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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Coronavirus bei meinnem Kater DUC diagnostiziert und Clostridien



lynxy
28.01.2015, 16:49
Hallo :)
Ich hätte mal eine Frage an die jenigen die mit dem Coronavirus Erfahrung haben.
Bei meinem Duc wurde letzte Woche durch die Kot Untersucheung der Corona festgestellt,er scheidet also die Viren im hohen Anteil aus.
Was ist jetzt der Unterschied zwischen einem Auscheider der Viren und einer Katze die den Titer hat? So wie ich das verstanden habe gibt es da Unterschiede. Und leider habe ich auch sehr viele Unterschiedliche Meinungen dazu gehört das z.b. wenn der Titer hoch sei, eher die Möglichkeit besteht das FIP ausbricht,dann wierum habe ich gehört das der Titer überhaupt nicht wichtig sei und nur aussagt das die Katze den den Corona hat .

Der kleine hat schon einiges hinter sich, Giardien,jetzt eine ordentliche Zahnfleischentzündung mit Eiter in einer Zahntasche die seid Montag mit AB und Metakam behandelt wird und wenn die Entzündung nicht weggeht besteht wohl der Verdacht auf FORL, dann wird geröngt und in der geleichen Narkose eventuell ein Zahn gezogen...das sehen wir aber am kommenden Montag ob das nötig ist.
Er leidet schon seid Monaten an DF und bei dem großen Kotprofil wurden Zusätzlich Clostridien festgestellt.
Ich habe eine gute THP die für seinen Darm eine Sanum Therapie erstellt hat plus Ziegenkolostrum die ich dann mit ihm anfange wenn er kein AB mehr braucht. Allerdings ist er sehr munter ,also spielt viel und frißt normal :tu: Fell glänzt schön.

Ich mache mir ein wenig sorgen um meine anderen beiden Bunny und Pancho was die Ansteckung betrifft, vielleicht hat ja jemand von euch Erfahrungen zum Corona und kann mich ein bisschen aufklären :)
LG
Lynxy

Pampashase
29.01.2015, 00:25
Viele Freigänger haben im Laufe ihres Lebens mit Corona-Viren Kontakt und daher einen Corona-Titer.
Wenn ich unseren TA richtig verstanden habe, scheiden Katzen Coona-Viren vor allem aus, wenn sie sich frisch damit infiziert haben.
Eine FIP Erkrankung entsteht aber nur, wenn die Corona-Viren entarten. Allerdings würde ich mir bei einem
sehr hohen Titer in Verbindung mit anderen Krankheitsanzeichen schon Sorgen machen.
Erica hatte, als sie sich frisch mit Corona-Viren infiziert hatte, nur DF. Mikesch hatte einen Corona-Titer, aber wir haben nie was von einer Infektion mit den Viren gemerkt.
Bei einer FIP Infektion wird der Titer sehr hoch sein, weil sich die
entarteten Viren sehr vermehren.
Wie hoch ist denn bei Duc der Titer?

lynxy
30.01.2015, 17:33
Ich habe mich jetzt nochmal schlau gemacht zu dem Thema und
es ist wohl so das nur die Katzen die genetisch veranlagt sind Fip
bekommen können und der Titer sagt so gut wie gar nichts aus , nur eben das
das das Tier den corona (wie wohl mittlerweile 90% der Katzen) haben.
Klar hat der Kater momentan einige Baustellen und das ich mir sorgen mache kannst du wohl glauben., allerdings geht die Entzündung
am Zahnfleisch zurück, das A B und das Metakam schlägt an das ist schon mal ein gutes Zeichen
Aber danke für deine Antwort :)

Senoritarossi
30.01.2015, 18:32
Das wäre ja toll, wenn es genetische Gründe hätte. Dann würde doch jeder Katzenbesitzer, dessen Katze Coronaviren hat, einen Gentest machen können, um sicher zu gehen. Und man könnte bei erkrankten Katzen ganz schnell rausfinden, ob es nun FIP ist oder nicht. Aber nach meinem Kenntnisstand gibt es inzwischen nur einen Bluttest, der in der Lage ist, mutierte Coronaviren zu erkennen, da wird nichts in Richtung Genetik untersucht.

