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Thema: Ständig kahle Stellen auf Rücken

  1. #1
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    Question Ständig kahle Stellen auf Rücken

    Hallo zusammen, ich hoffe ihr könnt mir helfen....

    Unsere Lea (EKH, ca. 10J., Freigänger) hat fast ständig kahle (geleckte) Stellen auf dem Rücken, kurz vor der Schwanzwurzel auf beiden Seiten. Laut Tierarzt waren es mal Milben, mal Flöhe. Nach der Behandlung mit Stronghold oder Bravecto z.B. wurde es kurz besser und das Fell wuchs nach. Doch nach ein paar Wochen geht es wieder los. Ich frage mich, was das sonst noch sein kann? Sie ist ansonsten kerngesund, wir haben dieses Jahr einen geriatrischen Bluttest machen lassen.
    Der Tierarzt meinte, es könnte das Immunsystem sein. Die teure Vitaminpaste nimmt sie leider nicht.
    Ist es die Psyche? Da wüsste ich nicht warum. Sie ist sehr eigenständig und eine gute Jägerin. Kein Interesse am Spielen und kuscheln nur unter ihren Bedingungen, d.h. der Körperkontakt beschränkt sich auf Hände.
    Wenn es Parasiten sind, warum ist sie nicht an anderen Stellen betroffen? Auch beim Streicheln zuckt sie nicht. Ich weiß nicht weiter...

    Schon mal Danke

  2. #2
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    Hallo,

    wurden mal die Analdrüsen kontrolliert?
    Die liegen nah an der Schwanzwurzel und beidseitig - verstopfen sie, wozu manche Tiere neigen, ist das sehr unangenehm für die Tiere und animiert zum Knabbern.

    Allerdings ist die Tatsache, dass es unter Parasitenmittel erst besser wurde und dann wieder schlechter, schon ein ziemliches Indiz dafür, dass da noch wer deine Katze als Minibar benutzt
    Milben sind in der Regel nicht mit einmaliger Gabe eines Antiparasitenmittels zu erledigen, da noch längere Zeit Kiddies nachschlüpfen und das Medi nur ein paar Wochen wirkt. Wie oft und in welchem Zeitraum wurde nachgespottet?

  3. #3
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    Hallo Nicologne,

    wie wurden Flöhe oder Milben diagnostiziet? Oder war das nur eine Vermutung.
    Bekam Lea Bravecto oder Stronghold? Bravecto wirkt ja 3 Monate. Stronghold wirkt nur einen Monat.
    Wie oft wurde denn Stronghold gegeben, wenn Lea Stronghold bekam.
    Flöhe bekommt man manchmal nicht mit einer Gabe von Stronghold weg, weil die Eier der Flöhe bis zu 6 Monate liegen können, bis ein
    Floh schlüpft. Und dann geht der ganze Kreislauf von vorne los.

    Natürlich kann es auch andere Ursachen haben, auch psychische oder mit dem Immunsystem.
    Aber es ist schon verwunderlich, dass es nach der Gabe der Mittel gegen Flöhe besser war.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  4. #4
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    Ja natürlich alle 3 Wochen nachgespottet. Wir haben jede Behandlung konsequent durchgezogen. Es kann doch aber nicht sein, daß eine Katze lebenslang alle 3 Wochen behandelt werden muss. Wir kämpfen inzwischen seit Jahren mit dem Thema.

  5. #5
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    Es wurde jeweils bei TA diagnostiziert. Die Mittel wurden entsprechend gegeben, nicht gleichzeitig.
    Also wie kann es sein, daß in beiden Fällen immer die selbe Stelle betroffen ist? Warum nicht die Ohren oder sonstwo?
    Übrigens hab ich nach Primer gefragt, aber man sagte mir, es gäbe kein orales Mittel gegen Flöhe....

  6. #6
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    Bravecto wirkt nur gegen Flöhe und Zecken, Stronghold nicht gegen alle Milbenarten, die es gibt. Unter welchem Mittel wurde es denn besser?

    Flöhe lassen sich gut ausschließen, wenn die Katze mit einem Flohkamm gekämmt wird. Allerdings sind gerade Flöhe hartnäckig, wenn die Katze sich draußen an anderen Tieren immer wieder erneut ansteckt. Da kann es dann tatsächlich sein, dass im Sommer regelmäßig gespottet werden muss.

    Auf Milben kann man auch testen (Hautgeschabsel), aber das ist leider wenig verlässlich.

