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Thema: *help* mein herzkrankes Herzblatt hat nun auch noch Struvitkristalle im Urin

  1. #1
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    *help* mein herzkrankes Herzblatt hat nun auch noch Struvitkristalle im Urin

    Hallo zusammen,

    nachdem mir gewaltig der Kopf raucht ob vieler und unterschiedlicher Aussagen, hoffe ich hier auf Erfahrungswerte und Tipps:

    Meine nun 13-jährige Katze hat HCM ím Endstadium, bereits schon angeboren, nun aber auch altersbedingt verschlimmert. Sie ist dank Dr. Hüttig in Reutlingen (Fachkardiologe) sehr gut mit ihren Medis eingestellt und erfreut sich tapfer noch jeden Tag ihres Lebens. Im August (!) schon ist mir aufgefallen, dass sie beim Wasserlassen kläglich miaut hat, also ab zum Doc: ph-Wert war bei 7, aber im Urin konnte nichts festgestellt werden, es ließ sich auch kein bakterieller Infekt nachweisen, auch im Ultraschall konnte man nichts entdecken. Ich bekam die Urocid-Paste mit (da sie die Cystofer leider nicht freiwillig mampfen mag und ich ihr ungern noch mehr Tbl. ins Mäulchen stopfen will als eh schon), der pH-Wert ging runter, ich habe einige Wochen kein schmerzvolles Miau mehr gehört. Dann doch wieder, also wieder ab zum Doc: Da jedoch der selbe Befund wie er vorher vorlag, tippte mein Doc auf eine Verstopfung, was man im Röntgenbild auch deutlich sah - also schob er eher die Schmerzen darauf (hatte ihn da zwar schon kritisch angeschaut, da sie beim Kotlassen nie Probleme hatte, wenngleich der Kot auch in der Tat immer recht fest war - aber gut, ein versuch sollte es wert sein ... - also Milchzucker, Flohsamenschalen und Co, damitd er Kot weicher wird und wieder beobachten und abwarten ...). Nun ja, wieder ging es eine Zeit lang gut, doch mein kritischer Blick bestätigte sich: Als sie am Mittwoch wieder so schrecklich schmerzvoll miaunzte, habe ich umgehend wieder eine Urinprobe abgegeben und dieses Mal dann doch die Hiobsbotschaft bekommen, dass sich Struvitkristalle im Urin befanden

    Nun soll ich die Urocid-Paste mit je morgens und abends 1 TL füttern und bis Mitte nächste Woche alles gut beobachten und bis dato nochmals bescheid geben ...! Alles schön und recht und gut:
    Sowohl die Urocid-Paste wie auch jegliche andere Zusatzfuttermittel oder gar auch Urinary-Futter sind bei einer Herzinsuffizienz kontraindikativ, da all diese harnansäuernden Substanzen Nebenwirkungen wie eine systemische Übersäuerung (-> metabolische Acidose) haben, was zu erhöhten Kaliumverlusten führen kann, was für den Herzstoffwechsel natürlich ganz und gar nicht von Vorteil ist.

    Nun steh ich da und weiß echt nimmer weiter: Dass ich ihr natürlich für die momentane Akut-Situation etwas geben muss, ist selbstredend ... - doch nur was? Und wie sieht die Zuklunft aus, wo doch in solchen Fällen eine dauerhafte Diätfütterung angeraten wird?

    Vielleicht hat ja jemand auch schon mal solch Schicksal erlebt mit diesen beiden Erkrankungen ...

    Ich hoffe auf Eure Erfahrungswerte und ... vielen lieben Dank dafür vorab ...
    Eure Snuggle

  2. #2
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    Hi,

    mir HCM kenne ich mich nicht aus, nur mit Struvit. Und daher gleich zielgerichtet die Frage: was für Futter bekommt sie? Ein riesiger Mitverursacher von Struvit ist Trockenfutter. Durch zu wenig Flüssigkeit im Futter wird der Urin stark konzentriert (was zu einer hohen Konzentration an Struvitkristallbausteinen im Urin führt) und seltener abgesetzt (wodurch die Kristallkeime genug Zeit haben, um in der Blase zu einer gefährlichen Größe heranzuwachsen. Ich hatte einen Kater, der bei halb/halb-Fütterung chronische Struvitprobleme bekam. Erst Diätfutter, dann Methazid, immer wieder Rückfälle, erst nach Umstellung auf 100% Nafu/Barf ohne Trockenfutter war er letztlich jahrelang beschwerdefrei.

    Es gibt Katzen, die trotz NaFu Tabletten benötigen, aber diese sind sehr viel seltener als Katzen, bei denen allein schon das Weglassen von Trockenfutter den Spuk beendet.

    Allerdings: mir ist nicht klar, warum beim ersten Mal ansäuernde Medis verschrieben wurden: ein pH von 7 kann in Abhängigkeit von der Zeitspanne zur letzten Fütterung total normal sein. Und zu sauer darf Urin auch nicht werden, sonst gibt es die wesentlich gefährlicheren Oxalatkristalle.

