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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund allein zuhaus-zu früh gefreut



sandinchen
05.04.2003, 21:20
Hallo liebe Forumbesucher,

da habe ich mich wohl zu früh gefreut...

Ich habe meinen Hund, der jetzt 6 Wochen bei mir ist, schon 3,4 mal allein gelassen. Es klappte auch wunderbar. Er hat nix angestellt. Zweimal hatte er die Zeit meiner Abwesenheit wohl einfach verschlafen, weil er noch auf der Couch lag, als ich in die Wohnung kam (er hat nach dem Aufwachen immer so schlapp-hängende Öhrchen, daran konnte ich auch erkennen, dass er wohl gepennt hat).
Heute war er auch etwa 2,5 Stunden alleine. Es sind Bissspuren an der Eingangstür. Und, er hat in den Flur gekotzt.
Allein bleiben ist nichts neues für ihn. Musste er bei der Vorbesitzerin (Pflegestelle) auch des öfteren. Allerdings war dort noch eine Hündin, was die Sache natürlich erleichtert.

Allerdings muss ich noch hinzu sagen, dass die Situation heute anders war, als ich das Haus verlassen habe:
ich wohne mit meinem Freund zusammen. Wenn mein Hundchen bisher allein bleiben musste, bin ich als letzte aus dem Haus. Heute bin ich allerdings zuerst weg und dann ist auch noch mein Freund gegangen. Er ist mehr auf mich fixiert, als auf meinen Freund. Könnte es sein, dass ihm das heute zuviel war?
Ich habe jetzt natürlich Angst, ob ich ihn in Zukunft noch alleine lassen kann.
Wie würdet ihr das handhaben? Wie deutet ihr die Situation?

Da das die ersten Male so gut gelaufen ist, dachte ich halt, dass es ihm keine Probleme bereitet, alleine zu bleiben.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir erzählt, wie ihr die Sache seht. Ich hoffe ich hab in dem armen Kerlchen nix traumatisches ausgelöst.

Hab ein furchtbar schlechtes Gewissen:(

Jacky77
06.04.2003, 07:24
Hallo Sandinchen!

Dem Foto & Deiner Beschreibung nach zu urteilen ist Dein Hund bereits erwachsen, oder?

Besonders die sog. 2nd-Hand-Hunde leiden oft unter Verlassensängsten. Da sie ja, wie der Name schon sagt, schon mehrere Besitzer hatten und daraus resultierend wieder Angst haben verlassen zu werden. Auch wenn Dein Hund es bei seinem vorigen Zuhause bereits konnte (das Alleinebleiben meine ich), solltest Du jetzt ganz laangsam mit ihm bei Null anfangen, so wie bei einem Welpen. Bis er das nicht gelernt hat, solltest Du ihn erstmal nicht alleine lassen, sonst wird es umso schwerer.

Weisst Du wie Du das Alleinebleiben richtig übst?
Wenn nicht, sag bescheid.

Viele Grüße,
Dani

sandinchen
06.04.2003, 09:31
Hallo Dani,
ja, mein Hund ist geschätzte 2 Jahre alt. Also kein Baby mehr. Er ist im Grunde genommen auch ein sehr unkompliziertes Kerlchen. Er ist zum Beispiel während ich beim Arbeiten bin bei Bekannten von mir. Er hat sich an die ganzen "Umstände" hier bei mir ziemlich schnell gewöhnt. Er hängt jetzt aber schon ziemlich an mir, weil ich natürlich die meiste Zeit mit ihm verbringe.

Glaubst du ich habe mich täuschen lassen, dass die ersten Male alleine bleiben so gut geklappt haben? Oder könnte es auch sein, dass gestern 2 Trennungen zuviel waren? Gestern war ja erst die Trennung von mir, was er schon mal "bejammert", aber er ist dann gleich wieder ruhig,sagt mein Freund. Und dann ging aber auch noch mein Freund. Das war neu für ihn, dass mein freund ihn verabschiedet. Vielleicht hat ihn das einfach verunsichert?

