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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe!! Eifersüchtiger Hund!



Jacky77
07.07.2002, 08:40
Hilfe!! Eifersüchtiger Hund!!
Hallo zusammen!

Ich habe vor ca. 10 Monaten einen mittlerweile 2,5 Jahre alten Parson Jack Russell Terrier Rüden (kastriert) "adoptiert".

Gestern war ich mit ihm im Park und wir haben seine "Freundin", eine kleine Terrier-Dame getroffen. Er ist total hin und weg wenn er sie sieht. Aber er ist auch sehr eifersüchtig und besitzergreifend. Sobald ein anderer Rüde kommt und die Hündin auch mal begrüssen will, spielt Jacky den "Bodyguard". Wenn sich der andere Rüde nicht gleich wieder verzieht, geht Jacky auf ihn los. Da der andere Rüde auch nicht nachgeben wollte, kam es zu einer Keilerei und wir mussten die beiden trennen. Es ist nichts passiert, aber er will die Hündin um keinen Preis der Welt teilen.

Gestern Abend hat er das Verhalten dann noch einmal wiederholt. Wir sind mit einer anderen Hundedame um den Block gegangen und uns kam ein kleiner Spitz entgegen. Es war wohl auch ein Rüde und Jacky hat ihn noch nicht eimal dichter als 1 m rankommen lassen, dann hat er angefangen zu kläffen und zu knurren.

Er macht das nur, wenn ein anderer Rüde an "seine" Hündin will.

Ich möchte ja nicht, dass es jedes Mal zu einer Beisserei kommt. Kann man ihm das abgewöhnen, oder muss man das Verhalten so akzeptieren?
In solchen Situationen ist er nur schwer abrufbar, ist das normal?

Danke für Eure Tips!

Dani und Jacky

P.s: Uns (Herrchen/Frauchen) verteidigt er übrigens nicht so.

Cockerfreundin
07.07.2002, 11:56
Hallo, Dani?

Seit wann ist Dein Jacky denn kastriert? War/ ist/ wird eine seiner "Freundinnen" läufig? Kannte er seine Freundinnen schon vor der Kastration?

Ich frage deshalb so viel, weil mein jugendlicher Liebhaber
:D :D (15 Monate) solch ein Gebaren an den Tag zu legen pflegt, wenn eine seiner Freundinnen läufig ist.

Wenn nix mehr zu riechen ist, wird die Freundin aber auch wieder geteilt :) :)

Normalerweise also hätte ich Dir die Kastration empfohlen - aber so :rolleyes: :confused: :confused: ??

viele Grüße von Annette
und Basti, der noch nicht kastriert ist

Sommersprosse
07.07.2002, 14:12
Hallo!
Leider hast du nicht geschrieben, wie du dich verhältst, wenn es zu so einer Situation kommt. Würde enorm weiterhelfen, wenn wir dir einen Rat geben sollen...

Jacky77
07.07.2002, 14:23
Hallo Sommersprosse!

Ich sage entweder scharf: "NEIN" oder wenn er trotzdem nicht aufgehört und er an der Leine ist wende ich den Schnauzengriff an. Das mit dem Schnauzengriff ist aber nicht immer möglich, da ich nicht unbedingt meine Hände zwischen seine Zähne bekommen möchte ;) .

Gruß,
Dani

Maggie_HH
08.07.2002, 07:26
obwohl er kastriert ist, verteidigt er sie??? hm...dann kann das verhalten ja nicht sexualmotiviert sein....oder wurde er jetzt erst kastriert????? tja um zu wissen, was zu tun ist...müsste man die ursache des verhaltens kennen...aber das ist nicht einfach bei dir!:confused: :confused: :confused:
Bist du dir sicher, dass er sie NUR vor Rüden verteidigt???? beobachte mal, ob er auch andere Hündinnen wegbeisst!!!!

Juliane

Jacky77
08.07.2002, 07:40
Hallo Maggie!

Er ist vor fast 9 Monaten kastriert worden und er beisst nur Rüden weg!

Viele Grüße,

Dani :p

P.S: hast du meine sms bekommen?

volker
17.07.2002, 21:00
Hallo Dani,

ich bin es wieder einmal, und es geht wieder einmal um
den JR. Ich persönlich finde die rasse supertoll, der Hund
ist jedoch äußerst schwierig in der Erziehung ( Sprenghund)
ich wundere mich manchmal über die enorme verbreitung
der rasse, da seine Erziehung äußerst schwierig ist.
Ich möchte dir auch keine tips zu der angesprochenen
Problematik geben, aber ich glaube, du solltest seine
Macke gegenüber anderen Rüden akzeptieren, da die anderen
Möglichkeiten wahrscheinlich nicht mit deiner Meinung über
den Umgang Mensch/ Hund vereinbar sind.

PS: Er ist nun mal ein Dickkopf


Grüße Volker

Thomas
17.07.2002, 22:07
Hallo Volker,

ich stimme Dir in Deiner Einschätzung über den JRT/PRT absolut zu und wundere mich ebenfalls, wie stark diese Rasse, gerade bei jugendlichen Haltern, in Mode gekommen ist. Ich möchte wetten, das die Werbung (div. TV-Spot´s der Futtermittelindustrie mit dieser Rasse) ihr übriges dazu getan hat.... nach dem Motto, keiner-süßer-lustiger Hund - das es sich um einen 100%-igen Jäger handelt, werden die meisten Züchter geflissentlich überspielen....

Nichts destro trotz, solltes Du die versammelte Userschar nicht dumm sterben lassen, und Deine "schwer verdaulichen" Mensch/Hund-Umgang-Ratschläge zur Verfügung stellen. Wer A sagt muß auch B sagen, oder?

read ya´
Thomas

PS. Ein recht witzigen, dafür umso treffenderen Beitrag zum PRT/JRT gibt es übrigens hier zu lesen <click> (http://www.hundezeitung.de/satire/jackrussel.html)

Jacky77
18.07.2002, 07:01
Hallo Ihr Beiden!

Also, zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich NICHT zu den Menschen gehöre, die sich den Hund aus Mode- oder Imagegründen zugelegt hat ohne Rücksicht auf seine Bedürfnisse zu nehmen.

Jacky war ein Notfall-Hund, der dringend ein neues Zuhause suchte, weil das Kind in seiner vorigen Familie an Krebs erkrankte und die Ärzte aufgrund der Infektionsgefahr nach der Chemo geraten haben, den kleinen Kerl wegzugeben.
Wir haben uns sofort in den kleinen verliebt und ihn adoptiert.

Aber ihr habt recht, dass die Züchter die eigentlichen Eigenschaften und -arten oft verschweigen. Sie stellen den PJRT als einen einfachen Hund hin, der auch für Menschen ohne Hundeerfahrung geeignet sei. Deshalb werden Jackies auch so oft wieder zurückgebracht und müssen dann neu vermittelt werden. Das ist wirklich traurig und unfair den Hunden gegenüber.
Das machen natürlich nicht alle Züchter so, aber doch erheblich viele.

Viele Grüße,

Dani mit Jacky

Jacky77
18.07.2002, 08:14
Hallo Thomas!

Also, der Artikel ist ja wohl eine Farce. Die Hundezeitung widerspricht damit ja absolut ihren Maximen: unabhängig-kritisch-informativ.
Unabhängig vielleicht, kritisch? wohl eher reisserisch, mit Satire hat das nichts zu tun meiner Meinung nach, informativ? Dieser Artikel ist absolut nicht informativ.
Naja, wem es gefällt...kann sich ja weiter an den Ergüssen dieses Schreiberlings ergötzen, der übrigens mal sein Englisch aufbessern sollte.
Man muss sich wohl an so etwas gewöhnen, wenn man keinen 0815-Hund hat.
Wenigstens weiss ich jetzt, dass sich Jack zum nächsten Karneval nicht verkleiden muss :p .

Viele Grüße,
Daniela

Thomas
18.07.2002, 08:15
Moin Dani,

was mich anbelangt -und ich denke das gilt für Volker gleichermassen- sollten Dir keineswegs "niedere" Beweggründe für den Jacky-Kauf unterstellt werden ;)
Ich kann also nur unterstreichen was du geschrieben hast und bei der Gelegenheit anmerken, das ich ja selbst einen Terrier habe der zu den sog. Moderassen gehört (Meistgehörte Frage: Ist das ein Ceaser-Hund? AAAAARHHHHGG!). Zum Glück (für die Rasse) stagniert die Beliebtheit bzw. ist sogar leicht rückläufig. Auf der anderen Seite stellen diese ganzen quirligen Terrier ja einfach auch eine Herrausforderung für deren Halter dar. Ich meine, für mich persönlich interssanter als ein super-leichtführiger-zu-allem-ja-und-amen-sager-Hundi...

read ya´
Thomas

Jacky77
18.07.2002, 08:22
Guten Morgen Thomas,

nein, ich wollte nur deutlich machen, dass ich nicht zu denen gehöre, die einen Jacky haben, weil der in der letzten Tchibo-Werbung so süss auf der hochwertigen Hundedecke lag :p .

Ich muss Dir zustimmen, dass ich auch lieber einen quirlig-aktiven Hund habe, als einen der einfach nur leicht zu händeln ist.
Hoffen wir mal, dass sich die Menschen in Zukunft mehr Gedanken über ihren zukünftigen Hund (Rasse, Bedürfnisse etc.) und dass es mehr Züchter geben wird, die mehr an den Hunden als am Geld interessiert sind. (Ich bin halt eine Idealistin ;) ).

Einen schönen Tag noch,

Daniela mit Jacky

Thomas
18.07.2002, 08:39
Hi nochmal,

was den Satire-Artikel anbelangt, so sind die Geschmäcker sicher verschieden. Ich find´s jedenfalls klasse geschrieben (in der Satire-Rubrik darf man ja nicht so viel informatives erwarten..), wie übrigens auch die anderen Rasseporträt´s, (http://www.hundezeitung.de/satire/index.html) die ja in Wirklickeit eher den typischen Halter auf die Schippe nehmen (Typologie deuschter Hundler). Hmmm, vielleicht kommt der Schreiberling auch aus Mittelfranken und trifft somit eher meinen Humor...ich weiß net...

