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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund, Arbeit und Ärger mit dem Chef....!!!



Yucatan
31.07.2002, 14:43
Hallo liebe Hundefreunde,

heute bin ich ehrlich gesagt mit den Nerven total am Ende - und ich sach euch auch gerne warum und hoffe dass Ihr mir ein klein wenig weiterhelfen könnt...... *Haarerauf*

Also, zunächst mal um was es überhaupt geht:

Wir, mein Lebensgefährte und ich haben uns im April, nach reiflicher Überlegung und Zustimmung von meinem Chef daß der Hund mit ins Büro darf, einen Labrador Retriever ( inzwischen 5 1/2 Monate alt ) zugelegt.
Labo (so heisst unser Wauzi) ist megabrav, lernt schnell ohne Ende und ist unser absolter Stolz :-))

Nun ist es so dass mein Freund 2 Monate arbeitslos war und der Hund auch logischerweise in der Zeit zu Hause blieb.
Seit letzte Woche nun arbeitet mein Freund wieder und ich habe unseren Labo wieder mit in die Arbeit genommen wie ich das auch schon vor Wochen und Monaten mit meinem Chef abgesprochen hatte.
Ich habe Ihn von Montag bis Donnerstag mit in der Arbeit - Freitag und Wochenende sind mein Freund und ich ja zu Hause.

Der Hund tagsüber in der Arbeit überhaupt keine Probleme, wir gehen morgens und mittags Spazieren und spielen dabei - abends kann er sich dann zu Hause mit uns und ab ud an auch mal den NAchbarshunden austoben.

Jetzt zu meinem Problem - seit letzten Freitag spinnt mein Chef und sieht überhaupt nicht mehr ein was der Hund in der Arbeit verloren haben soll - er wäre ja schliesslich keine Hundepension *pääääääääääääää h*

Habt Ihr eine Ahnung wie stinkesauer ich momentan bin?????

Ab nächste Woche muss Labo zu Hause bleiben und darf wenn überhaupt maximal einmal die Woche mit ins Büro kommen.

Ich bin echt total fertig, weiss überhaupt nicht was ich jetzt machen soll.

Der Hund war bis dato eigentlich immer mit einem von uns zusammen und ist es nicht gewohnt einen ganzen Tag zu Hause zu sein.

Wir haben zwar einen Riesengrossen Garten und ein grosses Haus aber trotzdem habe ich voll das schlecht Gewissen ihn daheim lassen zu müssen - vor allem da ich morgens um 8 Uhr wegfahre und mein Freund erst um 18 Uhr frühestens wieder nach Hause kommt!!!!!!!! :(

Könnt Ihr mir vielleicht mit ein paar Erfahrungen und Tipps auf die Sprünge helfen???

Er ist doch wirklich so lieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeb den ganzen Tag *heuuuuuuul*

Liebe Grüsse trotz allem
Isa + Labo

Juke
31.07.2002, 14:56
Hallo Isa+Labo,

versuche doch nochmal Deinem Chef in einer ruhigen Minute die Sachlage zu erörtern. Vielleicht hat er ja doch noch Verständnis. Ich finde erst erlaubt er es und dann widerruft er die ganze Sache. Das ist auch nicht gerade die feine Art:eek:

Ich habe meinen Labi auch dabei im Büro. Von seiten des Chefs habe ich keine Einwände nur einige Mitarbeiter haben plötzlich eine Hundeallergie. :o

Manche Menschen schwanken so in ihrer Art und Meinung. Heute so und morgen wieder anders.

Ich drücke Dir und Deinem Labi die DAUMEN damit es doch noch klappt.;)

Jacky77
31.07.2002, 15:20
Hallo Isa!

Du solltest noch einmal mit Deinem Chef sprechen und ihm erklären, dass Du Dir gar keinen Hund angeschafft hättest, wenn er nicht vorher sein ok gegeben hätte (und das hat er ja!). Du solltest ihm auch sagen, dass man einen Hund nicht von Heute auf Morgen an das tagsüber alleine-sein gewöhnen kann und er das nicht kennt. Wie sieht denn das mit Gassigehen aus, wenn er tatsächlich zu Hause bleiben müsste? Kann einer von Euch beiden zwischendurch mal nach Hause fahren?
Also, eine dauerhafte Lösung ist es nicht, den Hund den ganzen Tag alleine zu lassen.
Wieso ist Dein Chef denn auf einmal dagegen, ist etwas vorgefallen??