    Tiere sind unterschiedlich, manche Stellen jucken mehr als andere. Aber auf dem Rücken ist ungewöhnlich bei Flohbefall.

  7. #7
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    Ich bilde mir ein, dass es bei beiden Mitteln besser wurde...

  8. #8
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    nach meiner efahrung gibt es tiere, die sehr empfänglich sind für flöhe - wenn ein floh die sieht, freut er sich kilometerweit ein loch ein den bauch

    die folge von flohbefall sind häufig flohstichallergien, die sehr sehr hartnäckig sein können, weil jeder flohbiß dann eben nicht nur ein flohbiß ist.
    ein spot-on verhindert ja den flohbiß nicht, der floh stirbt nur davon (dito für zecke)
    nachbars livia hatte sich vor 2 jahren auch schon ein loch in den rücken geleckt, mit abzeß gleich noch dazu. trotz konsequenten spottens seither hat sie immer mal wieder so leckphasen.
    vielleicht hat sich da auch so eine art marotte entwickelt, so als wäre dieser juckreiz für ewig im gedächtnis verankert.
    und ja, im sommer muss alle vier wochen (je nach präperat) und eigentlich muss auch im winter alle sechs wochen - flöhe halten keinen winterschlaf - auch wenn es weniger gibt.
    bei mir wird ganzjährig behandelt: bei vier katzen und fünf hunden kann ich mir keinen flohzirkus leisten. flöhe sind ja nicht nur lästig und stiche jucken nicht nur, flöhe übertragen auch krankheiten.

    by the way: bei einem festgestellten flohbefall sollte unbedingt entwurmt werden, würmer übertragen flöhe sehr gern.

  9. #9
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    Danke. Ja, das mit der Marotte haben wir auch schon überlegt. Entwurmt wird 4-5 mal pro Jahr. Mit Spot ons ist es sehr schwierig bei ihr, oft landet nur die Hälfte dort, wo es hin soll. Könnt ihr ein gutes, orales Präparat empfehlen?

  10. #10
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    program (nur flöhe) gibts z.b. als suspension zum eingeben.
    für wild-sara hatte ich seinerszeit irgendwas als tablette, was ich zermörsert unters futter geben konnte. ich konnte die ja anfänglich nicht berühren.
    aber das war ziemlich teuer. aber mein hirn ist leer, was den namen angeht...der ta müsste aber was haben

    mit dem spot on, wenn du das im laufe eine tages auf die katze gibst, so beim fressen oder im vorbeigehen - das ist auch okay.

  11. #11
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    Als Tablette gegen Flöhe fällt mir nur Capstar ein. Habe aber nur darüber gelesen. Das wird häufiger mit z.B. mit Program verwendet.
    Vielleicht magst Du mal eine Suchmaschine mit dem Namen Capstar Katze füttern. Es ist aber nur sehr kurzzeitig wirksam.

    Wir sind leider sehr floherfahren, da es bei uns viele Wildtiere (Marder, Fuchs, ...) gibt, haben lachen sich unsere Katzen gerne mal Flöhe an. Ich gebe alle 28 Tage Stronghold, weil ich da den Entwicklungsregulator und ein begrenzt über 14 Tage toxisch wirkendes Mittel in einem habe.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  12. #12
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    Super Danke! Habt vielen Dank für die ausführlichen Antworten!

    Aber Spot im Vorbeigehen...? Schön wär's. Die alte Dame merkt das schon auf 100m

  13. #13
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    Wenn ich das richtig weiß, kann man Program auch vom TA spritzen lassen. Das soll ein halbes Jahr wirken.
    Allerdings wirkt das eben nicht toxisch auf die Flohe, sondern ist ein reiner Entwicklungsregulator.