Das mit dem Üben:
Ich denke so prinzipiell weiß ich schon worauf es ankommt. Erst ein paar Minuten, am besten vor der Tür lauschen. Wenn er "Krach" macht warten. Wenn er wieder ruhig ist wieder rein und loben etc. (Er wird keinen Krach machen. Ich habe das schon so getestet) Dann langsam steigern. Meine Frage wäre dann noch, über welchen Zeitraum übe ich das? Übe ich das 2 mal pro Woche, oder jeden Tag? Das ist mir noch unklar.
Ich könnte es theortisch auch so einrichten, dass mein Hund gar nicht alleine bleiben müsste. Ich müsste dann halt jemanden organisieren, der auf ihn aufpasst. Aber früher oder später kommt mal der Fall, dass er doch alleine bleiben muss und dann kennt er es nicht. Ich glaube, man tut sich und dem Hund einen Gefallen, wenn er auch mal alleine bleiben kann. Siehst du das auch so?

Jacky77
06.04.2003, 09:57
Hallo Sandinchen!

Warum er die ersten Male nichts gemacht hat, kann ich nicht genau sagen, nur vermuten. Wie lange hattest Du ihn damals alleine gelassen, vielleicht waren es kürzere Zeiträume??
Vielleicht liegt es auch daran dass er sich mittlerweile an Dich gewöhnt hat und beginnt Dich zu vermissen.
Wichtig ist auch: wenn ihr weggeht, keine Verabschiedungszeremonien feiern, also nicht superdoll knuddeln und sagen "ich komme ja gleich wieder etc.". Das macht es nur noch schlimmer. Am besten einfach ignorieren und weggehen.

Ich persönlich würde ihm das Alleine-sein beibringen. Es ist zwar sehr schön wenn ein Hund nicht oft alleine sein muss, aber man weiss ja nie was mal kommt (sei es Arztbesuch, einkaufen gehen etc.), darum ist es natürlich von Vorteil wenn ein Hund auch mal alleine bleiben kann.

Am besten Du übst es jeden Tag und steigerst ganz langsam die Intervalle. Erst gehst Du vor die Haustür, wartest einen Augenblick und gehst wieder rein. Wenn Hundi brav war: loben (gaaanz wichtig!). Dann gehst Du mal zum Mülleimer etc.
Wenn Du merkst dass Du zu schnell voran gegangen bist und Hundi jammert oder so, einfach eine Stufe zurückschalten und weiterüben. Das wird schon!
Als Buchtip kann ich Dir "Das Kosmos-Erziehungsprogramm für Hunde" empfehlen!

Viel Erfolg & viel liebe Grüße,
Dani

sandinchen
06.04.2003, 10:21
Das mit den Abschiedszeremoinien weiß ich. Ich geh einfach zur Tür, sag: sei lieb! (ist ja theoretisch wurst was man da sagt) und gehe. Wie gesagt, bisher hatte es geklappt. Er hatte auch noch nie gejammert. Ich habe ihn zum Anfang allein gelassen, wenn ich die Wäsche runter gebracht hatte etc. Es gab keine Probleme. Deswegen glaube ich ja auch, dass es damit zusammenhängen könnte, das ihn gestern mein Freund verabschiedet hat.

Dann fang ich jetzt also einfach nochmal ganz klein an. Meine größte Sorge ist halt die, dass ich dem armen jetzt irgendwelchen seelischen Schaden zugefügt habe. Aber noch ist ja nix verloren. Vielleicht war das gestern nicht sein Tag. Wir üben einfach weiter.Wer weiß, vielleicht war das eine einmalige Angelegenheit.

mellyonsurf
06.04.2003, 12:44
Hallo Sandinchen!

So schnell fügst Du deiner Fellmütze keinen bleibenden Schaden zu. Meiner Meinung nach, hat sich dein Wuff jetzt richtig an Dich "gebunden" und dementsprechend hat es ihn dieses mal erstmalig "belastet" daßm Du fort warst.

Wenn Du jetzt mit den oben beschriebenen Mitteln langsam aufbaust, wird deine Fellmütze (schon wieder :rolleyes: , aber warum schreibt ihr auch nie mit dem NAMEN eurer Hunde, damit man weiß über WEN man spricht???) schnell lernen, daß Du IMMER WIEDER kommst.

