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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 30 Minuten nach Kastration wieder mitnehmen?



HELI
02.03.2005, 11:21
Hallo,

ist es normal, dass man seinen Kater 30 Minuten nach der Kastration wieder mitnehmen kann?

LG

Bonzo
02.03.2005, 11:49
klar warum nicht??? Habe meinen Kater gleich mitgenommen. Musst ihn nur warm halten bis er aufwacht. Und danach sollte er sich auch nicht unterkühlen. Ich bin der Meinung, dass es für Katzen besser wäre, wenn sie zu Hause in vertrauter Umgebung aufwachen. Und erstmal kein Futter geben!

MFG

HELI
02.03.2005, 11:54
ok, dann weiß ich Bescheid, danke!

Anschla
02.03.2005, 11:58
Die Mehrheit der (seriösen) TÄ die ich kenne besteht darauf, dass das Tier nach einer Narkose in der Praxis halbwegs wach wird (auch wenn es danach logo wieder einschläft...), es gibt leider immer mal wieder Nachwirkungen zeitnah zur Narkose, auf die in der Praxis ideal reagiert werden kann.
Ich würde meine Katzen nie fest narkotisiert mit nach Hause nehmen, es kommt bei der Zeitdauer aber natürlich auch auf Tiefe und Art der Narkose an.
Bei der Kastration waren es bei meinen Damen je so drei bis vier Stunden, die sie unter Aufsicht gehalten wurden. Da sie meist geschlafen haben und in einem separaten Raum von einer Arzthelferin beobachtet und betreut wurden, hielt der Stress sich in Grenzen.
Bei der Zahnreinigung, wo es eher so eine Art Beruhigungsspritze ist, werden die 30 min. (bei meinen Damen) reichen....

Vielleicht ist es schöner, wenn die Katzen zu Hause aufwachen, keine Frage, aber Melody hatte z.B. nach der Kastration im Aufwachen sich ganz doof auf die Zunge gebissen, der TA hat die Miniwunde verödet, zu Hause wäre das nicht so prickelnd....

Menschen kommen nach einer OP ja auch bis zum ersten "Ansprechbar sein" in den eigens überwachten Aufwachraum, das hat schon seinen Sinn!

catweazlecat
02.03.2005, 13:01
Hallo

wie Anschla schon ganz richtig gesagt hat, sollte man keine Katze so kurz nach der OP wieder mit nach Hause nehmen. 2 Stunden sollte sie auf jeden Fall noch beim Arzt bleiben um vollständig wachgeworden zu sein bevor man sie transportiert.

Es ist auch schon zu Genickbrüchen bei narkotisierten Katzen gekommen die im Auto nach Hause gebracht wurden.

Der Arzt sollte kein Problem damit haben sie in ihrem eigenen Kennel aufwachen zu lassen und sie dann wieder an Dich zu übergeben.

Gruss

smacks04
02.03.2005, 13:24
Ja, da kann ich meinen Vorrednerinnen nur zustimmen. Es ist einfach sicherer, wenn die Katzen beim TA wach werden. Für alle Fálle. Lilly wurde morgens um 10 Uhr kastriert und lag dann noch bis um 5 beim TA am Tropf und unter der Wärmelampe. Als ich sie abgeholt habe, konnte sie den TA schon wieder leise anknurren! :D

Janis1
02.03.2005, 13:54
Hallo,

wahrscheinlich sieht das jeder Tierarzt anders und ein Eingriff bei Katzen ist ja m.W. auch etwas schwerwiegender als der bei Katern, da wird ja nur "abgeschnitten" nicht "aufgeschnitten", oder?
Ich hatte meinen 1. Kater (vor ca. 15 Jahren) auch gleich mit nach Hause genommen. Er sollte aber in jedem Fall bis zum Aufwachen von Dir überwacht werden, da er u.U. beim Aufwachen orientierungslos ist und um sicherzugehen dass alles in Ordnung mit ihm ist.
Wenn der Tierarzt in der Nähe wohnt, kann man zur Not ja schnell vorbeidüsen wenn etwas doch nicht ok sein sollte.
Als ich während seiner Narkose kurz in der Küche war, war mein Kater aufgewacht und kam mir torkelnd mit schleppenden Hinterbeinen (die waren wohl noch betäubt) entgegen. Der arme, ich hab ihn dann gleich zurückgetragen und geschaut, dass er liegen bleibt bis er richtig wach war.
Ich denke man kann es auch so handhaben.
Grüße
Janis1

Anschla
02.03.2005, 14:08
Sorry, aber wenn das Tier z.B: einen Schock bekommt oder Atemnot sind auch einige Meter zu weit!
Sicher ist bei den Mädels eine Narkose etwas länger, aber auch beim Kater ist und bleibt es eine echte Vollnarkose!

