #5
    Kyra Guest
    Hi Nadine!
    Mir ist da wirklich nix rückentechnisch bekannt, aber wie du sagst: Vielleicht hab ich`s einfach nicht gemerkt! Danke für`s antworten, ich schau mal, vielleicht kennen welche aus dem Stall einen guten TA oder Pferdephysiotherapeuten! Was machst du denn beruflich?
    Gruß Kyra

  6. #6
    ganxtaluigi Guest

    Hi!

    Bei uns aufm Hof gibt es ein Pony (von der größe her ein Pferd und die besitzerin legt wert darauf das es als pferd bezeichnet wird ), das nicht am Zügel geht. Warum weiß auch niemand es macht dies einfach nicht! MIt Schlaufzügeln klappts! Hast du es mit denen schonmal probiert?

    Viel Glcük

    Sina

  7. #7
    calla Guest
    hi,

    also ich hab auch ein pferd das ziemlich schwer am zügel zu reiten ist. anfangs hab ich es auch mit wienerzügeln probiert aber nach ner zeit kam ich da auch nicht mehr durch....jetzt also momentan geht sie richtig schön und ist auch richtig locker. erstmal musst du versuchen das dein pferd auf jeden fall von hinten mitläuft um das zu errichen reitest du viele enge wendungen damit dein gar keine andere wahl hat als von hinten mitzulaufen. sehr gut sind dabei auch trabstangen die du auch einseitig hochlegen kannst. wenn du das erreicht hast geht eigentlich alles von selbst, auch bei meinem pferd obwohl sie ziemlich große ganaschen hat un das ihr schon bisschen weh tut. dann stellst du dein pferd halt immer ein gibts außen parade un lässt das innere bein dran.du musst auch wenn es sich anbietet immer mal innen nachgeben damit du dic nicht festziehst. das kann anfangs auch immer ein wenig dauern bis du dein pferd locker hast aber die zeit wird von mal zu mal kürzer und du kommst in allen sparten der reiterei besser klar auch im springen da muss dein pferd ja auch unter dir bleiben un das errichst du durch dressurarbeit. wenn du anfängst zu reiten is es am besten wenn du erstma 20-30 min. schritt reitest dabei auch schon schenkelweichen und schulterherein un sowas machst zur lockerung dann fängst du an zu traben das solltest du nich zu lang bei mir is es am besten wenn ich erstma ein paar runden galoppiere um meine zu lockern. dann kann man nämlich richtig anfangen mit zirkeln,volten,schulterherein, schenkelweichen,viereck verkleinern und vergrößern natürlich alles erstma auch im schritt über bis es klappt. gut is auch zirel verkleinern......

    ich hoffe ich konnte dr ein wenig helfen un wenn du noch fragen hast frag!

    Gruß Calla

  8. #8
    calla Guest
    un @ganxtaluigi

    also schlaufzügel sin echt keine lösung um das problem des nicht losgelassen gehen bei pferden zu beweltigen sie sollten es von sich aus machen ohne den harten druck den ihnen schlaufzügel machen weil dieses "runterhebeln" bringt auf die dauer echt nichts vorallem wenn man auch ma turnier reiten will darf man ja auch keine schlaufzügel benutzen.. dann hat man das problem
    außerdem kann man nicht einfach jedem schlaufzügel in die hand geben sowas sollten nur erfahrene reiter benutzen

  9. #9
    ganxtaluigi Guest

    @calla

    Hi!

    Du ich mach das ja auch nicht... das Mädchen hat das Pony schon seit 10 Jahren und es geht bei niemanden (selbst bei meiner Reitlehrerin die auch Pferde ausbildet und korrektur reitet usw) nicht runter. Durch die Schlaufis gehts nun besser da braucht sie das Pony auch nicht runterhebeln wie du meintest es geht super locker und die Schlaufis sind nicht fest das sie ja in der Hand hält. Sie kann wirklich gut reiten ist ja auch schon 19. Turniere wills ie garnicht gehen, da das Pony schon Voltigieren macht und ihr das zu teuer ist (hat ja schon ne Wohnung und nen Suto und dann noch das Pony)

    Wollt ich nur mal sagen!

    Ich wollte damit nur demonstrieren das es Pferde bzw. Ponys gibt die einfach keinen Bock haben runter zu gehen!

