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Thema: Nachbars Katze(n)

  1. #1
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    Nachbars Katze(n)

    Hallo zusammen,

    vor Kurzem ist eine Familie in unsere direkte Nachbarschaft gezogen. Sie haben wohl drei Katzen.
    Ansich ist das super. Aber.....
    Einer der Katzen, ein graues Katerle, superlieb, zutraulich, schmusig versucht sich bei uns einzunisten.
    Er kommt einfach zur Haustüre und zur Katzenklappe rein.
    Wir haben zwar ein Chipklappe, haben aber die Selectionfunktion ausschalten müssen, weil unser Fannchen vor dem klackenden Geräusch Angst hat und die Katzenklappe verweigert, wenn
    wir die Selectionsfunktion aktivieren.

    Somit haben wir nur zwei Optionen:
    Entweder wir aktivieren wieder die Selektionsfunktion und Nachbars Katerle kommt nicht mehr rein. Aber Fannchen wird nur, wenn wir die Haustüre öffnen rein können, oder
    wir akzeptieren die Besuche des Nachbarskater, was wohl dazu führen wird, dass er sich bei uns einnistet, denn weder Fannchen noch Rickchen scheinen etwas gegen ihn zu haben.

    Was ist Eurer Meinung nach der bessere Weg. Er ist ein süßer, lieber, wunderschöner Grautiger.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  2. #2
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    Würde sagen: herzlichen Glückwunsch zum Zuwachs
    Wenn Deine kein Problem mit ihm haben, er sich benimmt...Und Euch scheint er ja auch nicht irgendwie unangenehm zu sein... ich würde ihn lassen.

  3. #3
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    Ja, es wird wohl die einzige Möglichkeit sein, den Katzen ihren Lauf zu lassen.
    Aber nachdem wir vor mehr als 10 Jahren eine Flohvasion hatten, fürchte ich, dass er uns Flöhe einschleppen könnte.
    Unsere beiden werden von März bis Oktober mit Spot-Ons gegen Flohbefall behandelt.
    Das darf ich natürlich bei einer "fremden" Katze nicht machen. Wäre er nachweislich ein Streuner, könnte er
    sofort mit "gleichen Rechten und Pflichten" einziehen".
    Aber er hat nun mal nachweislich ein Heim in der Nachbarschaft bei ganz lieben Menschen mit wirklich lieben Kindern.
    Und wenn Fannchen nicht das Problem mit der Katzenklappe hätte, würde ich schweren Herzens die Chipfunktion wieder an der Klappe wieder aktivieren.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  4. #4
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    Falls ihr es nicht schon getan habt, würde ich den Besitzern Bescheid sagen, dass der Kater öfter mal bei euch ist. Nicht, dass sie irgendwann anfangen, ihn zu suchen. Und da könnte man im Gespräch auch überlegen, woran es liegt, dass Katerle euch besuchen kommt. Vielleicht ist es ihm zuhause zu trubelig, oder er ist bekanntermaßen sehr neugierig, oder hungrig oder oder oder... Es geht ja nicht nur darum, ob es euch und euren Katzen angenehm ist, sondern auch darum, wie die Familie das sieht...

    Eine fremde Katze hätte ich nicht gern in meiner Wohnung... Wenn er aber immer wieder reinkommt, würde ich darauf achten, dass er kein Futter bei uns bekommt, nicht übermäßig gestreichelt wird und einfach wieder raus gesetzt wird. Ein gezieltes "inaktives" Abwerben des Katers fände ich nicht ok. Vor allem nicht, wenn die Familie wirklich an dem Grautiger hängt, sich kümmert und nicht bescheid weiß.

    Ich weiß nicht, ob ich die Selektionsfunktion aktivieren würde... Eigentlich würde mir Fannchens Belieben vor gehen...

  5. #5
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    Hallo Sabine!
    Ich würde auch mit den Besitzern reden. (Ich weiß leider selbst, wie schlimm es ist, nicht zu wissen, was meinen verschwundenen Katzen passiert ist )
    Zum einen könnt ihr in Erfahrung bringen, ob der Kater gegen Flöhe und Würmer was bekommt, zum anderen erfahrt ihr vielleicht, ob sich der Kleine tatsächlich in seinem Zuhause nicht wohlfühlt. Dann kann man ja, wenn alle Beteiligten einverstanden sind, an einem Umzug mit allen Konsequenzen basteln.
    Da bin ich ja gespannt. ..

