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Thema: Welpe erziehen: Stubenreinheit und Co...

  1. #41
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    Eigentlich brauchen wir einen OT-Button ^^
    Die ein-Sterne-Bewertungen bringen in meinen Augen überwiegend ungerechtfertigte Kritik:
    Zum Beispiel bezieht sich F. gar nicht auf die Dynamik in einem Gehegewolfsrudel, das sie vom Sofa aus beobachtet haben soll, sondern auf die Dynamik in ihrem eigenen Hunderudel. Sie hat beobachtet, wie ihre eigenen Hunde im Beziehungsgefüge miteinander umgehen, welche Gesten sie zueinander zeigen, wie Standardbegegnungen ablaufen.
    Antiautoritäre Erziehung gibt es bei Hunden nicht, irgendwie muss dem Hund gezeigt werden, was erwünscht ist und was nicht - Ignorieren ist auch bei Katzen ein gutes "Druck"mittel, das als Gewaltanwendung, die dem Hund Angst macht, zu deuten, halte ich für falsch.
    Was ich als Kritikpunkt gelten lasse: Auslastung und Beschäftigung kommen vielleicht ein wenig zu kurz. Aber diese sind auch nicht unbedingt Thema des Buches. Thema ist, dass viele Menschen zu viel von ihrem Hund erwarten, weil sie eigene Gedanken und Wünsche in ihn hinein interpretieren, die er selbst mangels entsprechender Ausstattung gar nicht haben kann. So ähnlich wie das häufig unterstellte Protestpinkeln bei Katzen.
    Hunde sind absolut toll - aber ihre intellektuelle Ausstattung unterscheidet sich erheblich von der unseren. Wir müssen sie da abholen, wo sie sich befinden. Und da setzt das Buch an.

  2. #42
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    Hm, mit den Namen verknüpfen ist auch eine gute Idee.

    Bilanz doch etwas schlechter, zwei Pipiunfälle seit dem letzten Eintrag

    Habt ihr noch ein paar allgemeine Tipps für Begegnungen mit anderen Hunden? Bisher sind uns nur freilaufende Hunde begegnet, aber keiner kam näher ran.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  3. #43
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    Habe nun erst später auf "Absenden" geklickt, war abgelenkt...

    @Cappu: Danke für die Erläuterungen! Ich habe es mal auf meine "Wunschliste" gesetzt und bestelle es mir, wenn wir wieder nach Deutschland fahren, im Juli, oder lasse es mir vorher zusenden von meinem Bruder. Ignorieren nutze ich ja auch, wenn er beim Spielen anfängt zu beißen, dann gehe ich kurz weg, das finde ich auch unproblematisch.

    Wobei es eben nicht immer klappt. Heute beim Geschirranlegen hat er sich hin und hergewunden wie ein Aal und reingebissen, wann immer er rankam. Ich hingegen habe mich in dem Moment auch blöd angestellt, weil was am Geschirr verdreht war. Andererseits hatte ich auch "Zeitdruck", weil ich zügig mit ihm rauswollte, da ich das Gefühl hatte, er muss mal. Auf "Aus" reagiert er (noch) nicht, weggehen war keine Option (wollte ja raus und nicht riskieren, dass er, während ich ihn "ignoriere", pinkelt) und ich hatte leider auch nichts zum Reinbeißen in Reichweite. Also habe ich ihn irgendwie reingefummelt und sein Beißen ignoriert.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  4. #44
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    Hoffentlich klappt es schon am Samstag mit der Welpenstunde Habe noch keine Bestätigung erhalten. Bin mittlerweile doch unsicher, ob es ihm zuviel oder zu wenig Action ist Heute Nachmittag kam er mir ziemlich "überdreht" vor, aber das ist andererseits vielleicht auch ab und normal bei Welpen.

    Wir hatten uns ja eh für den Welpenkurs angemeldet, aber heute habe ich erfahren, dass Welpen- und Junghundkurs sogar Pflicht sind hier, insgesamt 14 Stunden. Finde ich aber gut

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  5. #45
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    Also das mit dem Geschirr würde ich auch nicht ausdiskutieren, das muss ran und da muss er sich dann fügen, das wird ihn nicht für das leben prägen. Ignorieren ist da der richtige Weg (meiner Meinung nach). Er lernt schon noch da still zu halten.

