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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Epilepsie....wer kennt sich aus?



lammi88
02.11.2009, 14:00
Hallo zusammen! :cu:

Wer von Euch kennt sich mit Epikatzen aus und würde einer Bekannten von mir mal kurzfristig mit Erfahrungen unter die Arme greifen, bzw sich austauschen???

ggf auch TA im Raum Nürnberg gesucht, der Epi-erfahren bei Katzis ist...

:bl: :bl: :bl: :bl: :bl:

eis
02.11.2009, 16:15
Welche Anfälle hat die Katze denn? Ich habe eine mit running fits, aber seit sie Tabletten bekommt, ist sie wieder ok, hatte seither keinen Anfall mehr.

lammi88
02.11.2009, 16:36
Ich schicke Dir mal ne PN.
Die Bekannte hat einen Hund mit Epi, ist da also nicht so ganz doof, aber in diesem speziellen Fall würde sie sich gern mit anderen Katzenbesitzern austauschen...aus mehreren Gründen, die ich so nicht nennen kann...sorry :o

Talia
02.11.2009, 20:21
Kurts Bruder war Epileptiker - der hatte richtige Grand-mal-Anfälle. Ist schon einige Jahre her - Felix mussten wir leider wegen eines Status Epileptikus mit etwa 9 Monaten einschläfern lassen - das war vor fast 5 Jahren.

lammi88
03.11.2009, 15:16
Ich schick Dir ne PN! :cu:

Ramona Kreß
04.05.2010, 15:26
Welche Anfälle hat die Katze denn? Ich habe eine mit running fits, aber seit sie Tabletten bekommt, ist sie wieder ok, hatte seither keinen Anfall mehr.

Hallo Eva,

Renate hat mir geschrieben, dass ich mich mal an Dich wenden soll. Ob Du mir helfen kannst weiss ich allerdings nicht.

