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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schlaganfall beim Tierarzt



Sisi
16.07.2002, 12:16
Hallo Zusammen,

Als ich am Dienstag, 2. Juli von der Arbeit nach Hause kam torkelte mein Rüde sehr stark. Ich packte ihn sofort ins Auto und fuhr zur Tierärztin. Teddy erholte sich recht schnell, noch im Wartezimmer ging es ihm sichtbar besser, aber er war irgendwie sehr aufgeregt, was sonst eigentlich nicht der Fall ist. Ich dachte mir, bleib trotzdem hier und laß ihn untersuchen es kann nicht schaden.

Teddy ist etwa 12 Jahre, genaues Alter nicht bekannt, er bekommt seit 2 Jahren Herztabletten. Nach der Untersuchung sagte die TA, das Herz ist ein wenig schwach, ich gebe ihnen ein zusätzliches Herzmittel mit. Als ich die Praxis verlassen wollte fing Teddy an sich im Kreis zu drehen. Er zitterte am ganzen Körper konnte kaum noch stehen, hatte keine Orientierung mehr, und die Augen flatterten hin und her. Die TA sagte, es ist ein Schlaganfall und gab sofort eine Infusion und ein Spritze, nach etwa einer halben Stunde als die Infusion zur Hälfte durchgelaufen war ging es ihm wieder etwas besser, ich konnte ihn nach der Behandlung wieder mit nach Hause nehmen.

Am nächsten Tag folgte nochmals eine Infusion und Spritzen. Er erholte sich auf wunderbare Weise innerhalb von zwei Tagen, am darauffolgenden Samstag folgte der zweite Schlaganfall. Seitdem hängt der Kopf etwas nach links, ebenfalls das linke Augenlied etwas nach unten, er sieht wenig oder gar nichts mehr, kommt aber gut damit zurecht. In Haus und Garten hat er keine Orientierungsprobleme, draußen beim Spaziergang orientiert er sich an meiner Hündin. Fressen, Wasser trinken, auch die Verdauung ist alles ganz normal. Er rennt, verbellt und schimpft seine Konkurrenten hinterm Gartenzaun nach wie vor. Er zeigt seine Freude nach wie vor, Spazieren gehen, Autofahren usw.

Nun meine Frage: Hat vielleicht jemand Erfahrung mit Schlaganfällen bei seinem Hund, oder weiß jemand wie hoch die Lebenserwartung ist?
Über Antworten wäre ich dankbar.

Liebe Grüße von Sisi

Cockerfreundin
17.07.2002, 09:35
Hallo, Sisi!

Leider hab ich keine Erfahrung damit, kann Dir also auch keinen Rat geben, aber ich wünsch Deinem Rüden gute Besserung und Euch alles Gute!

Wir müssen morgen zum TA (Kastration) und ich hoffe sehr, dass alles gut geht!!

Liebe Grüße
Annette

Sisi
17.07.2002, 11:46
Hallo Annette,

dank für Deine Wünsche an mich und meinen Rüden. Ich hatte gehofft es könnte mir jemand Auskunft geben. Habe aber hier auch noch nie was über Schlaganfall gelesen, kommt scheinbar sehr selten vor.

Ich hoffe mein Teddy hat noch ein paar Jahre, im Moment ist er stabil.

Viel Glück auch für die Kastration von Basti, hoffentlich geht alles gut.

Grüße von Sisi

Dara
17.07.2002, 17:16
Hallo Sisi,
habe heute von Deinem Problem gelesen und kann Dir folgendes mitteilen. In unserer unmittelbaren Nähe hatte eine Frau einen Pudel, der im fortgeschrittenen Alter einen Schlaganfall erlitten hatte. Er wurde auch behandelt und es ging ihm anfangs auch ganz gut, aber er hatte auch Orientierungsprobleme, d.h. er torkelte beim Spaziergang. Es wurde dann ziemlich schnell immer schlechter mit ihm und ich zum Schluß hat sie ihm die letzten Qualen erspart und ihn einschläfern lassen. Aber wenn es Deinem Hund jetzt so gut geht, solltest Du Dir erst mal keine Sorgen machen. Was hatte Dir denn Dein Tierarzt für eine Prognose gegeben?