Das ist keine Panikmach, aber leider kenne ich gerade im Bekanntenkreis solche Fälle, wo man wirklich falsch gehandelt hat...und es dann nur mit viel Panik gerade noch glatt gegangen ist.

Wichtig ist natürlich, dass beim TA die Tiere auch überwacht und nicht nur gelagert werden.

Auch sollte sich ein seriöser TA nicht der Verantwortung der Nachbetreuung entziehen!

Ich vergleich nicht gerne Mensch und Tier, da man dann zum vermenschlichen des Tieres neigt. Finde es in dem Fall aber angebracht. Welcher Humanmediziener würde einen Patient 30 min. nach einer Vollnarkose nach Hause lassen??? Selbst bei kleinen Eingriffen muss mann wieder halbwegs ansprechbar sein!

Butterling
02.03.2005, 15:15
Kann nur zustimmen, dass ich meine Fellnasen immer erst beim TA aufwachen lassen würde. Merlin wurde letzte Woche kastriert. Er wurde in den Aufwachraum gelegt und als er aufwachte haben sie mich angerufen und ich habe ihn mitgenommen. OP plus Aufwachen hat ca. 2 Stunden gedauert, aber wegen der Narkose würde ich ihn auch lieber dort lassen.
Merlin hat den ganzen Tag noch gepennt - daher glaube ich nicht, dass sich die Fellnasen an das 1. Aufwachen beim TA überhaupt erinnern.

Sima
02.03.2005, 16:55
Ich lasse meine Miezen auch immer mindestens 2-3 Stunden dort...denn da weiss ich das Tier einfach in guten Händen. Ich als Laie traue mir in einer Problemsituation ehrlich gesagt nicht zu, immer richtig zu handeln...und wenn es tatsächlich zu Schock, Atemnot etc kommen würde...da kann ich nicht erst mal das Tier gemütlich einpacken und in die Praxis knattern...
Und wenn es nur in einem von tausend Fällen zu einem Problem kommt...das Risiko ist mir zu hoch und ich würde es mir nie verzeihen !

bosso
02.03.2005, 18:20
Hallo

Allso als mein Bosso kastriert wurde hab ich ihn um 8.00uhr zum Tierarzt gebracht und hab ihn um 10.30uhr wieder abgeholt.

Ich weis natürlich nicht wann genau es gemacht wurde,irgendwann zwischen 8.00uhr und 10.00uhr,da mein Tierarzt ab 10.00uhr Sprechstunde hat.

Auf jeden Fall war mein Bosso so halb wach.
Er hat aber zuhause noch 2 Stunden geschlafen bevor er aufstehen konnte.:cu:

Bonzo
02.03.2005, 19:50
Wie gesagt ist ansichtssache. Klar kann mal was daneben gehen. Aber ihr glaubt nicht wirklich das die TÄ nach den Katzen schauen. Weil leider sind die meisten TÄ nur aus Geldgier zu diesem Beruf gekommen. Die sind leider nicht alle so besorgt wie wir. Und ich glaube kaum, das ein TA nach dem Tier schaut. Habe schonmal beim TA gearbeitet und ich weiß auch wie es die anderen handhaben. Ist leider so. Lieber pass ich auf den kleinen zu Hause auf.
Wie gesagt ist jedem seine Entscheidung. Aber vertraut bitte nicht so blind darauf.

Anschla
02.03.2005, 20:29
Bitte schmeiss doch nicht immer alle TÄ in einen Topf.

Mein TA arbeitet sicher nicht aus reiner Nächstenliebe, es istsein Beruf, den er allerdings mit voller Hingabe und viel Tierliebe kompetent erledigt... aber ich wehre mich vehement dagegen, dass die MEISTEN TÄ aus Geldgier arbeiten. Es gibt eine Reihe schwarzer Schaafe, aber es ist auch die Pflicht des Dosis sich zu informieren, wie gut der TA ist...