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  6. #6
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    da bin ich dabei, mit der sache mit dem reden.
    kastriert isser hoffentlich?

    dabei würde ich die flohprophylaxe ansprechen - machen die nüscht und er besucht euch weiter - drauf mit dem zeug.
    das ist reine notwehr, gelle.
    das merken die doch gar nicht.

  7. #7
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    Wir werden jetzt erst mal die Wildtierkamera im Keller eine Woche lang aufstellen und dann auswerten, wann er kommt und wie oft.
    Aktiv anwerben werde ich ihn nicht. Bisher habe ich ihn, wenn ich ihn in der Wohnung gesehen habe, auf den Arm genommen und ihn umgehend vor die Türe gesetzt.
    Ganz neutral, ohne schimpfen oder streicheln.

    Nach einer Woche weiß ich dann, wie oft er kommt und wie lange er bleibt.
    Kastriert ist er.
    Dann werde ich, wenn es nicht nur anfängliche Neugier von ihm ist, mit der Nachbarin reden und Entscheidungen treffen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  8. #8
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    Die Wildtierkamera steht. Jetzt brauchen können wir nur noch warten, um zu sehen wer da wann ein-und ausgeht.
    In den letzten Tagen habe ich den Herren Grautiger tagsüber nicht gesehen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  9. #9
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    Ich bin gespannt, ob und wie oft Herr Grau die hochwohlgeborenen Ladys Fanny und Erica zu besuchen gedenkt.

  10. #10
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    Gestern bräuchte ich keine Wildtierkamera. Ich war nachmittags im Keller und habe einen Sack Vogelfutter auf die drei Cilp&Close Boxen verteilt als ich dem hübschen Herrn Grautiger aus der Katzenklappe schlüpfen sah.
    Leider hatte ich ihn vorher nicht gehört und weiß daher nicht, wo er herkam.

    Später hörte ich die ehrenwerte Lady Fanny fauchen und Knurren - überhaupt nicht ladylike . Die ehrenwerte Lady Erica saß auf dem Schrank im Flur und die Katzenklappe vom Flur in den Keller klapperte. Ich bin in den Keller und sah Herrn Grautiger gerade auf dem Rückzug vor der Katzenklappe vom Keller ins Freie stehen.
    Die beiden Hoheiten, deren erstes Personal ich bin, scheinen nicht so erfreut zu sein,
    dass Herr Grautiger, so hübsch und lieb er auch sein mag, in ihr Revier erster Ordnung eindringt.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  11. #11
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    Herr Grautiger kam doch regelmäßig zu uns in die Wohnung und vor allem Fannchen war über seine Besuche in der Wohnung nicht begeistert. Unsere Tochter, die bei uns 4 Tage zu Besuch war, hat eine Begegnung der Katzen live mitbekommen. Und das muss schon heftig gewesen sein. Wobei es nicht zum Kampf kam.
    Wir haben uns daher entschlossen die selektive Funktion der Katzenklappe wieder zu aktivieren.
    Allerdings hat im Moment die lange Zeit, die Fannchen ohne die selektive Funktion die Katzenklappe nutzen könnte zumindest im Moment eines bewirkt. Fannchen kommt durch die Katzenklappe auch mit der selektiven Funktion.
    Alles weitere müssen wir abwarten.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  12. #12
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    Schade, dass es doch so spannungsgeladen ist. Herr Grau versucht jetzt hoffentlich nicht, über andere Wege in eure Wohnung zu gelangen.

    Es wäre schön, wenn Lady Fanny den Sinn den Klackens weiterhin als etwas Positives erkennt, beziehungsweise nichts Negatives.

    Es grüßt hochachtungsvoll die beiden Ladys und deren Diener,
    Prinzessin Ginis höfischer Futterlieferant

  13. #13
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    Werte Höfische Futterlieferantin der edelen und ebenfalls verwöhnten Prinzessin Gini von und zu MiMiMi,
    Zum Glück gibt es außer der Haustüre keinen weiteren Zugang zu unserer Wohnung.
    Und wenn der hübsche Herr Grautiger an der Haustüre erscheint, müssen wir ihm leider freundlich erklären, dass die Werten Hoheiten in diesem Haus leider deutlich gezeigt haben, dass sie nicht daran interessiert sind, dass er ihnen den Hof macht.
    Nachdem er auch nicht mal den Anstand besessen hatte , ihnen eine Maus als Zeichen seiner Wertschätzung vor die Füße zu legen.