Schönen Tag
Thomas

Jacky77
18.07.2002, 09:14
Hallo Thomas!

Vielleicht war ich ein wenig zu streng, aber den Artikel mochte ich trotzdem nicht .
Aber hier ist einer den ich sehr amüsant finde: http://www.hundezeitung.de/satire/ausreden.html

Viele Grüße aus dem verregneten Hamburg.

Daniela
:D

volker
18.07.2002, 10:09
Guten Morgen Daniela,
guten morgen Thomas,

Ich wollte natürlich nicht sagen, daß alle JR ( für alle Ableger)
nur wegen der tollen Werbung (siehe Bericht Thomas ) praktisch, Qudratisch, gut......... Aber ich zitire wieder einmal Thomas > er ist ein 100% Jäger>. Und diesen Vorgaben muß ich als Besitzer der Rasse gerecht werden können.

Mein erster JR z.B. war aus einer reinen Jagdlinie, wo beide
Elterntiere im Einsatz ( überwiegend Wildschwein) waren. Ich
kann euch sagen, er war ein richtiger < Schweinehund>. Der
Auslöser für seinen Kauf waren seine Triebigkeit, Mut und Führigkeit.

Daniela, danke noch für die Buchtips, ich habe beide nicht gelesen. Zu meiner Entschuldigung muß ich jedoch sagen, daß
der erste JR vor 13 Jahren in meine Dienste trat und damals
gab es über die Rasse so gut wie keine Bücher nd wenn ich die
neuen lese, kommt mir ein lächeln über das Gesicht. Zum Beispiel: JR- Erziehung leicht gemacht.

Nun aber noch ein Wort zu Thomas. Es stimmt, wer A sagt muß auch B sagen. Wir sollten zuerst klären was jeder einzelne unter dem Begriff " Erziehung oder Ausbildung " versteht, denn
einen Hund zu 99% Auszubilden ist o.K. aber 100% ist das Ziel, für mich zumindest . Gerne bin ich bereit wenn wir das geklärt haben zu allem Stellung zu nehmen, dies aber in der Hoffnung,
daß darüber in aller Ruhe und sachlich diskutiert wird.

Ich möchte jetzt bitte nicht, wie das Thomas passiert ist als arrogant bezeichnet werden, aber jeder arbeitet nun mal mit und nach seinen eigenen Maßstäben und Prioritäten.

Über eine Antwort freue ich mich wie immer.

Gruß Volker

Thomas
18.07.2002, 10:31
Nun aber noch ein Wort zu Thomas. Es stimmt, wer A sagt muß auch B sagen. Wir sollten zuerst klären was jeder einzelne unter dem Begriff " Erziehung oder Ausbildung " versteht
Huch da hab ich mir anscheinend was aufgebunden :). Ich wollte eigentlich nur Dani zu einem Ratschlag verhelfen.
Aber gut - vielleicht wäre es sinnig, einen neuen Thread aufzumachen, in welchem Du mit Deiner Definition von Ausbildung und Training in "Vorleistung" gehen kannst. - Ich denke das wäre fair.

Gruß
Thomas

volker
18.07.2002, 11:29
Hallo Thomas,
Es ist nun wirklich nicht in meiner Absicht, die Dinge zu komplizieren.

Das gleich Problem das Daniela geschildert hat, habe ich schon oft erlebt, da es nun mal ein Rassemerkmal ist, daß ein
JR in keiner weise gerne teilt. Egal ob Futter, sein Revier oder
eine Hündin.

Und das der Hund bereits im fortgeschrittenen Alter ist kann
man auch nicht als Vorteil werten. Die angesprochene Kastration mindert zwar sein Triebverhalten, die Restmenge reicht jedoch immer noch spielend aus um ganze Landstriche
ins Chaos zu stürzen. Eine Erfahrung die sicherlich jeder JR -Besitzer irgend wann einmal gemacht hat.

In jedem Buch über JR steht immer ein Wort welches auch für mich unumstößlich ist. " KONSEQUENT". Der PJRT von Daniela
hat ja bereits ein Leben vor ihr geführt und hat somit bereits ein branding, Daß Daniela´s Hund ein liebevoller Hund wird der sich mit anderen Rüden verträgt, glaube ich nicht, da es einer seiner Charakterzüge ist, immer der erste zu sein und wer im das streitig machen will muß kämpfen, in dem falle ist Daniela gemeint und gefordert. Es gibt nur einen Sieger ( ist übrigens auch die denke des JR ).

Der Hund von Daniela ist mit sicherheit sehr folgsam, womit wir
jetzt bei der sache mit den 99% sind. Das was sie geschildert hat ist aber das 1%.

Jacky77
18.07.2002, 11:37
Hallo Volker!

Dass Jack bereits ein branding hat, ist richtig. Aber meinst Du nicht, dass man noch an dem 1% arbeiten kann? Was sollte ich Deiner Meinung nach in diesen Situationen tun oder was hast Du gemacht, wenn Dein Schröder dieses Verhalten gezeigt hat?

Viele Grüße,
Daniela

volker
18.07.2002, 13:10
Hallo Daniela,
es ist nett von dir zu hören. Schröder ist erst 11 Monate alt,
er ist aufgrund dessen anderen Hunden gegenüber
sehr positiv und freundlich eingestellt.Ein eingreifen durch mich war bislang nicht nötig. Seine Ausbildung beginnt aber erst in 1 Monat.

Das genannte 1% kann jeder erlernen, viele wollen es aber aus verschiedenen Gründen nicht

-es fehlt das wissen darüber wie es geht
-mein Hund ist gut genug erzogen und die Ausrutscher alle paar Monate verzeihe ich ihm
-es steht in keinem Hundebuch
- Angst, wie der Hund reagiert wenn ich ihn den entsprechenden Situationen eine Unterordnung verlange

Es geht nur über Härte , Unterordnung was aber genau in diesem Moment erfolgen muß. Der JR neigt in solch einer Situation sogar dazu seinen eigenen Besitzer zu attakieren.
Da es diese Situationen sind, in denen er selbst deine Stellung
in der Rangordnung in Frage stellt.

Genau das ist der Moment wo du deine Position klarstellen mußt.

Bitte sage jetzt nicht der Typ ist bescheuert. Ich bin es nicht.

Stelle dir einmal nachfolgende Situation vor:

Beteiligte:
Hundeführer: Volker
Katze vom Nachbar, sehr hübsch
Hund: Eros v. Weibertreublick
sonstige Daten: Dobermann-rüde, 43 Kg schwer- 63 cm Stockmaß 7 Jahre, Ausbildung: 19 x SchH 3 davon 12 x hohes V

Die Auseinandersetzung fängt ganz friedlich an, wir sehen Nachbars Katze, ich sage nein- er meint ja,ich sage platz - er meint steh, ich wiederhole-er wiederholt, ich sage nochmals platz -er sagt knurrr, ich sage zum dritten mal platz- aber auch er wiederholt sich mit seiner Aussage. Es gibt zwei Möglichkeiten 1. ich sage zu Ihm, du bist mein liebster- er jagt danach die Katze ( wird dies auch dann mit wachsender Begeisterung immer öfter tun wollen) dem rest der Welt erkläre ich dann, daß er eigentlich ganz brav ist und 43 kg Lebendgewicht die im Sprint durch die Straßen rennen, ja eigentlich ein schöner Anblick ist. ( Ich trage damit sicherlich zu einer guten Stimmung für und über das Tier Hund bei ).

2. Ich sage gar nichts mehr sondern handle so schnell, daß er nicht auf die Idee kommt Gegenwehr zu leisten, die Regeln für gutes Benehmen beachte ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr, aber 10 Sekunden später haben Eros und ich die Sache besprochen und das für die nächsten Jahre. Selbst Katzen die nach dem ablegen von Eros bis auf 1 Meter herankamen, leben heute alle noch und erfreuen sich bester Gesundheit.


Ich habe auch schon Beträge von dir über das Thema Rangordnung gelesen, und stimme dir in allen Punkten zu,
aber gerade die Situation welche du beschrieben hast ist
für mich eine Frage der Rangordnung, wenn das öffters vorkommt und er sich als Sieger fühlt ( die Hündin gehört mir alleine ) wird die Situation immer problematischer und überträgt sich durch sein wachsendes " Ich bin der Chef Gefühl " auch auf andere Bereiche.

Der JR ist zwar klein aber in jedem cm Hund steckt ein großer Kämpfer.

Die Situation kann durch andere Übungen und einen weicheren Weg nur schwer bis gar nicht umgesetzt werden.

Und bitte glaube mir, solch ein Eingreifen tut mir genau so weh wie dem Hund.

Beste Grüße

Volker & Schröder

Maggie_HH
18.07.2002, 14:10
Original geschrieben von volker
Und bitte glaube mir, solch ein Eingreifen tut mir genau so weh wie dem Hund.

ähh....darf ich kurz fragen, was du machst???? wenn es dir weh tut???? schlägst du deinen hund etwa????!!!!!!!:confused: :confused: :confused:

Juliane

Jacky77
18.07.2002, 14:18
Hallo Volker!

Danke für Deine ausführliche Antwort!
Und ich denke ganz und gar nicht, dass Du bescheuert bist.
Wieso auch?
Ich möchte dieses 1% wirklich gerne lernen, aber mir fehlt wohl das Wissen darüber!
Also, Jacky hat mich in diesen Situationen jedenfalls noch nicht angegriffen. Als er mit der Hündin gespielt hat, war er nicht angeleint und deswegen war es umso schwerer für mich einzugreifen. Ich habe ihn dann, als andere Rüden in die Nähe gekommen sind, zu mir gerufen dann angeleint und ihn Platz machen lassen. Er hat natürlich einen Aufstand gemacht, weil er gesehen hat, wie die anderen sich beschnuppert haben.
War das richtig? Ein anderes Mal habe ich "Nein" gesagt, wenn er anstalten machte, den anderen Hund zu verscheuchen/azugreifen.