Odilíntintin
17.07.2002, 20:54
Hallo, Sisi!
Ich hoffe, dein Teddy ist nach wie vor so lebhaft wie du es geschildert hast. Meine eigenen Hunde sind noch sehr jung, so dass ich dir von ihnen gar nicht in punkto Schlaganfall erzählen kann.
Meine Schwiegereltern jedoch haben unter anderem einen mittlerweile 14jährigen Rüden, einen Pekinesen-wer-weiß-was-Mix :) . Er hatte vor knapp einem Jahr einen Schlaganfall und bekommt ebenfalls Medikamente. Meine Schwiegereltern vermuten, dass er hin und wieder noch kleine Anfälle dazu bekommt, da er - wie du schon schilderst - ohne plötzliche Vorwarnung etwas torkelnd läuft und dabei den Kopf schräg hält.
Der Tierarzt hat ihnen gesagt, dass es im Moment kein Problem ist wenn er die Medikamente bekommt, aber dass man ihn eben beobachten muss. Solange es für ihn keine Qual bedeutet sollte er nicht eingeschläfert werden. Wenn kein erneuter Anfall dazu kommt, müssen sie eben "nur" mit der Verschlechterung von üblichen Alterserscheinungen (wird langsam immer tauber und sieht auch nicht mehr allzu gut) rechnen. Aber das geht uns Menschen ja genau so.
Ich wünsche dir jedenfalls weiterhin eine schöne Zeit mit ihm, und wenn er halt mal weniger gut drauf ist, dann lass ihn einfach ein bisschen in Ruhe.
Gruß,

Sisi
18.07.2002, 08:01
Hallo Dara, hallo Odilíntintin, habt dank für Eure Antworten,

Teddy hat am Anfang sehr stark getorkelt beim Gassi gehen, bin auch immer nur kurze Runden, so ca.10 Minuten gelaufen, bis er sein Geschäft erledigt hat, aber inzwischen läuft er fast wie vorher, nur manchmal beim Beinchen heben kippt er nach der Seite weg, hat aber sofort wieder einen geraden Gang, wenn wir weiterlaufen. Die Tierärztin meint solange es ihm so gut geht ist es kein Problem, er hat auf jeden Fall Lebensqualität. Sie sagte auch das es beim nächsten mal schlimmer werden, oder sogar tödlich enden kann, eine Zeitspanne konnte sie mir nicht nennen, weil es bei jedem Hund anders sein kann. Ich hoffe jedoch das uns noch ein paar Jahre bleiben.

Die Schilderung des Pikinesen-Mix, macht mir Hoffnung, das Teddy doch noch über längere Zeit fit bleiben kann.

Als Teddy zu uns kam vor über zwei Jahren hab ich ihn mit Hör- und Sichtzeichen erzogen, weil ich dachte, wenn er mal nicht mehr richtig hört im Alter, kann ich ihn durch Handzeichen zurückrufen bzw. herbeiwinken. Nun ist es leider so, dass er die Zeichen nicht mehr sehen kann, aber auf die Stimme hört, naja Hauptsache es funktioniert.

Die Tierärztin sagte ich solle ihn jetzt lieber an die Laufleine nehmen, dass er nicht z.B. in einen Graben fällt oder ähnliches. Bei uns im Garten kennt er alles ganz genau und hat auch keine Probleme sich zurechtzufinden. Wenn er mich mal nicht hört, oder ich wieder mal vergessen habe das er die Sichtzeichen nicht mehr sehen kann, schicke ich meine Hündin los, und sag zu ihr, Hera lauf, hol Teddy, sie läuft dann zu ihm, stupst ihn mit der Nase an und er weiß, das er ihr folgen soll. Es klappt also alles ganz prima.

Teddy bekommt morgens und abends seine Herztabletten, über den Tag verteilt 3 mal Tropfen (Weißdorn), und zwei mal die Woche jeweils ein Spritze, über die Dauer von sechs Wochen. Die TA sagt, es ist wie eine Frischzellenkur, für das Gehirn. Es bewirkt das sich die Körperfunktionen verbessern, sozusagen die Bewegungsabläufe. Nach jeder Spritze kann man sehen das es ihm ein klein wenig besser geht und er stabiler wird bzw. der derzeitige Zustand gehalten werden kann. Sollte es ihm rapide schlechter gehen, oder er durch einen neuen schweren Schlaganfall keine Lebensqualität mehr haben, werde ich mit der Tierärztin zusammen entscheiden was zu tun ist, und auch den letzten Weg gemeinsam mit ihm gehen. Ich bin jedoch guter Hoffnung das er wegen Altergründen und Herzschwäche irgendwann einfach einschläft, hoffe aber das es noch ein paar Jahre dauert.