    Welpenstunde finde ich gut , drück die Daumen das es für das Wochenende klappt.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  6. #46
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    Bei euch gibt's Hundeschulenpflicht? Find ich klasse... Ich bin ein Verfechter des "Hunde-Führerscheins" (oder "Hundeführer-Schein") für alle Rassen - dann würde es wohl weit weniger Unfälle geben...

    Als unsere Welpen noch Welpen waren, hat keiner davon 20 h am Tag geschlafen... Jetzt stimmt das schon eher... Alina verpennt den ganzen Tag - sie hat ja auch nix zu tun, wenn wir nicht gerade rausgehen (oder es Futter gibt). Welpen dagegen haben immer was zu tun - es gibt ja noch sooo viel zu entdecken...

    Ich glaube, solange du das Spazierengehen und die Trainingseinheiten kurz hältst, überforderst du Tuffo auch nicht. Überdrehte fünf Minuten kriegt jeder Hund mal - wenn es nicht ausartet, lass ihn machen (und amüsier dich). Wenn es zu viel wird, schick ihn auf seinen Platz, damit er zur Ruhe kommen kann...

    Begegnungen mit anderen Hunden: Das kommt ganz auf den anderen Hund an. Ich mache es so, wenn mir andere Hunde entgegenkommen, nehme ich Alina auf jedenfall an die Leine und Bei Fuß und spreche dann den anderen Zweibeiner aus einiger Entfernung freundlich an. Wenn die Hunde angespannt sind, kann das schon Wunder wirken. Unser Hundetrainer meinte, das Wichtige ist, dass der Zweibeiner zuerst auf den fremden Hund zugeht, nicht der eigene Hund - so sage ich meinem Hund, dass ich die Kontrolle habe und er sich nicht aufplustern muss, um mich (und/oder sich selbst) zu beschützen... Und dann behalte ich die ganze Zeit die Körpersprache beider Hunde im Auge. Sobald einer von beiden steif wird, nehme ich Alina hinter mich und bleibe zwischen den Hunden. Bei Welpen und Junghunden finde ich es auch nicht schlimm, wenn die im Spiel mal eins auf den Deckel kriegen - das gehört zur Sozialisierung dazu.
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  7. #47
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    Hallo zusammen und danke für eure Einschätzung!

    Welpenspielstunde ist nun erst übernächsten Samstag, weil sie ausgerechnet diese Woche ausfällt. Geschirr klappt mittlerweile sehr gut, aber wenn es schnell gehen muss, nutzen wir das Halsband und ziehen es dann auch direkt aus.
    Uta, ja es ist im Kanton Zürich Pflicht diese 14 Stunden zu machen für jeden Hund ab 45 cm Höhe, da gibt es so eine Rasseliste und Tuffo gehört als Lagotto dazu. Anscheinend ist aber immer wieder in Diskussion, ob es nicht besser für alle Hunde verpflichtend wäre.

    Gestern hat er auch mal Kontakt zu einer Hündin bekommen und ein bisschen "eins auf den Deckel" bekommen, aber gar nicht schlimm. Er ist nur wie ein kleiner Derwisch um sie rum und sie hat ihn dann streng und kurz angebellt, dann ist er ein bisschen auf Abstand und später konnte sie ihn dann auch einigermaßen in Ruhe beschnüffeln.

    Das mit den Ruhezeiten finde ich derzeit am schwierigsten. Er steht ja um 6 Uhr mit meinem Mann auf, dann geht es raus, dann Futter, dann noch ein bisschen Übungen oder kleine Spiele, dann gehe ich nochmal mit ihm kur raus raus und dann schläft er wieder so 1,5 Stunden. Nun wurde er also um neun wieder wach, Pinkeln, bisschen Spielen, auf der Terasse rumschnüffeln, nochmal Spielen (neues Spiel mit Pappbecher und Leckerli...huiii) und dann war er wieder ziemlich überdreht. Damit meine ich, er versucht mich zu beißen oder reagiert irgendwie gaaar nicht auf mich und läuft wie Rennschwein Rudi Rüssel hin und her. Gegen wilde fünf Minuten habe ich nichts, aber ich habe den Eindruck, er driftet zu sehr ab und könnte ewig so weitermachen und ist dann vielleicht doch überreizt? Habe dann die Leine um mich gebunden und mich wieder an den Schreibtisch gesetzt, ihn ins Körbchen zu meinen Füßen und siehe da, er schlummert direkt ein. Ich will ja weder einen gelangweilten noch einen hyperaktiven Hund, das finde ich schwierig einzuschätzen.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  8. #48
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    Du machst das genau richtig, man muss sie dann zur runter bringen sonst steigern sie sich da rein und geben von allein keine Ruhe