Unsere beiden Katzengeschwister Lucy und Max werden am 14.5. drei Jahre alt. Sie zeigen beide ein vollkommen natürliches Verhalten ohne besondere Vorkommnisse. Beide sind reine Stubenkatzen und sie kommen wunderbar damit klar, dass sie nicht raus dürfen. Es gibt keinerlei Probleme.
Am 14.3. dieses Jahres hatte unsere Lucy ganz urplötzlich und ohne irgendwelche vorherigen Anzeichen einen epileptischen Anfall. Wie ich aus dem Internet erfahrn habe handelte es sich um einen sogenannten "Rennanfall". Sie lag auf meinem Bett und schlief eigentlich noch. Auf einmal sprang sie hoch, hechtete über das Bett meines Mannes, über seinen Kopf hinweg auf das Nachtschränkchen. Von dort stürtzte sie ab, krampfte kurz, rannte ca. 2 Meter weiter zu ihrem Hochsitz, krampfte wieder kurz und rannte zurück vor das Bett meines Mannes. In der Zwischenzeit war ich aufgesprungen und bei ihr, so dass ich sie festhalten konnte. Sie lag auf der Seite und speichelte, alle Gliedmaßen waren verkrampft, die Krallen hatte sie in der auslegeware und röchelte ganz stark. Ich dachte, sie stirbt mir unter den Händen weg. Das Ganze dauerte ca. 1 Minute. Auf einmal machte sie einen letzten tiefen Atemzug und dann passierte erstmal nichts. Kurz danach atmete sie wieder ganz normal. Ich habve sie dann hochgenommen und gestreichelt. Sie schaute mich an und wusste gar nicht wie ihr geschah. Nach ca. 2 Minuten wollte sie dann runter. Ihr Körper war wie ein Fragezeichen, das Fell gesträubt, der Schwanz dick. Anschliessend ist sie ca. 3 Stunden durchs ganze Haus gewwandert ohne zur Ruhe zu kommen. Sie hat in jedes Klo geschaut, in jeder Ecke geschnüffelt, gespielt, so als wäre alles neu für sie.Gefressen hat sie wie eine siebenköpfige Raupe, aber mittlerweile weiss ich, dank dem Internet, dass auch das normal ist weil Katzen durch due Kraftanstrengung einen Energiebedarf wie der Mensch nach einem Marathonlauf haben. Ich habe dann unseren TA angerufen weil er gerade Wochenendbereitschaft hatte und bin dann, obwohl ich ja wusste dass er sowieso nichts mehr feststellen kann zu ihm gefahren. Er hat ihr was zum Kreislauf stabilisieren gespritzt und gemeint, dass wir hoffen wollen dass es einmalig war.
Lucy war dann an dem und auch noch am nächsten Tag sher müde und hat viel geschlafen. Aber am Dienstag war sie wieder vollkommen in Ordnung und auch das Fressen ist auf das normale Maß zurückgegangen.
Vergangene Woche Montag, am Sonntag waren es 6 Wochen seit dem ersten Anfall, wurden wir um 2.20 Uhr wach von einem lauten Scheppern auf dem Hausboden vor unserem Schlafzimmer. Ich bin sofort raus und da lag Lucy schon vor der Schlafzimmertür und krampfte. Sie hatte ihren Transportkorb verschoben und den Wassernapf umgestossen. Ich habe sie dann festgehalten, gestreichelt und beruhigt. Sie atmete wieder so heftig und dann kam wieder dieser letzte tiefe Atemzug. Dann war der Anfall vorbei. Siue hatte wieder die Form eines Fragezeichens, das Fell gesträubt, der Schwanz dick. In den nächsten 1 1/2 Stunden ist sie wieder rumgelaufen und hat sich alles angeschaut und gespielt. Ich habe ihr dann sorfot was zu fressen gemacht und der Napf war in einer Minute leer. Der nächste auch gleich danach. Meiner Meinung nach war dieser Anfall nicht so schwer wie der erste. Lucy war auch schneller wieder fit. Sie hat auch nicht so viel geschlafen wie beim ersten Mal.
Ich habe dann nachmittags unseren TA angerufen und gefragt wie wir nun weiter verfahren sollen. Er meint wenn wir jetzt mit Tabletten anfangen können wir nicht wieder aufhören und die Medis schädigen die anderen Organe mit. Wir sind jetzt so verblieben, dass ich weiterhin Buch führe wenn Lucy wieder einen Anfall haben sollte und die Abstände aufschreibe. Sollten die Anfälle in Zulkunft aller 10 bis 14 Tage kommen, dann wollen wir sofort mit den Medis anfangen weil sich die Kleine ja gar nicht so schnell regenerieren kann, meint unser TA.

So, das ist unsere Geschichte bis hierher. Hast Du einen Tip für mich oder selber Erfahrungen gemacht?

RamonaMayer
17.01.2011, 10:21
Hallo...falls das hier nochmal einer liest...mich würde interessieren. Wie es ausgegangen ist.

