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Thema: Ich bin verzweifelt und TotunglĂĽcklich...

  1. #1
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    Ich bin verzweifelt und TotunglĂĽcklich...

    Hallo,
    Ich bin neu hier und versuche einen Weg zu finden,um den Schmerz erträglicher zu machen. Ich musste meine ca. 5 Jahre junge Katze vor 2 Tagen über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Bei Nieren waren schwer angeschlagen. Eine Woche zuvor wollten wir in den Urlaub fahren,und bemerkten das unsere Polly anders war. Es sah aus,als hätte sie sich übergeben. Meine Mutter und unsere Nachbarin sollten nach dem rechten sehen und die Katzen versorgen. (Wir hatten 2)
    2 Tage nach unserer Abreise rief mich unsere Nachbarin an und sagte das etwas anders sei als sonst. Sie kümmerte sich häufiger wenn wir nicht da waren.
    Daraufhin rief ich meine Mutter an um sie darum zu bitten,speziell auf Polly zu achten.
    Ăśber die ganze Woche versicherte meine Mutter mir,dass es beiden Katzen gut geht. Laut ihrer Aussage sogar prima.
    Als wir dann vor zwei Tagen aus dem Urlaub zurück kehrten,sah ich meine Polly und wusste sofort sie muss zum Arzt. Nur noch Haut und Knochen war sie 😥😥😥😥😥 😥 sofort führen wir in eine Tierklinik. Sie konnte nur noch eingeschläfert werden.
    Da polly immer eher eine schlanke Katze war,ist meiner Mutter nichts aufgefallen.
    Nun mache ich mir die schlimmsten VorwĂĽrfe und bin nur am weinen.
    Wir hatten sie 4 Jahre und sie hat immer mal außerhalb des Katzenklo's wo hingemacht. Wir dachten es sei "Protest pinkeln" . An ein organisches Problem habe ich nie gedacht 😫😫😫
    Die Vorwürfe an mich selbst fressen mich auf 😥😥😥😥😥

  2. #2
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    Liebe Jenny*Polly*!
    Es tut mir aufrichtig leid, dass du Abschied von deiner Polly nehmen musstest. Ich glaube, ich kann behaupten, jeder hier weiĂź, wie sich dieser Schmerz anfĂĽhlt.
    Deine Selbstvorwürfe kann ich nachvollziehen. Viele, auch ich, die ihr geliebtes Tier erlösen ließen, hadern mit sich, ob sie etwas Wichtiges übersehen haben oder ob diese Entscheidung richtig war.
    Jenny*Polly*, auch das Zusammenleben mit Tieren ist ein ewiger Lernprozess. Oftmals halten sich viele Überlieferungen hartnäckig in den Köpfen fest. Man weiß es halt (noch) nicht besser. Zum Beispiel ist das Wort "Protest"pinkeln unglücklich gewählt, denn es weist in eine Richtung, die irreführend ist. Wahrscheinlich ging es auch dir damit so. Ich bin überzeugt, niemand, der deine traurigen und doch so liebevollen Zeilen liest, wird den Gedanken haben, dass du gleichgültig zu deinen Katzen bist oder leichtsinnig etwas auf's Spiel setzt.
    Ich wünsche dir, dass nach deiner Trauer auch wieder die schönen Erinnerungen Platz bekommen und du deinen inneren Frieden wiederfindest.