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  9. #49
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    Hallo erneut

    Hier mal ein Zwischenstand:
    Der erste Besuch in der Welpenschule verlief zu meinem Erstaunen so, dass Tuffel recht schüchtern war, aber die beiden anderen Welpen waren auch schon etwas größer. Bin schon gespannt auf den nächsten Termin übermorgen Straßenbahn fährt er super mit, da schläft er nämlich direkt ein, was ich erstaunlich finde, weil er eigentlich andere Leute - und in der Straßenbahn sind viele - immer spannend findet...

    Mit dem Beißen machen wir Fortschritte. Er täuscht das Beißen nun oft nur an, wenn man die Hand lässt, schnappt er also vor dem Finger zu, ab und zu schleckt er uns auch ab, statt zu beißen.

    Stubenreinheit: großes Geschäft macht er nur draußen, allerdings habe ich schon zweimal Häufchen auf der Terasse entdeckt. Kleines Geschäft: Meist ein "Unfall" pro Tag, heute noch keiner *aufholzklopf*. Während er nachts bis zu sieben Stunden einhalten kann ohne sich zu "beschweren", muss er tagsüber fast jede Stunde? Was mich irritiert hat: Vorgestern hat er volle Pulle auf eine Liegedecke gepullert, ich dachte, das machen Hunde nicht?

    Staubsauger: Leider nimmt er immer noch viel in den Mund, also eigentlich alles, was reinpasst... Außerdem ist ganz Zürich mit giftigen Efeu-Beeren zugwuchert, letztens kam er mit einem Stiel im Maul an, an dem mehrere von diesen Beeren saßen Die Welpentrainerin empfiehlt, dass wir uns immer super freuen sollen, wenn er was ins Maul nimmt, und es ihm dann mit einem Tauschhandel abnehmen. Aber.. das finde ich nicht praktikabel, weil er draußen je nach Umgebung viel zu viel ins Maul nimmt. Ich müsste mich die ganze Zeit freuen und ihm eine Belohnung geben, weil er was ins Maul nimmt, dann nimmt er doch erst recht Sachen auf? Also Steine, Baumrinde, Holzstücke, Blätter, Blätter, Blätter, Tannenzapfen, noch mehr Blätter, Kippenreste, einfach ALLES. Blätter und Zapfen lasse ich ihm auch meistens einfach sonst würde der ganze Spaziergang sich nur noch darum drehen, ihm was aus dem Maul zu nehmen... Wobei ich immerhin glaube, dass er nicht alles schluckt, die Steine eher nicht, die Rindenstücke schon Ich weiß, Konsequenz ist wichtig, aber hierbei fällt es mir sehr schwer und bei Welpen gehört es wohl zur Entdeckerphase dazu....

    Ich glaube, es läuft ganz gut, aber Kommentare und Ratschläge sind natürlich gerne gesehen, falls jemandem was einfällt

    Hier noch ein Bild vom kleinen Zögling


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  10. #50
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    Oh Mann, der kleine Kerl ist echt purer Zucker...

    Ich glaube, das mit dem ganz doll freuen bezieht sich nicht darauf, dass er etwas ins Maul nimmt, sondern dass er es dir bringt. Ich denke, du solltest intensiv am "Aus" (oder "Lass fallen" oder was auch immer du sagst) üben. Wenn er etwas aufnimmt, soll er es idealerweise auf Kommando wieder fallenlassen oder zu dir bringen - dann freust du dich wie Bolle und tauschst. Für "Aus" (oder alle anderen Kommandos) aus größerer Entfernung finde ich Clickertraining super - mit dem Clicker kannst du unmittelbar belohnen, nicht erst, wenn der Hund wieder da ist.

    Was bei Alina ganz gut funktioniert, ist ihr das Leckerlie nicht einfach zu geben, sondern ein Stück zu werfen oder in eine Mauerritze zu stecken oder ähnliches, und sie dann suchen zu lassen. Das gibt Spaß und Belohnung.

