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Thema: Eine dritte Katze?

  1. #1
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    Eine dritte Katze?

    Hallo ihr Lieben,
    ich spiele mit dem Gedanken eine dritte Katze bzw einen Kater zu kaufen. Ich habe bereits zwei Maine Coon Katzen, beide ein Jahr alt (keine Geschwister). Im Grunde kann ich mich echt nicht beklagen. Die beiden haben sich recht schnell aneinander gewöhnt und es sind noch nie richtig die Fetzen geflogen. Allerdings sind sie wohl auch nicht die dicksten Freunde. Sie liegen kaum zusammen, wenn dann endet es immer in einer Zankerei und zusammen spielen klappt auch nicht so gut. Die zwei haben ziemlich unterschiedliche Charaktere. Während die eine wild und verspielt ist, ist die andere eher zurückhaltend und beschwert sich oft weil es ihr zu doll wird. Nun wünsche ich mir das meine eine Katze jemandem hätte mit dem sie spielen und toben kann und die andere vielleicht etwas aus der Schusslinie gerät und nicht mehr hin und her gescheucht wird. Von vielen habe ich nun schon gehört, dass sich die Situation entspannen kann wenn ein Kater hinzu kommt, man also drei Katzen hat. Für die wildere von beiden wäre es sicherlich toll, ich bin mir nur nicht sicher ob die ruhigere vielleicht Angst vor einem Kater hat oder sich vollkommen zurück zieht. Was meint ihr?

  2. #2
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    Hallo Ava und willlkommen hier!

    Du kannst natürlich Glück haben, aber ich rate die tendentiell eher ab. Ich hatte eine ähnliche Situation, auch mit zwei Maine Coon-Kater in jungen Jahren. Merlin und Gandalf kamen gut miteinander klar, aber der eine war eben wilder als der ruhigere. Dann habe ich Merlins Vater gekauft, der als dritter einzog. Was ist passiert: Merlin und Orko, sein Vater, haben sich miteinander verbündet und den ruhigen Gandalf verjagt. Der hat teils im Waschbecken geschlafen, damit er seine Ruhe hat. Bei der Trennung von meinem Ex hat er dann Gandalf genommen, ihn mit einer anderen Maine Coon vergesellschaftet, und ich habe Merlin und Orko behalten.

    Zudem schreibst du "ich habe" - wohnst du allein mit den Katern? Ich halte die Grundregel "nie mehr Katzen als Hände" für recht vernünftig, zumal wenn es sich um Wohnungskatzen handelt, um jeder Katze gerecht werden zu können. Lieber würde ich an deiner Stelle möglichst abwechslungsreiche Umgebung gestalten und die wildere Katze selbst mehr auspowern, ggf. auch mit Klickertraining.

    Der Charakter deiner Katzen kann sich zudem durchaus noch weiterentwickeln - meine wurden mit den Jahren immer schmusiger, wenn Merlin auch temperamentvoll blieb.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018) und Gandalf (2002 - 2016)

  3. #3
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    Ich gehöre zu denen, die Dir zuraten würden. Eine Freundin war in einer ähnlichen Situation. Zu ihrem eigentlichen Senior kam eine junge Fundkatze mit Hummeln im Hintern. Die Zusammenführung war okay, aber es konnte besser sein. Dann kam eine 3. junge Fundkatze dazu. Diese sollte ursprünglich gar nicht bleiben. Meine Freundin bat mich um Rat und ich meinte, sie solle den Versuch wagen, alle 3 zu behalten, um so dem Opi wieder Verschnaufpausen zu verschaffen. Nach anfänglichen Spannungen haben sich die beiden Mädels nun zum Toben und Kuscheln (nicht) gesucht, (aber) gefunden! Der Senior hat seine Ruhe, ist aber tatsächlich auch nochmal aufgeblüht! Meine Freundin ist glücklich!
    Natürlich weiß man vorher nie, wie es wirklich wird. Das letzte Wort haben immer die Katzen. Ich persönlich würde aber, wenn ich merke, eine Katze ist unter- , die andere überfordert, eine 3. Katze als Ausgleich holen, wenn alles andere drum herum es zulässt. Ich hatte mal gelesen, wie die Konstellation dann aussehen sollte, also, ob man besser noch eine ruhige oder besser eine verspielte holen sollte. Es hatte tatsächlich auch mit dem zu tun, was Du ansprichst, nämlich, ob 2 Wildfänge die Ruhige noch mehr bedrängen könnten. Nur leider weiß ich die Antwort nicht mehr. Ich weiß nur, dass ICH aus dem Bauch heraus noch eine Tobemaus nehmen würde, damit die 2 sich dann auspowern und die 3. vom Schrank oben zugucken kann.