Dank nochmal an "alle"
Grüße von Sisi

ChiaraKimberley
18.07.2002, 23:18
Hallo Sisi,
ich habe eben Deinen Beitrag gelesen. Manchmal gibt es schon Zufälle - unsere Bonniemaus hätte heute Geburtstag - 17 Jahre wäre sie alt geworden. Leider mußten wir sie im März einschläfern lassen.Sie hatte mit 11 Jahren ihren ersten Schlaganfall. Im Park begann sie im Kreis zu laufen und das Köpfchen schief zu halten, dann torkelte sie. Wir sind sofort zum TA: Schlaganfall. Erkennen konnte man es auch an ihren Augen. Sie war bereits fast blind und daher war ihre Augenbeweglichkeit kaum vorhanden. Nun gingen aber die Augäpfel wie beim Tischtennis hin und her. Sie bekam Lanitop zur Herzstärkung und Furo zur Entwässerung, Blutdrucksenkung u. Kreislaufentlastung. Es hat ca. 8 Wochen gedauert, bis sie sich erholt hatte. Sie hatte keine Schmerzen in dieser Zeit, war aber wie betrunken, machte gelegentl. unter sich und brauchte schon etwas Hilfe und Führung durch uns. Aber d. TA setzte auf Zeit und da sie keine Schmerzen hatte, gaben wir ihr diese natürlich. Es hat sich gelohnt! Nur blieb leider eine starke Schwerhörigkeit zurück - aber wir haben sie dann eben an die Laufleine genommen wenn's raus ging. Drinnen gab es keine Probleme. Sie war fast die Alte, freuen, fressen, gassigehen - nur auch dem zunehmenden Alter angemessen eben etwas ruhiger und langsamer. Prognosen wollte und konnt unser TA auch nicht stellen. Er sagte uns nur, daß sich die Schlaganfälle wiederholen würden. Es folgte im Abstand von ca. jeweils 2 Jahren 2 weitere Schlaganfälle, von denen sich unsere Bonnie aber immer wieder erholte. Ich sagte mir immer, solange meine Maus noch frißt, Häufchen machen kann und sich freut, wenn ich nach Hause kommt und dabei keine Schmerzen hat, gibt es für mich keinen Grund sie einschläfern zu lassen. Und so haben wir es auch gehalten. Natürlich wurde sie älter und gebrechlicher, hat viel geschlafen und weniger gefressen - aber sie war ja nun auch ein alter Hund. Im März diesen Jahres erlitt sie leider ihren 4. Schlaganfall. Bereits einige Tage vorher wurde sie schwächer und ich hatte schon Bedenken. Gelegentlich "stolperte" sie und fiel hin. Die Beine versagten kurzzeitig den Dienst. Aber immer wieder berappelte sie sich. Doch die Vorzeichen endeten in dem gefürchtenten und erahnten Schlaganfall. Diesmal so stark, daß uns klar war, welche Entscheidung wir aus Liebe zu unserem Hund zu treffen hatten. Sie konnte nicht mehr stehen, weinte vor Angst oder Schmerz, machte unter sich. Beim TA ist sie in meinen Armen friedlich eingeschlafen. Es war eine wunderschöne Zeit mit ihr, auch als sie älter und schwächer wurde. Ein alter Hund braucht eben nur etwas mehr Ruhe und Verständnis für seine Eigenheiten. Dafür macht er aber ja auch viel weniger Arbeit, da sich Spaziergänge verkürzen und er viel Zeit mit schlafen verbringt. Immer wieder würde ich meinen Tieren die Chance auf einen geruhsamen und friedlichen Lebensabend - auch mit Krankheit - solange sie keine Schmerzen haben - ermöglichen. Sie haben lange alles für uns getan - irgendwann ist es an uns dies zu vergelten.
Ich wünsche Dir und Deinem Teddy noch wundervolle gemeinsame Jahre - laßt Euch nicht unterkriegen!
Viele Grüße und alles Gute
ChiaraKimberley

Sisi
19.07.2002, 08:33
Hallo ChiaraKimberley, vielen Dank.

Auch Du gibst mir Hoffnung das Teddy noch ein paar Jahre bei uns sein wird. Wenn ich richtig gelesen habe, hatte Deine Hündin noch sechs Jahre nach ihrem ersten Schlaganfall, das hört sich sehr gut an.

