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Thema: Wozu Menschen imstande sind...

  1. #1
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    Wozu Menschen imstande sind...

    Als ich heute vormittag den den katzen der alten von gegenüber bei meiner tä war, knippste sie mir kommmentarlos den röntgebildbetrachter an und hing ein bild rein: "guck mal!"

    ich habe lange gebraucht, um zu sortieren was ich gesehen habe, irgendwie haben meine synapsen sich geweigert, dass zu verarbeiten:
    ein katzenkopf in der sicht von oben. links und rechts zwei diabolos , da wo die augenhöhlen sein sollten.

    der kater ist samstag bei seinen leute raus, kam sonntag nicht nach hause und schleppte sich montag so heim. eigentlich ist nur vorstellbar, dass ihm direkt in die augen geschossen wurde.

    nun sitzt der arme kerl bei meiner tä, nach hause kann er nicht mehr.
    bei seinen leuten ist alles offen im haus und es gibt drei andere katzen, die freigang gewohnt sind - und er wird nie wieder nach draußen können. falls das ganze überhaupt komplikationslos ausheilt

  2. #2
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    Bitte schreibe, dass das ein Scherz ist!
    Ich kann das nicht fassen. Du meinst mit Diabolos doch Luftgewehrkugeln.

    Entschuldigung, das muss ich erst mal verdauen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  3. #3
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    unfassbar schrecklich.
    LG von Marianne



    Alle meine Lieben
    Jigme und Tashi, Mausi meine Sternenkatze, Panos und Ion

  4. #4
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    Ja, es ist eine andere Hausnummer, wenn man mit so Sachen direkt konfrontiert ist, als wenn man sie irgendwo liest. Es passiert tagtäglich dass Tiere gequält werden. Ob mit Luftgewehr, Spaten oder Füßen ist dabei egal, für das Tier ergeben sich oft lebensgefährliche Verletzungen, die es nicht überlebt oder mit bleibenden Schäden überlebt.

    Für das Katerchen sind die Daumen und Pfötchen gedrückt.

    Wenn der Kater "nur" blind ist, wo liegt das Problem, dass seine Leute ne Katzenklappe mit Chip einbauen und er dann eben nicht raus kann? Ich hatte auch schon einen blinden Kater, der suchte sich seinen Wohnraum selber. Und die anderen Katzen haben keine Extrawurst für den blinden gebraten, die haben ihn ins Spiel mit einbezogen, haben ihn auch mal umgerannt usw. Wer nicht wußte, dass er blind war, hätte es nicht gemerkt, denn er konnte auch spielen wie eine sehende Katze.
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

  5. #5
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    Es ist nicht zu fassen!
    Ich wünsche mir, wenn ich von Gräueltaten an Lebewesen lese, dass man dem Täter, ohne zu verhandeln, 1:1 begreiflich machen kann, was sein Opfer ertragen muß!

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  6. #6
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    Ich habe schon öfters gehört, dass auf Katzen, Mader, Füchse etc mit Luftgewehren geschossen wird... Auch bei uns in der Stadt und in den umliegenden Dörfern. Immer nur gehört, zum Glück nie erlebt oder gesehen oder bestätigt bekommen...
    Für mich ist das unvorstellbar.

    Ich kann mir den groben Ablauf vorstellen, aber ich will das hier nicht ausführen, für alle, die eine bildhafte Vorstellung haben, so wie ich, ist das auch besser so. Nur so viel: Kein Tier bleibt freiwillig an der Stelle, wenn es angeschossen wird...

    Ich weiß nicht, ob man sich im Moment dafür freuen sollte, dass Katerchen überlebt hat... Es müssen unsagbare Schmerzen sein...
    Und die Schuldigen werden wohl nicht hoch genug gestraft, wenn man sie überhaupt ausfindig machen kann...

    Steht es fest, dass er jetzt auch noch seine Familie verliert? Wäre eine chipgesteuerte Klappe, wo dieser Kater eben nicht raus kann, keine Möglichkeit? Ich kann mir unter "offenem Haus" leider nicht viel vorstellen... Armer Kerl...

    Edit: Hat sich mit eis überschnitten

  7. #7
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    Erst war ich sprachlos. Musste auch erst nach Diablo googlen.
    Für mich scheint es auch so, als hätte man den Kleinen festgehalten. Wie sonst kann man beide Augen treffen?
    Ja, es übersteigt auch meinen menschlichen Verstand
    Herzliche Grüße von Angela



    Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
    was ich geben kann.