Wegen deiner Frage nach der Häufigkeit. Du kannst die "Trainingseinheiten" ruhig 2 oder 3 mal am Tag machen, vor allem anfangs wenn es ja wirklich nur MINUTEN sind. Denn je öfter Du "Weggehen" und "Wiederkommen" übst , um so schneller wird Wuff begreifen, dass Du immer wieder kommst.

Wenn Du dann bei einer halben Stunde angekommen bist, reicht einmal am Tag - oder Du nimmst Dir STRICKSACHEN mit vor die Tür, ;) damit Du deine Zeit doppelt sinnvoll nutzen kannst:D ;) :p

Liebe Grüße

sandinchen
06.04.2003, 13:13
Hallo Melly,
es beruhigt mich sehr, dass du sagst, dass es ihm wahrscheinlich nicht wirklich geschadet hat. Aber man macht sich halt immer so seine Gedanken...
Ich werde dann einfach so wie ihr sagt ganz klein anfangen.
Danke für eure Unterstützung
Ach so, er heißt Dax :rolleyes:

Liebe Grüße
Sandra

ImB
06.04.2003, 13:23
Vielleicht wollte er nur raus, weil er kotzen musste? Will Biene dann auch ganz dringend. Ein Hund beschmutzt sein engstes Revier ja nicht gerne.

Wünsche viel Glück,
Iris mit Biene!

zasko
07.04.2003, 11:35
Hallo Iris, hallo Sandra,


Vielleicht wollte er nur raus, weil er kotzen musste?

Die Idee kam mir auch als allererstes! Nochmal langsam aufbauen schadet sicher nichts und auch die anderen Gründe (jetzt stärkere Bindung und Verabschiedung durch den Freund) könnten die Ursache sein. Aber vielleicht wollte er auch wirklich nur raus, weil ihm schlecht war.

Wenn ihr jetzt nochmal langsam anfangt, achte von Anfang an darauf, dass auch dein Freund mit ihm übt bzw. ihr beide Situationen (wer zuerst weggeht meine ich) übt. Nicht dass ihr irgendwann wieder vor dieser Frage steht.

Liebe Grüße
Susanne

sandinchen
07.04.2003, 12:00
Hallo ihr,
könnte durchaus sein, das mit dem Kotzen.
Er musste neulich schonmal kotzen. Da habe ich ihn ungefähr 3 Meter weiter in die Küche "geschoben", weil er im Wohnzimmer auf dem Teppich anfing zu würgen. Ich wollte natürlich nur verhindern, dass die Kotze auf dem Teppich landet, für ihn war die Situation bestimmt verunsichernd. Vielleicht hat er neulich gedacht, wenn er in die Wohnung kotzt, bekommt er Ärger. Natürlich habe ich ihn beim ersten Mal kotzen nicht geschimpft oder so. Kann er ja nix dafür.

Ich dachte mir allerdings eher, dass er durch die Anspannung des Alleinseins kotzen musste.

Naja, wie auch immer. Bin jedenfalls froh dass ihr mir eure Gedanken dazu mitgeteilt habt. Ich geb euch bescheid, wie die nächsten Male allein sein verlaufen.

Liebe Grüße
Sandra und Dax

sandinchen
07.04.2003, 20:24
Hallo ihr nochmal,

also am Kotzen lag's wohl doch nicht.
Heute abend habe ich eine kleine Übungseinheit eingebaut. Hab mich angezogen und bin mit meinem Freund zur Tür raus, weil der weg musste. Dann bin ich ein paar Schritte durch den Hausflur und auf leisen Sohlen zurück zur "Lauschposition". Und was höre ich? Lautes Gewinsel und Kratzen an der Tür. Habe dann ein kurzes Weilchen gewartet, bis wieder Ruhe war und bin dann wieder rein. Dann sind wir gleich spazieren gegangen.
Ich habe nur kurze Zeit draußen gewartet und ich glaube, dass Dax bestimmt noch länger rumgewinselt und gekratzt hätte. Jetzt heißt es üben, üben, üben, oder?