    Ihre Majestät Lady Fanny ist mit ihren 12 Jahren doch schon eine alte Jungfer, die an einem solchen ungehobelten Jungspund, der von Ettikette keine Ahnung hat, kein Interesse hat.

    Und immerhin hat ja die dritte Bedienstete ihre Stellung aufgegeben und ist zwecks Studium einfach ausgezogen.
    Und jetzt sind für die ehrenwerten zwei Ladies nur noch zwei Bedienstete da.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  14. #14
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    Also wirklich: Erwarten, dass man bei den Ladys freundlich empfangen wird und dann kein angemessenes Geschenk der Wertschätzung mitbringen? Das kann ja wirklich nicht sein!
    Ich finde es auch unabhängig von den beiden Ladys gut und richtig, dass Herr Grau nicht mehr rein kommt. Wenn ich mir vorstelle, dass Gini Freigänger wäre und überall reinspaziert, während wir nicht wissen, wo sie steckt...

    Lass das Fannchen nicht hören, dass sie als "alt" bezeichnet wurde. Ich glaube, das neue Wort dafür ist "angeäldert" oder "erfahren". Vielleicht auch "spätjung"?

    Oh weh... nur noch 4 Hände für 2 Katzen? Das ist natürlich grenzwertig und bestimmt eine Umstellung. Aber immerhin kommt auf eine Lady noch ein Bediensteter.

  15. #15
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    spätjung klingt gut

  16. #16
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    Bisher gab es bei uns nur Freigänger. Natürlich wäre ich nicht begeistert, wenn unsere Flauschis woanders hereinspazieren würden. Aber Freigänger halten sich nun mal , noch weniger als Wohnungskatzen, daran von was ihr Personal begeistert ist.
    Sie sind wirklich frei. Und wenn Herr Grautiger hier so wie draußen behandelt worden wäre, hätte ich die Selektierfunktion an der Klappe nicht aktiviert. Dann hätte ich mit der Nachbarin gesprochen, wie sie das mit den Besuchen von Herrn Grautiger bei uns sieht.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  17. #17
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    genauso würde ich damit auch umgehen.
    bleibt zu hoffen, dass herr grau nun nicht aus langeweile den mädels draußen auflauert....

  18. #18
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    Ne, das glaube ich nicht. Herr Grautiger macht eigentlich einen friedlichen Eindruck.
    Ehrlich gesagt, ist es eher das Fannchen, das aus Angst in Abwehrhaltung geht.
    Dann fängt natürlich das pelzige Gegenüber auch an zu fauchen.
    Rickchen ist da robuster. Wobei sie auch nicht glücklich ist, wenn Herr Grautiger in ihr Revier erster Ordnung eindringt.
    Bin gespannt, wie das weiter geht. Seneca hatte es ja auch geschafft sich zuerst im Haus und dann in unseren Herzen einzunisten.
    Mir fehlen alle meine Regenbogenkinder.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  19. #19
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    ach sabine, seneca...

    ich kanns nicht vergessen

  20. #20
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    Ich auch nicht.
    Warum musste das Schicksal so grausam sein.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  21. #21
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    als tierhalter setzt man sich diesem risiko leider aus.

    es ist ja eine sache, tiere gehen zu lassen, die ihren lebensbogen beendet haben - das tut weh, aber es gibt einen trost darin.
    und irgendwann ist der schmerz vorbei und man kann der tiere mit einem lächeln gedenken:
    meine-katze, tullia, claudi, ja selbst ivo mit seiner fip, die hunde billy, dina und moppel.
    selbst das verschwinden vom ach so geliebten carlo (natürlich ist er tot) hat mich nicht so schmerzhaft zurückgelassen, denn immerhin hatte ich die gnade - und auf dauer ist es das - nicht zu wissen, was ihm widerfahren ist. keine bilder im kopf...