  3. #3
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    Hi Cappu,

    ich füttere seit eh und je ausschließlich nur hochwertiges Naßfutter wie catz finefood, Mjamjam, Sandras Tieroase etc, habe allerdings vor 2 Jahren auf Anraten des TAs wegen ihrer HCM auf das RC Ageing +12 umgestellt (ob das mitunter auch eine ursache sein kann?). Und von wegen Flüssigkeit: Das Futter wurde und wird immer schon mit Wasser verdünnt. Da kann ich den Spuk leider nicht mit beheben, das wäre zu schön gewesen, snief.

    Ich vermute fast eher, dass sie schlicht zu faul ist, oft genug Pipi zu machen, denn es sind wirklich immer Mengen, die eine große Suppenkelle füllen ... - ich hab das allerdings immer eher auf ihr UpCard geschoben, das sie wegen ihrer HCM bekommt ...! Und oben drauf ist sie natürlich krankheits- wie altersbedingt auch nicht gerade die sportlichste und ich kämpfe schwer darum, dass sie ihr Gewicht hält, um mir nicht auch noch mopsig zu werden. Mirt fällt ansonsten fast keine andere Ursache ein, leider (außer vielleicht auch oben drauf der ganze Medikamenten-Cocktail, ich weiß es leider nicht, snief...

    Ich hoffe jetzt hier in dem Thread auch erhlich gesagt eher auf Tipps betreffend einer richtigen Therapie, was nun erst einmal vorrangig die Struvitsteine betrifft, ohne das Herz zu belasten ...!

  4. #4
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    Hm,

    dann setzt sie anscheinend ordentlich Urin ab, wenn die Klumpen so groß sind und sie nur Nassfutter bekommt. Struvit im Urin ist nicht ungewöhnlich bei Katzen, viele haben ab und an welches im Urin und es kommt trotzdem nicht zu Problemen. Außerdem bildet sich gerne welches in älteren Proben, eigentlich unauffälliger Urin kann nach Erkalten und ein paar Stunden Reifezeit plötzlich Kristalle aufweisen ("übersättigte Lösung") und deine zweite Probe wurde nicht direkt nach Gewinnung frisch untersucht.
    Du schreibst außerdem nichts von anderen Zusatzbefunden wie Blut im Urin oder anderes, was auf eine Blasenentzündung hindeutet.

    Ich reite so sehr darauf herum, weil ich nicht davon überzeugt bin, dass überhaupt eine Therapie in Bezug auf Blasenkristalle nötig ist. Sie hat nicht permanent Kristalle im Urin und keine Blasenentzündung. Die einzigen Symptome sind einmalig Kristalle im Urin (fragwürdiger Befund, da Probe nicht warm und frisch), ein neutraler pH-Wert (fragwürdig, da nicht bekannt, wie lange die letzte Fütterung her ist) und Schmerzäußerungen (die von vielem anderen herrühren können - Darm, Bewegungsapparat...).
    Ich würde weiter Diagnostik betreiben lassen.
    Zweitmeinung kann nie schaden.

    Therapien bei Struvit gibt es leider nur zwei Wege: Ansäuern des Urins über Medis oder Diätfutter oder aber mehr Wasser in die Katze.
    Aber wie gesagt: ich halte die Therapie gegen Struvit für unnötig, weil mir die Untersuchungsergebnisse nicht zur Diagnose passen.

  5. #5
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    Hi Cappu,

    das ist ein sehr interessanter anderer Blickwinkel, lieben Dank hierfür. Genau an den Punkten hat mein Doc ja auch schon rumgeräzelt ...- zu harter Kot etc. ... - und jetzt wo Du es sagst: Auch das Röntgenbild zeigte leichte Arthrose gen ISG, was beim "Buckelmachen" beim Wasserlassen vielleicht in der Tat auch mal mehr und weniger Schmerzen bereiten kann ... - puh stöhn! ABER: Beim "Haufen machen" hat sie noch nie gejammert!!! Das finde ich wiederrum widersprüchlich, grübel.
    Untersuchung des Urins: Der 2. mit den Kristallen war superfrisch von Morgen, kam direkt ins Labor (warm ist hier natürlich relativ, da lagen sicherlich dennoch ca. 1.5 Std. dazwischen) ... - allerdins nach der Fütterung (was doch aber eher auf den ph-Wert zielt, nicht unbedingt die Kristallausscheidung, oder?) Und weiter war im Urin nichts zu finden wie Blut etc ...!
    Kurzum: Was schlägst Du vor betreffend "weiter Diagnostik betreiben"? Ich habe vorrangig an Ultraschall gedacht, um überhaupt mal sehen zu können, ob Steine in der Blase zu finden sind ... - und ja, eine 2. TA-Meinung ist da - gerade weil mich Deine Zweifel wachgerüttelt haben - dann auch angesagt ...!
    Hmmm, auch hier zeigt sich mal wieder, dass die Tierärzte wohl einfach gerne auf Verdacht eins nach dem anderen ausprobieren ... "wenn das nix hilft, melden ... - dann sehen wir weiter!" Da stehst dann selbst immer erst mal "dumm" da, grmpf ...