Du hast geschrieben:
Ich sage gar nichts mehr sondern handle so schnell, daß er nicht auf die Idee kommt Gegenwehr zu leisten, die Regeln für gutes Benehmen beachte ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr...
Was genau machst Du in dem Moment?

Bin schon auf Deine Antwort gespannt!

Viele Grüße,
Dani und Jacky, der sich gerade mit seinem Parmaschinkenknochen beschäftigt :p

volker
18.07.2002, 14:49
Hallo Juliane

du darfst fragen, nein ich schlage meinen Hund nicht.

Ich habe versucht zu erklären wie sich Situationen aufbauen,
in den meisten Fällen ist es eine Spirale die sich langsam
nach oben dreht. Es geht darum wer am Schluß das letzte Wort hat. Die Spirale endet meist sehr früh und der Hund ordnet sich unter, aber der größte Fehler ist der Konfrontation aus dem Wege zu gehen. Ich persönlich erlaube einem Hund sehr viel, nur meine Befehle hat er unbedingt auszuführen. Der Fall von Daniela ist nun mal eine Sache, bei der in der Grunderziehung des Hundes von den Vorbesitzern geschlampt wurde. Den Teller auslöffeln muß nun allerdings Daniela.

Bitte verbessere mich falls ich etwas verwechsle, ich glaube aber gelesen zu haben, daß du zusammen mit einem Trainer
auf dem Hundeplatz arbeitest. Wie macht ihr das bei Verweigerung??? oder gibt es das bei euch nicht???

Bitte beantworte mir ein Frage!!!!!! was machst du wenn ein Hund Agressivität zeigt und du Ihn nicht abrufen kannst??????

Grüße

Volker

volker
18.07.2002, 15:49
Hallo Dani,

dein Verhalten war völlig korrekt. Und es gibt nun leider auch Situationen in denen wir als vorausdenkende Hundebesitzer
anderst Entscheiden müssen, wie es dem Hund gefällt.
Viele Entscheidungen müssen wir auch im Interesse unserer
Mitmenschen fällen.

In dem angesprochen Moment setze ich alle Möglichkeiten ein um mich durchzusetzen. Bei dem beschriebenen Hund ( Eros)
handelt es sich um fast 40 Kg Muskeln und ein paar Knochen.

Wenn man solche Hunde in Aktion sieht, erkennt man welche
Kraft da freigesetzt werden kann. Deshalb das schnelle Handeln. Es geht nicht darum den Hund zu verletzen, sondern um den Schreckeffekt, welchen der Hund nicht sofort umsetzen kann.

Es ist wichtig nach solch einer Aktion sofort eine kleineUnterordnung auszuführen und ihn dann für seine gute Ausführungen überschwenglich zu loben. Man glaubt es nicht aber ER hat es dann bereits wieder vergessen.

Wenn die Situation wiederkehrt wird er sich jedoch sofort
erinnern.


Dani, die Mittel die ich bei meinen JR einsetze sind für mich als Rudelführer eher harmlos aber für manche Leute die das lesen
bereits Tierquälerei. Ich greife ihn blitzschnell im Nacken, ziehe ihn hoch 3 x Schütteln in einer schnelleren Abwärtsbewegung kommt ein klares aber normal gesprochens Platz . Nun bin ich wahrscheinlich ein Tierquäler, aber eines möchte ich noch loswerden. Keiner meiner Hunde hat jemals ein Stachelhalsband oder ähnliches gesehen. Auch die Anwendung des Haltis verurteile ich, da der Hund einem Permanentem Stress ausgesetzt wird und er in seinen natürlichen Bewegungsabläufen eingeschränkt wird. Ich kann dadurch zwar Fehlverhalten ausschließen, nur was ist wenn er mal kein Halti trägt????? Vor allem bei Welpen und Junghunden habe ich damit meine Probleme. Und noch etwas, wenn ich mir so anschaue, was es in Zoohandlungen für Hunde alles zu kaufen gibt um es den Besitzern einfacher zu machen seinen Hund auszubilden möchte ich kein Hund sein.

Gerne nehme ich zu Fragen Stellung.


Gruß Volker

volker
18.07.2002, 15:52
Hallo Dani,


Noch eine Frage an dich, ist der Knochen " San Daniele "
oder "San Leone "




Mit einem wohl bekommts an Jacky

Volker

Maggie_HH
18.07.2002, 16:51
also ich finde schütteln nicht richtig um einen Hund zu bestrafen, denn dass machen hunde untereinander auch nicht, wenn es um rangordnung geht, sondern wenn es um leben und tod geht! natürlich ist dein hund davon beeindruckt, aber es wird denke ich eure bindung schwächen und er wird angst vor dir haben! ich bin dafür dass man schnauzgriff anwendet oder den hund zu boden drückt (alles nur ganz kurz) und dabei nein sagt oder pfui....
wie willst du eigentlich einen 40kg-koloss schütteln????!!!!

Maggie_HH
18.07.2002, 16:53
ich war noch gar nicht fertig.....

zum thema halti:
ich denke Haltis sind zur erziehung da und nicht für die dauer bestimmt. warum denkst du dass hunde dann einem permanten stress ausgesetzt sind???? wenn man sie langsam daran gewöhnt und ihnen zeigt dass haltis was tolles sind, dann sind sie nicht eingeschränkt!!!! natürlich funktionieren sie nicht bei allen hunden, aber ich habe schon gute resultate gesehen!!!

juliane

volker
18.07.2002, 17:38
Hallo Juliane,

was du sagst ist korrekt, nur bitte nicht immer das Argument
<machen Hunde untereinander auch nicht> wir reden nicht von der normalen Erziehung, sondern von dem 1%, und da entscheiden Bruchteile von Sekunden, zudem hat Daniela es vorher richtig gesagt, es ist nicht ungefährlich mit dem Schnauzengriff, mir fallen da spontan einige meiner speziellen Freunde ein, wo ich mir das genau überlegen würde.
Aber es zeigt mir, daß der Griff für nur für kleine Hunde geeignet ist, nicht unbedingt für einen Hund der etwas größer ist, AUUA!

Wenn ich die Jahre zurück denke, muß ich sagen hat sich vieles
geändert und einiges ist wirklich besser aber manches kann ich nunmal nicht bejahen.

Übrigens, das Halti entspricht der Bequemlichkeit der Hundebesitzer, normal nur kurz aber da es funktioniert, können wir ja auch mal eine einmalige Ausnahme machen und es länger benutzen.

Große Hunde greife ich grundsätzlich mit beiden Händen



Grüße

Volker

Jacky77
18.07.2002, 18:01
Hallo Volker!

Danke für Deine Antwort!
Ja, das mit dem in den Nacken greifen und schütteln ist so eine Sache. Ich habe von mehreren Leuten gehört die das praktizieren, von solchen die sagen es sei bedenklich weil Hunde selber das nur zum Töten anwenden und von widerum anderen, die sagen es ist ok, weil man die Mensch-Hund Beziehung nicht mit den Beziehungen der Hunde untereinander vergleichen kann. Ich weiss nicht recht, was nun richtig ist.
Wie ich schon geschrieben habe ist der Schnauzengriff nicht immer durchführbar.

Übrigens finde ich es auch bedenklich, was es so alles an Hilfsmitteln im Zoofachhandel gibt. Es gibt bestimmt Unmengen Menschen, die ein Halti kaufen und einfach irgendwie, ohne Einführung und Erklärung eines KOMPETENTEN Trainers benutzen. Und der Hund darf dann drunter leiden.

So, nachdem Jack jetzt endlich seinen Knochen (San Daniele übrigens ;) zu Ende bearbeitet hat, gehen wir mal Gassi.

Viele Grüße,

Dani

Chaostruppe
18.07.2002, 18:14
also, ich hab auch so einen 40 kg Hund, der nicht so ganz einfach in Bezug auf andere Rüden ist, und ich habe leider schon bei so einigen Beissereien dazwischengehen müssen. Jedenfalls dachte ich früher auch, daß Schütteln die effektivste Form der Bestrafung ist. (So denke ich jetzt ganz und gar nicht mehr, und es tut mir wahnsinnig leid, daß meine früheren Hunde denken mußten, ich will sie umbringen.)
Jedenfalls bin ich nicht gerade klein und schwach, aber ich hätte trotzdem enorme Schwierigkeiten, meinen Rüden zu schütteln.

Aber mal eine andere Frage. Wieso hast Du bei deinem eigenen Hund (oder gehört dieser Dobermann Dir nicht?) Angst, er könnte Dich bei einem Schnauzgriff beissen?
Ich hatte vor kurzem wieder eine Beisserei zu trennen. Eben zwischen meinem 40 kg Hund und einem noch viel größeren. Ich hab also meinen Hund an den Hinterbeinen geschnappt und hochgezogen. Er lag ruckzuck auf dem Rücken, drehte sich um, und wollte in das beissen, was ihn da festhielt. Aber als er merkte, daß das mein Arm ist, den er da zwischen den Zähnen hat, hat er sofort aufgehört! Und selbstverständlich hab ich NICHT losgelasen. Ich hatte nur ein paar blaue Flecken, und die nichtmal schlimm, aber wenn er gewollt hätte, hätte er mir glatt den Arm durchbeissen können.

Ich erzähle das, weil ich echt nie auf die Idee kommen würde, vor meinem Hund Angst zu haben, auch bei einem Schnauzgriff nicht, und ich denke der weiß das auch. Aber bei einem fremden Hund würde ich das auch nicht anwenden, glaube ich.
Liebe Grüße,
Andrea

Jacky77
18.07.2002, 18:42
@ Andrea

Hallo Andrea!