Viele Grüße & viel Glück!
Dani mit Jacky

Yucatan
31.07.2002, 16:34
Hallo Juke und Jacky77,

naja, das ist mit meinem Chef so - er hat ja selber einen Hund ( Rhodesian Ridgeback ) zúnd ist eigentlich recht tierlieb.

Nun, wir haben ihn wie gesagt gefragt bevor wir uns den Hund angeschafft haben und auch nachdem wir Ihn schon hatten - mein Arbeitskollege und die Freundin vom Chef waren sogar anwesend - !!

Leider Gottes, und das haben wir auch erst im Laufe der Zeit rausgefunden ( ich arbeite jetzt ca. 10Monate für meinen Chef ) ist mein Chef ein echter Choleriker und was weiss ich.

So lange es im Geschäft alles prima läuft und er ein Weizenbier vor sich stehen hat ist alles ok - wenn er dann mal schlechte Laune hat oder es im Büro nicht so doll läuft dann hat er nie was gesagt und überhaupt.

Seiner Meinung nach ist es jetzt angeblich Tierquälerei den Hund den ganzen Tag im Büro zu haben - habe ihm auch schon versucht klarzumachen dass ich Morgens - Mittags und Abends viel mit ihm unternehme und dass er zu Hause auch fast den ganzen Tag pennt oder sich alleine beschäftigt - ist ja nicht so dass ich mich nicht kümmern würde *grummel*

Naja, es ist definitiv so dass der Hund ab nächste Woche nicht mehr mit ins Büro darf - Ausnahme evtl. ab und zu oder auch einmal die Woche - aber das auch nur weil mein Chf eigentlich ca. 200km von uns weg ist und uns alle halbe Jahr mal im Büro besuchen kommt.

Zu deiner Frage Jacky77 - also es ist so dass meine Nachbarin, sie arbeitet halbtags und hat selbst einen Hund ( bester Freund von unsern Labo ) erst mal ab nächste Woche 3 Wochen Urlaub hat und für uns so 3 oder auch 4 mal am Tag nach unserem Hundi schauen würde bis er es mal gewöhnt ist alleine zu bleiben.
Das mit dem Gassi gehen ist etwas schwieriger wobei ich morgens und abends trotz allem mit Labo gehen und spielen würde ( wenns sein muss morgens um 6 )!!!!!!!!!!!!!
Mittags gehts natürlich schlecht - ich kann auch nicht heimfahren da ich in die Arbeit 45 Km zu fahren habe - da reicht die Pause nicht!!!
Da wir den Hund allerdings wenn dann im Haus und Garten frei laufen hätten während das Tages ist es nicht so dass er seine Notdurft nicht auch im Garten lösen dürfte - und für Gassigänge findet sich ab und an auch mal jemand - vor allem da es alles in allem auch nur um 3 Tage die Woche geht!!!

Hoffe alle Unklarheiten sind nun beseitigt

Liebe Grüsse
Isa + Labo

Squeeky
31.07.2002, 19:54
Hallo Isa,

ohne Dich ärgern zu wollen, aber man sollte sich niemals einen Hund anschaffen, weil der Chef ja gesagt hat, man kann den Hund mit ins Büro nehmen. Man sollte sich in dem Punkt nie auf eine 3. Person verlassen. :(

Unsere Hunde sind an 3 Tagen der Woche auch 9 Stunden alleine daheim - bzw. im Garten. Haben dort ihr Wasser, ihr Spielzeug usw. und das klappt einwandfrei. - Lasst "Labo" doch auch im Garten. Er wird sich schon dran gewöhnen.

Viel Glück!