Mir ist nun auch doch noch eine Frage eingefallen. Ich habe so etwa ein Dutzend Hundebücher im Regal stehen. In dem einen heißt es nun, man soll aus dem Wiederkommen keine große Sache machen (aus dem Weg-gehen ja sowieso nicht). Also keine übertriebene Begrüßung und so. In dem andern heißt es, man soll den Hund belohnen und loben, wenn er "brav" war.
Wie handhabt ihr das?
Ich glaube ehrlich gesagt, so wie mich mein Hnd begrüßt, registriert er überhaupt nicht sein Verhalten von vor einer Sekunde, sprich, dass er nicht gejammert und nicht gekratzt hat. Er ist einfach nur froh, dass ich wieder da bin und der Rest ist ihm, auf gut deutsch gesagt, ziemlich Wurscht.

Wie immer Danke für eure Kommentare

Sandra

Jacky77
07.04.2003, 20:34
Hallo Sandinchen!


registriert er überhaupt nicht sein Verhalten von vor einer Sekunde, sprich, dass er nicht gejammert und nicht gekratzt hat.
Aber er würde gaaanz bestimmt merken wenn Du immer kommen würdest, sobald er kratzt oder jault!

Wenn ich nach Hause komme, dann beachte ich meine beiden erstmal gar nicht. Nachdem ich mich in Ruhe ausgezogen habe etc. rufe ich sie dann zu mir und begrüße sie. Seitdem ist mehr Ruhe eingekehrt, früher gab es immer "High-Life in Tüten" wenn wir nach Hause gekommen sind.
In einem Buch habe ich mal gelesen, dass sich das Rudel jedesmal nach Heimkehr eines Mitglieds neue definiert und dass man seine Alpha-Stellung behauptet, indem man sich "cool" gibt, also erstmal nicht beachtet.
Ob das nun stimmt weiss ich auch nicht, auf jeden Fall klappt es so ganz gut bei uns.

LG,
Dani

sandinchen
07.04.2003, 21:08
Hallo Dani,

high-life in Tüten, süß :p

Solche Dinge habe ich auch schon gelesen, dass der "Chef" bestimmt wann die Begrüßung los geht. Und deswegen bin ich halt ein bißchen verunsichert, was das Loben beim Wiederkommen anbelangt. Ich denke halt auch irgendwie, wenn man da mords den Zirkus beim heimkommen macht, dass man damit ja auch signalisiert, dass es sich um ein besonderes Ereignis handelt und das soll es ja grade nicht sein. Hattest du denn mit deinen beiden auch schon mal Probleme mit dem allein bleiben?

Ach so, ja ja, ich werd mich hüten auf sein Gejammer zu reagieren !!! Das ist mir schon klar. ;)

Jacky77
07.04.2003, 21:24
Hallo Sandinchen!

Meine beiden sind ja auch "2nd-hand-hunde" und Jacky hat am Anfang auch ein wenig gejammert wenn wir weg gegangen sind. Er hat zwar nie was zerstört oder so, aber gejammert hat er. Wir haben dann auch langsam angefangen und es geübt. Ziemlich schnell klappte es dann auch wieder, bei seiner "alten" Familie konnte er das auch schon.

Und jetzt mit Moki, sind sie ja zu zweit wenn wir mal nicht da sind. Moki hat am Anfang immer gekläfft wenn draußen was zu hören war, aber mehr nicht. Mittlerweile klappt es ganz gut, obwohl sie in letzter Zeit nicht wirklich oft alleine waren. Vielleicht sollten wir mal wieder weg gehen ;) !?

LG,
Dani

mellyonsurf
08.04.2003, 07:33
Guten Morgen @all!!!

Ich denke daß jeder für sich und seine Verhältnisse entscheiden muß wie er das "Begrüßungsritual" gestaltet. Bei uns ist es so, daß wir erst alle (im schlimmsten Fall 5 Familienmitglieder in einem 3 qm großen Flur!!!)in rRuhe reinkommen und evtl. Gepäck abstellen. Aber dann werden unsere 2 Wuffs kurz aber intensiv gelobt. Sprich wir machen kein großes Theater nach dem Motto "Ohhhh, ihr armen Scheißerchen - wart ihr sooooooooooooo lange alleine!?!" Sondern : "Wir freuen uns auch Euch wieder zu sehen!" Das ganze läuft innerhalb einer oder 2 Minuten ab, und dann ist erst mal Schluß...