Ich glaube nicht, dass Du die Situation, die Du erlebt hast (an den Hinterläufen herausziehen) mit der Anwendung des Schnauzgriffes vergleichen kannst.
Wenn Jack gerade in Action ist (kläfft, knurrt und fletscht), dann ist es nicht so einfach seine Schnauze zu fassen zu kriegen ohne Angst zu haben einen Finger zu verlieren. In einigen Situationen lässt er sich anwenden in anderen nicht. Es kommt halt immer drauf an...

Viele Grüße,
Daniela

Angelica
18.07.2002, 18:54
Ich wollte nur noch kurz meinen Senf dazugeben und ich bin der Meinung, dass mein Hund in keiner Situation denken darf, dass ich ihn umbringen will, wie dies vorher geschrieben worden ist. :confused:

Auch ich habe unseren Rüden schon einmal am Kragen geschüttelt, wenn er etwas ganz schlimmes angestellt hatte bzw. im Begriff war dies zu tun. Wenn mein Süßer dann denken würde, dass ich ihm ans Leben will, dann muss die ganze Beziehung zwischen uns sehr im Argen liegen.

Ich denke man sollte einen Hund nicht immer nur auf seine ursprünglichen Triebe als wildlebendes Tier reduzieren. Ein Hund ist ein sehr intelligentes, lernfähiges Tier schon als Welpe. Das kleine Wesen kommt zu dir und innerhalb weniger Wochen weiß es dich genau einzuschätzen. Wenn ein Hund Vertrauen in seinen Besitzer hat und immer positive Erfahrungen mit ihm gemacht hat, weiß er eine strenge Bestrafung als strenge Bestrafung zu werten - und nicht als einen Anschlag auf sein Leben.

Viele Grüße

Angelica mit Rambo

Maggie_HH
18.07.2002, 18:55
also, wie ich schon sagte, wenn man die schnauze nicht zu fassen kriegt, dann würde ich ihn kurz auf den boden drücken, mit einem Pfui oder nein!!!!!
dann ist zumindest hundgerecht!
aber ich würde schon vorher eingreifen, also bevor er auf den anderen losstürmt und ihn sich schnappt!!!!! Ich würde schon beim ansatz (fixieren des anderen hundes) agieren!!


Juliane

Jacky77
18.07.2002, 19:03
Hi Jule!

Das ist in meinen Augen auch die beste Lösung, aber das ist nicht immer so einfach umzusetzen, mit dem Vorher eingreifen. Wenn die Hunde ohne Leine auf der Wiese spielen, dann kann man ja nicht unbedingt sofort eingreifen. Ihn jedes mal abrufen, wenn ein anderer Hund nur in die Nähe kommt ist ja auch nciht die Lösung. Das Fixieren dauert bei Jack auch nicht so lange, als dass ich noch rechtzeitig eingreifen könnte. Naja, wir arbeite dran!

Viele liebe Grüße,
Dani und Jack

Chaostruppe
19.07.2002, 08:28
Du hast schon recht Daniela, manchmal kriegt man die Schnauze wirklich nicht zu fassen. Das "Problem" hab ich manchmal mit meiner Zwergin, die sich wenn sie gerade so schön am fletschen und knurren ist, gegen den Schnauzgriff sogar wehrt. Der Große ist nicht so quirlig und "kläfft, knurrt und fletscht" so gut wie nie. Deshalb hab ich beim Schnauzgriff keine großen Probleme bei ihm. Aber der Schnauzgriff ist natürlich nicht DIE ultimative Lösung ALLER Probleme.

Hallo Angelica,
natürlich sollte man einen Hund nicht nur auf seine ursprünglichen Triebe reduzieren. Aber Tatsache ist doch, daß diese Triebe trotz aller Domestikation immer noch vorhanden sind, und wir Menschen nutzen diese Triebe ja auch durchaus für uns. Es ist doch auch sehr hilfreich für die Erziehung eines Hundes, wenn man die "Hundesprache" ein bischen beherrscht und anwendet. Naja, ich weiß noch lange nicht "alles", und meine Sprachkenntnisse in der Hundesprache sind wahrscheinlich noch immer ziemlich holprig :) , deshalb lasse mich gerne belehren! :) In Bezug auf Schütteln bin ich ja auch belehrt worden, ich hab früher nämlich gedacht, man muß das so machen.

Liebe Grüße,
Andrea

Jacky77
19.07.2002, 08:48
Guten Morgen zusammen!

Gerade kommen wir vom Gassigehen und Jacky hat seine beste "Freundin" Sofi (spanische Hündin) getroffen, mit einer anderen Hündin (Terry) zusammen, die bei dem Herrchen zur Urlaubspflege ist.
Jacky hat Sofi begrüßt, Terry auch und dann hat er urplötzlich nach Terry geschnappt, drei waren auch hier seiner Meinung nach einer zuviel.
Ich weiss wirklich nicht was ich machen soll. Es geht sooo schnell, ohne Anzeichen die den Angriff ankündigen. Ich kann und will ihm doch auch nicht verbieten Sofi zu begrüssen, wenn ein anderer Hund dabei ist, oder?

Meint ihr ich habe Erfolg, wenn ich ihm jedes mal direkt nach so einer Aktion klar mache, dass das nicht ok ist (deutliches "Nein" und ablegen). Merkt er sich irgendwann, dass er das am besten gar nicht erst machen darf?
Oder ratet ihr mir, einen KOMPETENTEN Hundetrainer zu suchen und solche Situationen im Training zu provozieren und "geplant" zu üben?
Ich habe auch von dem Einsatz sogenannter "Wurfketten" oder "Discs" gehört. Dem stehe ich eigentlich noch etwas skeptisch gegenüber, habt ihr damit evtl. Erfahrungen?

Viele Grüße,
Dani

volker
19.07.2002, 10:47
Hallo Dani,
Hallo Jacky, und alle anderen

Nun haben wir viele Meinungen gehört, und jetzt schreibe ich darauf noch einmal und möchte ein paar Dinge erklären.

1. Finger weg von Wurfketten, der Wurf muß nahe am Hund plaziert werden, der Hund darf nicht bemerken, daß es durch dich erfolgt, der Zeitpunkt muß absolut stimmen und triffst du den Hund ausversehen besteht Verletzungsgefahr.
Die idee mit dem Hundetrainer finde ich gut, es sollte aber bei euren morgentlichen Treffen ( spaziergängen ) sein, da es auf
dem Hundplatz nichts bringt. Desweiteren gebe ich Angelica recht, die ihren Rüden auch mal im Nacken greift. Ich hatte noch nie einen Hund im Dienst gehabt, der so etwas als Tötungsabsicht gedeutet hat, da sie mir immer vertraut haben.

Nun aber noch ein Wort zu mir, Ich arbeitete in einer kleinen Gruppe im Raum Heilbronn, die Hunde waren zum teil jenseits der Linie, das heißt die Hunde um die es geht sind Dienst.- und Arbeitshunde aus den Bereichen Polizei, Grenzschutz und
Personen u. Objektschutz. Jenseits der Linie bedeutet, daß die Hunde auffällig waren. Normal werden solche Hunde entgültig aus dem Verkehr genommen. In der erwähnten Gruppe wird versucht die Hunde wieder auf den richtigen Weg zu bringen.
Es hat nichts mit einer normalen Hundeerziehung zu tun. Sondern damit, die Hunde, welche über einen hohen Ausbildungsstand verfügen, die sich aber falsch verhalten haben, wieder dahin zu bringen, daß sie uns, dem Menschen als unersetzbare Gehilfen weiterhin zur Verfügung stehen.

Auf den Beitrag von Andrea möchte ich nicht eingehen, denn sonst würde es den Rahmen sprengen, möchte nur sagen, daß wenn ich meinen Hund an den Hinterbeinen aus einer Keilerei herausziehe ich ihn in eine Rückwärtsbewegung bringe, was den anderen Hund nur noch stärker nach vorne gehen läßt, wenn du sagst, daß dein Hund bemerkt hat, daß es
dein Arm war verstehe ich gar nichts mehr, den er befindet sich im Ausnahmezustand und kämpft gegen den anderen Hund um sein Leben, und glaube mir, in dem Moment bist du alles, nur nicht die Person auf die er Rücksicht nehmen kann und will.
Die Aussage, daß ich vor meinem Hund Angst habe finde ich toll, aber man sollte eines nicht verwechseln und das ist Angst contra die Erfahrung und das wissen was passieren kann ( mit einem Wolf). Übrigens ein guter Freund , mit Namen Ekki ist seit über 3 Monaten im Krankenstand, da sein Hund nicht bemerkt hat, daß es sein Arm ist.

Zu Angelica möchte ich sagen, daß sie recht hat, ihren Hund in
Notsituationen im Nacken zu greifen, es ist der Griff wo der Hund dich am schlechtesten erreicht ( Reflex). Der Schauzgriff ist o.k aber wie wir alle festgestellt haben nicht immer ideal und anwendbar. Zudem muß ich sagen wenn mein Hund der mir Vertraut, wegen einem härteren Eingreifen, das Situationsbedingt ist , mir nicht mehr vertraut finde ich das seltsam, und kann es auch nicht bestätigen.

eine Kleine Anekdote zum Schluß:

Eine Frau mit einem Riesenschnautzer, steht vor mir und berichtet mir, daß Sie mit der Ausbildung auf dem H.platz nicht zufrieden sei, den zuhause funktioniert das nicht so, auf meine Frage warum, antwortet sie: wenn wir als er noch klein war auf dem Sofa lagen war es immer ganz toll. Als er größer wurde wollte er das Sofa aber nicht mehr teilen, und deshalb sei sie
auf dem Hundeplatz. Ich sagte ah ja und wo ist nun das Problem, sie meinte der Hund knurrt immer noch wenn sie sich zu ihm auf das Sofa setzen möchte und das kann doch nach 9 Wochen Hundeplatz nicht so sein. Ich sagte zu Ihr, daß wir uns
nicht darüber unterhalten sollten ob sie auf das Sofa darf, sondern was der Hund dort zu suchen hat. Die Dame drehte sich um, verließ den Hundeplatz mit der Bemerkung, bei solch
veralteten Ansichten fühle sie sich hier am falschen Platz.

letzten Samstag Nachmittag rief sie mir auf dem Handy an, um mir mitzuteilen, daß sie sich entschuldigen wolle, aber auch ein Problem hat, auf meine Frage um was für ein Problem es sich handle, teilte sie mir mit, Daß der Hund sie nicht mehr in Ihre Wohnung ließe und sie gerade von einem Nachbar anruft.