    in diesem sinnlosem sterben aber ist kein trost.
    ich würde gern sagen, dass es irgendwann aufhört weh zu tun - aber das tut nicht, nie.
    man denkt seltener daran, aber die tage des schmerzes kehren doch immer wieder.
    einer meiner hunde wurde an der flexi auf beim überqueren der straße auf einem fußgängerüberweg überfahren, meinen mann hat das auto um zentimeter verfehlt.
    der hund war erst 3 und ich hatte ihn gerade 8 monate und liebte ihn über alles...
    ich habe nicht mal den trost des hasses auf den autofahrer (der am boden zerstört war und monate angerufen hat) - denn der überweg war relativ neu und auch ich habe mich mehrmals dabei ertappt, an dieser stelle gepennt zu haben.
    der allerwinzigste trost: er war sofort tot, genickbruch. er starb mit einem lächeln, denn in gedanken war er sicher schon beim toben auf der wiese mit seinen kumpels
    aber nicht mal dies bleibt dir....
    vielleicht und hoffentlich nur, dass er deine gegenwart noch einmal spüren durfte - des menschen, den er sich als freier kater selbst ausgesucht hat.
    ich hoffe, du kannst dir das behalten!

    das hat mich verändert, ohne zweifel.
    ich habe angefangen, einen zweiten teo zu suchen - obwohl ich weiß, dass es ihn nicht geben wird und kann.
    aber immer, wenn die stelle im herzen anfängt, wieder zu bluten, muss ich einen neuen hund drauf kleben.
    also habe ich fünf mittlerweile. ich weiß, dass das ein bißchen irre ist - aber solang ich ihnen gerecht werden kann - und das kann ich - ist es für mich der weg

    verzicht auf tiere wäre die einzige option diesem möglichen schmerz zu entgehen, der uns alle treffen könnte - aber das wäre auch verzicht auf all die liebe und zuneigung...
    undenkbar!

  22. #22
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Bin gespannt, wie das weiter geht. Seneca hatte es ja auch geschafft sich zuerst im Haus und dann in unseren Herzen einzunisten.
    Ich bin mir sicher, du meinst es nicht so, aber bitte bedenke: Herr Grau hat ein Zuhause. Er sucht keines, wie der ehrenwerte Herr Seneca seinerzeit... Herr Grau muss sich bei euch nicht wohlfühlen und die beiden Ladys müssen ihn in ihrem Reich nicht akzeptieren.


    Der Gedanke an Seneca lässt mich auch immer noch schwer schlucken...

  23. #23
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    das kann man so nie wissen, livia hatte auch ein zuhause und hat sich dennoch entschieden, bei den nachbarn einzuzuziehen.

    wer wäre ich, ihr das zu verwehren, wenn dort ein platz für sie frei war?
    sie ist ja nicht verloren, nur an einem anderen ort.
    und manchmal besucht sie uns ja noch (also nicht mich, sondern männe )

  24. #24
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    Doch ich meine es schon so. Wenn Fannchen wieder anfangen sollte zu zicken wegen der Selektive-Funktion
    an der Katzenklappe, muss ich die Selektivfunktion wieder aus der Klappe raus nehmen.
    Es geht um das Wohlergehen von meinem Fannchen.
    Aber dann muss ich auch mit den Nachbarn reden, wie es weiter geht.
    Im Moment läuft alles gut.
    Vielleicht merkt ja auch Herr Grautiger jetzt, dass er bei der Klappe keine Chance mehr hat und gibt nach einiger Zeit auf.

    Also, ich werde nie und nimmer aktive Abwerbung von fremden Katzen betreiben.
    Es geht mir nur darum, dass es Fannchen und Rickchen gut geht.
    Und nur wenn es Fannchen mit der Selektivfunktion nicht mehr gut geht, müssen wir In alle Richtungen überlegen. Aber wie gesagt, auch in dem Fall nicht mit bewußter Abwerbung. Und Herr Grautiger bekommt hier bestimmt kein Futter.