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  4. #4
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    Wenn es eine dritte Katze oder ein dritter Kater sein sollte, dann würde ich mir auf jeden Fall ein Rückgaberecht einräumen lassen.
    Vielleicht gibt es auch irgendwo eine Pflegestelle für Coonies, die ihre Katzen/Kater gut kennen und schon eher sagen können, wer passen könnte.
    Viel Glück!
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  5. #5
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    Erfahrungsgemäß kann das auch ganz gut sein. Eine dritte Katze bringt frischen Wind und kann eine bisher zugespitzte Situation vielleicht auflockern. Es ist möglich dass sich die Rollen anders verteilen und alles harmonischer wird. Nach meiner Erfahrung wurde es umso entspannter, je größer das "Rudel" wird

  6. #6
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    10
    Ich würde auch eine dritte Katze empfehlen, wenn Ihr genügend Platz habt.

    Die dritte Katze könnte die Dynamik zwischen den beiden verbessern und praktisch als Vermittler auftreten.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Ava Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,
    ich spiele mit dem Gedanken eine dritte Katze bzw einen Kater zu kaufen. Ich habe bereits zwei Maine Coon Katzen, beide ein Jahr alt (keine Geschwister). Im Grunde kann ich mich echt nicht beklagen. Die beiden haben sich recht schnell aneinander gewöhnt und es sind noch nie richtig die Fetzen geflogen. Allerdings sind sie wohl auch nicht die dicksten Freunde. Sie liegen kaum zusammen, wenn dann endet es immer in einer Zankerei und zusammen spielen klappt auch nicht so gut. Die zwei haben ziemlich unterschiedliche Charaktere. Während die eine wild und verspielt ist, ist die andere eher zurückhaltend und beschwert sich oft weil es ihr zu doll wird. Nun wünsche ich mir das meine eine Katze jemandem hätte mit dem sie spielen und toben kann und die andere vielleicht etwas aus der Schusslinie gerät und nicht mehr hin und her gescheucht wird. Von vielen habe ich nun schon gehört, dass sich die Situation entspannen kann wenn ein Kater hinzu kommt, man also drei Katzen hat. Für die wildere von beiden wäre es sicherlich toll, ich bin mir nur nicht sicher ob die ruhigere vielleicht Angst vor einem Kater hat oder sich vollkommen zurück zieht. Was meint ihr?
    Ich habe den in meinen Augen relevanten Satz mal markiert.
    Sind deine beiden unglücklich oder sind sie nur vom Charakter her verschieden?
    Es ist ein Trugschluss dass bei Katzen immer nur Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Ich habe hier gerade 4 Geschwister zu meiner schon etwas älteren Hope. Die 5 sind ein klasse Team, aber manchmal fliegen auch hier die Fetzen.
    Es sind übrigens meine ersten Katzen, die Hängematte, Bettchen usw. teilen. Meine früheren Katzen haben sich auch meist gut verstanden, aber das höchste der Gefühle war, dass sie zusammen im Fenster lagen.
    Ich denke, du solltest erst einmal in dich gehen und dir selber ganz ehrlich antworten: willst du eine dritte Katze oder brauchen deine eine/n dritten.
    Willst du eine dritte Katze kann ich dir jetzt schon sagen, dass das in die Hose gehen wird. Ist nicht böse gemeint, ist aus fast 5 Jahrzehnten Katzenerfahrung, davon knapp 20 Jahre Katzenvermittlung, entstanden
    Jeder, der schon mal mit mir zu tun hatte weiß, dass mein Bestreben ist, dass Katze(n) und Mensch(en) miteinander glücklich sind.
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

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