  6. #6
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    Hi,

    schwierig. Ich bin ja auch kein TA und trotz vieler Tiere im Laufe der Jahrzehnte gibt es durchaus Erkrankungen, die "wir" hier noch nicht hatten *seufz*
    Mein derzeitiger Kater hat Arthrose und bei ihm äußert sie sich in Steifigkeit in den Gelenken und darin, dass er eine Zeitlang nicht mehr auf Stühle gesprungen ist. Mit Grünlippmuscheltabletten wurde es zeitweise etwas besser, aktuell ist er (er ist alt und hat auch noch andere Baustellen) auf Dauercortison und hüpft problemlos und anscheinend schmerzfrei überall hinauf. Ich weiß allerdings nicht, wo bei ihm die Arthrose sitzt, sicherlich machen unterschiedliche Stellen auch unterschiedliche Probleme.

    Der pH-Wert wäre nüchtern vor der ersten Morgenfütterung gemessen interessant (pH-Teststreifen bekommt man auch in der Apotheke). Nach der Fütterung schnellt er hoch und kann dann auch erlaubterweise in den basischen Bereich kommen. Solange er danach wieder ausreichend tief fallen kann, lösen sich eventuell gebildete Struvitkristalle wieder auf. Struvit ist sehr scharfkantig, wenn also kein Blut (die Teststreifen sind da sehr empfindlich) gefunden werden konnte, dann ist die Blasenwand nicht oder zumindest nicht nennenswert verletzt und das Wasserlassen dürfte keine Schmerzen auslösen.
    Ich weiß leider nicht, wie lange die Kristalle brauchen, um zu nachweisbarer Größe heranzuwachsen. Mein TA hat aber immer den Urin frisch gewonnen, um nicht falsch-positiv zu testen.
    Mir klingt es ein wenig nach Verzweiflungsdiagnose: wir finden nix und wissen nicht, wonach wir noch suchen können, deshalb nehmen wir das, was irgendwie auffällig erscheint, weil das immer noch besser ist, als gar nichts zu machen. Solche Diagnosen kenne ich zur Genüge Die kleinen Fellmonster sagen einem ja leider auch nicht, wo was wann genau nicht ok ist. Meistens hilft so eine Verdachtsbehandlung ja auch... besonders wenn es um Antibiotikakram oder Parasitenbehandlung geht. Aber sobald es schwieriger wird...

    Schmerzen können sich auch an "falschen" Stellen äußern. Die Hocke ist beim Koten anders als beim Wasserlassen.
    Vielleicht ist tatsächlich die Arthrose Schuld, vielleicht doch eine Verstopfung. Das scheinen zumindest gesicherte Diagnosen zu sein. Ich würde beides in der anderen Praxis (frag vorher, ob die ein gutes Ultraschallgerät mit hoher Auflösung haben) ansprechen. Vielleicht haben die dort auch noch eine Idee, was es sonst noch sein könnte.
    Da fällt mir ein: Beim Schall könnte man nach Nierensteinen suchen. Die können je nach Bewegung abwechselnd relativ problemlos sein oder Schmerzen verursachen.

    Ich drücke die Daumen!

  7. #7
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    Hallo Snuggle,

    ich kenne mich mit Struvit nicht aus, aber, so würde ich meinen, mit HCM. Von einem speziellen Futter habe ich noch nichts gehört und ich bin mir fast sicher, wenn dein Arzt nicht eine sehr gute Begründung für das Age 12 + liefert, kannst du bedenkenlos ein anderes geben. Wichtiger wäre das Übergewicht zu reduzieren, das geht aufs Herz.
    Ich habe einen 17 Jahre alten Kater mit HCM, im Januar ist mein Merlin mit 15 Jahren an HCM gestorben - beide haben es seit ihrem fünften Lebensjahr gehabt und mein Kardiologe hat explizit gesagt, es sei egal, was sie fressen.

    Welche Medikamente bekommt deine Katze bezüglich der HCM? Wird sie also schon entwässert, wenn du von "Endstadium" sprichst?

    Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

    (aus: Goethe, Johann Wolfgang: Faust, Vorspiel)

  8. #8
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    Ich habe mir auch gerade mal diese Urocid-Paste angeschaut, woher hast du denn die Information, dass man selbige nicht geben soll bei HCM? Ich kann das leider gar nicht nachvollziehen gerade. Merlin hat x Jahre sehr stark Furosemid zur Entwässerung bekommen und Kaliummangel war nun wirklich nicht mein Problem.... Die Urocid-Paste wird sich wohl nicht aufs Herz auswirken - wenn du Angst hättest, könntest du in einem Monat (?? oder wann der TA meint, es mache Sinn) den Kaliumspiegel messen lassen.

    Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

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  9. #9
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    Hi zusammen!

    bei der Urocid-Paste wird nicht explizit darauf verwiesen, aber eine TA von almapharm erklärte mir eben, dass all diese harnansäuernden Substanzen Nebenwirkungen wie eine systemische Übersäuerung (-> metabolische Acidose) haben, was zu erhöhten Kaliumverlusten führen kann. Royal Canin verweist beim Urinary-Futter direkt darauf hin - da warte ich aber noch auf einen Rückruf, da ich das Thema gerne besser verstehen möchte ... - bin gespannt!

    Und wegen des Senior +12: Ich denke, das war auch eher eine allgemeine Empfehlung ob des Alters meiner Fellnase, nicht direkt in Bezug auf Ihre HCM. Ich wechsel hier auch immer wieder mal ab, bzw. werde wohl wieder vermehrt auf die "normalen" hochwertigen Hersteller wechseln.

    Zu den Medikamenten: Ja, sie wird schon seit knapp 2 Jahren mit UpCard, also Torasemid entwässert - morgens eine 1/2 Tbl., abends inzwischen nochmals eine 1/8 Tbl. - dazu dann noch Atenolol, Fortekor und Clopidogrel - also das volle Programm, seufz!

    Aber nochmals zum Pinkelproblem: Wenn ich Eure Infos jetzt richtig verstanden habe, heißen ein paar Kristalle im Urin nicht unbedingt gleich Steine, sondern es kommt eh immer wieder vor, dass sich solch Kristalle lösen können und eine einmalige Urinuntersuchung ist noch nicht aussagekräftig genug, um diesen Therapieweg einzuschlagen. Heißt das also eventuell, dass sich nicht jedesmal Kristalle lösen? Würde das nicht evtl. dann auch erklären können, dass das Wasserlassen nicht immer weh tut sondern nur dann, wenn eben auch die scharfen Kristalle durch die Harnröhre fließen?

    Der nüchterne Morgen-Urin lag die Tage übrigens optimal bei immer ca. 6,2, allerdings hat sie nun ja aber die Tage auch die Paste bekommen. Und die Combur-Teststreifen zeigen nach wie vor kein Blut an ... - die Leukos sind halt immer erhöht, aber das soll bei den Streifen für eine Katze wohl nicht aussagekräftig sein und TA meinte ja auch, dass kein bakterieller Infekt vorliegt ...! Gejammert hat sie übrigens die letzten Tage auch nicht mehr ... (worauf ich aber nicht unbedingt viel gebe, denn das geht ja nun schon seit August so, dass sie nur "hin und wieder" kläglich maunzt ...)

    Und übrigens: Der nächste versuch wäre in der Tat Schmerzmittel gewesen ... - ich soll ja nun erst einmal die Paste ausprobieren und schauen, ob es etwas bewirkt ... - und wenn nicht, so hätte mein TA den nächsten Versuch mit einem Schmerzmittel gestartet ...! Ich denke, das Thema ist aber auch schwierig zu beurteilen, bzw. schwer, klar zu diagnostizieren. Denn Cappu, wie Du selbst schreibst, unsere Fellnasen sagen uns ja leider nicht, wo und warum es weh tun, snief. Da haben wir also die Kristalle im Urin, haben aber auch einen Arthrose-Befund und in der Tat sehr harten Kot (komischer Weise übrigens trotz Milchzucker, Flohsamenschalen, Slippery Elm, Darmflora Plus, Sahne mit Wasser etc., grübel).

    Ich denke, ich werde vorab auf Ultraschall bestehen - Nieren und Blase ... - denn ich möchte hier nicht unnötig mit den harnsäuernden Medis "rumexperimentieren, nochmals ein Blutbild erstellen lassen (denn das Letzte ist auch schon von Anfang des Jahres) und mir dann, je nach Befund, aufgrund des Röntgenbildes etc. nochmals eine Zweitmeinung einholen. Irgendwie muss es ja einen Weg geben, um die Ursache zu finden ... !
    oder was meint ihr?

    LG

  10. #10
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    Ich bin gespannt, was Royal Canin antwortet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das einen relevanten Einfluss haben kann. Aber du könntest dich mit deiner Frage noch an das Besitzer-Forum der Tierkardiologie der Uni München wenden. Also bezüglich harnansäurender Ernährung und HCM. Das fände ich interessant - habe dort auch 2-3 Fragen in all den Jahren gestellt und immer Antwort bekommen auf konkrete ALLGEMEINE Fragen, die beantworten natürlich nichts in Richtung Diagnose usw.

