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Thema: Katzenversorgung - immer noch aktuell

  1. #1
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    Katzenversorgung - immer noch aktuell

    Heimatlose Katzen versorgen - aber richtig.

    Es erreichen mich immer mehr Hilferufe. Hilferufe von Menschen, die es gut meinten, und heimatlose Katzen füttern.

    Leider ist es mit Futter allein nicht getan. Es gibt einige Regeln dabei zu beachten.

    Zum Einen darf in Wohngebieten nicht im Freien gefüttert werden (Infektionsschutzgesetz ). Es sollte mindestens eine Pergola vorhanden sein.

    Dann sollten die Katzen, die gefüttert werden, auch einmal von einem Tierarzt gecheckt werden. Auf Tätowierung, Chip, Kastration und natürlich auf den Gesundheitszustand. Katzen können Würmer, Giardien, Pilzsporen usw. übertragen.

    Das ist sicher nicht immer einfach, weil solche Katzen oft scheu oder verwildert sind. Die meisten Tierschutzvereine verfügen aber über Lebendfallen, die dort ausgeliehen werden können. Auch manche Tierärzte verleihen Fallen.

    Die Kastration ist unbedingt notwendig, sonst werden es immer mehr und mehr Katzen. Die Spirale des Elends dreht sich und je länger nichts unternommen wird, umso schneller dreht sie sich und das Katzenelend vervielfacht sich.

    Taucht eine hungrige Katze auf, bitte erst in der Nachbarschaft nachfragen, ob sie jemandem gehört. Beim Fundamt als zugelaufen melden, ansonsten ist es Fundunterschlagung. Möglichst zügig dafür sorgen, dass die Katze zu einem Tierarzt kommt.

    Fehlen die finanziellen Mittel dafür, bitte mit einem Tierschutzverein Kontakt aufnehmen. Es kann sein, dass ein Verein ablehnt, dann nicht gleich aufgeben, es gibt meist mehrere Organisationen, die man ansprechen kann.

    Ist es eine sehr scheue Katze, wird sie nach der Kastration und dem Check wieder an die Futterstelle zurück gesetzt. Zutrauliche Katzen haben bzw. hatten meist einen Besitzer. Vielleicht sucht jemand ganz verzweifelt nach dem Tier. Ein Anruf bei umliegenden Tierschutzvereinen bringt Sicherheit. Ausserdem können die Vereine die Katze dann als zugelaufen in ihre Akten aufnehmen. Auch bei Tasso (Adresse und Telefonnummer liegen bei Tierärzten und Tierschutzvereinen auf) sollte man nachfragen.

    Ansonsten sollte über eine Vermittlung der Katze in gute Hände nachgedacht werden.

    Ist dies alles erledigt und bleibt die Katze an der Futterstelle, sollte darauf geachtet werden, dass keine weiteren Katzen zuwandern. Ist dies doch der Fall ist wie oben beschrieben zu verfahren.

    Wenn die Schritte zu aufwändig sind, dann bitte erst keine Katzen füttern. Sie wandern dann weiter und erreichen sicher einen Platz, wo wie beschrieben gehandelt wird..
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

  2. #2
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    Noch ein Punkt, der wichtig sein könnte, wenn jemand eine solche Katze bei sich aufnehmen möchte.
    Die Katze sollte auf FeLV und auf FiV getestet werden, vor allem, wenn die Katze zu einer anderen Katze oder Katzengruppe dazu kommen soll.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  3. #3
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Noch ein Punkt, der wichtig sein könnte, wenn jemand eine solche Katze bei sich aufnehmen möchte.
    Die Katze sollte auf FeLV und auf FiV getestet werden, vor allem, wenn die Katze zu einer anderen Katze oder Katzengruppe dazu kommen soll.
    Nie und nimmer. Meine Katzen wurden und werden nicht getestet. Was sollte ich denn mit positiven Tieren machen? Einschläfern lassen?
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

