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Thema: Rückgabe Hund

  1. #1
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    Rückgabe Hund

    Hallo Miteinander! Wir haben uns vor kurzem einen Welpen von Züchter gekauft, mit dem Ziel IPO Prüfung für Gebrauchshunde abzulegen und Auszustellen. Es kam ein Kaufvertrag zustande in dem aber keine Rückgabe Klausel aufgeführt ist.
    Beim Übergabe des Hundes wurde uns mitgeteilt, dass nicht beide Hoden im Hodensack auffindbar sein, einen würde bald auch runterrutschen, wir müssten aber mehrmals Täglich Massieren. Später würde durch mehrere Tierärzte einen Kryptorchismus beim Hund Bestätigt. Wir haben mit der Züchter kontakt aufgenommen mit dem Ziel den Hund zurückzugeben. Nach mehrere Gespräche einigten wir uns mündlich mit der Züchter, den Hund noch einen Chance zu geben. Ich waren bereit auf Hundeausstellungen zu verzichten und mich auf IPO zu konzentrieren.
    Zwischenzeitlich merkten ich Verhaltensänderungen bei unsere Welpen beim Gassigehen und Spaziergange. Er bekam plötzlich Angstzustände, die ich nicht erklären könne. Dieser Welpen war seid kauf nur mit unsere Familie und hat nichts Traumatisches erlebt. Diese Angstzustände haben verschiedene Intensitäten, von mild bis sehr stark und treten unregelmäßig auf. Einige von die Trigger sind: Fahrradfahrer, Autos, Kinder, Straßen mit viel verkehr, Geräusche von Rollladen usw. Ein Spaziergang auf einen Straße mit mäßigen verkehr ist meistens unmöglich !
    Dazu kam noch die Diagnose kaumuskelmyositis - eine Entzündung der Kaumuskulatur (https://de.wikipedia.org/wiki/Kaumuskelmyositis).
    In meine Meinung ist eher unwahrscheinlich dass dieses Hund jemals IPO Prüfungen ablegen kann.
    Wegen die obengenannte Grunde habe ich mich fest dazu entschlossen den Hund an der Züchter zurückzugeben. Der Züchter hat sich bereiterklärt den Hund zurückzunehmen, allerdings währe einen Vollen Kaufpreiserstattung nicht möglich, da durch eine Rücknahme, Risiken und kosten auftreten. Eine vertier Vermittlung währe schwierig.
    Es ist sehr kompliziert und ich bin selber sehr unentschlossen über was richtig und was falsch gelaufen ist, flackt ist für mich: ich habe ein Hund mit Kryptorchismus, Angstzustände und einen (eventuell) genetisch veranlagten Kiefer Erkrankung. Ich habe den Hund mit einen bestimmten zweck gekauft, der durch seinen Einschränkungen nicht erfüllt werden kann.
    Aus Sicht der Züchter: Ich habe mündlich zugesagt das ich den Hund behalte. Es währe unklar ob und wie ich zu dem Angstzustände beigetragen habe. Die Kaumuskelmyositis ist nur Pech...dass währe kein Grund de Hund zurückzugeben.
    Ich und meinen Familie haben einen reinen gewissen, dass wir der Welpen immer gut behandelt haben. Die Entscheidung fiel mir sehr schwer, der Welpe ist jetzt 6 Monate alt, aber ich komme an meine grenzen.
    Ist die Anforderung\Verhalten der Züchter richtig von euren Sicht? Wen Ja, was kann ich von dem Preis zurückbekommen (1.600€) ?
    Ich bedanke mich für jede Anregung oder Vorschlag.

  2. #2
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    Ihr solltet umgehende einen Anwalt aufsuchen der sich mit der Materie Hundekauf auskennt, da es Fristen für die Gewährleistung gibt (nach Ablauf von 6 Monaten nach Kauf seid ihr in der Beweispflicht) wirklich schnell. Ob und wieviel ihr zurück bekommt liegt u.a. daran was vertraglich vereinbart wurde , das kann man so nicht einfach beantworten darum bitte den Fachmann befragen.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

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