    (Margaret Trowton)

  8. #8
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    Absolute Horrorstory.
    Für mich kommt deshalb kein ungesicherter Freigang in Frage - einer Nachbarskatze von uns hat irgendwer just for fun in den Bauch geschossen. Gesicherter Freigang wäre für den armen Kleinen kein Problem. Mit offener Bauweise im Haus kommen blinde Katzen nach einer Umgewöhnungsphase und ein paar Sicherheitsmaßnahmen gut zurecht.

  9. #9
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    das ist ne gute idee, an die sache mit der chipgesteuerten kakla habe ich gar nicht gedacht.
    ich habe ja noch das alte modell, wo man nur eingang kontrollieren konnte, aber die neuen können ja auch ausgang
    das werde ich gleich morgen so weitergeben.
    und mir selbst endlich auch mal ne neue bestellen.
    das haus als solches sehe ich auch nicht als problem, ich habe schon selbst erlebt, wozu blinde tiere in der lage sind: ich hatte mal ne blinde hündin zu besuch - und die war wg. staupe wirklich richtig blind - die ist in meinem haus, wo sie nie zuvor gewesen war - vor der insektenschutztür stehen geblieben
    und den kleinen blinden hund, den ich mal aus einer schrecklichen zucht herausgeholt habe und der mit sicherheit niemals vorher in seinem leben einen schritt vor den vollgesch...zwinger gemacht hat, der kam ja draußen auch sofort zurecht, lief normal gradeaus, auch ohne leine.

    natürlich kann das kein zufall sein, dass die munition in beiden augenhöhlen steckt, das ist irgendwie kaum vorstellbar...

  10. #10
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    Man darf die Schnurrhaare nicht vergessen. Das sind ja sehr sensible Organe, die bei der räumlichen Orientierung helfen!
    Bei uns werden immer mal geschmierte Brote mit Rattengift verteilt. Das HH-Tierheim hat ebenso ganz furchtbare Geschichten einiger ihrer Tiere.
    Es ist unvorstellbar
    Herzliche Grüße von Angela



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    was ich geben kann.

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  11. #11
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    Mich hat diese furchtbare Geschichte bis in den Schlaf verfolgt. Bettina, kannst du auf deine Nachbarin einwirken, dass der Kater nicht auch noch sein Zuhause und Kumpels verliert? Die Idee mit der Kakla ist super! Außerdem kennt der Kater sich im Haus doch aus. Geräusche, Gerüche, Abläufe sind ihm vertraut. Und wie Angela schrieb, seine Schnurrhaare sind ihm eine ganz große Hilfe. Wenn deine Nachbarin grundsätzlich bereit ist, die Klappe einbauen zu lassen, es aber am Geld scheitern sollte, dann schüttle ich mein mageres Sparschwein ganz kräftig und schicke ihr eine. ...aber bitte, bitte, dem armen Kerlchen soll nicht noch seine vertraute Umgebung genommen werden, wenn er schon wegen einer elenden Kreatur sein Augenlicht verloren hat.

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


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  12. #12
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    Manche Menschen sind einfach wahnsinnig grausam und dumm! Hoffentlich wird der Kleine wieder... :/

  13. #13
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    Ich bin ja immer dafür...nee, schreib ich besser nicht, was ich als Richter machen würde...

    Ehm, aber klar, kann der wieder nach hause! Der kennt sein Revier! Glaub mir... der Ü20Kater einer Freundin ist damals erblindet...und trotzdem jeden Tag sein Revier abgelaufen...AUCH auf dem 1,30m hohen Holzzaun entlang. Wie immer... Der soll nach hause, wo er glücklich ist und gut. Katzen denken nicht: ich bin blind. Die machen einfach

  14. #14
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    Es ist nicht zu fassen , wie grausam ist das denn .
    Ich wünsche dem Katerchen alles, alles Gute und dass er Zuhause bleiben kann.
    Dem Täter wünsche ich ..........nix Gutes
    **Zahme Vögel träumen von Freiheit... Wilde Vögel fliegen! **
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  15. #15
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    Bettina, gibt es neue Informationen zum Gesundheitszustand des Katers?

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  16. #16
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    Chipgesteuerte Klappe bedeutet aber, dass die anderen Katzen sich weiterhin regelmäßig in der Schussbahn befinden könnten. Wer auch immer der Katze das angetan hat, wohnt mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Haus in der Nachbarschaft, dessen Garten den Katzen zugänglich ist.