  4. #4
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    Aber, wer Streuner ohne Test füttert, gefährdet andere Katzen, sowohl seine eigenen, als auch die anderer Dosis.
    Die eigenen Katzen und Katzen in der Umgebung müssen geimpft werden. Solche Katzen brauchen ein zu Hause, in dem sie sich nicht Sorgen um ihre Ernährung machen müssen und sie müssen zwingend kastriert werden.
    Die Verbreitung des Virus muss minimiert werden. Und das geschieht nucht, indem der, der Streuner füttert, die Augen verschließt und es nicht wissen will, ob und welche Erkrankung der Streuner in sich trägt.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  5. #5
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    leukose ist ziemlich ansteckend und wir wir wissen, ist es die seuche der lieben katzen - die durch lecken, speichel, ja benutzung derselben futterschale übertragen werden kann, da der erreger außerhalb des körpers eine gewisse überlebenszeit hat.
    anders als fiv, wo eigentlich nur über bißverletzungen übertragen werden kann.
    solche füttergruppen, in denen es i.d.r. ja recht harmonsich zugeht, sind daher prädestiniert dafür, regelrechte leukose-horte zu werden - zumal, wenn man es richtig macht mit kastras und rudimentärer gesundheitsfürsorge, das lebensalter rapide ansteigt. und damit die dauer, wo ein postives tier andere tiere anstecken kann
    ja, auch ich bin für tests und sollte man positive tiere darunter haben, muss man entweder einen plan haben, wie die aus dem gruppenverkehr gezogen werden können - oder tatsächlich über eine einschläferung nachdenken.
    es mag bitter sein, eine katze einzuschläfern, die gesund erscheint - aber man sichert den anderen katzen damit ein langes leben. und all den katzen mit zuhause drumherum auch. keine ahnung, wie das anderswo ist - aber leukosegeimpft sind sicher die wenigstens katzen, jedenfalls bei uns. ist halt teuer der spass.
    und auch eine impfung ist ja nie ein hundertprozentiger schutz und ich möchte den meiner geimpften katzen auch nicht auf die probe gestellt sehen

    außerdem gehören für mich regelmäßige wurm- und flohprophylaxe unbedingt dazu

  6. #6
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    ich habe ja den fall jetzt in der nachbarschaft, wo ein sogenannter katzenschutzverein eine ganz sicher felv+katze frei rumlaufen läßt. habs ja selber testen lassen.
    mein angebot, die katze in die felv-gruppe des th zu übernehmen, wurde nicht wahrgenommen.
    meine ansage und mein monolog bezüglich der infektionsgefahr auch nicht, wie ich festestellen durfte
    angeblich gibt es da 15 weitere katzen in dem wohnhaus, wo der herr vorsitzende residiert
    es hieß, es wäre ein versehen, dass die katze sich auf der straße rumtreibt. hab ich zunächst geschluckt, kann passieren - jeder macht mal fehler
    seither habe ich die katze wiederholt gesichtet, von einem versehen kann also nicht mehr ausgegangen werden.
    ich glaube auch nicht, dass die katze separiert von den anderen gehalten wird und wenn ich drüber nachdenke, dass auch diese 15 katzen draußen rum streunern...
    ich habs echt nicht so mit anzeigen und dem kram und bei einer privatperson könnte ich wohl auch wenig machen - aber jemand, der als katzenschutzverein auftritt, muss ja eine genehmigung nach §11 tschg haben - und nach meinem urlaub werde ich dagegen vorgehen und dafür sorgen, dass die aufgehoben wird.
    ich habe echt die schn...voll. die katze ist extrem lieb - genau das macht sie so gefährlich. meine katzen treiben da auch ihr unwesen und ich bin mir ziemlich sicher, dass stöpsel und fabio ein kontaktangebot durchaus annehmen würden, so wie ich mir sicher bin, dass diese katze kontakt suchen würde

  7. #7
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    Sind Deine Katzen nicht gegen Leukose geimpft?
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  8. #8
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    ja sicher.
    aber weiß ich, dass die impfung auch wirkt? impfversager gibts bei jeder impfung - und ich möchte nicht rausfinden müssen, dass eine meiner katzen ein "versager" ist.

