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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund allein lassen?



sabux
23.05.2004, 12:35
Hallo zusammen!

Ich habe ein Problem und hoffe, ihr könnt mir ein paar Tips geben.

Ich habe einen 16 Monate alten Jack Russel Terrier, und ich bin wirklich super glücklich, denn es klappt irgendwie alles an Erziehung, was ich mir wünsche. Er hört super, ist mega lieb und vergöttert mich :D

Ich kann ihn mit zur Arbeit nehmen und auch sonst, ist er überall dabei. Da er mit knapp acht Monaten sein Bein gebrochen hatte und damit viel intensive Pflege einherging, habe ich leider eines vernachlässigt: Ihn allein zu lassen

Also im Auto: kein Problem: er schläft; tagsüber zu Hause, auch kein Problem, nun habe ich ihn vor einiger Zeit abends zu Hause gelassen und dabei bellt er die ganze Nachbarschaft zusammen, horror...

ach so, ich rede übrigens von ca. 2 Stunde nachts, (tagsüber zu Übungszwecken auch mal länger, aber das klappt ja auch, natürlich nicht im Auto).

Ich lasse Fernseher laufen, Licht an... bringt alles nichts... meine armen Nachbarn... das kann ich nicht lange machen, irgendwann werden auch die geduldigsten Leute genervt...

habt ihr Rat?

Liebe Grüße, Sandra und die Bell-Boje ;)

paschalinchen
23.05.2004, 13:25
Also, üben üben üben....

Man bringt einem Hund das allein sein ja schrittweise bei. Dann tu das auch Nachts. Lass ihn mal 5, 10, 20 Minuten allein. Warte vor der Tür oder besser: besorg dir ne gegensprechanlage für Babys, dann kannst du hören was er macht. Immer wenn er gerade komplett ruhig ist, gehst du wieder rein. Und das steigerst du dann langsam.

Wichtig ist aber: das du nur reingehst, wenn er ruhig ist. Und dann begrüß ihn nicht gleich, sondern zieh dich erstmal in Ruhe aus und dann begrüß ihn. Aber nicht zu überschwinglich.

Probiers mal aus...

susiemax
23.05.2004, 13:30
Hallo !

Wir haben mit unserem Tibet Terrier Max das gleiche Problem.
Er ist Jahre alt und ist nun fast ein halbes Jahr bei uns.
Am Anfang blieb er gar nicht alleine, nicht mal ne halbe Stunde ohne zu heulen und jammern.
Wir haben es dann langsam geübt , indem wir Ihn tagsüber mehrmals ganz kurz allein gelassen habem, z.B. zum einkaufen, Müll runter bringen usw.
Wichtig ist, dass Du beim Verlassen der Wohnung kein Aufhebens machst. Geh einfach raus, als ob es das normalste der Welt wäre zu kommen und zu gehen.
Je mehr Du eine "Akt" daraus machst, umso grösser wird das Problem. Keine lange Verabschiedensszene und auch bei der Begrüssung haben wir uns angwöhnt einfach so in die Wohnung zu spazieren. Ein kurzes Hallo muss reichen, geschmust und geknuddelt wird erst wenn sich max beruhigt hat. Am Anfang fällt das Ignorieren schwer, aber Du hilfst Deinem Hund damit und letztendlich auch Dir selbst.
Mach auch tagsüber ab und zu die Tür hinter Dir zu, das hilft ihm zu begreifen, dass Du immer wieder kommst, ob Du lange oder kurz weg warst.

Tagsüber klapp es mittlerweile ganz gut. Unsere Nachbarn hören zumindest nix wenn wir weg sind.
Abends haben wir auch noch Probleme.. aber ich denke mit der Zeit klappt das auch immer besser.
Fernseher anlassen ist gut. Ich habe auch schon in der ganzen Wohnung Lckerlis verteilt um ihn ein bisschen abzulenken.

Fangt in kleinen Schritten an, erst mal nur ne halbe Stunde und dann immer ein bisschen länger..

viel Glück!

Susie und Tibi Max