  17. #17
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    Zitat Zitat von Cappu Beitrag anzeigen
    Chipgesteuerte Klappe bedeutet aber, dass die anderen Katzen sich weiterhin regelmäßig in der Schussbahn befinden könnten. Wer auch immer der Katze das angetan hat, wohnt mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Haus in der Nachbarschaft, dessen Garten den Katzen zugänglich ist.
    Stimmt wohl... Aber aus den Freigängern Hauskatzen machen, ist wahrscheinlich unmöglich... Und selbst ein gesicherter Garten ist keine Garantie...
    Außerdem sind dort ja auch noch weitere Freigänger in der Gegend...

  18. #18
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    Bei gesichertem Freigang könnte auch die blinde Katze wieder raus und zumindest teilweise weiter herumstreifen, wie sie es gewohnt ist - die Chipklappe alleine würde sie zur Wohnungskatze machen.

  19. #19
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    Und wieder einmal bestätigt es sich: Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken...

    Die Fähigkeit des Menschen zur Grausamkeit ist endlos... Eine Katze einer Freundin kam eines Tages torkelnd heim, stieß überall an und maunzte kläglich - irgendein *§$%&§* hatte ihr die Schnurrhaare abgeschnitten! Unfassbar...

    Miez: Werd gesund...

    Und dem Täter wünsche ich Schweinepest, Vogelgrippe und Rinderwahn an den Hals! Und am besten auch noch die Krätze...
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  20. #20
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    Was will man dazu schreiben? Mich überkommt eine dermaßene Wut, dass mir schlecht wird. Aber man wird sie nirgendwo wirklich los. Ich weiß wirklich nicht was ich täte würde ich so jemanden erwischen. Die Vorstellung, das würde eine der eigenen Katzen passieren macht es irgendwie noch realistischer und näher. Ich muss aber auch sagen, ich käme in 100 Jahren nicht auf die Idee, so eine Katze dann auch noch abzugeben. Vielleicht waren sie auch einfach im ersten Moment überfordert.
    Wir haben so eine Chip Klappe und es funktioniert wirklich gut. Mal abgesehen davon, das Eddie es trotzdem schafft hinter den anderen herzukommen, wenn es ihm mal gar nicht passt, dass er nicht so oft raus kann, kann man sich schon recht gut auf die Klappe verlassen. Einem blinden Kater dürfte das eher nicht möglich sein.
    Klar wäre gesicherter Freigang super, aber nicht jeder kann das auf bei seinem Grundstück möglich machen.

    Liebe Grüße von Tanja mit Gladdys, Emma, Ascha, Eddie und Bella.
    *Rufus* tief im Herzen


    Es gibt nur zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu flüchten, Musik und Katzen.

    (Albert Schweizer)

  21. #21
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    Tanja, ich glaube nicht, dass die Dosis den Kater nicht mehr wollen, sondern der Eindruck entstanden ist,
    weil Bettina geschrieben hatte, dass er nicht mehr nach Hause kann, weil dort alles offen sei.
    Das war aber vor den Gedanken an eine Chipklappe.
    Es ist noch zu früh, überhaupt zu entscheiden, wie es weiter geht.
    Und dann ist die Frage, ob die Dosis überhaupt in der Lage sind, auf die Bedürfnisse des Katerles einzugehen und für seine Sicherheit zu sorgen.
    Hatte Bettina nicht in einem anderen Thread von diesen Dosine geschrieben, dass sie abbaut?
    Wenn in dem Haus alles offen ist und die Dosine nicht mehr ganz fit ist, hilft eine Chipklappe nicht zur Sicherheit des Katers, wenn der Kater, durch die Haustür entwischen kann, wenn die Dosine nicht mehr in der Lage ist, dies durch vorausschauendes Handeln zu verhindern.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  22. #22
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    nee, die alte dosine wohnt bei mir gegenüber. die hat mit dem armen katerle nix zu schaffen.

    aber ich habe das mit der chipklappe so an meine tä weiter gegeben, die war auch noch nicht auf den trichter gekommen und gibt das nun ihrerseits weiter.
    die leute vom katerle kenne ich nicht.
    er "erholt" sich aber gut, keine anzeichen einer infektion. er frißt gut und schmust mit der tä und wirkt interessiert am gewusel - meine tä hat grade zwei rote kitten auf station, die sich während der anwesenheit der tä in der praxis im stationsraum frei bewegen dürfen - ist nur ein kleines durchfallchen, nix ernstes