    die süße saß heute nachmittag fröhlich vor meinem haus. und klar, sie ist zuckersüß und wunderlieb. es trifft immer die falschen, aber man sieht ihr auch bereits an, dass sie krank ist.
    und es hat mich tierisch angek...., dass ich genötigt werde, dieses zauberhafte geschöpf (die ist sowas von zutraulich) zu scheuchen - aber ich will sie nicht in der nähe haben und gewißlich nicht vor meinem haus - wie gesagt, für sie gäbe es ja eine alternative, die ihr bis zum ende ihrer tage ein halbwegs qualitätsvolles leben ermöglichen würde - mit terrasse und freundlicher gesellschaft.

    an den vom th betreuten bzw. kontrollierten futterstellen wird immer getestet - gleich zusammen mit der kastra. was halt neu kommt.
    stichprobenartig testen wir auch den grundbestand durch, immer mal wieder.
    wir sind zum glück keine leuko-hochburg und haben nur wenig fälle. die wandern dann halt ins th, man kann die schon auch vermitteln, manche. in einzelwohnungshaltung oder zu anderen leukos.

    aber eine katze wie die süßmaus an einer der größeren futterstellen könnte das zum kippen bringen...

    wir würden natürlich gern impfen an den futterstellen - aber das ist illusorisch finanziell gesehen, das geht nur bei der kleinen der gruppe, die am th lebt.

  9. #9
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    Bettina, das verstehe ich sehr gut, dass Du die Katze(n) nicht am Haus haben möchtest.
    Sicher, geht von den Katzen in dem Haus, wenn sie nicht getestet und geimpft sind, ein Gefahrenpotential aus.
    Vor allem, wenn es eine Futterstelle in der Umgebung gibt und es eine schmusige Katze ist, die Kontakt zu anderen Katzen sucht.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  10. #10
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    So Leute, lasst doch mal die Kirche im Dorf.

    Ich kann an einer Futterstelle mit verwilderten Katzen keine Untersuchungen durchführen lassen. Das sind um die 120 Tiere. Wer zahlt denn das? Wir beobachten die Gruppen und greifen ein, wenn ein neues Tier dazu kommt.

    Habt ihr schon mal über 100 verwilderte Katzen auf eigene Kosten gefüttert? Dann wisst ihr, dass von meiner Erwerbsunfähigkeitsrente - die nebenbei ein Witz ist - nichts mehr übrig bleibt. Wenn ich davon leben müßte, wäre ich schon verhungert. Und Impfungen - laut lach - bei verwilderten Katzen, die die Wände hochgehen, die zur Kastra gerade so in die Falle gingen. Never ever. Ich kann die nicht mehr einfangen - dann müßten sie 4 Wochen später nochmal, in einem Jahr wieder ........

    Und ganz ehrlich, meine Meinung: es gibt Jahre, da tauchen die Seuchen (egal wie sie heißen) vermehrt auf. Wenn man es beobachtet, ist es in Zeiten, wenn die Katzenpopulation arg überhand nimmt. So etwas nennt man auch natürliche Auslese.

    Das ist jetzt nicht böse gemeint. Wir tun privat schon sehr viel mehr als mancher Tierschutzverein für die verwilderten Katzen tut. Und Hilfe habe ich trotz mehrfachen Nachfragens keine bekommen. Mein Geld ist mehr als zu Ende und dann wollt ihr mir erzählen ich soll testen lassen. Das wäre Aufgabe eines TSV aber nicht meine. Und auch nicht die von Leuten, die Katzen füttern. Das sind keine Tierschützer, die haben einfach nur Mitleid. Mit meinem Text wollte ich darauf aufmerksam machen, dass Mitleid ohne aktives Handeln zu mehr Elend führt als wenn man nichts tut.

    Übrigens sind meine Katzen nur gegen Katzenschnupfen / -seuche geimpft. Und zwar nur grundimmunisiert. Leukose ist mir die Quote viel zu gering.
    Selbst meine Hofkatzen sind nicht getestet.
    In über 20 Jahren gab es hier im Umkreis von 50 km keine Leukose. Seit 16 Jahren keine Katzenseuche mehr. Katzenschnupfen ist allgegenwärtig.
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

  11. #11
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    Liebe Eva,

    Das ist eben ein heikles Thema. und ich will hier einfach ganz sachlich meine Meinung schreiben.
    Dein Engagement für die Katzen, Hofkatzen und Freigänger würdige ich.