Grüße

Volker

Jacky77
19.07.2002, 12:02
Hallo Volker und Schröder!

Danke für Deine Antwort! Ja, ich habe eine gewisse Abneigung gegen diese Ketten und Disks, weil ich Angst habe dass der Schuss auch nach hinten losgehen kann, wenn diese Sachen nicht richtig angewendet werden. Und ich glaube, es ist nicht einfach die Kette / Disks richtig anzuwenden.

Es wäre wohl wirklich perfekt einen Hundetrainer zu finden, der hier mit uns Gassi geht. Das dürfte nicht so einfach werden :( .

Die Geschichte, die Du das schreibst ist einerseits sehr traurig, andererseits aber auch sehr amüsant. Schade, dass die Dame noch nicht verstanden hat, dass das Training nicht auf dem Hundeplatz aufhört, sondern dass der Hund auch Zuhause bestimmte Regeln befolgen muss.


So, Jacky muss raus. Mal sehen, ob wir ein paar Hunde treffen :p .

Viele Grüße,
Dani

volker
19.07.2002, 12:36
Hallo Dani,

Mir fällt auf, daß wir uns von deiner eigentlichen Anfrage thematisch entfernt haben.

Deshalb eine kleine Zusammenfassung.

-Wurfkette nein, Hundetrainer ja

-Es ist keine Eifersucht, sondern ein Dominanzproblem

-Es ist sein Revier, seine Hündin, und er ist der größte auf
dieser Welt.

- du bist nett, aber Jacky fragt sich warum du eigentlich immer mit ihm gassi gehen willst, alleine kann er das doch viel besser.

- die schnelle Entwicklung der Situation, und daß du es nicht bemerkst ist normal aber das feeling für solche Dinge kommt von ganz alleine, in 1 Jahr bemerkst du es und lächelst darüber.

- Es ist vernünftig, den Hund lieber öfters abzurufen
und Platz gehen zu lassen.

- Den Hund abzuleinen wenn du in einem Bereich bist, wo jeden Moment andere Hunde auftauchen können finde ich falsch. Nur ableinen wenn er in jeder Situation sofort zurückkommt.

- Jeder Hundtrainer kann dir den Zeitpunkt nennen, ab dem der Hund in der Hand steht.

- Gerne teile auch ich dir die Parameter anhand von Beispielen mit, so daß du mit ja oder nein Antworten kannst. Es zeigt dirauch auf , welche Kleinigkeiten wichtig sein können.

- die beschriebenen Situationen verliefen bislang immer glimpflich, aber da du erkannt hast wo die Probleme liegen, mußt du aus deiner Verantwortung heraus handeln.


PS: Jacky und alle anderen Beteiligten werden es dir danken.


Zum Schluß etwas persönliches von mir:

Lieber hat der Hund , zwei vielleicht auch drei Dinge lernen müssen die ihm gar nicht gefallen, aber er darf dafür fast sein ganzes Leben lang ohne Leine Gassi gehen und auch mal mit dem Besitzer im Wald Pilze sammeln etc.. Findet er bestimmt besser als sein Leben an einer 2 meter Leine verbringen zu dürfen.

Wir erziehen Hunde nicht um sie zu demütigen oder ihnen zu zeigen wie überlegen wir doch sind, sondern um ihnen nach der Erziehung möglichst viel Freiheit, Spaß und Lebensfreude geben zu können.

Und dann werden uns die Hunde auch einen Nackengriff verzeihen, wetten!!!

Übrigens für Schröder eine Durchschlageübung im Wald das allerGRÖSSTE.


Grüße Volker

Thomas
19.07.2002, 17:15
In diesem Thread ist ein recht interessantes Thema zur Sprache gekommen, das ich gerne hier <click> (https://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=2515) weiterdiskutieren würde.

Thomas

Jacky77
19.07.2002, 17:23
Hallo Volker!


Den Hund abzuleinen wenn du in einem Bereich bist, wo jeden Moment andere Hunde auftauchen können finde ich falsch. Nur ableinen wenn er in jeder Situation sofort zurückkommt.

Wenn er mit der Hündin (zum Beispiel) alleine spielt ist er abrufbar. Soll ich ihn anleinen, sobald noch ein oder mehr Hunde hinzukommen?


Gerne teile auch ich dir die Parameter anhand von Beispielen mit, so daß du mit ja oder nein Antworten kannst. Es zeigt dirauch auf , welche Kleinigkeiten wichtig sein können.
Ja, bitte!
Zuhause ist er uns gegenüber (Herrchen/Frauchen) überhaupt nicht dominant. Ist es tatsächlich möglich, dass sich diese Dominanz nur äussert wenn er Kontakt zu Artgenossen hat? Tut mir leid, falls die Frage doof klingt :( . Vielleicht liegt sein Verhalten auch daran, dass er vermutlich in seiner vorigen "Familie" kaum Sozialkontakte genossen hat. Aber das ist ja wieder ein neues Thema.
Mir geht es ja jetzt darum das Problem zu behandeln. Das möchte ich wirklich!

Viele Grüße,
Daniela

P.S: Was meinst Du mit "Durchschlageübung"?

volker
19.07.2002, 19:20
Hallo Daniela,

Das Problem erst ja durch das hinzukommen von einem dritten
Hund ( oder mehr Hunde ).

Das ist auch normal, weil bei zwei Hunden kein Rudel vorhanden ist sobald ein dritter Hund dazukommt entsteht ein
Rudel, wo festgelegt werden muß, wer nun eigentlich die Ansprüche gegenüber der Hündin hat. Es bilden sich bei drei auch immer eine zweigruppe und ein einzelner Hund. Das heißt in den meisten Fällen bildet sich eine Zweiergruppe welche den dritten konfrontiert. In solchen fällen sage ich bei einem (PJRT) der ja auch noch gerne Streit anzettelt ( Vorliebe große Hunde ) weg und an die Leine.

Daß Jacky zu Hause die Rangordnung akzeptiert ist sehr gut, es ist im freien aber oft so, daß der Hund beim unangeleinten
Spazierengehen weit vor dem Rest des Rudels ( du und andere Familienmitgliedern ) läuft. Das ist eine Beschützerrolle
die der Hund dann übernehmen will. Wenn allerdings dann jemand oder etwas entgegen kommt mußt du ihn sofort zurückrufen und Fuß gehen lassen ( anleinen ist auch o.K.), denn du machst den Kontakt beziehungsweise gibst das entsprechende Verhalten vor. Er hat kein anrecht auf den Erstkontakt.

Ein kleines Beispiel: Ich habe dir ja von meinem ersten JR erzählt. Dieser hat die Führerrolle so genau genommen, daß er bei Gegenverkehr ( welchen er nicht sofort einschätzen konnte) sich hinter mich gestellt hat. Nicht weil er Angst hatte, sondern weil ich der Chef war und es ja wohl meine Aufgabe ist zu klären was das den ist ,was da kommt.

Wenn Jacky sich von dir lösen will, muß er erst deine Erlaubnis dafür bekommen, ansonsten hat er nichts zu tun oder zu unternehmen.

Es wurde zwar geklärt wer zuhause das sagen hat ( eigenes Rudel) aber nicht wer das sagen hat wenn man auf ein anderes Rudel oder einen Eindringling trifft.


Sozialkontakte hatte er sicherlich auch in seiner vorherigen Familie, nur wahrscheinlich die falschen.

Parameter/ Chef im Eigenheim:

- knurrt er wenn es an der Haustüre klingelt oder wenn jemand euer Haus betritt?
- hindert er Besuch am sich hinsetzen?
- hat er einmal eine Person egal in welchem Falle angeknurrt?
-knurrt er wenn du ihm sein Fressnapf wegnimmst?
-hat er ein eigenes Möbelstück, das ihr oder auch Besuch nicht verwenden darf?
-darf sich besuch in euerem Zuhause frei bewegen?
-darf jeder sein Spielzeug in die Hand nehmen?


Grüße Volker

Jacky77
19.07.2002, 19:32
Guten Abend Volker!

Meine Antworten:
Parameter/ Chef im Eigenheim:
- knurrt er wenn es an der Haustüre klingelt oder wenn jemand euer Haus betritt?
NEIN
- hindert er Besuch am sich hinsetzen?
NEIN
- hat er einmal eine Person egal in welchem Falle angeknurrt?
NEIN
-knurrt er wenn du ihm sein Fressnapf wegnimmst?
NEIN
-hat er ein eigenes Möbelstück, das ihr oder auch Besuch nicht verwenden darf?
KÖRBCHEN
-darf sich besuch in euerem Zuhause frei bewegen?
NUR NACH ERLAUBNIS AUFS SOFA; SONST FREI
-darf jeder sein Spielzeug in die Hand nehmen?
JA



Daß Jacky zu Hause die Rangordnung akzeptiert ist sehr gut, es ist im freien aber oft so, daß der Hund beim unangeleinten
Das stimmt, er läuft meistens ein Stück voraus, besonders wenn andere Hunde in Sicht sind.