    Dass es mit der Stubenreinheit schon so schön klappt, ist toll Ich glaub, dass er tagsüber so oft "muss", ist normal. Dann merkt er es halt gleich - nachts schläft er und merkt nix. Ist ja bei uns auch nicht anders Die Abstände werden dann mit der Zeit auch größer.
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  11. #51
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    Uta, danke für die Tipps!
    Ja mit dem "Aus" müssen mein Mann und ich uns noch einigen... Bisher sagen wir immer "aus" beim Beißen, das ist ja auch ein "auf der Hand rumkauen", aber ich weiß nicht, ob Tuffo das als das Gleiche interpretiert? Also wir wollen bei "aus", dass er das Maul öffnet Dazu haben wir auch eine Übung, wir lassen ihn am einem Kauding kauen und sagen aus, während wir ein Leckerli neben ihn halten, dann lässt er natürlich los. Meinst du "aus" für "Bodenzeug" kann man da auch verwenden oder ein anderes Kommando?

    Hm..ich muss dann noch mehr am Timing arbeiten, ihn also loben, wenn er mal zufällig was ausspuckt. Aber ich kann oft einfach nicht warten, weil ich denke, er kaut an was Gefährlichem. Allerdings hat er heute beispielsweise sämtliche Zigaretten-Kippen nicht beachtet, anscheinend "kennt" er die nun. Ich habe schon mal Leckerlis in eine Baumrinde gesteckt, das war prima Mauern sind auch eine gute Idee

    Gibt es denn einen Unterschied zwischen einem "klick" und einem "fein"? Ich sage immer "fein", wenn er was gut macht, und ich denke, das "versteht" er auch. Zum Beispiel üben wir "schau" beim Gassigehen, dann guckt er hoch und ich sage "fein!", weil ich ja nicht ständig Futter geben möchte im Gehen, aber mittlerweile gibt es auch nicht bei jedem "Platz" ein Fresschen, sondern auch oft nur ein "Fein". Wobei mein Mann eine "Fein"-Allergie hat, aber auch eine Klicker-Allergie...

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  12. #52
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    Der Clicker (oder auch die Hundepfeife) hat gegenüber "Fein" oder ähnlichem den Vorteil, dass dieses Geräusch nicht im täglichen Leben vorkommt, also eine ganz klare Verknüpfung möglich ist. Und das Geräusch hört der Hund auch noch in 100 m Entfernung - du musst dir also nicht die Kehle wund schreien. Ich kann in Sachen Clicker das Buch "Clickertraining" von Birgit Laser empfehlen. Kein Wälzer, schön kurz und verständlich erklärt.

    Ich habe mit Alina gerade am Anfang viel geclickert, vor allem beim Thema Abruf. Ich rufe - sie bleibt stehen/guckt/dreht sich um/bewegt sich in meine Richtung - Klick - sie kommt angeflitzt. Sie weiß mit dem Klick ganz unmittelbar, dass sie etwas richtig gemacht hat - nicht erst, wenn sie bei mir ist und das Leckerli kriegt.
    Emmi, die Nachbarshündin, belohne ich nicht mit Leckerli, sondern mit ihrem Ball. Die ist auch ein totaler Staubsauger, aber mittlerweile sind wir soweit, dass ich "Aus" rufe, wenn sie Anstalten macht, etwas zu fressen - sie guckt - ich zeige ihr die Wurfleine vom Ball - sie kommt angerast wie eine Bekloppte Zwei, dreimal Werfen, dann verschwindet der Ball wieder in meiner Tasche und wir gehen weiter. Solange Emmi weiß, dass ich den Ball habe, interessiert sie nichts anderes mehr...

    Ich finde aber auch nichts Schlimmes daran, mit Leckerli zu belohnen. Man muss ja nicht gerade Dickmacher nehmen - ich hab getrocknete Sprotten in der Bauchtasche, und wenn sich Alina unterwegs viele davon "verdient" oder erspielt, fällt die nächste Futterportion einfach etwas kleiner aus. Wenn ich irgendein Thema intensiv trainieren will, gibt's auch mal gar kein Futter aus dem Napf, sondern nur aus der Bauchtasche oder dem Futterbeutel.

    Letztlich ist es doch so: der Ranghöhere im Rudel ist der, der Zugriff auf die meisten Ressourcen hat; hast du Futter, bist du Chef. Hast du Couch, bist du Chef. Hast du Spielzeug, bist du Chef. Solange DU entscheidest, wann der Hund etwas davon bekommt, bist du Chef, und das wird er auch akzeptieren. (Naja, in der Pupertät nicht mehr und später wird er auch immer mal wieder nachfragen, ob er nicht vielleicht auch mal Chef sein darf )

    "Aus" ist bei mir ein sehr weit gefasstes Kommando. Im Prinzip heißt es, "Was immer du gerade tust, lass es!"
    "Lass fallen" wäre dann z.B. nur für "Was immer du im Maul hast, rück's raus!"
    "Ksch!" heißt bei uns schlicht "Geh weg da!"
    usw...
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  13. #53
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    Huhu zusammen!