    Frage habe ich allerdings zu der Fütterung von 120 halb verwilderten Katzen.
    Erste Frage ist für mich, wie Du/Ihr die kastrierten von den unkastrierten Katzen unterscheidet. Wir dürften uns ja einig sein, dass keine unkastrierten Katzen gefüttert werden sollen, um das Leid der Katzen nicht noch zu vergrößern.
    Wie machst Du das bei 120 Katzen.

    Die zweite Sache ist die Leukose: Du schreibst, dass es keinen Leukosefall in den letzten Jahren in Eurer Umgebung gegeben hat.
    Wie stellst Du das fest? Selbst Schnelltests sind nicht sicher und keine Katze hat ein Schildchen um, dass sie Leukose positiv ist oder gar an Leukose erkrankt ist.
    Die sterben einfach.
    Ich hatte nie mit 120 Katzen gerechnet, die Ihr da füttert. wer ist eigentlich ihr.
    Und es braucht nur eine Leukose positive oder an Leukose erkrankte Katze an der Futterstellen dabei sein ....
    Du nennst das natürliche Auslese.
    Aber was ist mit Freigängern, die dadurch gefährdet werden?
    Natürliche Auslese wäre es, wenn Du die 120 Katzen nicht füttern würdest.
    Wobei ich hier eingestehen muss, dass 120 hungrige Katzen einen immensen Schaden in der Natur anrichten würden.
    Ich hoffe Du nimmst mir nicht übel, dass ich eine etwas andere Meinung vertrete in dieser Sache.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  12. #12
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    Zitat Zitat von Carlo Beitrag anzeigen
    ja sicher.
    aber weiß ich, dass die impfung auch wirkt? impfversager gibts bei jeder impfung - und ich möchte nicht rausfinden müssen, dass eine meiner katzen ein "versager" ist.

    die süße saß heute nachmittag fröhlich vor meinem haus. und klar, sie ist zuckersüß und wunderlieb. es trifft immer die falschen, aber man sieht ihr auch bereits an, dass sie krank ist.
    und es hat mich tierisch angek...., dass ich genötigt werde, dieses zauberhafte geschöpf (die ist sowas von zutraulich) zu scheuchen - aber ich will sie nicht in der nähe haben und gewißlich nicht vor meinem haus - wie gesagt, für sie gäbe es ja eine alternative, die ihr bis zum ende ihrer tage ein halbwegs qualitätsvolles leben ermöglichen würde - mit terrasse und freundlicher gesellschaft.

    an den vom th betreuten bzw. kontrollierten futterstellen wird immer getestet - gleich zusammen mit der kastra. was halt neu kommt.
    stichprobenartig testen wir auch den grundbestand durch, immer mal wieder.
    wir sind zum glück keine leuko-hochburg und haben nur wenig fälle. die wandern dann halt ins th, man kann die schon auch vermitteln, manche. in einzelwohnungshaltung oder zu anderen leukos.

    aber eine katze wie die süßmaus an einer der größeren futterstellen könnte das zum kippen bringen...

    wir würden natürlich gern impfen an den futterstellen - aber das ist illusorisch finanziell gesehen, das geht nur bei der kleinen der gruppe, die am th lebt.
    Guten Morgen Bettina,

    es würde mich mal interessieren was Du machen würdest, wenn Fabio wirklich aus irgendeinem Grund sich mit Leukose ansteckt, Du keine Möglichkeit finden würdest, ihn in einer Leukosegruppe unterzubringen, er sich nicht in Haus halten lässt und zwei TAs ihn nicht einschläfern , weil er nicht an einer nicht behandelbaren Erkrankung leidet und keine Notwendigkeit von Seuchenschutz bei ihm in seinem Umfeld sehen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  13. #13
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    das ist natürlich meine katzen in der tat eine frage, die sich stellt - sie können ja auch andere krankheiten bekommen oder als freigänger eine behinderung, die weiteren freigang unmöglich macht...