Teddy bekommt auch Lanitop und Vasotop in Kombination, Spargeltabletten und drei bis viermal die Woche Reismahlzeiten zur Entwässerung. Hören kann Teddy noch gut, mit den Augen, ja das ist so eine Sache. Als er vor über zwei Jahren zu uns kam, war er sehr krank, drei kaputte Zähne die gezogen werden mußten, Wasser in der Lunge, Herzschwäche, Arthrose, und anderes mehr, was wir alles gut in den Griff bekommen haben. Seine Augen waren sehr trüb, besserten sich aber mit fortschreitender Gesundung seines Allgemeinzustandes.

Seit den Schlaganfällen, hm, es ist schwer zu sagen, manchmal sieht er wohl etwas, manchmal habe ich den Eindruck er sieht überhaupt nichts mehr, es ist sehr unterschiedlich, dank meiner Hündin, die ihn manchmal regelrecht führt bzw. vorläuft das er sich orientieren kann, klappt es sehr gut. Er läuft sogar wieder Treppen und ist seinem Alter und momentanen Zustand entsprechend, wie die TA auch bestätigte putzmunter. Schmerzen hat er keine, das würde er uns zeigen durch jammern oder ähnliches. Es geht alles etwas langsamer, und er möchte absolut nicht mehr alleine bleiben, wo man geht und steht ist er mit dabei, wir haben unseren Tagesablauf ganz auf Teddy eingestellt, die Zeiten der Medikamentengabe wird genau eingehalten. Auch Ganztags-Betreuung durch meinen Mann ist gesichert, wenn ich arbeiten muss.

Er bekommt alle Unterstützung die er braucht. Er kann nicht mehr aus seinem Napf fressen, weil er es nicht richtig sieht, also wird er jetzt von Hand angefüttert, und bekommt seine Mahlzeit dann von einem Teller, den wir ihm direkt unter die Nase halten. So kann er bequem fressen, was er auch gerne in Anspruch nimmt.

Teddy ist ein ehemaliger Kettenhund und von Anfang an ein sehr dankbarer Hund, der jede kleine Hilfestellung schon immer gerne angenommen hat, auch Behandlungen bei der TA sind kein Problem. Er lässt alles geduldig über sich ergehen. Ich hoffe sehr er wird noch ein paar Jahre bei uns sein.

Ich danke Dir für Deinen Beitrag.

Grüße von Sisi

ChiaraKimberley
19.07.2002, 20:58
Hallo Sisi,

ich glaube besser hätte es euer Teddy nicht antreffen können. Ich finde es toll, daß Ihr auch einem alten und kranken Tier jede erdenkliche Hilfe zukommen lasst. Vielen wäre das ja alles zu lästig und man gibt das Tier dann eben weg oder schläfert es ein. das hab' ich noch nie verstehen könne. allein Eure Liebe und Zuwendung wird Eurem Teddy viel helfen. Das haben wir auch an Bonnie gemerkt.
Alles Gute für Euch!!!
ChiaraKimberly

OESFUN
21.07.2002, 12:49
Hallo

Ich habe heute mit einer Bekannten telefoniert die mir erzählt hat, das in der Humanmedizin Schlaganfallpatienten zur Blutverdünnung/Vermeidung von weiteren Schlaganfällen täglich Aspirin verabreicht wird. Sie kennt wohl auch einige Hundebesitzer, die dieses in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt auch machen. Vielleicht fragst Du ja mal deinen Tierarzt was er davon hält.

Birgit

Sisi
29.07.2002, 07:13
Hallo ChiaraKimberley, hallo Birgit,

ich möchte mich erst einmal entschuldigen das ich mich er jetzt wieder melde. Ich musste wegen einer Nierenbecken-Entzündung ein Weile das Bett hüten, es geht mir wieder ganz gut soweit. Wenn was kommt dann immer alles zusammen, naja was will man machen, ändern kann man es sowieso nicht.


Hallo ChiaraKimberley, für mich ist es selbstverständlich Teddy zu helfen, aber du hast Recht nicht jeder würde das tun, eine Nachbarin von mir hat in zwei Jahren zwei junge Hunde einschläfern lassen, nur weil sie zu faul war, sie zu betreuen bis es halt nicht mehr vertretbar ist. Auch wir Menschen werden mal alt und brauchen Hilfe, das vergessen leider viele. Sicher ist Teddys Betreuung jetzt etwas zeitaufwendiger als vorher, aber er ist ein sehr dankbarer, liebevoller Hund und hat es einfach verdient in Würde alt zu werden. Dank nochmal für Deine Wünsche.
Grüße von Sisi


