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Susisorglos1010
09.11.2003, 22:47
Hallo

hab mich gerade durch euer forum gelesen und hab das gefühl, hier bin ich richtig:wd:

seit letzem jahr bin ich stolze mitbewohnerin einer schäferhund-collie hündin (ich hatte bisher nur rüden, und von den mädels nicht wirklich den plan...ich lerns noch)

die maus ist jedenfalls nett und brav, sie hört gut usw. aber ich glaube sie pubertiert (2 jahre alt) gerade:eek:

jetzt zu meinem problem, ich bin seit einem monat frisch verliebt und mein schatz hat eine dobermann hündin. und wir würden gerne testen ob die beiden sich vertragen. das problem ist, dass die doberfrau gerne stänkert und meine maus die sich bisher mit allen hunden vertagen hat, rennt neurdings auf alle hunde erst mal zu, und unterwirft sie (knurrt, kehlenbiss, kamm stellen usw). wenn ich mit ihr meckere lässt sie´s dann widerwillig bleiben. sie selbst unterwirft sich natürlich nie.

wie schaffe ich eine annäherung zwischen ihr und der doberfrau (3 jahre alt) ?

habt ihr eine idee wie wir das anstellen könnten...ich wäre schon happy wenn das klappt, weil bisher muss immer ein hund zu hause bleiben und ich träume von gemeinsamen spaziergängen :D

gruss

sabine

AnnaS
10.11.2003, 08:01
Erst mal ein :hi: und ein herzlichen Glückwunsch zum frisch-verliebt-sein .;)

Die Annäherung sollte auf jeden Fall draußen stattfinden. Trefft euch auf einem Feldweg, so dass die Hündinnen sich erst mal auf neutralem Boden begegnen. Dann ist es ja nichts anderes für die beiden, als jede andere Hundebegegnung auch. Dann werdet ihr ja schon sehen, wie sie sich verstehen.
Da die beiden ja dauerhaft zusammengeführt werden sollen, würde ich auch solche kleineren Rangeleien um den Rang nicht unterbinden. Denn so wird geklärt, wer von den beiden Mädels wirklich die stärkere ist. Damit meine ich NICHT, dass man da einen wilden Kampf durchgehen lassen soll, aber dass ein Hund den anderen unterwirft, gehört zum Hundeleben dazu.

Je nach dem, wie es läuft, würde ich noch ein paar neutrale Spaziergänge veranstalten, ehe man es in der Wohnung versucht. Bevor die beiden gemeinsam in eine Wohnung kommen, sollte auch noch mal ein Spaziergang stattfinden, wo sich beide austoben können, und so dass die eine nicht plötzlich von der anderen Hündin vor der Haustür "überrascht" wird. Zuerst sollte dann die fremde Hündin die Wohnung betreten, und erst als zweite kommt die Hündin rein, die in der entsprechenden Wohnung lebt.
Auch drinnen kann es dann noch zu der einen oder anderen Unterwerfung kommen. Ich würde provokante Situationen meiden, in dem halt genug Decken da sind, zwei Wassernäpfe, usw.

Sollte es eine ernsthafte Prügelei geben oder sich anbahnen, würde ich beide Hunde getrennt voneinander ablegen. Jede Hündin bei seinem Besitzer, und dann wird erst mal dafür gesorgt, dass sie sich aus dem Weg gehen. Unter Umständen muss man dass eben ein paar Mal üben, aber mit Geduld bekommt man das hin.

Nur solltet ihr euch nicht nur verliebt in die Augen sehen dabei, sondern in erster Linie auf die Hunde achten *kleiner Scherz* ;)

Gruß
Anna

Rintintin
10.11.2003, 10:24
Ich habe beobachten können, dass in der HuSchu ganz schnell ein sogenannter Burgfrieden geschlossen wird.
Ich könnte mir also vorstellen, dass es hilfreich sein könnte, sich "neutral" zu treffen, mit den beiden Hündinnen zu "üben", sie dann wie in der HuSchu zwischendurch laufen zu lassen, etc.
Bin mir aber selbst unsicher, weil ich glaube, dass die beiden Damen sich längst kennen!
Wenn ich von irgendwoher nach Hause komme, wo ich Kontakt zu anderen Hunden hatte, bin ich für meine Hunde die reinste "Hundezeitung". Da wird der Mantel, die Hose, was auch immer, intensivst abgeschnuffelt, manchmal sogar ausgiebigst beleckt.
Eines würde ich aber nicht tun, den fremden Hund vor dem eigenen zur Haustür reingehen zu lassen. Kann's nicht erklären, aber aus dem Bauch heraus fände ich das eine eklatante "Verletzung" der Sitten gegenüber der "Hausherrin" und möglicherweise eine unnötige Bestärkung des "Gastes".
Nicht wirklich hilfreich, eh :?:
Vielleicht kann ja mal jemand Tipps geben, der in selbst schon mal in solch einer Situation war.