Alpha
31.07.2002, 21:34
Hallo Isa!
Ich hoffe,es findet sich schnellstens für den Hund eine Lösung(z.B.hundesitter),daß er nicht zehn Stunden(anscheinend sogar minimal!?)allein zuhause sein muß und somit nur ein Wochenend-Rudel hat.Das wäre grausam auf Dauer,vorallem auch noch als Einzelhund!Ich finde es auch verantwortungslos,sich einen Hund anzuschaffen/"zuzulegen" in solch einer Situation-auf ein andauerndes Wohlwollen,über zehn oder mehr Jahre,des Chefs,darf man nicht bauen,wenn das die einzige Möglichkeit bietet,daß der Hund bei seinem Rudel sein kann oder wenigstens bei einem Teil des Rudels.Abgesehen davon,daß kein Hund länger als 5 Stunden allein sein sollte(wenn überhaupt),kommt es oftmals zu verständlichen Verhaltensstörungen(Hospitali smus,Aggressionen etc)bei Hunden,die über längere Zeit regelmäßig mehr als 4 bis 7 Stunden allein "abhängen" müssen.Da half dann auch kein rudelfremder Hundesitter mehr.
Sicherlich freust Du Dich jetzt nicht über Kritik,möchtest lieber Mitgefühl und Ratschläge.Meine wären:a)gib den Hund ab und warte mit einem neuen Hund,bis er wie ein normaler Hund ein Rudeltier sein darf(also selten allein sein muß und Du die Verantwortung tragen kannst)-b)arbeite Du/Dein Freund halbtags-c)nimm Dir Urlaub,gewöhne den Hund in kleinen Schritten ans Alleinsein und einen Hundesitter(sodaß der für ihn zumindest eine fast-rudelzugehörige Stellung für den Hund hat),ein "Gassigeher" allein nützt dem Hund wenig-d)gönne Deinem Hund ein ständig anwesendes Rudelmitglied,einen Zweithund,oder sonstwas an Tier(dessen Sprache für ihn verständlicher ist als die einer Katze,eines Huhns usw.).
So,sachlich war's ja.Alles Gute dem Hund,
Gruß von Alpha

Chaostruppe
01.08.2002, 08:21
Außer den Hund in ein gutes Zuhause wo er nicht so lange allein sein muß zu vermitteln, würde mir auch ein Zweithund einfallen. Ein Hund ist einfach ein Rudeltier, und zu langes alleinsein ist Hundequälerei. Sich von einem geliebten Hund zu trennen ist natürlich hart!!! Deshalb finde ich einen zweiten Hund, zumal ihr viel Platz habt, ein super Alternative. Aber lieber keinen gleichaltrigen oder jüngeren. Junghunde stiften sich gegenseitig zu allem möglichen Blödsinn an, und es ist viel schwieriger die beiden gleichzeitig zu erziehen. Aber ein erwachsener und schon gefestigter Hund? Ich glaub, euer Labo würde sich riesig freuen!!!
Alles Gute,
Andrea

Ivonne
01.08.2002, 12:13
Sorry, wenn ich mich so weit ab vom Thema einmische.

Aber Zweithund? Ne, nicht wirklich. Wenn schon keine Zeit da ist, den ersten Hund ans Alleinsein zu gewöhnen, wie soll der zweite dann erst ne Bindung aufbauen?

Das Problem ist nicht so-mir-nix-dir-nix gelöst: Packen wir nen zweiten Hund dazu, aus die Maus.
Zumal der erste trotzdem ans Alleinsein gewöhnt werden muß.

Es ist richtig, Vorwürfe helfen jetzt null weiter.

Schließe mich Alpha bei den möglichen Alternativen an.

Viel Glück

Juke
01.08.2002, 12:23
Hallo,

also ich schliesse mich der Meinung von Yvonne und Alpha an. Wenn keine Einigung mit dem Chef erzielt werden kann dann versuche doch einen Hundesitter zu bekommen. Es gibt immer Leute die so etwas machen.

Den Hund aber auf keinen Fall weggeben und jetzt noch einen zweiten Hund dazukaufen - nein das würde ich nicht machen. Da kommen dann wieder andere Probleme hinzu ;)

Chaostruppe
01.08.2002, 13:33
Also, ich finde zwei Hunde sind GENERELL besser als einer, weil artgerecht. Und ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Mein großer Rüde hatte große Probleme mit dem alleinsein. Und weil ich damals noch gearbeitet habe, und er einfach alleine bleiben MUSSTE, habe ich eine ältere Hündin aus dem Tierheim geholt. Die war gefestigt, sehr selbständig, und hatte keine Probleme mal allein zu bleiben. Und siehe da, auf einmal konnte er das auch. Die Sache war schlicht und einfach erledigt.