Ramona Kreß
22.01.2011, 13:03
Hallo Namensvetterin,

habe erfahren, dass in diesem Fred mal wieder jemand geschrieben hat.
Seit dem zweiten Anfall damals ist folgendes passiert: am 26.5., also ca. 4 Wochen nach dem zweiten Anfall hatte Lucy wieder einen. Er verlief genau wie die anderen beiden als Rennanfall, aber dieses Mal unten im Hausflur. Ich war allerdings auch sofort bei ihr, es war 23.59 Uhr. Allerdings war dieser Anfall meiner Meinung nach nicht so heftig wie die beiden ersten. Dann kam kein weiterer Anfall nach und wir dachten es hat sich alles wieder eingerichtet. Bis zum Donnerstagmorgen um 4.20 Uhr dieser Woche, also fast 8 Monate nach diesem letzten Anfall. :0(Lucy lag bei mir im Bett und schlief, Max schlief im Wohnzimmer. Ich musste zur Toilette und als ich dort saß hörte ich ein Geräusch, dachte allerdings es ist die Waschmaschine die ich angeworfen hatte. Als ich zurück kam saß Max auf der obersten Treppenstufe und schaute ins Schlafzimmer. Lucy lag nicht mehr in meinem Bett, aber da dachte ich mir erstmal nichts dabei. Ich saß schon auf der Bettkante und sah Lucy auf einmal auf meinem Schaffell vor dem Bett liegen. Ich bin wieder aufgestanden und habe sie gestreichelt. Als sie nicht reagierte habe ich Licht gemacht und wusste was passiert war.:eek::eek::eek: Ihr Fell war noch gesträubt und der Schwanz dick. Ich habe sie dann auf den Arm genommen und sie kam langsam zu sich. Mein Mann wurde da erst munter, also war der Anfall anderer Art denke ich. Sie ist einfach aus dem Bett gefallen oder gesprungen und hat dort sofort gekrampft. Ihre Mundwinkel waren auch ganz nass vom Speichel und das Fell war auch nass davon. Ich bin dann runter und habe der Kleinen sofort was zu fressen gemacht. Sie hat dann zwei Portionen in affenartiger Geschwindigkeit verdrückt und ist dann ins Wohnzimmer gegangen. Sie ist danach auch nicht wie die anderen Male rumgelaufen ohne zur Ruhe zu kommen sondern hat sich dann hingelegt und bis nachmittags geschlafen. Nach dem langen schlafen ist sie nun wieder ok. Allerdings habe ich den Eindruck, dass sie nachts im Moment entweder Trennungsangst oder andere Angstzustände hat die ihr zu schaffen machen. Sie kommt nämlich aller ca. 3 Stunden und will gestreichelt und gekrault werden. Nach ca. 5 Minuten legt sie sich dann wieder hin und schläft weiter. Nun müssen wir abwarten ob und vor allem wann wieder so ein Anfall kommt. Das Problem ist, dass wir wenn wir mit Medis anfangen würden nie wieder davon loskommen und es zu Schädigungen der Leber kommen kann. Sollten jetzt allerdings gehäuft (also aller 1 bis 2 Wochen)wieder solche Anfälle auftreten müssen wir mit den Medis anfangen weil sich Lucy dann nicht wieder so schnell regenerieren kann.

Warum hast Du eigentlich gefragt wie es weiter gegangen ist? Hast Du auch ähnliche Sorgen?

Ramona Kreß
05.02.2011, 13:40
schubs für Ramona Mayer, falls sie mal wieder hier ist.:rolleyes:

RamonaMayer
10.02.2011, 11:36
Huhu...wieder da. ;-)

Hatte gefragt, weil Meine Maine Coon Bonita hatte vor kurzem eine Art Krampfanfall hatte und ich hatte direkt Epilepsie im Sinn...nur war es halt eine ruhige Variante.

Der Vet meinte, dass wäre kein Epilepsie!? Und wir müssten das jetzt erstmal weiter beobachten...bisher war es auch nie wieder. Aber ich gehe ja auch arbeiten und kriege es nicht immer mit. Ich weiß es nicht...

Sie lag einfach da, guckte ganz starr und hatte eine Pfote steif nach oben...als die runter ging, stand die andere oben und dann der Schwanz...als ich aufgeregt zu meinem Mann lief und wir wieder kamen, stand sie hinter der Türe, als wäre nie was gewesen!? Das war alles sehr seltsam... Nur wie gesagt, das war eine einmalige Sache...

Schlimm das zu lesen mit Deiner Katze! Ich leide da immer so extrem mit...deswegen interessiere ich mich auch immerr wie es weiter geht...und hoffe natürlich dass alles gut "geendet" hat...also weiter geht!


Ich hoffe, dass es mit Deiner Katze nicht zu schlimm wird und ihr vielleicht um die Medikamente rum kommt. Drück Dir die Daumen!

Meine Bonita macht mir im Moment Sorgen, weil die Leukos im Urin nicht runter gehen...!? Kann es "nur" an der Blase liegen? Ich weiß es nicht... na ja... da suche ich jetzt gerade nach... Na ja...und dieser "Anfall" kam halt während der Behandlung...aber an den Medikamenten kann es auch nicht liegen mein der Doc...!?

