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Thema: kann den Verlust nicht verkraften ! Selbstvorwürfe* keine Lebensfreude mehr*

  1. #1
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    1

    kann den Verlust nicht verkraften ! Selbstvorwürfe* keine Lebensfreude mehr*

    Hallo,

    bin neu in diesem Forum, weil ich einfach meine Trauer und den Verlust unserer lieben Hündin nicht verkraften kann. Vor genau 8 Wochen haben mein Mann und ich uns sehr sehr schweren Herzens entschieden unsere kleine spanische Terrierhündin Tara einschläfern zu lassen. Sie war knapp über 17 Jahre und es wurde die letzten 2 Jahre immer schwieriger mit ihr. Es fing an dass sie sich auf einmal immer um sich selbst drehte und zunehmend orientierungsloser und verwirrter wurde. Stand in Ecken und kam nicht mehr heraus. Aber sie fraß noch gut und wußte wann sie raus mußte. Langsam kam dann die nächtliche Unruhe, stand mehrmals nächtlich auf und jammerte und dauerfiepte. Dies begann dann auch am Tag und die letzten Wochen ging dieses Jammern, Jaulen( wie ein Wolf) solche Töne hatten wir noch niee von ihr gehört, weiter. Sie hat kaum noch geschlafen und dieses Jammern,Jaulen ging in ein Dauerbellen über. Sie bellte und bellte einfach in die Luft. Mein Mann und ich hatten die Lage überhaupt nicht mehr im Griff. Die letzten 2 Wochen fraß sie kaum noch und wir haben sie dann Zwangsernährt, weil sie schnell an Gewicht verlor*doch trotz Aufbaunassfutter und Nutripaste nahm sie nicht zu* auch trinken wollte sie nicht* saß vorm Napf und starrte vor sich hin*(zwangsgewässert mit Spritze) die letzten Tage sackte sie draußen immer auf ihrem Hintern zusammen, kam nicht alleine hoch*Ich war total verzweifelt und am Ende meiner Kräfte*
    keinen Schlaf mehr 3 Nächte und Tage hintereinander wach!! Unsere Nerven langen blank und ich wollte dieses Tier nicht aufgeben!
    aber als sie selbst keine Leberwurst, Fleischwurst,Käse oder Sahne vom Finger verweigerte, merkte ich daß es jetzt wohl wirklich zu Ende geht* Der Tierarzt meinte sie hätte fortgeschrittene Demenz und wir sollten uns überlegen ob sie noch Lebensqualität hätte.
    Doch alles wurde nicht besser und wir entschieden uns, dass dieser Zustand für sie und uns so nicht bleiben konnte. Vor der Praxis sind wir dann doch umgedreht und konnten es nicht. Doch die beiden nächsten Tage und Nächte brachten keine Veränderung*
    Mein Mann schlief mittlerweile schon auf der Arbeit ein und ich wurde zunehmend gereizter(auch dem Hund gegenüber) *Leider*
    Es war wie Folter* aber trotzdem liebten wir dieses Tier und haben alles irgendwie ausgehalten und hingenommen*
    Doch am Montag(14.01.19) ging es nicht mehr *dauerbellend fuhren wir zum Arzt* ich weiß nicht, wie ich diese Entscheidung treffen konnte *(stand wie unter Drogen) und sie bellte die letzten Beller auf dem Arm meines Mannes, bevor sie durch die erste Spritze auf dem Arm einsackte* diese Bilder werde ich nieeemals aus meinem Kopf kriegen* erst danach legten wir sie auf den Tisch und der Arzt gab ihr über eine Vene das tödliche Mittel* wir haben geheult wie verrückt** haben sie dann mit nach Hause genommen um uns ohne Arzt allein von ihr verabschieden zu können.* danach legten wir sie in den bereits vor 3 Jahren gekauften Holzsarg speziell für Tiere und begruben sie im Garten meiner Schwiegereltern* wir lagen 2 Wochen im Bett und haben wirklich nur geheult! habe meinen Mann noch niee so gesehen. Doch jetzt kommen mir immer Zweifel, ob es nicht zu früh war* ob sie irgendetwas wollte und darum dauerbellte und so von der Rolle war* hätte nie gedacht, dass ich sie deswegen mal einschläfern müßte* mit Krebs oder anderen klaren Diagnosen wären ich besser klargekommen* doch jetzt werde ich wohl für immer mit diesem schlechten Gewissen leben müssen*keine eindeutige Diagnose gehabt zu haben* der einzige kleine Trost ist mir nur dass sie schon so alt war (über 17) und wir auch auf anderem Wege wohl nicht mehr viel Zeit gehabt hätten* was meint ihr? hatt jemand schon mal solche Symptome bei seinem Hund erlebt? ich hoffe ihr könnt mir in dieser schweren Zeit etwas helfen* Sie fehlt uns soo unendlich*
    aber durch diese Erfahrung wie sich ein alter Hund so verändern kann wird es auf jeden Fall für uns keinen neuen Hund mehr geben*
    Tara wir vermissen dich sooo sehr**(es tut uns sooo Leid, daß wir das tun mußten*)

  2. #2
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    Hallo und erst einmal herzlich willkommen auch wenn der Anlass so traurig ist.

    Wir haben in unserem leben schon einige Fellnasen gehen lassen müssen und wenn ich deine Schilderung so lese war es für Tara eindeutig Zeit . Das ihr euch da Vorwürfe macht ist echt schlimm und ihr solltet das nicht tun, sie hatte viele wundervolle Jahre mit euch und die Zeit mit uns ist endlich, damit müssen wir leben. Versucht an die schönen Zeiten mit ihr zu denken und daran das sie nicht hat leiden müssen.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

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