    Uta, danke - ich sehe den Vorteil schon, aber wenn mein Mann null Lust auf Clicker hat, bin ich nicht sicher, ob das Sinn macht Ja ich denke, "aus" ist bei uns auch sehr weit gefasst , mal schauen, ob wir dann noch was Differenzierteres machen.

    Mal aus aktuellem Anlass eine Frage: Eigentlich klappt es mit der Stubenreinheit schon gut, Tuffo ist nun 12 Wochen. Nachts ist er in der Box und schläft locker 7 Stunden, ohne dass er mal muss. Aber heute hat er sich gleich zweimal auf Schlafplätzen erleichtert Einmal offenbar direkt auf seinem Wohnzimmerbettchen, volle Pulle. Dann eben, da habe ich aber gerade zu meinem Mann gesagt: Ich glaube, er muss raaaaaaaa..." und da hat er sich schon auf seine Arbeitszimmerdecke zum Pieseln hingehockt, wir haben ihn dann aber direkt rausgetragen. Aber ist das mit den Schlafplätzen nicht seltsam? Oder liegt das am weichen Untergrund? (vorher hat er auch schon auf Decken und eine Stofftüte gepinkelt und besonders gerne auf einen kleinen Läufer ) Mein Mann fürchtet schon, dass er seine Teppiche, die derzeit alle ein eingerolltes Dasein fristen, nie wieder ausholen kann

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  14. #54
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    Es liegt oft daran das die Züchter in den Ausläufen Unterlagen haben die bepinkelt werden "dürfen" wenn die Welpen noch jünger sind, das ist dann immer schwierig wieder raus zu kriegen. Ich würde wahrscheinlich mit dem auslegen von Teppichen noch etwas warten

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  15. #55
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    Hmm, also die Züchterin hatte keine Ausleger... Die Hunde waren ja im Wohnzimmer, Wintergarten und Garten und im Wohnzimmer hat sie, glaube ich, extra PVC für die Welpenzeit "drübergelegt" (ich glaube, im Original ist es ein Teppichboden gewesen, und es eben immer weggeputzt, nachts war auch der Garten "zu". Bei 7 kleinen Welpen erwischt man natürlich nicht immer jede Pfütze sofort. Nein, an die Teppiche hier denken wir noch lange nicht

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  16. #56
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    Gebt Tuffo noch etwas Zeit...…..meist ist der Mensch zu langsam wenn was passiert...………….

    Die Teppiche kommen schon noch zurück...…………..
    Gruß von Kerstin

  17. #57
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    Katzen pinkeln auch gerne auf weiche Untergründe. Vielleicht ist das im Hirn einfach irgendwie mit "Erdboden" verknüpft.
    12 Wochen sind noch kein Alter, da darf immer noch mal was daneben gehen. Man kann das als Mensch einfach nicht immer vorhersehen, obwohl man schon prophylaktisch oft umsonst raus läuft
    Welpen wollen von sich aus sauber sein, sie schaffen es nur noch nicht zuverlässig. Das kommt schon noch.

    Ein Hund im Haus ist IMMER ein Chaosfaktor

  18. #58
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    Okok, also besteht noch Hoffnung Boden wäre ja nicht so schlimm gewesen, aber zweimal am Tag aufs "Liegeplätze", zum Glück nur auf waschbare, das fanden wir schon komisch Man liest ja immer, sie würden das nicht machen auf ihre Liegeflächen...

    Welpenschule war prima am Samstag: Tuffo (oben) und seine neue Freundin Mira:
    Die beiden haben ganz toll miteinander gespielt.

    Heute und gestern waren mein Mann und ich mit ihm im Wald und man kann ihn, wenn keine Ablenkung in Form von Joggern oder Hunden da ist, prima freilaufen lassen. (Auch wenn das bei Welpen wohl normal ist, haben wir uns gefreut). Wir waren beide Male fast komplett leinenlos Heute haben wir auch einen 10 Monate alten Pekinesen getroffen, mit dem er dann - nach Rücksprache mit seiner Besitzerin - auch ein wenig spielen konnte. Aber der Pekingese ist offenbar per se keine so tobefreudige Rasse Tuffo hat sich dann auf den Rücken vor ihn gelegt und ihm ab und zu eine Tatze ins Gesicht geklatscht

    edit: Habe gerade den Junghundkurs gebucht - am 9. Juli geht der los, bin gespannt!