    Mit Luigi hab ich da zum Glück keine Probleme

    Sina

  10. #10
    Kyra Guest

    Danke!

    Hi,
    Vielen Dank erstmal für die Antworten! Das mit den Schlaufzügeln war bei ihm auch nicht das Wahre, solange ich die Dinger drin hatte gab`s keine Probleme, aber sobald sie draussen sind, fängt das Problem wieder von vorne an... Er wurde inzwischen nochmal von oben bis unten durchgecheckt, soweit war alled okay, nur hat er inzwischen Rückenprobleme (kein Wunder, so wie er den Kopf nach oben reisst...). Meine TA, die selbst auch reitet, kennt unser Problemchen und hat mir jetzt zu Saunagängen geraten, um seine Muskulatur aufzulockern. Mal sehen, ob das jetzt was bringt, ich mache mir nämlich wirklich Sorgen....
    Liebe grüße,
    Kyra

  11. #11
    AnnaS Guest
    Also dass ein Pony/Pferd einfach "keinen Bock" drauf hat, durchs Genick zu gehen, ist (sorry) ziemlich großer Blödsinn. Für ein Pferd ist es immer angenehmer, in einer Anlehnung zu gehen anstatt als Sternengucker durch die Welt zu laufen.

    Wenn Pferde absolut nicht durchs Genick zu reiten sind (und damit meine ich von Reitern, die wirklich wissen, wie man sie richtig durchs Genick reitet), dann liegt es an fehlender Gymnastizierung bzw Elastizität, sofern es keine gesundheitlichen Gründe gibt.

    Dann einfach auch Schlaufis, Ausbinder oder dergleichen zurück zu greifen ist ebenfalls Blödsinn, weil man so das Problem nie löst, sondern nur verschlimmert.

    Natürlich bringst du ein Pferd durch Hilfszügel jeglicher Art in eine erzwungene und unnatürliche Anlehnung. Man kann es aber auch schön reden.

    Anna

  12. #12
    calla Guest

    @anna

    hi
    also da muss ich dir so halb wiedersprechen und zwar, weil es schon keine lösung ist immer hilfszügel draufzu haben, aberfür unerfahrene reiter ist es auf jeden fall besser. außerdem ist es auch dann gut, wenn das pferd wirklich überhaupt keine muskeln hat, im hals nicht un auch nicht wirklich viele im rücken, damit sich erstmal ein paar muskeln aufbauen können, dann kann man immernoch mit der richtigen arbeit anfangen......bei der sache das es aber auf dauer nichts bringt geb ich dir allerdings recht
    das pferd von freunden hat z.b auch rückenprobleme un hatte auch schon eine rückenbehandlung, die war jedoch eigentlich schon bisschen sinnlos, weil da einfach nicht die richtige dressurarbeit da ist, obwohl das pferd alles macht und auch obwohl sie schlaufausbinder drauf haben, also man sollte immer drauf achten, wann was richtig ist,...........

    LG Kristina

  13. #13
    Brummex Guest

    Question Warum immer durchs Genick???

    Ich frage mich,wieso es den meisten Reitern am wichtigsten ist,dass das Pferd durchs Genick läuft...Und wenn es denn durch das Genick geht (weil es vermutlich mit irgendwelchen Hilfzügeln dazu gezwungen oder runtergeriegelt wird),dann kommt die Hinterhand nicht mit.
    Meine Stute ist aus anatomischen Gründen nicht dazu in der Lage,ohne Verspannungen und/oder Taktunreinheiten durchs Genick zu gehen,deshalb reite ich sie locker-lässig vorwärts-abwärts,aber total ohne Zwang.Es mag vielleicht nicht so schön aussehen,aber sie geht klar,hebt den Rücken,tritt vernünftig unter und vor allen Dingen: sie fühlt sich wohl.
    Und das sollte doch die Hauptsache sein,oder?

  14. #14
    AnnaS Guest
    Entschuldige wenn ich das so sage, doch wenn du der Meinung bist, ein Pferd geht nur durchs Genick, wenn es runtergeriegelt wurde oder mit Hilfsmitteln dazu gezwungen wird, dann ist es kein Wunder, dass dein Pferd nicht ohne Verspannung durchs Genick geht.

    Was sind es denn für anatomische Gründe, die dafür verantwortlich sein sollen?