    was die leukose angeht, würde ich für die verbleibenden katzen die entscheidung treffen, das risiko einzugehen. aber die treffe ich für mich und MEINE katzen, die ja geimpft sind. außerdem ist es mir natürlich möglich, auf hygiene zu achten und z.b. das fressen aus einem gemeinsamen napf zu unterbinden.
    macht zwar bissl mühe, ist aber letztlich einfach.
    außerdem sind alle katzen zwar gut befreundet - aber eben nicht so eng. gegenseitiges putzen z.b. gibt es nicht.
    dann lebe ich natürlich in einer privilegierten situation - ein einzäunen meines gärtchens wäre mit relativ wenig aufwand möglich



    rechts die mauer ist eh schon hoch genug und nach vorn und links gibt keinen, der sich drüber aufregt.

    und ich würde wohl tatsächlich ein leinentraining machen und die katze abends mit den hunden mitnehmen, denn auch da ist es natürlich gut hier: abends sind die bürgersteige hochgeklappt. da triffst du eigentlich keinen mehr und im altstadtbereich gibts dann auch kein auto mehr.
    und wenn das mit den hunden die aufmerksamkeit überfordert, gibts eben spät abends noch ne eigene runde.

    ich bin bei sowas kein radikalinski - erwarte aber gerade von sogenannten tierschützern, dass sie mit einer gewissen vorbildfunktion auftreten. da gibts keinen raum für für extrem faule kompromisse.
    als jemand, der sich mit einem katzenverein in der öffentlichkeit präsentiert muss man in der lage sein, auch unangenhme entscheidungen zu treffen - und der hieße in miezis fall eben die leuko-gruppe des th.
    wo es für miezi nicht wirklich schlecht wäre - sie ist sehr sozial. und vielleicht geschieht ja das wunder und sie wird vermittelt.
    sie wäre z.b. gut als hotelkatze denkbar, wo sie eine aufgabe hat - menschen bespaßen. etwas, dass sie offenbar gern tut, denn sie hängt ja auch immer bei den cafes in der fußgängerzone ab.
    aber es geht eben nicht, dass man eine solche katze in einer - ich fresse einen besen, wenns anders ist, leuko-impfungen sind nun mal sehr teuer - leuko-ungeimpften gruppe leben läßt, von denen wer weiß wie viele noch draußen rum strolchen in einem bereich, wo es einfach extrem viele freigänger gibt, weil es halt hier in der altstadt relativ ungefährlich ist, seinen katzen freigang zu gewähren.

    ich bin nicht naiv und weiß natürlich, dass ein großteil der besitzer gar nicht weiß, dass ihre katze möglicherweise felv+ ist - wer testet schon seine oberflächlich gesunde katze? und wer impft seine katze?
    meine tä kommt mit einer position impfstoff, 20 stück, ein jahr hin! und vier gehen schon an meine katzen....
    genau für diesen fall haben meine eine impfung - für die zufällige begegnung.
    aber es ist etwas anderes, wissentlich einen leuko-superhort in kauf zu nehmen, weil man zu bequem ist und einem vielleicht auch das herz blutet - denn natürlich ist miezi extrem reizend und süß.
    aber da wären wir wieder am anfang: tierschutz ist nicht nur sonnenschein.
    dabei ist es in miezis fall doch eher leicht: es gibt eine menge menschen, die bereit wären, ihre kontakte spielen zu lassen, sich mit miezis schicksal zu beschäftigen

  14. #14
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    Danke für Deine Antwort. Leider hat sie mich nicht viel bezüglich meiner PN an Dich weiter gebracht.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  15. #15
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Liebe Eva,

    Das ist eben ein heikles Thema. und ich will hier einfach ganz sachlich meine Meinung schreiben.
    Dein Engagement für die Katzen, Hofkatzen und Freigänger würdige ich.

    Frage habe ich allerdings zu der Fütterung von 120 halb verwilderten Katzen.
    Erste Frage ist für mich, wie Du/Ihr die kastrierten von den unkastrierten Katzen unterscheidet. Wir dürften uns ja einig sein, dass keine unkastrierten Katzen gefüttert werden sollen, um das Leid der Katzen nicht noch zu vergrößern.
    Wie machst Du das bei 120 Katzen.