    Zu den Steinen kann ich nichts beitragen. Arthrose gibt's hier nun auch, Merlin hatte sie auch. Bezüglich hartem Stuhl: Wie ist denn das Trinkverhalten? Sorry, falls ich es überlesen habe, aber gibst du Feucht- oder Nassfutter? Könnte ein Zusammenhang zur Entwässerung bestehen?

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  11. #11
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    Hi Sheratan,

    ich muss sagen, ich hatte eine sehr hilfsbereite, geduldige und kompetente TA von RC am Telefon, die mir nun wirklich alles genau erklärt hat und mir auch weiterhin Support angeboten hat. Hat mich positiv überrascht.

    Zu den harnsäuernden Zusatzfuttermitteln hat sie mir das selbe erklärt wie ich schon geschrieben habe und vom Urinary-Futter - zumindest das von RC - rät sie deshalb ab, da diesen Futtern auch Salze beigefügt sind, die den Harndrang, also das Durchspülen, anregen sollen. Und Salze ... ganz klar ... - das ist bei HCM natürlich ganz und gar nicht gut, da achtet man eher auf salzarme Kost!

    Und falls zusätzlich auch für Euch sicherlich interessant, so wie es zumindest bei RC ja immer erwähnt wird:
    Nahrung mit dem S/O-Index hat einen an Mineralstoff-Ionen GESÄTTIGTEN Harn und kann prophylaktisch gegen Struvite und Oxalate wirken. Die Urinary-Nahrungen haben einen UNTERSÄTTIGTEN Gehalt an Mineralstoffen, damit kann man Struvite auflösen.

    Zu Screadys Trinkverhalten: Sie bekommt ausschließlich Nassfutter, und dieses sogar mit Wasser gepeppt (so viel wie gerade noch geht, damit das Futter noch gemampft wird). Trinken tut sie ansonsten leider recht wenig, obwohl ich nahezu schon alles ausprobiert habe (verschiedene Trinknäpfe / Material, Trinkbrunnen, unterschiedliches Wasser etc. - sogar Fleischbrühe ist nur bedingt lecker). Was dafür recht gut klappt, ist Wasser mit einem Schuss H-Sahne oder wie ich nun neu entdeckt habe: Ein Kleks der Malz-Pastensticks von Miamor mit Wasser vermischt ...! Wenn ich mir all das so hochrechne, dürfte sie also keinen allzu großen Wassermangel haben, wenn man Feuchtfutter + gut und gerne ca. 50ml "gedoptes" Wasser hinzuberechnet. Fraglich eben, was hier das Torasemid alles bewirkt ...?!?

    Jedenfalls habe ich am Freitag einen Termin beim TA, da ich sowohl ein aktuelles Blutbild wegen v.a. der Nierenwerte haben will, Ultraschall und - wie ihr gesagt habt - auch eine frische, sterile Probe des Urins, angepikst frisch aus der Blase. Mein Mädle tut mir hierbei zwar jetzt schon leid, auch wenn sie solch Untersuchungen immer brav über sich ergehen läßt, aber snief ... - nun ja, hilft ja alles nix ...

    Und danke für Deinen Tip mit der Tierkardiologie München, den werde ich mir auf jeden Fall gut bewahren!!!

  12. #12
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    Hallo Snuggle, prima, dass du gut beraten wurdest! Bezüglich der "Salze" sind das wohl keine "normalen" Salze, denn die in RC regen das Durchspülen an, während normales Salz eher kontraproduktiv wäre, weil es nämlich bei Ödembildung Wasserspeicherung fördert - meines Wissens nach.

    Ich finde auch gut, dass du das so hinterfragst und recherchierst! Ich habe für mich irgendwann den Schluss gezogen, dass die Ernährung von HCM-Katzen in meinem Fall keine große Relevanz hat. Mein Tierkardiologe sagte eben nur: "Lassen Sie sie alles fressen, was schmeckt, Übergewicht aber vermeiden und kein Taurin zusätzlich geben." Meine haben bzw. hatten aber auch beide sicher eine erbliche HCM. Naja, Merlin zum Beispiel ist 5,5 Jahre entwässert worden (20 mg Furosemid pro Tag) und ich denke, das hatte weit mehr Auswirkungen als irgendein Futter haben könnte auf seinen Organismus. Letzlich haben die Nieren aber nicht schlapp gemacht, allerdings hat er in den letzten Wochen vor seinem Tod schon erste Anzeichen einer Nierenproblematik gezeigt (Geruch aus dem Maul, leichte Übelkeit).

    Jedenfalls drücke ich euch die Daumen, dass du bald Klarheit wegen der Kristalle hast!!