Wenn allerdings dann jemand oder etwas entgegen kommt mußt du ihn sofort zurückrufen und Fuß gehen lassen ( anleinen ist auch o.K.),
Da hast Du recht, aber da ich das Gefühl hatte, dass er erst recht angespannt / aggressiv wurde, wenn er bei Fuß oder an der Leine war, habe ich ihn oft vorgelassen. Aber das war wohl genau das Falsche, weil ich so seine Dominanz zugelassen habe, oder?

Viele Grüße,
Dani

volker
19.07.2002, 20:37
Hallo Daniela,

Wie ich lese ist bei euch zu hause alles o.K, das finde
ich auch toll.

Morgen schreibe ich dir etwas wegen Leinenruck, ich weiß
ihr seit da sehr empfindlich, möchte aber trotzdem etwas dazu sagen.

Durchschlageübung:

Wenn schönes wetter ist packe ich meinen alten Militärrucksack und gehe mit Schröder 5-6 Stunden in den Wald wir klettern dann über Bäume ,Abhänge hoch und runter und Vespern zusammen, ist übrigens das einzigstemal wo er von der gleichen Wurst wie ich bekommt (aber ohne zu betteln)und rede dabei mit Ihm viel dummes Zeug. Da sind wir richtige Kumpels und er würde in diesen Momenten alles dafür tun, daß es nicht endet.

Das ist eine Sache die man macht ,wenn der Hund eine Suchausbildung absolvieren soll und um den Hund mehrsprachig auszubilden.

Er lernt spielend was vertrauen bedeutet.


Grüße

Volker

Cockerfreundin
20.07.2002, 14:33
Hallo, Volker und Ihr anderen!

Man/ frau lernt doch nie aus :) :) :) - zum Beispiel, was das Vorauslaufen beim Spaziergang (unangeleint) bedeutet:

Zitat
_____________________

Das ist eine Beschützerrolle
die der Hund dann übernehmen will.
_____________________

Basti (Cockerspaniel, 15 Monate) macht das auch fast von Anfang an. Ich hab bislang immer gedacht, das hinge mit seiner genetischen Bestimmung :D als Stöberhund zusammen (obgleich aus nichtjagdlicher zucht).

Aber nun gut, dann will er mich halt beschützen :) :)

Habe ihm übrigens auch beigebracht, dass er nur nach Erlaubnis Kontakt aufnimmt. Mal so eben quer über die Wiese jagen und gucken, wer da ist, gibts nicht :mad: .

Grüße von Annette

Chaostruppe
20.07.2002, 15:53
Vielleicht kannst Du ja mal an anderer Stelle auf meinen Beitrag eingehen, das würde mich nämlich echt interessieren, und ich glaub, ich kann noch eine ganze Menge dazulernen.

Aber mal zurück zur Beißerei. Wie trennt man denn die Kontrahenten am besten? Also, früher haben wir Hundebesitzer (auf der Hundewiese) immer versucht, die Hunde irgendwie auseinander zu zerren, was oftmals nicht funktioniert hat, weil die Hunde sich regelrecht ineinender verbissen hatten und nicht losließen. Als ich dann von diesem Griff gehört hab, war ich total erstaunt, wie gut der funktioniert. Ruckzuck ist der Kampf beendet. Du siehst, ich mußte diese Methode leider schon öfter anwenden.

Vielleicht bin ich naiv, aber ich geh IMMER sofort dazwischen. Da denk ich weder erst groß nach, noch hab ich Zeit mich mit dem anderen Hundebesitzer abzusprechen, was zu tun ist. Vielleicht ist das doof, aber mein Hund mag ein Mistkert ohne gleichen sein, und trotzdem hab ich vollstes Vertrauen, daß er mich NIE beissen würde. Hat er auch wirklich noch nie gemacht, obwohl ich ihn schon öfter an den Hinterbeinen aus einem Kampf rausgezerrt hab.

Naja, und mein Hund ist wirklich ein Mistkerl. Selbst wenn er angegriffen wird und sich "nur" verteidigt, was auch schon öfter vorgekommen ist, hört er nicht auf zu kämpfen, selbst wenn der Gegner sich ergibt. Damit zwingt er ja den anderen Hund regelrecht weiter zu kämpfen. Außerdem ist er IMMER der Stärkere. Irgendwie hat er das wirklich drauf. Deswegen ist es mir erstmal wichtig, meinen Hund außer Gefecht zu setzen, dann ist es für den anderen Hundebesitzer ganz einfach, seinen Hund weg zuziehen, weißt Du?

So, jetzt aber noch ein Wort zur Verteidigung. :) Ganz so schlimm isser nu auch wieder nich! :) Ich hab insgesamt 3 Rüden, und das Zusammenleben klappt wunderbar! Er stürzt sich nicht sofort auf alles was Hund und männlich ist, und ich hab inzwischen ganz gut gelernt, ihn einzuschätzen. Er hat ein paar alte Erzfeinde, denen wir geflissentlich aus dem Weg gehen. Wenn ein Rüde an "seine" Hündin will, wird er "zum Tier", und er haßt große, starke, und vor Selbstbewußtsein strotzende Rüden. Aber ganz oft hält er nur mal seine Nase an den anderen Hund, und geht vorbei. :) Er ist ein Drecksack, aber eine blutrünstige Bestie ist er nicht. Naja, das wollte ich nur hinzufügen. :)

Freu mich von Dir zu hören,
Andrea

volker
20.07.2002, 15:57
Hallo Daniela,

wie gestern bereits erwähnt möchte ich kurz zum Thema Leinenruck äußern.

Bitte entschuldige wenn ich mich kurz fasse.

In der Situation in der du dich mit Jacky befindest und ich bereits
mehrmals stelluung genommen habe nun folgendes.

Das verhalten von Jacky ist indiskutabel. Du bist der Chef und wenn du ihn abrufst oder das Kommando Platz gibst hat er zu gehorchen, fertig.

Ich arbeite mit dem Leinenruck aber ganz selten, weil situationen meist unverhofft entstehen und ich dann reagieren muß und nicht sagen kann " machen wir das nächste Mal, da ich meine Entsprechenden Utensilien nicht dabei habe.

Wenn ein Hund allerdings ein schmales Halsband trägt, bitte
nicht machen. Es geht auch mit einem Brustgeschirr.

Und wenn ich jetzt noch sage, daß ich in manchen Situationen auch mit dem E- Gerät arbeite werde ich bestimmt viele Feinde
haben. Aber glaube mir es arbeiten mehr Leute damit wie
du dir jetzt erdenken kannst. Schau nachts an den Himmel und zähle die Sterne.

Ich habe bereits gegenüber Thomas erklärt, daß ich meinen Hunden ( im Moment ist Schröder an der Reihe ) zuerst das eine Prozent erarbeite und dann denn Rest.

Bestimmte Mittel einzusetzen ist bei dem einen Prozent legitim aber nie bei den 99%.

Das erste Jahr hat mein Hund nur Spaß dann 1 Tag keinen und für die restlichen 12 Jahre ( hoffe ich ) ist wieder Spaß angesagt.

Jetzt wissen wir ja auch warum viele Gebrauchshunde wie Blinden.- , Jagd.- und Suchhunde soviel Spaß bei der Arbeit haben.

Ja, ihre natürlichen Veranlagungen wurden nicht verändert, Sie haben das eine % zuerst gelernt und alles danach war der Spaß am Lernen und Leben.

Wenn du Jacky, einen Gefallen tun willst, dann lerne ihm das eine % ( jeder so wie er es möchte ) nur bitte ziehe ihn die nächsten 10 Jahre nicht weden Tag mit Fuß, sitz , an einer 2 Meter Leine durch den Park, denn das ist ein Hundeleben.


Jetzt haben wir alle hier auf diesen Seiten wieder Treibstoff für die nächsten Wochen, ich möchte nur bitten nicht abzuurteilen und persönlich zu werden, den die Dinge über die wir hier reden haben andere bereits gemacht.


PS. : Eine junge Dame sagte zu mir:

Langsam, Versteht mein Hund jedes Wort, er ist richtig menschlich,

meine Antwort :

Ich glaube nicht , daß das ein Kompliment für ihn ist.



Grüße und ein schönes Wochenende

Volker

volker
20.07.2002, 16:30
Hallo,

diesmal an alle.

Eines wollte ich noch sagen.

Jedesmal wenn einer unserer Hunde, einen Hund anderer Hundebesitzer, mit egal ob positivem oder negativem Auftreten entgegentritt, wird das zukünftige Verhalten beider Tiere beeinflußt.

Und ganz ehrlich gesagt soll aufgrund des Verhaltens meines Hundes, kein anderer zum Angstbeisser, oder auch einfach nur zum ängstlichen Weggefährten von Menschen, die viel Zeit, Liebe, Vertrauen in Ihren Vierbeiner eingebracht haben werden.

Denn jeder Hund ist ein Teil des Menschen geworden zu dem er gehört.

Volker

Thomas
20.07.2002, 16:32
Das erste Jahr hat mein Hund nur Spaß dann 1 Tag keinen und für die restlichen 12 Jahre ( hoffe ich ) ist wieder Spaß angesagt

Bitte beschreibe doch mal stichpunktartig was an diesem einen Tag geschiet. Ich würde es vorziehen, wenn Du dabei stichpunktartig konkrete Details auflisten würdest.

Gruß
Thomas

volker
20.07.2002, 16:44
An Thomas,

1 Tag

1 Handlung

Notbremse


2 an einander hängende Befehle

PLATZ und HIER


das von allen verfluchte Teletakt.

nicht mehr aber auch nicht weniger




Dinge welche ich dafür nie gebrauche:

Stachelhalsband, Halti, Schleppleine etc.
( gesammte Einsatzzeit 3 - 5 Jahre und manchmal ein
Leben lang )

Sorry, aber es ist die wahrheit


Volker

volker
20.07.2002, 16:54
Thomas,


eines habe ich vergessen

alle anderen Dinge( Stachelhalsband , Halti etc. )
bringt der Hund mit DIR als Hundeführer in Verbindung.