Mäusezahn
10.11.2003, 21:46
Hallo, Sabine, toller Nick, ich kenn nur Rudiratlos!
Zum Thema: man sollte laut sämtlichen Hunderatgebern offenbar wirklich den Gasthund zuerst in die Wohnung lassen, er riecht, dass dies das Revier des Anderen ist und der "Besitzer" kommt danach dazu. Erst mal auf neutralem Gebiet ausprobieren, ob die Damen sich überhaupt grün sind, wenn gar nicht wirds schwierig. Zwei Hündinnen können arg giftig sein, da wird laut Büchern wirklich bis aufs Blut gekämpft. (Trumler sagt: Da werden Weiber zu Hyänen!) Andererseits ist as kein Automatismus!! Mir wurde gesagt, dass meine zu dem Zeitpunkt läufige Hündin (bestimmt kein Engel) eine andere Hündin wütend wegbeissen würde ( wir holen schon mal den TA) dennoch versteht sie sich schon immer mit anderen "Weibern" ob nun läufig oder nicht. Sie ist wie gesagt kein Engerl, unterwirft sich nicht einfach so, ins Haus lassen ist auch so ne Sache, unser Neuer ist erstens Rüde und zweitens deutlich größer als Madame. Man kann sich aber doch nicht vom Hund vorschreiben lassen, in wen man sich verliebt, oder???
Wird schon werden
Karin

Susisorglos1010
17.11.2003, 21:17
hi karin,

ich kenne da ausserdem noch "harry hirsch":p

also meine ist ja auch kein engelchen, die geht im zweifelsfall auch auf rüden los. es gibt nur eine hündin vor der sie richig muffe hat. vielleicht sollte ich die fragen ob sie mitkommt :eek:

wir haben´s also bisher noch nicht getestet, haben es aber jetzt demnächst vor. weil er halt 120 km entfernt wegwohnt, und ich nicht wirlkich bock habe gleich meine hexe wieder einzupacken und heimzufahren, falls es nicht klappt :sn:

aber ausgetestet werden muss es ja

danke für den tipp


gruss

sabine

mitton
19.11.2003, 13:35
Hallo Sabine,

stand vor 3 Jahren vorm ähnlichen Problem. Ich hab Dobermannrüden damals 7 Jahre und mein Freund Jagdhundrüde damals 1 Jahr. Da meine Dobi kein Raufer ist und super sozial, hat er den Junghund erkannt und wir hatten keine größeren Probleme.
Haben die ersten Begegnungen natürlich auch auf neutralem Gelände stattfinden lassen, wo sie anständig an der Leine gehen mußten und dann auch ausgelassen spielen und toben durften. Natürlich kam es auch Unterwürfigkeitsrangeleien. War aber durch den großen Altersunterschied damals nicht das Thema. Dobi Nando hat sich auch sehr viel von Joey gefallen lassen und nur mal verwarnt, wenn er es gar zu arg getrieben hat.
Der erste Besuch von Gasthund Joey beim Dobermann war insofern für uns noch sehr spannungsgeladen, da ich auch noch 3 Katzen hab. Also durfte er erst mal nur an der Leine in die Wohnung und dann ganz vorsichtig Kontakt aufnehmen.
Auch das ging sehr schell und recht problemlos.
Da wir nur eine Wochenendehe führen, ist Joey eigentlich auch jetzt immer noch Gasthund bei mir.
Aber 2 Jahre später als Gasthund Joey erwachsen wurde, da wollte er wissen wer denn nun wirklich der stärkere ist. Da gab es dann schon noch mal einige Rangeleien.
Ansonsten hat jeder seinen zugewiesenen Schlafplatz und der des anderen Hundes ist tabu. das funktioniert ganz gut. Bis auf die Katzen, die sich auch gern mal zu den Hunden legen zum Kuscheln.

Übrigens geht immer noch der Dobi gleich nach mir in die Wohnung.

Jason
02.12.2003, 17:54
Hi !!

Also das mit dem auf neutralen Boden treffen ist schon richtig.

Es ist aber auch so das die zwei Damen auf jedenfall eine Rangordnung festlegen müssen. Unterwirft sich eine ist die Sache so gut wie ausgestanden. Sollte sich allerdings keine von beiden unterwerfen und die Zwei graten sich in die Haare kanns sehr gefährlich werden (ist bei Hündinnen wesentlich schlimmer als bei Rüden). Also gut acht geben. Sollten die Zwei sich absolut nicht leiden können dann (so leid es mir tut) vergesst es. Wäre zu gefährlich für die Hunde und auch euch,denn ihr müßt eingreifen und die Zwei trennen.

Liebe Grüße
Jason