Meiner macht die OPs z.B. nur an bestimmten Terminen, wo dann eine Teilzeitkraft bzw. angehende TA Studentin dazu abgestellt ist, die Tiere zu überwachen, wenn der TA im Nebenraum ist...auch kann man als Dosi, wenn man möchte, sich dazu setzen nach Absprache...

Die strenge Überwachung nach der Narkose bzw. das zumindestens sehr oft nach dem Tier geschaut wird, kenne ich von allen drei TÄ aus meiner bisherigen "Erfahrung"....

Blind sollte man sicher niemandem vertrauen, aber wie gesagt, man hat auch selbst eine Sorgfaltspflicht bei der TA Auswahl bzw. kann sich vorher ja ausführlich schlau machen.
Das man sein Tier bei einer OP nicht einem total unbekannten TA anvertraut ist doch selbstverständlich! Bei einem unverbindlichen Vortermin, evtl. auch einer Impfung etc, kann und sollte man ihn so oder so prüfen.

catweazlecat
02.03.2005, 20:30
Hallo Steffi

also das finde ich schon ein starkes Stück den Tierärzten grundsäztlich Geldgier zu unterstellen :sn:

Auch wenn du schlechte Erfahrungen gemacht hast kannst du wohl kaum auf alle schliessen.

Die Tierärzte die ich kenne nehmen ihre Verantwortung sehr ernst und lassen die Tiere durchaus nicht unbeaufsichtigt. Sie schauen während der Narkose immer mal wieder nach ob alles ok ist und ich denke du überschätzt dich gewaltig wenn du glaubst du hättest das alles besser im Griff.

admin
03.03.2005, 09:37
@Bonzo,

Wie gesagt ist ansichtssache. Klar kann mal was daneben gehen. Aber ihr glaubt nicht wirklich das die TÄ nach den Katzen schauen. Weil leider sind die meisten TÄ nur aus Geldgier zu diesem Beruf gekommen auch ich bin über solch eine generalisierende Aussage -mit Verlaub- sehr verärgert. Einem gesamten berufsstand Geldgier statt Interesse am Tier zu unterstellen ist schon sehr überzogen....:sn: ..und zudem absolut ungerechtfertigt.
Die allermeisten TÄ investieren sehr viel Zeit, Freizeit und Herzblut in Ihren Beruf und die bestmögliche Betreuung ihrer Patienten.


Dr. Kirsten Thorstensen
Vet Services Manager

Zooplus AG

Andreag
03.03.2005, 10:17
Ich kann mich da den Worten von Fr. Dr. Thorstensen, Silke und Anschla nur anschließen.
Man sollte nie alle über einen Kamm scheren!! Es gibt sicher immer schwarze Schafe, aber die gibt es doch in jedem Berufsstand.
Mein TA nimmt seinen Beruf jedenfalls sehr ernst und er übt ihn mit sehr viel Liebe und Einsatzbereitschaft für die Tiere aus. Man kann sich jederzeit an ihn wenden, wenn man in Not ist, auch außerhalb seiner offiziellen Dienstzeiten. Auf seinem AB wird dann immer seine Privat- oder Handynummer angegeben, wo man ihn dann erreichen kann. Und dann ist er auch immer bereit entweder zu dem Tier nach Hause oder in die Praxis zu kommen. Wenn bei dem Tier z.B. eine Blutuntersuchung vorgenommen wurde, ruft er den Tierhalter dann zuhause an und teilt ihm die Ergebnisse dieser Untersuchung mit und erörtert diese.
Ein narkotisiertes Tier würde er nie aus der Praxis geben. Er übergibt die Tiere dem Halter nur, wenn sie vollständig wach sind und es keine Komplikationen gibt...!!! Zur Not gehält er das Tier dann lieber mal eine Nacht bei sich, um es unter ständiger Kontrolle zu haben.
Als er unsere Purzel einschläfern mußte, standen ihm auch die Tränen in den Augen. Er hatte sie sechs Jahre betreut und sie war ihm, wie er sagte, ans Herz gewachsen...
Also dieser Tierarzt handelt mit Sicherheit nicht aus Geldgier. Er liebt die Tiere und freut sich mit jedem Tier, welchem er helfen konnte. Das er damit auch noch Geld verdienen kann, ist ein netter Nebeneffekt... ;) :cu:

admin
03.03.2005, 10:27
Dass er damit auch noch Geld verdienen kann, ist ein netter Nebeneffekt... Also das beliebte Thema Geldverdienen und "Geldgier" bei TÄ möchte ich dann doch auch mal relativieren....