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  13. #13
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    Ich glaube, das ist eher darauf bezogen, dass die Katze dann vielleicht freiwillig mehr trinkt, oder? *grübel*

    Na, so jedenfalls Ihre Worte:
    Wichtig bei der diätetischen Therapie einer herzkranken Katze sind folgende Komponenten:

    -********* Tauringehalt

    -********* Omega 3 Fettsäuren EPA und DHA

    -********* Hohe Energiedichte des Futters (damit keine zu großen Mengen gefüttert werden müssen)

    -********* Salz in der Nahrung (das ist auch das zu beachtende bei der Urinary-Fütterung bei Harnsteinen)

    -********* Gewichtsmanagement (adipöse Tiere müssen Normalgewicht erreichen)

    Hast Du Werte zum optimalen Taurin-Gehalt für eine HCm-kranke Fellnase?

    Und oh ja, ich bin da sehr penibel und kann nicht locker lassen, bevor ich nicht alles verstanden hab ... - manchmal zwar sehr mühseelig, aber ich bin schon zu oft enttäuscht worden und will einfach wissen, warum man dies und das genau so und so macht. Zudem ist meine Scready meine Seelenverwandte - ich möchte ja nix falsch machen! Würde ich mir nie verzeihen! Sie soll die restliche Zeit, die sie noch haben darf, so unbeschwert wie irgendwie nur möglich, verbringen dürfen ...

  14. #14
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    Hm, ja das mit dem Salz bleibt für mich noch etwas mit "??" versehen. Nein, ich habe damals, das ist sicher 10 Jahre her, gefragt, ob ich Taurin beifüttern könne für ein besseres Fell, weniger Haarausfall.... Es ging also ums Zufüttern - damals war vielerorts zu lesen, dass sich zusätzliches Taurin positiv auswirke. Der Kardiologe sagte sinngemäß: Taurin sei ja "für starke Muskeln" und da wir es bei HCM mit einem verdickten (Herz)Muskel zu tun haben, würde er davon abraten. Darum habe ich es nicht zugefüttert, aber nicht gezielt auf "wenig Taurin im Futter" geachtet.

    Wie oft geht ihr denn zum Kontrollschall? Bei meinen beiden ist die Erkrankung sehr langsam verlaufen, bei Merlin war sie aber von vornherein massiver als bei Orko. Aber immerhin ist Merlin 15 geworden und Orko nun schon 17.

    Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

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  15. #15
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    Nun ja, ganz allgemein ist es ja bekannt, dass eine salzreiche Ernährung nicht gut ist für das Herz, v.a. auch Bluthochdruck etc.! In diesem Zusammenhang fällt dann natürlich auch ein Urinary-Futter durch ...! Ich werde mir all das aber erst genau überlegen, wenn ich bei Scready erst einmal mit der Diagnose weiss, in welche Richtung wir gehen müssen ... - also erst einmal den Freitag abwarten ...

    Und das mit dem Taurin habe ich auch schon gehört ... - für ein gesundes Herz super und sicherlich auch nicht falsch, wenn etwas zugefüttert wird ... - aber bei einem schon geschwächtem Herz mit eben viel zu dickem Herzmuskel wohl wirklich nicht gerade ratsam.

    Scready hat übrigens leider auch diese angeborene Herzmuskelerkrankung (und eben oben drauf nun die vorgeschädigte, altersbedingte HCM - irgendwie so habe ich es jedenfalsl noch im Kopf, müßte dazu echt die Papiere rauskruschteln)... - also da ist wohl auch irgendein verhärteter Muskel, der quer durch die Herzkammer läuft und somit verhindert, dass das Herz in seiner vollen Leistung pumpen kann. Gemerkt habe ich all das leider erst viel zu spät ... - nämlich erst dann, als sie mir vor nun ziemlich genau 2 Jahren vom Sideboard geplumpst ist, so als hätte sie einen Ohnmachtsanfall ...! Damit ging die Odysee los und wir landeten mit wassergefüllter Lunge zu guter Letzt bei Dr. Hüttig in Reutlingen, also dem Fach-Kardiologen (eine halbe Weltreise von Ulm aus ... ). Seitdem gehen wir regelmäßig alle halbes Jahr zum Kntrollschall zu ihm ...! Anfang Januar steht der nächste an ... ! Trauriger Weise hat mir Dr. Hüttig aber von Anfang an keine gute Prognose gestellt und ist eher schon beim letzten Besuch glücklich erstaunt gewesen, Scready überhaupt wieder zu sehen ...! Und meinen Januar-Termin habe ich deutlichst "unter Vorbehalt" erhalten, heul schnief! Nichts desto trotz hat mich der letzten Besuch insoweit aufgebaut, da er keine große Verschlechterung festgestellt hat und die Medikamentation auch so beibelassen hat, wie gehabt ...! Ja ... so viel zu unserer HCM-Vorgeschichte ...!