Hallo Birgit, wegen des Aspirin werde ich mich mal erkundigen, ich bin für jeden Tipp dankbar wenn es eine weitere Möglichkeit gibt Teddy zu helfen. Ich danke Dir für Deinen Tipp.
Grüße von Sisi



Ich habe Teddys Augen nochmals untersuchen lassen, er hat seit dem Schlaganfall Durchblutungsstörungen im Augenhintergrund deshalb kann er manchmal nichts sehen.
Im Moment kann man sagen, abgesehen von den Augen, Teddy ist zu 95 Prozent wieder hergestellt, und es geht ihm gut, wir hoffen nach wie vor das es noch eine Weile so bleiben wird.

Dank nochmal an alle, für Eure Beiträge, Sisi

login
05.08.2002, 13:49
Hallo,
das hört sich zum Glück alles recht positiv an. Wahrscheinlich war der Schlaganfall nicht so heftig. Mein Grosser hatte vor ca. 3Jahren auch einen Schlaganfall. Nach Infusion konnte ich die folgende Woche nur 2-3 Minuten mit ihm spazierengehen. Aber er machte sich. Er bekam auch ein Spezialfutter mit L- Carnitin, von Hills, glaube ich. Er hat noch ein schönes, sehr intensives halbes Jahr mit uns. Leider musste ich mich eines nachts dann doch von ihm trennen. Schlaganfälle sind leider echt ein unberechenbares Thema. Ich wünsche Euch echt alles Gute und Liebe, login

Ewok
05.08.2002, 14:16
Hallo Sisi!

Ich wünsche Dir und Deinem Teddy alles Gute! Ich hoffe, dass er -trotz Schlaganfall - noch lange leben wird. Ich habe bis jetzt noch keine schweren Krankheiten mit meinen Hunden erlebt und das ist auch gut so und ich hoffe das bleibt auch weiter so. Ich bin der Meinung solange ein Hund noch ein würdiges Leben führen kann, sollte man ihn hegen und pflegen, nur muss er sich nur noch quälen, dann sollte man ihn erlösen. (das ist jetzt nicht auf Deinen Teddy bezogen, das war allgemein).

Also, nochmals alles Gute für Euch dreien.

Nadine

Sisi
06.08.2002, 06:46
Hallo login,

Dank für Deine Wünsche, wahrscheinlich hatten wir Glück das der erste Schlaganfall bei der Tierärztin passiert ist, und beim zweiten war ich innerhalb einer halben Stunden bei der TÄ. Teddy bekommt auch L-Carnitin-Pulver als Futterzusatz.

Wie alt war denn Dein Grosser, bei seinem ersten Schlaganfall? Es würde mich freuen wenn Du mir noch mal antwortest.

Liebe Grüße von Sisi

Sisi
06.08.2002, 07:04
Hallo Nadine,

auch Dir Danke ich für die Wünsche. Wir wissen leider nicht genau wie alt Teddy wirklich ist. Als er zu uns kam wurde uns gesagt ca. 8 bis 10, wenn man von 10 Jahren ausgeht, wäre er jetzt 12 1/2. Teddy ist von 5 Tierärzten geschätzt worden, aber keiner konnte genaues über sein Alter sagen, durch sein helles Fell, ähnlich wie Labrador, hat er auch keine graue Schnauze oder so. Vielleicht ist er ja auch schon 14 oder 15 Jahre, aber wir hoffen er ist noch eine Zeit lang bei uns. Wir haben es nie bereut ihn bei uns aufgenommen zu haben.

Liebe Grüße von Sisi

login
06.08.2002, 14:28
Hallo nochmal,
also, ich habe ihn mit geschätzten 9 Jahren bekommen. Da die Vorbesitzer ihn aus dem Tierheim hatten, ist das Alter leider auch nicht so genau zu bestimmen gewesen. Den ersten Schlaganfall hatte er mit vierzehneinhalb. Er war vorher aber normal aktiv und hatte als Collie- Schäferhund- Mix zum Glück auch keine HD oder ähnliches.
Bei uns hat es leider fast zwei Stunden gedauert, bis er beim Tierarzt war. Weil bei meinem TA keine Sprechstunde war, man dann erst mal Stift und Zettel für die Telefonnummer vom Notdienst braucht, und man dann auch erst mal hinkommen muß.
Ich denke aber, das die 15 Jahre auch schon ein stolzes Alter waren.
Ich hoffe es geht Euch weiterhin gut, liebe Grüße login