    Was mit Deinem Hund auf dem Zebrastreifen psssiert ist, ist genauso sinnlos, ungerecht und grausam, wie das mir Seneca. Beide sind sie Opfer grober Fahrlässigkeit von anderen Menschen geworden.
    Frieden finde ich bei den Gedanken an die schönen Jahre mit ihm und dass er wahrscheinlich nie so alt geworden wäre, wenn er sich nicht in unsere Herzen geschlichen hätte. Und er war nicht alleine, als er den letzten Atemzug gemacht hat.
    Aber zu sehen, wie das geliebte Tier überfahren wird, ist wohl eine sehr traumatische Erfahrung. Und ich finde es zeigt unheimliche Größe von Euch, keine Wut auf den Fahrer des Unfallwagens zu haben.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  25. #25
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    Herr Grautiger hat uns gestern mal wieder besucht. Also draußen. Wir sind gestern Abend noch am Gartentisch gesessen. Lady Erika ist dazu gekommen. Sie ist dann zur Wiese, die gleich an unseren Sitzplatz angrenzt und hat sich dort längere Zeit aufgehalten und ist dann zu Und gekommen. Aber da wo sie geschaut hatte, waren im Gras nochmals Katzenohren - die von Herrn Grautiger. Irgendwann ist dann Herr Grautiger aufgestanden
    Er wollte sich wohl die Beine vertreten. Lady Erika hat das nicht gefallen. Sie ist ihm nach. Beide saßen sich gegenüber. Erica hat ihn angefaucht und angepfotelt. Er hat zurückgepfotelt, ist dann ein paar Meter weiter und hat sich hingelegt.
    Die ehrenwerte Lady hat sich dann ca. 5 Meter entfernt hingelegt, bis Herr Grautiger sich nach ner halben Stunde in die Büsche geschlagen hat.
    Für einfach Durchgangsrechte zu erbitten hält er sich in Erikas Revier zu lange auf.
    Er geht auch nicht durch. Er legt sich gemütlich hin.
    Aber es geht von ihm keine Aggression aus. Nur wenn er läuft, auch wenn er sich offensichtlich zurück zieht, greift Lady Erika an. Aber er schmeißt sich dann nur ein paar Pfotenschritte weiter hin.
    Da lässt Erika ihn gewähren und schmeißt sich einige Meter entfernt auch hin.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  26. #26
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    Heute früh war der pelzige Nachbar wieder da. Ihre Hoheit Lady Erika dass ihm gegenüber. Wie es weiter gegangen ist, weiß ich nicht, weil ich einen Termin hatte.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  27. #27
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    mensch, das ist aber doof...
    der herr grau nimmt aber auch deinen kalender so gar keine rücksicht! typisch katze...

  28. #28
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    Aber dafür, dass sie eben Katze sind, lieben wir sie ja.

    Leider stelle ich sowohl bei Fannchen, als auch bei Erika fest, dass sie zunehmend an der Haustüre stehen, wenn jemand von uns nach Hause kommt. Meist schnappe ich dann das Fannchen und setze sie vor die Klappe.
    Sie geht dann auch hin, bis die Klappe hörbar entriegelt. Aber anstatt durchzugehen, bleibt sie sitzen. Sie muss da sanft geschoben werden.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  29. #29
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    Vielleicht versuchen Erika und Fannchen jetzt auch euch zu erziehen Aber im Ernst: Ich würde noch ein paar Tage (solange es noch schön ist) abwarten, ob sie nicht vielleicht doch weiter durch die Klappe gehen. Ging ja in den letzten Tagen auch.

    Aber das Verhalten von Herr Grau finde ich toll Der scheint echt entspannt zu sein.

  30. #30
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    Oh ja, Herr Grau ist echt bisher tiefenentspannt.
    Der hat einfach die Ruhe weg.
    Und mit seinem grau gestreiften Samtfrack sieht er einfach toll aus.
    Richtig passend zu Ericas dunkel gemusterten grauen Coktailkleid in längerem Plüschdesign. Und Lady Fannchen würde noch als Mutter von beiden durchgehen.

    Auf jeden Fall sehr angenehme Nachbarschaft.

    Aber die Damen müssen halt etwas zicken.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  31. #31
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    Gestern war Herr Grau wieder da. Er saß auf dem Garagenvorplatz, als wir mit dem Auto kamen. Erica war auch da. Erica ist dann mit mir in die Wohnung gegangen.
    Herr Grau ist uns nicht gefolgt.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  32. #32
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    die hatten wohl ein ein meeting....