    Und Sheratan, Du kannst wirklich stolz auf das Alter Deiner Fellnasen sein! Gerade Deine Threads rund um Merlin habe ich immer wieder verfolgt ... Es ist schon eine Hausnummer, über so viele Jahre regelmäßig seine Puschel demenstprechend zu versorgen. Ich selbst krieg da oft nur ein "Kopfschütteln" von vielen ab ... - von wegen: Urlaub, was ist das? Nicht mal ein WE mehr weg ... ... - das ist mir aber alles so was von egal ... - hauptsache, ich stehe meiner Scready immer zur Seite ... - kann da gar nicht anders ...

  16. #16
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    Hi,

    noch ergänzend zum Pinkelproblem:

    Es kann immer mal sein, dass sich Struvitkristalle bilden, sie aber nicht ständig in der Blase vorhanden sind. Ihr Vorkommen ist stark abhängig vom pH-Wert des Urins (pH 6,2 ist unterste Grenze, noch tiefer darf er nicht fallen, weil sich dann die gefährlicheren Oxalatkristalle bilden können, die sich nicht wieder auflösen. Über pH 7 kann sich Struvit bilden. Alles dazwischen ist ok.). Deshalb sind Futterzeiten wichtig: Häppchenfressen über den ganzen Tag verteilt kann den pH-Wert dauerhaft hoch halten.
    Des weiteren können manche Futter Struvit begünstigen: allen voran das Trockenfutter oder trockene Naschisorten (Begründung hatten wir schon). Auch Futter mit höherem Getreideanteil sollen den pH-Wert hochtreiben können, während reine Fleischfutter ansäuernd wirken sollen.
    Eine Neigung zu Struvit ist angeboren - bei gleichem Futter, gleicher Katzenstreu... kann die eine Katze im Haushalt es haben und die andere nicht.

    Ob Struvit pur hin und wieder Schmerzen verursachen kann, weiß ich nicht. Meinem Kater habe ich immer erst die Entzündung angemerkt und der TA hat dann folgend Struvit mit Blut im Urin festgestellt. Es gab kein Vorwarnen.
    Ich habe bisher auch nur von Fällen gelesen, in denen es entweder keine weiteren Symptome gab und die Kristalle nur zufällig aufgefallen sind, oder in denen schon eine hübsche Blasenentzündung vorlag und erst bei der Ursachenforschung rauskam, was diese verursacht hat. Aber das heißt ja nicht, dass es nicht auch Fälle gibt, in denen es anders ist. Ungewöhnlich, aber warum nicht.

    Ich drücke die Daumen für den TA-Besuch am Freitag und bin gespannt, was dabei herauskommen wird.

  17. #17
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    Huhu, was hat der TA heute gesagt?

    Ja, ich bin schon seeeehr froh, das Merlin immerhin 15 geworden ist, damit hätte ich nie gerechnet. Manchmal denke ich noch an seinen Bruder, der genauso aussah wie Merlin nur ohne weiße Nase, der mit drei Jahren schon gestorben ist Aber dank deren Besitzerin bin ich überhaupt erst zum Schallen gegangen. Und Orko ist nun schon stolze 17. Da kann man sich eigentlich über die Altersgebrechlichkeiten "freuen". Heute habe ich mal wieder Blutzucker bei ihm gemessen und er hatte einen Top-Wert

    Ich konnte zum Glück ab und an wegfahren, sonst hätte ich die 7 Jahre Fernbeziehung auch nicht gut hinbekommen, obwohl mein jetziger Mann meist zu mir kam. Eine liebe Nachbarin hat die Kater gesittet dann mit meinem Bruder zusammen. Tablettengeben klappte auch gut, habe dann immer Zettel überall draufgeklebt wie blöd (4 verschiedene Medis...und ein Pulver ). Aber heute hat mein Mann mich gefragt, ob ich ihn zu einem Kongress nach Philadelphia nächstes Jahr begleiten mag, da werde ich wohl "nein" sagen

    Wünsche dir ein schönes Wochenende!

    Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

    (aus: Goethe, Johann Wolfgang: Faust, Vorspiel)

  18. #18
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    241
    Hi zusammen,

    sorry ob der späten Rückmeldung, aber die Zeit rennt einfach davon, knirsch (ich bin ja nebenbei noch mit "meinem" Sozialprojekt beschäftigt: Katzen in einer Schrebergartengegend einfangen und kastrieren ... - die Knuffel haben nämlich wieder mal 6 Kleine in die Welt gesetzt, die ich inzwischen zum Glück in beste Hände vermitteln konnte, aber außer Füttern interessiert sich dort ja keiner für die armen Wurschtel ...).

    Jetzt aber zu Scready! Zum Glück bin ich sher wohl nochmals zum Doc: Ultraschall war komplett unauffällig (Niere UND Blase), so dass mein Doc von einer sterilen Urinuntersuchung abgesehen hat, dem ich dann eben auch klein beigegeben habe ...! Das Blutbild war zu meiner großen Freude für Ihr Alter auch im grünen Bereich, einzigst der SDMA-Wert war leicht erhöht ...!