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  19. #59
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    Super süß

    Pekingesen sind leider auch eine Rasse, die schlecht Luft bekommt

  20. #60
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    Ja, das ist schon schade, dass manche Hunde so limitiert sind. Der Junghund war ja durchaus interessiert, aber irgendwie stand er nur rum...(und machte große Augen) Er war auch geschoren, die Besitzerin sagte, das Haar sei nicht zu bändigen gewesen. Aber nächste Woche wird Tuffo wohl mit einen Rhodesian Ridgeback oder einem Malinois in der Welpenschule zusammen freilaufen dürfen (Mira ist leider nicht da ) und dann wiederum ist er der "gehandicapte", die beiden Welpen jedenfalls sehen aus wie Hochleistungssportler Aber mit einem zufällig getroffenen Riesenschnauzer-Welpen hat er letzte Woche schön gespielt, obwohl der etwas älter und relativ forsch war.

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  21. #61
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    Kerstin, es ist nicht schlimm, wenn nur du clickerst und dein Mann nicht. Meine Mutter hat sich mit der Clickerei auch nie anfreunden können, also hab ich mit Clicker gearbeitet und sie ohne - hat trotzdem funktioniert.

    Je besser ihr die Bindung (und damit die Abrufbarkeit) jetzt aufbaut, desto weniger Probleme dürftet ihr in der Pupertät bekommen. (Will sagen, dann müsst ihr vielleicht nur fünf Mal rufen statt zwölf )

    Die beiden Welpen sind ja zum Knutschen... Man sieht kaum, wo der eine aufhört und der andere anfängt...

    Was das Spielen angeht:
    Das sieht für uns Zweibeiner manchmal echt grob und wild aus, ist aber ganz normal. Wenn ich dran denke, wie unsere Welpen zum Teil miteinander umgegangen sind... Da könnte man denken, man steht in einer Gladiatoren-Arena und gleich geht das große Blutvergießen los...
    Solange Tuffo keine Angst zeigt und mitspielt, ist alles gut Wenn ihr seht, dass es ihm zu wild wird und er aus der Situation raus will, geht ihr dazwischen. D.h. ihr ruft Tuffo ab bzw. geht auf den fremden Hund zu und drängt ihn zurück, so dass Tuffo hinter euch ist. So gebt ihr ihm Sicherheit, dass er keine Angst haben muss.
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  22. #62
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    Bellen...

    Huhu, also die eine Hundeschule, wo ich ab Juli hingehe, arbeitet auch freiwillig mit Clicker, dann probiere ich das einfach mal. Gleich ist wieder Welpenschule, aber ich würde gerne auch eure Meinung hören zu folgendem Problem:

    Wir haben ja eine öffentliche Treppe neben der Terasse, die sieht man von uns aus aber kaum durch Bäume etc. Alle 15 10 Minuten geht dort jemand hoch oder runter und seit gestern zeigt Tuffo die Tendenz, dann zu bellen Einmal hat er gerade "Platz" auf der Terasse geübt mit meinem Mann. Das zweite Mal saß er auf dem Sofa im Wohnzimmer, die Balkontür war auf und für uns unhörbar gingen dort Leute vorbei, was ihn zu einem riesigen Bellanfall (naja für Welpenverhältnisse...) veranlasste


    Gestern auf der Terasse war mein erster Impuls, dem ich auch nachgegangen bin, ihn kommentarlos von der Terasse aus reinzubringen, aber vom Sofa aus habe ich das nicht gemacht.

    Mein "Martin Rütter"-Buch sagt: Man soll zur Quelle des Bellens gehen und dem Hund so zeigen, dass man sich darum kümmert und keine Gefahr für das Rudel besteht... Kommt mir aber komisch vor, von der Couch aufzustehen ("bleib" kann er außerdem noch nicht, er würde hinterherlaufen...) und dann in die Richtung zu gehen, hmmm...