Sandra72
12.08.2002, 14:57
Da muß ich Chaostruppe Recht geben!
Ich bin auch für den "Zweithund",aber er muß gefestigt sein!
Welpen oder Junghunde lernen einfach schneller und besser wenn sie einen ältern Spielgefährten haben!

Aber an Deiner Stelle würde ich erstmal ein paar Wochen Urlaub machen um Deinen Hund an das allein sein zu gewöhnen!
Jetzt einfach zuhause hinsetzten ist der falsche Weg!

Aber weggeben würd ich ihn auf keinen Fall!

Ich wünsch Dir viel Glück dabei!

Gruß...Sandra....

Thai
12.08.2002, 16:58
Hallo
Ich würde auch das Gespräch mit Deinem Chef noch mal suchen,vieleicht hatte er auch nur einen schlechten Tag.
Aber trotz alledem hätte ich mir NIE einen Hund angeschafft,weil Dein Chef Dir erlaubt diesen mit zu bringen.
Was wäre wenn Du gekündigt wirst.Wer sagt Dir das Dein nächster Chef Dir erlaubt Dein Hund mit zu bringen?
Also ich weiß nicht..........nicht gut überlegt!!
Naja jetzt ist es eh zu spät.Ich würde auch sagen lerne erst einmal Deinem Hund das allein sein.Evtl Mittags in der Pause nach Hause kommen und mit ihm Gassi gehn ,wenn das nicht geht andere Person bitten.Da Du ja ein Garten hast dürfte das mit dem Geschäft machen ja nicht so das Problem sein.Und außerdem sind viele Hunde alleine weil Herrchen/Frauchen das Hundefutter verdienen müssen.Viel Glück
LG

Thea
12.08.2002, 19:35
Hallo,
die Idee mit einem 2. gefestigten Hund finde ich auch sehr gut, aber nicht sofort. Versucht doch für die nächste Zeit einen Hundesitter zu finden und vielleicht im nächsten Urlaub einen 2. Hund einzugewöhnen. Müßt ihr denn beide voll arbeiten, kannst du nicht deine Stundenzahl verkürzen, dass er nicht so lange alleine ist?
Viel Glück Thea

P.S. weggeben würde ich ihn auf keinen Fall, vor allem nicht so überstürzt

Dagi
15.08.2002, 09:50
Hallo Isa,
Dein Chef hat anscheinen überhaupt keine Ahnung! Zwischen Euch ist ein Vertrag zustande gekommen. Im Juristischen Sinne bedeuten nämlich Vertrag = zwei übereinstimmende Willenserklärungen! Du wolltest den Hund mit zur Arbeit nehmen, er hat das erlaubt. Schriftlich habt ihr das nicht zufällig gemacht? Das wäre natürlich der beste Fall. Aber eines Vertrages bedarf es nicht der Schriftform. Auch mündlich ist ein Vertrag gültig, und Du hast ja sogar Zeugen! Ich glaube, ich würde mit den Kollegen noch mal sprechen, und vielleicht mit einem der Befürworter noch mal dem Chef auf den Zahn fühlen. Damit dieser Vertrag nämlich gelöst wird, müßtest Du wiederum zustimmen. Mach ihm klar, daß Du eigentlich auf der rechtlich sicheren Seite bist (freundlich natürlich). Das ist nämlich wie bei einem Vermieter: er kann nicht erst erlauben, und dann plötzlich grundlos die Erlaubnis widerrufen. Das geht, wie auch in Deinem Fall, nur in einem wichtigen Grund. Z.B. das Dein Hund Mitarbeiter anknurrt oder beißt, oder jemand wirklich eine Allergie hat. Das scheint ja aber nicht der Fall zu sein! Vielleicht können Deine Kollegen Dir noch mal unter die Arme greifen und sagen, daß sie da auch nix gegen haben. Ich hoffe, daß es für Euch gut ausgeht!