    Du kannst Lea auch mal auf ein großes weißes Tuch stellen und mit dem Flohkamm gut auskämmen.
    Wenn da kleine schwarze Rückstände sind, feuchte das Tuch an, ohne es vom Boden zu nehmen und reibe die
    die kleinen schwarzen Rückstände etwas. Wenn Du hinterher kleine rostrote-bräunliche Rückstände im Tuch hast,
    hat Lea auf jeden Fall Flöhe. Kann sein, dass Du aber mit einer Lupe schauen musst. Das was da beim Anfeuchten
    rostrot-bräunlich wird, ist das im Flohkot enthaltene gestockte Blut. Der Flohkot dient in der Natur der Flohnachkommenschaft
    als Nahrung.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  14. #14
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    Comfortis gibt es noch als Tablette gegen Flöhe. Das hatten wir letztes Jahr bei unserer Katze wegen akutem Befall, als sie zu uns kam, bekommen. Im Gegensatz zu Capstar (soweit ich das gelesen und verstanden habe), hat das auch eine Langzeitwirkung von 4 Wochen. Capstar wirkt nur schnell und kurz, um alles zu töten, und wird daher in Verbindung mit einem Langzeitmittel gegeben (bei uns war es eine Spritze, aber ich weiß nicht, welches Mittel...), um Neubefall vorzubeugen.
    Vor ein paar Wochen hatte unsere Katze beim TA (ein anderer als letztes Jahr) wegen Verdacht auf leichten Befall, wieder eine Spritze bekommen. Ebenfalls mit Langzeitwirkung von 4 Wochen.

  15. #15
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    comfortis wars! 100 punkte für die kandidatin

  16. #16
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    Zitat Zitat von Carlo Beitrag anzeigen
    comfortis wars! 100 punkte für die kandidatin
    Ha! Meinen Preis kannst du mir bei der nächsten Fahrt in die Heimat oder generell Richtung Osten einfach vorbei bringen


    Entweder habe ich das überlesen, oder es hat noch keiner gefragt: Was genau heißt " Nach der Behandlung mit Stronghold oder Bravecto z.B. wurde es kurz besser und das Fell wuchs nach."? Die Mittel wurde ja mehrfach in dem 4-Wochen-Abstand gegeben. War für diese gesamte Zeit das Problem mit den kahlen Stellen weg, oder kam es auch während der Behandlung?
    Falls es erst danach wieder kam, scheint es für mich wirklich was Parasitäres (Floh, Milbe) zu sein...

  17. #17
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    Super, Danke! Klingt gut und praktisch. Trotzdem morgen mal zum TA und wenn nur zum spotten lassen oder eben Spritze.
    Ich finde es grundsätzlich nicht schön welchen Chemiecocktails die kleinen Körper ausgesetzt werden... Die ganzen Impfungen, Wurmkur und dann noch die vielfältigen Parasiten. In den 10 Jahren, die unsere Katzen schon Freigänger sind haben wir sonst höchstens im Sommer mal was gegen Zecken gegeben und alle 3 Monate Milbemax. Die hatten nie was. Bei Lea fing das erst so vor 2 Jahren an, Floh war das erste Mal im Frühjar diagnostiziert. War passend zum Frühjahrsputz...

  18. #18
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    Wie Carlo schon schrieb: manche Katzen riechen extrem lecker für Flohnasen Manche sind einfach empfänglicher, manche treiben sich auch besonders gerne dort rum, wo sich Flöhe aufhalten.
    Es gibt außerdem "gute" Flohjahre und welche, in denen die Viecher seltener sind. Dazu verändert sich auch das Umfeld, wenn viele unbehandelte Flohtaxen unterwegs sind, stecken andere Katzen sich leichter wieder an. Igel und Mäuse sind beispielsweise extrem gute Flohtaxen.
    Kurz: es ist nicht ungewöhnlich, dass selteneres Spotten derzeit nicht ausreicht.

    Ich würd schwer auf Flöhe tippen, wenn es bei beiden Mitteln besser geworden ist.

  19. #19
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    nicht böse sein, aber ich kann dieses chemie-geschimpfe nicht mehr hören: unsere haustiere leben so lang wie niemals vorher, sie sind so gesund wie niemals vorher (und das gleiche trifft auf uns zu).
    parasiten sind kein lästiger verkehrsunfall - sie verkürzen auf dauer die lebenszeit erheblich.
    sie mein beispiel von nachbars katze, wo es so lang schleifen gelassen wurde, bis die sich auf den knochen geleckt hatte. an dem abzeß hätte sie auch sterben können
    abgesehen davon, dass das bei dem heute praktizierten engen zusammenleben zwischen mensch und tier auch gar nicht geht: "schläft der hund im bett - hat er ein sauberes jackett" so oder ähnlich
    wie gesagt, bei flöhen gibt es persönliche anfälligkeiten, davon bin ich überzeugt.
    mein hund fernando ist z.b. so einer.
    und leider musste ich mit meinem ersten hund feststellen, dass hundeflöhe auch nicht vom aussterben bedroht sind - für mich als großstadtpflanze ein kleiner kulturschock

    und für impf-bashing ist gleich gar kein raum.