VERTRAUEN, VERTRAUEN, VERTRAUEN




Gruß

Volker

Inge1810
20.07.2002, 16:55
Ich weiss nicht, wie ich drauf komme, aber bei dem Gedanken an diesen einen Tag fiel mir spontan McMurphy (Jack Nickolson) in "Einer flog über`s Kuckucksnest" ein. Im Moment kann ich diese Assoziation selbst noch nicht erklären, vielleicht kann es Jemand anders in Worte fassen, wie ich gerade darauf kam.... :confused:

volker
20.07.2002, 17:00
Hallo Inge,



Jetzt machen wir es explosiv

Der Zeugwart unseres Hundeplatzes zu mir

schon komisch, ihren Hund darf man nicht anfassen, es könnte
ihm wehtun, aber ihrem Kind hat Sie gerade eine Ohrfeige gegeben die ich 5 Meter weiter noch Hörte.

bis bald.


Volker

Thomas
20.07.2002, 19:00
Hallo Volker,

ich kann mir theoretisch sehr gut vorstellen, das ich mir Dir endlose Diskussionen über Hundeerziehung/-haltung usw. führen könnte. Einiges von dem was Du schreibst, würde ich absolut unterschreiben. Trotzdem könnte die Herangehensweise (Basiseinstellung - nicht alltäglich Praxis) nicht unterschiedlicher sein. Dies liegt selbstverständlich begründet in unserem extrem unterschiedlichen Background/Erfahrung was Hundeerziehung anbelangt. Ich hoffe Du nimmst es mir nicht alt zu persönlich, das ich die Diskussion mit Dir an dieser Stelle beenden möchte, da ich für eine derartig fundamentale Auseinandersetzung (und die würde definitiv anstehen) derzeit keine gesteigerte Motivation verspüre.

Ich wünsche Dir und Deinen Hunden eine gute Zeit
Thomas

Cockerfreundin
21.07.2002, 09:41
Hallo, Volker!

Schliesse mich Thomas an!!!

Zitat
____________________

Ich hoffe Du nimmst es mir nicht alt zu persönlich, das ich die Diskussion mit Dir an dieser Stelle beenden möchte, da ich für eine derartig fundamentale Auseinandersetzung (und die würde definitiv anstehen) derzeit keine gesteigerte Motivation verspüre.
____________________

Grüße von Annette

Inge1810
21.07.2002, 11:45
So, eine kurze Äußerung noch von mir. Wie ich auf den Film kam, ist mir inzwischen klar geworden, wer wissen möchte warum, der möge ihn sich reinziehen :D
Der Beitrag mit dem Kind- und Hundbeispiel hat keine Beantwortung verdient.
Eines möchte ich Volker noch mit auf den Weg geben und das ist der gleich geannte Link, den Du Dir bitte sehr, sehr genau durchliest, denn ich bin der Meinung, dass der Artikel es wert ist und dann lass die Worte auf Dich wirken und geh in Dich.
hier clicken (http://www.hundezeitung.de/top/top-32a.html)

Jacky77
21.07.2002, 13:13
Hallo Volker!


Und ganz ehrlich gesagt soll aufgrund des Verhaltens meines Hundes, kein anderer zum Angstbeisser, oder auch einfach nur zum ängstlichen Weggefährten von Menschen, die viel Zeit, Liebe, Vertrauen in Ihren Vierbeiner eingebracht haben werden.
Das sehe ich auch so, aber ich denke nicht, dass das die Verwendung eines Teletakts rechtfertigt. Man kann Hunde auch anders, ohne Verwendung eines solchen Geräts, erziehen, auch wenn das vielleicht länger dauert.




Und wenn ich jetzt noch sage, daß ich in manchen Situationen auch mit dem E- Gerät arbeite werde ich bestimmt viele Feinde
Ok, kann sein. Aber das ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Ich werde so ein Gerät nie anfassen, geschweige denn benutzen. Wie schon gesagt, es gibt auch andere Wege und Methoden.

Viele Grüße,
Daniela

Maggie_HH
21.07.2002, 14:55
ich schließe mich da Inge und Jacky an, denn ich finde, dass die verwendung solcher Geräte entweder durch Faulheit hervorgerufen wird oder weil man es nicht anders weiß!
Ich denke Hundeerziehung sollte spaß machen und kann auch länger dauern, nur weil es mit dem Gerät bedeutend schneller geht, heißt es ja nicht, dass das der beste Weg ist!!!!! Vor allem sollte es auch dem Hund spaß machen und das ist wohl eher nicht der fall, wenn man diese erziehung mit schmerzen durchführt. Ich habe meinen Hund auch im griff, vielleicht noch nicht perfekt, aber er ist ja auch erst 11Mon. und wir haben noch genug zeit, ich setz mich und vor allem den Hund nicht unter Druck, weil der Spaß dann verloren gehen würde!!!!

noch eine Frage an dich: Was für ne Ausbildung bekommt dein Schröder denn, weil du erst jetzt damit anfängst.???? Ist das eine BESONDERE Ausbildung...oder nur das übliche???

Juliane

volker
22.07.2002, 07:37
Hallo alle zusammen.


Ich habe gehofft, daß mein Aussage, welche ich getroffen habe
eine Diskussion auslöst, was ich auch richtig finde.

Einen Fehler ( für mich persönlich der Kardinalsfehler ) ist alle Hunde wie auch Hundebesitzer gleichzusetzen.

Aud diesen Seiten wird in den meisten Fällen von Hunden egal ob Rasse oder nicht berichtet. Welche aus zweiter Hand, sprich Tierheim etc. kommen gesprochen. In diesen Fällen sprechen wir meist von Hunden welche große Enttäuschungen und demütigungen hinter sich haben. Bei solchen Hunden sehe ich auch nur den Weg des Vertrauen schaffens und des Bestärkens und dadurch die Hunde in die richtige Richtung zu bringen.

Etwas was mich allerdings oft verwundert ist die Tatsache, daß gerade diese Hunde von absoluten Laien geführt werden.

Ich beführworte ein großes in diesem Falle Hundeherz der neuen Besitzer, muß aber sagen, daß es eine der größten Aufgaben ist ,solche Hunde ( zum Teil) wieder zu den uns vertrauenden und loyalen Begleitern zu machen. Denn in den wenigsten Fällen siond diese Tiere unproblematisch und sind nur aus Gründen wie Abgabe aus Altersgründen, Tod etc. der Hundebesitzer im Tierheim. Die Mehrzahl der Hunde ist dort weil die Besitzer nicht mehr mit ihnen klar kamen ( Agressivität, wildern, Beissattacken etc..

Leuten wie Daniela empfehle ich in keinem Falle das E-Gerät, ich habe ihr auch geschrieben, wie ich die Sachlage sehe und habe ihr zum beispiel zum Brustgeschirr ( Fährte ) mit Leinenruck ( bitte nicht mit Leinenzwang ) geraten, da der Hund dabei keinen Schmerz erfährt geraten.

Ich möchte euch auch nicht irgend etwas raten oder empfehlen
was mit Gewalt zusammenhängt, möchte euch aber etwas sensibilisieren.
Ich möchte, daß ihr die Augen auf Dinge richtet welche ihr im Moment vielleicht gar nicht registriert.

Ein kleines Beispiel: Ein Hund kommt auf den Hundeplatz, es wird mit ihm gearbeitet, es funktioniert aber einfach nicht alles wie gewünscht. Im zweiten Schritt werden die Kommandos etwas härter ( lautere Befehle, hektisches Verhalten ) im dritten Schritt werden die Leinenbewegungen härter ( Leinenruck, Halti etc. )
Inzwischen sind ca. 3 Monate vergangen. Im Ergebniss funktioniert die Hälfte, man bemerkt aber bereits, daß der Hund
seine Freude an der Artbeit schon stark verloren hat, auch Leckerlies verlieren zunehmend die gewünschte Wirkung ( derjenige, der jetzt sagt " das kenne ich nicht, dem gebe ich gerne meine Adresse und nehme bei Ihm Unterricht.) Jetzt kommen wir zur vierten Stufe, welche ich verfluche und wo ich kurz davor bin die Entsprechenden Hundehalter und auch Trainer mit den denkbarst bösesten Flüchen zu belegen.
Das STACHELHALSBAND es ist eine sache mit der man bereits nach einmaliger Anwendung sämtliches Vertrauen zwischen Hund/Hundeführer zerstört ( alles was war ist zerstört und das was kommt sowieso.)

Ich kann euch gar nicht sagen, wie oft ich auf Hundplätzen, Ausbilder im Flüsterton in einer Ecke stehend mit Hundebesitzern gesehen habe, wo es dann hieß: Wir treffen uns in einer Stunde auf der Übungswiese und dann zeigen wir dem Hund wo es lang geht. Im Ergebnis hatten wir danach einen zerstörten Hund und einen Hundebesitzer, dem leider erst danach bewußt wurde, was er seinem eigentlich liebsten Freund angetan hat.

Es ist schon lange her da lief ich in der Nähe eines Hundeplatzes ( den ich persönlich ablehne ) mit meinem Hundeplatzes vorbei, als ich lautes Gebrülle etc. hörte. Natürlich interessierte mich das ( nach einigen Jahren Hundesport , hat man da so gewisse Vorahnungen oder anderst gesagt " Nachtigal ich hör dir trapsen").

Was ich sah verwunderte mich wenig: Ein Hundetrainer von dem andere Hundebesitzer ( seine Schützlinge sagen, er sei ganz toll und so verständnissvoll ) sagen, daß sie ihm vertrauen, da sein eigener Hund mit NEUN MONATEN so toll
sei und sie daselbe mit ihren Vierbeinern erreichen wollen.
Nun ja, er stand da und hielt in seiner Rechten den Sender Eines E-Gerätes 20 Metter weiter, sah ich einen jungen Hund, welcher vor lauter Schreck ( nicht Schmerz ) während des laufens pinkelte.