Folgende Punkte gilt es mit ins Kalkül zu ziehen:
- Geldverdienen ist kein Nebeneffekt, sondern überlebensnotwenig. Jeder muss seinen Lebensunterhalt bestreiten und der Beruf sollte die Quelle dafür sein.

- Tiermedizin ist ein langes und hartes Studium; bis die Ausbildung abgeschlossen ist, verdienen viele andere schon längst gutes Geld.
Entschließt man sich dazu einen Fachtierazt zusätzlich zu machen, nähert man sich der "Mitte 30" bis man fertig ist.

- Assistenzgehälter liegen unter dem Niveau dessen, wofür Putzfrauen aufstehen würden.

- hat man eine eigene Praxis stehen die Anschaffungskosten der Ausrüstung, die erwartet wid der einer Humanmedizinierpraxis in nichts nach, im Gegenteil, man muss ja noch umfassender eingerichtet sein...
Röntgen, Ultraschall, Op Ausrüstrung, etc etc das sind massive Investitionen...die monatlich bezahlt werden müssen.

- ein Mediziner verkauft nicht eine Injektion, sondern gibt Wissen und Information weiter, letztlich also eine Dienstleistung auf hohem Niveau. Jeder Klemptner hat höhere Stundensätze als ein Mediziner....

Es ist also schöne Utopie dass ein TA oder Arzt seinen Beruf aus purem Idealismus ausüben könnte...dann müßten wir alle unter eine Brücke ziehen.

Dr. Kirsten Thorstensen
Vet Services Manager

Zooplus AG

ema
03.03.2005, 10:44
Hallo,
möchte auch mal meinen Senf zu diesem Thema dazugeben, obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte, nichts mehr dazu zu schreiben.
Es ärgert mich immens, daß ich in allen Foren, Groups usw. im Internet ständig lese, wie "dumm, unfähig, geldgeil ... etc." alle Tierärzte sind. Wenn man diese Postings liest, kann man leicht den Eindruck gewinnen, daß es nichts Schädlicheres für ein Tier gibt, als daß man es zum Tierarzt bringt. Also doktern manche Leute lieber selbst mit irgendwelchen weiterempfohlenen Hausmitteln oder Homöopathika an ihren Tieren herum.
Mir ist natürlich klar, daß viele Leute im Web Hilfe suchen, weil sie an einen Tierarzt geraten sind, der ihrem Tier nicht helfen konnte.
Es gibt natürlcih solche und solche!
ABER ich finde diese allgegenwärtige Hetze gegen alle Tierärzte "en gros" einfach nur kurzsichtig, dumm, primitiv, gedankenlos und naiv.
Allein der gesunde Menschenverstand sollte einem doch sagen: es gibt gute Tierärzte - und schlechte Tierärzte - wie in jedem anderen Beruf auch!
MEIN Tierarzt ist prima. Ich mag ihn sehr. Ich vertraue ihm. Ich habe mit ihm inzwischen eine richtig gute Ebene gefunden und jetzt sind wir ein Team zum Besten meiner Katzen.
Grüße, ema

Anschla
03.03.2005, 10:46
Ja, denke man muss alles etwas relativieren.
Wie ich oben meinte: Ein TA ist nun mal TA von Beruf...
Wie in jedem Beruf gibt es Leute, die sind schlecht, gut oder spitze....
Wie in jedem Beruf gibt es Personen, denen sind die Kunden egal, Mittel zum Zweck oder Wichtig.....
Wie in jedem Beruf gibt es Personen, die arbeiten weil sie es eben müssen, die ihren Beruf ganz gerne machen oder die ihren Beruf lieben.....

Es gibt sicher überall schwarze Schaafe....aber wie auch sonst überall ist es doch so: über negative Erfahrungen wird schnell erzählt, Negatives verbreitet sich wie ein Lauffeuer...wenn man aber mit einer Sache zufrieden ist, wird geschwiegen.....

Deswegen habe ich mich auch so über die Aussage geärgert, weil damit vielen guten TÄ unrecht getan wird, die ihren Beruf zwar als Lebensunterhalt haben (was auch sonst) aber TROTZDEM mit vollem Einsatz dabei sind....
Das der TA Geld verdienen MUSS und das es ein durchaus schwieriges Metier ist, wo auch ein TA mit vielen Schwarzen Schaafen auf Besitzer (!!!) Seite klarkommen muss, darf man nicht vergessen. Mein TA erzählt mir manchmal von Fällen, da hat er noch die Tränen in den Augen!
Ach ja, und TÄ sind übrigens auch Menschen. Fehler sind schlimm, aber jeder seriöse TA war sicher bei einer Diagnose auch ma auf dem Holzweg. Wichtig ist halt, das er wieder vom Holzweg runter kommt...und Wunder kann auch kein TA vollbringen.