    das erinnert mich an meinen großonkel alfred (ja, er hieß tatsächlich so ) und sein geknarze. auf die frage, ob nur irgendeiner seiner hunde älter als 10 jahre geworden sei, wurde er dann auch still.
    ich gehe heute davon aus, dass mein hunde mindestens 15 werden und würde alles andere als beleidigung ansehen und mit dem schicksal hadern. mit 10 jahren betrachte ich meine hunde (3 haben derzeit dieses alter) als in der blüte ihres lebens stehend - die blüte hat vielleicht ein paar welke stellen , aber es ist noch eine blüte.

    flöhe sind besonders massiv im spätsommer/frühherbst - da wir die letzten jahre eigentlich immer ziemlich warem auguste/september hatten, gibt es auch massig flöhe - ich habe auch schon angst: normalerweise kriegen hunde/katzen bei mir fipronil (z.b. frontline), dass ich großen ampullen kaufe und entsprechend verteile. die wirkung gegen flöhe schätze ich als gut ein, gegen zecken mäßig.
    aber da wir in einer sehr trockenen gegend wohnen, sind wir keine zecken-hochburg.
    da wir noch mal nach italien fahren gabs gestern für die hunde advantix (nicht für die katzen, ist giftig für die) - dessen flohwirkung ich als äußerst mäßig einschätze, aber wegen der sandmücken-prophylaxe. letztes jahr hátten alle hunde nach dem urlaub flöhe, echt sch..., aber es war ja auch ewig noch lauwarm

  20. #20
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    Du hast recht, wir fangen die Diskussion besser nicht an. Peace

  21. #21
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    Das schöne hier am Forum ist, dass jeder User seine Meinung sagen kann. Sie sollte nur sachlich und ohne persönliche Angriffe auf andere User sein. Ich fände eine Diskussion zum Thema wie es andere User mit Medikamenten, Flohprophylaxe, Entwurmung, Impfung etc, halten, nützlich.
    Es gibt hier ja im Grund kein richtig oder falsch, sondern um einen Gedankenaustausch.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  22. #22
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    ich möchte es nur noch mal anmerken, dass parasitenbefall wirklich kein kavaliersdelikt ist, sondern die tiere auf dauer extrem schwächt: zum einen kommt es zu wurminfektionen, zum anderen trinken eine menge flöhe sowie deren kinder, enkel und urenkel auch ein menge blut!
    dazu kommt es zu hautveränderungen, allergien und entzündungsreaktionen, die abwehrkräfte sind geschwächt und die tiere sind so anfälliger für sekundäre infektionen.
    als ich seinerzeit die straßengruppe übernommen hatte, bekamen die eigentlich genug zu essen - und trotzdem waren die völlig abgehalftert: verfloht, verwumt und mit (eher seltenen) haarlingen befallen.
    besonders der eine kater bestand nur aus haarlingen und das ergebnis sah dann so aus



    seppl war ein katzengerippe mit schütterem fell und schorf überall.

    nachdem ich mir die tiere vorgeknöpft hatte, sie enfloht, entwurmt, entfloht und entwurmt hatte, besserte sich der allgemeinzustand rapide, hier noch mal zwei seppl-vorher-nachher.
    dünn war er immer noch, aber ich garantiere, dass er ein properer 6kg-kater geworden ist





    sich-wohlfühlen-in-der-eigenen-haut ist nicht nur ein sinniges sprichwort!

  23. #23
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    Das unterschreibe ich.
    Parasitenbefall schwächt den Körper immens. Und auch der ständige Juckreiz ist nicht gut: er setzt das Tier unter Dauerstress, stört beim erholsamen Schlaf und schwächt dadurch das Immunsystem. Die durch Kratzen und Lecken beschädigte Haut wird anfällig gegenüber Sekundärinfektionen.