Viele Grüße sendet Dagi

aspelenie
15.08.2002, 20:45
ich bin zwar neu und deshalb sollte ich mich vermutlich als "underdog" betrachten, aber ich habe mich im forum umgesehen und allmählich verlangt mich zu wissen, wo "alpha" studiert hat. irgendetwas, das auch nur annähernd in berührung mit den begriff "toleranz", oder gar "einfühlungsvermögen" kommen könnte, kann es nicht sein. daher frage ich jetzt mal direkt:

lieber alpha,

wie sollte man hunde halten?

Liebe Isa & Labo,

dagi hat recht. es ist rein rechtlich ein vertrag zwischen deinem chef und dir zustande gekommen (plus zeugen). der gilt mündlich genauso wie schriftlich. aber mit gewalt erreichst wohl nicht viel. ich weiß, dass du innerlich mit den zähnen knirschst, aber hol doch mal die kollegen an deine seite, ein paar weißbier und einen schriftlichen duldungsvertrag, den der chef dann unterzeichnen darf. packt ihn bei seiner tierliebe. wenn er dann schreit, kannst du "wedeln" (mit dem vertrag). laß dich bloss nicht kirre machen- von wegen weggeben oder so. gartenzugang finde ich auch gut (im sommer) und ein riesiger erdbeerkuchen für die nachbarin hat noch nie geschadet. Zeithund wäre natürlich toll- aber dazu müsste wohl einer von euch urlaub haben, um zu gewöhnen und zu schlichten. möglicherweise WOLLT ihr ja aber auch nur diesen einen hund. und er kommt ja mit anderen zusammen, also kein schlechtes gewissen machen lassen. alles gute.

aspelenie

volker
16.08.2002, 13:23
Hallo Isa u. Labo,

Die Situation in der ihr euch befindet ist nicht besonders erfreulich.

Ich möchte mich Aspelinie in Bezug auf Alpha anschließen, und würde das alter von Alpha auf etwas unter 143 Jahre ansiedeln (bei so viel Wissen ). Im übrigen habe ich schon einmal um einen sichtungstermin bei Alpha angefragt, aber kein Statement
bekommen???????????.

Nun wieder zu unseren Hauptakteuren, mit deinem Chef auf Konfrontation zu gehen befinde ich für zwecklos und würde die Situation nur verschärfen, versuche einfach einen Hundesitter oder eine Pension zu finden ( Bieten auch manche Tierheime an ) wo der Hund den Tag über verbringen kann.

Mit deinem Chef würde ich erst in einiger Zeit wieder versuchen über das Thema zu reden, vielleicht beruhigt sich das ganze etwas.

Gruß

Volker

silke27
18.08.2002, 20:40
Vertrag???? Da lach ich aber!!!! Nix mit Vertrag, das war max. eine Duldung durch den Arbeitgeber. Mehr nicht, und die kann ihr Chef jederzeit ohne Angabe von Gründen zurückziehen.
Ein Vertrag ist eine beiderseitige Willenserklärung. Das liegt hier nicht vor. Kann gar nicht, denn genauso wie sie den Hund mitbringen darf, könnte ihr Arbeitgeber darauf bestehen, daß der Hund da ist, d. h. es wäre ihr unmöglich, das Tier zu Hause zu lassen o.ä.
Hier geht es nicht um Arbeitszeiten und Stundenlohn, sondern um das Mitbringen eines Hundes zur Arbeitsstelle. Mal abgesehen davon, daß der Hund da absolut gar nichts verloren hat, außer vielleicht sein Frauchen um sich zu haben. Ich finde, wenn man mit solch rechtlichen Sachen um sich wirft, sollte man wenigstens etwas Ahnung davon haben.
Es war lediglich der gute Wille des Arbeitgebers, darauf einzugehen, mehr nicht. Darauf berufen kann man sich nicht. Wer weiß, daß er tagsüber auf Arbeit geht, sollte sich nun mal keinen Hund anschaffen, der nicht auch mal alleine sein kann. Aber es ist nun mal so: in jedem Fall hat der Arbeitgeber Weisungspflicht. D.h. er bestimmt wo, wann, mit wem usw. Und ich glaub nicht, daß es im Arbeitsvertrag drin steht, daß der Hund zur Arbeitsleistung dazugehört...................