Und: auch ein guter TA kann nur so gut sein wie der Besitzer des Tieres! Als Besitzer habe ich die Pflicht, meinen TA zu informieren, ihn zu unterstützen und offen und ehrlich zu sein....
Denn da das Tier nun mal nicht reden kann, muss ich als Besitzer auch mit dem TA zusammenarbeiten.

Steffi, zuletzt: das ist nicht ein Angriff auf Dich, sondern einfach die Bitte, die Aussage zu überdenken, ich verstehe, dass man nach schlechten Erfahrungen evtl. sauer und skeptisch ist, aber diese Aussage konnte ich so einfach nicht hinnehmen.

Bonzo
03.03.2005, 11:44
nee bin ni böse.
Mag sein das es bei euch in der Stadt gute Erfahrung gemacht habt. Aber hier in der Gegend ist nunmal ein Tier ein Tier und so wird es bei den TÄ behandelt. Unnötig wird einfach mal so Antibiotika gespritzt. Lieber einmal zuviel als zu wenig. Super. Und nach ner Kastration wird selten nach dem Tier geschaut. <-- deshalb meine Aussage mit Geldgier. War ja nicht auf den direkten Beruf gemeint. WEnn ich mein Tier nach und vor der Kastration beim TA lasse ZAHL ich drauf...warum??
Ich weiß das ein TA nicht reich wird. Vielleicht hätte ich mich oben ein bisschen besser ausdrücken sollen sorry...hab da ganz schon für äger gesorgt :D

Anschla
03.03.2005, 11:54
angekommen ;-)
Hattest Dich aber wirklich ziemlich schräg ausgedrückt...;-)

Du zahlst echt drauf, wenn das Tier überwacht wird? Das ist allerdings auch unverschämt!

Wobei: bei meinem TA (und bei den anderen, die ich so kenne) gibt es gar keine Alternative zu der Überwachung, ohne wird das Tier gar nicht weg gelassen....

Sollte es aber nicht inzwischen auch bei Euch "drüben" guten TA Nachwuchs geben??? kann mir aber vorstellen, dass es in Deiner Ecke nicht einfach ist, wirtschaftlich ist es dort ja tw. sehr übel, wenn ich recht informiert bin.

Ansonsten würd ich dem TA der vorhandne ist glaueb ich die Ohren vollquatschen, bis er entweder meine Wünsche als Kunde aktzeptiert oder mich rausschmeisst...;-)))

Naja, wie gesagt, für einen guten TA stellt sich gar nicht die Frage, ob Überwachung oder nicht, er macht es einfach...

smacks04
03.03.2005, 12:06
Also das hab ich ja echt noch nie gehórt, dass man draufzahlt, wenn das Tier nach der OP úberwacht wird! :eek: Ich bin mit meinem TA hier in Spanien sehr zufrieden! Habe fúr Kastration (alles inklusive, also natürlich Überwachung, das stand gar nicht zur Debatte, + Medikamente + Nachsorge) 110Euro bezahlt. Und dass Lilly dort wirklich úberwacht wurde weiss ich. Habe das dort schon oft genug mit eigenen Augen gesehen! Und ich weiss auch, dass meine Tiere dort in guten Hánden sind. Beiden Tierárzten in dieser Praxis liegt sehr viel an den Tieren, und da wird auch mitgelitten, wenn es mal keine Hilfe mehr gibt (siehe mein verstorbener Hamster!).