  24. #24
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    und das rechtfertigt auch den einsatz von "chemie" - wobei mir nicht ganz klar ist, was das heißen soll: alles ist chemie auf dieser welt (und der rest ist physik ): moleküle und atome.
    brot ist chemie und ohne chemische reaktionen nicht denkbar, genausowenig wie jedes pflanzliche mittel, die mit verlaub, zu den z.t. gefährlichsten giften überhaupt zählen: mit dem schierling auf einem meiner hundepsziergänge könnte man ganze kleinstädte auslöschen.
    ebenso z.b. eben pyrethrine, die ursprünglich aus pflanzen gewonnen worden sind und selbigen (z.b. mutterkraut) als fraßgift dienen.
    ohne ihre synthtisch hergestellten abkömmlinge wie permethrin wäre unsere welt eine andere. denn die welt wird von insekten und bakterien beherrscht - nicht vom homo sapiens.
    und sich in einigen bereichen gegen ihre übermacht zu behaupten, hat uns groß und stark gemacht

    in hundekreisen wird oft knoblauch zur zeckkenabwehr propagiert (natürlich auch chemie! was sonst?). mag wirken, nur wird dabei völlig vergessen, dass für eine wirksame dosis (die sich dann auch in haut und blut anreichert) soviel knoblauch genommen werden müsste, dass die giftigen eigenschaften von zwiebelgewächsen zum tragen kommen: die blutverdünnung. die letale dosis ist beim hund natürlich schneller erreicht als beim menschen.
    oder das gern propagierte neemöl - vom gestank nicht zu reden, ist es vor allem hochgradig allergieauslösend.

    ich bin also dafür, dass man zunächst sinnvolle begriffe, wie etwa "synthetisch" oder "pflanzlichen oder tierischen ursprungs" verwendet und nicht "chemische" bomben wirft - weil ja - hatten wir schon - alles chemie ist auf diesem planeten. außer dem, was halt physik ist vielleicht lassen wir die mathematik noch gelten, ich bin da unentschlossen

    man kann sicher sinnvoll diskutieren über den einsatz synthtischer spot-on-produkte, vor allem den dauerhaften einsatz. natürlich ist das ein gift, das sich in der tierhaut anreichert. aber die alternative ist auch nicht prickelnd. es ist natürlich ein bißchen wie den teufel mit dem belzebub austreiben und man muss in einer bestimmten situation immer fragen: was ist das kleinere übel?
    generelle antworten darauf gibt es nicht.
    für meine situation mit freilaufenden katzen und freilaufenden hunden ist die antwort eindeutig und klar, da nehme ich auch in kauf, dass sich die hunde nach dem advantix ziemlich jucken (beim fipronil nicht). das tut mir leid, aber leishmaniose oder babesiose oder ehrlichose ist ein weit größeres übel als eine leicht allergische reaktion, die wieder vorbei geht. leishmaniose bleibt für immer und ist nicht heilbar.

    und für den rest des jahres gilt: "schlafen hund und katz im bett, haben sie eben ein sauberes jackett". da will ich keinen einzigen floh an denen sehen. das ist der preis für meine ganze liebe und zuneigung und die nähe, die ich gestatte

  25. #25
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    Ich wollte diese Diskussion nicht lostreten. Ich habe im Tierheim gearbeitet und ähnliches gesehen. Es geht mir bloß darum meine eigenen, gepflegten Katzen nicht ständig mit dem Zeug zu bombardieren, wenn sie es nicht brauchen. Wie gesagt, in 10 Jahren ist dieses das erste, in dem das Problem überhaupt auftritt. Die 2 Zecken, die Lea hatte zieh ich mit den Nägeln raus und gut.

  26. #26
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    Genau darum geht es, ob die Flauschis es wirklich brauen und das hängt von verschiedenen Faktoren ab. (Wohnungskatze, Freigänger, Parasitendruck, Umgebung und wie oft Parasiten schon in welchem Zeitraum festgestellt wurden.
    Und jeder Dosi muss das selbst für seine Katzen entscheiden.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  27. #27
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    Update:
    Ich war heute mit ihr bei der Tierärztin. Es wurden keinerlei Parasiten festgestellt. Auch zuckte sie nicht bei leichtem Zupfen. Dann wurde sie geröntgt wegen Verdacht auf Spinosen. Zum Glück auch negativ. Diagnose also Stress.... Ich soll es mit Feliway versuchen. Hm

  28. #28
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    Die Analdrüsen wurden kontrolliert?

  29. #29
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    Ja sie wurde von oben bis unten durchgecheckt, alles bestens! Die Ärztin hat mir zugestimmt, dass ein Befall unterschiedlicher Parasiten sich auch an unterschiedlichen Stellen bemerkbar machen würde, nicht nur am Rücken. Ihr Fell wurde am ganzen Körper durchgesehen, auch keine Hautrötungen oder Pustel.
    Ach ja, ich hab dann nach Comfortis gefragt. Sie meinte, das bringt nichts weil sich "Resistenzen entwickelt" hätten.