Zuckerfee
11.02.2011, 01:11
Hallo!
Medizinisch habe ich keine Ahnung, aber ich wollte beiden Ramonas viel Glück mit den kranken Katzen wünschen!!
Ich hoffe, dass es beiden bald wieder besser geht.
Ist denn bei der Epilepsie-Katze ein Gehirntumor ausgeschlossen worden? Oh man sie tut mir so leid :(

Ramona Kreß
17.02.2011, 10:05
So, nun hat es bei mir ne Weile gedauert bis ich mal wieder hier bin.

Fakt ist, dass man einen Epilepsieanfall nur in dem Moment richtig nachweisen kann wo er stattfindet. Im Nachhinein ist das sehr schwierig. Bei uns waren die Anfälle bis jetzt immer nur nachts, so dass ich sie immer (bis auf den letzten, wo ich auf Toilette war und es erst dann sah als ich wieder kam) sofort mitbekommen habe. Sie waren auch nie zu überhören weil es ja Rennanfälle waren und wir zu tun hatten, unsere Lucy zu halten damit sie sich nicht verletzt. Beim ersten Anfall dachten wir wirklich, sie stirbt uns unter den Händen weg. Ich hatte ja auch noch nie so einen Anfall bei einer Katze gesehen und auch nicht gehört dass es so etwas gibt. Dass es einer war darauf bin ich erst gekommen als ich mir die Symptome so im Nachhinein richtig verinnerlicht habe. Mein Mann hatte nämlich ca. 9 Monate vorher epileptische Anfälle, das erste Mal mit 57! Jahren. Und diese waren ähnlich verlaufen wie bei Lucy dann.
Unser TA hat auch sofort darauf getippt, zumal ich ihm erzählt hatte dass Lucy danach so viel gefressen hat. Auch im Internet habe ich mich dann schlau gemacht und viel gefunden was auf so einen Anfall hindeutete.

So ein Anfall kostet die Tierchen wahnsinnig viel Energie und dadurch haben sie unmittelbar hinterher einen richtigen Mordshunger. Deshalb ist es auch wichtig, wenn die Anfälle in sehr kurzen Abständen auftreten, medikamentös was zu tun weil die Regenerierung nicht so schnell geht nach einem Anfall.

Lucys letzter ist nun 4 Wochen her, der letzte bei meinem Mann 1 Jahr und 8 Monate, aber er bekommt auch Medis dagegen.

Wir haben nach dem ersten Anfall dann auch ein Blutbild machen lassen um andere Sachen auszuschließen, aber das war ohne Befund. Für die Suche nach einem Hirntumor hätte ich unsere Kleine in eine Klinik geben müssen und da wäre sie mir vermutlich eingegangen. Deshalb haben wir das nicht gemacht.

Carina-Mac
23.07.2011, 14:47
Hallo :cu:

meine Ginger hatte gestern mit höchster Wahrscheinlichkeit einen epileptischen Anfall :eek: :0( :0( Plötzlich und aus heiterem Himmel.
Als erstes hatte sie Zuckungen an der Vorderpfote und dann die Hinterpfote. Danach leget sie sich ganz langsam (fast wie in Zeitlupe) hin, dabei zuckte sie und hob ganz langsam ihr Hinterbein. Ich dachte echt sie stirbt, weil ich absolut nicht wusste was mit ihr gerade geschieht. Danach stand sie auf und taumelte Richtung Couch. Ihr eines Bein sah aus als wäre es Steif. Sie verkroch sich auch gleich unter die Couch und war nicht wirklich ansprechbar und sie hatte sehr große Augen. Irgendwann kam sie vor und wollte auf die Couch springen, aber irgendwas hatte sie gehindert. So nach dem Motto: Ich würde gern, aber ich weiß nicht wie. Das selbe hatte ich beim Kratzbaum, da springt sie immer hoch, aber gestern saß sie einfach nur davor.