    Aber um deine Frage zu beantworten:
    Es gibt eine natürliche Anlehnung, die ERritten wird, sprich sie wird sich erarbeitet, in dem man das Pferd lockert, gymnastiziert und erst mal vorwärts-abwärts arbeitet, bis es so durchlässig ist, dass es von allein diese Anlehnung annimmt, weil es für das Pferd angenehmer ist, so zu gehen.
    Ziel eines jeden Reiters sollte es sein, für DAS PFERD diese Anlehnung zu erreichen, egal ob Dressurreiter, Springreiter oder Freizeit. Das schließt ja nicht aus, dass man sich und dem Pferd mal einen entspannten Schritt-Ausritt am langen Zügel gönnt, wo einfach nicht gearbeitet wird. Aber so durchlässig sollte ein Pferd sein, dass es durchs Genick geht, denn ansonsten drückt sich das Pferd nur weg, weil es Schmerzen hätte.
    Ich hoffe mal, du bezeichnest das nicht als anatomischen Grund, weshalb dein Pferd nicht durchs Genick gehen kann.

    Gruß
    Anna

  15. #15
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    Hallo,
    tja... ich glaube daran, dass das Pferd einfach keine Lust hat. Nur das ich das etwas anders glaube, denn exakt diese Erfahrung habe ich mit meinem Süßen gemacht. Er hatte keine Lust, weil er jeden noch so kleinen Fehler von mir mit einem "Hirschhals" quittiert hat. Mit Grauen denke ich an die ersten Monate mit meiner Reitlehrerin zurück. Sie sagte mir, dass mir dieses Pferd das Reiten lernt. Es gab Zeiten, da habe ich um Hilfszügel gebettelt, die sie mir verwehrt hat (zum Glück). Im nachhinein bin ich wirklich froh, dass ich lange Zeit literweise Schweiß vergossen habe, kurz vor Nervenzusammenbrüchen stand und oft den Tränen nahe war, weil ich einfach nicht verstand, warum er es mir so schwer macht. Er hatte doch sowas von Recht, warum soll er mir nicht zeigen dürfen, dass ich zu hart mit der Hand war, nicht richtig gesessen bin und null auf meine Schenkel geachtet hab? Meine Reitlehrerin hat nicht locker gelassen und nach 2-3 Monaten hatte ich dann die ersten Erfolge und in den weiteren Monaten war ich nach und nach in der Lage, ihn durchgehend durchs Genick zu reiten. Seit März haben wir noch eine Reitbeteiligung und siehe da, auch mit ihr hatte er seine Auseinandersetzungen, bis sie verstanden hatte, was er von ihr wollte. Ihr erging es ähnlich wie mir, denn sie verstand die Welt nicht mehr, weil sie keine unerfahrene Reiterin ist und sie kurz vor der Verzweiflung stand, wenn ich dann auf dem Pferd saß und das Pferd "von selbst" runterging. Es gibt Pferde, die einem viele Fehler verzeihen, weil sie einfach wissen, was von ihnen erwartet wird, es gibt aber auch anspruchsvolle Pferde, die nur mit dem richtigen Feeling geritten werden können und die einem jeden Fehler sofort spüren lassen. Ich bevorzuge heute Pferde, die mir "in`s Gesicht sagen", dass ich mich zu doof anstelle, weil es mich fordert, sie zu verstehen. Noch dankbarer bin ich meiner Reitlehrerin, die nicht locker gelassen hat, meinem Flehen nach Hilfszügeln nicht nachgegeben hat und mir meine Verbissenheit und die Schuldzuweisungen an das Pferd genommen hat. Ich erinnere mich an eine andere Reitlehrerin, die vor etlichen Jahren auf meinem Süßen saß und sie scheint viele Fehler gemacht zu haben, denn fünf Minuten später lag sie unten, da es wohl nicht mehr gereicht hat, den Kopf hochzureißen, um zu zeigen, dass sie viel falsch macht. Die ist übrigens nie wieder aufgestiegen und Unterricht haben wir bei ihr auch nicht genommen
    Kyra, bleib am Ball und übe, übe, übe, bis Du herausgefunden hast, was Dein Wallach von Dir erwartet, denn er scheint ebenfalls ein sehr kluges Kerlchen zu sein, das Dir zeigt, dass noch nicht alles paßt.
    Viele Grüße