    Woanders lese ich: ruhige Phase abwarten und dann "ruhig" sagen und loben. Ok, mit Geduld machbar, da muss man aber sehr gut aufpassen, dass man ihn nicht fürs Bellen belohnt vom Timing her... Eben saß er innen an der Terassentür und fing ein bisschen an zu grummeln (nicht knurren, mehr so ein leises wuffelmuffeln), als er Leute hörte. Habe dann ruhig mit ihm geredet und mit der Stimme gelobt, sobald er ruhig war. Denke, heute Nachmittag könnte ich mich auch bewusst mit ihm näher dort hin setzen und ein wenig üben, wäre das gut? Also falls hier noch jemand Tipps hat oder Erfahrungsberichte, gerne her damit

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  23. #63
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    Also ich hätte , auf der Terrasse , wahrscheinlich auch so reagiert wie du ...... das mit dem Tip von Rütter finde ich schwierig, was wäre denn dann angebracht wenn er bellt weil er etwas im Treppenhaus hört, soll man dann jedesmal rausgehen . Wenn Einar z.B. , wenn wir auf der Terrasse sitzen , etwas hört macht er sich meist gross und bellt tief , sobald er sich zu mir umdreht sag ich dann i.d.R. "alles okay, ich hab es gehört, komm her" damit es es dann meist erledigt . Ich gehe davon aus das Tuffo auch merken wird das diese Treppe nicht "meldepflichtig" ist , ich würde ihn wahrscheinlich wirklich öfter in die Situation bringen und überschwenglich loben wenn er nicht "meldet"

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  24. #64
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    Danke sehr! Also die Hundetrainerin hatte nun keinen Tipp parat... Bis jetzt ist er nur noch einmal vorgekommen, obwohl definitiv häufiger leute die Treppe runter- oder raufgehen... wir beobachten mal weiter. Gestern hat es viel geregnet und dann bekommen wir selbst kaum mit, ob da jemand entlanggeht, aber wenn wir morgen ein paar Pflanzen einbuddeln, können wir gezielt üben.

    Hier noch ein Bild von der Welpenschule gestern, Tuffo, verfolgt von einem Rhodesian Ridgeback
    https://scontent.xx.fbcdn.net/v/t1.0...23&oe=5D78EB1E

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  25. #65
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    Beim Bellen würde ich die Reaktion davon abhängig machen, was das für ein Bellen ist - das ist allerdings bei einem Welpen noch eher schwierig einzuschätzen...

    Bei Alina kann ich inzwischen gut unterscheiden: Kommt jemand an unser Hoftor? Läuft nur jemand vorbei, vielleicht mit Hund? Oder ist da was, was ihr Angst macht?
    Ist jemand am Tor, gehe ich hin, lobe sie fürs Melden und schicke sie ins Haus. Klappt besonders gut bei allen möglichen Post- und Paketboten, vor allem weil unsere Stamm-Postbotin Leckerli dabei hat und Alina eins davon bekommt, wenn sie aufhört zu bellen.
    Läuft nur jemand vorbei, rufe ich sie zu mir und lege sie ins Platz. Wenn es ein anderer Hund ist und sie bellt aggressiv, gehe ich hin und dränge sie kommentarlos vom Tor weg, bis sie zu mir schaut, und schicke sie dann ins Haus.
    Hat sie Angst, gehe ich mit ihr hin und wir schauen uns das an.

    Wenn ich mit ihr im selben Zimmer bin, sehe ich auch oft, dass sie den Kopf hebt und zum Bellen ansetzt. Dann kann ich sie auch vorher ansprechen und ablenken bzw. gleich mit ihr zusammen ans Tor gehen, ohne dass sie bellt...
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  26. #66
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    Oh Uta, danke, das hat sich überschnitten. Ja, wir werden das dann mal versuchen zu "entschlüsseln". Einmal war auch, dass mein Mann "Platz" mit Ablegen übte und ich dachte, vielleicht hat er einfach keine Lust mehr zum Üben und sucht sich was weniger "Anstrengendes" Er hat gestern auch den Staubsauger angewufft, das war aber mehr so wie ein "Spiel mit mir", kein Daueranbellen. Bei den Vorbeigehern war er schon mehr aufgeregt. Also wir versuchen dann erstmal ganz gechillt zu bleiben, wenn er nochmal bellt, damit er merkt: Kein Grund zur Aufregung! und dabei zu schauen, was er eigentlich damit sagen will