Inge1810
18.08.2002, 23:21
@Dagi, der Chef darf sehr wohl seine Meinung ändern und es gibt überhaupt keine Möglichkeit dagegen anzugehen, es sei denn man möchte postwendend eine Kündigung kassieren. Höchstens mal in einem ruhigen Gespräch anschneiden und dann ein kurzes Schriftstück aufsetzen, sollte er sich wieder in einer Pro-Hund-Stimmung befinden. In jedem herkömmlichen Arbeitsvertrag steht ausdrücklich vermerkt, dass Nebenabreden der Schriftform bedürfen und ansonsten ungültig sind. Les mal in ein paar Verträgen nach.

Yucatan
19.08.2002, 16:46
Hallo Leutchens,
erstmal vielen Dank für eure vielen Antworten :-)

Um dem ganzen Tam tam eine Ende zu machen - das Problem hat sich inzwischen gelöst - Hund ist zu Hause im Garten und ich habe einen Hundesitter gefunden der mit ihm Mittags ein oder zwei Runden dreht - dabei kann er dann sogar noch mit anderen Hundis spielen!
Denke es passt.......................

Liebe Grüsse
Isa + Labo

Juke
20.08.2002, 07:42
Hallo,

das ist ja Klasse das Du eine LÖSUNG gefunden hast, die für alle Beteiligten in Ordnung sind.

Da gibt es auch keinen Ärger mehr mit dem Chef:D

Kerstin Kobelt
29.08.2002, 15:44
Hallo,

ich hab jetzt das gleiche Problem, welches du hattest....

Erst wollte ein Familienmitgleid von uns sich um unseren süssen kümmern, und jetzt stehen wir da...

mein Chef sagt antweder Hund oder Job, als ich gefragt hab, hatte gehofft ich kann von zu hause aus arbeiten, hielt er erst für eine nicht so üble idee, aber ich soll ihn vertreten wenn er nicht da ist und das muss im büro sein. jetzt suchen wir jemanden, der den dicken betreut, ich dachte eine pension in der nähe wär nciht schlecht, da könnte ich in der mittagspause hin und mit ihm spielen und toben

Alpha wird sicher wieder von der verantwortung für ein tier anfangen und ein stück weit hat er ja auch recht, aber manchmal kommt es anders als man denkt.

Ich hab schon daran gedacht, so eine art hundetagesstätte zu eröffnen, hab schon von ganz vielen leuten gehört, was das für probleme gibt, wenn man schaffen muss, damit bello und sein rudel was zu essen und ein dach über dem kopf haben....

drückt uns die daumen, dass sich jemand findet, bei dem wir auch ein ruhiges gewissen haben, weil unser dicker es gut hat, wenn wir ihn tagsüber dort lassen müssen. Er ist so ein toller hund und hat nur das beste verdient!

ne alpha, das sind nicht andere Menschen, die evrantwortungsvoller mit ihm umgehen, er liebt uns und er wird von uns geliebt.

Viele Grüsse kerstin, Leo und die Katzenschar

Cockerfreundin
29.08.2002, 17:08
@ Kerstin

Also, Basti ist ein Teilzeitarbeits-Hund....

Heißt: als ich seine Anschaffung geplant habe, war allen "Beteiligten" (mir, seiner Züchterin, meiner Chefin) klar, dass der Nachmittag uns beiden gehört.

Also keine Arbeitszeiterhöhung (auch, wenn das Angebot mal im Raum stand) und vom ersten Moment an so planen und erziehen, dass der Hund 4,5 -5 Stunden alleine bleibt - selbst, wenn er ab und an mit ins Büro darf.

Wenn ich nicht selbstständig bin oder eh von Zuhause aus arbeite, halte ich persönlich alles andere für, gelinde gesagt, schwierig.

Mit den 5 Stunden alleine bleiben und dem Nachmittag für uns (mit langem Hundespaziergang etc) klappt es bei uns sehr gut. trotzdem hatte ich ab und an auch schon mal die Idee mit so einer Art Hundetagesstätte. Bedarf ist für sowas sicherlich da!