  16. #16
    Brummex Guest

    @ Anna

    Meine Stute hat sehr wenig Ganaschenfreiheit und einen recht langen Rücken.Damit sie locker gehen kann,muss ich sie vorne lang reiten.Es nützt nichts,wenn ich sie dazu zwinge,ihren Kopf in die Senkrechte zu nehmen.
    Mir ist klar,dass es auch Pferde gibt,die durchlässig genug sind,so zu gehen,wie man es gerne sieht.
    Worauf ich hinaus wollte,ist,dass es kaum Reiter gibt,die dazu in der Lage sind,ein Pferd korrekt zu reiten.Die Hauptsache ist,dass die Rübe unten ist und das wars.Nur ist das ja nicht alles.Ausserdem kenne ich recht viele Pferde,die halt körperlich dazu nicht in der Lage sind.
    Naja,und dass du meine reiterlichen Fähigkeiten anzweifelst und mir vorwirfst,runterzuriegeln etc,kannst du dir sparen.Ich weiß was ich kann,ebenso weiß ich,was ich nicht kann.Und ich kann meine Pferde so reiten,dass sie sich wohl fühlen,sich auf mich konzentrieren und mit Spaß bei der Arbeit sind.

  17. #17
    AnnaS Guest
    Oh, ich glaube, du hast mich missverstanden. Ich zweifle deine reiterlichen Fähigkeiten nicht an, wie könnte ich auch? Ich kenn dich ja nicht. DU schriebst doch, dass ein Pferd durchs Genick geht, weil es vermutlich durch Hilfszügel oder runterriegeln dazu gezwungen wird. Also hab ich mal darauf geschlossen, dass du es nicht anders praktizieren würdest, denn sonst würdest du ja nicht in einer solch allgemeinen Form schreiben.

    Weißt du, ich zweifle auch nicht an, dass es leider genug Reiter gibt, die ihre Pferde runterriegeln oder zusammenknallen bis die Nase fast an der Brust sitzt.
    Doch wenn du mal ehrlich bist, bist du auch nicht besser, denn du schiebst es auf langen Rücken und wenig Ganaschenfreiheit, dass dein Pferd nicht durchs Genick geht. Entschuldige, aber das ist purer Blödsinn. Auch Pferde mit langem Rücken und wenig Ganaschenfreiheit haben die Möglichkeit (sofern es reiterlich unterstützt wird) durchlässig zu werden, und somit automatisch in eine Anlehnung zu kommen. Ich finde es eine etwas billige Ausrede von dir, denn schließlich ist es auch für den Reiter anstrengend, ein Pferd so zu reiten, bis es gelöst genug ist, um runterzukommen. Nur verstehe ich nicht, wieso du dich aufregst, wenn einige andere nun mal das Bestreben haben, ihr Pferd so durchlässig zu reiten, dass es durchs Genick gehen kann, ohne sich irgendwo wegzudrücken, weil es verspannt ist.

    Ich seh daran nichts schlimmes, und unterstütze sowas auch eher, als dass sich jemand irgendwelcher Ausreden bedient, um selbst fein raus zu sein.

    Gruß
    Anna

    PS: Ich weiß, meine Antwort passt dir nicht

  18. #18
    calla Guest

    @anna un brummex

    hi,
    also mei pferd hat auch wenig ganaschenfreiheit un ist dazu noch überbaut un hat auch einen etwas langen rücken, also sie is ein schiff.... sie geht nicht perfekt am zügel un wird es auch nie können, da sie wie gesagt "nicht dazu gebaut" ist. Sie wird halt immer etwas zu teif gehn und nicht genug Aufrichtung haben um mit ihr Dressur zu reiten. Natürlich ist es durch diese "Hindernisse" auch etwas schwerer sie durchlässig zu reiten und es erfordert weitaus mehr Geduld, als bei Pferden, die diese anatomischen Probleme nicht haben, aber es reicht um sie unter Kontrolle zu halten un mit ihr auch zu springen. Also am Zügel gehn is halt echt nicht alles und es baut auf vielem auf, wie bereits gesagt wurde von hinten mit gehn usw...
    Aber es ist wichtig, weil ich hab das jüngste Beispiel bei dem Pferd von Freundinnen: Er hat von natur aus nicht den kräftigsten Rücken und weil die beiden auch nicht besonders viel Wert auf Arbeit gelegt haben, hat er jetzt kaum noch Rückenmuskulatur, obwohl er vor etwa einem halben Jahr eine Rückenbehandlung hatte, allerdings muss danach auch Dressurmäßig gut geritten werden, damit die Muskulatur nicht wieder abbaut, ddoch genau das ist passiert. Sie müssen jetzt erst wieder langsam mit allem anfangen und das hätte man verhindern können.... Ich will damit ur sagen, dass es schon wichtig ist, sein Pferd korrekt dressurmäßig zu arbeiten.