Nach dem es Ginger etwas besser ging und ich mich wieder beruhigt hatte, sind wir in die Tierklinik gefahren.
Nach sorgfältiger Untersuchung, Röntgen und großem Blutbild ist die Vermutung das es ein epileptischer Anfall war. Röntgen und großes Blutbild waren i.O. Sie ist gesund, was auch schön ist. Der TA hatte noch einen Test auf Toxoplasmose gemacht das Ergebnis bekomme ich erst Di. oder Mi. aber er denkt das das auch okay ist.

Erst ihre Leckdermatitis und jetzt das. Ich bin jetzt noch durcheinander und habe Angst das wieder so ein Anfall kommt.:0(

Ramona Kreß
24.07.2011, 11:46
Hallo Carina,

bin nur noch sehr selten hier, aber gerade heute habe ich mal wieder rein geschaut und Deinen Thread gelesen. :hug::hug::hug:
Hatte denn Ginger nach diesem Anfall auch mehr Hunger als sonst? Hat sie Futter in sich reingeschlungen? Epileptische Anfälle äußern sich ja meist auch unterschiedlich aber laut unserem TA kosten sie sehr viel Kraft und deshalb ist der Nährstoffbedarf anschließend sehr hoch.

Beobachte sie in Zukunft sehr genau, führe ruhig auch Buch wann und zu welcher Zeit ein Anfall aufgetreten ist und wie er sich dargestellt hat. So etwas vergißt man nämlich mit der Zeit. Es kann ja auch sein, daß es eine einmalige Sache war. Unsere Lucy hatte im vorigen Jahr in kürzerem Zeitraum drei Anfälle, dann war 8 Monate nichts und in diesem Jahr auch wieder in kürzerem Abstand (jeweils 4 Wochen und zwei Tage) 3 Anfälle. (Sie waren am 20.01., 19.02., 21.03. dieses Jahres). Der letzte Anfall liegt nun also schon wieder über 4 Monate zurück. :wd::wd::wd:
Lucy bekommt auch noch keine Medis gegen die Anfälle.

Sollten die Anfälle bei Ginger nun "Regelmäßig" bzw. öfter auftreten wirst Du um Medikamente nicht rumkommen. Aber besprich das mit Deinem TA und überstürze nichts dabei. Denn die Medis müßte sie dann ein Leben lang nehmen.

Carina-Mac
24.07.2011, 12:13
Hallo Ramona:cu:

vielen Dank für deine Antwort.:hug:

Nein, sie hatte nix gefressen. Aber als wir wieder zu hause waren, hatte sie sich gleich aufs Fressen gestürzt und Tequilas Napf musste auch daran glauben.

Da ich so geschockt war, konnte ich dem TA leider nicht genau beschreiben wie es abgelaufen ist. Ich hoffe echt das es nicht gleich wieder passiert.
Der TA meinte auch das er jetzt noch keine Tabletten geben will, darüber bin ich auch froh. Weil Ginger und Tabletten, das geht garnicht.
Ginger leidet auch unter Leckdermatitis und musste Tabletten nehmen, frage nicht was ich mir alles einfallen lassen musste um die Dinger zu verstecken.
Ich habe die Tabletten jetzt auch abgesetzt, weil ich sie einfach nicht mehr in sie reinbekommen habe. Sie trägt zwar eine Kurzhaarfrisur, aber es geht ihr gut.

:wd:Schön das bei euch der letzte Anfall schon ein paar Monate zurück liegt. Hoffentlich bleibt das auch so *auf Holz klopf*

Ramona Kreß
24.07.2011, 15:10
Hallo Carina,

normalerweise tritt diese Fressphase sofort nach einem Anfall auf. Aber vielleicht war Ginger auch so geschockt, dass sie das alles gar nicht so begriffen hat.