  30. #30
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    Hast Du den Eindruck, dass sie drunter leidet?
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  31. #31
    Registriert seit
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    Was verwendest Du denn als Streu für die Kaklos?
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  32. #32
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    Ob sie leidet kann ich nicht sagen. Man interpretiert gern zu menschlich. Vielleicht ist sie schreckhafter geworden mit dem Älter werden oder entwickelt andere Bedürfnisse.
    Es gibt ein Katzenklo mit Bentonit und 2 mit Cats best Öko, aber sie benutzt es vielleicht 1x im Jahr und auch nur wenn es 3 Tage lang stürmt, regnet und schneit...

  33. #33
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    Du hast verschiedene Möglichkeiten:
    Du kannst mal einfach andere Streu probieren. Es kann ja sein, dass sie einen Bestandteil einer Streu nicht verträgt.
    Du kannst mal wirklich über 4 Monate Stronghold oder ähnliches geben
    Du kannst es mal mit Zyklene oder Rescue-Tropfen probieren
    Oder, wenn die TÄ nichts anderes findet, es akzeptieren.
    Ne Idee wäre noch ein TIerheilpraktiker.
    Auf jeden Fall wünsche ich Euch, dass die Situation für alle erträglich ist oder wird.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  34. #34
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    Dankeschön!

  35. #35
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    wie bereits gesagt, nachbars katze hat nach der flohsache einen art spleen entwickelt.
    sie leckt sich nach wie vor die stelle - wenn auch nicht mehr so schlimm und wenn auch nicht mehr bis auf die haut. wenn die bei uns auf der mauer sitzt, fällt es mit schwer, da zuzuschauen, es kratzt mich dann auch gleich immer. sie hat keine flöhe, weil sie seither von mir konsequent mitbehandelt wird.
    man hat das bei hunden oft: die lecken sich an einer stelle, die nichts mit dem geschehen zu tun hat, das ist natürlich ein streßregulativ. etwas ist unagenehm, tut weh, also wird an einer beliebten stelle geleckt.
    einer meiner hunde hat oft probleme mit den analdrüsen - er leckt sich dann immer die vorderpfoten. warum auch immer. hat ne weile gedauert, bis ich das raus hatte. läßt sich in dem fall natürlich einfach beheben, kann ich selber.
    anfänglich habe ich natürlich auf herbstgrasmilben getippt

    außerdem sind natürlich noch andere allergien denkbar: von hausstaub bis hin zu futtermittelunverträglichkeit en.

  36. #36
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    Schreckhaft wird mein Kater immer, wenn ihm irgendetwas weh tut

    Streuallergie halte ich für unwahrscheinlich, wenn sie nur so selten auf die Innentoilette geht. Es hätte dann auch in der Sommerdürrezeit besser werden müssen. Aber Katzen können gegen allerlei andere Dinge allergiesch sein. Waschpulverrückstände, Bodenreinigungsmittel, Futter... Eine Allergie ließe sich ausschließen/eingrenzen, indem ihr versuchsweise ein Antiallergikum gebt und es daraufhin besser wird oder nicht. Ehrlich gesagt würde ich das ausprobieren, bevor ich mich in das weite Feld Allergien stürze.
    Cortison wäre eine Möglichkeit, entzündliche Vorgänge abzuklären. Ich bin auch kein Fan davon, auf Verdacht Tabletten in die Katze zu werfen, aber wenn man anders nicht weiterkommt... chronische Schmerzen sind auch nicht gut für das Tier.

    Ultraschall des Bauchraumes wäre noch eine Option. Schauen, ob irgendwo organische Veränderungen vorliegen.

  37. #37
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    Meilo hat das auch dieses Jahr, aber eher in Schulterhöhe. Auch das erste mal an dieser Stelle, ansonsten jedes Jahr im Herbst an Ohren, Hals und Kinn. Bei ihm sind es Milben. Wenn Dein Katerle das seit Jahren hat, wäre das sichere Indiz für Milben, dass er im Winter, bzw. mit Einsetzen von Frost beschwerdefrei sein müßte. Das ist bei Meilo immer so und wurde mir auch von der TÄ so bestätigt. Ich habe so ein Öl von der TÄ, das verdünnt man mit Wasser, stinkt schrecklich. Aber hilft, die Viecher anscheinend zu ersticken. Muss man aber auch immer wieder machen.


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