    LG Calla


    P.S: Das bei meinem Pferd mit der ganaschenfreiheit usw. hat mir ein TA gesagt und ich denke, der weiß da sicher gan gut Bescheid.....

  19. #19
    Kyra Guest

    @ Inge

    Danke! Aus der Sicht hab ich`s echt noch nicht gesehen, aber wo du Recht hast, hast du Recht.... Danke, vielen Dank! Irgendwann find ich bestimmt die richtigen Knöpfe
    Liebe Grüße,
    Kyra

  20. #20
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    977
    Ich denke, man sollte Hilfszügel nicht generell verdammen, wenn man sie wirklich im Wortsinn "Hilfs-" Zügel einsetzt.
    Wenn ein Pferd lange genug nicht durchs Genick geht, baut es jede Menge falsche Muskeln auf und es fällt ihm immer schwerer durchs Genick zu gehen.
    Dann lieber eine Zeitlang und immer nur mal zwischendrin mit einem Hilfszügel unterstützen, das Pferd geht besser, der Reiter reitet besser, dadurch fühlt sich das Pferd wohler und geht noch besser etc. und dabei natürlich versuchen Hilfszügel so vorsichtig und dosiert wie möglich einzusetzen.
    Das war kein Plädoyer dafür das Pferd mit dem Schlaufzügel zusammen zu ziehen und sich daran zu erfreuen, dass der Kopf so schön unten ist und alles so einfach geht!!!
    Sondern nur ein Plädoyer dafür, dass Hilfszügel richtig eingesetzt nicht nur dem Reiter helfen, sondern auch das Pferd unterstützen. Meiner Meinung nach sollten z.B. Anfänger bis sie gelernt haben in allen drei Grundgangarten unabhängig von der Hand zu sitzen überhaupt nicht ohne Ausbinder reiten.
    Liebe Grüße
    Veronika

  21. #21
    Brummex Guest
    Ich lehne Hilfzügel auch nicht generell ab,aber mal ehrlich: Guckt euch doch an,was für ein Pack rumreitet.Es ist doch kaum jemand in der Lage,ohne Zügelzerren,klopfen,Gerte und Sporen zu reiten.Und bei solchen Leuten bin ich dagegen.
    Ok,man hat natürlich auch selten die Gelegenheit,guten Unterricht zu bekommen,aber meiner meinung nach fehlt vielen Leuten einfach das Gefühl und die Fairness zum reiten.
    90% der reiter,die ich kenne (und das sind weiß Gott nicht wenige,bei uns hier ist alle Naslang ein Stall) haben in der Familie oder im Beruf irgendwelche Probleme und sind nicht dazu in der Lage,eben diese Probleme zuhause zu lassen.Dem entsprechend sind sie verkrampft,ruhelos,schnell genervt und ungeduldig.Und wenn etwas nicht klappt-was meistens SEHR offensichtlich am reiterlichen Können (oder besser NICHT-Können liegt)-werden die Pferde in irgendwelche Positionen gezwungen mithilfe von Hilfszügeln.
    Ich sag ja,hauptsache,der Kopf ist unten,alles andere ist egal.
    Ich bin auch das eine oder andere Mal mit Schlaufen geritten,aber immer unter Anleitung einer erfahrenen Reiterin.Ich kann so ehrlich zu mir und den Menschen sein und zugeben,dass ich es nicht gelernt habe und Angst habe,das Pferd zu versauen,nur weil ich zu stolz bin und einen auf dicke Hose machen muss,damit ich von den anderen anerkannt werde?
    Ich krieg einfach zuviel,wenn ich sehe wie viele Leute die Pferde mit einem Halsverlängerer zusammenzurren.Es heißt doch HalsVERLÄNGERER und nicht In-die-Brust-beiß-Hilfe.
    Oder solche Menschen,die ihr Pferd zwei Wochen in der Box stehen hatten,ohne dass es mal auf den Paddock kam und mal schnell drüberputzen und direkt ausbinder oder Schlaufzügel draufknallen,ohne dem Pferd eine Lösungsphase zu gönnen.
    Wenn man es vernünftig gelernt hat,unter Anleitung und wenn das Pferd ohne eine solche Hilfe nicht kapiert,was man von ihm will-ok.
    Aber wie gesagt,guckt euch mal um...