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe GrĂĽĂźe von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    FĂĽr immer im Herzen und im Kopf ....PlĂĽschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  3. #3
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    Danke für deine lieben Worte.. Polly hatte nie irgendwelche Symptome. Ich hab gelesen,dass diese erst auftreten wenn 70% der Nieren schon geschädigt sind und danach hab ich mich auf die Meinung meiner Mutter verlassen. Das macht mich so fertig..
    Alles erinnert mich an sie. Und das GefĂĽhl,dass es nicht besser wird ist schrecklich

  4. #4
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    Guten Morgen Jenny*Polly*,
    Es tut mir leid, dass Du Deine Polly gehen lassen musstest. Ich kann mich nur dem, was PlĂĽschi geschrieben hat, anschlieĂźen.
    Ob das Fremdpinkeln tatsächlich mit dem Nierenleiden zusammen hing, kann im Nachhinein nicht gesagt werden. Vielleicht habt Ihr die Pinkelstellen nur nicht mit einem Enzymreiniger behandelt,
    Es geht jedem so, dass nach dem Tod eines geliebten Tieres ganz tiefe Teauer herrscht.
    Aber aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass irgendwann die schönen Erinnerungen kommen.

    Aber eine Bitte. Ihr habt ja noch eine Katze. Eine Katze sollte einmal im Jahr zur Routineuntersuchung zum TA und sie sollte auch als Wohnungskatze gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche Grundimmunisierung sein. Als Freigänger sollten neben der Grundimmunisierung noch Wiederholungsimpfungen folgen auch gegen Tollwut und Leukose.

    Ich wĂĽnsche Dir viel Kraft
    Liebe GrĂĽĂźe von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - fĂĽr immer im Herzen

  5. #5
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    Zitat Zitat von Jenny*Polly* Beitrag anzeigen
    Alles erinnert mich an sie. Und das GefĂĽhl,dass es nicht besser wird ist schrecklich
    Es wird auch noch lange dauern, ist doch auch noch so frisch.
    Ich habe seit 2011 jedes Jahr ein geliebtes Tier aus verschiedenen Gründen verloren. Jeder Abschied hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Und auch heute noch denke ich mit Wehmut an jede einzelne Katze. Aber ich denke auch dabei an die wunderschöne Zeit, die wie miteinander hatten, wenn sie auch oft nur sehr kurz war. Viel Freude und Ablenkung geben mir auch meine anwesenden Schnurrer.

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe GrĂĽĂźe von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    FĂĽr immer im Herzen und im Kopf ....PlĂĽschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  6. #6
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    Viele Erkrankungen zeigen sich erst, wenn Sie weit fortgeschritten sind. Daher ist es wichtig, wenigstens ein Mal im Jahr mit seinem Tier zur Routineuntersuchung beim TA zu sein und es sollte alle 3 Jahre ein groĂźes Blutbild gemacht werden.
    Aber, ehrlich gesagt, viele, viele Katzenhalter machen das nicht. Eine Nierenerkrankung mit 5 Jahren in Polly´s Ausmaß ist nicht die Regel. Sicher neigen Katzen zu NIerenerkrankungen. Aber doch häufig in einem reiferen Alter.
    Von daher habt Ihr (sowohl Deine Mutter, als auch Du) Euch nicht vorzuwerfen.
    Trauer dauer leider lange. Unser Seneca ist durch einen tragischen UnglĂĽcksfall am 31.12.18 gestorben. Und unserer anderen beiden Katzen, die mir sehr helfen, bin ich bis heute nicht darĂĽber hinweg.
    Und auch ĂĽber den Tod unseres Ninchens, das im Dezember 2015 starb, bedrĂĽckt sich immer noch sehr.
    Richtig hinweg kommen wir ĂĽber den Verlust eines Tieres nicht. Sie sind Familienmitglieder. Aber es wird eben leichter mit der Zeit.

    Setz Dich nicht unter Druck, wenn Du jetzt tief traurig bist. Weine, wenn Dir zum Weinen ist und lass Dir von niemanden einreden, das sei falsch.
    Helfen kann Dir bestimmt, wenn Du Dich besonders um Eure verbleibende Katze kümmerst. Und lasse sie vorsichtshalber vom TA zeitnah untersuchen und zwar möglichst mit großem Blutbild.

    Weiter viel Kraft für die nächste Zeit.
    Liebe GrĂĽĂźe von Sabine mit



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