Meiner Meinung nach sollte man einen Hund schon loben, wenn er brav auf sein "Rudel" gewartet und das Haus "gehütet" hat...

Liebe Grüße und einen schönen Tag wünschen

cheroks
08.04.2003, 08:06
Hallo @ all,
ich denke da muss man auch differenzieren. Einige Hunde verstehen es wirklich falsch, wenn sie gelobt und groß begrüßt werden. Wenn die Hunde allein bleiben können und nicht wimmern und jaulen, wenn sie allein gelassen werden ist das auch kein Problem, ist die Beziehung aber noch nicht gefestigt und der Hund "glaubt" noch nicht wirklich daran, dass der Mensch immer wieder kommt, erleichtert man dem Hund die Trennung schon ungemein, wenn man ihn erstmal ignoriert wenn man wieder kommt. Damit zeigt man dem Hund, das gar nichts los ist, und dass man der Situation keine große Aufmerksamkeit schenkt, denn alles ist ok!

Je wilder und lauter ein Hund einen begrüsst, desto "glücklicher" ist er oft aus der misslichen Lage befreit zu werden, oft ist das eine richtige Entladung von aufgebautem Stress. Beantwortet man dieses Verhalten, in dem man den Hund lobt und streichelt sagt man ihm :ich bin auch total glücklich, dass das Rudel wieder vereint ist, es war wirklich schrecklich.
Ignoriert man ihn, sagt man ihm : alles ist ok, kein Grund durch zu drehen.
Ich würde meinen Hund so lange beim nach hause kommen ignorieren, bis sich sein Verhalten gemäßigt hat. Spielt es sich in einen "annehmbaren" Rahmen ab, kann man dieses Verhalten durch Aufmerksamkeit "belohnen".

LG Tina

sandinchen
08.04.2003, 17:26
Hallo Tina,

ich kann deinen Gedanken durchaus zustimmen.

Ignorier ich ihn dann total? Ich meine, er wird dann wie eine Hummel um mich rumschwirren usw.
Ich geh dann einfach rein und zieh meine Sachen aus etc. ?
Glaubst du, ich sollte ihn dann auch nicht sonderlich begrüßen, wenn er mit meinem Freund allein zuhause war und ich nach Hause komme? Dann begrüßt er mich nämlich genauso überschwänglich. Dann fallen ja eigentlich alle Begrüßungen weg, oder? Viel mehr Möglichkeiten gibt es ja nicht. Oder sollte ich ihn dann begrüßen, wenn er sich beruhigt hat?

ImB
08.04.2003, 19:14
Hallo Sandinchen,

ja, begrüss ihn immer erst, wenn er sich beruhigt hat. Wenn Du unsicher bist, begrüss ihm lieber gar nicht.

Übrigens, um den Teppich zu schonen:
Wenn Du siehst, dass Dein Hundchen kotzen muss, nehm eine Plastiktüte oder einen Putzeimer. Du kann Ihm, wie bei einem Kind, den Kopf halten und hast hinterher keine Putzorgien zu bestehen.

MfG Iris mit Biene!

cheroks
09.04.2003, 08:13
Hallo Sandra,
wie gesagt, erst mal bei jeder Begrüßung, bzw. nach jeder Trennung. Und dann, wenn dein Freund da ist, begrüße erst ihn und wenn Dax sich beruhigt hat auch ihn.
Mach ihm Normalität vor, dreh dich weg, wenn er aufdringlich wird, geh vorsichtig durch ihn durch, wenn er sich dir in den Weg stellt und bestimme einfach selbst den Zeitpunkt, wenn er sich deiner Meinung nach "angemessen" verhält. Damit zeigst du ihm, dich hat die Situation üpberhaupt nicht aufgeregt und alles ist so wie immer. Damit zeigst du ihm auch deine Stellung im Rudel und du vermittelst Sicherheit.
LG Tina

mellyonsurf
09.04.2003, 18:57
Hallo CHEROKS!


geh vorsichtig durch ihn durch,

Wie machst du das??? Bist Du ein Geist aus alten Zeiten:D oder hast Du einen wolkigen Hund???:D :cool:

Sorry, ich weiß ja was Du meinst, aber Du schriebst das so schön...;) da mußte ich einfach mal nachfragen!!!

Liebe Grüße