  22. #22
    AnnaS Guest
    Also ich finde, du wirfst hier alle Reiter in einen Topf, und gestehst nur ein, dass es auch die eine oder andere Ausnahme geben kann. Und das finde ich nicht fair.

    Außerdem solltest du bedenken, dass es zwei verschiedene Arten von Reitern gibt:
    1. die, die Turnierambitionen haben. Die werden allerdings nicht wirklich NUR ihre Pferde mit Schlaufis o.ä. ZUSAMMENKNALLEN, sondern sie werden sie als Unterstützung, als HILFSmittel nutzen. Würden sie ihre Pferde ausschließlich so reiten, sind sie vom Turnierplatz schneller weg, als sie gucken können.
    2. die, die vorwiegend Freizeitreiter sind, und denen es wurscht ist, ob ihr Pferd durchs Genick geht oder nicht. Und warum sollten die ihre Pferde ZUSAMMENKNALLEN?

    Natürlich gibt es in beiden Gruppen Ausnahmen, die das wirklich tun. Aber man sollte doch objektiv bleiben.

    Und du regst dich hier so auf, da verstehe ich überhaupt nicht deine Hintergründe. Dass ein Pferd durchs Genick gehen könnte, sollte dir einleuchten. Und von ZUSAMMENKNALLEN hat hier gewiss niemand gesprochen (außer dir).

    Gruß
    Anna

  23. #23
    Curl Guest

    Begriffe

    Hi ihr,

    erstmal folgendes: JEDES Pferd kann durchs Genick gehen und JEDES Pferd kann am Zügel gehen. Das hat auch nichts mit Exterieurmängeln zu tun.

    Was ich langsam vermute ist, dass hier mit Begriffen rumgeworfen wird, die man selber nicht wirklich versteht.

    Durchs Genick gehen: das ist nichts weiter als eine Umschreibung dafür, dass ein Pferd den Hals fallen lässt, diesen aufwölbt und somit das Genick hochdrückt. Wenn ein Pferd wenig Ganaschenfreiheit hat, sieht es zwar von außen nicht so spektakulär aus wie bei einem Pferd mit mehr Ganaschenfreiheit, aber trotz allem kann auch ein Pferd mit wenig Ganaschenfreiheit durchs Genick gehen.

    Am Zügel stehen: das Pferd geht in williger Anlehnung, gibt den Zügelhilfen nach und verleiht dem Reiter das Gefühl einer sicheren und weichen Verbindung zwischen Hand und Pferdemaul (Lektürevorschlag: Richtlinien Band 1 aus dem FN-Verlag).

    Ich fürchte, ihr versucht immer, eure Pferde nach rein visuellen Gesichtspunkten zu reiten: die Stirn-Nasenlinie muss an die Senkrechte (nicht "der Kopf muss in die Senkrechte"!!!), das Genick muss höchster Punkt sein usw.

    Wichtig ist erstmal, dass ihr die Ausbildungsskala einhaltet. Die fängt an mit Takt-Losgelassenheit-Anlehnung und geht weiter mit Schwung-Geraderichten-Versammlung. Eine wirklich ganz korrekte Dressurhaltung wie im Lehrbuch hat ein Pferd erst in Versammlung.

    Das Ziel sollte in erster Linie einmal sein, ein Pferd zur Losgelassenheit zu bringen, wenn ein Pferd sich nicht loslässt, KANN es nicht am Zügel oder durchs Genick gehen. Und da liegt meist der Knackpunkt. Viele Reiter können zwar ganz viele lösende Lektionen aufsagen, sie merken aber leider nicht, wann das Pferd sich auch tatsächlich loslässt.