Bonzo
03.03.2005, 12:09
Na ist immer schlimm übern Forum das genau rüberzubringen was man meint. Und dann verstehen die anderen es genau anders :D
Soll nicht heißen ich habe keine Kohle für meine Katzen übrig. Aber ich find es halt auch eine Frechheit. Bin dann zum anderen TA ( Dorftierkuharzt) und da konnte ich sogar bei der Kastration zu schauen. Er ist an sich total nett. Aber leider sieht er Tiere auch nur als Nutzen an. Deshalb ist es sooo schwierig einen Kompetenten Arzt zu finden. Ich kenne sogar ein TA die Tiere nicht mal richtig untersucht und verschreibt Mittelchen. Damals wo ich Angst hatte das Bonzo evt. Fip bzw. Coronavirus hat....war das wie beim Marktschreiertag. Habe alle TÄ aus der Gegend angerufen und die haben mich sinnlos zugetextet das man ganz viel Mittelchen spritzen muss. Mehr muss ich net dazu sagen oder?
Seit froh das die bei euch die Sache bissl ernster nehmen. Ich habe hier zwar noch ne Homöopathen aber wenn es ernst ist gehe ich da auch net hin. Sie ist der Meinung für Katzen sollte man immer Kochen Reis und Huhn. Aber man sollte da auch dazu sagen, dass man den Katzen auch Ernährungszusatzstoffe geben sollte. Sonst wäre es eine zu einseitige Ernährung. Wisst ihr ja selber. Bei meiner Freundin hatte sie beim Kater Krebs diagnostiziert und meinte man muss nu eine große Therapie machen.Haltet euch fest der Kater hatte "nur"ne offene Wunde an der Foto.. Ich habe zu ihr gesagt sie solle Silikatstreu (Kügelchen) holen. Hey die Wunde ist zu geheilt und übrigens den Kater geht’s gut. Was habt ihr dann für einen Eindruck??

Bonzo
03.03.2005, 12:11
und einer wollte auch die Pfote abnehmen lassen :mad:

Anschla
03.03.2005, 12:14
Original geschrieben von Bonzo
[....Was habt ihr dann für einen Eindruck??

Wovon???

Bonzo
03.03.2005, 12:24
soll oben ni Foto heißen sondern Pfote...schlimm wenn man schnell schreiben muss

Anschla
03.03.2005, 12:30
Also von meinen einen sehr guten, habe sie aber auch über Mundpropaganda gefunden, ich kenne aber auch zwei schwarze Schaafe in meiner Gegend.

Der Eindruck von Deinen: naja, ein DorfTA muss ja nicht immer so schlecht sein, aber lohnt es sich nicht, etwas weiter zu fahren? Denn wenn ich mit einem TA nicht zufriden bin, würde ich auch längere Fahrten in Anspruch nehmen. Ist natürlich bei einem Notfall nicht so toll, aber wenn ich einen ernsten Notfall habe, ist der nahe wohnende schlechte TA auch nicht besser als ein weiter weg wohnender guter TA....
Sprich: einaml habe ich ein hohes Pfuschrisiko, aufder anderen Seite da Risiko des langen Wegs. Aber bei einem Notfall kann man ja immer noch abwägen, ob ich den nahen TA nicht doch nehme....

Generell kenn ich natürlich Deine Gegebenheiten (Fahrmöglichkeiten etc...vielleicht bis zur nächsten großen Stadt? Vielleicht unsere Frau Doc fragen ob sie evtl. einen Kollegen dort kennt?) nicht, aber ich würd mir nen andren suchen....

ema
03.03.2005, 12:33
Original geschrieben von Bonzo
Na ist immer schlimm übern Forum das genau rüberzubringen was man meint. Und dann verstehen die anderen es genau anders :D

Es ist nicht unsere Pflicht, Dich "richtig zu verstehen", sondern es ist Deine Pflicht, Dich so klar auszudrücken, daß Du von uns richtig verstanden wirst.
Das gilt für jeden einzelnen von uns, wenn wir mit anderen Menschen kommunizieren.
Sprache / richtig sprechen / sich richtig ausdrücken / unmißverständlich -> ist eine Kunst und geht im Zeitalter des Internet, der eben mal hingekloppten Email, der schnell geschriebenen Beiträge in Foren zunehmend verloren.
Schade.
Gruß ema

Bonzo
03.03.2005, 12:34
also ich fahre ja nu schon mit den dicken so ca 30km den Umkreis ab. Ein guter ist so ca 60km entfernt und die nächsten denk ich mal guten TÄ sind in Dresden ja und das sind auch ein paar km ;/ Meine Katzen hassen autofahren. Wie gesagt hier der DorfTA ist ansich ganz okay...mit ihm kann man reden...aber er hat so ansichten *hust

Anschla
03.03.2005, 12:38
Wenn der in 60km Entfernung gut ist, finde ich das durchaus noch machbar!

Klar ist es nicht schön, wenn das Tier Autofahren nicht mag, aber das steht für ihn gar nicht zur Debatte. Da geht das Vertrauen zum TA vor.