    ich kenne das noch von der zeit, als uns "franz-joseph" heimgesucht hat, der hübsche unkastrierte....
    da gabs teilweise auch stundenlange starr-wettkämpfe bei uns auf der gartenmauer.
    vorzugsweise mit romi - mit nicht-bewegen hat romi ja kein problem , das kann sie richtig gut.
    aber da auch der franz so im großen und ganzen alle tassen im schrank hatte, ist es auch immer dabei geblieben


    franz-joseph habe ich den aufenthalt bei uns ja mit der eier-ab-methode vergällt
    ich treffe ihn noch manchmal auf dem weg in den park mit den hunden - da wohnt er irgendwo.
    er tut so, als hätte er mich noch nie gesehen
    na ja, die kastra wird einfach bewirkt haben, was sie soll: er tigert nicht mehr von einer katzdendamenwohnung zur nächsten.
    gut für ihn. gut für mich.
    und romi kann sich wieder indoor dem süßen nichtstun hingeben und an ihrer speckrolle arbeiten

  33. #33
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    Wenn ich das richtig gesehen habe, ist Herr Grau kastriert. Er lässt sich leider nicht so gerne unter den Schwanz schauen.
    Und im Falle, dass seine Bommeln nicht ab sind, würde ich mit den Nachbarn reden.
    Ich werde sowieso mit der Nachbarin wegen Herrn Grau reden. Aber das muss noch einige Tage warten.
    Dann kann ich auch fragen, ob er kastriert ist.

    Für den Franz-Josef war es bestimmt ein Segen entbomment worden zu sein. So ein Leben als potenter Kater ist ja kein Zuckerschlecken.
    Immer nur prügeln und den Weibsen nachsteigen. Triebgesteuert eben.
    Und wie bringst Du Romi auf Trab, wenn Franz-Josef jetzt nicht mehr kommt.

    Streicheleinheiten an alle Deine pelzigen Mitbewohner!
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  34. #34
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    romi kann man nicht in bewegung bringen, da scheitert sogar die vogel-angel.

    als sie damals urplötzlich und ohne, dass ich sie je vorher gesehen hätte, in saras wildkatzenhaus saß - verstrubbelt, halb verhungert und trächtig - hat sie offenbar beschlossen, jedweden streß zu meiden - auch bösen bewegungstreß.
    und sie ist die wirklich liiiiiiebste katze, wo gibt. herzensgut trifft es wirklich.
    ein rundliches kurzbein mit grünen augen




    na ja, hin und wieder geht sie mal ein halbes stündchen raus - aber ich vermute, sie liegt dann auch nur im wilden nachbargrundstück rum

  35. #35
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    Hauptsache ist, dass sie glücklich ist. Und das scheint sie zu sein.
    Aber vielleicht unterschätzen wir auch die Bewegung, die unsere Katzen als Freigänger haben. , auch wenn sie draußen viel irgendwo liegen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  36. #36
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    na ja, mir isses ja auch lieb so - romi lebt sicher.
    gemütlich und sicher.
    eine katze wie romi will man auch nicht gern vermissen, sie ist in ihrer sanften art einfach ein katzentraum.
    wenn die nicht im katzenhaus gesessen hätte, hätte ich sie mir selbst stricken müssen

    meine neue, die lily, hat die eigenheit, so ungefähr ne woche zuhause abzuhängen - mehr oder minder unbeweglich auf dem fensterbrett in der küche - nur nachts geht sie mal kurz raus.
    und dann verschwindet sie für zwei, drei tage
    ich weiß immer, wenn es wieder soweit ist, sie wird dann abends unruhig und ist dann auch draußen, sobald es dämmert.

    ich glaube nicht, dass sie ein zweit-zuhause hat - wenn sie zurück kommt, ist sie völlig ausgehungert und trinkt auch wie verrückt.
    keine ahnung, was das soll
    und es ist natürlich wirklich sehr sehr gefährlich. denn wenn sie sich wirklich weit rumtreibt, gibts dann irgendwann auch richtig gefährliche straßen
    blöderweise ist sie auch immer noch nicht gechipt - irgendwie vergesse ich das immer

  37. #37
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    Ja, es gibt solche Katzen. Alle Katzen sind was Besonderes. Jede auf Ihre Weise.
    Aber dann gibt es noch diese besonderen - besonderen Katzen.
    Und Romi scheint eine davon zu sein.

