PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wer hat auch einen Hund, mit der Krankheit Epelepsie ?



Tweety
10.06.2002, 15:23
Hallo !
Wollte mich mal umhören ! Wer hat einen Hund mit der Krankheit "Epelepsie"?
Wir haben einen Hund der diese Krankheit hat ! Ihn stört es eigentlich recht wenig. Nur für Außenstehende ist das furchtbar. Unser Hund bekommt nur Anfälle im Schlaf, oder bei zunehmenden Mond. Wie ist das bei euren Hunden?
Wir haben einen Malteser Yorki Mischling. Ihm begleitet die Krankheit schon vom Welpenalter an. Am Anfang war es schlimm.Mehrere Anfälle am Tag. Wir dachten erst, er müsste eingeschläfert werden.Der TA hat ihn jetzt auch seine benötigte Dosis Tabletten eingestellt. Seit dem er auf seine Tablettendosis eingestellt worden ist, sind die Anfälle auch weniger geworden. Zum Glück kommt unser Hund mit seiner Krankheit gut zurecht. Was habt ihr denn für Erfahrungen mit Epelepsie bei Hunden gemacht ?

Gruß Sylvia:)

Stefanie
13.06.2002, 19:59
Hallöchen!
Meine Hündin Lisa (5), ein Dalamatiner-Jack Russel Mischling bekommt seit ca. 2,5 Jahren diese Anfälle. Zuerst kamen sie alle vier Monate, aber dann in immer kleineren Abständen. Hier im Talk haben mir mehrere Leute geraten beim Futter auf Konservierungstoffe (sollten also nicht drin sein) achten. Und siehe da es hilft. Sie hatte seit drei Monaten keinen Anfall mehr. Sie bekommt nur noch Futter und Leckerlies ohne Konservierungsstoffe und auch kein "menschliches" Futter mehr.
Ich finde diese Anfälle auch immer total schrecklich. Sie liegt dann so apathisch da und ist nicht ansprechbar. Die Anfälle dauern immer so 10 Minuten. Ich denke, dass ist recht lange. Wie ist das bei deinem Hund? Danach ist Lisa immer total müde und schläft sehr lange.
Ich würde mich freuen, wenn du mir mal schreiben würdest.
Viele Grüße
Stefanie, Lisa und die drei Meerlis Sylke, Wilma und Kalle

Tweety
13.06.2002, 22:37
Hallo !
Am Anfang dauerten die Anfälle so ca. 10 bis 15 Minuten. Und nach den Anfällen hat unser Hund immer total viel gefressen. Total unkontrolliert! Bei manchen Anfällen war er danach immer wie blind und konnte auch nicht richtig laufen.
Zum Glück hat unser Hund nicht mehr solche schweren Anfälle.
Der TA stellte unseren Hund auf die Tabletten "Luminal" ein. Seit dem unser Hund mit der erforderlichen Dosis eingestellt worden ist, bekommt unser Hund nur noch alle drei Monate einen Anfall. Und dieser Anfall, dauert ungefähr eine halbe bis eine Minute an. Danach ist unser Hund wieder ganz der alte. Er ist zwar ein wenig erschöpft und will ein bischen schlafen, aber danach ist wieder alles o.k.
Auf Konservierungsstoffe achten sagst du ? Das ist mir neu.Davon sollen die Anfälle weniger werden ? Kannst du mir darüber ein wenig schreiben?

Würde mich interessieren!!!

Gruß Sylvia:D

Stefanie
14.06.2002, 17:02
Das mit den Konsevierungsstoffen haben mir gleich zwei Leute aus dem Talk hier geraten. Lisa hatte seitdem immerhin drei Monate keinen Anfall mehr. Aber ich denke, man kann erst sehen, obs wirklich an den Stoffen liegt, wenn sie länger als vier Monate anfallsfrei ist.
Sie bekommt Trockenfutter, dass definitiv ohne Konserverierungstoffe ist. Bei den Leckerlies, die man so im Laden kaufen kann z.B. Frolik oder Bonzo, sind so gut wie immer welche drin. Ich habe aber einen Laden entdeckt, die Leckerlies zum Selbermischen ohne Stoffe verkauft.
Der TA weiß bei ihr auch nicht genau, woran es liegen könnte. Er rät aber im Moment von Tabletten ab, weil die Anfälle dafür zu selten sind. Das haben mir auch schon zwei TA bestätigt.
Allerdings kann es ja nicht schaden, auf Konservierungsstoffe zu verzichten. Und vielleicht hilft es ja doch.
Ich habe neulich im Internet eine medizinischen Bericht über Epilepsie bei Hunden gefunden. War echt interssant. Wenigstens weiß ich jetzt, dass sie dabei keine Schmerzen hat uns sich hinterher auch nicht mehr dran erinnern kann. Weiß die Seite nicht mehr genau, aber vielleicht bekomme ich sie ja noch raus.
Bis dann mal.
Viele grüße

Caro2
18.06.2002, 23:00
Hallo Tweety!
Mein Hund leidet seit ca. 1,5 Jahren an Epilepsie, nach ausfuehrlichen Untersuchungen beim TA konnten keinerlei Erkrankungen erkannt werden, erstmal haben wir nichts gemacht, aber als die Anfälle alle 14 Tage kamen haben wir mit Luminal angefangen, anfangs 2x 1/4, dann 2x 1/2, dann 2x 1
, jetzt 2x 1,5 tgl. Es hat nie irgentwie etwas gebracht, er wurde nicht belämmert oder so, aber es hat auch ueberhaupt nicht angeschlagen.
Seit ca. 1,5 Monaten bekommt er zusaetzlixh Dibro BE mono, ein AM, was auf Salzbasis, Kaliumbromid ist.
Ich bilde mir ein, das es jetzt besser wird, da er seit dem erst ein Anfall hatte und der superklein war, der Ta meinte, das die volle Wirkung erst nach ca. 6 Wochen eintritt.
Die Anfälle kamen vorher alle 14 Tage, manchmal auch wöchentlich, immer so ca. 1 Minute, er hat das Gesicht verzerrt, gestrampelt und Pippi verloren!
Auch wir haben das Futter umgestellt aber es hat nichts gebracht ( Schade ).
Es gibt bestimmte Rassen, die neigen zu Epilepsie, wie z. B. Retriever ( besonders Goldi und Labbi ), Pudel, div. Terrier, tja leider immer die Modehunde, die dann von den lieben Züchtern massenhaft "produziert " werden und DIE Züchter würden es niemals zugeben, das ihr " Zuchtbulle "an so eine Krankheit erkrankt ist, lieber züchten sie weiter, in deer Hoffnung das es sich auf diese Generation nciht überträgt, da es wohl immer auf die 2. Geneneration so übertragen wird, das es ausbricht, die erste ist wohl nur Überträger, so ähnlich habe ich es im Internet irgentwo gelesen.
Meiner ist jetzt 2 Jahre und 8 Monate und ein Labbimischling.
Wenn Du Lust hast, kanst Du ja mal zurückschreiben.

Liebe Grüße Caro 2