Wenn mein Mann nicht ein Jahr vorher, mit 57 Jahren, das erste Mal einen epileptischen Anfall gehabt hätte, dann hätte ich auch nicht gewußt was mit unserer Lucy los ist. Lucys erster Anfall war furchtbar und wir vollkommen überfordert. Auch wir dachten, sie stirbt uns unter den Händen weg. Vor allem weiß man nicht was man tun soll. Ich habe damals nur versucht, sie festzuhalten weil die ersten Anfälle sogenannte "Rennanfälle" waren bei denen sie durch die Kante gesprungen ist und die Verletzungsgefahr für sie selbst sehr groß war. Bei den letzten Anfällen ist sie einfach aus dem Bett gefallen und hat gekrampft.

Ich wünsche Euch alles Gute und hoffe, daß es nie wieder passiert.:hug::hug::hug:

Carina-Mac
24.07.2011, 17:12
Hallo Carina,

normalerweise tritt diese Fressphase sofort nach einem Anfall auf. Aber vielleicht war Ginger auch so geschockt, dass sie das alles gar nicht so begriffen hat.

Wenn mein Mann nicht ein Jahr vorher, mit 57 Jahren, das erste Mal einen epileptischen Anfall gehabt hätte, dann hätte ich auch nicht gewußt was mit unserer Lucy los ist. Lucys erster Anfall war furchtbar und wir vollkommen überfordert. Auch wir dachten, sie stirbt uns unter den Händen weg. Vor allem weiß man nicht was man tun soll. Ich habe damals nur versucht, sie festzuhalten weil die ersten Anfälle sogenannte "Rennanfälle" waren bei denen sie durch die Kante gesprungen ist und die Verletzungsgefahr für sie selbst sehr groß war. Bei den letzten Anfällen ist sie einfach aus dem Bett gefallen und hat gekrampft.

Ich wünsche Euch alles Gute und hoffe, daß es nie wieder passiert.:hug::hug::hug:

:eek: hatte schon oben gelesen das dein Mann auch Anfälle hatte, Gott muss das schlimm sein. :hug::hug: Ich war schon bei Ginger überfordert.

Bin noch auf den Toxoplasmose-Test gespannt. Vielleicht ist es doch was ganz anderes.

Dankeschön :bl: Ich wünsche euch auch alles Gute :hug::hug:

Carina-Mac
09.08.2011, 06:54
:cu: Hallo

hatte das Ergebnis vom Toxoplasmose-Test bekommen und er war doch positiv.
Ginger leidet unter einer chronischen Toxoplasmose, d. h. es haben sich Zysten im Körper (Zentrales nervensystem, Gehirn, Muskeln, u.a.) gebildet und hatten diesen Anfall ausgelöst. Auf der einen Seite ist es gut das es doch nicht Epilepsie ist, aber das ist auch nicht besser :0( Sie bekommt nun 4 Wochen lang ein AB. Tequila habe ich vorsichtshalber auch Testen lassen und warte nun auf das Ergebnis.

Donny_Turtle
12.08.2011, 14:18
Hallo liebe Katzenfreunde!

Sehr enge Freund in Bulgarien haben 2 kleine Siamkatzen.*Die ältere ist die Mama der anderen und leidet leider seit ein paar Jahren an Anfällen, die*der TA*als Resultat von Inzucht erklärt hat und keine Medikamente verschrieben hat, da es anscheinend keine*gibt...*

Die Arme kann grundsätzlich nicht gerade laufen, hat extreme Probleme mit Balance (kippt beim still sitzen einfach um) und hat fast täglich Anfälle bei dem Sie steif wird, extrem viel sabbert und völlig die Orientierung verliert.*Sie sucht dann menschliche Nähe und wird in eine Decke eingewickelt und festgehalten, bis es vorbei ist.*

Das mit der Decke scheint wirklich zu wirken, aber dauert trotzdem etwa 10 Minuten oder mehr bevor der Anfall vorbei ist.

Wie gesagt,*der TA*meint es ist genetisch, aber die Besitzer meinen es hat eigentlich erst angefangen, nachdem Sie sterilisiert wurde.*Sie hat einmal geworfen, 3 Kätzchen, eins davon hat das gleiche Problem.*Die Katze ist sehr anhänglich, ruhig und macht keine Geräusche, Sie ist immer bei den Menschen.