Ich habe in meinen Berichten mehrmals geschrieben ( wurde leider nie im Zusammenhang zitiert , Art-Bildzeitung ), daß es darum geht in bestimmten, aber sehr wenigen momenten die Oberhand zu behalten. Bei den Meisten Hunden sind keine stärkere Mittel notwendig, da sie sich leicht und gerne unterordnen.

Alle Hunde sind unterschiedlich, und ich spreche von meinem eigenen Hund, nicht von anderen ( die ich nicht kenne). Aber noch einmal zur Erklärung. Ich habe die Triebe meines Hundes sich voll Entwickeln lassen. Mein Ziel ist es lediglich die Grenzen aufzuzeigen, an dem ein Trieb nach oben hinaus enden muß. Dadurch daß ich durch Welpen Gruppe, Jundhundgruppe und Ausbildung die Triebe von anbeginn an gebremmst und gesteuert habt, kennen die Tiere die Kráft Ihrer Triebe ( JR ) Jagdtrieb ( Dobermann, Schäferhund /Schutztrieb).
Ihr gehrt einen anderen Weg der Ausbildung, den ich nicht als weniger gut bezeichnen möchte aber mit sicherheit nicht als besser.)

Mein Hund wird im übrigen für die Verschütteten-suche ausgebildet, was auch den Veranlagungen des (JR) entspricht. Dafür benötigt er auch seine Triebe welche nicht beeinflusst sind. Er macht nur das, was er sowieos kann.

Gruß Volker

Inge1810
22.07.2002, 07:44
Du hast den Artikel nicht gelesen!

volker
22.07.2002, 07:45
Hallo Juliane,

Bitte lese noch einmal meine Beiträge, Ich habe mehrmals geschrieben, daß es nicht verwendet werden darf um schnelle Erfolge zu erzielen, desweiteren habe ich mit Sicherheit nicht das Problem der Faulheit.


Desweiteren ist es nicht so, daß ich heute weiß ob ich es anwende, nur wenn er zum Beispiel seine Freude am jagen im Wald oder auf dem Feld ( Beispiel ) durch die normale Erziehung nicht einstellt.

Gruß Volker

volker
22.07.2002, 08:23
Hallo Daniela,

Ich habe deinen Bericht gelesen und stimme dir zu,

Die Sache mit dem Brustgeschirr, welche ich dir mitgeteilt
habe find ich o.k., nur bedenke bitte, daß ich Jacky nicht kenne.
Desweiteren kann dadurch die Situation noch problematischer Werden ( Falsche Anwendung )

Die sache mit dem Hundetrainer finde ich die beste Lösung,
nur bedenke, daß es ähnlich ist, wie mit dem Arzt deines Vertrauens, er wird dir sagen was zu tun ist.

Im übrigen möchte ich dir mitteilen, daß ich kein Beführworter
des E. Gerätes bin und es sich auch keines in meinem
Fundus befindet.

Grüße Volker

Inge1810
22.07.2002, 08:45
Im übrigen möchte ich dir mitteilen, daß ich kein Beführworter
des E. Gerätes bin und es sich auch keines in meinem
Fundus befindet.
:confused: :confused: :confused:

volker
22.07.2002, 09:14
Hallo Inge,

Es freut mich von Dir zu hören,

Deine Verwunderung verstehe ich, aber es stimmt
ich besitze kein Teletakt noch befürworte ich dieses.

Ich laufe ja nicht durch die Strassen wie John Wayne.

Ich bilde meinen Hund auch nicht mit dem E-Gerät aus, dafür ist meine Erfahrung was Hundeausbildung angeht zu groß,
und vielfältig.

Es gibt fälle in denen ich es aber eingesetzt habe, es waren
Härtefälle bei denen es nicht darum geht ob ein Hund Fuß macht oder sitz ordentlich ausführt.

Es sind die Fälle Hunde kurz vor dem Einschläfern und schlimmeren stehen.


Es waren aber immer Fälle, in den die Bestzer nicht mit ihren Hunden gearbeitet haben, und dann immer einer da sein muß der es noch irgendwie richten kann, oder wenigstens versucht.

Gruß

Volker

Inge1810
22.07.2002, 09:27
Hallo Volker,
also nun frage ich mich wirklich, ob Du einer schrecklichen (in dem Fall einer tollen...) Amnesie zum Opfer gefallen bist. Ich mußte eben nochmal nachlesen, weil ich sonst an meinem eigenen Verstand gezweifelt hätte ;)

An Thomas,
1 Tag
1 Handlung
Notbremse
2 an einander hängende Befehle
PLATZ und HIER
das von allen verfluchte Teletakt.
nicht mehr aber auch nicht weniger
Das waren doch Deine Worte :confused: Ich würde mir eher wünschen, dass dieser Sinneswandel nicht einer Amnesie, sondern wirklicher Einsicht und einem Umdenken entspringt und nicht nur dazu dient, uns milde zu stimmen, denn um den Einsatz eines Teletakts zu rechtfertigen, wird es keine Argumente geben, außer mir sagt ein Hundehalter oder -ausbilder, er hätte es sich selbst um den Hals geschnallt.
Grüße

volker
22.07.2002, 09:43
Hallo Inge,

Wir sprachen nie von der normalen Ausbildung,

es ging darum, was ich tun würde wenn, ein absolut-Kommando welches als Notbremse dient vom Hund nicht
umgesetzt wird. Aber nicht weil ich keine Lust habe ihn zu Erziehen, sondern weil z.B der Jagdtrieb ( JR ) nicht zu kontrollieren ist.

Und nun ein Schritt weiter: Der Förster des naheliegenden Waldes mit dem Abschuß deines Hundes droht ( Bayern).

Ich habe es einmal auf einem Reiterhof angewendet als die zwei Hofhunde ein Reh rissen.

Ich bin sicher nicht stolz darauf, aber seitdem gab es keine Zwischenfälle mehr.


Gruß Volker

volker
22.07.2002, 09:48
Inge

Ich bin es nochmals, bitte sage mir was du tun würdest, vielleich t gibt es eine Möglichkeit, welche Besser ist.

Gruß Volker

Maggie_HH
22.07.2002, 10:33
habe deine Beiträge gelesen, obwohl du immer sooooo viel schreibst:D
aber du hast doch oben geaschrieben, dass du dieses Gerät an einem Tag benutzt und dann hast du für den Rest des Hundelebens ruhe!!!!!! also für mich klingt das sehr stark nach Faulheit, denn man kann einem Hund anders zeigen wer der boss ist, auch ohne Schmerzen!!!!! Frag mal ALPHA!!! Der wäre da glaube ich ein guter Diskussionspartner für dich.....(man was würde ich mich über eine Diskussion zwischen euch beiden freuen:D :D )
wunder mich schon, warum alpha noch nix hierher geschrieben hat!!!!!!

Juliane

Cockerfreundin
22.07.2002, 11:08
@ Maggie HH

Zitat
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Frag mal ALPHA!!! Der wäre da glaube ich ein guter Diskussionspartner für dich.....(man was würde ich mich über eine Diskussion zwischen euch beiden freuen )
wunder mich schon, warum alpha noch nix hierher geschrieben hat!!!!!!
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Vielleicht, weil Volker Alpha ist oder Alpha Volker??

:confused: :confused: :confused:

Egal - dieses ewige Missionieren langweilt (gääähn). Da geh ich lieber mit Basti den weg der 99 kleinen Schritte :) :)

Annette

Inge1810
23.07.2002, 12:55
Ich bin es nochmals, bitte sage mir was du tun würdest, vielleich t gibt es eine Möglichkeit, welche Besser ist.
Hallo Volker, ich wollte auf oben zitiertes zuerst nicht antworten, da ich nicht der Meinung bin, dass es wirklich Sinn hätte. Ich möchte nur kurz wiederholen, dass Teletaktnutzer in der vorangegangenen Erziehung kläglich versagt haben und es kann ja wohl nicht angehen, dass der Hund die Fehler auszubaden hat. Die bessere Möglichkeit wäre, dem Besitzer dieses Teil umzuschnallen und bei falschen Erziehungsmaßnahmen auszulösen. Möglich, dass die erwähnten Hunde vom Reitstall nicht mehr gejagd haben, aber warum ist es erst soweit gekommen? Was kommt als nächstes? Die Ursache, also Besitzer, ändert sich ja deswegen nicht. Du kannst mir erzählen, was Du willst, aber ich bin sicher, dass bei dem Hund innerlich was zerbricht, nachdem er diese grausame Prozedur hinter sich hat und Du kannst ein ruhiges Gewissen haben, weil er es nicht mit Dir als Auslöser verknüpft und Du scheinheilig von Vertrauen redest??? Erinner Dich daran, wie wir schon allein bei einem kurzen und leichten (fass mal Weidebänder an) zurückzucken. Du kannst niemals beurteilen, welche Wirkung sowas auf einen Hund hat, da Du nicht in seiner Haut steckst. Für mich die bessere Methode ist, vom ersten Tag an mit einem Welpen arbeiten. Das mache ich und damit habe ich bisher Erfolg gehabt. Es ist zeitaufwendig, aber ich kann meinem Hund mit gutem Gewissen in die Augen schauen. Aus die Maus.

Inge1810
23.07.2002, 13:01
Kurzer Nachtrag.... es ist unmöglich, sich auf den Rasseeigenschaften eines Hundes auszuruhen und die als Argumente hervorzukramen. Es gibt Rassen, die bedürfen eben noch mehr Zeitaufwand, aber auch die sind ohne Teletakt, Stachelhalsband etc. erziehbar. Das behaupte ich, da mein vorheriger Hund viel Terrier und Jagdhund in sich hatte und dennoch nie jagen ging. Mit meiner Labbi-Mix-Hündin habe ich es jetzt sicher leichter, aber ich kenne beide Seiten.