    Er hat gestern morgen übrigens selbst einen ordentlichen Schreck bekommen, als mein Mann mit ihm an einem garten vorbei ist und Tuffi wohl extrem von einem Hund hinter einem Zaun angebellt wurde, Tuffo hat dann wohl ziemlich Panik bekommen und war auch danach noch ein oder zwei Stunden verstört Aber in der Welpenschule ging es dann wieder.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  27. #67
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    Kerstin-Süd: ich bin mir sicher das er sich diesen Garten merken wird , unserem Lucky ist mit 10 Wochen das gleiche passiert und er ist da regelrecht , vor Schreck, von der Bordsteinkante gefallen. Jedesmal wenn wir an diesem Haus vorbeigegangen sind war er höchst aufmerksam und den Hund mochte er auch wirklich nicht, das hat er dem nie verziehen das er ihn so erschreckt hat.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  28. #68
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    Ok, aber immerhin seid ihr später dann normal dort vorbei? Mein Mann meinte aber, der Hund sei wirklich extrem garstig gewesen, also der andere...

    Heute hat Tuffo auch gar nicht gebellt und eben waren wir nochmal kurz in der Klinik vorbei, wo Ziegen und Pferde und Wollschweine davor sind und dieses Mal war er komplett relaxt, statt wie letztes Mal, Angst vor den Ziegen zu haben

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  29. #69
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    Ja, wir sind da oft daran vorbei weil es auf unserem Weg zum Park liegt, am Anfang bin ich erst einmal auf der anderen Strassenseite gelaufen damit er mit Abstand den Kläffer sehen/hören konnte (der raste auch zum Zaun wenn wir auf der anderen Seite waren ) und später dann schon auf der Seite wo das Haus stand (da ist inzwischen ein Neubau , das alte wurde abgerissen). Der Kläffer war gegen den erwachsenen Lucky dann winzig , es war so ein Terriermischling , aber Lucky hat immer darauf gewartet das der angeschossen kommt. Selbst als der Hund nicht mehr da war hat Lucky noch darauf gewartet .

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  30. #70
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    Tuffo muss die Geräusche ja auch alle erst einmal lernen...….nicht Zuviel aufheben darum machen...…………
    Meine Welpen hatte ich im 2,5. Stock ín einem Mehfamilienhaus und auf der Straße davor waren auch immer viele Hunde unterwegs...…...die sie bei den offenen Fenstern natürlich gehört hat...………..
    Je mehr ich gar nicht drauf reagiert habe je ruhiger wurden meine Hunde...………
    Als Pu mit 1,5 Jahren hier ankam.....hat er auch die ersten Wochen immer mitgebellt, wenn die Hunde auf dem Nachbargrundstück gebellt haben und das war echt oft...……..ich habe ihn dann gebeten, dass zu lassen und es wurde immer weniger, heute schlägt er gar nicht mehr an...………
    Sina reagiert nur auf den Postboten - da knurrt sie und bellt einmal kurz wenn es klingelt...…...den Paketboten liebt sie...…….soll einer die Hunde verstehen...………

    Das wird alles werden...……..ihr seid doch auf einem echt guten Weg...………..
    Gruß von Kerstin

  31. #71
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    Also ich denke, das mit dem Bellen ist im akzeptablen Bereich Er bellt halt schon manchmal, wenn man es nicht so toll findet, aber es hat schon einen Grund. Zum Beispiel ist gestern Abend gegen elf ein Tier, ich vermute ein Fuchs (hier laufen einige rum und ich sehe auch vom Schreibtisch oft einen im Hang rumlaufen) vor unserem Schlafzimmer-Fenster gelaufen, ich habe es auch rascheln gehört. Da hat er dann einmal laut "uaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhuhuh uuuuuuuuuuu" gemacht, aber dann war er wieder ruhig. Und man kann wohl nicht "verlangen", dass er das ignoriert.


    Seit ein paar Tagen macht er, wenn wir nach Hause kommen, Folgendes: Draußen geht er ganz manierlich an der Leine, beißt nie rein, aber sobald wir auf dem Rückweg wieder im Haus sind, gebärdet er sich wie ein Wilder, zupft in meine Jacke, beißt in die Leine und will sie rumschleppen oder springt von hinten an mir hoch. Vor dem Rausgehen macht er das aber auch nicht, nur beim Zurückkommen. Kennt ihr so ein Verhalten? Ich habe mir überlegt, ob er vielleicht unterwegs recht viel "Konzentration" braucht wegen der Leine und der ganzen Eindrücke, und dass dann, sobald wir im Haus sind, das von ihm abfällt. Er scheint einfach übermütig, aber wieso gerade im Hausflur? Sind wir in der Wohnung, ist es dann meist vorbei, sobald ich ihm das Geschirr ausgezogen habe.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

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