Ehrlich, das glaube ich irgendwie nicht so richtig ... :o

lynxy
30.01.2015, 18:44
Ich weiß nicht ob du die Katzen Theke kennst, da findest
du ein paar gute Infos dazu ( bei den links) :)

Senoritarossi
30.01.2015, 18:48
Danke, das werde ich mir auf jeden Fall mal anschauen. Bisher fand ich die Cargirly Seite zu dem Thema immer sehr informativ

lynxy
30.01.2015, 18:58
Ja die Catgirly findest du da auch,bei der Theke musst du bei ihrer Zuchtseite
jewelsofThai nach sehen , da findest du alles zum Thema Katzen Krankheiten ,
auch die links. Du kannst auch mal nach einer Anita Ackermann in Schöfflisdorf
in der Schweiz Googlen, die hat auch gute Infos. :)

Carlo
30.01.2015, 20:18
das ist nonsens.
niemand weiß bisher, aus welchen gründen bei welchen tieren coronaviren entarten.
spontanmutationen sind derezit die einzige erklärung.
wenn dein kater derzeit ausscheider ist, gilt es, extreme hygiene einzuhalten - streng genommen gehört er isoliert, um den anderen katzen jeglichen zugang zu seinem kot unmöglich zu machen.
es gibt katzen, bei denen die coronainfektion vollständig ausheilt - diese haben irgenwann auch keinen titer mehr.
bei den meisten tut sie das allerdings nicht, ein kleiner teil wird sogar zu dauerausscheidern.
ein sehr hoher titer muss nicht zwangläufig eine fip bedeuten, wird aber im rahmen der fip-diagnose, die ja nicht so einfach ist, mit heran gezogen.
wenn viele symptome für ein fip sprichen und noch ein hoher corona-titer vorliegt - ist es mehr als wahrscheinlich.
ein hoher titer allein ohne weitere symptome ist nur der beweis für eine potentiell hohe viruslast von potentiell ungefährlichen coronaviren.
natürlich lieg es im bereich mathematischer wahrscheinlichkeit, dass, wenn die viruslast hoch ist, die möglichkeit für spontane mutationen steigt, nicht unbedingt exponentiell, aber doch merklich.

Senoritarossi
31.01.2015, 08:19
Das denke ich ja auch, Carlo. Ich kann's mir nicht vorstellen, dass das genetisch bedingt sein soll. Aber ich werd' mir die Seiten mal in Ruhe ansehen ...

Ich hab' mich lange mit dem Thema beschäftigt, weil Leeon hier nach seinem Einzug sehr krank wurde und mit einer Corona-Infektion gekämpft hat, die echt nicht ohne war. Und er hat die Viren über Wochen ausgeschieden, mein TA und ich waren schon ganz verzweifelt. Aber mit viel Geduld haben wir's in den Griff bekommen und seitdem zeigt Leeon gar keine Symptome mehr.

Ein sehr penibles Klomanagement ist super wichtig! Und die Vermeidung von Stress in jeglicher Form (dazu zählen übrigens auch OPs, wir hatten Leeons Kastra deshalb damals extra verschoben). Stress fördert wohl die Mutationsfreudigkeit der Viren ...

Senoritarossi
31.01.2015, 09:35
Okay, ich weiß jetzt, wie Du auf die genetische Disposition kommst, Lynxy. Aber ich glaube, Du hast da was falsch verstanden.

In dem Text ging es um die Vererbung eines gesunden und intakten Immunsystems, das natürlich wichtig ist, um mit einer normalen Corona-Viren-Infektion überhaupt fertig zu werden. Ist das Virus aber erst einmal mutiert (und hier tappt man wissenschaftlich noch ziemlich im Dunkeln, warum das passiert), dann hilft das beste Immunsystem nichts. FIP ist immer tödlich.

Aus dem o. g. Grund erkranken dann eben häufiger Ganz junge oder eben ältere Tiere, deren Immunsystem eben noch nicht oder nicht mehr stark genug ist. Kann das Immunsystem Corona nicht in Schach halten, vermehren sie sich ungehemmt, es gibt also einen hohen Infektionsdruck im Tier selbst. Und das KANN die Mutation begünstigen, MUSS es aber nicht. Es ist völlig ungeklärt und man weiß heute immer noch nicht, wann und bei welcher Katze Corona mutiert und wann nicht. Es gibt begünstigende Voraussetzungen wie z. B. Stress oder große Katzengruppen, aber auch das ist nur eine Vermutung.

Edit: Auch Krankheiten belasten das Immunsystem, darum sollte Euer Fokus jetzt erst mal sein, das Immunsystem wieder in Schwung zu bringen, damit der Körper Corona in Scach halten kann!