    Wir kommen also doch wieder auf das Thema "zu harter Stuhlgang / Verrstopfung" zurück ... - und so langsam glaube ich auch, dass das in der Tat die Ursache dafür ist, dass sie ab und an die Schmerzen hat. Mein TA sprach auch davon, dass ihm das nicht unbekannt ist bei einer HCM-Katze, auch wenn er mir den Zusammenhang wieder mal nicht erklären konnte. Doch harhar, siehe da ... - "frau" lese einfach mal aufmerksam die "Wischzettel" der medikamente durch und was steht da prompt beim UpCard: „Gastrointestinale Symptome wie Erbrechen, verminderter oder fehlender Kotabsatz und, in seltenen Fällen, weicher Kot können beobachtet werden.“ Gut, hier wird zwar von weichem Kot gesprochen, aber in der Fachinfo für den Menschen steht sehr wohl auch die Obstipation als nebenwirkung mit drin.

    Reime ich mir also all das nun zusammen, kriegt das Puzzle sein Bild. Danke übrigens Cappu für Deine weiteren Erklärungen, die mich somit noch mehr darin bestärken, dass die Blase eher nicht das Problem sein kann. Ich hatte ja schon erwähnt, dass z.B. nicht mal eine Blasenentzündung festgestellt werden konnte ... - da waren nur plötzlich als einmaliger Befund die Kristalle, die sich gelöst haben (was ja wohl scheinbar immer mal vorkommen kann...) Und der ph-Wert ihres Urins liegt je Abstand zum Fressen bzw. morgens nüchtern zw. ca. 6,4 bis 7 ... - und wenn das bis 7 also auch noch alles im Rahmen ist, muss ich mich mit diesem Thema wohl nicht weiter verrückt machen. Nichts desto trotz wird natürlich alles weiterhin beobachtet und Urin ph gemessen etc. - und nach ein paar Wochen eh auch nochmals Blutbild und Ultraschall ...!

    Wegen des leicht erhöhten SDMA-Wert hat mir der TA übrigens natürlich prompt gleich ein Renal-Futter empfohlen ... - und wegen des zu harten Stuhlgangs gibts nun die Enteropro-Kapseln vom Doc und ich werde wohl notgedrungen auch Malz-/Gastropasten, Butter etc. öfter als nur als kleines Leckerschleck geben + Kürbis mit ins Futter ...! Falls ihr da noch Ideen habt, wie man auf natürliche Weise den Stuhlgang etwas weicher halten kann, würde ich mich echt freuen (denn ob die Enterpro-Kapseln jetzt wiederrum das beste sein sollen, bezweifel ich ja auch schon wieder etwas ... - binden ja auch wieder die Flüssigkeit ...). Und zum Trinken fällt mir jedenfalls nichts weiter on top ein als das, was ich eh schon mache ... - und für eine gesunde Katze wäre das mehr als ausreichend Flüssigkeit ... - aber eben für eine "gesunde", snief.

    Aber nebenbei: Sie hat jetzt schon die ganzen Tage nicht mehr gemaunzt ... - zumindest nicht diese Male, die ich mitgekriegt habe ...!

  19. #19
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    Meine TÄ gibt bei hartem Stuhlgang Lactulose. Vielleicht wäre das eine Idee?

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  20. #20
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    Stimmt, Du hast recht - gute Idee! Mein TA sprach von Milchzucker, aber der hat bei ihr leider nichts bewirkt und ich habe die Dosis auch nicht ewig erhöhen wollen ... - ist ja im Gegensatz zu Lactose unverdaulich und verbleibt damit im Darm, also ab zur Apotheke nachher ...

  21. #21
    Registriert seit
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    589
    Danke für das Update
    Ich bin leider damit raus, nur zu Struvit hätte ich dir weiter Infos geben können. Mit Kotabsatzproblemen kenne ich mich nicht aus.
    Hier hatten wir das Thema Fettgehalt im Futter gerade schon einmal: http://forum.zooplus.de/showthread.p...77#post2663477

    Ich drücke die Daumen, dass ihr eine Lösung findet, die für euch funktioniert.

  22. #22
    Registriert seit
    27.05.2017
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    443
    Hi!
    Ich schneie hier mal rein. Mein verstorbener Kater hatte auch HCM und Kotabsatzprobleme. Die Ursache, so meine TÄ ist die, zeitweise mangelnde Durchblutung des Darmes aufgrund der HCM. Ich hatte an jeder Ecke, wo er vorbei kam, einen Wassernapf stehen und habe ihm auch immer einen Schluck Wasser ins Nassfutter getan. Bzgl der Abführmittel würde ich mich auf die Angaben des TA's verlassen, damit kein Flüssigkeitsverlust aufgrund von Durchfall entsteht. Jedoch auf keine Fall Paraffinöl geben - so eine Empfehlung hatte ich auch schon.
    Herzliche Grüße von Angela



    Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
    was ich geben kann.

    (Margaret Trowton)

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