  23. #23
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    Aber, auch wenn die Dosis andere sind, haben die nicht gesagt, dass die den Kater nicht mehr wollen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  24. #24
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    Ach so, ich hatte das so verstanden, dass es der Kater deiner Nachbarin ist. Es macht das schlimme Geschehen nicht besser, aber dann ist mir klar, dass du kein Auge auf die Entwicklung haben wirst. Aber vielleicht erfahren wir ja doch, über deinen Kontakt zur TÄ, wie es dem Kerlchen geht und ob der Kakla - Tipp sogar angenommen wurde.
    Hoffentlich wird das Katerchen trotz dieser grausamen Erfahrung ein gutes Leben haben! !!!

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  25. #25
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    Zitat Zitat von tweiss Beitrag anzeigen
    Ich muss aber auch sagen, ich käme in 100 Jahren nicht auf die Idee, so eine Katze dann auch noch abzugeben. Vielleicht waren sie auch einfach im ersten Moment überfordert.
    *unterschreib*
    Klar steht man nach so einem Erlebnis erst einmal völlig unter Schock. Und dann setzt man (hoffentlich) Himmel und Hölle in Bewegung, um das eigene Tier behalten zu können. Jedes Tier kann erblinden, im Alter, durch Unfälle... es kann chronisch krank werden, ein Bein verlieren, teilweise gelähmt und/oder inkontinent werden... damit muss man als Tierhalter immer rechnen.

    Ich finde richtigen Freigang für Katzen auch toll und würde inzwischen freiwillig keine Katze mehr in reine Wohnungshaltung stecken, aber meiner Erfahrung nach schießen Leute, die gerne Tiere quälen, in der Regel wiederholt auf Katzen. Muss man halt wissen, ob man seine Tiere künftig diesem Risiko aussetzen will oder nicht. Bei uns verschwanden damals mehrere Katzen spurlos und fünf kamen mit Schussverletzungen nach Hause... Man kann einer Katze nicht beibringen, welche Gärten sicher zu durchstreifen sind und welche es vielleicht nicht sind.

  26. #26
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    Grauenhaft!

    Nur einer weist auf das Kernproblem hin:

    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Ich bin ja immer dafür...nee, schreib ich besser nicht, was ich als Richter machen würde... ...
    Als Richter würdest Du gar nichts machen. Weil dir per Gesetz die Hände gebunden sind.

    So lange es auch für übelste Tierquälerei nur ein "du, du du ...!" wegen Sachbeschädigung gibt, und der Täter maximal eine geringe Geldstrafe zu erwarten hat, und eventuell den "Wert" des Tieres ersetzen muss, machst du einfach gar nichts.

    An dieser Baustelle des Tierschutzes müsste dringend mal angesetzt werden.

  27. #27
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    ja, da bin ich absolut bei dir!
    die meisten menschen sind heute sicher überzeugt, dass auch tiere nur menschen sind und wären sicher nicht abgeneigt, tierqualerei nicht anders als köperverletzung zu ahnden - allerdings steht dem natürlich die mächtige mafia der rinder- schweine- und geflügelquäler im wege, denn natürlich kann es für hund und katz kein anderes recht als für rind und schwein...
    und solang es fleisch gibt, für das kilopreise aufgerufen werden, die unterhalb eines kilos paprikaschoten liegen...
    und milch verschleudert wird...

    zum kater selbst: derzeit lebt er als praxiskater.
    der ist kein kind von traurigkeit - vor menschen hat der null berührungsängste. ich war gestern mit fabio zum impfen und gasthund tinka zum analdrüsen entleeren (kann ich zwar selbst, aber so gehts schneller und ich bin nicht die böse), da saß er angeberisch auf dem schreibtisch und "beobachtete" die sache auf seine weise. als wir anschließend noch einen schwatz gehalten haben, hatte ich ihn gleich auf dem schoß.
    das erklärt vielleicht auch, wie es so kommen konnte: der hat menschen gegenüber so gar keinen arg...
    abends nimmt ihn die zweite tä der praxis mit nach hause.
    es besteht natürlich die möglichkeit ihn wegzusperren, falls mal ein hund den anblick eines angeberkaters nicht ertragen kann - aber die meisten hunde sind im behandlungszimmer ja doch sehr sehr klein
    in die krankenstation oder op-bereich darf er natürlich nicht.
    er hat auf diese weise natürlich recht viel abwechslung.
    ich denke, das ist eine komfortable situation, um ein wirkliches traumzuhause zu finden.