Wenn Du in die Richtung weiter"spinnen" willst, ich wäre mit dabei :) :)

Alles Gute für eure Suche nach einem Hundesitter wünschen

Annette + Basti :)

Tina2809
29.08.2002, 17:21
Hi Kerstin!
Timmy und ich drücken alle Daumen/ Pfoten, die wir haben!!!!
Wir hoffen, Ihr findet jemanden, der Eurem lieben Dicken gerecht wird, und sich anständig um ihn kümmern kann.
Und wir hoffen, daß Dein Chef gaaaanz oft im Büro ist, sodaß Du zuhause arbeiten kannst!:D
Ich höre mich auch mal um, vielleicht finde ich ja jemanden für Euch!
@ alle, die in Frage kommen:
Timmy und ich finden Leo einfach klasse, den kann man nicht
-nicht lieb haben-!!
;) :D :) ;) :D :) ;) :)

Tina & Timmy

Kerstin Kobelt
29.08.2002, 18:23
Hi Annette mit basti,

wir denken ernsthaft darüber nach, ich melde mich bei euch wenn es ernst wird

bis dahin, danke für die netten zeilen

Kerstin Kobelt
29.08.2002, 18:25
Hi Tina, hallo Timmy,

habt ihr die bilder bekommen, sind super oder?!

Dank euch für den lieben beitrag, werde dir gleich auf deine mail antworten...

bis bald und knuddel knutsch an timmy, ich hatte heute richtig tränen in den augen, als jens mir die bilder der beiden aufgespielt hat...

bis dann Kerstin und leo (and so on)

Chaostruppe
31.08.2002, 14:24
wenn man wirklich ALLE Eventualitäten vor der Anschaffung eines Hundes überdenkt, dann dürfte an sich eigentlich nie einen Hund anschaffen, weil man sich wirklich u.U. auf gar nix verlassen kann! Von wegen Verantwortung und so............
Ich z.B. bin 38 und habe Krebs. Habe ich damit rechnen können? Nein! Und jetzt stehen meine Hunde da. Die beiden Großen werde ich wenn alles gut läuft noch überleben können, so daß sie ihren Lebensabend nicht im Tierheim verbringen müssen. Bei den Kleinen wird mir das aber nicht gelingen, und ich werde nicht drumrumkommen, sie irgendwann abgeben zu müssen.
Man KANN nicht immer alles vorher bedenken, sondern muß sich einfach manchmal drauf verlassen, daß "es" schon gutgeht. Als ich meine Hunde angeschafft habe, hab ich auch mit ihnen gemeinsam alt werden wollen. Wird nix draus. Aber okay, ins Tierheim sollen sie trotzdem nicht. Ich hab schon noch Zeit, Ihnen ein supertolles Zuhause zu suchen. :)

Übrigens, die Idee mit der Hundetagestätte find ich richtig gut!
Liebe Grüße,
Andrea

Dagi
31.08.2002, 15:32
Liebe Andrea,

es gehört zwar nicht hierher, aber Du hast leider festgelegt, daß Du keine emails privat empfangen kannst.
Es tut mir so leid, von Deiner Krankheit zu hören. Bei meinem Mann wurde letztes Jahr auch Krebs festgestellt. Ich weiß wie -entschuldige den Ausdruck- Scheiße das ist. Deine Beiträge sind immer so voller Augenzwinkern und Lebensfreude. Hat mich immer wieder gefreut, die Beiträge von Dir/über Euch zu lesen.

Ich möchte Dir nur ein Buch ans Herz legen:

O. Carl Simonton "Wieder gesund werden"

Er ist Leiter des größten Krebszentrums in Amerika. Lies es, und Du wirst staunen!!!

Und ich muß Dir Recht geben: Man kann nie alles planen!!! Das mußten wir auch erfahren!

Wenn Du wen mal zum Quatschen brauchst: Kannste mir mailen!

Alles Liebe und viel Kraft wünscht Dir Dagi

Kerstin Kobelt
31.08.2002, 21:50
Hi Andrea, schreib mir mal privat (Kobold38@web.de), bin auch 38 und hatte vor 4 Jahren das gleiche Problem, vieleicht hast du auch so viel glück wie ich und es wird alles wieder gut (zumindest hoffe ich das immer und bisher hatte ich auch Glück), also meld dich mal

alles Gute und viele Grüsse

Kerstin

Chaostruppe
02.09.2002, 07:36
soooooo schnell vergeht Unkraut nun auch wieder nicht. :) Ein bischen müßt Ihr mich schon noch ertragen! :)

Liebe Grüße,
Andrea