    Die zweite Sache ist die Leukose: Du schreibst, dass es keinen Leukosefall in den letzten Jahren in Eurer Umgebung gegeben hat.
    Wie stellst Du das fest? Selbst Schnelltests sind nicht sicher und keine Katze hat ein Schildchen um, dass sie Leukose positiv ist oder gar an Leukose erkrankt ist.
    Die sterben einfach.
    Ich hatte nie mit 120 Katzen gerechnet, die Ihr da füttert. wer ist eigentlich ihr.
    Und es braucht nur eine Leukose positive oder an Leukose erkrankte Katze an der Futterstellen dabei sein ....
    Du nennst das natürliche Auslese.
    Aber was ist mit Freigängern, die dadurch gefährdet werden?
    Natürliche Auslese wäre es, wenn Du die 120 Katzen nicht füttern würdest.
    Wobei ich hier eingestehen muss, dass 120 hungrige Katzen einen immensen Schaden in der Natur anrichten würden.
    Ich hoffe Du nimmst mir nicht übel, dass ich eine etwas andere Meinung vertrete in dieser Sache.
    Sabine, ich weiß nicht wie und wo du wohnst. Diese Katzen kamen in ein Industriegebiet, zugewandert von einem etwas von dort entfernt liegendem Dorf, wo es sehr viele Kastrationsverweigerer - sprich Bauern - gibt. Wenn was Neues zu wandert, dann von dort. Das wird schnellstmöglich eingefangen und kastriert. Ist es noch jung, dann kommt es zu mir, wird an den Menschen gewöhnt und vermittelt. Ist es schon älter und nicht menschenkompatibel, kommt es an die Futterstelle zurück. Wir haben das im Blick. Die Katzen werden immer zur gleichen Zeit gefüttert und deshalb fällt es schnell auf, wenn ein unbekanntes Tier dort auftaucht. Ausserdem kommunizieren wir 3 auch intensiv miteinander.

    Nun, wenn die Tierärzte hier in der Umgebung (ich bin in Kontakt mit einigen im Umkreis von 50 km) keine Leukosefälle bei Freigängern haben, darf man fast davon ausgehen, dass es in unserer Gegend nicht viele Fälle gibt. Geimpft wird hier nicht so intensiv. Das gilt auch für FiV.
    Ich habe jetzt mit 4 TSV gesprochen, bei keinem wird getestet.

    Wir, das sind 3 Frauen, die sich da kümmern. Ich hatte damals auch hier geschildert, warum und wieso. Die Katzen sollten entweder erschossen oder vergiftet werden - von einem Jäger, den die Industriebetriebe befragt haben und auch beauftragt hätten - wenn, ja wenn ich nicht auf dem Gelände gearbeitet hätte.

    Es waren damals sogar noch viel mehr Katzen. Etwa 160. Einige sind verunfallt, andere wohl abgewandert. Nach einem kleinen Stück Wald kommt gleich eine Bundesstrasse. Andere waren damals schon alt.

    Leider fühlte und fühlt sich kein Tierschutzverein für diese Katzen zuständig, also hängt alles an uns Mädels.

    Ich hätte natürlich auch die Augen verschließen können und den Jäger machen lassen. Nur wären wir da heute wieder an dem Punkt von damals, weil eben aus diesem Dorf wieder Katzen zugewandert wären, die sich lustig vermehrt hätten. Das habe ich den Verantwortlichen auch sehr deutlich gemacht. Jetzt wandert sehr selten etwas zu, die letzte Kastra dort war vor 2 Jahren. Die alteingesessenen verteidigen ihre Futterstellen natürlich.

    Und in meinem "Brief" geht es darum, einfachen Menschen, die Mitleid haben, zu sagen, dass sie es entweder ganz oder besser garnicht machen mit dem Versorgen. Der ist natürlich nicht für Profis sondern für Laien gedacht.
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

  16. #16
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    oh, sabine, deine pn hatte ich völlig vergessen, asche (sehr viel!) auf mein haupt...

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