Bonzo
03.03.2005, 12:49
Original geschrieben von ema


Es ist nicht unsere Pflicht, Dich "richtig zu verstehen", sondern es ist Deine Pflicht, Dich so klar auszudrücken, daß Du von uns richtig verstanden wirst.
Das gilt für jeden einzelnen von uns, wenn wir mit anderen Menschen kommunizieren.
Sprache / richtig sprechen / sich richtig ausdrücken / unmißverständlich -> ist eine Kunst und geht im Zeitalter des Internet, der eben mal hingekloppten Email, der schnell geschriebenen Beiträge in Foren zunehmend verloren.
Schade.
Gruß ema
HI
so ist das halt, wenn man sich keine zeit mehr nimmt. Wer hat schon Zeit? Aber find ich klasse wie locker du das nimmst.

Anschla
03.03.2005, 12:54
Lach. was soll sie auch anderes machen ;-)
Nehme an, es kocht in ihr genauso, wie es bei mir innerlich gebrodelt hat.....

Generell ist es sicher schwer, immer den richtigen Ton zu treffen, aber man kann ja seinen Beitrag auch etwas überdenken.
Wir alten Foris untereinander können uns zwar einschätzen, aber was ist mit neuen Mitgliedern. Oder Leuten, die nur mal schnell mitlesen....?


Aber bleiben wir beim Thema.
Fazit: ein guter TA kontrolliert das Aufwachen in der Regel schon...
Man muss sich aber drum kümmern, einen guten TA auszuwählen!

Für mich Ende ;-)))))

Sandra1980
10.04.2005, 11:30
Ich möchte gerne auch meinen Senf dazu geben und sehen, was ihr davon denkt.

Unsere Katze, die letztens kastriert wurde, habe ich nur etwa insgesamt eine Stunde beim TA gelassen - sie ist noch in meinen Armen eingeschlafen und dann hat er sich gleich an die Arbeit gemacht.

Als ich nach etwa 75 Minuten wieder kam, war sie shcon wieder sehr wach!

Der TA meinte, er dosiere stets sehr gering, so dass es auch nicht so belastend ist.

Dieser TA ist eher ein alternativer, also er arbeitet auch viel mit Bachblüten, Homöopathie und sogar Verhaltenstherapie!

War das in Ordnung? Oder kann es etwa gar sein, dass meine Katze etwas von der OP mitbekam?
(Natürlich war sie ncoh nicht fit, als ich sie abholte, aber eben schon wach)

Liebe Grüße,
Sandra

Katzenminze12
10.04.2005, 13:01
Ich nehme alle Katzen nach der OP mit, die meisten bekommen eine Aufwachspritze ca. 20 Minuten nach der OP, aber ich habe die Katzen auch in anderen Fällen schon mitgenommen. Sie drehen durch, wenn sie eingesperrt sind. Ich lasse meine Katzen während der Aufwachphase nicht aus den Augen. Das könnte meine TÄ personell nicht leisten. Ich habe aber auch in einer Kleintierklinik, die das leisten kann, meinen Kater nach der Kastration mitbekommen. Die Dosierung der Narkose war so gut bemessen, daß er bereits sehr munter war.

Komplikationen sind nie auszuschließen. Ich hatte nach ca. 35 OP's bei denen es außer sehr langen Aufwachphasen (ca. 12-15 Std. bei einem Kater, der generell schlecht Medikamente vertrug) keine Komplikationen auftraten. Und dann hatte eine Katze, kaum hier zuhause angekommen, 5 Krampfanfälle und ich habe auf der Fahrt zur TÄ wirklich sehr gezittert.

Ich finde TA-Honorare im Vergleich zu denen von Human-Medizinern niedrig und hatte noch nie das Gefühl zuviel zu zahlen. Ich frage eher nach, ob meine TÄ nichts vergessen hat, da mir die Summe für die Viezahl der Behandlungen und Meduis meist recht gering erscheint. Bei mir ist es ihr aus Arbeitserleichterungsgründen lieber, wenn wir einige Behandlungen zusammenfassen bei der Bezahlung. Ansonsten besteht sie auf sofortiger Begleichung und ich habe im Laufe der Jahre auch gesehen, weshalb... Es ist unfaßbar, wie geizig und zahlungsfaul manche gut situierte Leute sind. Bei Menschen, die es abstottern müssen, würde sie sicher einen Weg finden..

LG Katzenminze