Frage ist, kennt jemand diese Art von Anfällen?*
Ist es genetisch?*Neurologisch? Ist es Epilepsie?
Wie kann man es behandeln, oder wenigstens reduzieren?

All help appreciated, Danke!

Carina-Mac
12.08.2011, 15:35
Hallo Donny_Turtle :cu:

ob es genetisch ist, weiß ich nicht, aber es klingt nach einem neurologischem Problem.
Hat der TA überhaupt schon irgendwelche Test gemacht. Blut abgenommen u.a.?? Es ist natürlich sehr einfach zu sagen es sei genetisch :sn::mad:

Deine Freunde sollten den TA wechseln und dann ein großes Blutbild machen lassen, Blut auch auf Toxoplasmose testen lassen, Röntgen ob da irgendetwas auffälliges zu sehen ist. Man könnte auch noch eine CT vom Köpfchen machen lassen, aber vorher würde ich alles andere abklären lassen.

Ich hoffe ich konnte etwas helfen :bl:

Ramona Kreß
07.01.2012, 13:52
schubs für Maggi und murphy

Ramona Kreß
05.05.2012, 13:38
Hallo an alle, die doch wieder mal hier reinschauen:cu:

unsere Lucy hatte nun nach fast 5 Monaten doch wieder einen epileptischen Anfall. :0( Sie hatte ja nach ihrem letzten am 22.11.11 Medis bekommen und diese hatten wir auf Empfehlung unseres TA ab Anfang Februar auf eine halbe Tablette alle zwei Tage (erst jeden Tag eine halbe) reduziert. Nun war wahrscheinlich das "Depot" aufgebraucht und am 19.4. kam ein neuer Anfall. Seitdem gebe ich ihr wieder eine halbe Tablette pro Tag. Gestern war ich beim TA und erzählte ihm von dem neuerlichen Anfall und wir haben für die nächsten drei Monate die neue, alte Dosis wieder festgelegt. Er meinte aber auch, dass es eine vollkommene Entwarnung nicht geben kann. Lucy könnte trotz allem mal wieder einen Anfall bekommen, allerdings seien diese Anfälle dannn nicht so schwer wie ohne Medis. Trotzdem hoffen wir natürlich, dass unsere Kleine keine weiteren Anfälle bekommt. :tu:

Carina-Mac
26.05.2012, 18:59
:cu: Hallo Ramona :hug:

es tut mir so leid :0( das die kleine Lucy doch wieder einen Anfall hatte und das sie wieder die erhöhte Dosis bekommen muss.

Ich hoffe eurer Maus geht es gut und sie hatte keinen Anfall mehr??

Wir drücken Daumen und Pfötchen :kraul::hug:

Ramona Kreß
28.05.2012, 07:36
Ja Carina, es geht ihr wieder gut. Sie ist dann immer zwei Tage total down und schläft viel. Aber danach geht es ihr wieder gut. Danke für Dein Mitgefühlt, für mich ist das auch immer furchtbar sie so leiden zu sehen in dem Moment. Aber sie bekommt es ja nicht mit.

Carina-Mac
28.05.2012, 12:35
Es freut mich das es ihr wieder besser geht und das die Tabletten ihre helfen :kraul::hug: Hoffen wir das es so bleibt.


Aber sie bekommt es ja nicht mit
Gott sein Dank, das es so ist.

Ramona Kreß
03.06.2012, 09:51
Hallo Carina,

es ist leider nicht so geblieben. Ich könnte weinen. Lucy hatte gestern morgen erneut einen Anfall. Diese Mal war ich leider nicht bei ihr weil ich gestern morgen ab 2.00 Uhr arbeiten musste. Mein Mann hat sich um sie gekümmert weil er wach geworden ist als sie im Bett rumgesprungen ist und gekrampft hat. Er hat ihr gleich Futter gemacht und Lucy bekommt nun eine Woche lang zweimal am Tag eine halbe Tablette. Mehr können wir ja leider nicht tun.