    Das Verhalten von Lily ist dagegen schon merkwürdig. Fannchen ist auch ein Freigeist. Sie ist bei den entsprechenden Temperaturen lange und viel draußen. Aber das immer und nicht eine Zeit lang drinnen und dann Tage verschwunden.
    Hoffentlich gewöhnt sie sich das ab, wenn es jetzt kälter wird.
    Hat vielleicht Lili irgendwo ein lauschiges Plätzchen, das aber für mehrere Tage zu ist.
    Eine Garage von jemandem, der sein Auto nur alle paar Tage braucht.

    Fannchen hat auch irgendwo ein besonderes Plätzchen. Sie kommt oft mit grauem, anstatt weißen Fell nach Hause.

    Ich wünsche der Lili allzeit sichere Wege. sie ist so eine schöne Katze. :
    Auch wenn ich absoluter Fan von Leni bleiben werde.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  38. #38
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    Heute habe ich mal wieder Herrn Grau gesehen. Ich hatte die Haustüre geöffnet, bin ein paar Schritte von der Haustüre weg gegangen, ohne die Türe zu schließen und da war er schon an der Türschwelle. Aber er durfte nicht rein. Ein paar Mintuen später lag er auf unserer Terrasse. Fannchen hat ihn dann angefaucht und er hat sich getrollt.

    Allerdings freue ich mich seit Rickchens Verletzung nicht mehr so sehr, wenn ich ihn sehe. Immerhin könnte er derjenige sein, der Rickchen verletzt hat.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  39. #39
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    das wird nicht auszuschließen sein - aber so sind katzen nun mal.
    ich bin mir bei lily ja auch ziemlich sicher, dass es einer meiner kater gewesen ist.
    natürlich bin ich sauer so irgendwie - aber sie können auch nicht aus ihrer haut.

    nicht wütend sein auf herrn grau!
    er ist nur ein kater...nicht mehr, nicht weniger.

    sie können eher nicht oder nur begrenzt selbst reflektieren - sie spulen halt ein programm ab.

    ja, wir menschen hätten es so gern, wenn unsere haustiere die besseren menschen wären - nett, friedlich und immer bereit, unser emotionaler mülleimer zu sein.
    nichts davon trifft zwar auf uns zu und man sollte sich gelegentlich schon mal am ohr zupfen, um nicht in diese rolle zur verfallen.

    bei hunden isses ja noch viel viel schlimmer, denen wird ja in einigen bundesländern quasi von gesetzes wegen jede hündische regung verboten.

    bei uns wird z.b. jeder hund als gefährlich eingestuft, der einen anderen hund beißt - eine abwägung findet null statt. das sieht das gesetz nicht vor. (in sachsen sieht das z.b. anders aus) grundrechte wie notwehr existieren nicht. abwehrverletzungen existieren nicht, nicht nach diesem gesetz
    einen menschen beißen, wird auf dieselbe unrechtsstufe gestellt wie einen hund beißen oder jagen...

    also laß uns nicht in diese falle tappen, die falle der vermenschlichung - die viel schlimmer als der hund, der auf seinem eignem stuhl am eßtisch sitzt (etwas, das viele hunde sehr gern und von sich aus tun würden - bei meinen würde das drei sofort unterschreiben ).
    die ja noch dazu so ungeheuer ungerecht ist - weil menschen eben gar nicht so sind, wie sie gern wären.

  40. #40
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    Guten Morgen Bettina,

    ich bin doch nicht wütend auf den feschen Hern Grau, nicht mal irgendwie sauer.
    Das Strafgesetzbuch gilt in unserem Haus auch für Katzen und Kater: "Im Zweifel für den Angeklagten". Herr Grau wurde ja nicht mal angeklagt. :

    Manche Menschen hätten wohl gerne, dass unsere Haustiere immer nett, friedlich und unser emotionaler Mülleimer sein sollten. Aber nach so vielen Jahren Personal für Katzen mit Freigang würden wir von den Fellwürsten anders erzogen.
    Ich will es mal mit den Worten von Reinhard Mey ausdrücken: " Ich frag mich seit ner Weile schon, wer gibt hier wer eine Lektion? Ich glaubte ja bisher, dass ich derjenige welcher wär. Nun merk ich mehr und mehr, ich bin es nicht."

    Was sich geändert hat ist nur folgendes. Vorher habe ich Herrn Grau nicht ins Haus gelassen und habe die Chipfunktion der Katzenklappe aktiviert, weil er andere Dosis hat und war traurig darüber.
    Und jetzt ist er halt Nachbars Katze.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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