    Ein Reiter sollte niemals eine Ausrede erfinden, warum sein Pferd angeblich nicht durchs Genick gehen kann sondern erstmal abchecken, wo der Fehler lag.

    Ehrlich gesagt, ich habe anfangs auch immer die Blicke der Kiddies in unserem Stall gespürt (mein Dicker war damals 4 1/2 und konnte noch gar nichts) und ich dachte, der muss doch mal endlich die Birne runternehmen, damit die aufhören zu lästern. Dabei hab ich leider auch die Ausbildungsskala nicht mehr so ganz beachtet und kam an einem bestimmten Punkt nicht weiter - ich bekam mein Pferd nämlich nicht zur Losgelassenheit, weil ich dauernd damit beschäftigt war, die Birne runterzukriegen oder irgendwelche gebogene Linien zu reiten, die mein Pferd noch gar nicht konnte.

    Ich hab dann den Stall gewechselt (zu teuer geworden, zu schlechter Service, miserabler Unterricht usw.) und nun eine RLin gefunden, die mit uns genau nach Ausbildungsskala arbeitet. Siehe da, JEDE Reitstunde schließen wir jetzt mit dem Gefühl ab, etwas erreicht zu haben.

    Und seit mein Pferd taktrein laufen kann, kann er auch im Genick nachgeben und zumindest im Trab anständig durchs Genick und über den Rücken gehen (welch Wunder, anfangs sollte ich ihn nur im Schritt und Trab so lange geradeaus ganze Bahn am hingegebenen Zügel reiten, bis er seinen Takt gefunden hat und von alleine nachgibt; jetzt gibt er schon nach ein paar Tritten bzw. Schritten nach *freu*). In den restlichen Gangarten kann er noch nicht so durchs Genick, Schritt und Galopp sind ja eh die schwereren Gangarten.

    Ich finde es immer wieder schade, wie wenige RL ihren Schülern beibringen, auf was es beim Reiten WIRKLICH ankommt.

    Ciao,
    Curl.

  24. #24
    AnnaS Guest
    Hi

    Entschuldige, aber du protzt hier gerade mit einem Wissen, was nicht nur du besitzt. Und wenn du dich hier im Forum mal umschaust, wirst du in der Mehrheit die Leute finden, die eben genau deine Ansichten teilen.

    Ich finde es immer recht überheblich, wenn jemand alle über einen Kamm schert und sagt "Seht her, nur ich weiss, wie es funktionieren muss und IHR ALLE solltet mal ein bissl nachdenken".

    Wenn du es nicht so gemeint hast mit deiner Verallgemeinerung, dann sorry, aber so kam es halt rüber.

    Anna

  25. #25
    Springy Guest

    Smile genick stellen: Western

    Ich hab ne lösung nach westernmethode, wie man pferde durchs genick reiten kann. zuerst nimmt man die zügel so stark auf das leichte spannung entsteht, und führt die zügel zu den knien, dann treibt man vorwärts und spielt an den zügeln, d.h. dass man immer halbe oder ganze paraden gibt. wenn das pferd nun anfängt den kopf langsam zu senken, befreit man das pferd, indem man die zügel lang lässt. dann nimmt man die zügel wieder auf und das ganze nach der gleichen methode nocheinmal,aber diesmal erst das pferd entlassen wenn der kopf richtig durchs genick gestellt ist, ich hoffe bei euch klappts genauso gut wie bei mir.

    noch eine methode im trab:
    eine ferundin hat mir gezeigt wie, man ein pferd im trab durchs genick stellen kann, zuerst trabt man in einem schnellen trab an, nun zieht man die zügel so lange an, bis das pferd langsamer wird, jetzt entlässt man das pferd wieder und das gleich so lange, sagt sie bis das pferd durchs genick geht...kann zwar nicht garantieren das diese 2. methode im trab echt funktioniert, aber ich hoffe mal sehr!!!

    Springy

  26. #26
    Registriert seit
    23.02.2006
    Beiträge
    1.009
    Hihi - hast du mal auf das Datum des Threads geschaut?
    Gruß
    von den Fellmonstis Lillyana, Kurt und Pflegebaby Leila



  27. #27
    Registriert seit
    08.05.2006
    Beiträge
    8
    löööö&#246 ;öööö&#246 ;öööö&#246 ;öööö&#246 ;öööö&#246 ;öööö&#246 ;ööööl

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