    übrigens, war meine tä öffentlichen angriffen ausgesetzt, als sie die tierquälerei auf facebook gepostet hat.
    da gabs die netten menschen, die es tatsächlich "unverantwortlich" fanden, das blinde tier, das so schlimm eingeschränkt ist, nicht einzuschläfern. und dann gleich ihre persönliche ta-hate geschichte nachgeschoben haben und was sie nicht alles falsch gemacht hat bei ihren hunden/katzen...die brauchten nur mal ne steilvorlage...
    natürlich machen tä fehler, hund und katz reden nun mal nicht. und was besitzer erzählen, ist auch oft mehr als müll, weil viele ihre tiere erstaunlich schlecht kennen
    und speziell hier soll dignostik ja auch nichts kosten, gelle. ultraschall? viel zu teuer!
    grad gestern haben wir uns drüber unterhalten, dass sie mit einer position leuko-impfstoff (20 stück) ein jahr auskommt - vier davon gehen schon an meine katzen...ist halt kein billiger spass.

  28. #28
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    Das ist wohl dann aber auch die Katze, die sich in den Schwanz beißt. Solange es Menschen gibt, die im Supermarkt aus den Kühlregalen das günstige Fleisch kaufen, solange wird sich auch an Haltungsbedingungen der Tier nicht ändern.

    Haben die ehemaligen Dosis des Katers ihn jetzt wirklich nicht mehr haben wollen, oder könnten es nicht bewerkstelligen ihm weiter bei sich ein Heim zu geben?
    Es wäre schön gewesen, wenn sie ihm weiter bei sich aufgenommen hätten.
    Aber vielleicht war es ja nicht möglich.

    Ich wünsche dem Kerlchen alles Liebe und Gute. und Deiner TÄ einen großen Dank, dass sie sich um ihn kümmert.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  29. #29
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    tja, irgendwie war ihnen das wohl alles zu mühselig...

    in guten wie in schlechten tagen - das gilt wohl offenbar nicht immer.

  30. #30
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    Zitat Zitat von Carlo Beitrag anzeigen
    tja, irgendwie war ihnen das wohl alles zu mühselig...

    in guten wie in schlechten tagen - das gilt wohl offenbar nicht immer.
    Und das verschlägt mir jetzt echt den Atem - da hat das Katzentier einen "tragischen Unfall", und wird darauf hin verstoßen ...
    Nee sorry, aber die Option auf eventuelle Probleme (gleich welcher Art) bucht man bei der Adoption eines Tieres mit. In guten wie in schlechten Tagen.

  31. #31
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    Der Mensch ist leider nur das, was Anlage und Umwelt aus ihm machen. Leider haben da manche Menschen
    Zu wenig Mitgefühl und Verantwortungsbewußtsein mitbekommen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  32. #32
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    aber definitiv.
    der "papa" von meinem derzeitigen gasthund (und ehmaligen pflegehund) hat mir erzählt, dass er im park war und da war ein typ, der sonst einen schwarzen hund hatte und plötzlich wars eben ein heller.
    er hat noch naiv nachgefragt, wo denn der schwarze wäre..
    lapidare antwort. "der ist jetzt auf dem land" - weil er sich zunehmend mit anderen hunden nicht vertragen hätte...
    tinkas papa hats auch die sprache verschlagen - was immer "auf dem land" heißen mag. ein schäbiger zwinger?
    und er sagt, dass war keiner von der typischen drogen/hartz/sonstwie-gang, die ihre hunde auch gern wechseln, sondern ein ganz normaler familienvater, der hund mehrere jahre dort und erzählt wurde das ganze in beiläufigen ton, als wäre es die normalste sache der welt...
    tinkas papa hatte immer noch schnappatmung bei der erzählung, wobei man wissen muss: mein tinkelchen war auch nie ein wirklich einfacher hund: sie ist ein podenco (zumindest 95%) - d.h. jagdtrieb bis oberkante, dazu auch eine gewisse wachsamkeit und mit jedem hund hat sie sich auch nie vertragen...


    ich sag ja meinen adoptanten immer, dass es vorkommen kann, dass ein hund und ein mensch mal nicht zusammen passen - schließlich wird dem hund wenig wahl gelassen und auch tinkelchen und ihr papa brauchten ihre zeit.
    aber sowas bezieht sich auf die ersten wochen der zusammenführung.
    passiert ist es übrigens nie, ich muss echt gut sein bei der auswahl

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